DE69301366T2 - Motorradreifen - Google Patents

Motorradreifen

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Luftreifen für Motorräder und insbesondere einen solchen Reifen, der einen Laufflächenverstärkungsgürtel aufweist, der die Hochgeschwindigkeit, Dauerhaftigkeit und die Lenkstabilität des Reifens verbessern kann.
  • Die jüngste Entwicklung im Motorradbereich ergab ein Motorrad mit einem Geschwindigkeitspotential von über 300 km/h. In einem derartigen Hochleistungs-Motorrad müssen die Reifen dementsprechend eine exzellente Hochgeschwindigkeitsdauerhaftigkeit und Lenkstabilität aufweisen.
  • In einem herkömmlichen Motorradreifen, bei dem eine Schicht aus Nylonkordgefüge als ein Gürtel um die Karkasse gewickelt ist, wurde die Anzahl von Gürtellagen erhöht, um eine ausreichende Verstärkung für den Lauff lächenabschnitt zu schaffen.
  • In einem solchen Fall erhöht sich jedoch unvermeidlich das Reifengewicht.
  • Des weiteren ist der Gürteleffekt anfällig dafür, in der Laufflächenschulterregion kleiner als in der Laufflächenkronenregion zu sein. Infolgedessen neigt der Reifen dazu, sich während des Hochgeschwindigkeitsbetriebs in den Laufflächenschulterregionen zu erweitern, und die wärmeerzeugung nimmt zu. Daher wird durch einen derartigen Gürtel die Hochgeschwindigkeitsdauerhaftigkeit nicht verbessert.
  • Darüber hinaus besteht eine Neigung dazu, daß der Bodenkontakt und die Straßengriff igkeit verloren gehen, weil die Steifigkeit der Lauff lächenkronenregion übermäßig erhöht ist, und infolgedessen geht die Lenkstabilität verloren.
  • Ein Motorradreifen gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 ist beispielsweise aus der US-A-4773462 bekannt. Die FR-A-2351809 offenbart einen Reifen für ein Kraftfahrzeug mit einem Breaker, der aus zwei Schichten aus metallischen Korden radial innerhalb wenigstens eines Streifens aus Nylonkorden besteht, die im wesentlichen parallel zur Reifenumfangsrichtung angeordnet sind. Die Nylonkorddichte an den lateralen Kanten des Streifens ist höher als in der zentralen Region.
  • Es ist daher ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Motorradreifen zu schaffen, bei dem die Hochgeschwindigkeitsdauerhaftigkeit dadurch verbessert ist, daß die Reifenausdehnung aufgrund einer Zentrifugalkraft während des Hochgeschwindigkeitsbetriebs verringert und dadurch die Wärmeerzeugung im Laufflächenabschnitt reduziert ist, und bei dem ferner die Lenkstabilität dadurch verbessert ist, daß der Bodenkontakt verbessert ist.
  • Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung umfaßt ein Motorradreifen einen Laufflächenabschnitt mit einem Paar von Kanten, ein Paar von axial beabstandeten Wulstabschnitten, in denen jeweils ein Wulstkern vorgesehen ist, ein Paar von Seitenwänden, die sich zwischen den Laufflächenkanten und den Wulstabschnitten erstrecken, eine Karkasse mit wenigstens einer Karkassenlage aus organischen Faserkorden, die sich zwischen den Wulstabschnitten erstreckt und um die Wulstkerne umgeschlagen ist, wobei die organischen Faserkorde radial unter einem Winkel von 60 bis 90 Grad bezüglich des Reifenäquators angeordnet sind, einen Gürtel, der einen Kord mit einem Zug-Elastizitätsmodul von nicht weniger als 600 kgf/mm² aufweist und radial außerhalb der Karkasse und innerhalb des Laufflächenabschnitts angeordnet ist, wobei sich der Laufflächenabschnitt in axialer Richtung erstreckt und so gekrümmt ist, daß die maximale Querschnittsbreite des Reifens zwischen dem Paar von Laufflächenkanten liegt, und ist dadurch gekennzeichnet, daß der Gürtel aus einer einzelnen Gürtellage besteht, die aus wenigstens einem Gürtelkord hergestellt ist, der spiralförmig im wesentlichen parallel zum Reifenäquator gewickelt ist, wodurch eine Vielzahl von Wicklungen definiert ist, wobei die einzelne Gürtellage einen zentralen Teil und ein Paar von Schulterteilen umfaßt, von denen jeweils einer auf einer der beiden Seiten des zentralen Teils angeordnet ist, die axiale Breite des zentralen Teils das 0,5- bis 0,7-fache der maximalen Querschnittsbreite des Reifens beträgt, und jeder der Schulterteile eine erste Kordquantität und der zentrale Teil eine zweite Kordquantität aufweist, die das 0,6- bis 0,8-fache der ersten Kordquantität beträgt, wobei die Kordquantität als die Gesamtheit der Denier der Wicklungen pro Gürtelbreiten-Einheit definiert ist, daß der wenigstens eine Gürtelkord im zentralen Teil aus zwei oder drei Fäden hergestellt ist, die miteinander verdreht sind, wobei jeder Faden organische Fasern von 840 bis 1890 Denier umfaßt, und daß die Kordzählung im zentralen Teil 24 bis 36 pro 5 cm Gürtellagenbreite beträgt.
