DE69701398T2 - Verfahren und vorrichtung zum umhüllen von rollen - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum umhüllen von rollenInfo
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Description
- Die Erfindung bezieht sich auf ein Produkt, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Umhüllen einer Spule aus kontinuierlichem, biegsamen Material, wie Kabel, Seil, Draht, Drahtseil, Metallband, Schlauch, Kette und ähnlichem, mit flexiblem Filmmaterial, um ein Paket zur Lieferung an einen Verbraucher des Materials zu bilden, so daß das Material gegen Korrosion und andere Schäden während des Transports und der Lagerung geschützt ist.
- In manchen Fällen (wie z. B. bei Draht und bei Kabeln) kann das Material auf eine axial offene, zylindrische Hülse gewickelt sein, in anderen Fällen (wie z. B. bei Metallband) kann das Material auf einen Dorn gewickelt sein, der anschließend vor dem Umhüllen entfernt wird.
- Während diese Erfindung grundsätzlich dargestellt wird in Bezug auf das Umwickeln von Stahl- und Aluminiumbandspulen, sei darauf hingewiesen, daß viele andere Arten ringförmiger Produkte, wie Draht, Papier und Kabel ebenfalls gemäß der Erfindung umwickelt werden können. Um Metallbandspulen zu schützen, ist es herkömmliche Praxis, sie mit im wesentlichen wasserundurchlässigen, nachgiebigen flexiblen Verpackungsstoffen zu umwickeln, wie z. B. mit einem dehnbaren thermoplastischen Verpackungsfilm, z. B. aus Polyvinylchlorid oder Polyethylen, der chemisch inaktiv, undurchlässig gegenüber Wasser und anderen Flüssigkeiten, Dämpfen und Gasen ist und der dazu neigt, an sich selbst zu kleben. Der Film wird vor oder während des Anbringens gedehnt und versucht dann aufgrund seiner "Memory"-Eigenschaft, in seinen nicht gedehnten Zustand zurückzukehren. Solche Filmmaterialien werden gewöhnlich entweder in Blattform, wobei der ganze zu verpackende Gegenstand einfach in dem Blatt eingehüllt wird und etwaige seitliche Nähte heißversiegelt werden können; oder in Bandform angewendet, wobei ein Filmband kontinuierlich um den Gegenstand gewickelt wird, der während des Umwickelns um eine Achse gedreht wird, die senkrecht zur Achse des Wickelvorgangs steht, so daß schließlich die ganze Umfangsfläche des Gegenstands bedeckt ist ("Kokon-Verpackung").
- Der einschlägigste Stand der Technik, auf dem die Oberbegriffe der unabhängigen Ansprüche beruhen, wird von der FR-A-2 518 051 gebildet.
- Im Rahmen einer kürzlichen Änderung des Filmbandverpackens (siehe z. B. das für Cleine et al am 1. Februar 1994 erteilte U. S. Patent 5,282,347) wird die einzuwickelnde Spule zwecks axialer Drehung koaxial auf einem Paar rotierender Rollen angeordnet und eine endlose Führungsbahn ist so angeordnet, daß sie durch die axiale Bohrung der Spule verläuft. Ein Pendelträger mit einer Spule mit relativ schmalem Filmmaterial führt eine Umlaufbewegung entlang der Führungsbahn aus während die Spule axial rotiert, wobei Film abrollt, bis die ganze Spule umwickelt ist. Die Endlosführungsbahn wird dann geöffnet und die umwickelte Spute wird abgenommen. Dieser Vorgang ist im vorliegenden Fachgebiet als Verpackung "Durch - das - Auge" bekannt. Das Kokon- Verpacken ist relativ schnell auszuführen, da breites Filmmaterial verwendet werden kann und die benötigte Ausrüstung relativ billig ist, wobei das fertig umwickelte Produkt aber schwer zu handhaben ist, da die zentrale axiale Bohrung vollständig mit Verpackungsmaterial umwickelt ist, so daß die Spule für den Transport mit vertikaler Achse auf einer Palette oder ähnlichem gelagert werden muß. "Durch - das - Auge" umwickelte Spulen sind relativ hierzu leichter zu handhaben, da die zentrale axiale Bohrung offenliegt und die umwickelte Spule bei horizontaler Achse mit einem Gabelstabler oder ähnlichem, der mit einem horizontalen "Finger" oder Arm ausgerüstet ist, oder mit Spulengreifern, welche an einem Laufkran angebracht sind, befördert werden kann. Auch ist es notwendig, das Auge der Spule offenzulassen, um Spulen mit horizontaler Achse während des Verschiffens befestigen zu können. Verpacken "Durch - das - Auge" ist jedoch zeitaufwendig, da mindestens zweimal so viele Umdrehungen des Filmabrollers notwendig sind und räumliche Begrenzungen im Hinblick auf das Durchführen der Führungsbahn und das Passieren des Filmabrollers durch die axiale Bohrung den Gebrauch von relativ schmalerem Filmband erforderlich machen. Darüberhinaus ist die Ausrüstung für das Verpacken "Durch - das - Auge" relativ teuerer, wenn man Spulen von ähnlicher Größe umwickeln möchte.
