DE69511237T2 - Reinigungsgerät - Google Patents

Reinigungsgerät

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DE69511237T2
DE69511237T2 DE69511237T DE69511237T DE69511237T2 DE 69511237 T2 DE69511237 T2 DE 69511237T2 DE 69511237 T DE69511237 T DE 69511237T DE 69511237 T DE69511237 T DE 69511237T DE 69511237 T2 DE69511237 T2 DE 69511237T2
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  • Filters For Electric Vacuum Cleaners (AREA)
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Description

  • Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung, insbesondere einen Reinigungskopf, der verwendet wird, um Reinigungsflüssigkeit auf eine Fläche aufzubringen, die so behandelte Fläche zu schrubben und um restliche gebrauchte Reinigungsflüssigkeit davon abzuwischen und zu entfernen. Insbesondere betrifft die Erfindung einen Reinigungskopf, der zur Reinigung von flachen, undurchlässigen und glatten Flächen besonders geeignet ist.
  • Glas, Messing, Granit, Fliesen (Kacheln) und andere Materialien, die mit einer harten, glatten und undurchlässigen Oberfläche hergestellt werden können, werden weit verbreitet als Spiegel, Fenster, Wände oder Anzeigen sowohl im Haushalt als auch bei Hochhäusern verwendet. Die äußere Erscheinung von Räumen oder Gebäuden wird stets als Widerspiegelung des Images, der Persönlichkeit oder der Eigenschaften ihrer Eigentümer oder Bewohner betrachtet, wodurch eine regelmäßige Reinigung von Außenflächen erforderlich ist, um ein reinliches, makellos sauberes und staubfreies Äußeres aufrecht zu erhalten. Da diese Flächen immer glänzen, entweder stark reflektierend oder transparent sind, würde eine gute Reinigung daher das Aufbringen eines geeigneten Reinigungsmittels, das Schrubben mit einem weichen Material wie Schaumstoff, Schwamm, Wolle oder Tuch, und das Trocknen unmittelbar nach dem Schrubben erfordern, um zurückbleibende Flecken zu vermeiden.
  • Viele dieser Flächen sind groß und hoch und finden sich häufig in Geschäftsvierteln oder Einkaufspassagen mit hohem Fußgängeraufkommen. Herkömmliche Reinigungsverfahren unter Verwendung einer Leiter und eines Eimers, eines Mops und Wischers, werden dadurch gefährlich und ineffizient. Weiterhin wird sich restliche gebrauchte Flüssigkeit, die nicht vollständig entfernt worden ist, an den Kanten unter Bildung einer verschimmelten oder rostigen Schicht von zurückgebliebenen Ablagerungen ansammeln. Es besteht daher ein besonderer Bedarf für eine einstückige Einheit, die die Reinigungsmittelauftragung, das Schrubben und Trocknen für diese Art von Flächen in einer einzigen Einheit kombiniert.
  • Die DE-PS 41 25 866 beschreibt eine Reinigungsvorrichtung, die eine Gummilippe zum Wischen und eine Vakuumansaugdüse zum Entfernen von restlicher Flüssigkeit oder Teilchen umfaßt. Diese Vorrichtung erfordert jedoch eine sehr starke Ansaugkraft, um gebrauchte Flüssigkeit innerhalb der Ansaugdüse zurückzuhalten, wenn die Vorrichtung abgesenkt ist, und ist daher nicht befriedigend. Die Erfahrung zeigt, daß, solange die Düse in einer aufrechten Position gehalten wird, schmutziges restliches Material stets aus der Düse tropft und ausfließt, was sowohl für den Verwender als auch die Passanten unangenehm und störend ist. Für Verwender im Haushalt kann auch das Tropfen von schmutziger Flüssigkeit auf Teppichböden oder Polsterung störend sein.
  • Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Reinigungsvorrichtung bereitzustellen, die das Reinigen, das Schrubben und eine wirksame Entfernung von Materialrückständen in einer einzigen einstückigen Einheit kombinieren kann, während sie die vorstehend genannten Nachteile überwindet.
