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Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung, insbesondere einen Reinigungskopf, der
verwendet wird, um Reinigungsflüssigkeit auf eine Fläche aufzubringen, die so behandelte
Fläche zu schrubben und um restliche gebrauchte Reinigungsflüssigkeit davon abzuwischen
und zu entfernen. Insbesondere betrifft die Erfindung einen Reinigungskopf, der zur
Reinigung von flachen, undurchlässigen und glatten Flächen besonders geeignet ist.
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Glas, Messing, Granit, Fliesen (Kacheln) und andere Materialien, die mit einer harten,
glatten und undurchlässigen Oberfläche hergestellt werden können, werden weit verbreitet als
Spiegel, Fenster, Wände oder Anzeigen sowohl im Haushalt als auch bei Hochhäusern
verwendet. Die äußere Erscheinung von Räumen oder Gebäuden wird stets als
Widerspiegelung des Images, der Persönlichkeit oder der Eigenschaften ihrer Eigentümer oder
Bewohner betrachtet, wodurch eine regelmäßige Reinigung von Außenflächen erforderlich ist, um
ein reinliches, makellos sauberes und staubfreies Äußeres aufrecht zu erhalten. Da diese
Flächen immer glänzen, entweder stark reflektierend oder transparent sind, würde eine gute
Reinigung daher das Aufbringen eines geeigneten Reinigungsmittels, das Schrubben mit
einem weichen Material wie Schaumstoff, Schwamm, Wolle oder Tuch, und das Trocknen
unmittelbar nach dem Schrubben erfordern, um zurückbleibende Flecken zu vermeiden.
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Viele dieser Flächen sind groß und hoch und finden sich häufig in Geschäftsvierteln oder
Einkaufspassagen mit hohem Fußgängeraufkommen. Herkömmliche Reinigungsverfahren
unter Verwendung einer Leiter und eines Eimers, eines Mops und Wischers, werden
dadurch gefährlich und ineffizient. Weiterhin wird sich restliche gebrauchte Flüssigkeit, die
nicht vollständig entfernt worden ist, an den Kanten unter Bildung einer verschimmelten oder
rostigen Schicht von zurückgebliebenen Ablagerungen ansammeln. Es besteht daher ein
besonderer Bedarf für eine einstückige Einheit, die die Reinigungsmittelauftragung, das
Schrubben und Trocknen für diese Art von Flächen in einer einzigen Einheit kombiniert.
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Die DE-PS 41 25 866 beschreibt eine Reinigungsvorrichtung, die eine Gummilippe zum
Wischen und eine Vakuumansaugdüse zum Entfernen von restlicher Flüssigkeit oder
Teilchen umfaßt. Diese Vorrichtung erfordert jedoch eine sehr starke Ansaugkraft, um
gebrauchte Flüssigkeit innerhalb der Ansaugdüse zurückzuhalten, wenn die Vorrichtung
abgesenkt ist, und ist daher nicht befriedigend. Die Erfahrung zeigt, daß, solange die Düse
in einer aufrechten Position gehalten wird, schmutziges restliches Material stets aus der
Düse tropft und ausfließt, was sowohl für den Verwender als auch die Passanten
unangenehm und störend ist. Für Verwender im Haushalt kann auch das Tropfen von schmutziger
Flüssigkeit auf Teppichböden oder Polsterung störend sein.
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Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Reinigungsvorrichtung
bereitzustellen, die das Reinigen, das Schrubben und eine wirksame Entfernung von
Materialrückständen in einer einzigen einstückigen Einheit kombinieren kann, während sie die
vorstehend genannten Nachteile überwindet.
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Die GB-PS 2078496 beschreibt eine Reinigungsvorrichtung zur Verwendung mit einer
Saugeinrichtung, umfassend: einen Kopfabschnitt und einen Halsabschnitt, wobei der
Halsabschnitt einstückig mit dem Kopfabschnitt ausgebildet ist und an eine Saugeinrichtung
angeschlossen werden kann, und wobei der Kopfabschnitt eine Schrubbeinrichtung
einschließt; eine Einlaßkante, die einen Einlaß definiert, der in Verbindung mit der
Saugeinrichtung steht, wobei der Einlaß sich im wesentlichen im rechten Winkel zu einer Achse des
Halsabschnitts erstreckt und wobei sich ein flexibles Wischerblatt im wesentlichen parallel zu
dem Einlaß erstreckt.
