DE6929323U - Unfallschutzvorrichtung fuer schweinebuchten - Google Patents

Unfallschutzvorrichtung fuer schweinebuchten

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DE6929323U DE19696929323 DE6929323U DE6929323U DE 6929323 U DE6929323 U DE 6929323U DE 19696929323 DE19696929323 DE 19696929323 DE 6929323 U DE6929323 U DE 6929323U DE 6929323 U DE6929323 U DE 6929323U
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Patentanwälte Dipl.-Ing. F. We ic km an ν,
Dipl.-Ing. H.Weickmann, Dipl.-Phys. Dr. K. Fincke Dipl.-Ing. F. A-Weickmann, Dipl.-Chem. B. Hüber
8 MÜNCHEN 86, DEN
POSTFACH 860 820
MDHLSTRASSE 22, RUFNUMMER 48 3921/22 Alfawerk Förderanlagen GmbH, München
Unfallschutzvorrichtung für Schweinezuchten
Die Heuerung "bezieht sich auf eine Unfalls chutzvorrichtrang für Schweinezuchten, unter deren Trennwänden oder Buchtentüren eine Kotrinne mit einem durch Seil- oder Kettenzug betätigbaren Schieber zum Entmisten der Schweinebuchten verläuft, wobei die Trennwände oder Buchtentüren an Isolatoren befestigte Stromleiter tragen.
Es sind Unfallschutzvorrichtungen für Schweinebuchten bekannt, welche zum Schutz eines bei Betätigung des Schiebers in der Bucht liegenden Tieres eine nachgiebige, in der Trennwand oder Buchtentür angeordnete Sperre aufweisen. In einer Ausführungsform dieser bekannten Unfallschutzvorrichtung sind die Sperrelemente aus einem elektrisch leitenden Material gebildet und an Isolierstücken gehalten sowie mit Anschlußlitzen zum Anschluß an einen Stromimpulsgeber versehen. Durch diese Anordnung soll vermieden werden, daß sich die Tiere während des Betriebes des Schiebers in unmittelbarer Bähe der Gefahrenstelle aufhalten, wobei jedoch ein am Boden liegendes krankes
Tier -sofern es vom Schieber erfaßt wird- ohne größeren Schaden zu erleiden durch die nachgiebige Sperre gefördert wird ο
Durch diese bekannte unfallschutzvorrichtung für Schweinebuchten wird indessen nicht vermieden, daß sich die Tiere bei einer Betätigung des Schiebers der Gefahrenstelle nähern bzw. sich dort unmittelbar aufhalten können. Insbesondere trägt der Spieltrieb der Tiere dazu bei, daß sie sich mit dem in Bewegung befindlichen Schieber beschäftigen und dadurch in den Bereich der Gefahrenzone, der sogenannten Quetschzone, gelangen· Die Gefahr, daß ein am Boden liegendes Tier vom Schieber mitgenommen wird ist an sich schon gering und läßt sich durch eine Bemessung der Kotrinne sowie Gestaltung des Schiebers aueschließen.
Ausgehend von einer Unfallschutzvorrichtung der eingangs genannten Art, besteht die der Seuerasg ssgrusds lieges= de Aufgabe darin, eine Unfallschutzvorrichtung für Schweinebuchten zu schaffen, welche die Tiere, zumindesten bei einer Betätigung des Schiebers, außerhalb der Gefahrenzone hält. Diese Aufgabe wird gemäß der !feuerung dadurch gelöst, daß die Stromleiter als Abweiser ausgebildet und
angeordnet sind.
Uach einem weiteren Merkmale der Heuerung sind die an Isolatoren gehaltene Abweiser mittels Distanzstücken mit den. Holmes oder IisngSötäbes der Trennwände bzw. Bucht elitären verbunden, wobei der dex Bucht zugewandte Teil des Abweisers vorzugsweise I—fonaig gestaltet ist, derart, daß der untere Schenkel des Abweisers parallel zum Unterholm verlauft»
Durch diese nach der Neuerung geschaffene Unfallschutzvorrichtung wird es vermieden, daß sich die Tiere -insbesondere während des Betriebes des Schiebers— der
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der Qutbschzone nähern. Bedingt dadurch, daß bei der Annäherung eines Tieres an die Gefahrenstelle eine vorherige Berührung mit dem unter Spannung stehenden Abweisers unvermeidlich ist, lernen die Tiere schnell die Sicherheitszone zu mei-den. Durch die L-förmige Gestaltung des Abweisers kommt das Tier bei einer Annäherung an die Gefahrenstelle auch darm mit dem Abweiser in Berührung, wenn es entweder nur den Kopf in die Nähe der Gefahrenstelle streckt oder sich hier quer zur Bewegungsrichtung des Schiebers stellt.
Weitere Einzelheiten der Neuerung sind aus den Zeichnungen ersichtlich, in welchen als Beispiel zwei Ausführungsformen der Unfallschutzvorrichtung schematisch dargestellt sind·
Gemäß den Figuren 1 und 2 sind an einer Trennwand oder Buchtentür 1 einer nicht näher dargestellten Schweinebucht, am Querholm 2 und am Unterholm 3 Distanzstücke 4 angebracht, welche Isolatoren 5 tragen. Ein Abweiser 6 ist über eine Stromleitung 6' mit einem Weidezaun-Impulsgeber 7 elektrisch verbunden und ist vorzugsweise aus Rohr oder Rundeisen gebildet. Wie insbesondere aus der Pig. I hervorgeht, besitzt der Abweiser eine i-förmige Gestalt, wobei der untere Schenkel parallel zum Unterholm verläuft» Im Boden der Bucht ist eine Rinne 9 eingelassen, in welcher an einem Seil- oder Kettenzug 1o ein Schieber 11 geführt ist. Der Schieber ist in beiden Richtungen innerhalb der Rinne bewegbar. Der Abweiser ist daher beidseitig von der Trennwand bzw. Buchtentür angeordnet und vorzugsweise, wie aus der Seitenansicht gemäß Fig. 2 zu ersehen, U-förmig gestaltet, derart, daß die beiden senkrechten Schenkel des U-Bogens im Abstand "S" und parallel zum Gitterwerk der Trennwand bzw. Buchtentür verlaufen. Durch diese Raumform des Abweisers wird beidseitig von der Trennwand bzw. Buch-
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tenzwischentür ein· Sicherheitszone gebildet» durch, welche, wie schon beschrieben, ein Herantreten des Tieres an die Gefahrenstell· vermieden wird. Mit dem Sinschlaten des nicht gezeigten Antriebsmotore Xiir den Schieber wird auch der Impulsgeber eingeschaltet» so daß nur während des Betriebs des Schiebers der Abweiser am Strompotential liegt·
Vie weiter aus den Figuren 5 und 4 xu ersehen ist, können die Abweiser 6 auch aus Drähten 8 gebildet sein, welch«, entsprechend dem vorherigen Beispiel, an den Trennwänden bzw. Buchtentür im Bereich, der Gefahrenstelle angeordnet; sind. Ua Beschädigungen der Drähte durch das Herantreten der Tiere zu vermeiden, empfiehlt es sich, bei hinreichend großer Bucht, die Abweiser dauernd am Potential des Impulsgebers 7 zu halten.