  • Die GB-PS 2078496 beschreibt eine Reinigungsvorrichtung zur Verwendung mit einer Saugeinrichtung, umfassend: einen Kopfabschnitt und einen Halsabschnitt, wobei der Halsabschnitt einstückig mit dem Kopfabschnitt ausgebildet ist und an eine Saugeinrichtung angeschlossen werden kann, und wobei der Kopfabschnitt eine Schrubbeinrichtung einschließt; eine Einlaßkante, die einen Einlaß definiert, der in Verbindung mit der Saugeinrichtung steht, wobei der Einlaß sich im wesentlichen im rechten Winkel zu einer Achse des Halsabschnitts erstreckt und wobei sich ein flexibles Wischerblatt im wesentlichen parallel zu dem Einlaß erstreckt.
  • Die vorliegende Erfindung ist gegenüber der GB-PS 2078496 dadurch gekennzeichnet, daß das Wischerblatt lösbar an einer Verschlußplatte angebracht ist, wobei die Verschlußplatte schwenkbar in dem Kopfabschnitt angebracht ist, um den Einlaß zu schließen, und wobei das Wischerblatt und die Verschlußplatte zwischen einer normalen Stellung, in der ein Abschnitt des Wischerblatts an die Einlaßkante anstößt, um den Einlaß zu schließen, und einer Stellung, in der das Wischerblatt vom Kopfabschnitt getrennt ist, um den Einlaß zu öffnen, bewegt werden können.
  • In einer besonders bevorzugten Anordnung umfaßt der Kopfabschnitt ein Bodenelement und eine Kante der Verschlußplatte ist an dem Bodenelement befestigt und das Wischerblatt ist an einer gegenüberliegenden Kante der Verschlußplatte angrenzend an den Einlaß angebracht. Die Verschlußplatte ist vorzugsweise so ausgebildet, daß sie einen Abschnitt mit verringerter Dicke aufweist, wobei der Abschnitt mit verringerter Dicke einen Schwenkpunkt bildet.
  • Der Kopfabschnitt kann weiterhin eine obere Abdeckung aufweisen, wobei sich das Wischerblatt zwischen der oberen Abdeckung und der Verschlußplatte befindet. Das Wischerblatt weist vorzugsweise einen im wesentlichen T-förmigen Querschnitt auf und ist so angeordnet, daß ein senkrechter Schenkel des T-förmigen Querschnitts zum Schließen des Einlasses dient.
  • Die Schrubbeinrichtung kann ein weiches, absorbierendes Material aufweisen, das auf einer festen, nicht-absorbierenden Befestigungseinrichtung befestigt ist, wobei die Befestigungseinrichtung lösbar an der Reinigungsvorrichtung befestigt ist. Weiterhin kann die Vorrichtung mit einer Einrichtung zum Spenden eines Reinigungsmittels auf zu reinigende Oberflächen ausgestattet sein.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nachstehend beispielhaft und unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, wobei:
  • Fig. 1 eine auseinandergezogene Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung ist;
  • Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer oberen Abdeckung für die Vorrichtung von Fig. 1 in Richtung A-A ist;
  • Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Schließelements für die Vorrichtung von Fig. 1 in Richtung B-B ist;
  • Fig. 4 die Querschnittsansicht der zusammengebauten Reinigungsvorrichtung von Fig. 1 ist; und
  • Fig. 5(a) und 5(b) das Wischerblatt im Betrieb zeigen.
  • Die Fig. 1 bis 4 zeigen eine erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung, die einen Halsabschnitt 1 und einen Kopfabschnitt 2 umfaßt. Der Hals 1 umfaßt einen im wesentlichen röhrenförmigen Abschnitt zur Verbindung mittels eines Griffs 3 mit einer Vakuumsaugeinrichtung 4, die auch mit einer Lagereinrichtung für Abfallstoffe (hier nicht gezeigt) ausgestattet ist. Eine Düse 11 ist an der Außenseite des Halsabschnitts 1 durch Befestigen auf der Kupplungseinrichtung auf einer Rohrleitung 12 angebracht, die auf der Innenseite des Halsabschnitts 1 ausgebildet ist. Mit Druck beaufschlagte Reinigungslösung, die von einem Vorratsbehälter (nicht gezeigt) der Rohrleitung zugeführt wird, wird von der Düse 11 mittels eines mechanischen Ventils 31 freigesetzt, das durch einen mechanischen Schalter 32 auf dem Griff 3 gesteuert werden kann. Der Griff 3 enthält auch einen Abschnitt der Rohrleitung 33 und ist abnehmbar, um verschiedene mögliche Verlängerungen zwischen dem Halsabschnitt 1 und dessen Oberteil verbinden zu können, um einen großen Reinigungsbereich abzudecken.