  • Da die Gürtellage aus einem organischen Faserkord mit einem Zug-Elastizitätsmodul von nicht weniger als 600 kgf/mm² hergestellt ist, ist dementsprechend die Festigkeit des Gürtels im Vergleich zu herkömmlichen Gürtellagen, die aus Nylonoder Polyesterkord hergestellt sind, erhöht.
  • Da der Gürtelkord spiralförmig im wesentlichen parallel zum Reifenäquator gewickelt ist, wird die Reifenausdehnung während des Hochgeschwindigkeitsbetriebs verhindert.
  • Die Biegesteifigkeit der Lauffläche ist im zentralen Teil herabgesetzt, da die Kordquantität im zentralen Teil kleiner ist. Daher ist der Bodenkontakt verbessert und die Kurvenfahrleistung herabgesetzt, und demgemäß ist die Lenkstabilität während des Geradeauslaufens verbessert.
  • In den Schulterteilen ist der Druckermüdungswiderstand vergrößert, um die Reifenausdehnung weiter zu reduzieren, wodurch Wärmeerzeugung vom Laufflächenabschnitt abnimmt, und die Hochgeschwindigkeitsdauerhaftigkeit ist verbessert.
  • Des weiteren ist die Sturz-Steifheit vergrößert und die Kurvenfahrleistung verbessert.
  • Wenn im zentralen Teil die Kordquantität oder -dichte weniger als 60 % beträgt, ist die Steif igkeit der Schulterteile bezüglich des zentralen Teils relativ zu stark vergrößert, und die Lenkstabilität während des Kurvenfahrens ist verschlechtert. Wenn die Kordquantität des zentralen Teils mehr als 80 % beträgt, dann werden die vorstehend erwähnten Verbesserungen nicht erzielt.
  • Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nun ausführlich in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen beschrieben.
  • Figur 1 ist eine Querschnittansicht eines Motorradreifens gemäß der vorliegenden Erfindung, und
  • Figur 2 ist eine Abwicklungsdraufsicht, die eine Anordnung der Karkassenkorde und Gürtelkorde zeigt.
  • Nach den Figuren ist der Motorradreifen 1 der vorliegenden Erfindung ein Radialreifen mit einem Laufflächenabschnitt 5 mit einem Paar von Kanten E, einem Paar von axial beabstandeten Wulstabschnitten 3, in denen jeweils ein Wulstkern 2 vorgesehen ist, einem Paar von Seitenwänden 4, die sich zwischen den Laufflächenkanten und den Wulstabschnitten erstrecken, einer Karkasse 6, die sich zwischen den Wulstabschnitten 3 durch die Seitenwände 4 und den Laufflächenabschnitt 5 erstreckt und um die Wulstkerne 2 in den Wulstabschnitten 3 umgeschlagen ist, und einem Gürtel 7, der radial außerhalb der Karkasse 6 und innerhalb des Laufflächenabschnitts 5 angeordnet ist.
  • Der Laufflächenabschnitt 5 ist über seine gesamte Breite hinweg mit einem Profil versehen, das im wesentlichen einen einzigen Krümmungsradius aufweist, der relativ klein ist, beispielsweise im Vergleich zu Pkw-Reifen. Der Laufflächenabschnitt 5 erstreckt sich in der axialen Richtung, so daß die maximale Querschnittsbreite des Reifens zwischen den Laufflächenkanten E liegt.
