DE697140C - Vorrichtung zum Bedrucken von aus Blech oder Kunststoff hohl gepressten Dosenteilen - Google Patents

Vorrichtung zum Bedrucken von aus Blech oder Kunststoff hohl gepressten Dosenteilen

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DE697140C
DE697140C DE1937B0180296 DEB0180296D DE697140C DE 697140 C DE697140 C DE 697140C DE 1937B0180296 DE1937B0180296 DE 1937B0180296 DE B0180296 D DEB0180296 D DE B0180296D DE 697140 C DE697140 C DE 697140C
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Germany
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printing machine
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Expired
Application number
DE1937B0180296
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English (en)
Inventor
Friedrich Eisenlohr
Gustav Staehle
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STAEHLE KOMM GES G
Original Assignee
STAEHLE KOMM GES G
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F17/00Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for
    • B41F17/24Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for for printing on flat surfaces of polyhedral articles

Landscapes

  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Bedrucken von aus Blech oder Kunststoff hohl gepreßten Dosenteilen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bedrucken von aus Blech oder Kunststoff hohl gepreßten Dosenteilen, insbesondere der Dosendeckel, die z. B. in Vertiefungen der Oberfläche einen Farbdruck erhalten. Es ist bereits bekannt, Blechbüchsen nach der Formung mit verhältnismäßig einfachen .Aufdrucken zu versehen. Da Dosen, z. B. zum Verpacken von Zigaretten, meist einen verwickelten Aufdruck erfordern, hat man bisher den Druckvorgang der Formgebung vorgeschaltet, so daß die Bleche vor dem Ausstanzen bedruckt wurden, was zwar ein gleichzeitiges Bedrucken vieler Dosenteile ermöglichte, aber in bezug auf Stapelmöglichkeit und paßgerechten Druck insbesondere bei geprägten Dosenteilen Nachteile ergab, die die Herstellung wesentlich verteuerten. Hier schafft die Erfindung Abhilfe, indem bei der Herstellung die fertig gestanzten, gezogenen und geprägten Dosenteile nacheinander auf einen den lichten Abmessungen des Dosenhohlraumes genau angepaßten; auf- und abwärts bewegbaren Druckkopf aufgesetzt werden, der sie gegen einen Formkopf anpreßt, dessen eingefärbte Druckform der zu bedruckenden Oberfläche des Dosendeckels genau entspricht, worauf der bedruckte Dosenteil ohne besondere Trocknung nach Abheben von dem Druckstock der weiteren Behandlung, Verpackung usw. zugefjihrt wird. Auf diese Weise wird die. Herstellungsleistung erheblich vergrößert, indem die Stücke zwischen den Verfahrensstufen keiner Trockenzeit bedürfen, so daß sie sich. auch ohne weiteres stapeln lassen. Außerdem wird ein paßgerechter Druck erzielt, was vor allem bei geprägten Dosendeckeln wichtig ist.
  • Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung, bei der in an sich bekannter Weise die zu bedruckenden Dosenteile mittels Gleitschienen o. dgl. in die Druckmaschine eingeführt und die bedruckten Dosenteile mittels oberhalb der Zuführungsschienen angeordneter Abfüli=' rungsschienen aus der Druckmaschine heraus geführt werden, dienen nach der Erfindung zum Abstreifen der fertigbedruckten Dosenteile von' dem abwärts gehenden Druckkopf unterhalb der Abführungsschienen angeordnete Klappen, Schieber o. dgl.; die in den Weg des mit dem Druckkopf abwärts bewegten Dosenteils bewegt werden und diesen auf den oberen Abführungsschienen festhalten. Vorteilhafterweise werden die den unteren Zuführungsschienen zugeführten Dosenteile durch eine in Richtung der Schienen hin und her bewegte Greifer- bzw. Vorschubeinrichtung genau über den Druckkopf der Druckmaschine geführt und die auf die oberen Abführungsschienen abgesetzten, fertigbedruckten Dosenteile aus der Druckmaschine durch Greifer herausgeführt, die zweckmäßig an dem vorderen Ende des zum Einfärben des Formkopfes dienenden hin und her gehenden Farbwagens angebracht sind.