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Die vorliegende Erfindung ist gegenüber der GB-PS 2078496 dadurch gekennzeichnet, daß
das Wischerblatt lösbar an einer Verschlußplatte angebracht ist, wobei die Verschlußplatte
schwenkbar in dem Kopfabschnitt angebracht ist, um den Einlaß zu schließen, und wobei
das Wischerblatt und die Verschlußplatte zwischen einer normalen Stellung, in der ein
Abschnitt des Wischerblatts an die Einlaßkante anstößt, um den Einlaß zu schließen, und
einer Stellung, in der das Wischerblatt vom Kopfabschnitt getrennt ist, um den Einlaß zu
öffnen, bewegt werden können.
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In einer besonders bevorzugten Anordnung umfaßt der Kopfabschnitt ein Bodenelement und
eine Kante der Verschlußplatte ist an dem Bodenelement befestigt und das Wischerblatt ist
an einer gegenüberliegenden Kante der Verschlußplatte angrenzend an den Einlaß
angebracht. Die Verschlußplatte ist vorzugsweise so ausgebildet, daß sie einen Abschnitt mit
verringerter Dicke aufweist, wobei der Abschnitt mit verringerter Dicke einen Schwenkpunkt
bildet.
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Der Kopfabschnitt kann weiterhin eine obere Abdeckung aufweisen, wobei sich das
Wischerblatt zwischen der oberen Abdeckung und der Verschlußplatte befindet. Das
Wischerblatt weist vorzugsweise einen im wesentlichen T-förmigen Querschnitt auf und ist
so angeordnet, daß ein senkrechter Schenkel des T-förmigen Querschnitts zum Schließen
des Einlasses dient.
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Die Schrubbeinrichtung kann ein weiches, absorbierendes Material aufweisen, das auf einer
festen, nicht-absorbierenden Befestigungseinrichtung befestigt ist, wobei die
Befestigungseinrichtung lösbar an der Reinigungsvorrichtung befestigt ist. Weiterhin kann die Vorrichtung
mit einer Einrichtung zum Spenden eines Reinigungsmittels auf zu reinigende Oberflächen
ausgestattet sein.
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Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nachstehend beispielhaft
und unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, wobei:
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Fig. 1 eine auseinandergezogene Schnittansicht einer erfindungsgemäßen
Reinigungsvorrichtung ist;
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Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer oberen Abdeckung für die Vorrichtung von Fig. 1
in Richtung A-A ist;
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Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Schließelements für die Vorrichtung von Fig. 1
in Richtung B-B ist;
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Fig. 4 die Querschnittsansicht der zusammengebauten Reinigungsvorrichtung von Fig. 1
ist; und
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Fig. 5(a) und 5(b) das Wischerblatt im Betrieb zeigen.
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Die Fig. 1 bis 4 zeigen eine erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung, die einen
Halsabschnitt 1 und einen Kopfabschnitt 2 umfaßt. Der Hals 1 umfaßt einen im wesentlichen
röhrenförmigen Abschnitt zur Verbindung mittels eines Griffs 3 mit einer
Vakuumsaugeinrichtung 4, die auch mit einer Lagereinrichtung für Abfallstoffe (hier nicht gezeigt) ausgestattet
ist. Eine Düse 11 ist an der Außenseite des Halsabschnitts 1 durch Befestigen auf der
Kupplungseinrichtung auf einer Rohrleitung 12 angebracht, die auf der Innenseite des
Halsabschnitts 1 ausgebildet ist. Mit Druck beaufschlagte Reinigungslösung, die von einem
Vorratsbehälter (nicht gezeigt) der Rohrleitung zugeführt wird, wird von der Düse 11 mittels
eines mechanischen Ventils 31 freigesetzt, das durch einen mechanischen Schalter 32 auf
dem Griff 3 gesteuert werden kann. Der Griff 3 enthält auch einen Abschnitt der Rohrleitung
33 und ist abnehmbar, um verschiedene mögliche Verlängerungen zwischen dem
Halsabschnitt 1 und dessen Oberteil verbinden zu können, um einen großen Reinigungsbereich
abzudecken.
