DE69701994T2 - Tierhalsband - Google Patents

Tierhalsband

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Description

  • Die Erfindung betrifft eine Warnvorrichtung für Tiere. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Halsband für Haustiere, das mindestens ein hörbares Signal bereitstellt.
  • Die Erfindung wird anhand eines Beispiels unter Bezugnahme auf ihre Verwendung bei Haustieren, wie Katzen, beschrieben. Es sollte bekannt sein, daß die erfindungsgemäße Warnvorrichtung auch in anderen Situationen verwendet werden kann.
  • Katzen sind mit starken Hinterteilen ausgestattet und besitzen die Fähigkeit, zum Fangen der Beute mit ungeheurer Geschwindigkeit über kurze Entfernungen in einem "Katapultvorgang" nach vorne zu schnellen.
  • Hauskatzen sind für das unerwünschte Töten von Wildtiere, wie Vögeln, kleinen Säugern und Reptilien, verantwortlich. Ein Versuch, der Beute eine entsprechende Warnung vor einem bevorstehenden Angriff durch eine Katze zukommen zu lassen, betraf die Befestigung einer Glocke an ein Halsband, das normalerweise von der Katze getragen wird. Die besondere Natur des Katapultvorgangs macht solche Glocken in vielen Fällen unbrauchbar. Der Kurzstreckencharakter des Katapultvorgangs ist physikalisch nicht in der Lage, die Mechanismen zu erzeugen, die für einen hörbaren, von der Glocke verursachten "Angriffs-Vorwarnung" notwendig sind. Zusätzlich erzeugen solche Glocken während der regulären Bewegung der Katze ein permanentes Klingeln. Dieses ist nicht nur störend, sondern es schreckt Wildtiere nicht besonders ab, und darum sind Glocken als Warnvorrichtungen unwirksam.
  • In den meisten Fällen, in denen Katzen die Beute angreifen und fangen, ist der Katapultvorgang ebenfalls ein natürlicher Teil des Jagdmusters. Dies ist einer der Gründe, warum die erfindungsgemäße Warnvorrichtung besonders wirksam ist.
  • Je näher die Katze sich an ihrer beabsichtigten Beute ohne bemerkt zu werden positionieren kann und bevor der oben beschriebene Katapultvorgang ausgeführt wird, desto größer ist die Chance einer Tötung. Die Angriffsabstände variieren und betragen typischerweise 1,8 bis 4,2 m. Katzen nutzen die Fähigkeit sich heranzuschleichen, um sich eine geeignete Katapultposition zu sichern. Während des Katapultvorgangs versucht die Katze, eine möglichst große Entfernung zurückzulegen, bevor ihre Beute den bevorstehenden Angriff bemerkt, um dadurch die Zeit zu verkürzen, die der Beute für einen Fluchtvorgang zur Verfügung steht. Typischerweise benötigt eine Katze weniger als 1 sec., um die Angriffsentfernung in einem Katapultvorgang zurückzulegen.
  • Beobachtungen haben gezeigt, daß Beute wie Vögel von einer bimmelnden Glocke nicht sehr stark gestört werden. Katzenglocken bimmeln aufgrund der normalen Bewegung der Katze unaufhörlich. Vögel, die sich mit der Katze die gleiche Umgebung teilen, gewöhnen sich an die bimmelnde Glocke. Dieser Klang ist dann kein Grund für eine Warnung.
  • Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung einer Warnvorrichtung, die mindestens den oben angesprochenen Nachteil minimiert:
  • Gemäß einem Aspekt stellt die Erfindung eine Warnvorrichtung für Tiere bereit, wobei die Vorrichtung einen Inertialsensor, der auf die schnelle Bewegung in vorbestimmter Richtung eines Tieres, an dem die Vorrichtung befestigt ist, anspricht, wobei der Sensor als Reaktion auf die Bewegung in vorbestimmter Richtung ein Kontrollsignal bereitstellt, einen Kontrollkreis der auf das Kontrollsignal anspricht, und eine Ausgabevorrichtung zum Empfang eines Warnsignals vom Kreis und zum Bereitstellen einer hörbaren ausgegebenen Warnung umfaßt.