Claims (5)

• * * ♦ Schutzääenpjaühe
1. Unfalls ehutzrrorrichtung für Sehweinebnchtea, unter deren Trennwinden oder Buchtentüren eine lotrinue alt einem durch Seil- oder Kettenzug betätigbaren Schieber zu* Entmisten der Schweinebuchtsn verläuft, wobei die Tirennssäiide oder Buchtentüren an Isolatoren, befestigte Strom--" leiter tragen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromleiter als Abweiser (6) ausgebildet und im seitlichen Abstand (S) von der Trennwand oder Buchtents? (1) angeordnet sind·
2. Töifalls chutzvorrichtung nach ^sprach 1, dadurch gekenn-' zeichnet, daß die an Isolatoren (5) gehaltene Abweiser
(6) mittels Distanzstücke (4) sit den Holmen (2, 5) oder g Stäben der Trennwände und/oder Buchtentüren (1) verbunden
\ sind.
3· Unfalls chut ζ Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der der Bucht zugewandte Teil des Abweisers (6) I-förmig gestaltet ist derart, daß der untere Schenkel des Abweisers parallel zum Hinterholm (3) verläuft.
4-. TJhfallschutzvorrichtung nach Ansprüchen 1 "bis 3,
dadurch gekennzeichnet« daß der Abweiser (6) beidseitig und im Abstand (S) von der Trennwand oder Buchtentür (1) angebracht ist.
5. Unfallschutzvorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 4-,
dadurch gekennzeichnet, daß der Abweiser (6) in seiner
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Seitenansicht eine U-föimige Gestalt besitzt» wobei die beiden ^»Schenkel parallel und ia Äbstaad τοη der Trennwand oder Buchtentür (1) verlaofen·
ünfallsshutzvorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Abweiser (6) aus Brühten (8) bestehen, welche im Abstand (S) von der Trennwand oder Buchtentür (1) rerlaufen.
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