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Ein länglicher Kopf 2, der quer zur Achse des Halses 1 steht, ist am oberen Ende des
Halses 1 ausgebildet. Der Kopf 2 umfaßt ein Kopfgehäuse 20, Klemmbacke 21, Wischerblatt
22, Schrubbeinrichtung 23, obere Abdeckung 24 und Schließplatte 25. Das Kopfgehäuse 20
stößt an einem im wesentlichen zentralen Punkt des Gehäuses 20 an den Hals 1, so daß die
äußere Erscheinung der Vorrichtung der eines Saugkopfes eines herkömmlichen
Staubsaugers ähnelt. Das längliche Kopfgehäuse 20 ist vorzugsweise aus einem harten, beständigen
und nicht durchlässigen Material wie Kunststoff hergestellt und weist eine zum Teil
zylindrische Form auf. Entlang der vorderen Einlaßkante des Kopfgehäuses 20 ist einstückig eine
nach oben gekrümmte Anlagefläche ausgebildet, die sich entlang des größten Teils der
Länge der vorderen Einlaßkante erstreckt. Zwei Schulterabschnitte zum Aufnehmen
entsprechender Teile, die auf der Klemmbacke ausgebildet sind, sind auf der vorderen
Einlaßkante ausgebildet, wo die Anlagefläche die Einlaßkante berührt.
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Zwei Dichtungswände 202, die sich vertikal vom Kopfgehäuse 20 erstrecken, sind an den
beiden Enden ausgebildet. Abschnitte des Kopfgehäuses 20 in der Nähe der beiden Enden
sind als konvexe Flächen ausgebildet, wobei der Schnitt der konvexen Flächen mit dem
konkaven Kopfgehäuse im wesentlichen parabolische Stellen ausbildet.
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Eine Vielzahl von Hohlnasen 204, die von einer Schraube in Eingriff genommen werden
können, sind entlang einer geraden Linie in der Nähe der hinteren Kante 205 des
Kopfgehäuses 20 ausgebildet. Eine weitere Reihe von Hohlnasen 206 ist in der Nähe der Mitte des
Kopfgehäuses 20 als Teil der Einrichtung zum Beschränken der maximalen Verschiebung
der Klemmbacke 21 relativ zum Kopfgehäuse 20 ausgebildet.
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Die Klemmbacke 21 ist vorzugsweise auch aus einem harten, elastischen und nicht
durchlässigen Material wie Polypropylen oder anderen harten Kunststoffmaterialien hergestellt
und umfaßt eine Ventilplatte 211, die einen im wesentlichen flachen, stumpfen, V-förmigen
Querschnitt aufweist. Die Ventilplatte 211 ist so konstruiert, daß sie genau innerhalb des
Raums zwischen der oberen Abdeckung 24 und dem Kopfgehäuse 20 aufgenommen
werden kann.
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Ein Teil des vorderen Abschnitts der Ventilplatte ist weggeschnitten, und zwar unter
Ausbildung einer rechteckigen Aussparung, deren längere Kante im wesentlichen parallel zur
vorstehend genannten Anlagefläche ist. Die verbleibenden nicht weggeschnittenen vorderen
Abschnitte der Ventilplatte bilden ein Paar von vorstehenden Dichtungslaschen, die
zusammen mit der Anlagefläche und der Aussparung den Umfang eines Saugeinlasses definieren,
durch den gebrauchte Reinigungsflüssigkeit wieder eingesammelt wird.
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Die Seiten der Ventilplatte erstrecken sich soweit, bis die vertikalen Dichtungswände erreicht
sind und Dichtungsbänder sind an den Verbindungsstellen zwischen der Ventilplatte und der
Dichtungswand bereitgestellt, um die Luftdichtheit zu verbessern. In der Nähe der hinteren
Kante 212 ist eine Vielzahl von Durchgangslöchern 213 bereitgestellt, die der Anzahl der
vorstehend genannten Hohlnasen 204 auf dem Kopfgehäuse 20 entsprechen, so daß die
Klemmbacke 21 mit Schrauben oder anderen Befestigungsmitteln auf dem Kopfgehäuse 20
befestigt werden kann. Wenn die Klemmbacke auf dem Kopfgehäuse befestigt wird, wobei
das Paar von Laschen weiter gegen die auf der vorderen Einlaßkante ausgebildeten
Schultern drückt, ist die zwischen der Ventilplatte und dem Kopfgehäuse ausgebildete Kammer im
wesentlichen luftdicht und sicher für den Saugeinlaß und den Ausgang zum Hals.
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Eine weitere Reihe von Durchgangslöchern 210 ist an Positionen ausgebildet, die den
vorstehend genannten Nasen 206 entsprechen, so daß eine
Verschiebungsbegrenzungseinrichtung, wie Schrauben mit großem Kopf, auf den Nasen durch die Löcher 210 befestigt
werden kann, um die maximale Verschiebung der Klemmbacke zu beschränken.