  • Die Warnvorrichtung kann von einem Tier getragen oder anderweitig an einem Tier wie einer Katze befestigt werden. Bei einer Ausführungsform ist die Warnvorrichtung an dem Tier befestigt oder in ein Halsband, das von dem Tier getragen wird, eingearbeitet.
  • Die Warnvorrichtung kann auf jedem geeigneten Weg wie durch eine Batterie oder eine Solarzelle oder zweifach durch eine Batterie und eine Solarzelle angetrieben werden. Die Batterie kann in einem Batteriegehäuse an dem Halsband gelagert sein.
  • Die Ausgabevorrichtung kann aus einem piezoelektrischen Wandler oder Kristall oder einem Lautsprecher bestehen. Die Ausgabevorrichtung kann an dem Halsband befestigt sein. Es kann ein harter intermittierender Ton erzeugt werden, obwohl andere Klänge nicht ausgeschlossen sind.
  • Der Inertialsensor ist für die schnelle Bewegung in vorbestimmter Richtung verantwortlich, die typischerweise im wesentlichen mit der Bewegungsrichtung des Tieres während eines Katapultvorgangs zusammenfällt. Auf diese Weise erzeugt eine normale Bewegung des Tieres oder eine Bewegung des Tieres in eine Richtung, die anders ist als die vorbestimmte Richtung, nicht üblicherweise eine Warnalarm-Ausgabe aus der Warnvorrichtung.
  • Der Sensor sowie die Möglichkeit der Vorrichtung, eine hörbare Warnausgabe bereitzustellen, kann ebenfalls ein visuelles Zeichen für die schnelle Bewegung in vorbestimmter Richtung auslösen. Vorzugsweise ist das visuelle Zeichen durch ein oder mehrere Lichter vorgesehen. Vorzugsweise ist das sichtbare Zeichen durch zwei Lichter vorgesehen, die als Reaktion auf die schnelle Bewegung in der vorbestimmten Richtung aufleuchten. Nachts können die zwei Lichter von der beabsichtigten Beute als Augen-Darstellungen wahrgenommen werden und unterstützen die Möglichkeit der Beute, den Fluchtvorgang zu ergreifen. Ohne Rücksicht darauf, ob die Lichter von der Beute als Augen erkannt werden, gestattet es das Vorliegen von einem oder mehreren Lichtern, daß die Beute sich orientiert und einen intelligenten Fluchtweg einschlägt.
  • Der Sensor kann ein Gehäuse und ein Inertialelement innerhalb des Gehäuses umfassen, das für die Bewegung in vorbestimmter Richtung ausgelegt ist. Das Gehäuse kann zwei elektrische Kontakte aufweisen, wobei einer mit dem Intertialelement gekoppelt ist und der andere normalerweise von dem Inertialelement beabstandet und isoliert ist. Das Element ist zu einem Kontakt mit dem anderen Kontakt verschiebbar, um einen Kreis herzustellen.
  • Vorzugsweise ist die Empfindlichkeit des Inertialelementes einstellbar, so daß seine Reaktion auf die Bewegung des Tieres, an dem die Vorrichtung befestigt ist und seine Reaktion auf die Richtung der Bewegung variiert werden kann.