  • Die Karkasse 6 in dieser Ausführungsform umfaßt lediglich eine Lage aus radial angeordneten organischen Faserkorden.
  • Die Karkassenkorde sind unter einem Winkel von 60 bis 90 Grad, in dieser Ausführungsform 90 Grad, bezüglich des Reifenäquators C angeordnet, um eine Radiallagen-Karkassenstruktur oder eine Semiradiallagen-Karkassenstruktur zu schaffen.
  • Für den Karkassenkord wird in dieser Ausführungsform ein 1500d/2-Polyesterfaserkord verwendet, in welchem zwei Fäden aus Fasern von 1500 Denier miteinander verdreht sind. Reyonfaserkorde und Nylonfaserkorde können auch verwendet werden.
  • Der Gürtel 7 besteht in dieser Ausführungsform aus lediglich einer Gürtellage 11. Die Gürtellage 11 besteht aus wenigstens einem Kord, der spiralförmig um die Karkasse gewickelt ist, so daß dessen Wicklungen im wesentlichen parallel zum Reifenäquator C liegen.
  • Für den Gürtelkord werden Stahlkorde oder organische Faserkorde mit hohem Modul, z. B. aromatisches Polyamid, mit einem Zug-Elastizitätsmodul von nicht weniger als 600 kgf/mm² verwendet.
  • Die Gürtellage 11 umfaßt drei Teile: einen zentralen Teil M und ein Paar von Schulterteilen 5, von denen einer auf jeder Seite des zentralen Teils M angeordnet ist. Der zentrale Teil M besitzt eine kleinere Quantität oder Korddichte im Vergleich zu den Schulterteilen 5.
  • Die Korddichte im zentralen Teil M ist auf den Bereich des 0,6- bis 0,8-fachen derjenigen in den Schulterteilen 5 eingestellt.
  • Hier ist der vorstehend erwähnte zentrale Teil M als ein Teil derart definiert, daß er zwischen einem Paar von Punkten P liegt, von denen jeweils einer auf einer der beiden Seiten des Reifenäquators C in einer axialen Entfernung L vom Reifenäquator C vom 0,25- bis 0,35-fachen der axialen Entfernung TW zwischen den Lauff lächenkanten E angeordnet ist.
  • Jeder Schulterteil 5 ist als der Teil zwischen jedem Punkt P und der benachbarten Kante der Lage definiert.
  • Weiter ist die Kordquantität als die Gesamtheit der Denier der Korde oder Wicklungen pro Gürtellagenbreiten-Einheit definiert.
  • Das heißt, wenn die Gesamtdenierzahl (d) und die Kordzählung (N) konstant sind in jedem Teil, ist die Kordquantität (d x N) definiert als die Gesamtdenierzahl (d) eines Kordes multipliziert mit der Kordzählung (N) pro Gürtellagenbreiten-Einheit.
  • Die kleinere Kordquantität im zentralen Teil M kann erzielt werden, indem beispielsweise
  • (a) ein Kord mit identischem Denier in sowohl dem zentralen Teil als auch dem Schulterteil verwendet wird und die Kordzählungen dazwischen variiert werden,
  • (b) ein Kord mit kleinem Denier im zentralen Teil M und ein Kord mit großem Denier in den Schulterteilen 5 verwendet wird, während die Kordzählungen dazwischen konstant gehalten werden, oder
  • (c) indem sowohl die Kordzählungen als auch die Korddenier zwischen dem zentralen Teil und den Schulterteilen variiert werden.
  • In dieser Ausführungsform wird Verfahren (a) eingesetzt.
  • In sowohl dem zentralen Teil M als auch den Schulterteilen 5 wird derselbe aromatische Polyamidfaserkord für den Gürtelkord verwendet. Dieser Kord ist aus zwei oder drei Fäden von 840 bis 1890 Denier hergestellt, um eine 840d/2 - 1890d/2- Struktur oder eine 840d/3 - 1890d/3-Struktur zu schaffen.
