DE69706019T2 - Selbsteinstellende, schwingungsdämpfende Vorrichtung - Google Patents

Selbsteinstellende, schwingungsdämpfende Vorrichtung

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DE69706019T2 DE69706019T DE69706019T DE69706019T2 DE 69706019 T2 DE69706019 T2 DE 69706019T2 DE 69706019 T DE69706019 T DE 69706019T DE 69706019 T DE69706019 T DE 69706019T DE 69706019 T2 DE69706019 T2 DE 69706019T2
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine schwingungsdämpfende Vorrichtung zur Dämpfung von Schwingungen einer Struktur, wie einem Gebäude oder einem Turm, verursacht durch Wind oder Erdbeben, von Schwingungen von Rohrleitungen verursacht durch Pumpbetrieb oder Pulsieren, oder von Schwingungen von Einrichtungen verursacht durch Motorbetrieb und insbesondere eine selbstabgleichende schwingungsdämpfende Vorrichtung zur Schwingungsdämpfung von Schwingungsdämpfungstargets durch Verwendung der Bewegung einer Sphäre, die auf Schwingungen des Targets eingestellt ist.
  • Große Strukturen, wie ein Gebäude, eine Brücke oder ein Turm, sind biegsam und schwingungsbereit. Schwingung wird durch eine externe Windkraft angeregt. Große Schwingungen können die Struktur brechen und zu ernsthaften Problemen führen. Die folgenden sind herkömmliche schwingungsdämpfende Vorrichtungen als Maßnahmen gegen Schwingungen.
  • (Maßnahme 1)
  • Wie in der Fig. 1 gezeigt wird, hat eine schwingungsdämpfende Vorrichtung (diese Vorrichtung wird dynamischer Schwingungsdämpfer genannt) eine Masse 10, eine Federkraft 13 und einen Öldämpfer 12, die an dem Giebel des Gebäudes 1 (oder in dem Gebäude in der Nähe des Giebels) befestigt sind. Die Frequenz wird auf die normale Frequenz eines Gebäudes 1 eingestellt, wodurch Schwingungen reduziert werden.
  • (Maßnahme 2)
  • Wie in der Fig. 2 gezeigt, ist ein Aktuator 14 auf dem Giebel des Gebäudes 1 befestigt und eine Masse 10 wird durch den Aktuator 14 bewegt, wodurch die Schwingungen aktiv reduziert werden.
  • (Maßnahme 3)
  • Für z. B. Rohrleitungen, die durch Pumpbetrieb oder Pulsieren vibrieren, wird ein Träger 15, der sich von einem Sammelrohr 6 erstreckt, herkömmlicherweise angeordnet, um große Schwingungen einer Rohrleitung 8 zu dämpfen, wie in der Fig. 3 gezeigt.
  • (Maßnahme 4)
  • Für z. B. Rohrleitungen ist ein Befestigungstisch 17 angeordnet und an die Rohrleitung 8 durch einen Öldämpfer 12 gekoppelt, wie in der Fig. 4 gezeigt.
  • (Maßnahme 5)
  • Wie ein Gebäude kann auch eine Rohrleitung einen dynamischen Schwingungsdämpfer beinhalten, der eine Masse 10 und eine Blattfeder 18 hat, in der ein Schwingungselement eines Systems mit einem einzigen Freiheitsgrad mit der gleichen Frequenz wie die Rohrleitung 8 angebracht ist und nachschwingt, um die Schwingungen der Rohrleitung, wie in Fig. 5 gezeigt, zu reduzieren.
  • (Maßnahme 6)
  • Eine schwingungsdämpfende Vorrichtung mit einer Masse 10, die an einer zusammengerollten Feder 13 aufgehängt ist, und mit einer Sphäre 5 in eine in der Masse 10 gebildeten Rille 20 eingefügt ist, wie in der Fig. 6 gezeigt, wurde ebenso als schwingungsdämpfende Vorrichtung für eine säulenartige Struktur entwickelt. Im Fall von kleinen Schwingungen kollidiert die Sphäre 5 mit einer säulenartigen Struktur 19. Im Fall von starken Schwingungen kollidiert die Sphäre 5 mit der Masse 10 und der säulenartigen Struktur 19. Die Schwingungsenergie wird in eine Kollisionsenergie umgewandelt, so dass die Schwingung reduziert wird.
  • Jedoch haben die herkömmlichen schwingungsdämpfenden Vorrichtungen die folgenden Probleme.
  • (Problem der Maßnahme 1)
  • Um eine vorherbestimmte schwingungsdämpfende Wirkung zu erhalten ist eine schwingungsdämpfende Vorrichtung mit einer großen Masse, deren Frequenz eingestellt ist, einer Feder, und mit einem Öldämpfer erforderlich, wobei die optimale Einstellung der Frequenz arbeits- und kostenintensiv ist. Besonders die Feder und der Öldämpfer sind teuer.
