DE69232103T2 - Automatischer Entzerrer - Google Patents

Automatischer Entzerrer

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DE69232103T2
DE69232103T2 DE69232103T DE69232103T DE69232103T2 DE 69232103 T2 DE69232103 T2 DE 69232103T2 DE 69232103 T DE69232103 T DE 69232103T DE 69232103 T DE69232103 T DE 69232103T DE 69232103 T2 DE69232103 T2 DE 69232103T2
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen automatischen Entzerrer und insbesondere einen voll digitalen automatischen Entzerrer, der auf der Empfangsseite eines digitalen Funkkommunikationssystems mit einer Mehrpegel-Quadraturamplitudenmodulation (Mehrpegel-QAM) oder einer Vielphasenmodulation zu verwenden ist.
  • In den letzten Jahren wurde auf der Empfangsseite digitaler Funkkommunikationssysteme der Entzerrer mit Transversalfiltern zum Verhindern des Verschlechterns der Schaltungsqualität durch ein in den Ausbreitungswegen erzeugtes frequenzselektives Fading verwendet. Entzerrer mit höheren Entzerrungsfähigkeiten schließen den Entscheidungs-Rückkopplungsentzerrer ein.
  • Ein herkömmlicher voll digitaler Entscheidungs-Rückkopplungsentzerrer mit 5 Abgriffen ist in Fig. 1 der anliegenden Zeichnung dargestellt. Ein von einem Demodulator (nicht dargestellt) an einen Eingangsanschluß 1 angelegtes analoges Grundbandsignal wird einer Verstärkungsanpassungsschaltung 11 zugeführt. Die Verstärkungsanpassungsschaltung 11 komprimiert das Signal mit einem Kompressionsverhältnis von 1/K (K > 1 oder K = 1), so daß der Pegel des Signals den vorgegebenen Bereich des Eingangssignalpegels des daran angeschlossenen A/D-Wandlers 12 selbst dann nicht übersteigt, wenn die Signalwellenform infolge im Ausbreitungsweg auftretenden Fadings verzerrt ist. Der A/D-Wandler 12 tastet das analoge Ausgangssignal von der Verstärkungsanpassungsschaltung 11 mit einem von einem Anschluß 2 zugeführten Taktsignal CLK&sub1; einer Abtastfrequenz fc ab und quantisiert es und führt den digitalen Signalzug S&sub1; mit N Bits einem Entscheidungs-Rückkopplungs-Transversalfilter 101 zu.
  • Im Entscheidungs-Rückkopplungs-Transversalfilter 101 wird das Digitalsignal S&sub1; an einen ersten Multiplizierer 25 und eine erste Verzögerungsschaltung 21 angelegt. Die erste Verzögerungsschaltung 21 legt ein verzögertes Ausgangssignal an einen zweiten Multiplizierer 26 und eine zweite Verzögerungsschaltung 22 an. Die zweite Verzögerungsschaltung 22 legt ein verzögertes Ausgangssignal an einen dritten Multiplizierer 27 an. Eine Entscheidungsschaltung 14 legt ein Ausgangssignal an eine dritte Verzögerungsschaltung 23 an, deren verzögertes Ausgangssignal einem vierten Multiplizierer 28 und einer vierten Verzögerungsschaltung 24 zugeführt wird. Die vierte Verzögerungsschaltung 24 legt ein verzögertes Ausgangssignal an einen fünften Multiplizierer 29 an. Die Multiplizierer 25, 26, 27 und die Verzögerungsschaltungen 21, 22 bilden zusammen eine Schaltung, die als Vorentzerrer 201 bezeichnet wird, und die Multiplizierer 28, 29 und die Verzögerungsschaltungen 23, 24 bilden zusammen eine Schaltung, die als Nachentzerrer 202 bezeichnet wird.
  • Jede der Verzögerungsschaltungen 21 bis 24 weist einen Flipflop oder dergleichen auf und verzögert das zugeführte Signal um ein Bit. In den Multiplizierern 25 bis 29 wird jedes der zugeführten Eingangssignale mit jeweiligen von einem Steuersignalgenerator 102 zugeführten Abgriffskoeffizienten C&submin;&sub2;, C&submin;&sub1;, C&sub0;, C&sub1;, C&sub2; multipliziert. Die sich ergebenden Produkte werden als Multiplizierer-Ausgangssignale m&submin;&sub2;, m&submin;&sub1;, m&sub0;, m&sub1;, m&sub2; einem Addierer 13 zugeführt. Der Addierer 13 addiert digital die zugeführten Multiplizierer-Ausgangssignale m&submin;&sub2;, m&submin;&sub1;, m&sub0;, m&sub1;, m&sub2; und gibt ein entzerrtes Signal S1A, aus dem die Zwischensymbolinterferenz infolge des im ursprünglichen Signal S&sub1; enthaltenen Fadings entfernt ist, an die Nachverarbeitungsschaltung 15 und die Entscheidungsschaltung 14 aus. Die Entscheidungsschaltung 14 bestimmt einen idealen Signalpegel, der dem Pegel des zugeführten binären Signals am nächsten liegt, und gibt ein Signal des bestimmten Signalpegels als Entscheidungssignal S1B aus. Da dem Nachentzerrer 202 das Entscheidungssignal S1B zugeführt wird, aus dem eine Wellenformverzerrung infolge von Fading oder dergleichen entfernt worden ist, ist die Zwischensymbolinterferenz, die durch den Nachentzerrer 202 entfernt werden kann, vollkommen entzerrt, es sei denn, die dem Multiplizierer 28, 29 zugeführten Abgriffskoeffizienten sind genau und die Multiplizierer-Ausgangssignale sind gesättigt. Die Nachverarbeitungsschaltung 15 wird zum Wiederherstellen des ursprünglichen Signals, das durch die Verstärkungsanpassungsschaltung 11 auf 1/K komprimiert wurde, auf den ursprünglichen Pegel verwendet, und sie gibt ein Signal mit dem richtig korrigierten Pegel über einen Anschluß 3 aus.
