DE69701274T2 - Ordner mit Griff - Google Patents

Ordner mit Griff

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DE69701274T2 DE1997601274 DE69701274T DE69701274T2 DE 69701274 T2 DE69701274 T2 DE 69701274T2 DE 1997601274 DE1997601274 DE 1997601274 DE 69701274 T DE69701274 T DE 69701274T DE 69701274 T2 DE69701274 T2 DE 69701274T2
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00Filing appliances with means for engaging perforations or slots
    • B42F13/0006Covers for loose-leaf binders
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42PINDEXING SCHEME RELATING TO BOOKS, FILING APPLIANCES OR THE LIKE
    • B42P2241/00Parts, details or accessories for books or filing appliances
    • B42P2241/06Handles; Gripping means

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  • Sheet Holders (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die weichen oder flexiblen Bucheinbände, die ein Sammeln von Blättern erlauben, welche untereinander zur Ausbildung eines Bandes oder Volumens frei beweglich verbunden sind.
  • Es sind weiche oder flexible Bucheinbände für Blätter bekannt, die wenigstens einen ersten und einen zweiten Buchdeckel aufweisen, welche die Hauptflächen des Bucheinbandes bilden, und wenigstens einen senkrechten Abschnitt, der eine kleine Verbindungsfläche bildet. Diese Bucheinbände weisen keine Handhabungs- bzw. Greifmittel auf.
  • Es sind weiterhin starre bzw. steife Dokumentenmappen bekannt, bei welchen einer der Abschnitte mit einem Transportgriff versehen ist, wie bsp. beschrieben in dem Dokument FR 2 622 869 A. Der Griff besteht aus einem zentralen steifen bzw. starren Griffstück, welches durch schwenkbare Blättchen und Zwischenstücke mit Stegen verbunden ist. Ein solcher komplexer und teurer Griff ist nicht insgesamt versenkbar und ergibt einen restlichen Raum- bzw. Platzbedarf, der nicht für eine Anwendung bei einem weichen oder flexiblen Bucheinband verträglich ist.
  • Andere herkömmliche Strukturen eines Transportgriffes, die für Dokumentenmappen zur Anwendung gekommen sind, welche mit einem voluminösen Griff ausgebildet sind, der mit zwei Sockeln beweglich verbunden ist, sind nicht direkt auf die Bucheinbände übertragbar, je nachdem die Bucheinbände generell mit einem Blatt aus Karton oder aus Kunststoff einer geringen Dicke ausgebildet sind, welche nicht mit der Befestigung eines herkömmlichen Griffes vereinbar sind. Die herkömmlichen Strukturen eines Griffes sind außerdem relativ teuere Elemente hinsichtlich der Kosten eines Bucheinbandes für Blätter und sind nur unvollständig versenkbar.
  • Aus dem Dokument FR 2 687 346 A ist außerdem ein starrer Sortierer oder Ordner mit einem versenkbaren Griff bekannt. Das Griff besteht aus einem starren Bügel, der mit einem äußeren Quersteg ausgebildet ist, welcher mit zwei Stielen oder Schäften versehen ist, die in Perforationen des Rückens gleiten und bei welchen die Enden für eine Verriegelung durch einen inneren Quersteg miteinander verbunden sind. In der versenkten Position verbleibt der äußere Steg sichtbar und steht nach außen vor, und die starren oder steifen Stiele bzw. Schäfte, die mit dem steifen Verriegelungssteg verbunden sind, sind in das Innere des Sortierers bzw. Ordners eingefallen. Das starre Verhalten des Bügels ist nicht mit einem flexiblen oder weichen Bucheinband vereinbar.
  • Das durch die vorliegende Erfindung vorgelegte Problem besteht in dem Entwurf einer neuen Struktur eines Bucheinbandes für Blätter, die sich auch als eine Dokumentenmappe bzw. Aktentasche eignen könnte.
  • Eine andere Aufgabe der Erfindung besteht in dem Entwurf einer besonderen Struktur eines Griffes, der für eine Kombination mit einem weichen oder flexiblen Bucheinband für Blätter besonders gut geeignet ist. Das Griff sollte die Identifizierung des Bucheinbandes ermöglichen, um insgesamt ein gutes Ergreifen zu gestatten, und er sollte nicht die Weichheit oder die Flexibilität des Bucheinbandes stören.