  • (Problem der Maßnahme 2)
  • Der Aktuator muss eine große Masse antreiben und benötigt dafür eine große Energie, was zu einem Kostenproblem führt.
  • (Problem der Maßnahme 3)
  • Um den Träger 15 zu befestigen muss ein Trägerbefestigungsband 16 zum Tragen des Trägers 15 angebracht werden, so dass diese Vorrichtung schwer an einem Abschnitt befestigt werden kann, an dem eine Vielzahl von Rohren komplex angeordnet sind.
  • (Problem der Maßnahme 4)
  • Der Öldämpfer 12 für die Schwingungsdämpfung ist teuer. Zusätzlich ist zum Befestigen des Öldämpfers 12 ein Befestigungstisch 17 notwendig. Tatsächlich ist es schwierig, den Öldämpfer 12 zu befestigen. Für Hochtemperaturrohrleitungen kann der Öldämpfer 12 nur schlecht eingesetzt werden, da sich die Dämpfungseigenschaften mit der Temperatur ändern.
  • (Problem der Maßnahme 5)
  • Wie bei der schwingungsdämpfenden Maßnahme (Maßnahme 1) für ein Gebäude muss die Frequenz auf die der Target-Rohrleitung 8 eingestellt werden. Der dynamische Schwingungsdämpfer muss auf der Basis der Frequenz der Rohrleitung 8, die vorher gemessen wird, konstruiert, hergestellt und eingestellt werden.
  • (Problem der Maßnahme 6)
  • Da diese Vorrichtung eine Impuls-Typ-Schwingungsdämpfungs-Vorrichtung ist, ist die schwingungsdämpfende Wirkung schwächer als die des dynamischen Schwingungsdämpfers (Maßnahme 1 oder 5) für ein identisches Massenverhältnis (Masse der schwingungsdämpfenden Vorrichtung/Gewicht der Targetstruktur). Zusätzlich stellt das Trag- oder Impulsgeräusch auf der Kollisionsoberfläche der Sphäre 5 oder der Masse 10 ein Problem dar.
  • Die FR-A-2 596 122 offenbart eine schwingungsdämpfende Vorrichtung, die eine sphärenförmige Masse und ein Sphärengehäuse aufweist, die an ein Schwingungsdämpfungstarget befestigt ist.
  • Die US-A-2,306,959 offenbart eine schwingungsdämpfende Vorrichtung mit einer beweglich in einem Sphärengehäuse aufgenommenen Sphäre.
  • Die US-A-4,527,951 offenbart eine schwingungsdämpfende Vorrichtung mit einer in einem an ein Schwingungsdämpfungstarget angebrachten Sphärengehäuse aufgenommenen Sphäre, wobei dieses Sphärengehäuse einen elliptischen Abschnitt aufweist. Dieses Sphärengehäuse wird durch einen Arm an dem Schwingungsdämpfungstarget gehalten, so dass das Sphärengehäuse wie ein Pendel in eine Rotationsrichtung schwingt.
  • Die DE-A-41 09 964 offenbart eine entsprechende Dämpfungsvorrichtung mit einer Vielzahl von in einem Sphärengehäuse, das mit mit einer Dämpfungsflüssigkeit und einem Dämpfungsring gefüllt ist, aufgenommenen Sphären.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Probleme des Standes der Technik durch ein Dämpfen von Schwingungen eines Schwingungsdämpfungstargets durch Ausnutzen der Bewegung einer Sphäre abgestimmt auf die Schwingungen des Schwingungsdämpfungstargets zu lösen und eine selbsteinstellende schwingungsdämpfende Vorrichtung zu schaffen, die einfache hergestellt und befestigt werden kann und wirksam Schwingungen der verschiedenen Dämpfungstargets dämpft.
  • Zur Lösung der obigen Aufgabe ist entsprechend der vorliegenden Erfindung ein Vorrichtungsgehäuse, das an diesem Schwingungsdämpfungstarget zur beweglichen Aufnahme des Sphärengehäuses angebracht ist und einen ausgesparten Abschnitt zur Aufnahme des Sphärengehäuses hat, und wobei das Sphärengehäuse eine sphärische Form hat.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform hat die Vorrichtung weiterhin ein Polster, das in das Vorrichtungsgehäuse angeordnet ist, um einen Kollisionsimpuls des Sphärengehäuses zu dämpfen.
