DE6944571U - Kaefigkonstruktion fuer gefluegel. - Google Patents

Kaefigkonstruktion fuer gefluegel.

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DE6944571U DE6944571U DE6944571U DE6944571U DE 6944571 U DE6944571 U DE 6944571U DE 6944571 U DE6944571 U DE 6944571U DE 6944571 U DE6944571 U DE 6944571U DE 6944571 U DE6944571 U DE 6944571U
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K31/00Housing birds
    • A01K31/002Poultry cages, e.g. transport boxes
    • A01K31/005Battery breeding cages, with or without auxiliary features, e.g. feeding, watering, demanuring, heating, ventilation
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A01K31/14Nest-boxes, e.g. for singing birds or the like
    • A01K31/16Laying nests for poultry; Egg collecting
    • A01K31/17Laying batteries including auxiliary features, e.g. feeding, watering, demanuring, heating, ventilation

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Description

Josef Kühlmann, 44 35 Kor ε .aar, Al st 2 5
"Käfigkonstruktion für Geflügel"
Die Neuerung bezieht sich auf eine Käfigkonstrukt.on für Aufzucht- und/oder Legebatterien für Geflügel, vorzugsweise Hühner, mit mehreren übereinander und nebeneinander angeordneten, einzelne oder mehrere Tiere aufnehmenden Käfigräumen.
Aufzucht- und/oder Legebacterien werden heute bei der sogenannten Batteriehaltung von Hühnern benutzt. Derartige Batterien bestehen heute üblicherweise aus vorgefertigten Vertikal- und Horizontalträgern, die miteinander verschraubt werden, wobei die Vertikalträger über die endgültige Gesamthöhe der zu erstellenden Batterie reichen, d.h. üb-
licherweise drei Käfigetagen, die übereinander zugeordnet sind, aufnehmen können. An diese grundsätzliche Tragkonstruktion, die in der die Konstruktion fertigenden Firma bereits fertig verschraubt hergestellt und an den Aufbauort abgeliefert wird, werden dann die zusätzlich erforderlichen Seiten-, Boden- und Stirnwände eingeschraubt, die weiterhin erforderlichen Zusatzmittel wie Kotplatten, Futtertrog, usw. ebenfalls ar.geschrauber. Der Aufbau dieser Batterien erfolgt durch Spezialmonteure, die meistens von der die Batterie ."!erstellenden Firma gestellt werden.
Es ist offensichtlich, daß der Zusammenbau dieser bekannten Batterien sehr zeit- und kostenaufwendig ist. Weiterhin hat das bisher bekannte Herstellungsverfahren den Nachteil, daß die Käfigkonstruktionen einheitlich vorgefertigt werden und hinsichtlich ihrer Höhe nicht in Anpassung an die im Stall gegebenen Bedingungen umgeändert werden können, so daß es beispielsweise nicht möglich ist, mehr als drei Etagen aufzubauen oder über einen bestimmten Teil des Stalles weniger als drei Etagen und über einen anderen bestimmten Teil des Stalles mehr als drei Etagen einzusetzen.
Um die Montagezeit an Ort und Stelle zu verringern, wird die grundsätzliche Tragkonstruktion, die aus den Vertikal- und Horizontalträgern besteht, bereits am Herstellungsort vorgefertigt, was zwar die Montagezeit an Ort und Stelle
verringert, aber den Nachteil hat, daß das anzutransportierende Material relativ r errig ist, so daß der Antransport nur mit großen Spezial-LKW's erfolgen kann. Üblicherweise liegen aber die großen Hühnerställe nicht unmittelbar im Bereich einer von schweren LKW's befahrbaren Straße, so daß für den Transport Schwierigkeiten entstehen, häufig ein Umladen der Konstruktionsteile erforderlich ist.