- Es besteht daher das Bedürfnis nach einem verbesserten Verpackungsverfahren und einer verbesserten Verpackungsvorrichtung, die vollständigen, hermetischen Schutz für eine umwickelte Spule gewährleisten, welche die bei dem Kokon-Verpacken im Hinblick auf die Geschwindigkeit und die billigere Ausrüstung vorhandenen Vorteile mit den Vorteilen des offenen Auges verbindet.
- Es ist deshalb die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Verfahren zum Kokon-Verpacken einer Spule zu schaffen, wobei das zylindrische, axiale Zentrum der Spule offengelassen wird.
- Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Gebrauch im Rahmen des vorgenannten Verfahrens zur Verfügung zu stellen.
- Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Umwickeln eines Gegenstandes geschaffen, der eine im wesentlichen zylindrische Umfangsfläche, zwei Stirnflächen und einen zylindrischen Zentralraum aufweist, welcher mit einer flexiblen Schutzfilmumhüllung im wesentlichen versiegelt ist, wobei das Verfahren die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 15 aufweist.
- Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung zum Umwickeln und Versiegeln eines Gegenstands geschaffen, welche durch die Merkmale des Anspruchs 25 gekennzeichnet ist.
- Das Produkt selbst ist durch die Merkmale des Anspruchs 1 gekennzeichnet.
- Fig. 1 ist ein Querschnitt durch eine Spule, die gemäß der vorliegenden Erfindung zu umwickeln ist;
- Fig. 2 ist eine vergrößerte Ansicht eines Teils der Spule gemäß Fig. 1;
- Fig. 3 ist eine Seitenansicht einer Kokon-Verpackungsmaschine;
- Fig. 4 ist eine Ansicht auf die Maschine gemäß Fig. 3 von oben;
- Fig. 5 ist eine Ansicht der Stirnseite einer Heißversiegel Richt-Station gemäß der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 6 ist eine Ansicht der Stirnseite einer umhüllten Spule gemäß der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 7 ist eine vergrößerte Ansicht eines Teils der Fig. 1, welche eine alternative Verschließanordnung zeigt; und
- Fig. 8 ist eine Seitenansicht einer alternativen Ausführungsform einer Verpackungs/- Versiegelungs-Maschine.