  • Die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung mit diesem Aufbau ist an eine Struktur, wie ein Gebäude oder ein Turm oder eine Rohrleitung oder Geräte befestigt. Bei einer ständigen externen Kraft, wie Wind, stimmt sich die Vorrichtung selbstständig auf die Schwingungen des Targets (Gebäude, Turm, Rohrsystem oder Geräte) ab, um die Schwingungen der Targetstruktur unter Ausnutzung von Kreisbewegungen der Sphäre zu dämpfen. Bei einer flüchtigen externen Kraft, wie einem Erdbeben mit einem hohen Eingangspegel, wird die Schwingung der Targetstruktur durch die Nutzung der Kollisionsschwingung der Sphäre und des Sphärengehäuses gedämpft. Bei einer ständigen externen Kraft, wie Wind oder Pumpenschwingungen, wird die Schwingung durch Nutzung der Kreisbewegungen der Sphäre, die auf die Schwingungen des Targets abgestimmt sind, gedämpft. Im Gegensatz zu einem dynamischen Schwingungsdämpfer braucht die Frequenz nicht abgestimmt zu werden und eine gleichmäßige schwingungsdämpfende Wirkung kann bezogen auf einen sehr großen Schwingungspegel erzielt werden. Bei einer flüchtigen Schwingung, wie einem Erdbeben dessen Eingangsenergie groß ist, generiert die Sphäre Kollisionsschwingungen in dem Vorrichtungsgehäuse zusammen mit dem Sphärengehäuse, wodurch die Schwingungen der Targetstruktur reduziert werden. Mit diesem Mechanismus können nicht nur Niedrigpegelschwingungen, sondern auch Hochpegelschwingungen, wie bei Erdbeben, gedämpft werden. Diese Erfindung kann durch die folgende detaillierte Beschreibung sie in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen vollständiger verstanden werden, in denen:
  • Fig. 1 - eine Schnittansicht einer herkömmlichen schwingungsdämpfenden Vorrichtung (Maßnahme 1) für ein Gebäude zeigt;
  • Fig. 2 - eine Seitenansicht einer anderen herkömmlichen schwingungsdämpfenden Vorrichtung (Maßnahme 2) für ein Gebäude zeigt;
  • Fig. 3 - eine perspektivische Ansicht einer herkömmlichen schwingungsdämpfenden Vorrichtung (Maßnahme 3) für eine Rohrleitung zeigt;
  • Fig. 4 - eine andere perspektivische Ansicht einer herkömmlichen schwingungsdämpfenden Vorrichtung (Maßnahme 4) für eine Rohrleitung zeigt;
  • Fig. 5 - eine perspektivische Ansicht einer anderen herkömmlichen schwingungsdämpfenden Vorrichtung (Maßnahme 5) für eine Rohrleitung zeigt;
  • Fig. 6 - eine Schnittansicht einer herkömmlichen schwingungsdämpfenden Vorrichtung (Maßnahme 6) für eine säulenartige Struktur zeigt;
  • Fig. 7 - eine Ansicht eines Anwendungsbeispiels einer schwingungsdämpfenden Vorrichtung der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung für ein Gebäude zeigt;
  • Fig. 8 - eine perspektivische Ansicht auf einer schwingungsdämpfenden Vorrichtung entsprechend der ersten Ausführungsform ist;
  • Fig. 9 - eine Schnittansicht entlang einer Linie IX-IX in Fig. 8 ist;
  • Fig. 10 - eine perspektivische Ansicht eines Anwendungsbeispiels einer schwingungsdämpfenden Vorrichtung der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung für eine Rohrleitung zeigt;
  • Fig. 11 - eine Schnittansicht entlang einer Linie XI-XI in der Fig. 10 ist;
  • Fig. 12 - eine Schnittansicht einer Modifikation der schwingungsdämpfenden Vorrichtung entsprechend der ersten Ausführungsform zeigt;
  • Fig. 13A bis 13D - Ansichten der Beziehung zwischen der Bewegung einer Sphäre und der schwingungsdämpfenden Wirkung zeigen, wenn die
  • Konzentration einer Eingangsenergie zu der schwingungsdämpfenden Vorrichtung entsprechend der ersten oder zweiten Ausführungsform hoch ist;
  • Fig. 14A bis 14D - Ansichten der Beziehung zwischen der Bewegung der Sphäre und der schwingungsdämpfenden Wirkung zeigen, wenn der Eingangspegel auf die schwingungsdämpfende Vorrichtung der vorliegenden Erfindung klein ist;
  • Fig. 15 - ein Diagramm der Beziehung zwischen der Eigenenergie und einem Kreisbewegungsradius r zeigt;
  • Fig. 16 - ein Diagramm der Beziehung zwischen der Eigenenergie und dem Kreisbewegungsradius r zeigt;
  • Fig. 17 - eine perspektivische Ansicht eines Anwendungsbeispiels einer schwingungsdämpfenden Vorrichtung der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung für ein Gebäude zeigt;
  • Fig. 18 - eine Schnittansicht entlang einer Linie XVIII-XVIII in Fig. 17 zeigt;
  • Fig. 19 - eine Schnittansicht der Beziehung zwischen der Beschleunigung und dem Rollzustand des Sphärengehäuses zeigt;
  • Fig. 20 - eine Schnittansicht der Beziehung zwischen der Beschleunigung und dem Rollzustand des Sphärengehäuses zeigt;
  • Fig. 21 A bis 21 D - Ansichten der Beziehung zwischen der Bewegung der Sphäre und der schwingungsdämpfenden Wirkung im Fall von Windbelastung zeigen;
  • Fig. 22A bis 22D - Ansichten der Beziehung zwischen der Bewegung der Sphäre und dem beweglichen Sphärengehäuse und die schwingungsdämpfende Wirkung im Fall einer Erdbebenbelastung zeigen; und
  • Fig. 23A bis 23D - die Ansichten der Beziehung zwischen der Bewegung einer Sphäre in einem befestigten Sphärengehäuse und der schwingungsdämpfenden Wirkung im Fall einer Erdbebenbelastung zeigen.
