DE69530C - Pneumatischer Notenblattwender - Google Patents
Pneumatischer NotenblattwenderInfo
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- DE69530C DE69530C DENDAT69530D DE69530DA DE69530C DE 69530 C DE69530 C DE 69530C DE NDAT69530 D DENDAT69530 D DE NDAT69530D DE 69530D A DE69530D A DE 69530DA DE 69530 C DE69530 C DE 69530C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42D—BOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
- B42D9/00—Bookmarkers; Spot indicators; Devices for holding books open; Leaf turners
- B42D9/04—Leaf turners
- B42D9/06—Leaf turners having an arm reset after each operation
- B42D9/065—Leaf turners having an arm reset after each operation magnetically or pneumatically actuated
Landscapes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMTES
Bei diesem Notenblattwender besteht der oberhalb oder unterhalb des Pultes angeordnete
Wendearm aus einem Rohr, das an seinem über den Rand der Notenblätter abgebogenen
freien Ende einen mit Kautschuk oder sonstigem Dichtungsmaterial umsäumten Saugmund trägt,
welcher sich flach an das Notenblatt anzulegen vermag.
Der Hohlraum des Wendearmes steht mit einem Kolbencylinder oder einem blasebalgartigen
Hohlkörper in Verbindung, in welchem durch entsprechendes Treten an einem damit verbundenen Kolbencylinder oder blasebalgartigen
Hohlkörper die Luft verdünnt werden kann. Hierdurch wird erreicht, dafs der Saugmund
sich am obersten Notenblatt festsaugt und gleichzeitig auch der Kolben im Cylinder
verschoben oder die eine Endwand des blasebalgartigen Hohlkörpers der anderen genähert
wird. Letztere Bewegung wird durch eine geeignete Uebertragungs- und Umsetzungsvorrichtung
zum Bewegen.des Armes in solcher Weise verwerthet, dafs er sich um 130° dreht und
dabei auch so weit längs seiner Achse verschiebt, dafs der Saugmund aufserhalb des
Notenblattrandes gelangt. Federn bewirken die Rückbewegung.
In beiliegender Zeichnung sind Fig. 1 und 2
Verticalschnitte eines Notenblattwenders mit Kolbencylinder, bei welchem sich die Kolbenbewegungen
in der Richtung der Drehachse vollziehen.
Fig. 3 versinnlicht .den Ersatz des Kolbencylinders durch einen blasebalgartigen Körper.
Fig. 4 stellt einen Notenblattwender mit Kolbencylinder dar, bei welchem die Kolbenverschiebung
sich senkrecht zur Drehachse vollzieht.
Wenn der Musiker ein Notenblatt umwenden will, so drückt er mit einem Fufs auf den
Tritt α und senkt dadurch den Kolben b im Cylinder c, gleichzeitig die den Kolben gehoben
haltende Feder d spannend. Dadurch wird die Luft aus dem oben am Pult f befestigten
Cylinder g, welcher durch den Schlauch h mit dem Cylinder c verbunden ist,
theilweise ausgesaugt, und da der Cylinder c mit dem hohlen Wendearm j in Verbindung
steht, auch aus dem Hohlraum dieses Armes. Der Saugmund k, welcher an dem über den
Notenblattrand abgebogenen Endej1 des Wendearmes
festsitzt, ist durch biegsames Material, z. B. durch einen kurzen Kautschukschlauch k1,
mit dem Armtheil jl verbunden, so dafs er
sich, dem Druck der die Rückbewegung anstrebenden Feder folgend, auch dann mit seiner
Dichtungsmaterialeinfassung dicht an das Notenblatt anlegen kann, wenn dasselbe nicht vollständig
parallele Lage zum Wendearm besitzt. Bei der eintretenden Luftverdünnung im Cylinder
g wird also das Notenblatt an den Saugmund k festgesaugt und gleichzeitig wird auch
der Kolben m im Cylinder g gehoben und vermöge des Eingreifens eines Stiftes η in den
schrägen Schlitz o1 der hohlen Kolbenstange ο um etwas mehr als i8o° gedreht. Da der
röhrenförmige Wendearm j eine Fortsetzung der hohlen Kolbenstange nach aufsen bildet.
macht er die Bewegung des Kolbens m mit und gelangt dadurch in die aus Fig. 2 ersichtliche
Lage.
