DE69710331T2 - Vorrichtung für ein fleischschneidegerät - Google Patents
Vorrichtung für ein fleischschneidegerätInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Geräte zum Schneiden von Fleisch in Stücke oder Scheiben, wie Schweinekoteletts, Steaks und dünne Minutensteaks, und mehr im Besonderen auf eine Vorrichtung für solche Geräte, die verhindert, dass das abgeschnittene Fleisch am Schneidemesser haftet.
- Ein Problem bei bekannten Schneidegeräten ist es, dass beim Schneiden besonders dünner Fleischscheiben, z. B. dünner Minutensteaks, die Fleischscheiben am Schneidmesser haften und Schaden daran nehmen. Um dieses oben erwähnte Problem zu lösen, wurde das Fleisch in leicht gefrorenem Zustand geschnitten, da der Zustand des Fleisches dann stabiler ist. Das geschnittene Fleisch kann dann aber nicht länger als frisches Fleisch verkauft werden, sondern es ist als gefrorenes Fleisch zu verkaufen, was als eine Verschlechterung in der Qualität angesehen wird. Das leichte Gefrieren von Fleisch, um es stabiler zum Schneiden zu machen, bedeutet auch höhere Kosten bei der Handhabung des Fleisches, die vermieden werden könnten, wenn das Fleisch in frischem Zustand geschnitten werden könnte.
- Das Fleisch hat bei jeder Schneideopreration eine Neigung, am Schneidemesser zu haften und ihm zur nächsten Schneideoperation zu folgen. Ist das Fleisch nicht gefroren, um es stabil zu machen, sondern frisch oder aufgetaut, dann ist dieses Problem besonders ausgeprägt. In einigen Fällen ist das Ergebnis, dass das geschnittene Fleisch bei der folgenden Schneideoperation in Stücke gerissen wird und auch das bei dieser Operation geschnittene Stück beschädigt. Zu anderen Zeiten ist es möglich, dass das geschnittene Fleisch am Messer haftet und ihm für einen Teil seiner Umdrehung folgt und dann vom Messer zu irgendeiner benachbarten Wand geworfen wird, statt in einer Reihenfolge, ein geschnittenes Stück Fleisch nach dem anderen, zugeführt zu werden, was erwünscht ist.
- Die vorliegende Erfindung zielt auf die Lösung des oben erwähnten Problems. Dieses Ziel wird mittels einer Vorrichtung erreicht, wie sie in den Ansprüchen niedergelegt ist, die auch das offenbaren, was im Besonderen die Erfindung charakterisiert.
- Die Erfindung wird in der folgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung detaillierter beschrieben, in der zeigen:
- Fig. 1 eine perspektivische Ansicht, teilweise im Schnitt, eines Fleischschneidegerätes, das mit einer Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung versehen ist,
- Fig. 2 eine Endansicht der Schneideausrüstung des Fleischschneidegerätes in Fig. 1 und
- Fig. 3 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung.
- Fig. 1 offenbart ein Fleischschneidegerät 1, umfassend einen Zuführungsabschnitt 2 für die zu schneidenden großen Fleischstücke und einen Aufnahmeabschnitt 3 für die geschnittenen Fleischstücke. Zwischen den beiden Abschnitten 2 und 3 ist ein Gehäuse 4 angeordnet, das die Ausrüstung 5 zum Schneiden der großen Fleischstücke enthält.
- Die großen Fleischstücke werden auf einem, nicht detailliert gezeigten, konventionellen Förderband im Zuführungsabschnitt 2 der Schneideausrüstung 5 im Gehäuse 4 zugeführt, wo sie in kleine Stücke geschnitten und dann dem Aufnahmeabschnitt 3 zugeführt werden. Von diesem Abschnitt können die geschnittenen Fleischstücke von Hand oder mittels irgendeiner Transport-Vorrichtung, die selbst ohne Relevanz für die Erfindung ist, entfernt werden.
- Die Schneideausrüstung 75 umfasst ein rotierendes Messer 6, dessen Schneidkante spiralförmig gestaltet ist, dessen Radius von der Innenseite und in der Richtung seiner Rotation zunimmt. Benachbart dem Messer 6 befindet sich eine Öffnung 8, durch die zu schneidende großen Fleischstücke schrittweise oder mit einer Geschwindigkeit zugeführt werden, die, in Bezug auf die Umdrehungen pro Minute des Messers, der gewünschten Dicke der geschnittenen Stücke entspricht. Dies ist dem Fachmann aus der DE 91 09 253 U1 bekannt.