  • Die Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
  • Eine schwingungsdämpfende Vorrichtung der vorliegenden Erfindung ist ein selbsteinstellender Typ einer schwingungsdämpfenden Vorrichtung zur Dämpfung von Schwingungen eines Schwingungsdämpfungstargets durch Ausnutzen der Bewegung einer Sphäre abgestimmt auf die Schwingung des Schwingungsdämpfungstargets. Die Fig. 7 bis 9 zeigen als erste Ausführungsform eine schwingungsdämpfende Vorrichtung, deren Schwingungsdämpfungstarget ein Gebäude ist. Die Fig. 10 bis 11 zeigen als zweite Ausführungsform eine schwingungsdämpfende Vorrichtung, deren Schwingungsdämpfungstarget eine Rohrleitung ist. Die Fig. 12 zeigt eine Modifikation der schwingungsdämpfenden Vorrichtung der ersten Ausführungsform.
  • Die schwingungsdämpfende Vorrichtung der ersten Ausführungsform wird zunächst mit Bezug auf die Fig. 7 bis 9 beschrieben. Eine Sphäre 5 der schwingungsdämpfenden Vorrichtung entsprechend der ersten Ausführungsform ist in einem Sphärengehäuse 3 eingelagert, das einen hohlen Abschnitt hat (Hohlraum, Schale) 3A mit einem elliptischen Abschnitt. Das Sphärengehäuse 3 ist an dem Giebel des Gebäudes 1 als Schwingungsdämpfungstarget (oder in dem Gebäude 1 in der Nähe des Giebels) angebracht.
  • Das Sphärengehäuse 3 für die Aufnahme der Sphäre 5 ist so geteilt, dass die Sphäre 5 leicht eingeführt werden kann. Die geteilten Hälften des Sphärengehäuses 3 sind mit Bolzen 4 verbunden.
  • In der schwingungsdämpfenden Vorrichtung der ersten Ausführungsform mit der obigen Anordnung generiert die Sphäre 5, wenn das Gebäude schwingt, gleichförmige Kreisbewegungen in dem Hohlraum 3A, der einen elliptischen Abschnitt in dem Sphärengehäuse 3 hat. Die Bodenfläche des Sphärengehäuses 3 ist elliptisch und gleichförmig. Gerade wenn die Eingangsenergie gering ist, d. h. der Schwingungspegel der Targetstruktur niedrig ist, kann ein Radius r der Kreisbewegung vergrößert werden und eine große Schwingungsdämpfungskraft erzielt werden.
  • Eine schwingungsgedämpfte Vorrichtung für eine Rohrleitung soll als nächstes als zweite Ausführungsform mit Bezug auf die Fig. 10 und 11 beschrieben werden. Eine oder eine Vielzahl von Sphären 5 werden in einer oder einer Vielzahl von Sphärengehäusen 3 eingebracht, wobei jedes einen Hohlraum 3B hat. Die Sphärengehäuse 3 sind an die Rohrleitung 8 als Schwingungsdämpfungstarget angebracht. Das Sphärengehäuse 3 für die Aufnahme der Sphäre 5 ist im Hinblick auf das Einfügen der Sphäre 5 und das Anbringen des Sphärengehäuses 3 geteilt. Die geteilten Teile des Sphärengehäuses 3 sind mit Bolzen 4 versehen. Wenn das Rohrsystem 8 schwingt, generieren die Sphären 5 Kreisbewegungen in dem sphärischen Hohlraum 3B des Sphärengehäuses 3. Wenn das Vergleichstarget eine Rohrleitung 8 ist, kann eine große Beschleunigung als Eingangsenergie erzielt werden (ein Problem tritt häufig auf, wenn der Schwingungspegel der Rohrleitung 8 hoch ist). Aus diesem Grund besitzt die Bodenfläche des Sphärengehäuses 3, wo die Sphäre 5 das Sphärengehäuse 3 berührt, ebenfalls eine runde Form.