- Fig. 1 zeigt einen Querschnitt einer Metallspule 1, welche eine axiale zylindrische Bohrung 2 mit einem einen Flansch umfassenden Randglied 3 aufweist, welches vorzugsweise aus einem Thermoplast und in jedes Ende der Bohrung eingeschoben ist. Wie besser in Fig. 2 zu erkennen, ist ein flexibler, thermoplastischer Dünnfilmärmel 4, vorzugsweise aus einem VCl imprägnierten Polyvinyl- oder Polyethylenmaterial, mit einem Durchmesser, welcher etwas größer als der Durchmesser der axialen Bohrung 2 ist, in die Bohrung 2 eingeschoben und erstreckt sich in Längsrichtung von jedem ihrer Enden aus. Vorzugsweise, jedoch nicht zwingend, wird der Ärmel 4 mittels einer zylindrischen Schutzhülse 5, beispielsweise aus Karton, deren Länge kleiner ist als die Breite der Spule 1 und deren Durchmesser im wesentlichen gleich dem Durchmesser der Bohrung 2 ist, an der inneren Wicklung der Spule 1 festgehalten. Jedes Ende des Ärmels 4 erstreckt sich entlang der Stirnflächen 1a der Spule 1 radial nach außen, mit Flanschen versehene Randglieder 3 werden in jedes Ende des Ärmels 4 eingeschoben und die freien Enden der Ärmel 4 werden über ihr jeweiliges Randglied zurückgefaltet und lose in die Bohrung 2 gesteckt. Die Spule 1 wird nun auf einen Spulenwagen 6 (Fig. 3) geladen und in eine Kokon-Verpackungsstation 7 transportiert. Die Spule 1 wird auf horizontalen Rollen 8 getragen, welche sich drehen, während ein Spenderkopf 9, der Streckwickelfilm liefert, um eine vertikale Achse um die Spule 1 rotiert, so daß die Spule 1 kokonartig mit einem Plastikfilm 10 umwickelt wird. Wenn der Umwickelvorgang abgeschlossen ist, wird ein Impulsschweißkopf 14 oder eine andere Versiegeleinrichtung (Fig. 5) bogenartig von einer Ruhestellung 15 in eine Arbeitsstellung 17 bewegt, in welcher eine erhitzte Ringsiegeleinrichtung 16, deren Durchmesser ein wenig größer als der Durchmesser der Bohrung 2 ist, eine Heißversiegelung 18 zwischen dem Kokonverpackungsfilm 10 und dem Ärmel 4 erzeugt, wie besser in Fig. 2 zu erkennen ist. Alternativ könnte die umwickelte Spule 11 auf einem Spulenwagen 12 zu einer separaten Versiegelstation 13 transportiert werden. Wahlweise, jedoch nicht zwingend, kann die Ringsiegeleinrichtung 16 auch die jetzt verschweißten Filme 10 und 4 mit dem Plastikrandglied 3 heißversiegeln. Die Ringsiegeleinrichtung 16 kann auch ein kreisförmiges Schneidelement (nicht gezeigt) umfassen, dessen Durchmesser ungefähr gleich dem Durchmesser der Bohrung 2 ist, um das Übermaß sowie das unnötige Material der Filme 10 und 4 nahe der zentralen Bohrung 2 abzutrennen, wie in Fig. 6 gezeigt. Das abgetrennte Material kann dann entfernt werden, um eine freie und offene Bohrung 2 zur Verfügung zu stellen, um eine voranstehend beschriebene Armhebelvorrichtung aufnehmen zu können. Es sei darauf hingewiesen, daß es sich bei dem Schneidelement nur um ein optionales Merkmal handelt, bei Bedarf das überschüssige Filmmaterial einfach stehengelassen werden kann und der Kokonverpackungsfilm 10 einfach durchstochen wird, wenn der Arm axial durch die Bohrung geschoben wird. Die hermetische Versiegelung des umwickelten, spulenartigen Products wird dadurch in keiner Weise beeinträchtigt. Es sei darauf hingewiesen, daß obwohl ein Heißsiegelring 17 gezeigt worden ist auch andere Versiegeleinrichtungen in gleicher Weise Anwendung finden können. Beispielsweise kann Klebstoff auf die einander zugewandten Oberflächen aufgebracht werden, um eine Versiegelung zu bewirken, und es können auch mechanische Schließmittel verwendet werden, welche von mit speziellen Nuten versehenen Randgliedern 3 in Verbindung mit einem einschnappenden Schließring 20 oder ähnlichem Gebrauch machen (Fig. 7).