  • Besonders bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden nun anhand eines Beispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert, worin:
  • Fig. 1 eine Längsschnittansicht eines Intertialsensors gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung darstellt;
  • Fig. 2 eine Querschnittansicht durch den Sensor entlang der Linie II-II in Fig. 1 darstellt;
  • Fig. 3 eine Querschnittansicht durch den Sensor entlang der Linie III-III in Fig. 1 darstellt;
  • Fig. 4 eine teilweise Längsschnittansicht eines Inertialsensors gemäß einer alternativen Ausführungsform darstellt;
  • die Fig. 5a und 5b eine perspektivische Ansicht und eine Längsschnittansicht eines Inertialsensors gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung zeigen;
  • Fig. 6 eine Ansicht einer weiteren Ausführungsform des Inertialsensors zeigt;
  • Fig. 7 eine Diagrammansicht von einem Teil der Ausführungsform des Inertialsensors von Fig. 6 zeigt;
  • Fig. 8 ein Blockdiagramm eines bevorzugten Kontrollkreises für eine erfindungsgemäße Warnvorrichtung zeigt; und
  • Fig. 9 eine Ansicht eines Halsbandes zeigt, in das eine Warnvorrichtung nach einer Ausführung der Erfindung eingearbeitet ist.
  • Wie in den Fig. 1, 2 und 3 gezeigt, besitzt der Inertialsensor 10 ein Gehäuse 11 und zwei gegenüberliegende Enden 12 und 13. Das Bauteil 13A bildet einen Kontakt in einem elektrischen Kreis. Der Leiter 14 koppelt den Kontakt 13A mit diesem Kreis.
  • Ein Inertialelement 15 ist über ein Verbindungsstück 16 mit Kontakt 13A verbunden. Bei dieser Ausführungsform umfaßt Element 15 eine Feder. Ein Gewicht 17 hängt entfernt von Ende 13 an einem Ende des Elementes 15.
  • Das Innere des Gehäuses 11 trägt einen bogenförmigen Kontakt 20. Der Leiter 21 stellt den Kontakt 20 zu dem elektrischen, oben erwähnten Stromkreis her. Das Gehäuse 11 isoliert die Kontakte 13 und 20 voneinander.
  • In dem Gehäuse 11 und zwischen den Enden von Element 15 liegt ein Schutzschirm oder Begrenzer 25 und besitzt die Funktion, die Bewegung des Elemente 15 in vorbestimmter Richtung zum Erzielen eines Kontaktes zwischen Gewicht 17 und Kontakt 20 zu ermöglichen. Der Schutzschirm 25 besitzt einen Schlitz 26, der die Bewegung in dieser Richtung zuläßt. Der Schutzschirm kann innerhalb des Gehäuses drehbar befestigt sein und so beschwert sein, daß der Schlitz in einer bestimmten Orientierung zum funktionsgerechten Betrieb der Vorrichtung vorhanden ist.
  • Der Inertialsensor ist an einem Halsband (wie nachstehend beschrieben) befestigt, so daß die Bewegung des Elementes 15 in horizontaler Richtung erfolgt, wenn eine Katze, an der Warnvorrichtung befestigt ist, in einer geduckten "Katapult-Vorposition" verhält. Kräfte in einer Richtung, die anders ist als die von dem Schutzschirm erlaubte, aktivieren die Vorrichtung wahrscheinlich nicht.
  • Der Inertialsensor kann abgestimmt oder eingestellt werden. Die Abstimmung kann durch Variation der Federlänge, Steifheit und Größe des Gewichtes 17 erreicht werden.
  • Fig. 4 zeigt eine Längs-Teilansicht eines alternativen Inertialsensors 30. Der Sensor besitzt zwei Lichter 31 (wovon nur eines in der Zeichnung gezeigt ist). Diese Lichter werden als Reaktion auf einen Katapultvorgang aktiviert und können von der Beute als Augen gesehen werden und gestatten es der Beute, sich zu orientieren und einen intelligenten Fluchtweg einzuschlagen. Das Inertialelement 32 in Form einer Feder liegt in einem Ende 33 eines Gehäuses 34. In Ende 33 ist eine Muffe 35 ausgebildet, so daß eine elektrische Verbindung mit einem Ende des Elementes 32 hergestellt werden kann.