  • Die Arbeitsweise der Entscheidungsschaltung 14 und der Nachverarbeitungsschaltung 15 werden in genauen Einzelheiten mit Bezug auf Fig. 2 der anliegenden Zeichnung beschrieben. Es wird angenommen, daß das an den Anschluß 1 angelegte Eingangssignal ein 4-wertiges Signal ist, das ein gemäß einer 16-wertigen Quadraturamplitudenmodulation (16QAM) moduliertes Grundbandsignal ist. Die Idealwerte des 4-wertigen Signals weisen durch weiße Punkte A, B, C, D (Fig. 2) angegebene Pegel als das an den A/D-Wandler 12 angelegte Eingangssignal auf, wobei die weißen Punkte A, B, C, D jeweils 2-Bit-Informationssignalen (00), (01), (10), (11) entsprechen, die jeweils aus dem ersten und dem zweiten Bit bestehen, wenn das Kompressionsverhältnis 1 ist. Das dritte oder höhere Bits des Ausgangssignals des A/D-Wandlers 12 sind ein Fehlersignal, das eine Abweichung von den Idealwerten angibt. Falls das Kompressionsverhältnis 1/K 1/2 ist, ist die Amplitude der Punkte A, B, C, D halbiert, und sie sind zu jeweiligen schwarzen Punkten A&sub1;, B&sub1;, C&sub1;, D&sub1; komprimiert. Die Idealwerte der Punkte A&sub1;, B&sub1;, C&sub1;, D&sub1; sind jeweils durch 3-Bit-Signale (010), (011), (100), (101) dargestellt. Dann sind das vierte oder höhere Bits des Ausgangssignals des A/D-Wandlers 12 ein Fehlersignal, das eine Abweichung von den Idealwerten angibt. Insofern das entzerrte Ausgangssignal S1A vom Entscheidungs- Rückkopplungs-Transversalfilter 101 thermisches Rauschen und Zwischensymbolinterferenz enthält, die nicht entfernt werden können, ändert sich das Fehlersignal stochastisch. Falls daher Signale des ersten bis N-ten Bits direkt zum Nachentzerrer 202 zurückgeführt werden würden, könnte das Signal nicht in geeigneter Weise entzerrt werden, weil die Eingangssignale des Nachentzerrers 202 Fehler enthalten. Zum Lösen des oben angegebenen Problems bestimmt die Entscheidungsschaltung 14 eindeutig, daß das erste bis dritte Bit einer der vier Idealwerte 010, 011, 100, 101 ist, und sie bestimmt auch, daß das vierte und höhere Bits entsprechend dem Ausgangssignal der in Fig. 2 dargestellten Entscheidungsschaltung einen festen Wert 100 ~ 0 (~ gibt ausschließlich Nullen an) annehmen, wenn das Digitalsignal S1A eingegeben wird, wodurch das Entscheidungssignal S1B erzeugt wird. Falls N = 5 ist, wird das Entscheidungssignal S1B = 10010 erzeugt, wenn das Digitalsignal S1A = 10011 eingegeben wird, und wird das Entscheidungssignal S1B = 10110 erzeugt, wenn das Digitalsignal S1A = 11100 eingegeben wird. Zum Verdoppeln des auf 1/2 komprimierten Signals zum ursprünglichen Signal wandelt die Nachverarbeitungsschaltung 15 das zugeführte Signal entsprechend dem Ausgangssignal von der in Fig. 2 dargestellten Nachverarbeitungsschaltung um, wodurch 3-Bit-Signale des Wegs 1, des Wegs 2 und des Wegs 3 erzeugt werden. Wenn beispielsweise das Digitalsignal S1A = 10011 eingegeben wird, erzeugt die Nachverarbeitungsschaltung 15 ein Ausgangssignal D = 101, und wenn das Digitalsignal S1A = 11100 eingegeben wird, erzeugt die Nachverarbeitungsschaltung 15 ein Ausgangssignal D = 111. Die Wege 1, 2 sind Informationsbits, und der Weg 3 ist ein Fehlerbit, der die Polarität des Fehlersignals angibt. Die Abgriffskoeffizienten C&submin;&sub2;, C&submin;&sub1;, C&sub0;, C&sub1;, C&sub2; werden anhand des Steuersignalgenerators 102 erhalten, der Exklusiv- ODER-Berechnungen zwischen dem die Polarität des empfangenen Signals angebenden Polaritätssignal d (Weg 1) und einem Fehlersignal e (Weg 3) vornimmt, das Ergebnis zeitlich mittelt und die gemittelte Ausgabe ausgibt. Die Grundgedanken zum Erzeugen der Abgriffskoeffizienten werden beispielsweise im Kapitel 11 von "Digital Signal Processing", herausgegeben und veröffentlicht von "Institute of Electronics, Information and Communication Engineering", 1975, Japan detailliert beschrieben.