Durch die DAS 1 21o 612 ist bereits eine Käfigkonstruktion für Kleintiere bekanntgeworden, die vorzugsweise für Kaninchen eingesetzt werden soll, bei der die relativ vielen Schraubverbindungen dadurch vermieden werden, daß (Spalte 3, Zeile 21 bis 26) vorgeschlagen wird, die Vertikalpfosten mit den Horizontal- und quer ausgerichteten Pfosten durch Steckoder Bolzenverbindungen zu verbinden oder mit entsprechenden Haken auszurüsten. Hierdurch würde es zwar möglich, auch Legebatterien am Ort der Montage schneller zu erstellen, jedoch haben sich diese seit 1966 bekannten Konstruktionen in der Praxis nicht durchsetzen können, insbesondere hielt offensichtlich die Fachwelt die Übertragung von einer Käfigkonstruktion für Kaninchen auf Käfigkonstruktionen für Legebatterien nicht für möglich, da man befürchtete, daß bei den großen, langgestreckten Konstruktionen mit einfachen, eine Schraubverbindung umgehenden Verbindungen nicht die erforderliche Festigkeit zu erzielen sei. Hierbei ist zu berücksichtigen, daß in derartigen Käfigbatterien Tausende von
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Hühnern gehalten werden, die also ein entsprechendes Gewicht bedeuten, dem die gesamte Konstruktion gerecht werden muß.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Käfigkonstruktion zu schaffen, die die Nachteile der bisherigen Konstruktionen vermeidet, d.h. in Serienproduktion hergestellt werden kann, an Ort und Stelle schnell ohne Fachkenntnis aufgebaut werden kann, eine Variation in der Länge und Höhe ermöglicht und trotzdem die notwendige Festigkeit und Sicherheit für die Tiere aufweist, wobei gleichzeitig die erforderliche Abdichtung der unteren Käfige gegenüber von den oberen Käfigen herabrinnenden Kot gesichert sein muß.
Das der Neuerung zugrundeliegende Ziel wird erreicht durch:
a) in Anpassung an di ': Höhe der einzelnen Etagen hinsichtlich ihrer Länge bemessene Vertikalpfosten, die mit eine schraubenlose Verbindung ermöglichenien Befestigungsmitteln für die anzuschließender., in ihrer Länge auf die Gesamttiefe des Käfigs abgestimmten und mit den Befestigungsmitteln an den Vertikalpfosten zusammenwirkenden Befestigungsmitteln aufweisenden Seitenwänden versehen sowie mit Einsteck- und Muffenenden ausgerüstet
b) mittels einer offenen Zug-Druckkra'tverbir.äun? ar. den Seitenwänden festlegbare, nor...:., zu ce:. Sei ter.wä "den verlaufende und diese stabilisierende Podanträ -er,
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c) durch offene Zug-Druckkraftverbindungen und/oder Formschlußverbindungen an den Vertikalpfosten oder den Seitenwänden gegebenenfalls unter Einsatz von Zwischengliedern festlegbare Zusatzteile wie Mittelwände, Futtertrog und Eiersamme1trog,
d) auf die Bodenträger auflegbare Bodengitter,
e) eine oder mehrere auf an den Vertikalpfosten festlegbaren Trägern auflegbare Kotplatten,
f) an sich bekannte Fördermittel für das Futter, die Eier und den Kot sowie eine oder mehrere Wasserleitungen mit Trinkvorri htungen, Beleuchtungsanlagen und an der Frontseite angeordneten Gittertüren o.dgl.
Durch diese Konstruktion wird erreicht, daß die Einzelteile nicht höner als eine Etage eines Käfigs sind, so daß jede beliebige Etagenhöhe aufbaubar ist, daß das Verbinden der einzelnen Teile ohne jede Schraubmittel erfolgt, so daß die Festlegung auch vom Laien durchgeführt werden kann und daß schließlich trotz allem die erforderliche Stabilität »„ rreicht wird.
Die Neuerung betrifft weiterhin Einzelteile für den Aufbau 'ier Konstruktion.
