DE693046C - egenwart einer katalytisch adsorbierend oder absorbierend wirkenden bzw. inerten Fuellmasse - Google Patents

egenwart einer katalytisch adsorbierend oder absorbierend wirkenden bzw. inerten Fuellmasse

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DE693046C
DE693046C DE1936G0092357 DEG0092357D DE693046C DE 693046 C DE693046 C DE 693046C DE 1936G0092357 DE1936G0092357 DE 1936G0092357 DE G0092357 D DEG0092357 D DE G0092357D DE 693046 C DE693046 C DE 693046C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J8/00Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes
    • B01J8/02Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes with stationary particles, e.g. in fixed beds
    • B01J8/0207Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes with stationary particles, e.g. in fixed beds the fluid flow within the bed being predominantly horizontal

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Description

  • Gefäß zur Behandlung von Gasen und Dämpfen in Gegenwart einer katalytisch adsorbierend oder absorbierend wirkenden bzw. inerten Füllmasse Es ist bekannt, Gase und Dämpfe mit Hilfe leiner absorbierenden, adsorbierenden oder katalytisch wirkenden bzw. inerten Füllmasse innerhalb eines diese Masse aufnehmenden Gefäßes zu behandeln, das, äußerlich betrachtet, einen geschlossenen Behälter, zweckmäßig zylindrischer Gestalt, bildet mit an seinen Enden vorgesehenen Ein- und Auslaßöffnungen, die so groß sind, daß sie als Mannlöcher dienen können, um das Innere des Behälters zugänglich zu machten. Im Innern dieses Behälters wird die Füllmasse zwischen zwei Böden, einem oberen und einem unteren, untergebracht; diese Böden tragen gelochte Rohre, und zwar hängen an dem oberen Boden die zur Einfäbrung und Verteilung der zu behandelnden Gase und Dämpfe dienenden Zuführungs- oder Verteilerrohre, während in dem unteren Boden in annährend zu den Verteilerrohren symmetrischer Anordnung ebenfalls gelochte - Rohre eingeschraubt oder sonstwie befestigt sind, die zur Abführung der Gase und Dämpfe dienen.
  • Es ergibt sich dabei über dem oberen Boden und unter dem unteren Boden in dem Gefäß je ein mehr oder weniger großer Raum. Der iiber dem oberen Boden befindliche Raum wird von den durch die obere, mannlochartige Öffnung des Gefäßes zugeleiteten Gasen oder Dämpfen gefüllt, die sich auf die in diesen Raum sich öffnenden Einführungsrohre verteilen, während der unter dem unteren Boden befindliche Raum zur Sammlung der aus den sich in diesen Raum öffnenden Abfülnungsrohren kommenden Gase oder Dämpfe dient, die dann das Gefäß durch die untere, mannlochartige Öffnung verlassen.
  • Die erforderliche Einwirkung der Füllmasse auf die durch das Gefäß hindurchgeführten Gase oder Dämpfe bedingt - -eine möglichst gleichmäßige Verteilung der Gase in der Füllmasse, die sich aber nur mit Hilfe einer großen Zahl voneinander ziemlich dicht gegenübersbehenden Ein- und Ab'führungsrohren erreichen läßt. Da die Rohre aus Metall hergestellt werden müssen und auch eine nicht unbeträchtliche Länge haben, so stellen sie in ihrer Gesamtheit ein erhebliches Gewicht dar. Dieser Umstand wie auch die Tatsache, daß die beiden Rohrsätze mit geringen Zwischenräumen zwischen den verschiedenen Rohren durcheinandergreifen, erschweren den Zusammenbau und machen es unmöglich, über verhältnismäßig eng begrenzte Abmessungen des Gefäßes hinauszugehen. Im Großbetriebe ist man deshalb zur Aufstellung einer größeren Zahl derartiger Gefäße gezwungen, deren jedes mit besonderen Zu- und Ableitungen, Manometern und sonstigem Zubehör ausgerüstet sein muß und dementsprechend auch Überwachung verlangt.