  • Als Modifikation der ersten Ausführungsform kann ein Schwingungsphaseneinstellelement 3C, das aus einem Material aus Urethan, Gummi, Plastik oder Metall gebildet ist, an die Innenfläche des Sphärengehäuses 3 angebracht werden, um die Schwingungsphasen zwischen der Targetstruktur und der Sphäre 5, wie in Fig. 12 gezeigt, einzustellen.
  • In der schwingungsdämpfenden Vorrichtung der ersten oder zweiten Ausführungsform mit der obigen Anordnung generieren die Sphären 5, wenn das Gebäude schwingt, Kreisbewegungen in dem Hohlraum 3A, der einen elliptischen Abschnitt oder einen sphärischen Hohlraum 3B des Sphärengehäuses 3 hat. Schwingungsdämpfende Wirkungen im Fall einer großen Eingangsenergie und im Fall von geringer Eingangsenergie werden unten beschrieben.
  • Wenn die Eingangsenergie groß ist (der Schwingungspegel der Targetstruktur ist groß) generiert die Sphäre 5 Kreisbewegungen entlang der Seitenfläche des Sphärengehäuses 3, wie in den Fig. 13A bis 13D gezeigt wird. Fig. 13A zeigt eine Kreisbewegung der Sphäre 5 in dem Sphärengehäuse 3. Die Fig. 13B und 13C zeigen die Reaktionen des Schwingungsdämpfungstargets (Gebäudes). Fig. 13B zeigt die Reaktion des Schwingungsdämpfungstargets (Gebäudes) ohne schwingungsdämpfende Vorrichtung der ersten Ausführungsform. Fig. 13C zeigt die Reaktion des Schwingungsdämpfungstargets (Gebäudes), das die schwingungsdämpfende Vorrichtung entsprechend der ersten Ausführungsform hat. Fig. 13D zeigt die Amplitude der Sphäre 5 in dem Sphärengehäuse 3. In der Fig. 13A stellt r den Radius der Kreisbewegung dar. Wenn der Radius r ansteigt, wird die schwingungsdämpfende Wirkung der Sphäre 5 größer.
  • Wie in den Fig. 13A bis 13D dargestellt kann, wenn der Schwingungspegel der Targetstruktur hoch ist, die Schwingung wirksam durch die schwingungsdämpfende Vorrichtung der ersten Ausführungsform gedämpft werden.
  • Wenn die Eingangsenergie gering ist (der Schwingungspegel der Targetstruktur niedrig ist) generiert die Sphäre 5, wie in den Fig. 14A bis 14D gezeigt, eine Kreisbewegung entlang der Bodenfläche des Sphärengehäuses 3. Fig. 14A zeigt die Kreisbewegung der Sphäre 5 in dem Sphärengehäuse 3. Die Fig. 14B bis 14C zeigen die Reaktion des Schwingungsdämpfungstargets (Gebäudes). Die Fig. 14B zeigt die Reaktion des Schwingungsdämpfungstargets (Gebäude) ohne eine Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung. 14C zeigt die Reaktion des Schwingungsdämpfungstargets (Gebäudes) ohne Vorrichtung der vorliegenden Erfindung. Die 14C zeigt die Reaktion des Schwingungsdämpfungstargets (Gebäudes), das eine Vorrichtung der vorliegenden Erfindung besitzt. Die Fig. 14D zeigt die Amplitude der Sphäre 5 in dem Sphärengehäuse 3. In der Fig. 14A, stellt r den Radius der Kreisbewegung dar. Wenn der Radius r ansteigt, wird die schwingungsdämpfende Wirkung der Sphäre 5 größer.
  • Wie durch die Fig. 14A bis 14D dargestellt, kann sogar, wenn der Schwingungspegel der Targetstruktur niedrig ist, die Schwingung wirkungsvoll durch die schwingungsdämpfende Vorrichtung der ersten Ausführungsform gedämpft werden.
  • Die Beziehung zwischen der Eingangsenergie und dem Radius r wird als nächstes mit Bezug auf die Fig. 15 und 16 beschrieben. In den Fig. 15 und 16 wird eine durch Rollen der Sphäre 5 generierte Zentrifugalkraft FR und ein Eigengewicht FG nach der unten angegebenen Gleichung (1) im Gleichgewicht gehalten:
  • FR·sinθ = FG·cosθ (1)
  • Wie in der Fig. 15 gezeigt, steigt, wenn die Eingangsenergie groß ist, die Zentrifugalkraft FR und die Kraft zur Balancierung des Eigengewichts FG wird größer. Die Sphäre 5 kann entlang einer Seitenfläche des Sphärengehäuses 3 rollen.