Der sich hebende Kolben m spannt eine die hohle Kolbenstange 0 umgebende Schraubenfeder
ρ, welche beim Aufheben der Luftverdünnung durch die in den gehobenen
Saugmund k eindringende Luft den Kolben m wieder herabdrückt. Dabei dreht sich der
Kolben m infolge der Wechselwirkung zwischen Schlitz o1 und Stift η wieder um i8o°, undda
der Wendearm j diese Bewegung mitmacht, wird der Saugmund k wieder an das nächste
Notenblatt angedrückt.
Bei dem durch Fig. 3 dargestellten, den Kolbencylinder g ersetzenden blasebalgartigen
Körper q ist die starre Oberwand ql an dem
umschliefsenden Gehäuse r befestigt, während die starre Unterwänd q2 beweglich und Feder s
bestrebt ist, diese Unterwand gesenkt zu erhalten. Wird durch den Schlauch h in der
angegebenen Weise aus dem Balg q die Luft ausgesaugt, so hebt sich der Boden q2, und der
an diesem befestigte gegabelte Arm t ist bestrebt, die Hülse 0 zu heben, während durch
den Schlauch u die Verdünnung der Luft im hohlen Wendearm j und ' das Festsaugen des
Saugmundes k am Notenblatt vor sich geht. Dabei bewirken Schraubenschlitz o1 und Stift η
durch ihr Zusammenwirken wieder eine Drehung der den Wendearm j tragenden Hülse ο während
ihrer Verschiebung längs der am Deckel q1 befestigten Achse v.
Ist der Kolbencylinder g, wie Fig. 4 zeigt, so angeordnet, dafs die Bewegungen des Kolbens
sich senkrecht zur Richtung der Drehachse von Arm j vollziehen, so wird auf der Hülse 0,
welche den Wendearm j trägt und auf der unbeweglichen Achse ν verschiebbar ist, ein längliches
Zahnrad w befestigt. In dieses greift eine in der hohlen Kolbenstange x, durch
welche das Aussaugen der Luft stattfindet, angebrachte Zahnwange ein. Der an der Hülse 0
befestigte und in die Schraubennuth v1 der unbeweglichen Achse ν eingreifende Stift nl
bewirkt bei der Drehung der Hülse ο mit dem Arm j das erforderliche Senken dieser Theile.
Zum Rückbewegen des Kolbens m nach bewirktem Wenden des Notenblattes ist die hohle
Kolbenstange χ von einer Schraubenfeder y umschlossen, welche sich auf den Querstift x1
der Kolbenstange und den Cylinder g stützt; doch kann auch der Kautschukschlauch h die
Stelle dieser Feder y vertreten.
Es ist selbstverständlich, dafs auch der Kolbencylinder c durch einen blasebalgartigen
Körper ersetzt werden kann, welchen im Ruhezustande eine Feder zusammengedrückt erhält
und welchen der Musiker durch Treten auf ein entsprechend angeordnetes Pedal ausdehnen
kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein pneumatischer Notenblattwender, gekennzeichnet durch einen hohlen Wendearm j, welcher oberhalb oder unterhalb der Pultmitte um eine Achse drehbar und längs derselben verschiebbar ist und an seinem freien Ende einen mit Dichtungsmaterial umsäumten, an das jeweilig oberste Notenblatt anliegenden Saugmund k trägt, sowie durch einen Kolbencylinder g oder blasebalgartigen Körper q, welcher mit dem Hohlraum des Wendearmes j und einem vom Musiker durch Treten in saugende Thätigkeit zu versetzenden Kolbencylinder oder Blasebalg verbunden ist, wobei die so bewirkte Verschiebung des Kolbens im Cylinder g oder Zusammenziehung des Blasebalges q sich so auf den Wendearm j überträgt, dafs dessen Drehung oder dessen Verschiebung bewirkt wird, indefs auf. den Arm j wirkende Keilflächen während der Drehung Verschiebung und während der Verschiebung Drehung veranlassen und sodann die Rückbewegung bewirken.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69530C true DE69530C (de) |
Family
ID=342988
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT69530D Expired - Lifetime DE69530C (de) | Pneumatischer Notenblattwender |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE69530C (de) |
-
0
- DE DENDAT69530D patent/DE69530C/de not_active Expired - Lifetime
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