  • Fig. 3 der anliegenden Zeichnung zeigt einen Fall eines Zweistrahl-Fadings, auf den die Zweistrahl-Fading-Entzerrkennlinie des oben erwähnten herkömmlichen Entscheidungs- Rückkopplungsentzerrers angewendet ist. Die in Fig. 3 dargestellte Kurve S wird auch als eine Signaturkurve bezeichnet. Der Graph aus Fig. 3 hat eine horizontale Achse, die eine Dämpfungsposition fd darstellt, die die Verschiebung der Fading-Dämpfungsfrequenz gegenüber dem Zentrum des Spektrums eines gewünschten Signals angibt, wobei die Verschiebung durch die Taktfrequenz normiert ist, und eine vertikale Achse, die Amplitudenverhältnisse &rho; darstellt, die Amplituden der durch Amplituden der Hauptwelle normierten reflektierten Welle (verzögerten Welle) angibt. Die Dämpfungstiefe Dn wird durch Dn = -20log(1 - &rho;)dB ausgedrückt. Die Kurve S wird durch Verbinden der Punkte fd und &rho; unter Verwendung der Dämpfungsposition fd und des Amplitudenverhältnisses &rho; als Parameter aufgetragen, wobei das Fehlerverhältnis P = 1 · 10&supmin;&sup4; ist. Das Fehlerverhältnis P ist in der Fläche, die von der Kurve S in Fig. 3 umgeben ist, größer als 10&supmin;&sup4;. Es ist daher verständlich, daß die Fähigkeit des Entzerrers umso größer ist, je kleiner die von der Kurve S umgebene Fläche ist. Weil die Interferenzwelle im Bereich 0 < &rho; < 1 bezüglich der Hauptwelle verzögert ist, wird die Zwischensymbolinterferenz durch den Nachentzerrer entfernt. Im Bereich &rho; > 1 wird die Zwischensymbolinterferenz durch den Vorentzerrer 201 entfernt, wenn die verzögerte Welle zur Hauptwelle wird. Beim Entscheidungs-Rückkopplungsentzerrer ist das an den Nachentzerrer angelegte Eingangssignal ein entzerrtes Entscheidungssignal und gleicht im wesentlichen dem Idealwert. Daher ist das Signal im Bereich 0 < &rho; < 1 in Fig. 3 im wesentlichen vollständig entzerrt. Im Bereich &rho; > 1 ist die Entzerrungsfähigkeit kleiner als im Bereich 0 < &rho; < 1, insofern eine Zwischensymbolinterferenz nicht aus dem an den Vorentzerrer angelegten Eingangssignal entfernt wird. Der Eingangspegel, die Abgriffskoeffizienten und der Ausgangspegel der Multiplizierer im Vorentzerrer und im Nachentzerrer haben Werte, die von der Dämpfungsposition -1 bis zur Dämpfungsposition +1 reichen.
  • Weil die Verbesserungsfähigkeit beim oben beschriebenen herkömmlichen Entscheidungs-Rückkopplungsentzerrer im Bereich &rho; > 1, in dem die verzögerte Welle intensiver als die Hauptwelle ist, wie durch die Signaturkurve S in Fig. 3 angegeben ist, nicht gut ist, ist die Ausfallwahrscheinlichkeit bei einem digitalen Mikrowellen-Kommunikationssystem, bei dem die Bedingungen &rho; < 1 und &rho; > 1 im wesentlichen mit der gleichen Wahrscheinlichkeit auftreten, nicht wesentlich verbessert.
  • Hinsichtlich des oben beschriebenen Entscheidungs-Rückkopplungsentzerrer kann auf US-A-5 267 265 verwiesen werden.
