DE694041C - In den Aktendeckel eingebaute Heftvorrichtung fuer Schriftgut - Google Patents

In den Aktendeckel eingebaute Heftvorrichtung fuer Schriftgut

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DE694041C
DE694041C DE1938ST057218 DEST057218D DE694041C DE 694041 C DE694041 C DE 694041C DE 1938ST057218 DE1938ST057218 DE 1938ST057218 DE ST057218 D DEST057218 D DE ST057218D DE 694041 C DE694041 C DE 694041C
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DE1938ST057218
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Inventor
Heinrich Stein
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00Filing appliances with means for engaging perforations or slots
    • B42F13/12Filing appliances with means for engaging perforations or slots with pillars, posts, rods, or tubes
    • B42F13/14Filing appliances with means for engaging perforations or slots with pillars, posts, rods, or tubes with clamping or locking means

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • . In den Aktendeckel eingebaute Heftvorrichtung für Schriftgut Für das Ablegen und Sammeln vön Schriftgut verwendet man Aktendeckel, Schnellhefter, Sammelmappen oder Briefordner in mannigfaltiger Form. Das Einordnen des Schriftgutes erfolgt dabei meistens .mittels Heftvorrichtungen, die :entweder fest mit dem Ordner verbunden oder auswechselbar in den Aktendeckel eingebaut sind. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine auswechselbar eingebaute Heftvorrichtung. Die Vorteile liegen vor allen Dingen darin, daß ein etwa beschädigter Aktendeckel jederzeit ausgetauscht werden kann, ohne daß das Schriftgut in Mitleidenschaft gezogen wird. Es ist auch möglich, Aktendeckel oder Hefter verschiedener Stärken und aller Systeme zu verwenden, wenn die Heftvorrichtung erfindungsgemäß ausgeführt ist.
  • Die gemäß vorliegender Erfindung in den Aktendeckel eingebaute Heftvorrichtung für Schriftgut besteht aus einem zur Aufnahme des Aktendeckels dienenden Schlitzrohr, an dem Aufreihnadeln für das Schriftgut sowie Andrückstempel, die auf den Aufreihnadeln verschiebbar sind, für das 'mit den Aufreihnadeln gefaßte Schriftgut angeordnet sind. Vorteilhaft ist parallel zum Schlitzrohr eine bewegliche Führungsstange für die Andrückstempel vorgesehen, wodurch unter Eimvirkung einer Druckfeder die Andrückstempel gegen .das mit den Aufreihnadeln gefaßte Schriftgut gepreßt werden. Es empfiehlt sich ferner parallel zum Schlitzrohr und zur Führungsstange ein Blechkanal, der in genügendem Abstand von den Sitzen der Aufreihnadeln verlaufen muß, um bei Entlastung der Führungsstange die Druckfeder aufzunehmen. Dieser Blechkanal kann mit dem Schlitzrohr durch Führungen; die unter den Au'freihnadeln angeordnet sind, für die Andrückstempel verbunden sein. Die Andrückstempel, die auf den Aufreihnadeln verschiebbar sind und sich in den Führungen bewegen, werden zweckmäßig mit einem der Länge der. Aufreihnadeln entsprechenden Schutzrohr versehen.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung- m einem schematischen Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Der Rücken des benutzten Aktendeckels wird mit dem SchlitzrohrA erfaßt, wo er nach Bedarf wieder ausgewechselt werden kann. Die Befestigung des Aktendeckels im SchlitzrohrA erfolgt mittels .eines Rohrstabes B, der durcheine kleine Feder C in einer Rohraussparung D festgehalten wird. Zurr Entfernung ,des Rohrstabes B wird die Feder C aus der AussparungD geschoben, woraufhin der Rohrstab .B aus dem Schlitzrohr A wieder herausgezogen werden kann.
