DE695823C - Einrichtung zur Regelung des Zuendzeitpunktes von Stromrichtern - Google Patents

Einrichtung zur Regelung des Zuendzeitpunktes von Stromrichtern

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DE695823C
DE695823C DE1935S0120982 DES0120982D DE695823C DE 695823 C DE695823 C DE 695823C DE 1935S0120982 DE1935S0120982 DE 1935S0120982 DE S0120982 D DES0120982 D DE S0120982D DE 695823 C DE695823 C DE 695823C
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DE
Germany
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transformers
transformer
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Expired
Application number
DE1935S0120982
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Erwin Janetschke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Publication of DE695823C publication Critical patent/DE695823C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/02Circuits specially adapted for the generation of grid-control or igniter-control voltages for discharge tubes incorporated in static converters
    • H02M1/04Circuits specially adapted for the generation of grid-control or igniter-control voltages for discharge tubes incorporated in static converters for tubes with grid control
    • H02M1/042Circuits specially adapted for the generation of grid-control or igniter-control voltages for discharge tubes incorporated in static converters for tubes with grid control wherein the phase of the control voltage is adjustable with reference to the AC voltage
    • H02M1/045Circuits specially adapted for the generation of grid-control or igniter-control voltages for discharge tubes incorporated in static converters for tubes with grid control wherein the phase of the control voltage is adjustable with reference to the AC voltage for multiphase systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Ac-Ac Conversion (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Regelung des Zündzeitpunktes von Stromrichtern Die Erfindung bezieht sich auf steuerbare Stromrichter, d. h. auf - gas- oder dampfgefüllte Entladungsstrecken, welche mit Steuerelektroden ausgerüstet sind, um den Zeitpunkt der Lichtbogenzündung wählbar zu bestimmen. Als Steuerelektroden können in der Nähe der Anoden angeordnete Gitterelektroden dienen oder Zündelektroden, die aus schlecht leitendem Material bestehen und in flüssige Quecksilberkathoden eintauchen. Von besonderer Bedeutung ist die Erfindung für gittergesteuerte Quecksilberdampfgleichrichter.
  • Es sind Steuerungseinrichtungen bekannt, bei denen die Steuerspannungen für die Steuerelektroden der Stromrichter durch Hilfsentladungsstrecken gewonnen werden, die ebenso wie die zu steuernden Hauptentladungsstrecken mit Gas- oder Dampffüllung und lichtbogenartiger Entladung arbeiten. In den Stromkreis der Hilfsentladungsstrecken; und zwar entweder zwischen einen das Hilfsentladungsgefäß speisenden Transformator und die Anoden des Gefäßes oder auch zwischen diesen Transformator und das speisende Wechselstromnetz, werden Strom- oder Spannungstransformatoren geschaltet,- deren Sekundärwicklungen an die Steuerelektroden der zu steuernden Hauptentladungsstrecken angeschlossen sind. Die Erfindung bezieht sich auf solche Steuereinrichtungen, bei denen diese Transformatoren in den Anodenstromkreis des Hilfsentladungsgefäßes geschaltet sind.
  • Es ist auch bereits eine Einrichtung zur Regelung des Zündzeitpunktes von Stromrichtern bekanntgeworden, bei der Strom= und Spannungsänderungen im Entladungskreis von Hilfsentladungsstrecken mit Hilfe von Transformatoren auf den Steuerelektrodenkreis der Hauptentladungsstrecken übertragen werden und bei der diese Transformatoren mit mehreren Erregerwicklungen ausgerüstet sind. Bei der bekannten Regelanordnung sind die Transformatoren bzw. Übertrager mit zwei Primärwicklungen ausgerüstet, und diese Primärwicklungen sind auch an verschiedene Phasen eines Hilfsgleichrichters angeschlossen. Die Wirkungsweise des Übertragers der bekannten Anordnung ist jedoch eine ganz andere als die Wirkungsweise der Übertrager bzw. Transformatoren bei der Schaltung der Erfindung. Bei der Erfindung kommt es wesentlich darauf an, daß die Wirkungen der beiden Wechselstromerregungen der Übertrager .sich zeitlich nacheinander gegenseitig- aufheben. Die beiden Wechselstromerregerwicklungen sind zu dem Zweck derart an zwei verschiedene Phasen des Transformators des Hilfsgleichrichters angeschlossen, daß in zeitlicher Reihenfolge zunächst die eine Erregerwicklung und dann.im entgegengesetzten Sinne die andere Erre&r-. Wicklung wirksam ist. Dadurch wird eU Gleichstromvormagnetisierungverhindert. Bei der bekannten Anordnung sollen demgegenüber die Erregerströme der beiden Teilwick= lungert des Übertragers stets gemeinsam den Zündzeitpunkt ein und desselben Steuergitters bestimmen. Je nachdem der Strom in der einen oder anderen Wicklung überwiegt, wird der Zündzeitpunkt verschieden eingestellt. Eine Verhinderung der Gleichstromvormagnetisierung, auf die es bei der Erfindung ankommt, kann bei der bekannten Anordnung nicht erreicht werden, weil die Erregerströme in den beiden Teilwicklungen nicht so weit gegeneinander phasenverschoben sind; daß sich ihre Wirkungen auf die Magnetisierung des Übertragers mit Bezug auf die Gleichströmmagnetisierung nacheinander aufheben können.
