DE693607C - Einrichtung zur Mittenfuehrung von Schmelzleitertraegern in Hochspannungssicherungsrohren - Google Patents

Einrichtung zur Mittenfuehrung von Schmelzleitertraegern in Hochspannungssicherungsrohren

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DE693607C
DE693607C DE1938SC117048 DESC117048D DE693607C DE 693607 C DE693607 C DE 693607C DE 1938SC117048 DE1938SC117048 DE 1938SC117048 DE SC117048 D DESC117048 D DE SC117048D DE 693607 C DE693607 C DE 693607C
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DE
Germany
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fusible
centering
fusible link
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voltage fuse
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Expired
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DE1938SC117048
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Eduard Gruenwald
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Schwarzfaerber & Co
ELEKTROTECHNISCHE FABRIK
Original Assignee
Schwarzfaerber & Co
ELEKTROTECHNISCHE FABRIK
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/04Fuses, i.e. expendable parts of the protective device, e.g. cartridges
    • H01H85/041Fuses, i.e. expendable parts of the protective device, e.g. cartridges characterised by the type
    • H01H85/042General constructions or structure of high voltage fuses, i.e. above 1000 V
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H2085/0225Means for preventing discharge, e.g. corona ring

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Description

  • Einrichtung zur Mittenführung von Schmelzleiterträgern in Hochspannungssicherungsrohren In Hochspannungssicherungen verwendet man zur Führung und Lagerung der Schmelzleiter isolierende Träger, um Schmelzleiter, welche länger sind als die Sicherungsrohre, in denen sie untergebracht werden :sollen, in gesicherter Lage anzuordnen. Wenn hierdurch auch die Schmelzleiter an eine vom Träger bestimmte Lage gebunden sind, so ist immer noch nicht die Lage des Trägers gesichert, denn während des Zusammenfügens, insbesondere beim Einfüllen des Lichtbogenlöschmi.ttels, kann sich die Lage .des Trägers noch verändern. Kommt dabei ein Schmelzleiter dem. Sicherungsrohr zu nahe und wird diese Sicherung durch einen großen Über- oder Kurzschlußstxom belastet, so besteht die Gefahr, daß das Sicherungsrohr zerspringt oder zerplatzt. Selbst wenn das Zerfallen @ des Rohres erst nach dem endgültigen Abschalten, des Kurzschlusses erfolgt, also nachdem der Stromkreis ordnungsgemäß unterbrochen wurde, ist ein Rohrbruch unerwünscht, @da das Lichtbogenlöschmi.ttel im Hochspannungsraum zerstreut wird.
  • Eine starre Verbindung mit den Abschlußdeckeln derartiger Sicherungen ist. denkbar. Es ist aber sehr * schwierig, den langen Schmellzleiterträger genau senkrecht zur Deckelebene zu befestigen. Andererseits ist es schwierig, starre Führungen, z. B. Ansätze o. dgl., an Aden Scbmelzleiterträgiern ianzuordnen, da alle keramischen Teile erheblich größeren Herstellungstoleranzen unterliegen als z. B. Metallteile. Im vorliegenden Falle sind in Porzellanrohren mit sehr variablem Innendurchmesser keramische Schmelzleiterträger mit Führungsansätzen einzuführen, deren Außendurchmesser mindestens ebenso ungleichmäßig sind wie die Innendurchmesser der Rohre. Die für jüd@en Fall passende Zentrierung der Träger in den Rohren ist hierdurch also nicht zu erreichen. Um diesen Schwierigkeiten zu begegnen, wird: erfindungsgemäß .eine Einrichtung zur Mittenführung von mit den Deckeln elastisch verbundenen Schmelzleiterträgern angewandt, bei der ein Mittenführungsstück mit jedem Trägerende .starr verbunden wird, wobei jedes Mittenführungsstück so. weit, insbesondere an den RohrberührungsstelIen, .elastisch ist, daß es sich den jeweiligen Rohrdurchmessern federnd anschmiegen kann, um dadurch Ungleichheiten der Innendurchmesser verschiedener Rohre auszugleichen. Dabei kann das Mittenführungs.stück so gestaltet werden, daß es gleichzeitig den Abstand zwischen. Deckel und Schmelzleiter sicherstellt und- als Halter für den ie Schmelzleiter umhüllenden Koronaschutzschirm dient.