- In Fig. 8 ist eine alternative und etwas einfachere Verpackungs- und Versiegelmaschine gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt. Eine Spule 1 mit bestimmtem Durchmesser (Fig. 8 zeigt gestrichelt den maximalen und den minimalen Durchmesser) wird an einer Belade/Entlade-Station 14 mit horizontal liegender Achse auf einen Wagen 13 geladen. Der Wagen 13 bewegt sich entlang einer Bahn 15 zu einer Umwickelstation 16, wo die Spule 1 auf Rollen 17, 18 um ihre Achse gedreht wird während ein Film von einer Spendereinrichtung 19 geliefert wird, welche zwecks Drehung um die Spule 1 drehbar an einem Arm 20 montiert ist. Wenn der Umwickelvorgang abgeschlossen ist, wird der Film 10 abgetrennt und der Wagen 13 bewegt sich entlang der Bahn 15 zurück zu einer Versiegelstation, bei welcher es sich vorzugsweise, jedoch nicht zwingend, um eine Heißsiegelstation 21 handelt, wo eine Heißsiegeleinrichtung 22 oder ähnliches, welche zwecks Gleitbewegung auf parallelen Schienen 23, 24 montiert ist, in der Nähe des Randgliedes 3 angeordnet ist, um den Film 10 an den Ärmel 4 zu siegeln, wie voranstehend beschrieben. Nach dem Versiegeln bewegt sich der Wagen 13 entlang der Bahn 15 zurück zu der Belade/Entlade-Station 14.
- Bei einer weiteren, weniger bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird die umwickelte Spule nicht vollständig hermetisch innerhalb eines Plastikfilmelements versiegelt, sondern nur kokonverpackt, um einen Oberflächenschutz zu gewährleisten. Dies kann einfach durch Weglassen des Ärmels 4 sowie entweder kontinuierliches oder diskontinuierliches, direktes Befestigen des Plastikfilms 10 an den Randgliedern 3 mittels Heißversiegeln, Klebstoff oder mechanischer Mittel bewirkt werden, wie voranstehend beschrieben.
- Darüber hinaus ist dem Fachmann klar, daß es sich trotz der Beschreibung der Erfindung unter spezifischer Bezugnahme auf die Verwendung eines langen, kontinuierlichen Bandes aus flexiblem Filmmaterial dabei nicht um ein wesentliches Merkmal handelt. Das Filmmaterial kann diskontinuierlich ausgebildet sein, d. h. es können mehrere Bandlängen übereinanderliegend angeordnet werden, um die Spule kokonartig zu verpacken. Alternativ können ein einziges oder mehrere große, rechteckige Stücke aus Filmmaterial verwendet werden, um die zu verpackende Spule zu umhüllen, und es können vorhandene Nähte miteinander oder mit den aus Plastik bestehenden Randgliedern 3 versiegelt werden. Überschüssiges Filmmaterial kann abgeschnitten oder einfach in die axiale Bohrung der Spule gestopft werden.
Claims (32)
1. Produkt, umfassend einen Gegenstand (1), der eine im wesentlichen zylindrische
Umfangsfläche, zwei Stirnflächen (1a) und einen hohlen zylindrischen Zentralraum (2)
aufweist, der innerhalb einer flexiblen Schutzfilmumhüllung (10) im wesentlichen
versiegelt ist, gekennzeichnet durch zwei mit einem Flansch versehehene Randglieder
(3), von denen jedes einen zentralen Randabschnitt, der in ein zugehöriges Ende des
hohlen Zentralraumes eingefügt ist, und einen radial verlaufenden Flanschabschnitt mit
einer inneren und einer äußeren ebenen Fläche aufweist, der die zugehörige Stirnfläche
(1a) bedeckt; und einen unter Spannung stehenden, flexiblen Schutzfilm (10), der die
zylindrische Umfangsfläche, die zwei Strirnflächen und beide Flanschabschnitte der
Randglieder umhüllt, und desweiteren dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzfilm an
der äußeren ebenen Fläche jedes Flanschabschnittes jedes Randgliedes befestigt ist,
um dadurch eine Befestigung des Schutzfilms und der Randglieder an dem Gegenstand
zu bewirken.
2. Produkt nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Schutzfilm ein kontinuierliches Band ist.
3. Produkt nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Schutzfilm den Gegenstand innerhalb der Umhüllung hermetisch versiegelt.
4. Produkt nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Schutzfilm kontinuierlich um jedes Randglied herum befestigt ist.