In der- nachfolgenden Beschreibung sind anhand der Zeichnungen diese Einzelteile und die Gesamtkonstruk^ion ebenso wie die
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Art und Weise des Zusammenbaues erläutert. In den Zeichnungen zeigt dabei:
Fig. 1 eine auseinandergezogene Darstellung der erforderlichen Elemente für die neue Käfigkonstruktxon,
Fig. 2 einen Käfig im zusanunengesetzten Zustand und
Fig. 3 eine Ansicht in Längsrichtung der Kotplatte zur Verdeutlichung der Lage der Einzelteile zueinander.
In den Zeichnungen sind mit 1 die Vertikalpfosten bezeichnet, die vorzugsweise aus einem Blechstreifen bestehen, der an seiner einen. Seitenkante zylindrisch gerollt ist, so daß die andere Seitenkante des Blechstreifens einen Flansch 2 bildet, in dem hakenartige Ausbiegungen 3 vorgesehen sind. In die durch die Biegung gebildeten Hohlzylinder wird einenendes ein Zapfen U eingesetzt, der in seinem mittleren Teil eine Verdickung δ aufweist, durch die die Lage des Zapfens im Zylinder des Verti- >alpfOstens 1 gesichert ist. Auf diese Weise wird das Einsteckende des Vertikalpfostens gebildet, während der Zylinder an seinem anderen Ende aufgrund seines Hohlraumes ein Muffenende schafft. Wie dies deutlich aus den ;ig. 1 und 2 zu ersehen ist, reicht der Flansch 2 nicht über die gesamte Länge des Vertikalpfostens 1, sondern ist in seinem oberen Teil etwas abgeschnitten, so daß ein in Fig. 1 mit 6 bezeichneter freier Raum gebildet wird.
An die Flar.sche 2 cer Vertikalpfcster. '. .,erden Seitenwände 7 angesetzt, uie rr.it entsprechender. Ausnehr.-ur.geri S sun. Anschluß
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an die hakenartigen Ausbiegungen 3 im Flansch 2 ausgebildet sind. Die Oberkante der Seitenwände 7 reicht bis zur Oberkante des Flansches 2 und läßt somit ebenfalls den freien Raum 6 frei.
Die Verbindung der an vier Vertikalpfosten 1 angeordneten Seitenwände 7 in Querrichtung erfolgt durch einen Bodenträger 9, der in seiner Länge der Breite des zu schaffenden Käfigs entspricht und an seinen Enden mit einer hakenartigen Zug-Druckkraftverbindung Io ausgerüstet ist und beispielsweise aus einem einfachen Winkelprofi - besteht. In der Seitenwand 7 sind zur Aufnahme dieses Winkelprofiles Ausnehmungen 11 vorgesehen und der Bodenträger 9 kann mit seinem Haken Io in die Ausnehmung 11 eingehängt werden, so daß erkennbai ist, daß dadurch die Querstabilität der beiden miteinander zu verbindenden Seitenwände 7 erreicht wird.
Auf die Vertikalpfosten 1 werden Tragstreben 12 aufgesetzt, die mit einer öffnung 13 versehen sind, die so groß gewählt wird, daß die Tragstrebe 12 bis zur Anlage an den Flansch 2 geschoben werden kann, wie dies in der linken Darstellung der Fig. 1 erkennbar ist, während in der rechten Darstellung der Fig. 1 die Tragstrebe 12 außerhalb des Vertikalpfostens 1 gezeichnet ist. Die Tragstrebe 12 kann aus einem entsprechend gebogenen Blechprofil bestehen, das an seinem rückwärtigen
Ende eine Ausnehmung aufweist, ^urch die das Aufsetzen auf den Vertikalpfosten 1 möglich ist. Weiterhin ist am rückwärtigen Ende der Tragstrebe 12 eine Zunge IU vorgesehen.
