DE692655C - Filterpapiertuete - Google Patents

Filterpapiertuete

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Publication number
DE692655C
DE692655C DE1937M0136859 DEM0136859D DE692655C DE 692655 C DE692655 C DE 692655C DE 1937M0136859 DE1937M0136859 DE 1937M0136859 DE M0136859 D DEM0136859 D DE M0136859D DE 692655 C DE692655 C DE 692655C
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DE
Germany
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bottom part
symmetry
folded
axis
blank
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Expired
Application number
DE1937M0136859
Other languages
English (en)
Inventor
Willy May
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILLY MAY
Original Assignee
WILLY MAY
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Publication date
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Publication of DE692655C publication Critical patent/DE692655C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J31/00Apparatus for making beverages
    • A47J31/06Filters or strainers for coffee or tea makers ; Holders therefor
    • A47J31/08Paper filter inlays therefor to be disposed after use

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Packages (AREA)

Description

  • Filterpapiertüte Die Erfindung betrifft .eine Filterpapiertüte, insbesondere für trichterförmige Aufbrühfiltriergefäße.
  • Bekannt sind Filterpapierzuschnitte, welche so vorgeprägt sind, daß sie sich nach den Pragungen leicht in eine Form . zusammenfalten lassen, welche zum Einsetzen in trichterförmige Filtergefäße taugt. Die bekannten Prägungen verlaufen vom äußeren Rand nur bis an eine mittlere Kreisprägung. Diese Mittenscheibe bleibt dort also ungefaltet. Nachteilig ist hierbei, daß der Benutzer erst die Faltung vornehmen muß und daß außerdem durch die Faltung verhältnismäßig viel Papier gebraucht wird, welches in dem gefalteten Zustand die Filtrierfähigkeit hemmen kann.
  • Bekannt sind ferner in Tütenform hergestellte Filtereinlagen, die aus einem der Aufbrühfilterform entsprechenden Zuschnitt bestehen, bei dem der Bodenteil mit den beiden Teilen zusammenhängt und die Seitenwandkanten mit ihm und untereinander durch Prägungen o. dgl. verbunden sind. Es ist hierbei nachteilig, daß die geprägten Ränder unmittelbar im Bodenteil auftreten. Sie können mit -der Erweichung aufgehen. Es kann deshalb vorkommen, daß der ganze Boden mit dem Satz im Gefäß zurückbleibt. Bei einer anderen Ausführungsform steht der Zuschnitt mit einem. Spitzkant unten auf. Diese Form muß dann erst durch Zwang der Trichterform angepaßt werden. Das würde aber die Nahtstellen in der Nähe der Spitzkante übermäßig -beanspruchen, und die Nähte würden bei Erweichung des Papiers. zu leicht nachgeben. Diese Gefahr wird dadurch erhöht, daß die Stoffbahnen sich an den Rändrierungen zum Teil in einem gestreckten Winkel treffen, also jeder beim Eindrücken wie Einpressen entstehende Zug unmittelbar darauf hinwirkt, die Rändrierung wieder aufzuzerren.
  • Die Erfindung besteht demgegenüber darin, daß. der Papierausschnitt mit diametral gegenüberliegenden bogenförmigen Ausschnitten versehen ist, deren Scheitelmitte nicht bis an den zu bildenden Bodenteil heranreicht, und daß dieser Zuschnitt derart zusammengefaltet ist, daß die eine in der großen Symmetrieachse liegende Faltung diametral durch den gesamten Zuschnitt einschließlich des Bodenteils hindurchgeht ünd ihn in zwei symmetrische Hälften unterteilt, daß die um die kleine Symmetrieachse aufeinandergeklappten Ränder der bogenförmigen Ausschnitte miteinander in an sich bekannter Weise verbunden sind, daß durch zwei andere, nicht durch den Bodenteil gehende und von der kleinen Symmetrieachse aus etwa tangential zu den Bogenrändern verlaufende Faltungen diese verbundenen Bogenränder umgeschlagen sind, und daß dtnn die flach liegenden Hälften .der Filtertüte auseinandergebogen und wieder so aufeinandergefaltet sind, daß die tangential verlaufenden Faltungen sich decken.
  • Hiermit ist der Vorteil geschaffen, daß für den Bodenbereich eine nahtlose Papierfläche zur Verfügung gestellt ist, welche der Trichterform am Boden bereits Rechnung trägt. Insoweit nun der untere Teil des Trichters der Trichterform noch angepaßt werden muß, sind durch die Erfindung dafür besonders günstige Verhältnisse geschaffen, welche ein Reißen des Papiers als ausgeschlossen erscheinen lassen. Die Bogenform der miteinander zu verbindenden Ränder verlegt nämlich das zunächstlieg-ende Ende der Rändriernaht möglichst weit ab. Dadurch entsteht eine Art Zipfel in dem dreifach übereinanderliegenden Bereich, der noch eine vermehrte Reserve an Papierfläche bedeutet, die gegebenenfalls noch mit zu der Bodenbildung beizutragen vermag. Die R.ändriernahtverbindung beginnt erst in einer gewissen Höhe oberhalb des Trichterbodens, wo sie keinen Verzerrungen mehr ausgesetzt ist. Vor allem ist durch die Erfindung ein Papierzuschnitt geschaffen, der flach zusammengelegt verschickt und trotzdem vom Benutzer ohne Vorbereitung . gebrauchsfertig in den Trichter eingesetzt werden kann; denn vermöge der auch den Bodenteil diametral dnrchsetzen.den und in der großen Symmetrieachse liegenden Faltung öffnet sich der Hach zusammengelegte Zuschnitt von selbst -willig; -wenn man ihn an einer Seitenwandung allein hochhebt.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel erläutert.