  • Zwischen dem zentralen Teil und jedem Schulterteil ist der Gürtelkord fortgesetzt. Mit anderen Worten, die Gürtellage 11 ist in dieser Ausführungsform aus einem einzelnen Kord hergestellt, der spiralförmig und kontinuierlich von der einen Kante zur anderen Kante gewickelt ist.
  • Somit ist die Kordzählung im zentralen Teil M auf den Bereich des 0,6 bis 0,8-fachen derjenigen in den Schulterteilen 5 eingestellt.
  • Im zentralen Teil M besitzt die Kordzählung einen konstanten Wert von 24 bis 36 pro 5 cm Gürtellagenbreite, und die Kordquantität beträgt 4320 bis 204120 Denier pro 5 cm Gürtellagenbreite.
  • In den Schulterteilen 5 besitzt die Kordzählung einen konstanten Wert von 40 bis 45 pro 5 cm Gürtellagenbreite, und die Kordquantität beträgt 67200 bis 255150 Denier pro 5 cm Gürtellagenbreite.
  • Daher ist die Biegesteifigkeit des zentralen Teils M des Gürtels 7 kleiner und der Bodenkontakt während des Geradeauslaufens verbessert. Die Kurvenfahrleistung bei einem kleinen Schlupfwinkel ist herabgesetzt und die Stabilität während des Geradeauslaufens verbessert.
  • In den Schulterteilen 5 ist dagegen der Sturzdruck vergrößert, wenn sich der Reifen unter einem großen Sturzwinkel von 30 bis 45 Grad befindet.
  • Als weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist es möglich, eine zusätzliche Gürtellage (nicht gezeigt) radial außerhalb der vorstehend erwähnten Gürtellage 11 anzuordnen. Diese zusätzliche äußere Gürtellage wird gebildet, indem spiralförmig wenigstens ein Gürtelkord auf die gleiche Art und Weise, mit Ausnahme der Wickelrichtung, die umgekehrt zu derjenigen der inneren Gürtellage 11 ist, wie die innere Gürtellage 11 gewickelt wird.
  • Die Gürtelbreite und Struktur und Material des Kords sind wie bei der inneren Gürtellage 11 vorgesehen.
  • Testreifen der Größe 160/60R17 mit der in Fig. 1 gezeigten Reifenstruktur und den in Tabelle 1 angegebenen Spezifizierungen wurden hergestellt und hinsichtlich der folgenden Leistungsfaktoren getestet:
  • (1) Hochgeschwindigkeitsdauerhaftigkeit
  • Unter Verwendung eines Trommeltesters mit einer glatten Oberfläche wurde die Laufgeschwindigkeit alle 24 Stunden in Schritten von 10 km/h von einer Anfangsgeschwindigkeit von 80 km/h aus erhöht, und die Laufentfernung bis zu einem Bruch wurde gemessen. Der Innendruck betrug 2,9 kgf/cm² und die Reifenlast 260 kgf. Die Resultate sind in Tabelle 1 durch einen Index angegeben, der auf dem Referenzreifen 1 als 100 basiert, wobei je größer der Index, destso besser die Hochgeschwindigkeitsdauerhaftigkeit ist und über 120 akzeptierbar ist.
  • (2) Reifenfestigkeit
  • Die Festigkeit jedes Reifens wurde durch das Testverfahren gemäß dem Japanischen Industrie Standard JIS-K6301 gemessen. Die Resultate sind in Tabelle 1 durch einen Index angegeben, der auf den auf 100 gesetzten Referenzreifen 1 basiert, wobei je größer der Index, destso besser die Festigkeit ist und über 115 akzeptierbar ist.
  • (3) Geradeauslaufstabilität & Kurvenfahrstabilität
  • Während des Fahrens auf einer geraden Teststrecke mit einer Geschwindigkeit von 240 km/h und einer Strecke mit einem Radius von 400 Meter mit einer Geschwindigkeit von 180 km/h wurde die Stabilität von einem Testf ahrer bewertet. Jeder Testreifen war am Hinterrad angebracht, und ein 120/60R17- Reifen war am Vorderrad angebracht.
  • Die Resultate sind in Tabelle 1 durch einen Index angegeben, der darauf basiert, daß der Referenzreifen 1 100 beträgt, wobei je größer der Index, destso besser die Stabilität ist.
