DE693290C - Quecksilber-Dampfkessel mit an die Kesseltrommel angeschlossenen Fall- und Steigrohren - Google Patents

Quecksilber-Dampfkessel mit an die Kesseltrommel angeschlossenen Fall- und Steigrohren

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DE693290C
DE693290C DE1938L0096169 DEL0096169D DE693290C DE 693290 C DE693290 C DE 693290C DE 1938L0096169 DE1938L0096169 DE 1938L0096169 DE L0096169 D DEL0096169 D DE L0096169D DE 693290 C DE693290 C DE 693290C
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boiler
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downpipes
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Expired
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DE1938L0096169
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English (en)
Inventor
Anthony J Neread
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AEG AG
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AEG AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B3/00Other methods of steam generation; Steam boilers not provided for in other groups of this subclass
    • F22B3/02Other methods of steam generation; Steam boilers not provided for in other groups of this subclass involving the use of working media other than water

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

  • Quecksilber-Dampfkessel mit an die Kesseltronunel angeschlossenen Fall- und Steigrohren Im unteren Teil des Verbrennungsraumes einer Quecksilber-Dampft:esselanlage, in dem die Wärmeübertragung von den Verbrennungsgasen vorwiegend durch Strahlung äuf die zu beheizenden Flächen, insbesondere Rohre, erfolgt, besitzen die Gase eine sehr hohe Temperatur. Da es unwirtschaftlich wäre, wenn die Verbrennungsgase die Feuerungsanlage mit hohen Temperaturen verlässen würden, sorgt man dadurch für eine weitereWärmeentziehung aus denGasen, daß man die Gase im oberen Teil des Feuerraums an -weiteren Rohren sowie an der Kesseltrommel selbst vorbeistreichen läßt. In diesem oberen Teil des Feuerraumes wird die Wärme dann durch Leitung auf die zu beheizenden Flächen übertragen. Um eine möglichst gute Wärmeübertragung auf die Heizflächen sowohl durch Str ' ahlung als auch durch Leitung zu erzielen, Müssendie Rohre völlig mit dem zu heizenden Qu.ecksilber gefüllt sein. Dies erfordert jedoch eine erhebliche Speisemenge an Quecksilber, da die Rohre zwecks Vermeidung von Verstopfungen einen verhältnismäßig großen Durchmesser besitzen müssen. In demjenigen Teil des Feuerraumes, in dem die Wärme durch Leitung auf die Heizflächen übertragen wird, sind die Rohre in der Regel mit einem Gemisch aus. flüssigem und dampfförmigem Quecksilber gefüllt. Dabei ist es wichtig, daß die Innenflächen der Rohre mit flüssigem Quecksilber benetzt sind, da die Wärmeübertragung auf ein Gernisdh aus flüssigem und dampfförinigem Quecksilber im Vergleich zu der Wärmeübertragung auf nur flüssiges Quecksilber lediglich dann noch befriedigt, wenn die Innenwandung der Rohre gut mit flüssigem Quecksilber benetzt ist.
  • Die meisten Quecksilber-Dampfkesgel bestehen aus einer Kesseltrommel und einem an diese angeschlossenen Rohrsystem, in dem die aus der Kesseltrommel ständig nachströmende Flüssigkeit durch Zuführung von Wärme verdampft. Dieser Dampf strömt zusammen mit flüssigem Quecksilber in die Kesseltrommel zurück, in der das flüssige Ouecksilber aus dem Quecksilberdampf ausgeschieden wird, worauf letzterer einem Überhitzer oder einem Verbraucher zuströmt. In einem solchen Kessel findet infolge des Gewichtsunterschiedes zwischch dem. Inhalt der nicht erwärmten Fallrohre und dem Inhalt der erhiizten Steigrohre ein vollkommen selbsttätiger Kreislauf statt, ohne daß zu dessen Aufrechterhaltung eine Pumpe erforderlich wäre. Dies ist bei Quecksilber-Dampfkesseln deshalb von besonderer Bedeutung, weil Ouecksilber infolge seines hohen spezifischen Ge- wichts sich nur mit erheblichen #Schwierigkeiten mittels Pumpen fördern lassen würde. Durch die Anordnung von Pumpen würde außerdem der Kraftbedarf der Kesselanlage steigen und somit der Gesamtwirkungsgrad sinken.
