DE696296C - Verfahren zum Entwickeln von Filmbaendern in trag- oder fahrbaren Entwicklungseinrichtungen - Google Patents

Verfahren zum Entwickeln von Filmbaendern in trag- oder fahrbaren Entwicklungseinrichtungen

Info

Publication number
DE696296C
DE696296C DE1938G0098491 DEG0098491D DE696296C DE 696296 C DE696296 C DE 696296C DE 1938G0098491 DE1938G0098491 DE 1938G0098491 DE G0098491 D DEG0098491 D DE G0098491D DE 696296 C DE696296 C DE 696296C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
developing
machine
portable
recording
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1938G0098491
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEYER WERKE KOMM GES
Original Assignee
GEYER WERKE KOMM GES
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GEYER WERKE KOMM GES filed Critical GEYER WERKE KOMM GES
Priority to DE1938G0098491 priority Critical patent/DE696296C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE696296C publication Critical patent/DE696296C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D3/00Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion
    • G03D3/08Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion having progressive mechanical movement of exposed material
    • G03D3/13Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion having progressive mechanical movement of exposed material for long films or prints in the shape of strips, e.g. fed by roller assembly
    • G03D3/135Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion having progressive mechanical movement of exposed material for long films or prints in the shape of strips, e.g. fed by roller assembly fed between chains or belts, or with a leading strip
    • G03D3/137Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion having progressive mechanical movement of exposed material for long films or prints in the shape of strips, e.g. fed by roller assembly fed between chains or belts, or with a leading strip provided with transport speed regulation