5. Produkt nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Schutzfilm an die Flanschabschnitte heißgesiegelt ist.
6. Produkt nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Schutzfilm adhäsiv an den Randgliedern befestigt ist.
7. Produkt nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Schutzfilm mechanisch an den Randgliedern befestigt ist.
8. Produkt nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
gekennzeichnet durch
einen zylindrischen Ärmel (4) des Schutzfilmes (10), dessen Länge bzw. Durchmesser
größer als die Länge bzw. der Durchmesser des Zentralraumes ist und welcher in den
Zentralraum so eingefügt ist, daß seine zugehörigen Enden aus den zugehörigen Enden
des Zentralraumes hinausragen; und desweiteren dadurch gekennzeichnet, daß die mit
dem Flansch versehenen Randglieder (3) in jedes hinausragende Ende des Ärmels
so eingefügt sind, daß ein Teil jedes hinausragenden Endes des Ärmels radial nach
außen verlaufend eine zugehörige Stirnfläche bedeckt und daß ein weiterer Teil so
gefaltet ist, daß er radial nach innen verlaufend die Randglieder bedeckt, und daß der
Schutzfilm um jedes zugehörige Ende des Ärmels (4) herum, welches an jedes
Randglied (3) angrenzt, versiegelt ist, so daß der Gegenstand (1) innerhalb der
Umhüllung versiegelt ist.
9. Produkt nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Gegenstand aus der Gruppe gewählt ist, welche Aluminium- und Bandstahlspulen
beinhaltet.
10. Produkt nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der flexible Schutzfilm ein thermoplastischer Streckwickelfilm ist.
11. Produkt nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der thermoplastische Film aus Polyvinylchlorid und Polyethylen ausgewählt ist.
12. Produkt nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
in den Zentralraum eingefügte, zylindrische Schutzmittel (5), welche einen Durchmesser
aufweisen, der gleich dem Durchmesser des Zentralraumes ist.
13. Produkt nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Schutzmittel (5) eine Kartonhülse umfassen.
14. Produkt nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
das kontinuierliche Band des Schutzfilms mit dem Ärmel heißversiegelt ist.
15. Verfahren zum Umwickeln eines Gegenstandes (1), der eine im wesentlichen
zylindrische Umfangsfläche, zwei Stirnflächen (1a) und einen hohlen zylindrischen
Zentralraum (2) aufweist, mit einem flexiblen Schutzfilmmaterial (10), wobei das
Verfahren folgende Schritte umfaßt:
Einfügen von mit Flanschen versehenen Randgliedern (3), die einen Rand und eine
innere und eine äußere ebene Flanschfläche aufweisen, in zugehörige Enden des
Zentralraumes; Umwickeln der Umfangsfläche, der zwei Stirnflächen (1a) des
Gegenstandes und der mit Flanschen versehenen Randglieder (3) mit dem Filmmaterial
(10); und Befestigen des Filmmaterials an jeder äußeren, ebenen Flanschfläche jedes
mit einem Flansch versehenen Randgliedes, so daß eine Befestigung des Schutzfilms
und der Randglieder an dem Gegenstand erreicht wird.
16. Verfahren zum Umwickeln eines Gegenstandes nach Anspruch 15,
gekennzeichnet durch
Einfügen eines zylindrischen Ärmels (4) des Filmmaterials, dessen Länge bzw.
Durchmesser größer als die Länge bzw. der Durchmesser des Zentralraumes ist, in den
Zentralraum, so daß seine zugehörigen Enden aus den zugehörigen Enden des
Zentralraumes hinausragen; Einfügen der mit Flanschen versehenen Randglieder (3) in
jedes hinausragende Ende des zylindrischen Ärmels, so daß ein Teil jedes
hinausragenden Endes derart zu liegen kommt, daß er eine zugehörige Stirnfläche
bedeckt; Falten jedes hinausragenden Endes des zylindrischen Ärmels (4) derart, daß
es ein zugehöriges Randglied (3) bedeckt; Umwickeln der Umfangsfläche, der zwei
Stirnflächen (1a) des Gegenstandes und der bedeckten, mit Flanschen versehenen
Randglieder (3) mit einem Band aus dem Filmmaterial (10); und Versiegeln des Bandes
aus Filmmaterial mit jedem hinausragenden Ende des Ärmels, das an die mit Flanschen
versehenen Randglieder angrenzt.