  • Bei den bisher üblichen Ouecksilber-Dampfkesseln strömt das Qtlej-ksilber mit erheblicher Geschwindigkeit und beträchtlichem Überdruck aus den Steigrohren in die Kesseltrommel. Es wird daher beim Eintritt des aus flüssigem und dampfförmigem Quecksilber bestehenden Gemisches in die Kesseltrommel eine beträchtliche Energieinenge in Form von Wärme frei.
  • Nach der Erfindung wird diese frei werdende Energie dazu ausgenutzt, uni das Quecksilber in ein zweites Rohrsystem zu drücken, das zweckmäßig oberhalb der Kesseltrommel angeordnet und einerseits an die üblichen Steigrohre, andererseits an die Kesseltrommel selbst angeschlossen ist. Durch dieses zusätzliche'Rohrsystem wird der Strörnun-s-#viderstand für das Flüssi-keits-Dampf-Gemisch so erheblich vergrößert, daß das Gemisch mit nur geringer Geschwindigkeit und nur geringem Überdruck in die Kesseltrommel strömt. Der nach der Erfindung ausgebildete Ouecksilber-Dampfkessel hat daher eine Reihe bedeutender Vorteile. Infolge der Anordnung eines zusätzlichen Heizrohrsystems ist die Leistung des Kessels vergrößert. Da sich dieses zusätzliche Heizrohrsystem oberhalb oder neben der Kesseltrommel befindet, braucht es beim Inbetriebsetzen der Kesselanlage nicht mit Quecksilber gefüllt zu sein, so daß die erhöhte Leistung des Kessels nicht mit einer Vermehrung der gespeisten Quecksilberrnenge erkauft wird. Als weiterer Vorteil kommt hinzu, daß infolge -des nur unwesentlichen überdruckes des in die Kesseltromi-nel einströmenden Quecksilbers das Quecksilber auf seinem ganzen Wege durch jie Kesselanlage nur geringen Temperaturschwankungen ausgesetzt ist. Dies ist deshalb von Bedeutung, weil bekanntlich Quecksilber die Eigenschaft hat, bei hohen Temperaturen metallisches Eisen aufzulösen. Dieser Vorgang wird jedoch gerade durch erheblichen Temperaturwechsel des Quecksilbers gefördert. Infolgedessen zeichnet sich die Queclzsilber-Dampfkesselanlagiauch in dieser Beziehung vorteilhaft gegenüber den bekannten Anlagen aus. Es brauchen daher dem Quecksilber auch keine Zusatzstoffe oder wenigstens nur geringe Mengen solcher Zusatzstoffe hinzugefügt werden, die das Äuflösen des Eisens durch das Ouecksilber verhüten. Die nach der Erfindung ausgebildete Quecksilber-Dampfkesselanlage hat außer den obenerwähnten Vorzügen noch den weiteren Vorteil, daß die Anzahl der Öffnungen verringert ist, die im Boden der Kesseltrommel an-eordnet sein müssen. Infolgedessen wird der Kesselboden nur unwesentlich geschwächt.
  • Es handelt sich bei dein nach der Erfindung vorgesehenen zusätzlichen kohrsystem um eine so beträchtliche Verlängerung der Steig rohre, wie sie bei den auch bei Wasser-Dampfkesseln üblichen Steigrohren nicht in Frage kommt. Strömendes Quecksilber hat bekanntlich infolge seines hohen spezifischen Gewichtes eine bedeutend höhere kinetische Energie als Wasser. Es ist daher bei Ouecksilber-Dampfkesseln im Gegensatz zu easser-Dampfkesseln. besonders wichtig, die Geschwindigkeit des Quecksilbers zu verringern. Abgesehen von diesen Unterschieden wird durch die bekannte unwesentliche Verlän-erung der Steigtohre bei Wasser-Dampfkesseln ein ganz anderes Ziel verfolgt, nämlich eine Verbesserung der Dampfabscheidung, während durch das nach der Erfindung vor-esehene zusätzliche Steigrohrsystem eine zielbewußte Ausnützung der kinetischen Energie des strömenden Quecksilbers angestrebt und eine Vergrößerung der Heizfläche ohne Vermehrun- des sehr teuren Otlecksilberinhaltes des Kessels erreicht wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer Ouecksilber-Dampfkesselanlage nach der ErfinJung ist auf der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i zeigt die Kesselanlage in einer Vorderansicht.