  • Wie vorstehend beschrieben ist, sind im Motorradreifen gemäß der vorliegenden Erfindung der Bodenkontakt im zentralen Teil und die Lenkstabilität verbessert. Des weiteren ist der Druckermüdungswiderstand in den Schulterteilen vergrößert und sind die Reifenausdehnung und die Wärmeerzeugung reduziert, wodurch die Hochgeschwindigkeitsdauerhaftigkeit verbessert ist. TABELLE 1 KARKASSE Karkassenkord Material Denier Verdrehung (Drehung/10 cm) Winkel (Grad) Gürtel Anz. von Gürtellagen Lagenstruktur Gürtelkord Kordzählung /5 cm zentraler Teil (M) Schulterteil (S) Kordquantitätsverhältnis TESTERGEVNISSE Hochgeschwindigkeitsdauerhaftigkeit Reifenfestigkeit Stabilität Geradeauslaufen Kurvenfahren Polyester spiralförmig Aramid

Claims (4)

1. Ein Motorradreifen mit einem Laufflächenabschnitt (5) mit einem Paar von Kanten (E), einem Paar von axial beabstandeten Wulstabschnitten (3), in denen jeweils ein Wulstkern (2) vorgesehen ist, einem Paar von Seitenwänden (4), die sich zwischen den Laufflächenkanten (E) und den Wulstabschnitten (3) erstrecken, einer Karkasse (6) mit wenigstens einer Karkassenlage aus organischen Faserkorden, die sich zwischen den Wulstabschnitten (3) erstreckt und um die Wulstkerne (2) umgeschlagen ist, wobei die organischen Faserkorde radial unter einem Winkel von 60 bis 90 Grad bezüglich des Reifenäquators (C) angeordnet sind, einem Gürtel (7), der einen Kord mit einem Zug-Elastizitätsmodul von nicht weniger als 600 kgf/mm² aufweist und radial außerhalb der Karkasse (6) und innerhalb des Laufflächenabschnitts (5) angeordnet ist, wobei sich der Laufflächenabschnitt (5) in axialer Richtung erstreckt und so gekrümmt ist, daß die maximale Querschnittsbreite (TW) des Reifens zwischen dem Paar von Laufflächenkanten (E) liegt,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Gürtel (7) aus einer einzelnen Gürtellage (11) besteht, die aus wenigstens einem Gürtelkord hergestellt ist, der spiralförmig im wesentlichen parallel zum Reifenäquator (C) gewickelt ist, wodurch eine Vielzahl von Wicklungen definiert ist, wobei die einzelne Gürtellage (11) einen zentralen Teil (M) und ein Paar von Schulterteilen (5) umfaßt, von denen jeweils einer auf einer der beiden Seiten des zentralen Teils (M) angeordnet ist, die axiale Breite des zentralen Teils (M) das 0,5- bis 0,7- fache der maximalen Querschnittsbreite (TW) des Reifens beträgt, und jeder der Schulterteile (S) eine erste Kordquantität und der zentrale Teil (M) eine zweite Kordquantität aufweist, die das 0,6- bis 0,8-fache der ersten Kordquantität beträgt, wobei die Kordquantität als die Gesamtheit der Denier der Wicklungen pro Gürtelbreiten- Einheit definiert ist, daß der wenigstens eine Gürtelkord im zentralen Teil (M) aus zwei oder drei Fäden hergestellt ist, die miteinander verdreht sind, wobei jeder Faden organische Fasern von 840 bis 1890 Denier umfaßt, und daß die Kordzählung im zentralen Teil (M) 24 bis 36 pro 5 cm Gürtellagenbreite beträgt.
2. Ein Motorradreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Material und das Denier des Gürtelkords im zentralen Teil (M) und den Schulterteilen (5) gleich sind und die Kordzählung in jedem Teil verschieden ist.
3. Ein Motorradreifen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der wenigstens eine Gürtelkord kontinuierlich von der einen Kante der Gürtellage (11) zur anderen gewickelt ist.
4. Ein Motorradreifen nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß der wenigstens eine Gürtelkord ein Kord ist, der aus drei Fäden aus aromatischen Polyamidfasern von näherungsweise 1500 Denier hergestellt ist, und daß jeder Karkassenkord aus zwei Fäden aus Polyesterfasern von nährungsweise 1500 Denier hergestellt ist.
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