DE697146C - Drehfeldmotor mit Aussenkaefig - Google Patents

Drehfeldmotor mit Aussenkaefig

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DE697146C
DE697146C DE1932P0066392 DEP0066392D DE697146C DE 697146 C DE697146 C DE 697146C DE 1932P0066392 DE1932P0066392 DE 1932P0066392 DE P0066392 D DEP0066392 D DE P0066392D DE 697146 C DE697146 C DE 697146C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/12Asynchronous induction motors for multi-phase current

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Frames (AREA)
  • Induction Machinery (AREA)
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Description

Drehfeldmotoren mit Außenkäfig konnten sich nicht einführen, weil sie nicht genug Vorteile boten.
So ist bereits ein Außenläufermotor zum direkten Anlauf von Zentrifugen bekanntgeworden, bei dem die Käfigringe gehäuseartig wirken, jedoch hatte dieser Motor keine allgemeine Eignung, da 'der zweiteilige Käfig ein Zusammenschrauben mit Hilfe der Stäbe erforderte. Dies war teuer und durch leicht mangelhaft werdende Kontakte nachteilig.
Nach der. Erfindung werden diese Nachteile vermieden und die allgemeine Brauchbarkeit des Außenkäfigmotors herbeigeführt.
'5 Bei seinem Aufbau bilden die Stirnringe des in einem Stück gegossenen Außenkäfigs das als Ständer ausgebildete Gehäuse, wobei mit den Stirnringen die Lagerschilde, das Getriebegehäuse, Fußwinkel, Befestigungsflansehen, das Schaltergehäuse oder andere am Gehäuse befindliche Teile zusammengegossen sein können, so daß deren Baustoff gleichzeitig auch als elektrischer Leiter herangezogen wird.
Es wird damit der Aufwand an Gehäus'ebaustoff auf ein Mindestmaß gebracht. Der höhere Preis eines Aluminiumgehäuses gegenüber dem üblichen Aufbau wird dann bereits durch die elektrischen Vorteile mehr als aus-
30" geglichen. Der durch die Heranziehung des Gehäuses und anderer Teile zur Stromleitung bewirkte geringe Widerstand der Stirnringe macht es. möglich, die Stabhöhe der Käfignuten gering zu halten. Es ergibt sich dann eine große Bohrung und damit eine größere Leistung und bessere Wirkung' des neuen Außenkäfigmotors.
Ein Mangel des Außenkäfigmotors mit ' Ständergehäuse ist die umlaufende Stromzuführung. Dieser kann in Ergänzung der Erfindung durch eine Vereinigung der betriebsmäßigen Schaltvorrichtung mit den Bürsten ausgeglichen werden. Die Schalter wartung ist dann gleichzeitig Bürstenwartung, so daß diese nicht besonders zählt.
In der Zeichnung ist ein solcher Außenkäfigmotor beispielsweise dargestellt. Der Außenkäfig, welcher gegossen ist, bildet mit den Stirnringen 1, 2, dem angegossenen Lagerschild 3 und dem Blechpaket 4 das Ge- 5°' häuse des Motors. Mit den Stirnringen i, 2 sind ferner die Fußwinkel ζ, 6 zu. einem Stück vereinigt. Der eine Lagerschild 7 muß angesetzt werden, um den Läufer 8 einbringen zu können. Die umlaufende Wicklung 9 wird über Schleifringe 10 gespeist und durch einen Lüfter 11 mit Luft gekühlt.
Die Schleif bürsten 12 bilden, zweckmäßig zusammen mit einer schnell springenden Abhebevorrichtung und den Ringen 10, eine betriebsmäßige Schaltvorrichtung oder einen Schutzschalter. Die Funkenlöschung erfolgt dabei wegen der schnellen Ringbewegung sofort. ■ Bei nur 5 m Schleifringgeschwindig-
keit in der Sekunde beträgt die FunkenstreTs:- kung in einer Halbperiode schon 5 cm. Infolge des Ausschaltens innerhalb einer halben Periode greift daher der Lichtbogen den Schleifring nicht an. Bei der Kohle findet der Lichtbogenansatz an der Kante statt, welche von der Schleiffläche abgewendet ist. Das betriebssichere Arbeiten des Schleifbürstenschalters ist daher gewährleistet.
Es ergibt sich bei vierpoliger Anordnung für das äußere Blechpaket 4 nur eine so geringe radiale Stärke/ daß die Bohrung etwa das 1 ,qiache Maß erhält gegenüber einem vergleichbaren Käfigläufer mit glei-
'5 chem Außendurchmesser des Blechkörpers. Die Luftspaltfläche ist daher bei dem neuen Motor um ebensoviel größer. Der Magnetisierungsström ist bei gleichem Feld und Luftspalt entsprechend geringer; es ist daher der Leistungsfaktor besser. Ferner ist die Länge der Stirnverbindungen nur mehr 2/3 bis 4/5 gegenüber derjenigen bei ständererregten Motoren. Die Wicklungskopfstreuung ist deshalb auch vermindert.
Der große Bohrungsdurchmesser des Außenkäfiggehäuses gestattet, eine große Stabzahl anzuwenden. Damit ergibt sich eine geringe Zickzackstreuung, womit der Leistungsfaktor und die Überlastungsfähigkeit des Motors noch mehr verbessert werden. Infolge der innenliegenden geringeren umzumagnetisierenden Eisenmasse, und der verminderten Primär- und Sekundärwiderstände läßt sich bei dem Außenkäfig-Stirnring-Gehäusemotor in Auswirkung aller Vorteile mit dem gleichen aktiven Körper etwa die ein-' einhalbfache Leistung bei besserem Wirkungsgrad erzielen. Bezogen auf gleiches Gesamtgewicht kann man mit dem neuen Motor "kind die doppelte Leistung bei vorschriftsmäßiger Überlastungsfähigkeit erhalten.
Nach der beschriebenen Bauart können sowohl ganz kleine als auch größere Drehfeldmotoren ausgeführt werden. Die größere Leistung bei besserem Wirkungsgrad und Leistungsfaktor rechtfertigen dabei die meistens erforderliche rotierende Stromzuführung und deren Wartung, besonders in Verbindung mit dem Schalter. Der hohe Wirkungsgrad auch sehr kleiner Motoren macht den Käfiggehäusemotor für den Einzelantrieb besonders geeignet.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Drehfeldmotor mit Außenkäfig, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Stäben in einem Stück gegossenen Stirnringe als Gehäuse ausgebildet sind.
2. Drehfeldmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Stirnringen des Außenkäfigs wenigstens einer der Lagerschilde, das Getriebegehäuse, Fußwinkel oder andere am Gehäuse befindliche Teile zusammengegossen sind, so daß deren Leitfähigkeit dem Käfigkreis zugute kommt.
3. Drehfeldmotor nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine als Schalter mit Schnellunterbrechung wirkende Abhebevorrichtung für die Schleifbürsten in der Stromzuleitung des die Erregerwicklung tragenden Innenläufers.
Hierzu r Blatt Zeichnungen
DE1932P0066392 1932-11-09 1932-11-09 Drehfeldmotor mit Aussenkaefig Expired DE697146C (de)

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