Auf den Vertikalträgern 1 und auf die aufgesetzten Tragstreben 12 wird ein in seiner Länge der Breite des zu erstellenden Käfigs oder der Breite von zwei zu erstellenden Käfigen entsprecher.der Kotpia-tenträger 15 aufgesetzt, der winkelförmig ausgebildet ist und somit einen oberen Flansch 16, einer, unteren Flansch 17 und ein Mittelteil 18 aufweist. Der winkelförmige Kotplattenträger 15 ist ir wesentlichen Z-fcrmig ausgebildet, so daß r :ch A :setzen de. Kotplattenträgers mit seinem oberen Flansch IC auf den Vertikalpfosten
1 der untere Flansch 17 auf der oberen Kante 19 des Flansches
2 aufsteht, !,ach Aufsetzen des Kotplattenträgers ist es möglich, die Zunge IU cer Tragstrebe 12 um den Flansch 17 herum zu biegen, so daß dadurch eine einwandfreie Festlegung erfolgt.
Die Seitenwände 7 weisen vorzugsweise einen rechtwinklig gegenüber ihrer Erstreckungsebene abgebogenen oberen Flansch auf und es ist nunmehr möglich, auf den Flansch 17 des Kotplattenträgers und die Flansche 2o der Seitenwände die eigentliche Kotplatte 21 aufzulegen, die beispielsweise aus einer glasfaserverstärkten Polyestermatte besteht und sich über die gesamte Länge des zu erstellenden Stalles erstrecken kann.
Ur. eine einwandfreie Festlegung und eine einwandfreie Abdichtung dieses so geschaffenen Kotsanunelraumes zu ermöglichen, wird die Kotplatte 21 auf der Oberseite des Flansches 17 des Kotplattenträgers und gegebenenfalls auch auf der Oberseite des Flansches 2o der Seitenwand 7 festgeleimt, was unter Zuhilfenahme entweder entsprechender flüssiger Leime oder von Klebstreifen erJo gen kann.
Auf die Tragstreben 12 wird dann ein Eiersammeltrog 22 aufgesetzt, dessen käfinseitiger Rand einen zum Käfig hin vorspringenden Flansch 23 besitzt, der von einer sogenannten Eierleitplatte 24 übergriffen wird.
Die Eierleitplat.e 24 weist im Bereich ihres käfigseitigen Endes Öffnungen 25 auf, mit denen sie auf die Zapfen 4 der Vertikalpfosten aufgesetzt werden kann. Außerdem sind an dem dem Eiersammeltrog zugewandten Rand der Eiersammelplatte 24 weitere öffnungen 26 vorgesehen, die mit in dem Flansch 23 des Eiersammeltroges vorgesehenen öffnungen 27 koinzidieren.
In die öffnungen 26 und 27 können zapfenartige Ansätze 28 von sogenannten Begrenzungswandplatten 29 eingesetzt werden, die an ihrer Oberseite einen Futtertrog 3o tragen. Nach Einsetzen der zapfenartigen Ansätze 28 können diese um die Unterseite des Flansches 23 des Eiersammeltroges 22 abgebogen
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- Io -
werden und legen damit die Eierleitplatte 24 an dem Eiersammeltrog 22 fest und werden gleichzeitig in ihrer Lage gesichert. Die Begrenzungswandplatten 29 weisen an ihrem käfigseitigen Rand Umbiegungen 31 auf, mit denen sie hakenartig hinter die Flansche 2 der Vertikalpfosten gehängt werden können, so daß dadurch auch die Stabilität dieser Begrenzungswandplatten 29 und damit des Eiersammeltroges in Querrichtung zur Längserstreckung des Stalles gesichert wird. Außerdem werden die Öffnungen 2 5 von den Zapfen 4 der Vertikalpfocten durchquert und nunmehr die nächsten aufzusetzenden Vertikalpfosten 1 auf die Zapfen 4 der darunterliegenden Vertikalpfosten 1 aufgesetzt.