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

  • Verfahren zum Entwickeln von Filmbändern in trag- oder fahrbaren Entwicklungseinrichtungen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren. und eine Einrichtung zum Entwickeln von Filmbändern in trag-oder fahrbaren. Entwicklungseinrichtungen. Bei bekannten Entwicklungsmaschinen dieser Art i*t zwischen, der Abwickelspule und den Entwicklungsbehältern ein sog. Magazin eingeschaltet, welches den Zweck hat, beim Anhalten der Abwickelspule noch feine gewisse Filmmenge an die Entwicklungsvorrichtung zu liefern, so daß der im Entwickler biefindliche Film beim Auswechseln der Abwickelspule nicht angehalten werden muß: Durch die Zwischenschaltung eines Magazins wird aber die Bearbeitungszeit um die Zeit des Durchlaufs des Films durch das Magazin verlängert und das Gewicht der Entwicklungseinrichtung wesentlich erhöht.
  • Um diese Nachteile zu vermeiden, um also ohne Zwischenschaltung eines Magazins auszukommen, wird nach der Erfindung kurz vor oder kurz nach denn Ablaufen des Filmendes vom. der Abwickelapule selbsttätig die Maschine stillgesetzt wund gleichzeitig mit dem Stillsetzen der Maschine das Ende des Films festgeklemmt. Diese Maßnahme hat noch den. weiteren Vorteil; daß nach dem Einlegen des Films und dem Inbetriebsetzen der Maschine diese sich selbst überlassen werden kann, so daß man sich in Ruhe anderen Arbeiten widmen kann. Damit durch die Unterbrechung des Filmlaufes in dem Entwicklungsbehälter keine Nachteile entstehen, wird vorteilhaft die Laufrichtung des Films durch die Entwicklungseinrichtung -entgegengesetzt der Laufrichtung des Films bei der Aufnahme gewählt, so daß der beim Einlegen in. die Kamera verschleierte und damit für die Aufnahme sowieso unbrauchbare Filmanfang bei der Entwicklung das Ende des Films bildet und sich beim Stillsetzen der Maschine dieser nicht zur Aufnahme benutzte Teil des Films im Entwicklungsbiehälter befindet. Vorteilhaft wird dabei darauf geachtet, daß die Länge des je- weils im Entwicklungsbehälter befindlichen Teiles des Filmbandes kleiner als die durchschnittliche Länge des nicht zur Aufnahme benutzten Filmanfanges ist.
  • Durch die Gegenstände der Ansprüche q. bis 7 wird der Erfindungsgegenstand in vorteilhafter Weise zur Ausführung gebracht.
  • In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel einer Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung schematisch dargestellt. Der zu entwickelnde Film läuft von dar Abwickelspule i, die sich innerhalb einer lichtdichten Kassette befindet, über einen Taster oder Fühler?" gegebenenfalls :eine Rolle 3, und durch die K7 emmvgrrichtung 4 in den Entwicklungsbehälter 5. ßer Fühler 2 besteht aus einer von dem Film getragenen Rolle, welche von dem Film gegen die Schwerkraft oder eine Federkraft o. dgl. getragen wird. Auf der anderen Seite des Films können zwei Stützrollen 6 angeordnet sein. Sobald das Ende des Films von der Abwickelspule i abgelaufen ist und durch den Fühler 2 läuft, fällt dieser infolge der Schwerkraft oder der Federkraft herab und löst dadurch die Klemmvorrichtung 4 aus und betätigt gleichzeitig einen nicht dargestellten Kontakt -o-. dgl., durch welchen die ganze Einrichtung stillgesetzt wird.
  • An das festgeklemmte Ende des gerade entwickelten Films kann dann der Anfang eines weiteren zu entwickelnden Films bzw. ein Blankfilm angeheftet und die Einrichtung wieder in Gang gesetzt werden. Mit dieser Einrichtung kann im allgemeinen so gearbeitet wesrden, daß der zu entwickelnde Fihn zwischen, der Aufnahme und der Entwicklung nicht umgerollt wird; sondern möglichst aus der Aufnahmekassette heraus entwickelt wird. Sollte ein Umrollen. nicht vermeidlich sein, :etwa weil die Aufnahmekassette nicht an die Entwicklungsmaschine angeschlossen werden kann"so ist es empfehlensweert, den Film zwei-.mal umzurollen. Dadurch wird erreicht, daß der beim Entwicklungsvorgang das Filmende bildende Teil der Anfang der Aufnahme ist. Da der Anfang des Filmbandes beim Einlegen in. die Kamera vollkommen verschleiert und durch den Anlauf der Aufnahmekamera, das erste Stück sowieso: nicht zu gebrauchen ist, außerdem auf Grund der Regietechnik der Anfang des Films die aufgenommenen Vorgänge noch nicht zeigt, kann dieser Anfang des Filmfis durch Stehenbleiben in der Masschine überentwickelt werden, ohne daß hierdurch ein Schaden entsteht. Gegebenenfalls kann zusätzlich noch ein Stück Blankfilin angeklebt werden. Zweckmäßig ist es, gleichzeitig mit dem Stillsetzer. der Maschine die Heizung und die Trockenvorrichtung von Hand oder selbsttätig auszuschalten; um, auch an diesen Stellen- eventuellen Schädigungen des Films vorzubeugen.
  • Das Verfahren: läßt sich insbesondere bei Tageslichtentwicklungsmaschinen, d. h. bei Maschinen, deren Entwicklungsteil gegen Tageslicht geschützt ist, so daß eine Dunkelkammer für die Entwicklungsmaschine nicht erforderlich isst, sehr gut anwenden. Bei diesen Einrichtungen wird dann derart verfahren, daß der aus der lichtdichten Kassette herausragende Teil des Filmbandes an das in der Klemmvorrichtung festgeklemmte Ende des vorher entwickelten Filmbandes angeheftet, daraufhin der Entwicklungsteil :der Ein-..richteng lichtdicht verschlossen. und die Ma-'thine eingeschaltet wird. Beim Einschalten d'& Maschine wird die vorteilhaft mix dann Einschalthebel gekoppelte Festklemmvorrichtung 4 unter Spannung :einer Feder o. dgl. geöffnet und damit der Filmlauf freigegeben. Die Maschine läuft dann, sa lange, bis sie beim Auslaufen des Filmendes aus der Kassette iselbsttätig stillgesetzt und das Filmende wieder festgeklemmt wird, worauf sich der gleiche Vorgang wiederholen kann. Da das fastgeklemmte Ende, wie bereits erörtert, der bei der Aufnahme sowieso, nicht verwendete Filmanfang ist, kann dieses Ende unbedenklich beim Öffnen. des Entwicklungsteiles Licht bekommen. Selbstverständlich kann der Fühler 2 auch in anderer als der dargestellten Art ,ausgeführt sein, insbesondere kann statt eines mechamschen Fühlers ein elektrischer Fühler verwendet werden, welcher beim Durchlaufen des Filmendes einen Kontakt schließt und dadurch die Stillsetzung der Einrichtung und die Feistklemmung des Filmendes bewirkt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Entwickeln von Filmbändern in trag- öder fahrbaren Ent< icklungseinrichtungen, dadurch gekennzeIchnet, daß kurz vor,oder kurz .nach dem Ablaufen: des Filmendes von der Abwickelspule selbsttätig die Maschine stillgesetzt wird und gleichzeitig mit denn Stilisetzen der Maschine das Ende dies. Films festgeklemmt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufrichtung des Films durch die Entwicklungseinrichtung der Laufrichtung des Films bei der Aufnahme :entgegengesetzt ist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des im Entwicklungsbehälter befindlichen Teilas des Filmbandes kleiner ist als die durchschnittliche Länge des nicht zur Aufnahzne benutzten Filmanfanges.
  4. 4. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens ;gemäß einem der Ansprüche i bis 3, gekennzeichnet durch einen zwischen Abwickelspule und Entwicklungsbehälter angeordneten Fühler, der beim Durchlaufen dies Filmendes die Stillsetzung der Maschine und gegebenenfalls die Auslösung der Klemmvorrichtung bewirkt.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Fühler eine von dem Film gegen. die Schwerkraft, eine Fedeirkraft o. dgl. gehaltene Rolle (2) dient.
  6. 6. Einrichtung zur Ausiführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung (q.) beim Einschalten der Maschinie unter Spannung einer Feder o. dgl. geöffnet wird.
  7. 7. Vexfahren bzw. Einrichtung nach einem der Anspriiche z bis 6, dadurch gekannzeichnet, daß beim Stillsetzen der Maschine die Heizung und Trockenvorrichtung selbsttätig ausgeschaltet werden.
DE1938G0098491 1938-08-20 1938-08-20 Verfahren zum Entwickeln von Filmbaendern in trag- oder fahrbaren Entwicklungseinrichtungen Expired DE696296C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1938G0098491 DE696296C (de) 1938-08-20 1938-08-20 Verfahren zum Entwickeln von Filmbaendern in trag- oder fahrbaren Entwicklungseinrichtungen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1938G0098491 DE696296C (de) 1938-08-20 1938-08-20 Verfahren zum Entwickeln von Filmbaendern in trag- oder fahrbaren Entwicklungseinrichtungen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE696296C true DE696296C (de) 1940-09-17