  • Erfindungsgemäß ist ein Transformator, der im Stromkreis einer der Hilfsentladungsstrecken liegt und die Steuerspannung für eine Hauptentladungsstrecke erzeugt, außer der diesem Zweck dienenden Primär- und. Sekundärwicklung noch mit einer Zusatz-Wicklung ausgerüstet, welche derart geschaltet und erregt ist, daß eine Gleichstrommagnetisierung des Transformators verhindert wird. Die Zusatzwicklung ist so geschaltet, daß die durch den Anodenstrom einer Hilfsentlädungsstrecke in dem Transformator erzeugte Gleichstrommagnetisierung durch einen gleich großen, aber entgegengesetzt gerichteten Gleichstrom wiederaufgehoben wird, der jeweils in dem Zeitzwischenraum durch die Hilfswickhing fließt, in dem die Haupterregerwicklung keinen Strom führt. Die resultierende Erregung des Transformators wird dadurch j edesmal wieder auf Null gebracht, und es kann keine Restmagnetisierung indem Transformator übrigbleiben. Der zeitliche Verlauf des in der Zusatzwicklung fließenden Stromes soll möglichst ebenso sein wie der Zeitverlauf des in der Hauptwicklung fließenden Stromes.
  • Eine besonders einfache und zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung ergibt sich, wenn zur Steuerung der Häuptentladungsstrecken ein mehrphasiges Entladungsgefäß bzw. mehrphasig geschaltete Entladungsstrecken im Hilfsstromkreis verwendet werden und wenn jeweils zwei Transformatoren, die zwei Hilfsentladungsstrecken zugeordnet sind, deren Spannungen um r8o elektrische Grade gegeneinander in der Phase verschoben sind, zu einem gemeinsamen Transformator zusammengefaßt sind. Der Anodenstrom der einen Hilfsentlädungsstrecke hebt dann je--weis die Gleichstrommagnetisierung des Anodenstromes der anderen Entladungsstt ecke auf. Die Phasenverschiebung der bei-,_den gegensinnig einen Transformator er-`regenden Anodenströme kann auch geringe?' als i8o° sein; es ist jedoch darauf zu achten; daß sich die Brennzeiten dieser beiden Anoden nicht überlappen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Ein Quecksilberdampfgleichrichtergefäß i ist über einen Transformator a an ein Drehstromnetz 3 angeschlossen und speist ein beliebiges Gleich-Stromnetz q.: Die Entladungsstrecken des Gleichrichters i sind mit Steuergittern ausgerüstet, denen von einem Hilfsstromkreis Steuerpotentiale zugeführt werden. Für zwei Steuergitter ist die Schaltung angegeben. Der Steuerstromkreis besteht im wesentlichen aus Gas- oder Dampfentladungsstrecken eines Ouecksilberdampfgleichricliters 5, der über einen Transformator 6 und eine Einrichtung zur Veränderung der Phasenlage 7 an das Wechselstromnetz 3 des zu steuernden Hauptgleichrichters i angeschlossen ist. Im Gleichstromkreis des Gleichrichters 5 liegt zweckmäßig ein Widerstand 8, der die Größe des im Gleichrichter fließenden Stromes bestimmt. .