  • Beim Zusammenbau solcher Reaktionsgefäße hat man die beiden Böden nach Anbringen der Röhren in leinen beiderseits offenen Zylinder eingesetzt und nahe an den beiden Rändern des Zylinders befestigt; darauf wurde der Zylinder beiderseits durch Aufsetzen und Anschweißen 0. dgl. von gewöbten Deckeln mit mannlochartigen Öffnungen vervolölständigt. Man hat auch vorgeschlagen, die Zuführungsrohre unter Fortfall des oberen Bodens unmittelbar an dem oberen, auf den Zylinder zu setzenden Deckel anzubringen; dabei gingen diese Rohre durch den Deckel nidurch, und es bedurfte eines umfangreichen und verwickelten Rohyrsystems, um die zu behandelnden Gase den Zuführungsrohren zuzuleiten und gleichmäßig auf sie zu verteilen. In jedem Falle war man aber an verhältnismäßig kleine Abmessungen des Gefäßes gebunden.
  • Mit der Erfindung wird nun die Aufgabe gelöst, diese bekannten reaktionsgefäße der art auszubilden, daß sie wesentlich größere Abmessungen erbalten können, als es bisher möglich war, so daß ein einzelnes, nach der Erfindung hergestelltes Gefäß eine ganze Reihe bisheriger Gefäße ersetzen kann, wodurch sich der Betrieb naturgemäß wesentlich vereinfacht.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird beigrundsätzlich unverändertem Aufbau des Gefäßes in einem der Böden, zweckmäßig in dem oberen, ein den Ein- und Austrittsöffnungen des Gefäßes nach Lage und Größe entsprechendes Mannloch vorgesehen, dessen Deckel einen Teil der Zuführungsrohre trägt, die durch Schließen des Deckels in ihre Arbeitsstellung gebracht werden, während in dem unteren Boden, in den die Abführungsrohre eingeschraubt wlerden, noch besondere durch Schraukapseln verschließbare Öffnungen vorgesehen sind, die eine den äußeren Durchmesser der zuführungsrohre $übersteigende lichte Weite haben, so daß beim Zusammenbau die einzelnen durch das Mannloch im oberen Deckel eingeführten Zuführungsrohre -zunächst durch diese Öffnungen etwas hindurchtreten können, um dann nach Anheben in dem oberen Boden befestigt zu werden, worauf die Öffnungen durch Schraubkapseln dicht abgeschlossen werden. Durch Zusammenfassen der mittelsten Zuführungsrohre an dem Mannlochdeckel, der zuletzt eingesetzt oder bei Erneuerungsarbeiten oder zur Nachprüfung abgehoben wird, verhält man in dem Gefäß bzw. in der eingehtlichen Reaktionskammer einen genügend großen Arbeitsraum zum Einbauen und, falls notwendig, zum Auswechseln der Rohre.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf den beiliegenden Zeichnungen dargestellt, wobei Fig. I einen Längsschnitt einer Reaktionskammer zeigt mit einer Reihe von bereits eingebauten Rohren und solchen, die gerade im Einbau begriffen sind.
  • Fig. 2 zeigt einen Aufriß des zuletzt hinzu setzenden Mittelstücks.
  • Fig. 3 ist ein Grundriß -der gesamten Real. tipnskammer nach 3-3 der Fig. 1.
  • Fig. 4 Stellt im Langsschnitt und in größeren Maßstabe den oberen Teil eines Vertgeiler- und eines Ableitungsriohres dar.
  • Fig. 5 zeigt im Längsschnitt die gesamte fertige Reaktionskammer.
  • Die äußere Wandung des Gesamtgefäßes ist mit 6, die obere und untere Röhrenplatte, die durcfh Abstützorgane, z. B. Winkelstücke, auf der inneren Wand des Kastens festgehalten werden, mit 7 und 8 bezeichnet. Die Zuleitungs- und Verteilerrohe sind mit 13, die Ableitungsrohre, die ausschließlich durch die untere Röhrenplatte 8 gehalten werden, mit 22 bezeichnet.