  • Ein länglicher Kopf 2, der quer zur Achse des Halses 1 steht, ist am oberen Ende des Halses 1 ausgebildet. Der Kopf 2 umfaßt ein Kopfgehäuse 20, Klemmbacke 21, Wischerblatt 22, Schrubbeinrichtung 23, obere Abdeckung 24 und Schließplatte 25. Das Kopfgehäuse 20 stößt an einem im wesentlichen zentralen Punkt des Gehäuses 20 an den Hals 1, so daß die äußere Erscheinung der Vorrichtung der eines Saugkopfes eines herkömmlichen Staubsaugers ähnelt. Das längliche Kopfgehäuse 20 ist vorzugsweise aus einem harten, beständigen und nicht durchlässigen Material wie Kunststoff hergestellt und weist eine zum Teil zylindrische Form auf. Entlang der vorderen Einlaßkante des Kopfgehäuses 20 ist einstückig eine nach oben gekrümmte Anlagefläche ausgebildet, die sich entlang des größten Teils der Länge der vorderen Einlaßkante erstreckt. Zwei Schulterabschnitte zum Aufnehmen entsprechender Teile, die auf der Klemmbacke ausgebildet sind, sind auf der vorderen Einlaßkante ausgebildet, wo die Anlagefläche die Einlaßkante berührt.
  • Zwei Dichtungswände 202, die sich vertikal vom Kopfgehäuse 20 erstrecken, sind an den beiden Enden ausgebildet. Abschnitte des Kopfgehäuses 20 in der Nähe der beiden Enden sind als konvexe Flächen ausgebildet, wobei der Schnitt der konvexen Flächen mit dem konkaven Kopfgehäuse im wesentlichen parabolische Stellen ausbildet.
  • Eine Vielzahl von Hohlnasen 204, die von einer Schraube in Eingriff genommen werden können, sind entlang einer geraden Linie in der Nähe der hinteren Kante 205 des Kopfgehäuses 20 ausgebildet. Eine weitere Reihe von Hohlnasen 206 ist in der Nähe der Mitte des Kopfgehäuses 20 als Teil der Einrichtung zum Beschränken der maximalen Verschiebung der Klemmbacke 21 relativ zum Kopfgehäuse 20 ausgebildet.
  • Die Klemmbacke 21 ist vorzugsweise auch aus einem harten, elastischen und nicht durchlässigen Material wie Polypropylen oder anderen harten Kunststoffmaterialien hergestellt und umfaßt eine Ventilplatte 211, die einen im wesentlichen flachen, stumpfen, V-förmigen Querschnitt aufweist. Die Ventilplatte 211 ist so konstruiert, daß sie genau innerhalb des Raums zwischen der oberen Abdeckung 24 und dem Kopfgehäuse 20 aufgenommen werden kann.
  • Ein Teil des vorderen Abschnitts der Ventilplatte ist weggeschnitten, und zwar unter Ausbildung einer rechteckigen Aussparung, deren längere Kante im wesentlichen parallel zur vorstehend genannten Anlagefläche ist. Die verbleibenden nicht weggeschnittenen vorderen Abschnitte der Ventilplatte bilden ein Paar von vorstehenden Dichtungslaschen, die zusammen mit der Anlagefläche und der Aussparung den Umfang eines Saugeinlasses definieren, durch den gebrauchte Reinigungsflüssigkeit wieder eingesammelt wird.