17. Verfahren nach Anspruch 15 oder 16,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Filmband an jedem seiner Enden mit dem Ärmel heißversiegelt ist.
18. Verfahren nach Anspruch 15 oder 16,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Filmband ein kontinuierliches Band ist.
19. Verfahren nach Anspruch 15 oder 16,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Filmband kontinuierlich mit dem Ärmel versiegelt wird.
20. Verfahren nach Anspruch 15 oder 16,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Randglieder Plastikrandglieder sind und das Band sowie der Ärmel mit diesen
heißversiegelt werden.
21. Verfahren nach Anspruch 15 oder 16,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Band und der Ärmel an jedem ihrer Enden derart beschnitten werden, daß ein
offener, hohler, zylindrischer Zentralraum entsteht.
22. Verfahren nach Anspruch 15 oder 16,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Filmband an jedem Ende des Ärmels adhäsiv mit diesem versiegelt wird.
23. Verfahren nach Anspruch 15 oder 16,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Filmband mechanisch mit jedem Ende des Ärmels und mit einem zugehörigen
Randglied versiegelt wird.
24. Verfahren nach Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet, daß
jedes Randglied eine Rille aufweist, welche einen Dichtungsring aufnehmen kann.
25. Vorrichtung zum Umwickeln und Versiegeln eines Gegenstandes (1), der eine im
wesentlichen zylindrische Umfangsfläche, zwei Stirnflächen (1a) und einen hohlen
zylindrischen Zentralraum aufweist, mit einem flexiblen Schutzfilmmaterial (10), welche
Mittel (9) zum Umwickeln der Umfangsfläche und der zwei Stirnflächen (1a) mit dem
Filmmaterial (10), Mittel zum Einfügen von mit Flanschen versehenen Randgliedern in
jedes zugehörige Ende des zylindrischen Zentralraumes und Mittel (14) zur Befestigung
des Filmmaterials an jedem der mit Flanschen versehenen Randglieder aufweist.
26. Vorrichtung nach Anspruch 25,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Mittel zur Befestigung Heißsiegelmittel (16) umfassen.
27. Vorrichtung nach Anspruch 25 oder 26,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Filmmaterial ein kontinuierliches Band ist.
28. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 25 bis 27,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Filmmaterial kontinuierlich mit den mit Flanschen versehenen Randgliedern
versiegelt ist.
29. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 25 bis 28,
gekennzeichnet durch
Mittel zum Einfügen eines zylindrischen Ärmels aus dem Filmmaterial, dessen Länge
bzw. Durchmesser größer als die Länge bzw. der Durchmesser des Zentralraumes ist,
in den Zentralraum derart, daß seine zugehörigen Enden aus den zugehörigen Enden
des Zentralraumes hinausragen; Mittel zum Einfügen der mit Flanschen versehenen
Randglieder in jedes zugehörige hinausragende Ende des zylindrischen Ärmels derart,
daß ein Teil jedes hinausragenden Endes derart zu liegen kommt, daß er eine
zugehörige Stirnfläche bedeckt; Mittel zum Falten jedes hinausragenden Endes des
zylindrischen Ärmels derart, daß es ein zugehöriges Randglied bedeckt; Mittel zum
Umwickeln der Umfangsfläche, der zwei Stirnflächen und der bedeckten, mit Flanschen
versehenen Randglieder mit dem Filmmaterial, und Mittel zum Versiegeln des
Filmmaterials um jedes hinausragende Ende des zylindrischen Ärmels herum, das an
die mit Flanschen versehenen Randglieder angrenzt.
30. Vorrichtung nach Anspruch 29,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Mittel (9) zum Umwickeln eine Kokonwickelvorrichtung umfassen.
31. Vorrichtung nach Anspruch 29 oder 30,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Mittel (16) zum Versiegeln Heißsiegelmittel umfassen.
32. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 29 bis 31,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Heißsiegelmittel (16) geheizte Ringmittel umfassen.
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