DE694358C - Entladungsroehre, insbesondere fuer Tonaufzeichnungen - Google Patents

Entladungsroehre, insbesondere fuer Tonaufzeichnungen

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DE694358C
DE694358C DE1929S0089982 DES0089982D DE694358C DE 694358 C DE694358 C DE 694358C DE 1929S0089982 DE1929S0089982 DE 1929S0089982 DE S0089982 D DES0089982 D DE S0089982D DE 694358 C DE694358 C DE 694358C
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B7/00Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/95Lamps with control electrode for varying intensity or wavelength of the light, e.g. for producing modulated light

Landscapes

  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

  • Eütladungsröhre, insbesondere für Tonaufzeichnungen Es sind Entladungsröhrein, insbesondere solche mit Edelgasfülltmg bekannt, bei deinen durch besondere Mitte-dafür gesorgt ist, daß leine möglichst schmale linieaxie Entladung stattfindet. So war @es z. B. bekannt,' Leuchtröhren für Reklamezwecke usw. in der Weise ,auszubilden, daß die äußere: oder innere Wandung reines langen Glaszylinders bis auf einen für den Lichtaustritt bestimmten Schlitz mit ,einem Metallschirm bedeckt wird, dem das Potential einer der beiden a ;n den Stirnenden des Zylinders angebrachten Elektroden aufgedrückt wird. Dies geschieht zu dem Zweck, in der Röhre eine kapazitive Hilfsientladung herbeizuführen, durch die die Sparruins zwischen den beiden -eigentlichen Entladungs--elektrod,en der Röhre herabgesetzt .werden soll: Während bei diesen bekannten Röhren, die für Hochspannungsbetrieb. vorgesehen sind, die Breite des austretenden. -Lichtstreifens immer noch verhältnismäßig groß ist, ist es die Aufgabe,der vorliegenden Erfindung, Leine Entladungsröhre- zu schaffen, bei ,der der äustretende Lichtstreifen ausnehmond schmal ist. In iergber Linie soll diese neue Röhre nun photographischen Aufzeichnen von - Sprechströmen benutzt werden. Bei diesem Verfahren wird bekanntlich eine möglichst schmale lineare Lichtquelle auf dem sienkrecht zur Ausdehn,#ngdieser Lichtquelle bewegten Film photographiert. Da die Breite .dieses Lichtstreifen- auf-dem Aufnahmefilm nur winzige Bruchteile eines Millimeters bietragen darf, empfilehit es sich, schon ,aus diesem Grundre die Lichtquelle selbst zebienfalls möglichst schmal zu halten, damit man ohne allzu teure und schwierige optische Hilfsmittel -eine s'c'harfe Abbildung der linearen #Lichtquelle auf dem Tonfilm !erhält.
  • Man- könnte nun diese Aufgabe, eine lineare Lichtquelle in Formeiner möglichst schmalen Gasentladung zu erhalten, in der Form lösen, daß man die vorstehend besc'hrieb.ene bekannte Entladungsröhre in ihren äußeren Abmessungen entsprechend verringert, Das, hätte ;aber folgende Nachteibe: Der Gasinhalt bzw. der Evakuierungsgradeiner Röhre von iausgesprochen geringem Volumen läßt :sich .praktisch schwer konstant halten, da Verunreinigungen, idie z. B. beim Erwärmen der Elektroden frei ,gemacht werden, in ei;nem kleinen Gefäßraum relativ vielstärker zur Wirkung kommen ;als in @ei;nem größeren Raum. Außerdem haben Röhren ausgesprochen kleinen Inhalts den Nachteil, -daß sie sich, insbesondere bei längerem B@etrieb,-sehr rasch @erwärmen, was wieder eine stärkere Gasabgabe und unter Umständen auch eine Benachteiligung oder Zerstörung der. Elektroden. oder sonstiger Teile zur Folge hat.
  • Um diese Nachteile zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung :die Entladgngsr-öhre so ausgeführt, daß der metallische, die Entladungsbahn umgebende Zylinder nicht, wie es bekannt war., auf der inneren Glaswandung der Röhre ,angebracht ist, sondern als selbständiger schmaler Zylinder, dessen Durchmesser beträchtlich geringer ist als der der. Innenwandung der Röhre, im Inneren der Röhre angeordnet ist. , Man kann also nunmehr diesen Zylinder so schmal ;ausführen, wie dies im Hinblick auf den jeweiligen Verwendungszweck, insbesondere für die Zwecke der Tonaufzeichnung, ;notwendig bzw. erwünscht ist, und behält trotzdem in der Bemessung .des Rauminhaltes ,der Entladungsröhre selbst freie Hand. Es ist daher trotz der äußersten Konzentrationsmöglichkeit für die leuchtende Entladung dann nicht zu befürchten, daß sich die Röhre stärker erwärmt bzw. daß :eine merkliche Gasabgabe, die das Vakuum beeinträchtigen könnte, erfolgt.