  • Die Fig. 5a und 5b zeigen Ansichten eines Inertialsensors gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung. Der Sensor 40 besitzt ein Gehäuse 41 mit einem Ende 42 und einem Kontaktausgang 43 gegenüber dem anderen Ende 44. Ende 42 ist aus einem leitenden Material hergestellt und besitzt ein Inertialelement 45, das an ihm befestigt ist. Element 45 ist in elektrischem Kontakt mit Ende 42. Die Empfindlichkeit des Inertialelementes 45 kann mit einer Einstellschraube oder dergleichen, die sich von dem Gehäuse erstreckt und in Kontakt ist mit einer Stelle auf Element 45, beabstandet von seinem freien Ende, fein abgestimmt werden.
  • Element 45 in Form eines Streifens ist in Querrichtung dünn und biegsam als Reaktion auf die Bewegung in dieser Richtung. Das Ende 42 besitzt eine Walze 45, und die Walze kann relativ zu dem Gehäuse gedreht werden, so daß sich die Empfindlichkeit des Sensors 40 einstellen läßt. Die schnelle Bewegung des Tieres, an dem die erfindungsgemäße Vorrichtung befestigt ist, führt dazu, daß sich Element 45 biegt und das freie Ende des Elementes 45 den Ausgang 43 berühren kann, um einen Stromkreis herzustellen, der ein Anzeichen für eine schnelle Bewegung des Tieres in der vorbestimmten Richtung darstellt.
  • Die Walze 46 trägt zur Unterstützung der funktionsgerechten Ausrichtung des Sensors bei Gebrauch ein Gewicht 47.
  • Die Fig. 6 und 7 zeigen eine diagrammartigen Querschnittansicht eines alternativen Inertialsensors 50. Bei dieser Ausführungsform besitzt der Sensor 50 ein Gehäuse 51 und einen drehbar gelagerten Schlitten 52 innerhalb des Gehäuses 51. Der Schlitten 52 kann sich relativ zu dem Gehäuse um die Zapfen 53, 54 drehen. Das Inertialelement 45 wird von einem elastischen Band 55a getragen, und die schnelle Bewegung in der vorbestimmten Richtung führt dazu, daß Element 55 mit dem Kontaktausgang 56, der von dem Schlitten getragen wird, in Kontakt kommt. Element 55 ist mit dem Zapfen 54 durch einen Leiter 56A elektrisch verbunden. Auf diese Weise wird ein Kreislauf zwischen den Zapfen 53, 54 und dem Ausgang 56 hergestellt, um einen Katapultvorgang des Tieres, an dem die erfindungsgemäße Vorrichtung befestigt ist, anzuzeigen.
  • Fig. 8 ist ein Blockdiagramm eines Kontrollkreislaufes gemäß einer Ausführungsform der Erfindung. Der Kreislauf zeigt einen Inertialsensor 80, der mit einem Mikroprozessor 81 gekoppelt ist. Der Mikroprozessor ist zur Bereitstellung eines Alarmsignals als Reaktion auf den Betrieb des Sensors 80 programmiert. Das Alarmsignal ist mit einem Lautsprecher 82 gekoppelt, der einen hörbaren Alarm bereitstellt. Der Mikroprozessor 81 stellt auch eine Ausgabe an Transistor T1 zur Aktivierung von Warn-LEDs 83 oder Glühlampen (wovon nur eine gezeigt ist) bereit. Der Mikroprozessor kann mit einer Zeitsperrenfunktion zur Verhinderung mehrerer aufeinanderfolgender Alarme, die innerhalb einer bestimmten festgelegten verstrichenen Zeit auftreten, programmiert sein. Der Selbsttestschalter T führt, wenn er geschlossen ist, dazu, daß der Lautsprecher an den Ausgang einen Ton abgibt, um einen funktionsgerechten Sprechbetrieb zu testen. Der Mikroprozessor bewirkt, daß das Alarmsignal eine Dauer von etwa 1 sec besitzt.