  • Wie in der Fig. 16 gezeigt, wird, wenn die Eingangsenergie gering ist, die Zentrifugalkraft FR geringer und die Kraft zur Balancierung des Eigengewichts FG wird niedrig. Die Sphäre 5 rollt auf der Bodenfläche des Sphärengehäuses 3. Wenn die Bodenfläche einen gleichförmigen elliptischen Abschnitt hat, kann der Radius r der Kreisbewegung größer werden, so dass die schwingungsdämpfende Kraft im Verhältnis zum Radius r gesteigert werden kann.
  • Wie in den Fig. 13A bis 13D und den Fig. 14A bis 14D gezeigt ist, rollt die Sphäre 5 bei einer Phase von 90º mit Bezug auf das Schwingungsdämpfungstarget (z. B. ein Gebäude) und wirkt auf das Target als eine abschwächende Kraft. Dadurch wird die Schwingung des Targets reduziert.
  • Die Wirkungen der oben beschriebenen ersten und zweiten Ausführungsform werden unten beschrieben. Schwingungen einer Struktur, wie einem Gebäude oder Turm, die aufgrund von Windturbulenzen, Schwingungen einer Rohrleitung oder einer Einrichtung aufgrund von Pumpbetrieb oder Pulsen können durch die Vorrichtung der ersten oder zweiten Ausführungsform reduziert werden.
  • Die schwingungsdämpfende Vorrichtung der ersten oder zweiten Ausführungsform muss nur an das Schwingungsdämpfungstarget angebracht werden und kann einfach an einem Gebäude, einen Turm, eine Rohrleitung oder an Geräten, die schon gebaut sind, befestigt werden.
  • Die schwingungsdämpfende Vorrichtung der ersten oder zweiten Ausführungsform ist durch die Sphäre 5 und das Sphärengehäuse 3 gebildet und hat deshalb eine kompakte und kleine Anordnung. Da weder eine Feder noch ein Dämpfer benötigt werden, ist die Vorrichtung günstig.
  • Die schwingungsdämpfende Vorrichtung der ersten oder zweiten Ausführungsform hat kein Element, wie einen Aktuator, das eine Stromzufuhr und eine Energieversorgung benötigt.
  • Die schwingungsdämpfende Vorrichtung der ersten oder zweiten Ausführungsform hat einen einfachen Aufbau; die Sphäre 5 rollt in dem Sphärengehäuse 3 und ist deshalb wartungsfrei.
  • Die schwingungsdämpfende Vorrichtung der ersten oder zweiten Ausführungsform hat einen kompakten und kleinen gehaltenen Aufbau und ist deshalb kostengünstig.
  • Die schwingungsdämpfende Vorrichtung der ersten oder zweiten Ausführungsform erfordert weder einen Träger oder ein Band und kann einfach in einem engen Raum installiert werden.
  • Wenn die Sphäre 5 und das Sphärengehäuse 3 aus Metall sind, kann die schwingungsdämpfende Vorrichtung der ersten oder zweiten Vorrichtung sogar bei hohen Temperaturen verwendet werden und kann an eine Rohrleitung oder eine Einrichtung, die hohen Temperaturen ausgesetzt wird, angebracht werden.
  • Die schwingungsdämpfende Vorrichtung der ersten oder zweiten Ausführungsform benötigt keine Frequenzabstimmung und kann an Strukturen angebracht werden, wie einem Turm im Bau, wobei die Frequenzen wechseln.
  • Wenn die schwingungsdämpfende Vorrichtung der ersten oder zweiten Ausführungsform das Sphärengehäuse 3 verwendet, das einen elliptischen Abschnitt hat, kann ein hoher schwingungsdämpfender Effekt erreicht werden, sogar in dem Fall eines niedrigen Schwingungspegels.
  • Die schwingungsdämpfende Vorrichtung der ersten oder zweiten Ausführungsform hat keine Impulsfläche, so dass das Problem des Tragens nicht auftritt.
  • Als nächstes wird die dritte Ausführungsform beschrieben. Die Fig. 17 und 18 zeigen die dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung (das Schwingungsdämpfungstarget ist ein Gebäude). In der dritten Ausführungsform wird eine Sphäre 35 in ein sphärisches Sphärengehäuse 36, wie in den Fig. 17 und 18 gezeigt, eingeführt. Das Sphärengehäuse 36 wird in eine Vorrichtung 33 an einem Sphärengehäuse-Aufnahmeabschnitt 37 angeordnet, d. h. einem ausgesparten Abschnitt. Ein Polster 34, das als Polsterelement für das Sphärengehäuse 36 dient, ist auf der inneren Seitenwand des Vorrichtungsgehäuses 33 angebracht.
  • Entsprechend zu diesem Aufbau, rollt die Sphäre 35 in dem Sphärengehäuse 36 als Reaktion auf eine externe Kraft, wie Wind, dessen Eingangspegel relativ gering ist, wodurch die Schwingungen der Targetstruktur gedämpft werden. Bei einer relativ großen Eingangsenergie, wie bei einem Erdbeben, rollt die Sphäre 35 aus dem Sphärengehäuse-Aufnahmeabschnitt 37 zusammen mit dem Sphärengehäuse 36 heraus und generiert eine Kollisionsschwingung in dem Vorrichtungsgehäuse 33, wodurch die Schwingung der Struktur gedämpft wird.