  • Weiterer Bezug kann auf IEEE 1986 International Conference on Communications - ICC '86, Toronto, Kanada, 22.-25. Juni 1986, Band 3, Seiten 1455-1459, Watanabe K. "Adaptive matched filter and its significance to anti-multipath fading" genommen werden. Hierin ist ein adaptives abgeglichenes Filter offenbart, das mit einem Entscheidungs-Rückkopplungsentzerrer kombiniert ist. Der Entscheidungs-Rückkopplungsentzerrer umfaßt ein Entscheidungs-Rückkopplungs-Transversalfilter mit einem Vorentzerrer, einem Nachentzerrer und einem Addierer zum Addieren von Ausgangssignalen von dem Vorentzerrer und dem Nachentzerrer. Ein Steuersignalgenerator liefert dem Entscheidungs-Rückkopplungs-Transversalfilter Abgriffskoeffizienten, und die Entscheidungsschaltung bestimmt den idealen Signalpegel, der dem Ausgangssignal von dem Addierer am nächsten liegt, und führt den idealen Signalpegel zum Nachentzerrer zurück.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen voll digitalen automatischen Entzerrer bereitzustellen, der in der Lage ist, die Fading-Interferenz im Bereich &rho; > 1 zu entzerren, in dem eine reflektierte Welle intensiver ist als eine direkte Welle und in dem die Fading-Interferenz durch den herkömmlichen Entscheidungs-Rückkopplungsentzerrer nicht angemessen entzerrt werden kann.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein automatischer Entzerrer vorgesehen, der aufweist: eine Verstärkungsanpassungsschaltung zum Komprimieren, bei einem bestimmten Verhältnis, der Amplitude eines von einem Demodulator zugeführten analogen Basisbandsignals, wobei das analoge Basisbandsignal infolge des Fadings eines Ausbreitungswegs eine Zwischensymbolinterferenz aufweist, einen A/D-Wandler zum Umwandeln eines analogen Ausgangssignals von der Verstärkungsanpassungsschaltung in ein Digitalsignal mit einem extern zugeführten Taktsignal, einen Entscheidungs-Rückkopplungsentzerrer, der ein Entscheidungs-Rückkopplungs-Transversalfilter mit einem Vorentzerrer zum Entfernen der Zwischensymbolinterferenz aus dem vom A/D-Wandler zugeführten Digitalsignal, wenn &rho; > 1 ist (&rho; ist das Verhältnis zwischen der Amplitude einer reflektierten Welle und der Amplitude einer Hauptwelle), einen Nachentzerrer zum Entfernen der Zwischensymbolinterferenz aus dem Digitalsignal vom A/D- Wandler, falls 0 < &rho; < 1 ist, und einen Addierer zum Addieren von Ausgangssignalen vom Vorentzerrer und vom Nachentzerrer, einen Steuersignalgenerator zum Zuführen von Abgriffskoeffizienten zum Entscheidungs-Rückkopplungs-Transversalfilter, eine Entscheidungsschaltung zum Bestimmen des idealen Signalpegels, der einem Ausgangssignal vom Addierer am nächsten liegt, und zum Rückführen des idealen Signalpegels zum Nachentzerrer sowie eine Nachverarbeitungsschaltung zum Wiederherstellen der Amplitude des Ausgangssignals vom Addierer zu der Amplitude des analogen Grundbandsignals, bevor es durch die Verstärkungsanpassungsschaltung komprimiert wird, aufweist, und ein adaptives abgeglichenes Filter, das zwischen den A/D-Wandler und den Entscheidungs-Rückkopplungsentzerrer geschaltet ist, um eine asymmetrische Impulsantwort infolge der Zwischensymbolinterferenz des digitalen Signals vom A/D- Wandler zu symmetrisieren.
  • Der automatische Entzerrer umfaßt weiterhin einen Frequenzmultiplizierer zum Multiplizieren der Frequenz des extern zugeführten Taktsignals mit n (n ist eine ganze Zahl von 2 oder mehr) zu einer dem A/D-Wandler zuzuführenden Abtastfrequenz, wobei das Entscheidungs-Rückkopplungs-Transversalfilter Abgriffsintervalle von T/n (Sekunden) aufweist (T ist der Kehrwert der Symbolfrequenz des extern zugeführten Taktsignals).
  • Das adaptive abgeglichene Filter umfaßt ein Transversalfilter und einen Steuersignalgenerator zum Erfassen der Korrelation zwischen dem vom A/D-Wandler dem Transversalfilter zugeführten Digitalsignal und einem vom Transversalfilter zugeführten Ausgangssignal, zum Erfassen von Abgriffskoeffizientensignalen durch zeitliches Mitteln der erfaßten Korrelation und zum Zuführen der erzeugten Abgriffskoeffizientensignale zum Transversalfilter.
  • Das adaptive abgeglichene Filter umfaßt auch ein Transversalfilter und einen Zwischenspeicher zum Zwischenspeichern eines Ausgangssignals vom Transversalfilter bei Intervallen T und zum Ausgeben des zwischengespeicherten Signals an den Entscheidungs-Rückkopplungsentzerrer.
  • Die oben angegebenen und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der folgenden Beschreibung in Zusammenhang mit der anliegenden Zeichnung, in der eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beispielhaft dargestellt ist, verständlich werden.