  • Eine andere Aufgabe der Erfindung besteht in der Konzipierung eines solchen Bucheinbandes, der mit geringen Kosten hergestellt werden könnte und der vereinbar ist mit der herkömmlichen Benutzung für eine Einreihung oder ein Ordnen von Hängeakten.
  • Um diese Ziele sowie weitere zu erreichen, besteht ein Bucheinband für Blätter gemäß der Erfindung aus wenigstens einem ersten und einem zweiten Buchdeckel, welche die Hauptflächen des Bucheinbandes bilden, und wenigstens einem senkrechten Abschnitt, der eine kleine Verbindungsfläche bildet, wobei der senkrechte Abschnitt außerdem versenkbare Handhabungs- bzw. Greifmittel aufweist, die eine flexible Längslasche haben, deren zentraler Bereich an der Außenseite des senkrechten Abschnittes angeordnet ist und deren Endbereiche zwei betreffende Querschlitze des senkrechten Abschnittes durchqueren, mit Haltemitteln, um einem vollständigen Abzug der Endbereiche der Lasche aus den Querschlitzen heraus zu widerstehen.
  • Die Haltemittel ermöglichen bevorzugt eine begrenzte Längsverschiebung der Endbereiche der Lasche in den Querschlitzen, zwischen einer versenkten Position, in welcher der zentrale Bereich der Lasche gegen die äußere Fläche des senkrechten Abschnittes angelegt ist, und einer ausgefahrenen Position, in welcher der zentrale Bereich der Lasche von der äußeren Fläche des senkrechten Abschnittes beabstandet ist und die Haltemittel einer ergänzenden Verschiebung der Endbereiche der Lasche im Sinne ihres Austritts aus den Querschlitzen widerstehen.
  • Gemäß einer Ausführungsform bestehen die Haltemittel aus einem Bogenschlitz, der in dem betreffenden Endbereich der Längslasche vorgesehen ist und dessen konkave Ausbildung gegen die Endkante der Lasche ausgerichtet ist, um einen Verankerungs- bzw. Mitnahmelappen zu ergeben, der unter die innere Fläche des senkrechten Abschnittes zwischen den beiden Querschlitzen zum Eingriff kommt.
  • Gemäß einer ersten Anwendung sind der erste und der zweite Buchdeckel untereinander verbunden durch erste und zweite parallele Falzlinien mit einem ersten Verbindungsabschnitt, der eine Reihe von I-Schützen aufweist, in welche Einbandringe zum Eingriff gebracht werden können, und der erste Buchdeckel gegenüberliegend zu dem Verbindungsabschnitt schließt sich an eine Klappe an, welche mit selektiven Verankerungs- bzw. Mitnahmemitteln an dem zweiten Buchdeckel versehen ist, wobei die Klappe einen Zwischenbereich hat, welcher den senkrechten Abschnitt bildet, der mit der versenkbaren Handhabe versehen ist. In diesem Fall ist der mit der versenkbaren Handhabe versehene senkrechte Abschnitt ein Klappenabschnitt, welcher mit einem mittleren rechteckigen Bereich der Klappe gebildet ist.
  • Gemäß einer Variante dieser ersten Anwendung schließt sich der zweite Buchdeckel über eine dritte Falzlinie, die zu der besagten zweiten Falzlinie gegenüberliegt, an einen zweiten Verbindungsabschnitt an, der ein zweite Reihe von I-Schlitzen aufweist, in welche Einbandringe zum Eingriff gebracht werden können, wobei der zweite Verbindungsabschnitt durch einen dritten Buchdeckel verlängert ist, an welchen er sich durch eine vierte Falzlinie anschließt.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform besteht der Bucheinband gemäß der Erfindung aus dem ersten und dem zweiten Buchdeckel, die untereinander durch erste und zweite parallele Falzlinien mit einem einzigen senkrechten Abschnitt verbunden sind, welcher seinerseits die Handhabungs- bzw. Greifmittel aufweist.
  • Weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von besonderen Ausführungsformen, die in Bezug auf die beigefügten Figuren ausgeführt wird, bei welchen
  • - die Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Bucheinband gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung in einer ausgefahrenen bzw. aufgeschlagenen Position ist;
  • - die Fig. 2 eine Schnittansicht des Bucheinbandes der Fig. 1 ist;
  • - die Fig. 3 eine Schnittansicht des Bucheinbandes der Fig. 1 in der zusammengefalteten Position ist;
  • - die Fig. 4 eine Perspektivansicht des Bucheinbandes der Fig. 1 in der zusammengefalteten Position ist;
  • - die Fig. 5 eine Ausbildung eines Einbandringes perspektivisch darstellt, der für den Bucheinband der vorliegenden Erfindung geeignet ist;
  • - die Fig. 6 eine Schnittansicht zur Darstellung der Verbindung zwischen dem Bucheinband der Erfindung und den losen Blättern durch einen Einbandring der Fig. 5 ist;
  • - die Fig. 7 eine Draufsicht auf einen Bucheinband gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung in der ausgefahrenen bzw. aufgeschlagenen Position ist;
  • - die Fig. 8 eine Schnittansicht des Bucheinbandes der Fig. 7 in der ausgefahrenen bzw. aufgeschlagenen Position ist;
  • - die Fig. 9 eine Schnittansicht des Bucheinbandes der Fig. 7 in der zusammengefalteten Position ist;
  • - die Fig. 10 eine Stirnansicht eines Bucheinbandes gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist, die sich für eine Aufhängung des Typs einer Hängeakte eignet;
  • - die Fig. 11 eine Stirnansicht eines Bereichs des Bucheinbandes ist, der mit einer Längslasche zur Handhabung bzw. zum Greifen gemäß einer Ausführungsform der Erfindung versehen ist;
  • - die Fig. 12 eine Teilansicht von der Seite des besagten Bereichs des Bucheinbandes ist, in einem Längsschnitt in der Ebene A-A der Fig. 1, wobei sich die Handhabe bzw. der Griff in der versenkten Position befindet; und
  • - die Fig. 13 eine Teilansicht von der Seite des besagten Bereichs des Bucheinbandes ist, in einem Längsschnitt in der Ebene A-A der Fig. 1, wobei sich die Handhabe bzw. der Griff in der ausgefahrenen Position befindet.
  • Gemäß der in den Fig. 1 bis 6 dargestellten Ausführungsform besteht ein Bucheinband gemäß der Erfindung aus einem ersten Buchdeckel 1 und einem zweiten Buchdeckel 2, die untereinander durch einen ersten Verbindungsabschnitt 5 verbunden sind respektive durch eine erste Falzlinie 3 und durch eine zweite Falzlinie 4. Die ersten und zweiten Falzlinien 3 und 4 sind zueinander parallel und bestimmen einen ersten rechteckigen Verbindungsabschnitt 5.
  • Der erste Verbindungsabschnitt 5 besteht aus einer Reihe von I-Schlitzen, wie bsp. dem Schlitz 6, in welche Einband- bzw. Verbindungsringe, wie bsp. der Ring 7, zum Eingriff kommen können. Die I-Schlitze verlaufen senkrecht zu den Falzlinien 3 und 4, sodaß die Ringe 7 koaxial sind und mit einer zentralen Drehachse fluchten, welche parallel zu den Falzlinien 3 und 4 verläuft.
  • Der erste Buchdeckel 1 ist gegenüberliegend zu dem ersten Verbindungsabschnitt 5 mit einer Klappe 8 verbunden, die mit selektiven Verankerungs- bzw. Mitnahmemitteln 9 an dem zweiten Buchdeckel 2 versehen ist. Die Klappe 8 ist mit dem ersten Buchdeckel 1 durch eine mittlere Falzlinie 10 verbunden und weist eine zweite Falzlinie 11 auf, um zwischen den beiden Falzlinien 10 und 11 einen rechteckigen Klappenabschnitt 12 auszubilden, der mit Handhabungs- bzw. Greifmitteln 31 verbunden ist, die in Bezug auf seine äußere Fläche 13 versenkbar sind.
  • Blätter 14 oder transparente Taschen, die das Einfügen von Blättern erlauben, weisen an ihrem Verbindungsrand T-förmige Aussparungen auf, die mit den Einband- bzw. Verbindungsringen 7 im Eingriff sind. Wie es auch aus Fig. 6 ersichtlich ist, weist so das Blatt oder die Tasche 14 die T-förmige Aussparung 15 auf, mit welcher der Einbandring 7 im Eingriff ist, der seinerseits in den I-förmigen Schlitz 6 des ersten Verbindungsabschnittes 5 eingreift.