- In Fig. 3 ist die Vorrichtung gemäß der Erfindung offenbart. Das rotierbare Messer 6 ist dort während der Schneideoperation gezeigt. Der Zuführungsabschnitt 2 hat einen Boden 9 entlang dem mittels einer speziellen Zuführungsanordnung große Fleischstücke dem Messer 6 zugeführt werden, wobei der Boden 9 benachbart dem Messer 6 von einem ersetzbaren Kontaktblock 10 umfasst wird, der auch das Messer während der Schneidbewegung abstützt, um zu verhindern, dass es unnötigen Biegebewegungen ausgesetzt ist, die das Messer zerbrechen könnten. Die Seite des Messers 6, die dem zu schneidenden großen Fleischstück gegenüberliegt, ist im Wesentlichen eben, während seine gegenüberliegende Seite zur Bildung einer Schneidkante 7 geschliffen ist, wie in Fig. 3 ersichtlich. Bei der Schneideoperation drückt dieses Design das Messer in die Richtung, aus der die großen Fleischstücke zugeführt werden, wobei der Block 10 das Messer stützt, wie oben erwähnt.
- Auf der Seite des Messers 6, auf der die geschnittenen Fleischstücke zum Transport gesammelt werden, ist eine Platte 11 vorgesehen, die Teil der Zuführungs-Vorrichtung für die geschnittenen Fleischstücke bildet und die mittels einer Feder in einer Richtung zum Messer 6 hin vorgespannt ist. Ein Anschlag 12 bestimmt die Position der Platte 11 in Bezug auf das Messer 6. Eine Feder 13, die zwischen einem integralen Teil des Gerätes und einem Stift 14 fixiert ist, der seinerseits an der Unterseite der Platte 11 fixiert ist, erzeugt die Vorspannung der Platte 11 in Richtung des Messers 6, wobei diese Vorspannung durch den Anschlag 12 begrenzt wird. In der Endposition der Platte 11, die als die Ausgangsposition angesehen werden kann, existiert ein schmaler Spalt 15 zwischen dem Block 10 und der Platte 11, wie aus Fig. 3 ersichtlich. Während der Schneidwirkung des rotierenden Messers 6 tritt bei jeder Umdrehung des Messers erst der äußerste Teil der Schneidkante 7 in den Spalt 15 ein und dann wird die Platte 11 durch die Schneidkante in der Zuführungsrichtung der geschnittenen Fleischstücke über einen Abstand verschoben, der der Dicke des Messers 6 entspricht. Während dieser Bewegung wird das geschnittene Fleisch vom Messer 6 abgenommen und auf die Platte 11 gelegt, wodurch verhindert wird, dass ein geschnittenes Fleischstück am Messer haftet und ihm folgt, wie oben erwähnt.
- Um die abnehmende Wirkung zu verbessern, hat die Platte 11 eine nach oben vorspringende Rippe oder Kante 16 an der Stelle des Messers 6, wobei diese Kante einen spitzen Winkel mit Bezug auf das Messer 6 bildet, wodurch die Abnehmwirkung verbessert wird.
- Die Platte 11 wird in einer relativ sanften Bewegung nach außen geführt, doch wird sie durch die Feder 13 in einer bestimmten und glatten Bewegung zurückgebracht. Dies führt zur Bewegung des geschnittene Fleisches auf der Platte 11 weg vom Messer während der Bewegung der Platte nach außen, wobei das Fleisch jedoch, aufgrund seiner Trägheit und der raschen Rückbewegung der Platte, in der entfernten Position verbleibt. Die Platte 11 dient daher, außer zum Freihalten des Messers 6 von geschnittenen Fleischstücken, zum Wegbefördern der geschnittenen Stücke vom Messer.
- Mittels der vorliegenden Erfindung ist eine einfache und wirksame Lösung des anfänglich erläuterten Problems erzielt. Einige Änderungen und Modifikationen der beschriebenen Vorrichtung sind für den Fachmann offensichtlich, doch liegt jegliche solche Variation oder Modifikation im Rahmen der beigefügten Ansprüche.
Claims (3)
1. Vorrichtung für Fleischschneidegerät (1), umfassend einen Zuführungspfad (9, 10) für zu
schneidende große Fleischstücke und ein rotierendes Messer (6) im Zuführungspfad (9, 10),
dadurch gekennzeichnet, dass eine Platte (11) zur Aufnahme der geschnittenen. Stücke
elastisch zum Kontakt mit dem Messer (6) vorgespannt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (11) in eine
Position elastisch vorgespannt ist, in der ein Spalt zwischen der Platte (11) und einem Block (10)
existiert, der eine Abstützung für das Messer (6) während seiner drehenden Schneidbewegung
bildet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (11) mit
einer nach oben vorspringenden Rippe oder Kante (16) versehen ist, die mit dem Messer (6) in
Berührung steht, wobei die Kante (16) das Abnehmen der geschnittenen Fleischstücke vom Messer
(6) unterstützt.
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