  • Fig. 1 ist ein Blockdiagramm eines herkömmlichen voll digitalen Entscheidungs-Rückkopplungsentzerrers mit 5 Abgriffen,
  • Fig. 2 ist ein Diagramm, das die Art veranschaulicht, in der Signale von Schaltungen des in Fig. 1 dargestellten herkömmlichen Entscheidungs-Rückkopplungsentzerrers verarbeitet werden,
  • Fig. 3 ist ein Diagramm, in dem eine Signatur des in Fig. 1 dargestellten herkömmlichen Entscheidungs-Rückkopplungsentzerrers dargestellt ist,
  • Fig. 4 ist ein Blockdiagramm, in dem die Grundgedanken eines zur vorliegenden Erfindung hinzugefügten adaptiven abgeglichenen Filters dargestellt sind,
  • die Fig. 5(a), 5(b) und 5(c) sind Diagramme von Impulsantworten, die die in Fig. 4 dargestellten Grundgedanken veranschaulichen,
  • die Fig. 6(a), 6(b) und 6(c) sind Diagramme, die die in Fig. 4 dargestellten Grundgedanken veranschaulichen,
  • Fig. 7 ist ein Blockdiagramm eines automatischen Entzerrers gemäß der vorliegenden Erfindung,
  • Fig. 8 ist ein Blockdiagramm eines Entscheidungskoeffizienten- oder Steuersignalgenerators für das adaptive abgeglichene Filter beim in Fig. 7 dargestellten automatischen Entzerrer, und
  • Fig. 9 ist ein Diagramm, in dem eine Signatur des in Fig. 7 dargestellten automatischen Entzerrers dargestellt ist.
  • Bevor auf die detaillierte Beschreibung der vorliegenden Erfindung eingegangen wird, werden weiter unten zuerst die Grundgedanken des zur vorliegenden Erfindung hinzugefügten adaptiven abgeglichenen Filters mit Bezug auf die Fig. 4, 5(a) bis 5(c) und 6(a) bis 6(c) beschrieben. In Fig. 4 ist ein Transversalfilter 105 mit 2 Abgriffen in einem adaptiven abgeglichenen Filter dargestellt. Gewöhnlich muß zum Übertragen von Impulsen ohne Zwischensymbolinterferenz über einen Übertragungsweg mit einer Bandbegrenzung, wie sie bei der digitalen Mikrowellenkommunikation verwendet wird, eine Impulsantwort des ganzen Übertragungssystems in jedem Zeitintervall T mit Ausnahme der zentralen Spitze null sein, wie in Fig. 5(a) dargestellt ist. Falls der Übertragungsweg jedoch zwei Wege aufweist, wobei jeweils einer für direkte und reflektierte Wellen vorgesehen ist, interferieren diese Wellen miteinander, wodurch ein Mehrweg-Fading hervorgerufen wird. Wenn die Amplitude der reflektierten Welle an diesem Punkt größer ist als die der direkten Welle (&rho; > 1), weist die Impulsantwort des Übertragungswegs zur Zeit t = -T eine erhebliche nachteilige Zwischensymbolinterferenz auf, wie in Fig. 5(b) dargestellt ist. Falls die Hauptwelle s&sub0; (= a(m)) und die Zwischensymbolinterferenz s&submin;&sub1; (= a(m + 1)) zur Zeit t = -T durch die in Fig. 6(a) dargestellten Pfeile angegeben sind, sind die Hauptwelle und die Zwischensymbolinterferenz in Fig. 6(b) als um T verzögert dargestellt. Wenn das Transversalfilter 105 mit 2 Abgriffen eine Verzögerungsschaltung 41, Multiplizierer 42, 43 und einen Addierer 44 aufweist, wie in Fig. 4 dargestellt ist, ist das Signal S&sub0; durch Fig. 5(a) angegeben und ist das Signal S&sub1; durch Fig. 5(b) angegeben. Der Addierer 44 erzeugt ein Ausgangssignal S&sub2;, das folgendermaßen ausgedrückt ist:
  • S&sub2; = &alpha; · S&sub0; + &beta; · S&sub1; (1)
  • Falls &alpha; = 1/1,9 und &beta; = -1/1,9 ist, ist das Ausgangssignal S&sub2; durch die folgende Gleichung (2) gegeben:
  • S&sub2; = 1/1,9 · S&sub0; + (-1/1,9) · S&sub1; (2)
  • Daher ist das Ausgangssignal S&sub2; so angegeben, wie in Fig. 6(c) dargestellt ist. Wenn die Abgriffskoeffizienten &alpha;, &beta; in das Transversalfilter 105 eingegeben wurden, wird die Zwischensymbolinterferenz der Impulsantwort des Eingangssignals S&sub0; dann, wenn das Eingangssignal S&sub0;, das einer wesentlichen Zwischensymbolinterferenz s&submin;&sub1; infolge der fortschreitenden Welle unterzogen wurde, wie in Fig. 6(a) dargestellt ist, durch das Transversalfilter 105 läuft, in symmetrische Zwischensymbolinterferenzen s&submin;&sub1;, s&sub1; vor und nach dem Hauptsignal S&sub0; (t = 0) dispergiert. Es sei bemerkt, daß die Beträge der