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In der Nähe der vorderen Kante 214 ist ein Schlitz 215 ausgebildet, der so konstruiert ist,
daß er den senkrechten Schenkel eines T-förmigen Wischerblatts 22 aufnimmt, wie es
nachstehend weiter beschrieben ist.
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In einem Abstand von etwa der halben Blattbreite hinter der Kante ist eine senkrechte
Schutzwand 216 bereitgestellt, die sich senkrecht von der oberen Fläche der Klemmbacke
32 erstreckt und so konstruiert ist, daß sie gerade in Kontakt mit der Rückseite 222 des
Wischerblatts 22 steht, so daß dessen horizontale Verschiebung über die Wand 216 hinaus
verhindert wird. Entlang der Rinne, die zwischen der senkrechten Schutzwand und der
Kante der Aussparung ausgebildet ist, ist eine Vielzahl von Stiften zum In-Eingriffnehmen
von entsprechenden Öffnungen auf dem Wischerblatt bereitgestellt, um dieses
zurückzuhalten. Hinter der Schutzwand 216 und in der Nähe der Mitte der Klemmbacke 21 sind
entlang ihrer Länge eine Vielzahl von invertierten L-förmigen Rückhalteeinrichtungen 217
ausgebildet, und zwar zum Kuppeln mit entsprechenden Mitteln 251 zum In-Eingriffnehmen, die
auf einer verschiebbaren Schließplatte 25 ausgebildet sind. In der Nähe der hinteren Kante
212 der Klemmbacke 21 ist eine Vielzahl von nach oben stehenden Blöcken 218
bereitgestellt, so daß eine Schrubbeinrichtung 23 mit einer Befestigungseinrichtung daran lösbar
befestigt werden kann. Die Dicke der Klemmbacke 21 unmittelbar vor der hintere Kante 212
ist verringert, und zwar unter Ausbildung einer Kerbe 219 und damit einer Schwächung
entlang der Breite. Diese Kerbe 219 wird zu einer Schwenkachse, um die der vordere Teil der
Klemmbacke 21 bewegbar ist, wenn dessen Vorderteil gezwungen wird, sich von der
vorderen Einlaßkante 201 des Kopfgehäuses wegzubewegen.
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Das Wischerblatt 22 ist vorzugsweise in etwa der gleichen Länge wie das Kopfgehäuse 20
hergestellt, weist einen T-förmigen Querschnitt auf, um eine Verschiebung zu verhindern,
und ist aus einem im wesentlichen flexiblen, elastischen und nicht-absorbierenden Material
wie Silikonkautschuk hergestellt, das empfindliche Flächen nicht verkratzt und im
allgemeinen für die Reinigung solcher Flächen als optimal betrachtet wird. Wenn das Wischerblatt 22
richtig innerhalb des Schlitzes 215 angeordnet und in Position befestigt ist, erstreckt sich
dessen senkrechter Schenkel 221 über den Schlitz 215 hinaus und befindet sich in
berührendem Kontakt mit dem vorderen Teil des Kopfgehäuses 20 unter Ausbildung einer Öffnung
221, was den Transport von Material in die Vorrichtung und aus der Vorrichtung solange
verhindert, bis die Öffnung 221 geöffnet wird.
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Die Schrubbeinrichtung 23 wird vorzugsweise durch Befestigen eines weichen und
absorbierenden Materials 231, das zum Schrubben geeignet ist, wie ein Schwamm, Wolle, Tuch oder
andere synthetische Materialien, auf einem starren Rahmen 232 gebildet, der lösbar an den
vorstehenden, auf der Klemmbacke 21 ausgebildeten Wänden 218 befestigt werden kann.
Vorzugsweise ist der Rahmen 232 auch in einer Form dimensioniert, die komplementär zur
hinteren Kante der Klemmbacke 21 ist, um die Abdichtung gegen das Austreten von
Flüssigkeit zu verbessern.