  • Die Seiten der Ventilplatte erstrecken sich soweit, bis die vertikalen Dichtungswände erreicht sind und Dichtungsbänder sind an den Verbindungsstellen zwischen der Ventilplatte und der Dichtungswand bereitgestellt, um die Luftdichtheit zu verbessern. In der Nähe der hinteren Kante 212 ist eine Vielzahl von Durchgangslöchern 213 bereitgestellt, die der Anzahl der vorstehend genannten Hohlnasen 204 auf dem Kopfgehäuse 20 entsprechen, so daß die Klemmbacke 21 mit Schrauben oder anderen Befestigungsmitteln auf dem Kopfgehäuse 20 befestigt werden kann. Wenn die Klemmbacke auf dem Kopfgehäuse befestigt wird, wobei das Paar von Laschen weiter gegen die auf der vorderen Einlaßkante ausgebildeten Schultern drückt, ist die zwischen der Ventilplatte und dem Kopfgehäuse ausgebildete Kammer im wesentlichen luftdicht und sicher für den Saugeinlaß und den Ausgang zum Hals.
  • Eine weitere Reihe von Durchgangslöchern 210 ist an Positionen ausgebildet, die den vorstehend genannten Nasen 206 entsprechen, so daß eine Verschiebungsbegrenzungseinrichtung, wie Schrauben mit großem Kopf, auf den Nasen durch die Löcher 210 befestigt werden kann, um die maximale Verschiebung der Klemmbacke zu beschränken.
  • In der Nähe der vorderen Kante 214 ist ein Schlitz 215 ausgebildet, der so konstruiert ist, daß er den senkrechten Schenkel eines T-förmigen Wischerblatts 22 aufnimmt, wie es nachstehend weiter beschrieben ist.
  • In einem Abstand von etwa der halben Blattbreite hinter der Kante ist eine senkrechte Schutzwand 216 bereitgestellt, die sich senkrecht von der oberen Fläche der Klemmbacke 32 erstreckt und so konstruiert ist, daß sie gerade in Kontakt mit der Rückseite 222 des Wischerblatts 22 steht, so daß dessen horizontale Verschiebung über die Wand 216 hinaus verhindert wird. Entlang der Rinne, die zwischen der senkrechten Schutzwand und der Kante der Aussparung ausgebildet ist, ist eine Vielzahl von Stiften zum In-Eingriffnehmen von entsprechenden Öffnungen auf dem Wischerblatt bereitgestellt, um dieses zurückzuhalten. Hinter der Schutzwand 216 und in der Nähe der Mitte der Klemmbacke 21 sind entlang ihrer Länge eine Vielzahl von invertierten L-förmigen Rückhalteeinrichtungen 217 ausgebildet, und zwar zum Kuppeln mit entsprechenden Mitteln 251 zum In-Eingriffnehmen, die auf einer verschiebbaren Schließplatte 25 ausgebildet sind. In der Nähe der hinteren Kante 212 der Klemmbacke 21 ist eine Vielzahl von nach oben stehenden Blöcken 218 bereitgestellt, so daß eine Schrubbeinrichtung 23 mit einer Befestigungseinrichtung daran lösbar befestigt werden kann. Die Dicke der Klemmbacke 21 unmittelbar vor der hintere Kante 212 ist verringert, und zwar unter Ausbildung einer Kerbe 219 und damit einer Schwächung entlang der Breite. Diese Kerbe 219 wird zu einer Schwenkachse, um die der vordere Teil der Klemmbacke 21 bewegbar ist, wenn dessen Vorderteil gezwungen wird, sich von der vorderen Einlaßkante 201 des Kopfgehäuses wegzubewegen.
  • Das Wischerblatt 22 ist vorzugsweise in etwa der gleichen Länge wie das Kopfgehäuse 20 hergestellt, weist einen T-förmigen Querschnitt auf, um eine Verschiebung zu verhindern, und ist aus einem im wesentlichen flexiblen, elastischen und nicht-absorbierenden Material wie Silikonkautschuk hergestellt, das empfindliche Flächen nicht verkratzt und im allgemeinen für die Reinigung solcher Flächen als optimal betrachtet wird. Wenn das Wischerblatt 22 richtig innerhalb des Schlitzes 215 angeordnet und in Position befestigt ist, erstreckt sich dessen senkrechter Schenkel 221 über den Schlitz 215 hinaus und befindet sich in berührendem Kontakt mit dem vorderen Teil des Kopfgehäuses 20 unter Ausbildung einer Öffnung 221, was den Transport von Material in die Vorrichtung und aus der Vorrichtung solange verhindert, bis die Öffnung 221 geöffnet wird.