  • Ein Einbandring 7, der gemäß der vorliegenden Erfindung zu verwenden ist, kann eine Ausführungsform wie diejenige haben, die in den Fig. 5 und 6 dargestellt ist, mit einer wulstförmigen Außenfläche 16, und zwei koaxialen, zylindrischen, seitlichen Innenflächen 17 und 18, die mit einer zentralen Wand 19 verbunden sind. Es können daneben auch andere Ausführungsformen von Einbandringen verwendet werden.
  • In der ausgefahrenen oder aufgeschlagenen Position gemäß der Darstellung in den Fig. 1 und 2 erlaubt der Bucheinband einen Zugriff oder Zutritt zu den Blättern oder Taschen 14, die um die Ringe 7 verschwenken können.
  • In der in den Fig. 3 und 4 dargestellten zusammengefalteten Position verschließen der erste Verbindungsabschnitt 5 und der Klappenabschnitt 12 wirkungsvoll den Bucheinband, sodaß auf diese Weise eine Gesamtheit generell in der Form eines Parallelepipeds gebildet ist, welches sich in einem Regal bequem aufrecht stellen läßt, ohne daß das Risiko eines Umfallens oder eins unbeabsichtigten Öffnens besteht.
  • Bei den in den Figuren dargestellten Ausführungsformen bestehen die selektiven Verankerungs- bzw. Mitnahmemittel 9 aus wenigstens einem bogenförmigen Schlitz 20, der in der Klappe 8 angebracht ist, wobei der bogenförmige Schlitz mit seiner konkaven Ausbildung gegen den Rand 21 der Klappe 8 ausgerichtet ist und der besagte bogenförmige Schlitze eine Verankerungs- bzw. Mitnahmelasche 120 ausbildet. In dem zweiten Buchdeckel 2 ist ein entsprechender rechteckiger Schlitz 22 vorgesehen, der parallel zu den Falzlinien 3 und 4 verlauft und dafür bestimmt ist, die Verankerungslasche 120, die durch den Schlitz 20 der Klappe 8 ausgebildet ist, aufzunehmen und zu halten, wie es in der Fig. 3 dargestellt ist.
  • Bei der in den Figuren dargestellten Ausführungsform bestehen die selektiven Verankerungs- bzw. Mitnahmemittel 9 aus zwei bogenförmigen Schlitzen, wie bsp. dem Schlitz 20, und zwei rechteckigen Schlitzen, wie bso. dem Schlitz 22, sodaß dadurch die Verankerung auf die Länge des Randes 21 der Klappe 8 verteilt wird. Bei der in den Fig. 7 bis 9 dargestellten Ausführungsform besteht der Bucheinband wie bei der vorhergehenden Ausführungsform ebenfalls aus ersten und zweiten Buchdeckeln 1 und 2, die untereinander durch einen ersten Verbindungsabschnitt 5 über zwei Falzlinien 3 und 4 verbunden sind, mit einer Klappe 8 an Falzlinien 10 und 11 und einem Klappenabschnitt 12, und mit selektiven Verankerungs- bzw. Mitnah memitteln 9. Eine erste Reihe von Einbandringen ist mit dem ersten Verbindungsabschnitt 5 im Eingriff.
  • Bei dieser Ausführungsform ist der zweite Buchdeckel 2 durch eine dritte Falzlinie 23, die sich entgegengesetzt zu der besagten zweiten Falzlinie 4 befindet, mit einem zweiten Verbindungsabschnitt 24 verbunden, der eine zweite Reihe von I-Schlitzen aufweist, wie bsp. den Schlitz 25, in welchen Einbandringe eingreifen können, wie bsp. der Ring 26. Die Ringe 26 haben die gleiche Ausbildung wie die Ringe 7 der ersten Reihe von Einbandringen. Der zweite Verbindungsabschnitt 24 ist durch einen dritten Buchdeckel 27 verlängert, an welchen er sich durch eine vierte Falzlinie 28 anschließt.
  • In der ausgefahrenen oder aufgeschlagenen Posten, wie dargestellt in den Fig. 7 und 8, ergibt dieser Typ eines Bucheinbandes einen Zugriff oder Zutritt zu zwei Reihen von Blättern oder transparenten Taschen, nämlich zu einer ersten Reihe von Blättern 14 und zu einer zweiten Reihe von Blättern 43, die gleichzeitig konsultiert werden können.