  • Die Fig. 19 und 20 zeigen die Beziehung zwischen dem Beschleunigungspegel der auf die Sphäre 35 wirkt und den Rollbedingungen, die bestimmen, ob das Sphärengehäuse aus dem Sphärengehäuse-Abschnitt 37 rollt. Im Fall einer ständigen externen Kraft, wie Wind, dessen Eingangsenergie relativ gering ist, wird das Moment am Tragepunkt 38 durch die nachfolgende Ungleichung (2) bestimmt, wobei α&sub1; die auf die Sphäre wirkende Beschleunigung ist. Die Sphäre 35 und das Sphärengehäuse 36 rollen nicht aus dem Sphärengehäuse-Aufnahmeabschnitt 37.
  • m&alpha;&sub1; · r&sub2; < mg · r&sub1; (2)
  • Wenn eine externe Kraft, wie eine externe Kraft eines Erdbebens mit einem relativ großen Eingangspegel wirkt, wird das Moment am Tragepunkt 38 durch die nachfolgende Ungleichung (3) dargestellt, wobei &alpha;&sub2; die auf die Sphäre wirkende Beschleunigung ist. Die Sphäre 35 und das Sphärengehäuse 36 rollen aus dem Sphärengehäuse-Aufnahmeabschnitt 37 und die Sphäre 35 schwingt in dem Vorrichtungsgehäuse 33 zusammen mit dem Sphärengehäuse 36.
  • m&sub2; · r&sub2; > mg · r&sub1; (3)
  • Die Fig. 21A bis 21D zeigen die schwingungsdämpfende Wirkung der Vorrichtung für eine ständige externe Kraft, wie einer Windbelastung, mit einem relativ geringen Eingangspegel. Die Fig. 21A zeigt die Kreisbewegung der Sphäre 35 in dem Sphärengehäuse 36. Die Fig. 21B und 21C zeigen die Reaktion des Schwingungsdämpfungstargets (Gebäudes). Die Fig. 21B zeigt die Reaktion des Schwingungsdämpfungstargets (Gebäudes) ohne die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung. Die Fig. 21C zeigt die Reaktion des Schwingungsdämpfungstargets (Gebäudes), das die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung hat. Die Fig. 21D zeigt die Amplitude der Sphäre 35 in dem Sphärengehäuse 33 der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung.
  • Die Sphäre 35 generiert eine Kreisbewegung in dem Sphärengehäuse 36 bei einer Phase von 90º bezogen auf die Targetstruktur. Die Zentrifugalkraft der Sphäre wirkt sich auf die Targetstruktur als abschwächende Kraft, so das die Schwingung gedämpft wird.
  • Die Fig. 22A bis 22D und Fig. 23A bis 23D zeigen die schwingungsdämpfende Wirkung der Vorrichtung bei einer vorübergehenden Erdbebenbelastung. Die Fig. 22A zeigt einen Fall, wo eine Sphäre 35 zusammen mit dem Sphärengehäuse 36 rollt. Die Fig. 22B und 22C zeigen die Reaktion des Schwingungsdämpfungstargets (Gebäudes) ohne die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung. Die Fig. 22C zeigt die Reaktion des Schwingungsdämpfungstargets (Gebäudes) mit der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung. Die Fig. 22D zeigt die Amplitude des Sphärengehäuses und der Sphäre 35 der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung.
  • Wie in den Fig. 22A bis 22D gezeigt, rollt, wenn eine große Erdbebenbelastung auftritt, die Sphäre 35 aus dem Sphärengehäuse- Aufnahmeabschnitt 37 zusammen mit dem Sphärengehäuse 36 und generiert Kollisionsschwingungen in dem Vorrichtungsgehäuse 33, wodurch die Schwingung der Targetstruktur reduziert wird.
  • Die Fig. 23A zeigt die schwingungsdämpfende Wirkung, die erreicht wird, wenn das Sphärengehäuse fixiert ist und die Sphäre 35 nur in dem Sphärengehäuse 36 rollt. Die Fig. 23B und 23C zeigen die Reaktion des Schwingungsdämpfungstargets (Gebäudes). Die Fig. 23B zeigt die Reaktion des Schwingungsdämpfungstargets (Gebäudes) ohne die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung. Die Fig. 23C zeigt die Reaktion des Schwingungsdämpfungstargets (Gebäudes), das die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung hat. Die Fig. 23D zeigt die Amplitude der Sphäre 35 der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung.