  • Die Schrubbeinrichtung 23 wird vorzugsweise durch Befestigen eines weichen und absorbierenden Materials 231, das zum Schrubben geeignet ist, wie ein Schwamm, Wolle, Tuch oder andere synthetische Materialien, auf einem starren Rahmen 232 gebildet, der lösbar an den vorstehenden, auf der Klemmbacke 21 ausgebildeten Wänden 218 befestigt werden kann. Vorzugsweise ist der Rahmen 232 auch in einer Form dimensioniert, die komplementär zur hinteren Kante der Klemmbacke 21 ist, um die Abdichtung gegen das Austreten von Flüssigkeit zu verbessern.
  • Eine obere Abdeckung 24, die vorzugsweise aus dem gleichen Material wie das Kopfgehäuse 20 hergestellt ist, ist so konstruiert, daß sie das Wischerblatt 22 fest zwischen sich und der Klemmbacke 21 einschließt. Eine solche Abdeckung vervollständigt auch das Kopfgehäuse und dient daher auch dazu, die Luft- und Wasserdichtheit zu verbessern. Die obere Abdeckung 24 ist einstückig mit einer rechtwinkligen Rinne 241 ausgebildet, auf deren Boden eine Vielzahl von Öffnungen 243 bereitgestellt ist, die zum Durchgang der vorstehend genannten invertierten L-förmigen Rückhalteeinrichtung 217 ausreichend sind. Weiterhin ist ein Bereich der oberen Abdeckung 24 um die Enden und die vordere Kante 242 der Rinnenöffnung als flache Vertiefung 244 geformt, so daß eine Schließplatte 25 darin Platz findet und darauf gleiten kann. um den Aufbau zu vervollständigen, ist eine invertierte L-förmige Schließplatte 25 mit einer Vielzahl von L-förmigen Einrichtungen 251 zum In-Eingriffnehmen auf der unteren Seite davon ausgebildet. Nachdem das Wischerblatt 22 und die obere Abdeckung 24 richtig angeordnet sind, wird die Schließplatte 25 in die vorstehend genannte Vertiefung 244 eingebracht, leicht gedrückt und zur linken Kante der Vertiefung 244 geschoben, an welchem Punkt die invertierte L-förmige Rückhalteeinrichtung 217 mit der L-förmigen Einrichtung 251 zum In-Eingriffnehmen verriegelt wird, wodurch die obere Abdeckung 24 und das Wischerblatt 22 zusammen mit dem Kopfgehäuse 20 befestigt wird. Wenn das Wischerblatt 22 gegen eine harte Fläche gedrückt wird, wird der vordere Teil 214 der Klemmbacke 21 gezwungen, sich vom Kopfgehäuse 20 wegzubewegen, was eine Schwenkbewegung der oberen Abdeckung 24 um die Kontaktkante 245 mit dem Kopfgehäuse 20 mit sich bringt.
  • Im Betrieb ist die Reinigungsvorrichtung über den Hals 1 und den Griff 3 mit einer Vakuumsaugeinrichtung 4 wie einem Staubsauger oder einer Vakuumpumpe verbunden. Die Reinigungsflüssigkeit-Zuführungsrohrleitung 32 ist mit einem Vorratsbehälter verbunden, von dem Reinigungsflüssigkeit mit Druck beaufschlagt und kontinuierlich durch die Düse 11 den Flächen zugeführt werden kann. So mit Reinigungsflüssigkeit befeuchtete Flächen können mit der angebrachten Schrubbeinrichtung 23 gründlich geschrubbt werden. Wie es in Fig. 5(a) und 5(b) gezeigt ist, kann die restliche Schmutzflüssigkeit, die gewöhnlich schmutzig und mit Verunreinigungen gemischt ist, durch Drücken und Schieben des Wischerblatts 22 auf der Oberfläche abgewischt werden, wobei die Kraft, die auf die Klemmbacke 21 über das Wischerblatt 22 von der Fläche ausgeübt wird, die Öffnung 221 öffnet und die Umgebung der so an der Einlaßkante 201 gebildeten Schlitzöffnung steht daher unter dem Einfluß der Saugeinrichtung 4. Die restliche Flüssigkeit wird deshalb in die Vorrichtung in Richtung der Saugeinrichtung gesaugt, wodurch eine perfekte Reinigung ohne Austritt von schmutzigem Rückstandsmaterial erreicht wird.