  • In der zusammengefalteten Position, wie dargestellt in Fig. 9, nehmen die betreffenden Reihen der Ringe 7 und 26 benachbarte Positionen zu dem ersten Verbindungsabschnitt 5 und zu dem Klappenabschnitt 12 ein, sodaß jeder der beiden Verbindungs- und Klappenabschnitte 5, 12 etwa eine Abmessung aufweisen kann, die nur etwas größer ist als der Durchmesser der Ringe 7 oder 26, ohne daß eine wesentliche Überdicke benötigt wird. Es ist daher zu verstehen, daß so das Fassungsvermögen des Bucheinbandes hinsichtlich der Blätterzahl vergrößert wird, ohne daß die Gesamtdicke des Bucheinbandes wesentlich vergrößert wird.
  • Bei den beiden vorbeschriebenen Ausführungsformen kann ein Bucheinband gemäß der Erfindung an wenigstens einem der ersten und zweiten Buchdeckel 1 und 2 gegenüberliegende axiale Verlängerungen 29 und 30 auf 1/eisen, welche Aufhängehaken ausbilden. Die Verlängerungen 29 und 30 befinden sich vorzugsweise in der zu sammengefalteten Position des Bucheinbandes in der Verlängerung des Randes, der von der Klappe 8 eingenommen wird, sodaß der Klappenabschnitt 12 seine äußere Fläche 13 nach oben über den Bucheinband hinaus erscheinen läßt, wenn er aufgehängt ist, wie es in der Fig. 10 dargestellt ist.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform können die Aufhängehaken durch eine lose Aufhängeschiene realisiert sein. Diese lose Aufhängeschiene ist mit einem randseitigen, steifen bzw. starren Blatt ausgebildet, welches eine Reihe von T-förmigen Aussparungen aufweist, die mit den Einbandringen 7 in Eingriff sind, und sie ist verlängert durch entgegengesetzte axiale Verlängerungen 29 und 30, welche die Aufhängehaken ausbilden.
  • Bei allen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung bildet wenigstens einer der senkrechten Abschnitte 12, welcher mit einem ersten Buchdeckel 1 und mit einer Klappe 8 verbunden ist, eine Verbindungsfläche, welche versenkbare Handhabungs- bzw. Greifmittel 31 aufweist.
  • Die Fig. 11 bis 13 zeigen eine vorteilhafte Ausführungsform dieser versenkbaren Handhabungs- bzw. Greifmittel 31 gemäß der Erfindung.
  • Bei dieser Ausführungsform bestehen die versenkbaren Handhabungs- bzw. Greifmittel 31 aus einer flexiblen Längslasche, vorzugsweise elastisch flexibel, deren zentraler Bereich 32 an der Außenseite des senkrechten Abschnittes 12 angeordnet ist und deren Endbereiche 33 und 34 zwei Querschlitze 35 und 36 durchqueren, die an dem senkrechten Abschnitt 12 vorgesehen und voneinander beabstandet sind.
  • Haltemittel 41 und 42 widersetzen sich einem vollständigen Abzug der Enden 33 und 34 der Lasche aus den Querschlitzen 35 und 36 heraus bei einer Zugeinwirkung auf den zentralen Bereich 32.
  • Die Haltemittel erlauben bevorzugt eine begrenzte Längsverschiebung der Endbereiche 33 und 34 der Lasche in den Querschlitzen 35 und 36 zwischen einer versenkten Position und einer ausgefahrenen Position.
  • In der versenkten Position, dargestellt in der Fig. 12, ist der zentrale Bereich 32 der Lasche gegen die äußere Fläche 13 des senkrechten Abschnittes 12 angelegt.
  • In der ausgefahrenen Position, dargestellt in der Fig. 13, ist der zentrale Bereich 32 der Lasche von der äußeren Fläche 13 des senkrechten Abschnittes 12 beabstandet und die Haltemittel 41 und 42 widerstehen einer zusätzlichen Verschiebung der Endbereiche 33 und 34 der Lasche im Sinne ihres Austrittes aus den Querschlitzen 35 und 36.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform besteht jedes der Haltemittel, welche einem der Endbereiche 33 oder 34 zugeordnet sind, aus einem bogenförmigen Schlitz 37 bzw. 38, wie es aus der Fig. 11 ersichtlich ist, der an dem betreffenden Endbereich 33 oder 34 der Längslasche vorgesehen ist und dessen konkave Ausbildung gegen den Rand des betreffenden Endes 31 oder 40 der Lasche ausgerichtet ist, um einen Verankerungs- bzw. Mitnahmelappen 41 bzw. 42 zu ergeben, der unter der Innenfläche 43 des senkrechten Abschnittes 12 zwischen den beiden Querschlitzen 35 und 36 zum Eingriff kommt.