  • Fig. 9 zeigt eine Warnvorrichtung 90, ein Halsband 91 mit einer Schnalle 92. Das Halsband trägt einen Inertialsensor 93, eine Batterie 94, einen Stromkreis 95 und einen Lautsprecher 96. Der Stromkreis kann an einem Tier befestigt sein, und die Vorrichtung funktioniert unter Bereitstellung einer Ausgabe als Reaktion auf einen Katapultvorgang, wie bereits erwähnt. Anstelle der separaten Bauteile, die an dem Kragen, wie in Fig. 9 gezeigt, befestigt sind, ist der Inertialsensor an dem Halsband an einer Stelle relativ zu den anderen Teilen befestigt, so daß er der Mittelpunkt der Schwerkraft relativ zu dem Halsband ist und sich selbst zentriert und den Sensor in einer bestimmten Orientierung zum funktionsgerechten Betrieb darstellt. Diese Bauteile können als eine Einheit vorhanden sein, die an einem Halsband befestigt ist.

Claims (11)

1. Warnvorrichtung für Tiere, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung folgendes aufweist: einen Inertialsensor (10, 40, 50, 80, 93), der auf schnelle Bewegung in vorbestimmte Richtung eines Tieres, an dem die Vorrichtung befestigt ist, anspricht, wobei der Sensor als Reaktion auf die Bewegung in vorbestimmter Richtung ein Kontrollsignal bereitstellt, einen Kontrollkreis (53, 54, 56, 95), der auf das Kontrollsignal anspricht, und eine Ausgabevorrichtung (82, 96) zum Empfang eines Warnsignals von Kreis (53, 54, 56, 95) und zum Bereitstellen einer hörbaren ausgegebenen Warnung.
2. Warnvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontrollkreis (53, 54, 56, 95) einen Mikroprozessor (81) aufweist, der zur Bereitstellung eines Sperrintervalls programmiert ist, um zu verhindern, daß der Kontrollkreis (53, 54, 56, 95) innerhalb des vorbestimmten Sperrzeitintervalls ein weiteres Warnsignal ausgibt.
3. Warnvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Inertialsensor (10, 40, 50, 80, 93) ein Gehäuse (11, 41, 51), ein Inertialelement (15, 32, 45, 55) in Gehäuse (11, 41, 51) aufweist, wobei das Element (15, 32, 45, 55) in elektrischem Kontakt mit einem ersten Kontakt (13A) ist und wobei ein zweiter Kontakt (20, 43) und das Inertialelement (15, 32, 45, 55) als Reaktion auf die schnelle Bewegung in vorbestimmter Richtung unter Herstellung eines Strom kreises zwischen den beiden Kontakten gegeneinander beweglich sind.
4. Warnvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Inertialelement (15, 32, 45, 55) an einem dem zweiten Kontakt (20, 43) gegenüberliegenden Ende ein Gewicht (17, 47) trägt.
5. Warnvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Inertialelement (15, 32, 45, 55) eine Feder (15, 32) aufweist, die in dem Gehäuse (11, 41, 51, 55a) befestigt ist.
6. Warnvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gehäuse (10) ein Ablenkblech (25) angeordnet ist und einen Schlitz (26) zur Aufnahme der Inertialelementfeder (15) und zur Führung der Bewegung der Inertialelementfeder (15) in der vorbestimmten Richtung aufweist.
7. Warnvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Inertialelement (15, 32, 45, 55) einen dünnen, biegsamen, länglichen Streifen (45) aufweist.
8. Warnvorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das wenigstens eine durch das Warnsignal von dem Kontrollkreis (53, 54, 56, 95) aktivierte Licht (31, 83) eingebaut ist.
9. Warnvorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Warnvorrichtung in Form eines Kragens (91) vorliegt, an dem der Inertialsensor (10, 40, 50, 80, 93), der Kontrollkreis (53, 54, 56, 95) und die Ausgabevorrichtung (82, 96) befestigt sind.
10. Warnvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine von dem Kragen (91) getragene Energiequelle (94) zur Lieferung von Energie an den Kontrollkreis (53, 54, 56, 95) eingebaut ist.
11. Warnvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Energiequelle (94) eine Batterie oder eine Batterie zusammen mit einer Solarzelle zum Wiederaufladen der Batterie ist.
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