Zwischensymbolinterferenzen s&submin;&sub1;, s&sub1; infolge der Dispersion auf etwa 1/2 der Zwischensymbolinterferenz s&submin;&sub1; vor der Dispersion verringert sind. Falls der Vorentzerrer des herkömmlichen Entscheidungs-Rückkopplungsentzerrers eine auf die Beträge der Zwischensymbolinterferenzen s&submin;&sub1;, s&sub1; von 0,5 oder weniger begrenzte Entzerrfähigkeit aufweist und der Nachentzerrer eine auf den Betrag der Zwischensymbolinterferenz s&sub1; von 0,9 oder weniger begrenzte Entzerrfähigkeit aufweist, kann die Zwischensymbolinterferenz s&submin;&sub1; = 0,9 des Signals S&sub0; bei Abwesenheit des Transversalfilters 105, also nur mit einem herkömmlichen Entscheidungs-Rückkopplungsentzerrer 106 nicht entzerrt werden, wenn das Transversalfilter 105 jedoch dem herkömmlichen Entscheidungs-Rückkopplungsentzerrer 106 vorhergeht, werden die Zwischensymbolinterferenz s&submin;&sub1; = 0,9/1,9, also etwa 0,47, und die Zwischensymbolinterferenz s&sub1; = 1/1,9 = 0,53 vollkommen entzerrt. Das Transversalfilter mit dieser Funktion wird als ein abgeglichenes Filter bezeichnet.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung umfaßt ein automatischer Entzerrer ein voll digitales, adaptives abgeglichenes Filter in Form einer voll digitalen Schaltung in Kombination mit einem Abgriffskoeffizientengenerator, der in der Lage ist, adaptiv automatisch Abgriffskoeffizienten anzupassen, die abhängig von der Impulsantwort eines Übertragungswegs, also dem Zustand des Fadings an das adaptive abgeglichene Filter zu übergeben sind, und einen voll digitalen Entscheidungs- Rückkopplungsentzerrer, dem das adaptive abgeglichene Filter vorhergeht. Der automatische Entzerrer gemäß der vorliegenden Erfindung ist in der Lage, das Fading im Bereich &rho; > 1 zu entzerren, der bisher nicht angemessen entzerrt wurde.
  • Nun wird ein automatischer Entzerrer gemäß einer speziellen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weiter unten mit Bezug auf Fig. 7 beschrieben. Die Teile des in Fig. 7 dargestellten automatischen Entzerrers, die mit denen des in Fig. 1 dargestellten herkömmlichen Entscheidungs-Rückkopplungsentzerrers identisch sind, sind mit identischen Bezugssymbolen bezeichnet und werden nicht detailliert beschrieben.
  • Wie in Fig. 7 dargestellt ist, weist der automatische Entzerrer zusätzlich zu Eingangsanschlüssen 1, 2, einer Verstärkungsanpassungsschaltung 11, eines A/D-Wandlers 12, und eines Entscheidungs-Rückkopplungsentzerrers (DFE) 301, die mit denen der herkömmlichen Schaltungsanordnung identisch sind, einen Frequenzverdoppler 16 zum Verdoppeln der Frequenz des dem Eingangsanschluß 2 zugeführten Taktsignals CLK&sub1; und ein adaptives abgeglichenes Filter (AMF) 302 auf. Das adaptive abgeglichene Filter 302 weist ein Transversalfilter 103 mit 5 Abgriffen, einen Abgriffskoeffizienten- oder Steuersignalgenerator 104 und einen Zwischenspeicher 107 auf.
  • Ein von einem Demodulator (nicht dargestellt) an den Eingangsanschluß 1 angelegtes analoges Grundbandsignal wird der Verstärkungsanpassungsschaltung 11 zugeführt. Die Verstärkungsanpassungsschaltung 11 komprimiert die Signalverstärkung mit einem Kompressionsverhältnis 1/K (K > 1 oder K = 1), so daß das Niveau des Signals einen vorgegebenen Bereich des Eingangssignalpegels des daran angeschlossenen A/D-Wandlers 12 selbst dann nicht übersteigt, wenn die Signalwellenform infolge von Fading im Ausbreitungsweg verzerrt ist. Das komprimierte Signal wird dann an den A/D- Wandler 12 angelegt. Das Taktsignal CLK&sub1; mit der Frequenz fc, das dem Eingangsanschluß 2 zugeführt wird, wird in der Frequenz durch einen Frequenzverdoppler 16 verdoppelt, der das Taktsignal CLK&sub2; mit der Abtastfrequenz 2fc an den A/D-Wandler 12 anlegt. Der A/D-Wandler 12 tastet das analoge Ausgangs- Grundbandsignal von der Verstärkungsanpassungsschaltung 11 dann mit der Abtastfrequenz 2fc ab und quantisiert es und führt den digitalen Signalzug DS&sub0; mit N Bit dem Transversalfilter 103 mit 5 Abgriffen zu.