Vor Aufsetzen des Futtertroges 3o wird in den zwischen den Seitenwänden 7 und dem Bodenträger 9 geschaffenen Raum ein Bodengitter 3 2 aufgelegt, das mit seinem Rand bis etwa vorne an die Kante der Eierleitplatte 24 reicht und damit ein Obergeben der auf das Bodengitter 12 abgelegten Eier in den Eiersammeltrog 22 ermöglicht.
Auf die oberen Kanten der Begrenzungswandplatten 29 wird dann der Futtertrog 3o aufgesetzt, dessen Lage dadurch gesichert wird, daß auf den Futtertrog eine Schutzplatte 33 aufgesetzt wird, die futtertrogseitig einen abgebogenen Flansch 34 besitzt und käfigseitig mit in Richtung der beiden Seitenwände vorspringenden Zapfen 35 versehen ist, die in
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entsprechende Ausnehmungen 36 der Seitenwände eingreifen. Durch diese Zug-Druckkraftverbindung wird der Futtertrog 3o gegen nach vorne gerichtete Bewegungen gesichert. Außerdem stellt die Platte 33 einen Schutz für die Tiere dar, die damit ohne Gefahr an den Futtertrog herangelangen können.
In die derart aufgebaute, besonders deutlich aus Fig. 2 zu ersehende Konstruktion werden dann an sich bekannte Fronttüren eingehängt, die jede beliebige ausbildung aufweisen können und an den Vertikalpfosten 1 festgelegt sind.
In den Zeichnungen sind die erforderlichen Fördermittel für den Eiersammeltrog 22, den Futtertrog 3o und die Kotplatte nicht dargestellt, um damit die Übersichtlichkeit zu ver deutlichen, wobei, da diese Einrichtungen bekannt sind, eine besondere Darstellung auch nicht erforderlich ist.
In die unteisten Muffenräume der unteren Vertikalpfosten können die in Fig. 2 dargestellten Distanzschrauben 37 ein gesetzt werden, die mit einer Mutter 38 ausgerüstet sind, auf deren Oberkante die Kuffe des Vertikalpfostens aufruht und es ist erkennbar, daß dadurch Anpassungen an Bodenunebenheiter ir.ö£lich sind, außerdem der gev;ün.c,chte Abstand vom Boden einreguliert werden kann.
Natürlich sind auch andere Distanzmittel denkbar, ohne ler. Grundgedanken der Neuerung zu verlassen.
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Aus der Zeichnung, insbesondere Fig. 3, ist deutlich zu erkennen, daß die Eierleitplatte 24 über die Kotplatte 21 vorsteht und dadurch einen Raum schafft, in dem die Kette für den Entmistungsförderer geführt werden kenn.
Die Lage des Bodengitters 32 wird durch eine in Anpassung an den Seitenstab 3 9 des Bodengitters gewählte Ausnehmung 4o im Bodenträger 9 gesichert, wobei durch die dachförmige Ausbildung des Bodengitters 32 weiterhin Verschiebungen quer zur Längsachse des Stalles vermieden werden.
Die erforderlichen Mittelwände Ul werden über hakenartige Verbindungen 4 2 in entsprechende Ausnehmungen 4 3 der Seitenwände eingehängt, was vorzugsweise zu Beginn des Zusammenbaues erfolgt, wobei durch diese Zug-Druckkraftverbindung wiederum eine feste Stabilität des gesamten Stalles gewährleistet wird.
