DE693162C - Mechanischer Geschirrkettenfadenwaechter - Google Patents
Mechanischer GeschirrkettenfadenwaechterInfo
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- DE693162C DE693162C DE1938R0103916 DER0103916D DE693162C DE 693162 C DE693162 C DE 693162C DE 1938R0103916 DE1938R0103916 DE 1938R0103916 DE R0103916 D DER0103916 D DE R0103916D DE 693162 C DE693162 C DE 693162C
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Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D51/00—Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
- D03D51/18—Automatic stop motions
- D03D51/20—Warp stop motions
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
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Description
Bei den bekannten im Webschaft eingebauten mechanischen Geschirrkettenfadien,-wächtern
erfolgt die Sperrung der Litzen und das Stillsetzen des Webstuhles durch Zahnschienen mit U-förmigem Querschnitt.
Da bei diesen Ab Stellvorrichtungen beim Hochgang der Schäfte die Litzen auf die
scharfen und kleinen Zähne der Sperrsehiene
fallen und sich in kurzer Zeit einschlagen; oder die kleinen Zähne abnützen, wird durch
den hohen Verschleiß ihr eigentlicher Zweck, die Sperrung, nicht mehr erfüllt. Außerdem
wirkt sich bei dieser Art von Sperrschienen sehr nachteilig aus, daß ein Reihen der
Litzen durch die Zähne der Sperrschienie nicht möglich ist.
Bekannt sind auch Sperrschienen mit rundem Querschnitt, bei denen die innere runde
Zahnschiene drehbar gelagert ist. Diese Ausführung ermöglicht in Ruhelage der
Schäfte durch Drehen der inneren runden Schiene, .,also der glatten Seite, nach oben,
eine Verschiebung der Litzen. Beim Hochgang der Schäfte fallen die Litzen jedoch!
ebenfalls auf die Zähne der Sperrschiene,
und beides, Litzen wie Zähne der Sperrschiene, haben in kurzer Zeit eine derartige
Abnützung, daß eine sichere Sperrung nicht mehr erfolgen kann.
Es sind auch Geschirrkettenfadenwächter bekannt, bei denen die Sperrung durch eine
Nutenschwingwelle nebst hierzu passender Litzen erfolgt. Eine seitliche Bewegung der
Litzen kann hier ebenfalls in jeder Lage stattfinden. -
Die Abnützung der Sperrnase der Nuitenwelle
und auch der Nase der Litzenkopflamelle' ist jedoch auch hier nicht verhindert; da die Form der Kopf öse mit jdier
Nutenwelle genau übereinstimmt, also d|e. Nasen durch Lücken nicht geschützt sind,
müssen sich naturgemäß die kleinen scharfen, Kanten der Nasen beim Hoehgang des Schaftes
zuerst abnützen oder einschlagen und demzufolge bei der Sperrung abgleiten, so daß ein sicheres Stillsetzen nicht gewährleistet
ist.
Bekannt sind auch Geschirrkettenfadenwächter, bei denen die Sperrwelle halbrund
ausgebildet ist. Beim Hochgang des Schaftes wird der runde Teil nach oben gedreht,
so daß zwar die gerade kantige Seite der Sperrwelle geschont ist, jedoch' die Nute' im
Litzenkopf ist nicht geschützt, demzufolge wird ein Grat angesehlagen, so daß die Wachterplatkie
nicht mehr in die Sperrwelle einfallen kann, was aber eine Sperrung unmöglich macht.
Im allgemeinen liegt der Fall so, daß bei den bisher bekannten Ausführungen mit zunehmendem
Verschleiß auch die Unsicherheit der Sperrung zunimmt.
Gegenstand der Erfindung ist ein Geschirrkettenfadenwächter, bei dem die Nutenwelle und der Litzenkopf derart ausgebildet sind, daß mit zunehmendem Verschleiß auch eine zunehmende Sicherheit der Sperrung to erreicht wird. Dies wird dadurch erzielt, daß die Sperrvorsprünge der Nutenwelle und die Nasen der Litzenköpfe spitzwinklig geformt und derart ausgebildet sind, daß der Litzenkopf beim Hochgang der Schäfte nur an der Tragfläche der Nutenwelle aufliegt^ so daß beiderseits der Nasen- und Vor-' sprungfeanten Lücken entstehen, die bei Verschleiß im Betrieb erweitert werden, wodurch größere Sperrflächen entstehen.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungs- . beispiele dargestellt.
Gegenstand der Erfindung ist ein Geschirrkettenfadenwächter, bei dem die Nutenwelle und der Litzenkopf derart ausgebildet sind, daß mit zunehmendem Verschleiß auch eine zunehmende Sicherheit der Sperrung to erreicht wird. Dies wird dadurch erzielt, daß die Sperrvorsprünge der Nutenwelle und die Nasen der Litzenköpfe spitzwinklig geformt und derart ausgebildet sind, daß der Litzenkopf beim Hochgang der Schäfte nur an der Tragfläche der Nutenwelle aufliegt^ so daß beiderseits der Nasen- und Vor-' sprungfeanten Lücken entstehen, die bei Verschleiß im Betrieb erweitert werden, wodurch größere Sperrflächen entstehen.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungs- . beispiele dargestellt.