  • Die Längslasche, welche die Halterung bzw. den Griff 31 bildet, weist vorzugsweise noch Anschlagmittel auf, um die Verschiebung der Endbereiche 33 und 34 der Lasche gegen das Innere der Querschlitze 35 und 36 über die versenkte Position der Längslasche hinaus zu begrenzen. Die Begrenzungsmittel können bsp. von zwei seitlichen Schultern 44 und 45 für das erste Ende der Lasche und 46 und 47 für das zweite Ende der Lasche gebildet sein zwischen Endbereichen 33 und 34 einer verringerten Breite und einem zentralen Längsbereich 32 der Lasche mit einer vergrößerten Breite, wie es aus der Fig. 11 besser ersichtlich ist. Der zentrale Bereich 32 der Längslasche hat eine Breite größer als die Länge der Querschlitze 35 und 36, sodaß die seitlichen Schultern 44 bis 47 zur Anlage an die Außenfläche 13 des senkrechten Abschnittes 12 in der Verlängerung der Querschlitze 35 und 36 kommen können.
  • Die Längslasche ist vorzugsweise elastisch flexihel und neigt in der Ruhe dazu, bei Abwesenheit einer Biegespannung in eine Position zurückzukehren, in welche sie plan bzw. eben ist. Die versenkbare Handhabe neigt so dazu, von selbst in die versenkte Position zurückzukehren.
  • Die Längslasche, welche die Handhabe bzw. den Griff 31 ausbildet, kann durch den Zuschnitt eines Bandes aus Polypropylen erhalten werden, welches eine Dicke zwischen etwa 0,2 und 0,4 mm aufweist. Ebenso kann der Bucheinband selbst, also die ersten und zweiten Buchdeckel 1 und 2 sowie auch der senkrechte Abschnitt 12, welcher die Handhabe bzw. den Griff hält, ebenfalls aus einem Blatt aus Propylen ausgebildet sein, dessen Dicke zwischen etwa 0,2 und 0,4 mm beträgt.
  • Die Erfindung erlaubt so die Ausführung eines Bucheinbandes für Blätter, der seinerseits eine Dokumentenmappe bzw. eine Aktentasche ausbildet, als Folge des Vorhandenseins einer äußeren Handhabe bzw. eines Griffes. Die vollständig versenkbare Eigenschaft der Handhabe bzw. des Griffes erlaubt die Verwendung des Bucheinbandes als eine Hängeakte oder als eine Akte, die in der herkömmlichen Art und Weise eingereiht bzw. eingeordnet werden kann. Die geringe Dicke der Handhabe in der versenkten Position erlaubt von vorne herein alle im Handel anerkannten Verwendungen der Bucheinbände und erlaubt eine Benutzung des von ihm getragenen senkrechten Abschnittes 12 als eine Fläche der Identifizierung des Bucheinbandes, wenn er eine Etikette oder einen zu etikettierenden Streifen erhält. Die flexible Eigenschaft der Handhabe verträgt sich endlich auch mit der Flexibilität des Bucheinbandes selbst und widersetzt sich nicht den Biegungen des Bucheinbandes, dabei auch unter Einschluß seiner vollständigen Umbiegung um 360º.
  • Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die Ausführungsformen beschränkt, die ausführlich beschrieben worden sind, sondern sie schließt auch die verschiedenen Varianten und Verallgemeinerungen ein, die in dem Umfang der nachfolgenden Ansprüche enthalten sind.

Claims (10)

1. Bucheinband für Blätter, (14) bestehend aus wenigstens einem ersten (1) und einem zweiten (2) Buchdeckel, welche die Hauptflächen des Bucheinbandes bilden, und wenigstens einem senkrechten Abschnitt (12), der eine kleine Verbindungsfläche bildet, dadurch gekennzeichnet, daß der senkrechte Abschnitt (12) versenkbare Handhabungs- bzw. Greifmittel (31) aufweist, die eine flexible Längslasche haben, deren zentraler Bereich (32) an der Außenseite des senkrechten Abschnittes (12) angeordnet ist und deren Endbereiche (33, 34) zwei betreffende Querschlitze (35, 36) des senkrechten Abschnittes (12) durchqueren, mit Haltemitteln (41, 42), um einem vollständigen Abzug der Endbereiche (33, 34) der Lasche aus den Querschlitzen (35, 36) heraus zu widerstehen.