  • Abb. 2 ist ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Abb. i.
  • Abb. 3 zeigt einzelne Teile der Anlage in einer schaubildlichen Ansicht, während Abb. 4 eine Abänderungsforin in Seitenansicht veranschaulicht.
  • Gemäß den Abb. i bis 3 besteht die Quecksilber-Dampfkesselanlage aus mehreren Kesseltrommeln io, 11, 12. Die Enden dieser Trornmeln ragen gemäß Abb. 2 durch die Feuerti raumwände 13, 14 hindurch. Die unteren Teile. dieser Wände begrenzen den eigentlichen Verbrennungsraum 15, in dem die Wärme durch Strahlung auf die Heizflächen übertragen wird. Die oberen Teile der Feuerraumwände bilden eine Kammer 16, in welcher die Wärmeüberträgung auf die Kesselheizflächen durch Leitung erfolgt. An die beiden Enden jeder Kesseltrommel sind Fallrohre 17 und 18 angeschlossen, in die das Quecksilber aus der Kesseltrommel strömt. Diese Fallrohre liegen außerhalb des Feuerungsräumes dicht neben den Wänden 13, 14. Unten verzweigen sich diese Fallriohre in mehrere Einzelrohre, die, wie insbesondere Abb. 3 deutlich zeigt, an die Steigrohrelemente ig, :2o, 21 angeschlossen sind. Diese Rohrelemente liegen innerhalbdesFeuerungsraumes und bekleiden dessen Wände 13, 14. Das Heizelement ig enthält drei Rohre2:2,:23,:24, während das Heizelement 2o aus drei Rohren 25, --,6, 27 be- steht. Einige dieser Rohre sind in bekannter Weise an den Boden der Kesseltrommel angeschlossen, so daß das aus flüssigem und dampfförmigem Quecksilber bestehende Gemisch teilweise unmittelbar in die Trommel gelangt. Die übrigen Steigrohre der Heizeleniente erstrecken sich jedoch bis oberhalb der Trommel. Gemäß Abb. 3 sind die mittleren Rohre 23 und 26 der Heizeleinente ig bzw. 2o unmittelbar an den Boden der Trommel io angeschlossen, während die äußeren Rohre 22,24, 25 und 27 der Heizrohrelemente ig bzw. :2o mit anderen Heizrohrelementen 28, 29, 30 und 31 in Verbindung stehen. Dieses zusätzliche Heizrohrsystem:28 und 31 liegt zum wesentli « chen Teil oberhalb des Flüssigkeitsspiegels der Trommel io. Die Rohre 28 und 31 sind zu einer Gruppe zusammengefaßt, die in dem oberen Verbrennungsraum 16 liegt, in dem die Übertragung der Wärme auf die Rohre durch Wärmeleitung stattfindet. Die Rohre erstrecken sich dabei zu ihrem größten Teil quer zur Strömungsrichtung der Verbrennungsgase und bilden mehrere haarnadelförmige Schleifen, die nahezu waagerecht verlaufen und dem Quecksilber-Dampf-Gemisch einen zickzackförmigen Weg vorschreiben, bevor es in die Trommeln gelangi. Um eine gleichmäßige Verteilung des Quecksilbers innerhalb jeder Trommel zu erzielen, können die Enden einer jeden Rohrgruppe an verschiedene Trommeln angeschlossen sein. Während also jede,Rohrgruppe nur aus 'einer einzigen Trommel _gespeist wird, fördert jede Rohrgruppe das Quecksilber' in mehrere Trommeln. Dies ist von besonderer Bedeutung für den Fall, daß dem Quecksilber mehrere Zusatzstoffe, z. B. Natrium, Lithium, Aluminium, Zirkon, Magnesium und