  • Der Gleichrichter 5 ist als Sechsphasengleichrichter ausgebildet entsprechend den sechs Anoden des Hauptgleichrichters i. Zwischen der Sekundärwicklung des Transformators 6 und den Anoden der im Gleichrichter 5 vereinigten Hilfsentladungsstrecken liegen drei Transformatoren g. Jeder dieser Transformatoren ist mit zwei Primärwicklungen 1o und i i und einer Sekundärwicklung 12 ausgerüstet. Die beiden Primärwicklungen io und i z sind an zwei Wicklungsphasen der Sekundärwicklung des Transformators 6 angeschlossen, deren Spannungen um i8o° in der Phase gegeneinander verschoben sind. Die Sekundärwicklung I2 der Transformatoren g ist mit einer Mittelanzapfung über eine Gleichstromquelle 13 an die Kathode des Gleichrichters i angeschlossen, während die beiden Enden der Wicklung über Gitterwiderstände 1q. und 15 zu zwei Steuergittern des Hauptgleicbrichters i führen. Jede Gitterleitung ist noch über einen Widerstand 16 mit der Kathode verbunden und außerdem über einen Hilfsstromkreis 17, in dem ein Gleichrichter, vorzugsweise ein Trockengleichrichter, liegt.
  • Bei der in der Zeichnung dargestellten Steuereinrichtung führt jede der Hilfsentlädungsstrecken des Gleichrichters 5 während 6o° Strom. -Die 'Stromführung der einzelnen Entladungsstrecken. ist bei dieser Schaltung unmittelbar aneinander anschließend. Je zwei Entladungsstrecken, deren Wicklungen auf dem gleichen Transformator 9 angeordnet sind, führen zeitlich nacheinander Strom, und bei der in der Zeichnung angedeuteten Gegenschaltung der Wicklungen erzeugt der Strom der einen Wicklung jeweils einen Amperewindungsdruck, der dem von dem Strom der anderen Wicklung hervorgerufenen Ampere windungsdruck entgegengesetzt gerichtet ist. Die beiden von den Strömen hervorgerufenen Gleichstrommagnetisierungen heben sich daher gegenseitig auf.
  • Die Erfindung hat den Vorteil, .daß bei der übertragung durch die Transformatoren 9 in den Anodenleitungen der Hilfsentladungsstrecken keine Verzerrungen eintreten können. Die Transformatoren können so dimensioni:er t werden, daß sie wie normale, schwachgesättigte Stromwandler arbeiten. Eine einseitige Vormagnetisierung durch den Anodenstrom wird vermieden.
  • Es wurde.bereits bei der Erläuterung des Ausführungsbeispiels der Zeichnung erwähnt"daß zwischen die Steuergitterleitungen und die Kathode des Gleichrichters zweckmäßig ein Hilfsstromkreis geschaltet wird, der wie der Stromkreis 17 in der Zeichnung einen Trockengleichrichter enthält. Diese Schaltverbindung sorgt dafür, daß die negativen Spannungsrechtecke, welche in der Sekundärwicklung i.2 der Transformatoren 9 erzeugt werden, sich nicht über die Gitter des Hauptentladungsgefäßes schließen, sondern über die Gleichrichter des Hilfsstromkreises abgeleitet werden. Der in der Zeichnung ebenfalls angedeutete hochohmige Parallelwiderstand 16 sorgt dafür, daß Span-;nungsüberlastungen der Transformatoren vermieden werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.. Einrichtung zur Regelung des Zündzeitpunktes von Stromrichtern, bei denen zur Erzeugung von Potentialänderungen an den Steuerelektroden der Hauptentladungsstrecken Gas- oder Dampfhilfsentladungsstrecken verwendet werden, die in Gleichrichterschaltung über einen Transforrüator an ein Wechselstromnetz angeschlossen sind, und bei denen Strom- oder Spannungsänderungen im Entladungskreis der Hilfsentladungsstrecken mit Hilfe von Transformatoren auf den Steuerelektrodenkreis der Hauptentladungsstrecken übertragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Transformatoren mit zusätzlichen Erregerwicklungen ausgerüstet sind, die so geschaltet und erregt sind, daß eine Gleichstromvormagnetisierung verhindert wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils die Transformatoren von zwei zur Steuerung dienenden Entladungsstrecken, deren Spannungen um i8o elektrische Grade gegeneinander in der Phase verschoben sind, zu einem Transformator zusarnmengefaßt sind und daß die beiden Primärwicklungen derart gegenein.andergeschaltet sind, daß ihre Amperewindungsdrücke gegeneinändergerichtet sind.
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