  • Wenn der Kopf 2 nicht gegen eine harte Fläche gedrückt wird, wie bei normalen Stand-by- Bedingungen, zwingt die Vorspannung auf der Klemmbacke 21 in Richtung des Kopfgehäuses 20 die Öffnung 221 stets zum Schließen, wodurch ein Austritt von verschmutztem Material verhindert wird.
  • Nach ausgedehnter wiederholter Verwendung kann das Wischerblatt 22 abgenutzt oder verhärtet sein. Es kann leicht dadurch ersetzt werden, daß zunächst die Schließplatte entriegelt wird, wodurch die obere Abdeckung 24 gelöst wird. Sodann wird ein neues Ersatzwischerblatt eingesetzt. Die Schrubbeinrichtung 23 kann auch in ähnlicher Weise ersetzt werden.
  • Während die vorliegende Erfindung in Bezug auf eine bevorzugte Ausführungsform beschrieben wurde, ist klar, daß viele andere Variationen, Modifikationen und Anwendungen der Erfindung durchgeführt werden können.

Claims (7)

1. Reinigungsvorrichtung zur Verwendung mit einer Saugeinrichtung, umfassend: einen Kopfabschnitt (2) und einen Halsabschnitt (1), wobei der Halsabschnitt einstückig mit dem Kopfabschnitt ausgebildet ist und an die Saugeinrichtung (4) angeschlossen werden kann, und wobei der Kopfabschnitt eine Schrubbeinrichtung (23) einschließt; eine Einlaßkante (20), die einen Einlaß definiert, der in Verbindung mit der Saugeinrichtung steht, wobei der Einlaß sich im wesentlichen im rechten Winkel zu einer Achse des Halsabschnitts erstreckt und wobei sich ein flexibles Wischerblatt (22) im wesentlichen parallel zu dem Einlaß erstreckt; dadurch gekennzeichnet, daß das Wischerblatt lösbar an einer Verschlußplatte (21) angebracht ist, wobei die Verschlußplatte schwenkbar in dem Kopfabschnitt angebracht ist, um den Einlaß zu schließen, und wobei das Wischerblatt und die Verschlußplatte zwischen einer normalen Stellung, in der ein Abschnitt des Wischerblatts an die Einlaßkante anstößt, um den Einlaß zu schließen, und einer Stellung, in der das Wischerblatt von dem Kopfabschnitt getrennt ist, um den Einlaß zu öffnen, bewegt werden können.
2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Kopfabschnitt (2) ein Bodenelement (20) aufweist, und wobei eine Kante der Verschlußplatte (21) an dem Bodenelement befestigt ist und das Wischerblatt (22) an einer gegenüberliegenden Kante der Verschlußplatte angrenzend an den Einlaß angebracht ist.
3. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Verschlußplatte (21) so ausgebildet ist, daß sie einen Abschnitt mit verringerter Dicke aufweist, wobei der Abschnitt mit verringerter Dicke einen Schwenkpunkt bildet.
4. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei der Kopfabschnitt (2) weiterhin eine obere Abdeckung (24) aufweist, wobei sich das Wischerblatt zwischen der oberen Abdeckung und der Verschlußplatte (21) befindet.
5. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das Wischerblatt (22) einen im wesentlichen T-förmigen Querschnitt hat und so angeordnet ist, daß ein senkrechter Schenkel (221) des T-förmigen Querschnitts zum Schließen des Einlasses dient.
6. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Schrubbeinrichtung (23) ein weiches, absorbierendes Material (231) aufweist, das auf einer festen, nicht-absorbierenden Befestigungseinrichtung (232) befestigt ist, wobei die Befestigungseinrichtung lösbar an der Vorrichtung befestigt ist.
7. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, die weiterhin eine Einrichtung (31, 32) zum Spenden eines Reinigungsmittels auf zu reinigende Oberflächen umfaßt.
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