Titan, beigemischt werden, denn beim Anschluß einer Rohrgruppe an mehrere Kesseltrornmeln ist die Aufrechterhaltung einer gleichmäßigen Konzentration von Quecksilber und Zusatzstoffen innerhalb der verschiedenen Trommeln gewährleistet. Das Rohr 18 mündet in ei# an die Trommel io angeschlossenes Sammelrohr 32, während das Rohr 29 über ein Sammelrohr 33 an die Kesseltrommel i i angeschlossen ist. Durch das Rohr 30 gelangt das Quecksilber-Dampf-Gemisch über ein Sammelrohr 34 in die Trommel io, während das Rohr 33 an ein mit der Kesseltrommel ii in Verbindung stehendes Sammelrohr 35 angeschlossen ist. Die Sammelrohre 32, 33 liegen teilweise außerhalb der Feuerungskammer, dagegen befinden sich die Sammelrohre 34, 35 im Innern der Verbrennungskammer. Wi# Abb. i und :2 erkennen lassen, sind die einzelnen Rohrgruppen symmetrisch zueinander angeordnet. Das Fallrohr 18 leitet das flüssige Quecksilber aus der Kesseltrommel io - zu mehreren Steigrohren 36, 37. Das Rohr 36 mündet in den Boden der Kesseltrommel, während die Rohre37 an die Rohrgruppe38* angeschlossen sind, die der Rohrgruppe 28 bis 31 entsprechen, also oberhalb der Kesseltrommel liegen und symmetrisch zu der genannten Rohrgruppe 28 bis 31 angeordnet sind.
  • Das flüssige Quecksilber wird der Kesselanlage über nAhrere Vorwärmer aus einem Vorratsraum, z. B. einem Kondensator, zugeführt. Abb. 2 und 3 lassen einen solchen Vorwärmer 39. erkennen, der zwischen je - zwei Kesseltrommeln angeordnet ist und dem das flüssige Quecksilber durch ein Rohr 40 zugeführt wird, das in ein U-förmig gebogenes Veyteilungsrohr 41 mündet, An dem linken Schenkel dieses Verteilungsrohres 41 ist eine Rohrgruppe 43 angeschlossen. Diese Rohre 43 liegen im wesentlichen waagerecht unterhalb der Trommel und münden in ein Sammelrohr 44, das über einen Anschlußstutzen 45 an ein außerhalb der Feuerungskamnier liegendes Sammelrohr 46 angeschlossen ist. Das Sammelrohr 46 erstreckt sich über die gesamte Breite der Feuerungskammer und leitet das vorgewärmte» flüssige Quecksilber durch mehrere Rohre 47 in die verschiedenen Kes#eltrommeln. Der rechte Schenkel des U-förmig gebogenen Verteilungsrolires 41 ist an eine zweite Rohrgruppe 48 angeschlossen, die ähnlich wie die Rohrgruppe 43 angeordnet und ebenfalls an das Hauptverteilungsrohr 46 angeschlossen ist.
  • Damit eine gleichmäßige Gemischbildung innerhalb der verschiedenen Teile ein- und derselben Kesseltrommel gewährleis ' tet ist, sind die einzelnenVorwärmer zweckmäßig so ausgebildet, 'daß sie die Trommeln an verschiedenen Stellen beschicken. So ist beispielsweise der zwischen den Trommeln ii und 12 angeordnete Vorwärmer an die Enden der Trommeln i i und 12 angeschlossen, die sich durch die Wände 14 der Verbrennungskammer erstrecken, während der zwischen den Trommeln io und i i liegende Vorwärmer über ein Hauptrohr 49 an die Enden der Trommeln io und ii angeschlossen ist, die sich durch die Vorderwände 13 des Ofens erstrecken.