  • Fig. i zeigt den ungefalteten Zuschnitt, und Fig.2 bis 5 zeigen die einzelnen Herstellungsstufen.
  • In Fig. i ist i der Zuschnitt. 2 sind die bogenförmigen Ausschnitte. Mit 3 bis 5 sind die Linien angedeutet, in denen die spätere Faltung vor sich gehen- soll. 6 sind die Nähte zum Zusammenhalten der Bogenränder und 7 der Bodenteil; der durch die Faltungen schließlich entsteht.
  • Von den Faltungslinien 3 bis 5 ist 3 die große Symmetrieachse, welche in der fertigen Tüte als Faltkante durch die ganze Tüte einschließlich des Bodenteils hindurchläuft und bewirkt, daß die beiderseitigen Hälften des Trichters willig auseinanderklappen.
  • Ein solcher Zuschnitt nach Eig. i wird aber bei der Herstellung einer Filtertüte zunächst um seine kurze Symmetrieachse 4 zusammengefaltet, so daß die beiden Hälften gemäß Fig.2 aufeinanderliegen, wobei sich die bogenfärmigen Ausnehmungen 2 decken. Diese Faltung 4 ist aber nur vorübergehend. Die Ränder 2 werden nun zunächst durch die Rändrierungen 6 miteinander verbunden. Es werden nunmehr nach Fig.3 die tangential an den Bogenrändern verlaufenden Umbiegekanten 5 gewählt und um diese die über sie vorstehenden Teile gerihäß Fig.4 so Umgebogen, daß der eine nach vorn und der andere, -wie durch Strichelung angedeutet, nach hinten zu liegen kommt. Nunmehr werden die beiden flach liegenden Hälften des Zuschnittes auseinandergebogen und rechtwinklig zu der in Fig.4 gezeichneten Lage gemäß Fig.5 so aufeinandergedrückt, daß die beiden Kanten 5 sich unmittelbar decken. Hierbei bilden sich die beiden Faltungen 5 sowie die Faltung 4 um die kleine Symmetrieachse, insoweit diese im Bereich des Bodenteils verläuft, wieder zurück, indem letztere gleichzeitig einwärts kippt und nur noch mit ihren Punkten 9 in der ursprünglichen Lage der kleinen Symmetrieachse verbleibt. Dieser Mittenbereich der Faltung 4 um die kleine Symmetrieachse ist in Fig. 4 und 5 mit 8 besonders bezeichnet. Von den Punkten 9 nach den unteren Enden der Bogen 2 bleibt die Faltung 4 bestehen. Die Faltung 3 um die große Symmetrieachse erleidet dabei Brüche in den Punkten i i und verläuft nach Fig.5 zwischen diesen Punkten nach den Linien io innerhalb der Filtertüte. Schließlich sind hierbei je zwei von den beiden Brüchen ii nach den Brüchen 9 führende Faltungen 12 entstanden. Die Bezugszeichen 9 bis 12 sind zur besseren Erläuterung auch in Fig. i wiederholt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Filterpapiertüte, insbesondere für trichterförmige Aufbrühfiltriergefäße, mit einem durch Faltung aus dem gesamten Zuschnitt zu bildenden Bodenteil, dadurch gekennzeichnet, daß der Papierzuschnitt (i) mit diametral gegenüberliegenden bogenförmigen Ausschnitten (2-) versehen ist, deren Scheitelmitte nicht bis an den zu bildenden Bodenteil heranreicht, und daß dieser Zuschnitt derart zusammengefaltet ist, daß die eine in der großen Symmetrieachse (3) liegende Faltung diametral durch den gesamten Zuschnitt (i) einschließlich des Bodenteils hindurchgeht und ihn in zwei symmetrische Hälften unterteilt, daß die um dis kleine Symmetrieachse (¢) aufeinandergeklappten Ränder der bogenförmigen Ausschnitte (z) miteinander in an sich bekannter Weise verblinden sind, daß durch zwei andere, nicht durch den Bodenteil gehende und von der kleinen Symmetrieachse (q.) aus etwa tangential zu den Bogenrändern verlaufende Faltüngen (5) diese verbundenen Bogenränder umgeschlagen sind und daß dann die Eiach liegenden Hälften der Filtertüte auseinandergebogen und wieder so aufeinandergefaltet sind, daß die tangential verlaufenden Faltungen (5) sich decken.
DE1937M0136859 1937-01-13 1937-01-13 Filterpapiertuete Expired DE692655C (de)

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DE (1) DE692655C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1057760B (de) * 1954-10-30 1959-05-21 C Hanns Meyer Filtergefaess

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1057760B (de) * 1954-10-30 1959-05-21 C Hanns Meyer Filtergefaess

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