DE694367C - Verfahren zur UEbertragung von Signalen, Zeichen, Befehlen mittels synchron umlaufender Einrichtungen im Geber und im Empfaenger - Google Patents

Verfahren zur UEbertragung von Signalen, Zeichen, Befehlen mittels synchron umlaufender Einrichtungen im Geber und im Empfaenger

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DE694367C
DE694367C DE1936N0039769 DEN0039769D DE694367C DE 694367 C DE694367 C DE 694367C DE 1936N0039769 DE1936N0039769 DE 1936N0039769 DE N0039769 D DEN0039769 D DE N0039769D DE 694367 C DE694367 C DE 694367C
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DE
Germany
Prior art keywords
receiver
encoder
transmitter
transmission
signals
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Expired
Application number
DE1936N0039769
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English (en)
Inventor
Fritz Horl
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HAGENUK HANSEATISCHE APPBAU
Original Assignee
HAGENUK HANSEATISCHE APPBAU
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q9/00Arrangements in telecontrol or telemetry systems for selectively calling a substation from a main station, in which substation desired apparatus is selected for applying a control signal thereto or for obtaining measured values therefrom
    • H04Q9/04Arrangements for synchronous operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Optical Transform (AREA)

Description

  • Verfahren zur Übertragung von Signalen, Zeichen, Befehlen mittels synchron umlaufender Einrichtungen im Geber und im Empfänger Es sind Verfahren zur Übermittlung von Signalen, Zeichen, Befehlen' usw. bekannt, die darauf beruhen, daß ein dauernd am Geber umlaufender Teil periodisch eine Lichtquelle betätigt, die an einem mit dem Gebier synchron umlaufenden Teil des Empfängers angebracht ist und bei jeder Umdrehung und immer bei bestimmten, -durch die Gebereinstellung festgelegten Winkelstellungen. kuzz und mit einer solchen Häufigkeit aufleuchtet, daß .an einer bestimmten Stelle des Empfängerumfanges ein scheinbar ruhig stehender Leuchtfleck entsteht und somit durch die Anordnung ein Winkelwert vorn Geber ,äuf den Empfänger übertragen wird. Die zur Erzeugung der Lichtblitze am Empfänger dienenden Impulse werden bei den bekannten Vorrichtungen geberseitig auf mannigfache Art erzeugt: teils durch kurzzeitige Schließung .eines Kontaktes, teils auf induktivem und teils auf kapazitivem Wege; auch werden sie ,auf verschiedene Weise vom Geber zum Empfänger ;geleitet: durch Verbindungsleitungen oder auf drahtlosem Wege. Im Hinblick auf den Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind diese Punkte nicht von Interesse. Dieser knüpft vielmehr an die Forderung an, daß zwischen den umlaufenden Teilen von Geber und Empfänger vollkommener Synchronismus' und Phasengleichheit bestehen @muß, da nur dann eine Winkelübertragung möglich ist. Die Herstellung der genauen Phasengleichheit erfordert im allgemeinen bei solchen übertragungs,einrichtungen besondere Mittel und, ö Maßnahmen, die" besonders wenn es sich um Kontn,andogeräte handelt, wegen der geforderten schnellen Bereitschaft nicht angewandt werden können oder -einen verhältnismäßig großen Aufwand nötig machen. Es ist daher schon eine Maßnahme bekanntgeworden, die eine ;genaue Einhaltung- der Phasengleichheit entbehrlich macht bzw.eine Phasenungleichheit sofort erkennen läßt. Sie besteht darin, die Signale .am Empfänger durch zwei von der Geberstellung unabhängige Synchronisierungsleuchtflecke einzugrenzen, so daß die Lage des anzeigenden Leuchtflecks zwischen den beiden Grenzmarkierungen ein Maß für den übertragenen Winkel darstellt. W ,ährendüiner Signalgabe sind daher auf dem Empfänger bei Synchronismus drei. stehende Leuchtflecke vorhanden: die beiden ,äußeren dienen als Bezugsmarken, z. B. werden Anfangs- und Endpunkte einer Skala mit ihnen zur Deckung gebracht, und der dazwischenliegende überträgt das Signal.