  • Senkrecht am Schlitzrohr A sind zwei Aufreihnadeln H angeordnet. Das zu heftende Schriftgut wird ohne Lochen auf den Nad .eln H aufgereiht und dann gegen das SchlitzrohrA gedrückt. Hierzu dienen zwei Andrückstemipel I(, die auf den Nadeln H verschiebbar sind. Das geheftete Gut befindet sich dann zwischen dem Schlitzrohr A einerseits und den Andrückstempeln I( andererseits, und zwar auf den Aufreihnadelri H. Weil die- Nadeln H mit dem Schlitzrohr A eine feste Einheit bilden, trägt die Heftvorrichtung als solche die Last der gehefteten Blätter, im Gegensatz etwa zu dem bekannten Heftverfahren mittels Heftgarn, wo der Aktendeckel mit dem Heftgut belastet ist. Erfindungsgemäß ist daher der Aktendeckel seiner ursprünglichen Aufgabe wiedergegeben worden, nämlich, lediglich als Umhüllung für das Schriftgut zu dienen.
  • Um eine gleichmäßige Betätigung der beiden Andrückstempell( zu erzielen, ist ferner parallel zum Schlitzrohr A eine Führungsstange E angeordnet, die sich in ihrer parallelen Lage verschieben läßt. Unter Einwirkung einer Druckfeder F preßt diese Führungsstange E die Andrückstempel I( gegen das mit den Aufreihnadeln H gefaßte Schriftgut. Dadurch wird ein schnelles Heften ohne Locher erreicht. In genügendem Abstand von den Spitzen der Aufreihnadeln H ist ferner ein Blechkanal G vorgesehen, der ebenfalls parallel zum ScblitzrohrA und damit auch zur Führungsstange E verläuft. Dieser Blechkanal G nimmt die Druckfeder F auf, wenn die Führungsstange E bzw. die AndrückStempell( für den Vorgang des Blättereinlegens entlastet werden müssen, damit dann die Aufreihnadeln H neues Schriftgut fassen können.
  • Der Blechkanal G verbindet gleichzeitig zwei Führungen I miteinander, in denen sich die beiden Andrückstempel K bewegen. Die Führungen I sind ihrerseits wieder mit dem Schlitzrohr A verbunden, so daß auch hier die einheitliche Bauart gewahrt ist. Die Andrückstempel I( tragen vorteilhaft Schutzrohre L, die der Länge der Aufreihnadeln H entsprechen, damit Verletzungen an den ungeschützten Nadelspitzen vermieden werden.
  • Die geschilderte Vorrichtung bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich. Im Gegensatz zur Heftweise mittels Heftgarn und Heftnadel erspart man die Kosten für das Material sowie auch erheblich an Zeit. Die Zeitersparnis ist auch ausschlaggebend im Vergleich zu anderen Heftsystemen, bei denen Locher das Schriftgut erst vorbereiten müssen. Ferner werden die Aktendeckel geschont, die bei Bedarf leicht ersetzt werden können. Außerdem kann die Vorrichtung beim endgültigen Weglegen -der Akten leicht vom Aktendeckel wieder getrennt und daher sofort aufs neue in Benutzung genommen werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. In den Aktendeckel eingebaute Heftvorrichtung für Schriftgut, ;gekennzeichnet durch ein zur Aufnahme des Aktendeckels dienendes Schlitzrohr (A), durch an dem Schlitzrohr (A) senkrecht angeordnete Aufreihnadeln (H) sowie durch auf den Aufreihnadeln (H) verschiebbare Andrückstempel (I<) für das mit den Aufreihnadeln (H) gefaßte Heftgut.
  2. 2. Heftvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum Schlitzrohr (A) eine bewegliche Führungsstange (E) für die Andrückstempel (K) angeordnet ist, die unter Einwirkung einer Druckfeder (F) die Andrückstempel (1() gegen das mit den Aufreihnadeln (H) gefaßte Heftgut preßt.
  3. 3. Heftvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein parallel zum Schlitzrohr (A) und zur Führungsstange. (E) verlaufender Blechkanal (G) in genügendem Abstand von den Spitzen der Aufreihnadeln (H) vorgesehen ist, um bei der Entlastung der Führungsstange (E) die Druckfeder (F) aufzunehmen und festzuhalten. q..
  4. Heftvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Blechkanal (G) mit dem Schlitzrohr (A) durch unter den Aufreihnadeln (H) angeordnete Führungen (J) für die Andrückstempel (1K) verbunden ist.
  5. 5. Heftvorrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Aufreihnadeln (H) verschiebbaren und in Führungen (J) sich bewegenden Andrückstempel (I<) mit einem der Länge der Aufreihnadeln (H) entsprechenden Schutzrohr (L) versehen sind.
DE1938ST057218 1938-03-10 1938-03-10 In den Aktendeckel eingebaute Heftvorrichtung fuer Schriftgut Expired DE694041C (de)

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