  • Wie in den Fig. 23A bis 23D gezeigt, wenn das Sphärengehäuse 36 fixiert ist, ist die Reichweite der Bewegung der Sphäre 35 auf den Innenraum des Sphärengehäuses 36 beschränkt, was zu einer schwachen schwingungsreduzierenden Wirkung führt.
  • Die schwingungsdämpfende Vorrichtung der vorliegenden Erfindung benötigt keine Frequenzabstimmung und kann bei einer Struktur, wie einem Turm im Bau, angewendet werden, wo die Frequenzen wechseln.
  • Die Wirkungen der oben beschrieben dritten Ausführungsform werden unten beschrieben. Ständige Schwingungen einer Struktur, z. B. Schwingungen eines Gebäudes oder Turms aufgrund Windturbulenzen oder Schwingungen einer Rohrleitung aufgrund Pumpschwingungen, können durch eine Vorrichtung der dritten Ausführungsform unter Ausnutzung der Kreisbewegung der Sphäre reduziert werden.
  • Die schwingungsdämpfende Vorrichtung der dritten Ausführungsform kann Schwingungen aufgrund einer vorübergehenden externen Kraft, wie eine externe Kraft eines Erdbebens, mit einem relativ hohen Eingangspegel unter Ausnutzung einer Kollisionsschwingung der Sphäre 35 und des Sphärengehäuses 36 reduzieren.
  • Die schwingungsdämpfende Vorrichtung der dritten Ausführungsform muss nur an die Targetstruktur befestigt werden und kann einfach an einem Gebäude, einem Turm, eine Einrichtung oder eine Rohrleitung befestigt werden, die schon errichtet sind.
  • Die schwingungsdämpfende Vorrichtung der dritten Ausführungsform wird durch eine Sphäre 35, das Sphärengehäuse 36 und das Vorrichtungsgehäuse 33 aufgebaut und hat deshalb einen kompakten und kleinen Aufbau. Da weder eine Feder oder ein Dämpfer benötigt werden, ist die Vorrichtung kostengünstig.
  • Die schwingungsdämpfende Vorrichtung der dritten Ausführungsform hat kein Element wie einen Aktuator, das eine Stromzufuhr erfordert und benötigt keine Energieversorgung.
  • Die schwingungsdämpfende Vorrichtung der dritten Ausführungsform hat einen einfachen Aufbau; die Sphäre 5 rollt in einem Sphärengehäuse 3 und ist deshalb wartungsfrei.
  • Die schwingungsdämpfende Vorrichtung der dritten Ausführungsform benötigt keine Frequenzabstimmung und kann einfach bei einer Struktur, wie einen Turm im Bau, bei der die Frequenzen wechseln, angewendet werden.
  • Für Schwingungen mit einem sehr niedrigen Pegel dämpft die schwingungsdämpfende Vorrichtung der dritten Ausführungsform durch Ausnutzung von Kreisbewegungen der Sphäre. Wenn die Schwingung einen hohen Pegel hat, wird die Schwingung durch die Kollisionsschwingung der Sphäre 35 und des Sphärengehäuses 36 gedämpft. Aus diesem Grund kann die Schwingung unabhängig von dem Eingangspegel reduziert werden.
  • Wie oben im Detail beschrieben wurde, wird, entsprechend der vorliegenden Erfindung die Schwingung eines Schwingungsdämpfungstargets durch die Nutzung der Bewegung einer Sphäre abgestimmt auf die Schwingung eines Schwingungsdämpfungstargets gedämpft. Mit diesem Aufbau können die Probleme des Stands der Technik gelöst werden und eine selbsteinstellende schwingungsdämpfende Vorrichtung geschaffen werden, die einfach hergestellt und befestigt werden kann, während sie wirksam die Schwingungen der verschiedenen Schwingungsdämpfungstargets dämpft.

Claims (2)

1. Selbstabgleichende schwingungsdämpfende Vorrichtung, die an ein Schwingungsdämpfungstarget (1) anbringbar ist, um Schwingungsdämpfungstargets (1) zu dämpfen, mit:
einer Sphäre (5, 35); und
einem Sphärengehäuse (3, 36), das an das Vibrationsdämpfungstarget (1) anbringbar ist, um die Sphäre (5, 35) beweglich aufzunehmen,
gekennzeichnet durch
ein Vorrichtungsgehäuse (33), das an das Schwingungsdämpfungstarget (1) anbringbar ist, um das Sphärengehäuse (3, 36) beweglich aufzunehmen, und einen ausgesparten Abschnitt (37) zum Aufnehmen des Sphärengehäuses (3, 36) hat; und
das Sphärengehäuse (3, 36) eine sphärische Form hat.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch weiterhin ein Polster (34), das in dem Vorrichtungsgehäuse (33) angeordnet ist, um einen Kollisionsimpuls des Sphärengehäuses (3, 36) zu dämpfen.
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