In den Zeichnungen sind mit 44 im oberen Bereich der Seitenwände 7 vorgesehene Ausnehmungen bezeichnet, die zur Aufnahme der Wasserleitung dienen. Durch die Verbindungsöffnung 45 wird eine Verbindung der Ausnehmung 44 zu einer Auslehir.ur.g 'δ ges haffen, die es ermöglicht', daß die ir. Eerei::. cer Verbindungscf f nung 4 5 an die Wasser', ξi~-:r.g ar? = ξ _hlcsser.: Trinkmittel vom Tier- erreicht v;ercer. kcr.r;;-.= 2i : Av.cr::r.ur.~
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der Trinkmittel im Bereich der Ausnehmung 45 bzw. der Ausnehmung 4-6 stellt sicher, daß im Bereich vor der Futteröffnung an der Frontseite des Käfigs keine Nippel angeordnet werden müssen, die andernfalls bei Berührung durch die Hälse der Tiere Wasser abgeben würden und die Tiere benässen würden, so daß dadurch Erkältungsgefahr besteht. Es ist aber möglich, die in Fig. 2 im Kittelbereich, d.h. im Bereich der Mittelwandung M-I, in die Ausnehmungen einzusetzende Wasserleitung über die gesamte Querfläche des Stalles mit Trinkmittel zu versehen, da hier die Tiere mit ihrem Kopf nicht durchreichen, so daß andererseits die erforderliche Anzahl von Trinkstellen ohne Schwierigkeit geschafft werden kann. Es ist möglich, beispielsweise an dtr Unterseite des Eiersammeltroges eine Lichtleitung mit entsprechenden Beleuchtungskörpern anzubringen, die den unmittelbaren Futterbereich des Tieres beleuchten, so daß damit unter Verzicht auf eine großräumige Beleuchtung des Stalles trotzdem die erforderliche Beleuchtungszeit des Futterbereiches sichergestellt werden kann.
Es ist erkennbar, daß durch den neuerungsgemäßen Baisatz zur Erstellung der Käfigkonstruktion die Möglichkeit geschaffen wird, bei einer Großserienproduktion im Herstellungsbetrieb jede beliebige Anpassung an die örtlichen Gegebenheiten :es Stalles vorzunehmen, wot ei der Zusammenbau der ,qe^anrer. 'f.äfi^kor.szvuk'zion auch durch ungelernte -rbeiter
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an Ort und Stelle des Stallaufbaues erfolgen kann, wobei diese Arbeiter nunmehr auch von dem Zuchtbetrieb für die Hühner gestellt werden können.
Selbstverständlich ist die Neuerung nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern es sind demgegenüber Abänderungen möglich, ohne den Grundgedanken der Neuerung zu verlassen. Insbesondere ist es möglich, sämtliche Teile aus Metallblechen herzustellen oder nur ein Teil der E^usatzteile aus Metall und einen anderen Teil aus Kunststoff herzustellen. Auch ist es möglich, andere als die dargestellten Zug-Druckkraftverbindungen einzusetzen, ohne daß dadurch der Grundgedanke der Neuerung verlassen wird. Die Neuerung ist auch nicht auf die Formgestaltung der entsprechenden Ausnehmungen der Futter- und Sarjneltrcge beschränkt genauso wenig wie auf die Formgestaltung der einzelnen Trag- und Bauelemente.