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Eine obere Abdeckung 24, die vorzugsweise aus dem gleichen Material wie das
Kopfgehäuse 20 hergestellt ist, ist so konstruiert, daß sie das Wischerblatt 22 fest zwischen sich
und der Klemmbacke 21 einschließt. Eine solche Abdeckung vervollständigt auch das
Kopfgehäuse und dient daher auch dazu, die Luft- und Wasserdichtheit zu verbessern. Die obere
Abdeckung 24 ist einstückig mit einer rechtwinkligen Rinne 241 ausgebildet, auf deren
Boden eine Vielzahl von Öffnungen 243 bereitgestellt ist, die zum Durchgang der vorstehend
genannten invertierten L-förmigen Rückhalteeinrichtung 217 ausreichend sind. Weiterhin ist
ein Bereich der oberen Abdeckung 24 um die Enden und die vordere Kante 242 der
Rinnenöffnung als flache Vertiefung 244 geformt, so daß eine Schließplatte 25 darin Platz findet
und darauf gleiten kann. um den Aufbau zu vervollständigen, ist eine invertierte L-förmige
Schließplatte 25 mit einer Vielzahl von L-förmigen Einrichtungen 251 zum In-Eingriffnehmen
auf der unteren Seite davon ausgebildet. Nachdem das Wischerblatt 22 und die obere
Abdeckung 24 richtig angeordnet sind, wird die Schließplatte 25 in die vorstehend genannte
Vertiefung 244 eingebracht, leicht gedrückt und zur linken Kante der Vertiefung 244
geschoben, an welchem Punkt die invertierte L-förmige Rückhalteeinrichtung 217 mit der
L-förmigen Einrichtung 251 zum In-Eingriffnehmen verriegelt wird, wodurch die obere Abdeckung
24 und das Wischerblatt 22 zusammen mit dem Kopfgehäuse 20 befestigt wird. Wenn das
Wischerblatt 22 gegen eine harte Fläche gedrückt wird, wird der vordere Teil 214 der
Klemmbacke 21 gezwungen, sich vom Kopfgehäuse 20 wegzubewegen, was eine
Schwenkbewegung der oberen Abdeckung 24 um die Kontaktkante 245 mit dem
Kopfgehäuse 20 mit sich bringt.
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Im Betrieb ist die Reinigungsvorrichtung über den Hals 1 und den Griff 3 mit einer
Vakuumsaugeinrichtung 4 wie einem Staubsauger oder einer Vakuumpumpe verbunden. Die
Reinigungsflüssigkeit-Zuführungsrohrleitung 32 ist mit einem Vorratsbehälter verbunden, von dem
Reinigungsflüssigkeit mit Druck beaufschlagt und kontinuierlich durch die Düse 11 den
Flächen zugeführt werden kann. So mit Reinigungsflüssigkeit befeuchtete Flächen können mit
der angebrachten Schrubbeinrichtung 23 gründlich geschrubbt werden. Wie es in Fig.
5(a) und 5(b) gezeigt ist, kann die restliche Schmutzflüssigkeit, die gewöhnlich schmutzig
und mit Verunreinigungen gemischt ist, durch Drücken und Schieben des Wischerblatts 22
auf der Oberfläche abgewischt werden, wobei die Kraft, die auf die Klemmbacke 21 über das
Wischerblatt 22 von der Fläche ausgeübt wird, die Öffnung 221 öffnet und die Umgebung
der so an der Einlaßkante 201 gebildeten Schlitzöffnung steht daher unter dem Einfluß der
Saugeinrichtung 4. Die restliche Flüssigkeit wird deshalb in die Vorrichtung in Richtung der
Saugeinrichtung gesaugt, wodurch eine perfekte Reinigung ohne Austritt von schmutzigem
Rückstandsmaterial erreicht wird.
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Wenn der Kopf 2 nicht gegen eine harte Fläche gedrückt wird, wie bei normalen Stand-by-
Bedingungen, zwingt die Vorspannung auf der Klemmbacke 21 in Richtung des
Kopfgehäuses 20 die Öffnung 221 stets zum Schließen, wodurch ein Austritt von verschmutztem
Material verhindert wird.
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Nach ausgedehnter wiederholter Verwendung kann das Wischerblatt 22 abgenutzt oder
verhärtet sein. Es kann leicht dadurch ersetzt werden, daß zunächst die Schließplatte entriegelt
wird, wodurch die obere Abdeckung 24 gelöst wird. Sodann wird ein neues
Ersatzwischerblatt eingesetzt. Die Schrubbeinrichtung 23 kann auch in ähnlicher Weise ersetzt werden.
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Während die vorliegende Erfindung in Bezug auf eine bevorzugte Ausführungsform
beschrieben wurde, ist klar, daß viele andere Variationen, Modifikationen und Anwendungen
der Erfindung durchgeführt werden können.