  • Außerdem hat der in Verbindung mit dem Erfindungsgegenstand verwendete Metallzylinder nicht wie bei der bekannten- Anordnung die Aufgabe,. die Entladungsspannung herabzusetzen, sondern er dient hauptsächlich als Konzentrationszylinder, wobei seine Konzentrationswirkung für die Lichtentladung sowohl mechanisch wie auch elektrisch, z. B. durch Anlegen. einer Spannung, zustande kommt. Es empfiehlt sich ferner, ebenso wie bei den bekannten Entladungsröhren, die Innenfläche des Konzentrationszylinders- aus einem optisch gut reflektierenden Stoff, z. B. aus Silber, herzustellen, durch älen die Intensität des" aus -dem Zylinderschlitz heraustretenden Lichtstreifens weiter erhöht wird.
  • Man kamt. den geschlitzten. Konzentrationszylinder gemäß der Erfindung vorteilhaft als Belag eines im Innern adereigentlichen Entladungsröhre befindlichen, in diesem z. B. axial verlaufenden schmaleren Röhrchens ausbilden. Das innere Rährchen unterstützt von sich aus die, Konzentration °Üer Entladung auf mechanischem Wege. -Zur Unterstützung der Wirkung der, Erfindung ist es unter Umständen von Vorteil, den zylindrischen, statischen Schiren nicht so auszubilden, daß sein Querschnitt kneisfö.rmig ist, sondern 'derart, .daß dieser Querschnitt eine mehr parabolische Form erhält, und zwar so, daß der austretende Lichtstrefen ,nur möglichst aus parallelen Strahlen besteht, wodurch eine weitere Konzentrierung der zur Verfügung stehenden I.ichtrnengenerzielt # wird.
  • Die Zeichnung zeigt sein Ausführungsbeispiel der Erfindung: Das länglich geformte Vakuumgefäß g ist an seinen beiden Enden `mit zwei Elektroden vergehen, von denen die eine die Anode a bildet, während die andere als Kathoje, und zwar zweckmäßig als Glühkathode h ausgebildet ist. Im Innern der Röhre befindet sich entlang :dem Ftntladungswege zwischen den beiden. Elektroden ein schmales Glasröhrchenr. Auf :diesem sitzt eine als statischer Schirm wirkende Metallhülse s, die bis auf Teinen schmalen Spalt p von ungefähr i mm bis 1/100Q mm Breite völlig geschlossen ist. Sie kann mit der Anode verbunden sein; jedoch ist dies inicht unbedingt notwendig, .da sie :auch ohne Verbindung mit einer der beiden Elektroden durch die Entladung selbst ,aufgeladen wird und eine statische Wirkung ausübt. Hergestellt wird die Metallhülse s entweder aus Stanniol, welches auf das Innenröhrchen r aufgebracht ist, oder auch durch Zerstäuben oder ;auf galvanis c hem Wege. -Selbstverständlich ist es nicht unbedingt nötig, daß .sie auf .dem Röhrchen r selbst aufsitzt, sondern sie kam sich irgendwo im Innern des Glasgefäßes g befinden, nur muß die Bedingung, daß ihr Durchmesser erheblich geringer ist als der Durchmesser ,der Innenwand der Röhre, ierhalten bleiben. Eine solche Ausführung kommt insbesondere dann in Betracht, wenn. das innere Röhrchen fortgelassen ist. -Die vorliegende Erfindung ist außer zur Aufzeichnung von Sprechströmen auch zur Aufzeichnung bzw: Sichtbarmachung andexer Ströme, beispielsweise von Bildströmen in der Bildübertragung und beim Fernsehlee, ferner auch für Oszillographen u. dgl. geeignet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Glimmentladungsröhre, insbesondere für das Herstellten von Lichttonaufzeichnungen, mit einem im Innern des zylindrischen Glaskolbens angeordnetem, .die Entladungsstrecke koaxial umschlie-Benden, innen reflektienenden, längs einer Mantellinie geschlitzten Metallzyliander, :dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmes_ser des Metallzylinders (s) bieträcht= lich kleiner ist als- der des Glaskolbens z. Glimm@entladungsröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallzylinder (s) seine im Glaskolben (g) koaxial zu diesem angeordnete .Glasröhre (r) umhüllt. 3. Glimmentladungsrbhre nach Alpspruch i oder z, :dadurch gekennzeichnet, ,daß .der Metallzylinder (s) und die Glasröhre. (r) -einen parabolischen Querschnitz besitzen.
DE1929S0089982 1929-02-14 1929-02-14 Entladungsroehre, insbesondere fuer Tonaufzeichnungen Expired DE694358C (de)

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