Schutzansprüche
ο 9 }--:Γ 2 \ 71

Claims (13)

- 15 - Schutzansprüche;
1. Käfigkonstruktion für Aufzucht- und/oder Legebatterien für Geflügel, vorzugsweise Hühner, mit mehreren übereinander und nebeneinander angeordneten, einzelne oder mehrere Tiere aufnehmenden Käfigräumen, gekennzeichnet durch:
a) in Anpassung an die Höhe der einzelnen Etagen hinsichtlich ihrer Länge bemessene Vertikalpfosten (1), die mit eine schraubenlose Verbindung ermöglichenden Befestigungsmitteln für die anzuschließenden, in ihrer Länge au£ die Gesamttiefe des Käfigs abgestimmten und mit den Befestigungsmitteln an den Vertikalpfosten (1) zusammenwirkenden Befestigungsmitteln aufweisenden Seitenwänden (7) versehen sowie mit Einsteck- und Muffenenden ausgerüstet sind,
b) mittels einer offenen Zug-Druckkraftverbindung an den Seitenwänden festlegbare, normal zu den Seitenwänden (7) verlaufende und diese stabilisierende Bodenträger (9),
c) durch offene Zug-Druckkraftverbindungen und/oder
Fornsclußverbindungen an den Vertlkalpfoster. (1) cder den Seitenwänden (7) gegebenenfalls unter Einsatz von Zwischengliedern fes~:legtare Zusatzteile wie Mittelwänce (4"), einen Futtertrog (3o) und einen Eier-äammeltrog (22),
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ά) auf die Bodenträger (9) auflegbare Bodengitter (32),
d) eine oder mehrere auf an den Vertikalpfosten festlegbaren Trägern (15) festlegbare Kotplatten (21),
f) ar sich bekannte Fördermittel für das Futter, die Eier und den Kot sowie eine oder mehrere Wasserleitungen mit Trinkvorrichtungen, Beleuchtungsanlegen und an der Frontseite angeordneten Gifcertüren o.dgl.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch an den Vertikalpfosten (1) angeordnete Flansche (2), die hakenartige Ausbiegungen (3) aufweisen, in die die Seitenwinde (7) mit entsprechenden Ausstanzungen (8) einhängbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet. daß die Vertikalpfosten (1) aus einem teilweise zylindrisch gerollten Blech mit einenendes eingesetzten, vorstehender., die Einsteckenden bildenden Zapfen (U) bestehen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch auf die Vertikalpfosten (1) aufsetzbare, rechtwinklig gegenüber der Längsachse der Vertikalpfosten vorstehende Tragstreben (12) für den Eiersaimreltrog '22).
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5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 4, gekennzeichnet durch einen winkelförmig ausgebildeten Kotplattenträger (15), der mit seinem oberen Horizontalflansch (16) auf die Vertikalpfosten (1) aufsetzbar, und mit seinem unteren Horizontalflansch (17) (Kotplattenflansch) die Kotplatte (21) trägt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 5, gekennzeichnet durch eine am rückwärtigen Ende der Tragstrebe (12) vorgesehene Zunge (14), die den die Kotplatte (21) tragenden Horizontalflansch (17) umgreifend umgebogen werden kann.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine das Bodengitter (32) untergreifende, mit einer Ai _egung den käfigseitigen Rand des Eiersammeltrcges (22) übergreifende Eierleitplatte (24), die auf die Vertikalpfosten (1) aufsetzbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 7, gekennzeichnet durch durch Formschlußverbindung an der Eierleitplatte (24) festlegbare, sich vertikal erstreckende Begrenzungswandplatten (29), die über eine Zugkraftverbindung hinter die Flansche (2) der Vertikalpfosten (1) greifen und mit ihrer oberen Wandkante den Futtertrog (3o) tragen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Zug-Druckkraftverbindung an den Seitenwänden (7) fest-
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694^571:2.4.71
-IS-
legbare, mit einer Atbiegang den kär inseitiger. Rare de~ Futtertroges (3o) übergreifende Schutzplätten (33).
10. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kotplatte (21) auf dem Kotplattenflansch (17) durch eine StoffSchlußverbindung befestigt ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kotplatte (21) aus einer piasfaserverstärkten Polyesterbahn besteht.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Eierleitplattt. (24) parallel zur Kotplattenebene über die Kotplatte vorsteht und damit als Führung für die Kette eines Lntmistungsförderers dient.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch in den Seitenwänden (7) am oberen Rand vorgesehene Ausnehmungen (11, 45, 46) zur Aufnahme der Wasserleitung und für die Zugänglichkeit der Trinkmittel.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE202017105052U1 (de) 2017-08-23 2017-11-09 Franz Josef Kühlmann Steckbare Geflügelhaltungsanlage
WO2019038257A1 (de) 2017-08-23 2019-02-28 Kuehlmann Franz Josef Steckbare geflügelhaltungsanlage
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