  • Diese-- bekannte Einrichtung hat jedoch noch den großen Nachteil, daß mit ihr eine Übertragung eines Winkels bis zu 36o° nicht möglich ist. Eine eindeutige Zuordnung ist schon schwierig, wenn der größte anzuzeigende Winkel größer als z8o° ist, da der anzuzeigende Leuchtfleck sich von den Bezugsmarken nicht sichtbar unterscheidet.
  • Eine Anordnung jedoch, die es ermöglicht, Winkel bis zu 36o°- zu übertragen, hat den bedeutenden Vorteil, däß mit ihr durch @dp;e bekannte Aufteilung in Grob- und Feinanzeige mittels Verwendung zweier Systeme auch ein Vielfaches von 36o°,- also :einige tausend Winkelwerte, übertragen werden können. Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung stellt eine solche Einrichtung dar. Bei ihr wird eine Übertragung bis zu 36o° dadurch möglich, daß sie nur eine einzige Bezugsmarke, also nur einen feststehenden Leuchtfleck, benutzt, der von dem zur Anzeige dienenden. sich dadurch unterscheidet, .daß er seine Lichtimpulse unterhalb der Flimmerfrequenz aussendet, während dagegen der Anzeigeleuchtfleck Licht oberhalb der Flimmerfrequenz, also scheinbar einen gleichmäßigen.. Lichtstrom, ausstrahlt. Auf welchem Wege dies erreicht wird, soll an Hand der Abbildung zusammen mit dem Erfindungsgegenstand näher erläutert werden.
  • Die Einrichtung besteht aus einem Geber G und einem Empfänger E, die durch eine Leitung L verbunden sind. Die Achsen A und B laufen synchron und phasengleich um. Mit der Achse A läuft'ein Kontaktarm X um. Auf einem stromführenden Ring R gleitet vor einer Skala oder Anzeigescheibe ein verstellbarer Geberarm D; der einen Kontakt F trägt, an welchem der Kontaktarm l( bei jedem Umlauf vorbeistreicht und dadurch einen Stromimpuls zum Empfänger E auslöst. Durch eine Lampe O wird an der der Stellung des Geberarmes D entsprechenden Stelle am Empfänger dann ein Dauerlicht erscheinen, wenn Geber und Empfänger synchron und phasengleich umlaufen und die Zahl der Impulse oberhalb der Flimmerfrequenz liegt. Durch die Achse A des Gebers 'wird über ein Untersetzungsgetriebe U eine Achse C mit einem , Kontaktarm H .angetrieben; in dessen Bewegungsbereich in ortsfester Kontakt M (Nullkontakt) liegt, der bei jedem Umlauf des Kontaktarmes H einen Impuls zum Empfänger sendet. Macht z. B. die Achse A 1 5, Umdrehungen je Sekunde, so läuft die Achse C entsprechend dem Zwischengetriebe U etwa nur drei= bis viermal um. Das bedeutet also, däß von dem Kontaktarm l( 15 Impulse, von dem Kontaktarm H dagegen nur drei bis vier Impulse je Sekunde zum Empfänger E gelangen.-Durch die Achse B des Empfängers wird eine Lichtquelle 0, z. B. eine Glimmlampe, in Umlauf gesetzt. Eine Stromquelle S liefert, die Energie. Wird durch den Einstellhebel D, der Kontakt F entsprechend einer zu übertragenden Geberstellung verstellt, so wird in dieser Stellung der Kontaktarm I( bei jedem Umlauf einen Impuls zum Empfänger senden, der von der Stromquelle S über den: stromführenden Ring R; Kontakt F; Kontaktarm I(, Schleifbürste h3 über Fernleitung L, Schleifbürste Y, Zuleitung N, -Lichtquelle O, Rückleitung P und über Schleifbürste Z und Erde zurück zur Stromquelle S fließt. Die Lampe 0 leuchtet dann unter der Voraussetzung, daß Geber- und Empfängerarm synchron und phasengleich laufen, an der gleichen Stelle, an der der umlaufende Geberarm I( an dem Kontakt F vorbeistreicht. Bei jedem Vorbeistreichen des umlaufenden Kontaktarmes H ,an dem ortsfesten Kontakt M wird ein zweiter Impuls zum Empfänger E gesandt: Dieser Stromimpuls verläuft von der Stromquelle S über die Abzweigleitung T, Kontakt M, Kontaktarm H, Schleifbürste X, Leitung V, Fernleitung L, Schleifbürste Y, Zuleitung N, Lampe O, Rückleitung P über Schleifbürste Z und Erde zur Stromquelle S zurück.