  • Auf der Zeichnung ist eine Vorrichtung zum Bedrücken von Dosenteilen dargestellt, und zwar zeigen: Fig. i a und ib die Gesamteinrichtung zum Herstellen der zu bedruckenden Dosenteile, Fig. 2 die in Fig. i b dargestellte Druckpresse während eines anderen Arbeitsvorganges; Fig. 3 eine Aufsicht auf Fig. ib in Richtung des Pfeiles V und Fig. q. eine Aufsicht auf Fig. ib in Richtung des Pfeiles VI.
  • Die dargestellte Einrichtung setzt sich aus einer Kurbel oder Exzenterpresse mit einem Schnitt- und Ziehwerkzeug A, einer die fertiggezogenen Dosenteile zu der Druckmaschine fördernden Fördervorrichtung B, der Druckmaschine C und der die fertig bedruckten Dosenteile aus der Druckpresse fortführenden Fördervorrichtung D zusammen.
  • Das Schnitt- und Ziehwerkzeug A ist in an sich bekannter Weise ausgebildet. Es hat den Ziehstock i und die Schnittplatte 3.
  • Der Stempelkopf 4. trägt den Ziehring und Schnittstempel s, gegenüber dem der Auswerfer6 verschiebbar ist.
  • Der Werkstoff, z. B. Blech, wird in Bandform von einer Rolle 7 aus über den Ziehstock i und die Schnittplatte 3 hinübergeführt, wie dies die Fig. za zeigt, worauf dann in bekannter Weise mittels des Ziehringes und Schnittstempels 5 beim Abwärtsgehen der Kopfplatte 4 das Formen und Prägen des Dosenteils 8 erfolgt. Nachdem dies geschehen ist, wird der Dosenteil 8 von dem Ziehstock i mittels des Auswerfers 6 abgehoben.
  • Die in der Vorrichtung A gezogenen und fertiggeprägten Dosenteile 8 werden in dichter Aufeinanderfolge (Fig. i a) durch das Förderband 14 zwei Gleitschienen 15 zugeführt, die die Dosenteile nacheinander in die Druckpresse C hinein %'schen den Druckkopf 16 und Formkopf 17 Befördern.
  • `- Zum Fördern jedes Dosenteiles 8 in die genaue ''.Endlage innerhalb der Druckpresse C dient eine Greifervorrichtung mit den beiden Greifern 18; die Greifervorrichtung wird parallel zu den Gleitschienen 15 hin und her bewegt und befördert bei ihrem Vorbewegen in Richtung des Pfeiles iga den jeweils letzten Dosenteil in die in Fig. i b gezeichnete Lage; in der der Dosenteil genau oberhalb des auf- und abwärts verschiebbaren Druckkopfes 16 der Druckpresse C liegt: Nachdem dies geschehen ist, geht der Druckkopf 16 aufwärts und nimmt hierbei den Dosenteil 8 in genau ausgerichteter Lage mit, da die Abmessungen des Druckkopfes 16 genau den inneren Abmessungen des Dosenteils 8 entsprechen. Die Deckplatte des Dosenteils 8 wird hierbei durch den Druckkopf 16 gegen den vorher eingefärbten Formkopf z7 angedrückt und hierdurch der Aufdruck auf die Deckplatte des Dosenteils 8 erzeugt, und zwar zweckmäßig derart, daß der Aufdruck innerhalb einer Vertiefung der Oberfläche der Deckplatte des Dosenteiles 8 zu liegen kommt. Nach erfolgtem Bedrucken des Dosenteiles 8 geht der Druckkopf 16 wieder abwärts. Bevor dieser Abwärtsgang des Druckkopfes 16 erfolgt, sind oberhalb der Gleitschienen 15 zwei Klappen- oder Schienen i9 in den Abwärtsgäng des Dosenteiles 8 hochgeklappt oder auch hineingeschoben worden, die dann bei Abwärtsgange des Druckkopfes 16 den fertigbedruckten Dosenteil 8 (Fig. 2) von dem Druckkopf 16 abstreifen und auf zwei Gleitschienen 2o festhalten.