  • In dem dargestellen Beispiel ist nur in der oberen Röhrenplatte eine Mittelöffnung 9 von geeigneter Form und passenden Ausmaßen vorgesehen. Zur Stuthung des verschlußstückdeckels 11 (DFig. 2), der eine Anzahl von Verteilrrohren 13 trägt, ist am Rande der als Mannloch dienenden Öffnung ein Absatz angebracht. In der oberen Röhrenplatte 7 befinden sich die Löcher 14 für die Verteilerrohre, während in der unteren Platte die Löcher 12 mit Schrauben,gewinde für die mit 22 bezeichneten Ableüungsrohre enthalten sind, die, um sich frei auszudehnen, etwas kürzer als der innere Abstand zwischen 7 und 8 gehalten sind. Die unter Röhrenplatte 8 hat außerdem gröére Öffnungen i6, in die mit einem gewissen Spielraum die unteren Enden der Verteilrrohre hineinragen. Dise Verteilerrohre bestehen in der bekannten Art aus einem umhüllenden Rohr 13a und einem inneren durchlochten Rohr 13a. Zum Einbau nach fig. 1 (D) wird das Rohr 13b in das Rohr I3a so eingeführt, daß es mit seinem unteren Ende auf dem Boden des umhüllende Rohres 13a aufliegt, das durch das Loch 16 der unteren Röhrenplatte gesteckt ist. Nach Aufrichten dieses Zuführungselements in die Lage E wird das innere Rohr 13 b in die Lage 13b' gehoben, um die Muffe 17, die durch die Öffnung 14 vom Sammelraum H aus zugeführt wird, auf dem oberen Teil des Rohres 13a durch Verschraubung 26 (Fig. 4) anzbringen. Die Muffe 17 läßt sich durch Schweißung auf dem Rihrstutzen 19 in der oberen Röhrenplatte befestigen. das Rohr 13a" ist dann mittels der Muffe 17 mit 13b" und 19 durch Schweißung fest verbunden; für das Rohrelement F (Fig. I) ist damit der Einbau beendet.
  • In dem Beispiel der Fig. 4 bezeichnet G ein Verteilerrohrelement von einer etwas anderen Baurt. Das Zentralrohr 13b ist hier von einer Muffe 25 umgeben, wobei der Zwischenraum zwischen 25 und der Wandung von 13a durch einen isolierenden Stoff oder eine isolierende Lufthülle gefüllt ist, so daß eine Wärmeableichtung in dem Übergangsstück zwischen der Platte 7a und dem Verteilerelement 18 vermieden wird. Die Figur zeigt außerdem die Verbindung der einzelnen Muffen und Rohrstutzen durch die Schweißungen 20 und 27.
  • Die Ableitungsrohre 22 werden mit Führungsorganein, z. B. Ringen 21, durch Schweißung oder andere Anbringung versehen, so daß diese Führungsteile einerseits eine freie axiale und andererseits eine begrenzte seitliche Bewegung der Rohre erlauben. Im Falle der gegenseitigen Berührung der Ableitungsrohre mit den Teilen I8 verhindern diese Ringe eine Beschädigung der Rohrleitungen.
  • Voraussetzung dafür, daß der Zugang durch das mannloch 9 in das Innere der Kammer gewährleistet wird, ist der Umstand, daß die Mündungen 23 uns 24 der Sammelräume H und K etwa in die Achslinie der Mannlöcher gesetzt werden. Die Sammelräume sind so bemessen, daß der Aufenthalt eines Hilfs ableiters möglich ist, um einerseits bei der Befestigung der Zuflußleitungen an der obleren Lochplatte behilflich zu sein und undererseits an der unteren Lochplatte die Befestigungskapseln 15 für die Zuleitungsrohre anbringen zu können.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H : Gefäß zur Behandlung von Gasen und Dämpfen in Gegenwart einer katalytisch, absorbierend oder absorbierend wirkenden bzw. inerten Füllmase mit in den Deckeln vorgesehenen Mannlöchern und mit zwei im Innern oben und unten angeordneten Zwischenböden, die den eigentlichen, mit der Masse gefüllten Reaktionsraum gegen zwei Gessammerläume abschließen und deren oberer die Zuleitungsrohre und deren unterer die Ableitungsrohre trägt, dadurch gekennzeichnet, Idaß in einem der Böden, z. B. dem oberen, lein den Ein-und Austrittsöffnungen (23, 24) in den Gefäßdeckeln nach Lage und Größe entsprechendes Mannloch (9) vorgesehen ist, desen Deckel einen Teil der Zuleitungsrohre trägt, die durch Schließen des Mannloches in die Arbeitsstellung gebracht werden, während in dem unteren Boden (8) in Verlängerung der am oberen Boden befestigten Zuleitungsrohre (13) durch Schraubkapseln (15) verschließbare Öffnungen (16) von einer den äußeren Durchmesser der Zuleitungsrohre (13) übersteigenden lichten Weite vorgesehen sind.
DE1936G0092357 1935-03-04 1936-03-04 egenwart einer katalytisch adsorbierend oder absorbierend wirkenden bzw. inerten Fuellmasse Expired DE693046C (de)

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