DE6953C - Transportabeler Obstdarrofen - Google Patents

Transportabeler Obstdarrofen

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DE6953C
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Germany
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J. traber, Flaschner, in Chur (Schweiz)
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B9/00Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards
    • F26B9/06Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards in stationary drums or chambers
    • F26B9/066Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards in stationary drums or chambers the products to be dried being disposed on one or more containers, which may have at least partly gas-previous walls, e.g. trays or shelves in a stack

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

1879.
Klasse 82,
JOH. TRABER in CHUR (Schweiz). Transportabeler Obstdarrofen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Februar 1879 ab.
Der Untertheil des Ofens ist ein cylindrischer Mantel α mit doppeltem, mit Asbest gefülltem Boden und mit den entsprechenden Oeffnungen für die Feuerthür und den Aschkasten versehen.
Im Mantel α ist der aus einem gufseisernen Kasten bestehende, mit Rost versehene Feuerraum b befestigt. Auf der kreisrunden, mit Luftlöchern versehenen Oberplatte des Feuerraumes b steht der ringförmige Feuerkanal c auf drei angenieteten Füfsen.
Die heifsen Gase steigen aus dem Feuerraum b in den Kanal c und gelangen nach einmaligem Umgang durch das den Ober- und Untertheil verbindende Flammrohr k in den oberen Feuerkanal i, werden hier abermals gezwungen, durch einmaligen Umgang ihre Wärme abzugeben und gelangen erst dann in das Rauchrohr p, von wo sie in den nächsten Kamin geleitet oder auch in die freie Luft abgeführt werden. Der Zutritt der frischen Luft erfolgt durch die im Mantel α angeordneten Löcher, welche durch den drehbaren Ring d, mit gleichen Löchern versehen, nach Bedürfnifs verschlossen werden können.
Der Aufsatz des Ofens bildet mit seinem Mantel e und den beiden Thüren //, einen Cylinder mit doppelter Wandung.
Letzterer ist mit Asbest gefüllt und zum Abnehmen eingerichtet.
Der ringförmige Feuerkanal i am oberen Ende des Aufsatzes verhindert die Condensation der beim Darrprocefs sich entwickelnden Dämpfe im Innern des Ofens.
Der Dom m im Mittel des Deckels I sammelt die im Innern während des Processes entstehenden Dämpfe und giebt sie an das Condensationsrohr 0 ab, und erst in diesem schlagen sich die Dämpfe, weil dasselbe von der viel kälteren atmosphärischen Luft umspült wird, tropfbar flüssig nieder und gelangen in den am äufsersten Ende des Condensationsrohres 0 befindlichen Stutzen, welcher durch ein feinmaschiges Haarsieb geschlossen ist. Die Wassertheilchen bilden, an diesem Sieb anhaftend, eine Fläche, welche den Ueberschufs an Wasser lebhaft tropfend abgiebt, den directen Austritt der Dämpfe hindert und den Früchten das eigenthümliche Aroma erhält.
Im Innern des Aufsatzes läuft nahe der ThUr/ eine verticale Rundeisenstange. Auf dieser Stange drehen sich die Augen der aus Winkeleisen bestehenden Hordenringe g.
Die Hordenringe g können bequem bei ge-' öffneten Thüren aus dem Ofen herausgedreht werden.
In diese Hordenringe g passen die kreisförmigen Horden h, die aus einem Sieb von ca. 8 mm Maschenweite und einem ca. 35 mm hohen Rand, beides aus verzinntem Material, bestehen, und ist der Rand mit zwei beweglichen Handhaben versehen. Das schnelle Auswechseln der heifsen Horden und die leichte Controle über den Fortgang des Darrprocesses ist bei diesem Ofen aufserordentlich erleichtert.
Nachdem die Temperatur im Innern des Ofens, je nach den Eigenthümlichkeiten der Obstgattung, die gedarrt werden soll, auf einen bestimmten Wärmegrad gebracht ist, werden die mit dem grünen Obst gefüllten Horden in die herausgedrehten Hordenringe eingesetzt, dann ins Innere des Ofens hineingeschwenkt und die Thüren geschlossen. Durch mäfsiges Feuern wird die Hitze im Innern des Ofens allmälig gesteigert, während die beiden Auswege, das Condensationsrohr und die seitliche Oeffnung im Dom, geschlossen sind.
Da nun weder die heifse Luft noch die entstehenden Dämpfe entweichen können, so mufs das Obst in seinen eigenen Dämpfen »gar« werden.
Nachdem das Obst durch und durch weich ist, wovon man sich durch Einstecken eines Holzstäbchens in das Obst überzeugen kann, beginnt der zweite Theil des Darrprocesses, das1 eigentliche Trocknen.
Zum Trocknen wird die in dem aufsteigenden Rohr befindliche Klappe geöffnet und die in in dem oberen Verbindungsraum sitzende Klappe, welche zum Kanal i führt, geschlossen.
Dadurch werden die heifsen Feuergase gezwungen, ohne im Kanal i zu circuliren, direct zu entweichen. Die Drosselklappe im Condensationsrohr dicht über dem kleinen Dom wird nun geöffnet und somit der jetzt mit Wasserdämpfen gesättigten heifsen Luft ein Ausweg geschaffen. Die Dämpfe gelangen in das Condensationsrohr o, erkalten dort und tropfen in condensirtem Zustande von dem Siebe ab.
Dieser Ofen wird auch mit Weglassung des
oberen Feuerkanals / unter Beibehaltung aller anderen Theile ausgeführt. Im Innern des Ofens eist- ein Thermometer zur Controle der .Hitzgrade angebracht.
. Durch die Anordnung der Feuerung mit ihrer Armirung zur Regulirung des Feuers und mit der oberen und unteren Circulation; ferner durch die Anlage der beweglichen Hordenringe, welche eine leichte und schnelle Controle gestatten, zeichnet sich der vorliegende vor allen anderen bestehenden Darrapparaten aus. Der Hauptvorzug jedoch liegt darin, dafs durch die Anwendung eines regulirbaren Condensationsrohres das in diesem Ofen gedarrte Obst seine Eigenthümlichkeiten des Geschmacks beibehält.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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