  • Das Herausbefördern des Dosenteiles 8 aus der Lage nach Fig. q, aus der Druckpresse längs der Gleitschienen 2o erfolgt mittels zweier Greifer 21, die -an dem vorderen Ende des Farbwagens 22 sitzen, der zum Einfärben des Formkopfes 17 dient. Der Farbwagen 22 erhält seine Farbe von dem Farbkasten 23 und ist im Augenblick des Bedruckens eines Dosenteiles 8 in der in Fig. i b gezeichneten ausgefahrenen Lage. Nachdem der Dosenteil 8 bedruckt ist, wird derFarbwagen 22 in Richtung des Pfeiles 2¢ (Fig. ib) einwärts bewegt, färbt hierbei die am Formkopf sitzende Druckform ein und gelangt mit den Greifern 21 in die in Fig. q. gezeichnete Greiflage hinter den vorher bedruckten Dosenteil B. Beim Wiederherausfahren des Farbwagens 22 nimmt er dann den vorher bedruckten Dosenteil 8 mit (Fig. i b) auf die Gleitbahn 2o und schiebt die auf den Gleitbahnen 2o noch vorhandenen Dosenteile weiter, bis sie nacheinander auf das Förderband 25 gelangen, das sie weiterbefördert, worauf sie i von neuem bearbeitet, z. B. mit Schachtelunter- .. teilen, verbunden werden können. Ein besonderes Trocknen der Dosenteile 8 nach dem Aufbringen des Aufdruckes ist nicht notwendig, wenn die Aufdrucke an vertieften Stellen der Dosenteildecken wie üblich erfolgen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Bedrucken von aus Blech oder Kunststoff hohl gepreßten Dosenteilen, insbesondere der Dosendeckel, die z. B. in Vertiefungen der Oberfläche einen Farbdruck erhalten, dadurch gekennzeichnet, daß die fertig gestanzten, gezogenen und geprägten Dosenteile nacheinander auf einen den lichten Abmessungen des Dosenhohlraumes genau angepaßten, auf- und abwärts bewegbaren Druckkopf (16) aufgesetzt werden, der sie gegen einen Formkopf (17) anpreßt, dessen eingefärbte Druckform der zu bedruckenden Oberfläche des Dosendeckels genau entspricht, worauf der bedruckte Dosenteil (8) ohne besondere Trocknung nach Abheben von dem Druckstock (16) der weiteren Behandlung, Verpackung usw. zuggführt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die zu bedruckenden Dosenteile mittels Gleitschienen o. dgl. in die Druckmaschine eingeführt und die bedruckten Dosenteile mittels oberhalb der Zuführungsschienen angeordneter Abführungsschienen aus der Druckmaschine herausgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abstreifen der fertigbedruckten Dosenteile (8) von dem abwärts gehenden Druckkopf (i6) unterhalb .der Abführungsschienen (2o) angeordnete Klappen (i9), Schieber o. dgl. dienen, die in den Weg des mit dem Druckkopf (16) abwärts bewegten Dosenteiles (8) bewegt werden und diesen auf ,den oberen Abführungsschienen (2o) festhalten.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den unteren Zuführungsschienen (i5) zugeführten Dosenteile (8) durch -eine in Richtung der Schienen hin und her bewegte Greifer-bzw. Vorschubeinrichtung (i8) genau über den Druckkopf (i6) der Druckmaschine geführt werden und die auf die oberen Abführüngsschienen (2o) abgesetzten, fertigbedruckten Dosenteile (8) aus der Druckmaschine durch Greifer (2i) herausgeführt werden, die zweckmäßig an dem vorderen Ende des, zum Einfärben des Formkopfes (i7) dienenden hin und her gehenden Farbwagens (22) angebracht sind.
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