  • Steht der Geberarm D in der in der Abbildung gezeigten Stellung, dann zeigt sich am Empfänger E in der Nullstellung ein Dauerlicht. Verstellt man aber den Geberarm D aus der gezeichneten Stellung nach dereinen oder anderen Richtung, dann tritt in der Nullstellung am Empfänger Blinklicht und an der der Stellung des Geberarmes entsprechenden Stelle Dauerlicht auf: Laufen Geber und Empfänger zwar synchron, aber nicht phasengleich; -dann: wird das Blinken der Lampe O an einer anderen Stelle als der Nullstellung auftreten und dadurch die Phasenungleichheit anzeigen. Es kann dann z. B. durch ein Differentialgetriebe, das mit dem Empfängerarm gekuppelt ist; Phasengleichheit zwischen Geber und Empfänger wiederhergestellt werden. Das Blinklicht erscheint dann an dem Nullpunkt der Anzeigescheib.e des Empfängers. In gewissen Fällen kann Iman ,auch die Skala oder Anzeigescheibe auf das abweichend von der richtigen Lage erscheinende Blinklicht einstellen und dadurch eine eindeutige Anzeige des übertragenen Winkels, der in diesem Falle allerdings eine andere Lage gegenüber dem eingestellten Winkel am Geber hat, erzielen. Zeigt sich z. B. beim Ingangsetzen der übertragungseinrichtung am Empfänger nur ein Dauerlicht, dann läßt sich daraus schließen, daß zufällig die Phasenlage zwischen Geber und Empfänger dem Winkel des eingestellten Geberarmes entspricht. In diesem Falle ist es dann nur notwendig, den Empfängerarm so lange zu drehen, bis das sofort erscheinende Blinklicht auf dem Nullpunkt der Empfängerskala steht. Es deckt sich dann die Gebereinstellung mit der Anzeigestellung am Empfänger.
  • Dein beschriebenen Verfahren gemäß der Erfindung entsprechend können auch Einrichtungen mit drahtloser übertragung der Impulse, die durch Änderung eines - magnetischen oderelektrostatischen Feldes erzeugt werden, ausgebildet werden. Schwierigkeiten irgendwelcher 'Art bietet die Anwendung des neuen Verfahrens .auch bei solchen Einrichtungen nicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur übertragung von Signalen, Befehlen, Zeichen, bei dem vom Geber Impulse oberhalb der Flimmerfrequenz, ausgehend von einem verstellbaren Geberarm zum Empfänger, gesandt werden, indem die Stellung des Geberarmes durch eine synchron umlaufende Lichtquelle abgebildet wird, und außerdem Impulse,. ausgehend von einem festen Bezugspunkt am Geber, ebenfalls zu dem Empfänger gesandt werden, indem diese Impulse .die Lichtquelle zum Aufleuchten veranlassen, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem festen Bezugspunkt am Geber ausgehenden Impulse mit einer unterhalb der Flimmerfrequenz liegenden Frequenz ausgesandt werden und so die Lichtquelle ziem Blinken veranlassen.
DE1936N0039769 1936-08-19 1936-08-19 Verfahren zur UEbertragung von Signalen, Zeichen, Befehlen mittels synchron umlaufender Einrichtungen im Geber und im Empfaenger Expired DE694367C (de)

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DE694367C true DE694367C (de) 1940-07-31

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ID=7348058

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DE1936N0039769 Expired DE694367C (de) 1936-08-19 1936-08-19 Verfahren zur UEbertragung von Signalen, Zeichen, Befehlen mittels synchron umlaufender Einrichtungen im Geber und im Empfaenger

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DE (1) DE694367C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2464612A (en) * 1947-10-28 1949-03-15 Gen Electric Self-calibrating metering system

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2464612A (en) * 1947-10-28 1949-03-15 Gen Electric Self-calibrating metering system

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