  • Obgleich die an die Steigrohre angeschlossenen Heizelemente nach Abb. i bis 3 oberhalb der Kesseltrommeln liegen, ist diese Anordnung doch nicht wesentlich, vielmehr können die Heizelemente auch mindestens teilweise niedriger oder sogar unterhalb der Trommelebene angeordnet sein. Wesentlich ist lediglich das Merkmal, daß die Steigrohre beträchtlich verlängert sind, und zwar über ihre durch die Fallrohre bedingte Länge hinaus, so daß das durch die Steigrohre in die Trommel beförderte Gemisch aus flüssigem und dampfförmigem Quecksilber mit einer geringen Geschwindigkeit und nur geringem Überdruck in die Trommel strömt. Eine unter diesen Gesichtspunkten gegenüber -den Abb. i bis 3 abgeänderte Ausführungsform zeigt Abb.,4. Diese Abbildung läßt eine waagerechte Kesseltrommel 6o mit dem Fallrohr 61 und dem Steigrohr 62 erkennen. An das Steigrohr 62 ist ein zweites Heizrohrsystern 63 angeschlossen, das teilweise unterhalb und teilweise neben der Kesseltrommel 6o liegt. Das Rohrsystern 63 mündet in ein Sammelrohr.64, das an die Kesseltrommel 6o angeschlossen ist.
  • Nachdem das flüssige Quecksilber auf seinem Wege durch die Steigrohre erhitzt und teilweise verdampft worden ist, erhöht sich der Reibungswiderstand an den Rohrwänden. Zur Verminderung dieser Reibung ist bei der Ausführungsform nach Abb. 4 die Einrichtung getroffen, daß der Durchmesser des Heizrohrsystems in der Strömungsrichtung zunimmt. Das Rohr 63 hat also einen größeren Durchmesser als das Rohr 62. Dabei ist das .Rohr 63 mindestens um die Hälfte länger als das Rohr 62. Die Kesselanlage wird beim Inbetriebsetzen so weit mit Quecksilber gefüllt, daß es in kaltem Zustand den Flüssigkeitsspiegel 65 nach Abb. 4 einnimmt. Dieser Flüssigkeitsspiegel liegt oberhalb desjenigen Teiles des Feuerungsraumes,- in dem die Wärmeübertragung auf die Heizflächen durch Strahlung stattfindet. Dagegen liegt der Flüssigkeitsspiegel 65 unterhalb des Kessels 6o und unterhalb des größeren Teiles des zusätzlichen Rohrsystems 63.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE' i.
  2. Quecksilber-Dampfkessel mit an die Kesseltrommel angeschlossenen Fall- und Steigrohren, gekennzeichnet durch ein vorzugsweise oberhalb der Kesseltrommel (io) angeordnetes zusätzliches Rohrsystern (2,8 bis 31), das einerseits an die Steigrohre (22 bis 24), andererseits an die Trommel selbst angeschlossen ist und durch seine beträchtliche Länge den Strömungswiderstand für das Flüssigkeits-Dampf-Gemisch so erheblich vergrößert, daß das Gemisch mit nur geringer Geschwindigkeit und nur geringem Überdruck in die Trommel strömt. 2-.
  3. Ouecksilber-Dampfkessel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das zusätzliche Rohrsystem (28 bis 31) aus einer im wesentlichen waagerechten Rohrschlange besteht, die sich durch denjenigen Teil des Peuerraumes erstreckt, in dem die Wärmeübertragung der Feuergase durch Wärmeleitung auf die Heizflächen erfolgt. 3. Qtiecksilber-Dampfkessel nach Anspruch i und 2" dadurch gekennzeichnet, daß das zusätzliche Rohisystern zum größten Teil oberhalb des Flüssigkeitsspiegels liegt, bis zu dem das Quecksilber die Kesselanlage bei deren Inbetriebsetzung füllt.
DE1938L0096169 1937-11-13 1938-11-12 Quecksilber-Dampfkessel mit an die Kesseltrommel angeschlossenen Fall- und Steigrohren Expired DE693290C (de)

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