Family

ID=7140890

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1938G0098491 Expired DE696296C (de) 1938-08-20 1938-08-20 Verfahren zum Entwickeln von Filmbaendern in trag- oder fahrbaren Entwicklungseinrichtungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE696296C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2707132C3 (de) Vorrichtung zur Überwachung einer photographischen Entwicklerflüssigkeit
DE1966308C3 (de) Photographischer Apparat
DE2461978A1 (de) Filmhandhabungsvorrichtung fuer filmentwicklungseinrichtungen
DE696296C (de) Verfahren zum Entwickeln von Filmbaendern in trag- oder fahrbaren Entwicklungseinrichtungen
DE1291993B (de) Einrichtung zum Einfuehren eines Films in einen Laufbildprojektor
DE2439378B2 (de) Fotografisches Gerät
DE1140064B (de) Roentgenaufnahmegeraet fuer Serienaufnahmen
DE865989C (de) Verfahren zum Aufzeichnen des Wiegeergebnisses mit optischer Gewichtsanzeigevorrichtung und Vorrichtung zur Durchfuehrung dieses Verfahrens
DE609000C (de) Rollfilmkamera
US3011936A (en) Strip splicing machine
DE1772600A1 (de) Vorrichtung zur Belichtung von lichtempfindlichem Kopiermaterial
DE2943170A1 (de) Prozessorkamera
AT244762B (de) Filmbildwerfer mit Führungsgliedern zum selbsttätigen Filmeinlegen
DE650755C (de) Vorrats- und Aufwickelspule oder Kern mit Film
DE478615C (de) Entwicklungsvorrichtung fuer Filme, insbesondere Rollfilme
DE948025C (de) Rollfilmkamera mit Spiegelobjektiv
DE846062C (de) Filmvorfuehrungsgeraet mit endlosem Film
DE410825C (de) Tageslichtpackung fuer photographische Einzelbildaufnahmeapparate
AT85092B (de) Tageslichtentwicklungsapparat für photographische Flachfilms.
DE555356C (de) Kinoaufnahmeapparat mit Kassette
DE69306445T2 (de) Photographisches Entwicklungsgerät
AT67370B (de) Packung für lichtempfindliche Bänder.
DE1931091C3 (de) Kassette für Kinofilm
AT61857B (de) Elektrisch betriebene Bildband-Entwicklungsvorrichtung, vornehmlich für Schreibtelegraphen.
DE1622904C (de) Fotografische Kamera