  • Die -elastische Verbindung von Deckeln und Schmelzleiterträgernerfolgt durch eine flexible Leitung von mindestens zwei verdrahten Drähten, die mit den Deckeln und beiden Trägerenden starr verbunden sind. Gleichfalls an beiden Enden des Trägers werden Mittenführungsstücke starr befestigt. Sie sind z. B. mit drei Stützpunkten, die im Abstand des kleinsten Rohrradius 'vom Mittelpunkt entfernt sind, versehen. An den Stützpunkten sind federnde Zungen o-. dgl. angebracht,: die auf den Abstand des größten Rohrdurchmesserseingestellt sind und nach Bedarf auf das notwendige Maß gleichmäßig zusammenfedern, @dadurch den Träger in der Mitte des Sicherungsrohres halten, so daß keiner Ader Schmelzleiter 'der Rohrinnenwand einseitig zu nahe kommen kann.
  • . In den Abb. i bis 4. ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine prinzipielle Darstellung einer Hochspannungssicherung, bestehend ,aus dem Sicherungsrohr a, den beiden Deckeln b, den elastischen Verbindungen c zwischen den Deckeln b und dem Schmelzleiterträgerd, mit dessen beiden Enden die: Mittenführu:ngsstücke e starr verbunden werden, deren Rohrberülirungsstellen elastisch sind, z. B. als Zungen f ° ausgebildet sind, die sich dem je- -weiligen Rohrdurchmesser federnd anschmiegen. Die Mittenführungsstücke sind außerdem mit Distanzhaltern g verbunden. Anden Mittenführungsstücken e wird auch der die Schmelzleiter umhüllende Koronaschutzschirm lt befestigt.
  • Abb.2, 3 und 4 zeigen Mittenführungsstücke e in Seiten- und Vorderansicht mit den elastischen Zungen f.
  • Die Mittenführungsstücke e können entweder aus Isolierstoff oder aus Metall hergestellt und die Zungenfan ihnen befestigt oder mit denselben aus .einem Stück hergestellt werden. Die dargestellten Ausführungsformen ermöglichen die Beibehaltung d er bisherigen Sicherungsbaulänge, da zu ihrer Anwendung keine Vergrößerung des Raumes in den Patronenerforderlich ist. Durch die elastische Verbindung c zwischen den Deckeln b und den Schmelzleiterträgernd werden außerdem noch Ungleichheiten, die zwischen' der Innen- und Außenwand des Isoli:erröhr'es bestehen, ausgeglichen, d. h. der Schmelzleiteraufbau erfolgt auch dann zentrisch zur Innenwand; wenn die Außenwand des Sicherungsrohres hierzu zu exzentrisch liegt.

Claims (2)

  1. PATRNTANSPRÜCI3R: i. Einrichtung zur Mittenführung von Schrnelzleiterträgern in Hochspannungssicherungsröhren, dadurch gekennzeichnet, daß :der mit den Deckeln des Sicherungsrohres durch mindestens zwei verdrallte Dxähte elastisch verbundene Schmelzleiterträger an seinen beiden Enden mit j e einem Mittenführungsstück starr verbunden ist und jedes Mittenführüngsstück so weit, insbesondere an den Rohrberührungsstellen, elastisch ist, daß es sich dem jeweiligen Rohrdurchmesser federnd anschnziegt.
  2. 2. Einrichtung zur Mittenführung von Schmelzleiterträgern nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitt,enfühxungsstücke gleichzeitig als Distanzhalter für den Abstand des Schmelzleiterträgers von den Deckeln dienen. Einrichtung zur Minenführung von Schmelzleiterträgern nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittenführungssticke gleichzeitig zur Befestigung des die Schmelzleiter umhüllenden Koronas.chutzschirmes dienen.
DE1938SC117048 1938-11-22 1938-11-22 Einrichtung zur Mittenfuehrung von Schmelzleitertraegern in Hochspannungssicherungsrohren Expired DE693607C (de)

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