Erste Ausführung (Sperrwelle Nute seitlich).
Fig. ι Schaft oben, oberer Litzenkopf aufliegend,
vor Verschleiß,
Fig. 2 Schaft oben, oberer Litzenkopf aufliegend, nach Verschleiß,
Fig. 3 Schaft oben, mit aufliegender Litze,
Fig. 4 Schaft unten, mit gehobener Litze, Fig. 5 Schaft unten, mit gefallener Litze
(Sperrung).
Zweite Ausführung (Sperrwelle mit Nute, in Mitte).
Fig. 6 Schaft oben, mit aufliegender Litze.
Durch die Litzenköpfe 1 sind oben in bekannter Weise die Nutenwelle 3 und die
Stützwelle 2 geführt.
Die Sperrwelle 3 ist auf der ganzen Länge seitlich genutet, während die Stützwelle 2
runden Querschnitt hat.
Zur Sperrung wird jeweils nur der obere Litzenkopf 1 benötigt. Der untere Litzenkopf
dient zum Führen der Litze, kann aber ebenfalls zum Sperren durch Drehen verwendet
, 45 werden. Die Bewegung der Sperrwelle 3 erfolgt im Unterfach durch Drehen auf bekannte
Art.
Ist keine Litze gefallen, so erfolgt das Drehen der Sperrwelle 3 im Unterfach bis
zum Hubende (Fig. 4).
Ist dagegen eine Litze infolge Fadenbruchs gefallen, so wird die Bewegung der Nutenwelle3
verhindert (Fig. 5) und das Stillsetzen des Webstuhles auf bekannte Art eingeleitet.
Beim Hochgang der Schäfte, und zwar ohne Rücksicht darauf, ob- nun ein Faden,
gerissen ist oder nicht, liegt die Litze-bzw. der Litzenkopf 1 auf der Nutenwelle 3 an,
und zwar derart, daß durch die Ausbildung des Lamellenkopfes r und der Nutenwelle 3
die Längsrippe 4 der Nutenwelle 3 und. die Nase 6 des· Lkzenkopfes 1 nicht gegeneinanderstoßen
oder sich berühren können. Dies1 verhindert die Lücke 5 und die Aus sparung
8, so daß die zum Sperren nötigen scharfen, spitzwinkligen Nasen bzw. Anschlagkanten
4 und 6 jederzeit erhalten bleiben und keinerlei Verschleiß unterliegen. Bei einer
Sperrung im Unterfach, ohne vorausgegangenen Verschleiß, erfolgt die Sperrung noch
mit kleinen Flächen, jedoch abgleitsicher, da die schrägen Kanten der Vorsprünge 4 und 6
sowie die Lücke 5 und die Aussparung 8 einen
Anzug nach unten bedingen.
Der nie vermeidbare Verschleiß, dem die
fallende Litze 1 und 'die Nutenwelle 3 unterwarf
en sind, bedingt durch die schnelle, ruckartige Bewegung der Schäfte, wird nutzbringend
verwertet, da lediglich die Tragfläche 7 der Nutenwelle 3 den Druck der fallenden
Litze ι ,an der Aussparung 8 aufnimmt und
der Verschleiß an der Aussparung 8 erfolgen muß. Die Aussparung 8 wird mit der Zeit
größer, so daß die Nasen 4 und 6 mit grö,-ßeren. Flächen sperren können, was aber
die Sperrung nur günstig beeinflußt.
Es sind auch noch andere Äusf ührungsarten möglich; z. B. mittels einer Schwingwelle mit
karaalartiger Mittelnut.
Das- Wesen der Erfindung besteht auch hier darin, den eintretenden. Verschleiß nutz-"*
bringend anzuwenden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Mechanischer Geschirrkettenfadenwächter mit genuteter Schwingwelle, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorsprünge (4) der Nutenwelle (3) und die Nasen (6) der Litzenköpfe (1) spitzwinklig geformt und derart ausgebildet sind, daß . der Litzenkopf (1) beim Hochgang der Schäfte nur an der Tragfläche (7) der Welle (3) aufliegt,- wo durch eine Lücke (5) und eine Aussparung (8) gebildet werden und somit 'die Nasen (4) und Vorsprünge (6) geschützt sind, und daß die Aussparung (8) des Litzenkopfes (i) derart geformt ist, daß ein nicht vermeidbarer Verschleiß durch die fallende Litze an der Tragfläche (7) und der aufliegenden Litzenösenfläche erfolgen muß, so daß die Aussparung (8) im Laufe des Betriebes !erweitert wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938R0103916 DE693162C (de) | 1938-11-30 | 1938-11-30 | Mechanischer Geschirrkettenfadenwaechter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938R0103916 DE693162C (de) | 1938-11-30 | 1938-11-30 | Mechanischer Geschirrkettenfadenwaechter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE693162C true DE693162C (de) | 1940-07-03 |
Family
ID=7420955
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938R0103916 Expired DE693162C (de) | 1938-11-30 | 1938-11-30 | Mechanischer Geschirrkettenfadenwaechter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE693162C (de) |
-
1938
- 1938-11-30 DE DE1938R0103916 patent/DE693162C/de not_active Expired
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