  • Das Transversalfilter 103 mit 5 Abgriffen umfaßt erste bis vierte Verzögerungsschaltungen (jeweils mit einer Verzögerungszeit T/2) 31 bis 34, die in Reihe geschaltet sind, einen ersten Multiplizierer 35, der an den Eingangsanschluß der ersten Verzögerungsschaltung 31 angeschlossen ist, zweite bis fünfte Multiplizierer 36 bis 39, die jeweils an die Ausgangsanschlüsse der ersten bis vierten Verzögerungsschaltungen 31 bis 34 angeschlossen sind, und einen Addierer 40 zum Addieren von Ausgangssignalen von den jeweiligen ersten bis fünften Multiplizierern 35 bis 39. Den ersten bis fünften Multiplizierern 35 bis 39 werden jeweilige Abgriffskoeffizienten A&submin;&sub2;, A&submin;&sub1;, A&sub0;, A&sub1;, A&sub2; von einem Steuersignalgenerator 104 zugeführt, der Abgriffskoeffizientensignale erzeugt. Der Addierer 40 erzeugt ein Summenausgangssignal DS&sub1;, das die Summe der Produkte von den ersten bis fünften Multiplizierern 35 bis 39 angibt. Das Summenausgangssignal DS&sub1; dient dem Symmetrisieren einer durch den Mehrweg-Fading-Übertragungsweg hervorgerufenen asymmetrischen Impulsantwort. Bei der dargestellten Ausführungsform ist das Abgriffsintervall (also die Verzögerungszeit von jeder der Verzögerungsschaltungen 31 bis 34) als T/2 gewählt (T ist zu fc reziprok), weil die Impulsantwort selbst dann angemessen symmetrisiert werden kann, wenn die Verzögerungszeit zwischen der direkten und der reflektierten Welle einen Wert nahe bei T/2 oder 3/2·T aufweist. Das Transversalfilter 103 kann mehr oder weniger als die fünf Abgriffe aufweisen. Jede der Verzögerungsschaltungen 31 bis 34 kann einen Flipflop aufweisen, der ansprechend auf ein zugeführtes Taktsignal mit der Frequenz 2fc arbeitet.
  • Das Ausgangssignal vom Addierer 40 hat eine Periode T/2. Weil das zum Erhalten des zu übertragenden Signalzugs erforderliche Informationssignal jedoch bei der Periode T auftritt, sind die anderen vorübergehend auftretenden Signalkomponenten unnötig. Daher wählt der Zwischenspeicher 17, der einen Flipflop aufweisen kann, der ansprechend auf das zugeführte Taktsignal mit der Frequenz fc arbeitet, das Informationssignal bei jedem Intervall T aus und gibt das ausgewählte Signal als Ausgangssignal DS&sub2; des adaptiven abgeglichenen Filters 302 an den Entscheidungs-Rückkopplungsentzerrer 301 aus. Selbst dann, wenn die Impulsantwort des dem adaptiven abgeglichenen Filter 302 zugeführten Eingangssignals DS&sub0; infolge des Mehrweg-Fadings von &rho; = 1,1 einer erheblichen Zwischensymbolinterferenz zur Zeit t = -T ausgesetzt ist, wie in Fig. 6(b) dargestellt ist, ist die Impulsantwort des Ausgangssignals DS&sub2; des adaptiven abgeglichenen Filters 302 symmetrisch, wie in Fig. 6(c) dargestellt ist. Das heißt, daß die erhebliche Zwischensymbolinterferenz zur Zeit t = -T, wie in Fig. 6(b) dargestellt ist, die nicht durch den Entscheidungs-Rückkopplungsentzerrer entzerrt werden kann, zur Zeit t = +T und -T in kleine Zwischensymbolinterferenzen umgewandelt wird, wie in Fig. 6(c) dargestellt ist, und daß diese kleinen Zwischensymbolinterferenzen durch den Entscheidungs-Rückkopplungsentzerrer 301 angemessen entzerrt werden können.
  • Der Abgriffskoeffizienten- oder Steuersignalgenerator 104 wird weiter unten mit Bezug auf Fig. 8 beschrieben. Der in Fig. 8 dargestellte Abgriffskoeffizientengenerator 104 umfaßt in Reihe geschaltete Verzögerungsschaltungen 41 bis 44, die jeweils eine Verzögerungszeit T/2 aufweisen, eine Verzögerungsschaltung 55, die eine Verzögerungszeit &tau; aufweist, Multiplizierer 45 bis 49, die jeweils an die Ausgangsanschlüsse Di (i = -2, -1, 0, 1, 2) der Verzögerungsschaltungen 55, 41 bis 44 und auch an den Ausgangsanschluß des Zwischenspeichers 17 angeschlossen sind, und Zeitmittelungsschaltungen 50 bis 54, die jeweils an die Ausgangsanschlüsse der Multiplizierer 45 bis 49 angeschlossen sind. Ein Digitalsignal d&sub1;, das aus m Bits (1 < m < M) vom MSB (höchstwertigen Bit) des Ausgangssignals DS&sub2; (M-Bit-Digitalsignal) vom in Fig. 7 dargestellten adaptiven abgeglichenen Filter 302 besteht, ist an den in Fig. 8 dargestellten Anschluß 4 angelegt. Ein Digitalsignal d&sub2;, das aus n Bits (1 < n < N) vom MSB des an das adaptive abgeglichene Filter 302 angelegten Eingangssignals DS&sub0; (N-Bit-Digitalsignal) besteht, ist an den in Fig. 8 dargestellten Anschluß 5 