2. Bucheinband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltemittel eine begrenzte Längsverschiebung der Endbereiche (33, 34) der Lasche in den Querschlitzen (35, 36) ermöglichen, zwischen einer versenkten Position, in welcher der zentrale Bereich (32) der Lasche gegen die äußere Fläche (13) des senkrechten Abschnittes (12) angelegt ist, und einer ausgefahrenen Position, in welcher der zentrale Bereich (32) der Lasche sich im Abstand von der äußeren Fläche (13) des senkrechten Abschnittes (12) befindet und die Haltemittel (41, 42) einer ergänzenden Verschiebung der Endbereiche (33, 34) der Lasche im Sinne ihres Austritts aus den Querschlitzen (35, 36) widerstehen.
3. Bucheinband nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Längslasche elastisch flexibel ist und in der Ruhestellung dazu neigt, in eine Position zurückzukehren, in welcher sie eben ist.
4. Bucheinband nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltemittel aus einem Bogenschlitz (37, 38) bestehen, der in dem betreffenden Endbereich (33, 34) der Längslasche vorgesehen ist und dessen konkave Ausbildung gegen die Endkante (39, 40) der Lasche ausgerichtet ist, um einen Verankerungs- bzw. Mitnahmelappen (41, 42) zu ergeben, der unter die innere Fläche (43) des senkrechten Abschnittes (12) zwischen den beiden Querschlitzen (35, 36) zum Eingriff kommt.
5. Bucheinband nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Längslasche außerdem aus Anschlagmitteln (44, 45; 46, 47) besteht, um die Verschiebung der Endbereiche (33, 34) gegen das Innere der Querschlitze (35, 36) über die versenkte Position der Längslasche hinaus zu begrenzen.
6. Bucheinband nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagmittel durch zwei seitliche Schultern (44, 45; 46, 47) gebildet sind, die zwischen Endbereichen (33, 34) einer verringerten Breite und einem zentralen Bereich (32) der Längslasche mit vergrößerter Breite vorgesehen und dafür anfällig sind, gegen die äußere Fläche (13) des senkrechten Abschnittes (12) in der Verlängerung der Querschlitze (35, 36) zur Anlage zu kommen.
7. Bucheinband nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß der erste (1) und der zweite (2) Buchdeckel untereinander verbunden sind durch betreffende erste (3) und zweite (4) parallele Falzlinien mit einem ersten Verbindungsabschnitt (5), der eine Reihe von I-Schlitzen (6) aufweist, in welche Einbandringe (7) zum Eingriff gebracht werden können, und der erste Buchdeckel (1) gegenüberliegend zu dem Verbindungsabschnitt (5) sich an eine Klappe (8) anschließt, welche mit selektiven Verankerungs- bzw. Mitnahmemitteln (9) an dem zweiten Buchdeckel (2) versehen ist, wobei die Klappe (8) einen Zwischenbereich hat, welcher den senkrechten Abschnitt (12) bildet, der mit der versenkbaren Handhabe (31) versehen ist.
8. Bucheinband nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die selektiven Verankerungs- bzw. Mitnahmemittel (9) aus wenigstens einem Bogenschlitz (20) bestehen, der in der Klappe (8) angebracht ist und dessen konkave Ausbildung gegen den Rand (21) der Klappe (8) ausgerichtet ist, um eine Verankerungs- bzw. Mitnahmelasche (120) auszubilden, und einen korrespondierenden rechteckigen Schlitz (22), der in dem zweiten Buchdeckel (2) vorgesehen ist und parallel zu den Falzlinien (3, 4) verläuft, wobei der rechteckige Schlitz (22) für eine Aufnahme und ein Halten der Verankerungs- bzw. Mitnahmelasche (120) der Klappe (8) übereinstimmt.
9. Bucheinband nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Einband Ringe (7, 26) aufweist, die in den entsprechenden I-Schlitzen (6, 25) in Eingriff sind, und transparente Taschen oder Blätter (14, 48) mit T-förmigen Aussparungen, welche mit den Einbandringen (7, 26) im Eingriff sind.
10. Bucheinband nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß er aus Polypropylen einer Dicke zwischen 0.2 und 0.4 mm besteht.
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