angelegt. Die Verzögerungsschaltung 55 dient dem Kompensieren der durch einen Multiplizierer 37, einen Addierer 40 und den Zwischenspeicher 17, die in Fig. 7 dargestellt sind, hervorgerufenen Verzögerung. Falls die durch die Verzögerungsschaltung 55 zu kompensierende Verzögerung bezüglich der Verzögerung T/2 ausreichend klein ist, kann auf die Verzögerungsschaltung 55 verzichtet werden. Es wird angenommen, daß die Impulsantwort so ist, wie in Fig. 6(a) dargestellt ist. Falls ein übertragener Symbolzug durch a(m) angegeben ist (m ist eine ganze Zahl), gelten s&sub0; = a(m) und s&submin;&sub1; = a(m + 1) in Fig. 6(a) und s&sub0;&sub1;= a(m) in Fig. 6(c). Das heißt, daß d&sub1; = a(m) ist. Wie oben bezüglich der Grundgedanken der vorliegenden Erfindung beschrieben wurde, ist es zum Erhalten einer symmetrisierten Impulsantwort, wie in Fig. 6(c) dargestellt ist, erforderlich, einen Abgriff zu finden, der eine Impulsantwort erzeugt, wie sie in Fig. 6(b) dargestellt ist, wobei a(m) zur Zeit t = 0 vorhanden ist. Anders ausgedrückt kann ein Abgriff mit der größten Korrelation mit d&sub1; (= a(m)) lokalisiert werden. Die in Fig. 8 dargestellten Abgriffskoeffizienten Ai (i = -2, -1, 0, 1, 2) können anhand des Mittelwerts von d&sub1; · Di bestimmt werden. Wie anhand des Mittelwerts von A&sub0; = d&sub1; · D&sub0; und Fig. 6(b) ersichtlich ist, weist der Mittelwert von A&sub2; = d&sub1; · D&sub2; die größte Korrelation mit d&sub1; auf. Wenn zwei Abgriffskoeffizienten A&sub0;, A&sub2; A&sub0; = &alpha; = 1/1,9 und A&sub2; = &beta; = -1/1,9 sind, ist die Impulsantwort im wesentlichen symmetrisch, wie in Fig. 6(c) dargestellt ist. Die so erzeugten Abgriffskoeffizienten A&submin;&sub2;, A&submin;&sub1;, A&sub0;, A&sub1;, A&sub2; werden jeweils an die Multiplizierer 35 bis 39 eines Transversalfilters 103 angelegt. Jede der Zeitmittelungsschaltungen 50 bis 54 weist einen digitalen Addierer und einen Dividierer auf. Die Zeitmittelungsschaltungen 50 bis 54 erzeugen jeweils Abgriffskoeffizienten A&submin;&sub2;, A&submin;&sub1;, A&sub0;, A&sub1;, A&sub2; durch mit einer vorgegebenen Häufigkeit L erfolgendes digitales Addieren der Ausgangssignale von den Multiplizierern 45 bis 49 und durch Dividieren der Summen durch die Zahl L. Daher ist der Abgriffskoeffizient Ai durch die folgende Gleichung (3) gegeben:
  • Ai = (d&sub1;(k) · Di(k))/L (3)
  • Alternativ kann die folgende Gleichung (4) unter Verwendung des Verfahrens des gleitenden Mittelns zum Berechnen von Abgriffskoeffizienten verwendet werden:
  • Ai(l) = (d&sub1;(k) · Di(k))/L (4)
  • wobei k, l ganze Zahlen sind.
  • Durch in der oben beschriebenen Weise erfolgendes Kombinieren des adaptiven abgeglichenen Filters 302 und des Entscheidungs-Rückkopplungsentzerrers 301 weist der automatische Entzerrer gemäß der vorliegenden Erfindung eine Signatur auf, wie in Fig. 9 dargestellt ist. Die Entzerrungskennlinie des Fadings des automatischen Entzerrers im Bereich &rho; > 1 ist bezüglich der Signatur (Fig. 3) von nur einem herkömmlichen Entscheidungs-Rückkopplungsentzerrer stark verbessert.
  • Wenngleich das dargestellte adaptive abgeglichene Filter fünf Abgriffe aufweist, kann es jede beliebige andere Anzahl von Abgriffen aufweisen, und es bietet größere Vorteile, wenn die Anzahl der verwendeten Abgriffe größer ist. Die Abtastfrequenz des Taktsignals CLK&sub2; ist nicht auf das Doppelte der Frequenz des Eingangstaktsignals beschränkt, sondern sie kann ein anderes Vielfaches der Frequenz von diesem sein.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist das voll digitale adaptive abgeglichene Filter zum Symmetrisieren der Impulsantwort des Übertragungswegs, wie oben beschrieben wurde, vor den Entscheidungs-Rückkopplungsentzerrer geschaltet, und die Abgriffskoeffizienten werden abhängig vom Zustand des Fadings gemäß dem Verfahren zum Erfassen der Korrelation adaptiv gesteuert. Daher kann der automatische Entzerrer gemäß der vorliegenden Erfindung eine Zwischensymbolinterferenz entzerren, die durch den herkömmlichen Entscheidungs-Rückkopplungsentzerrer nicht angemessen entzerrt werden kann, bei dem die reflektierte Welle intensiver als die direkte Welle ist.
  • Wenngleich eine bestimmte bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt und detailliert beschrieben wurde, sei bemerkt, daß daran verschiedene Änderungen und Modifikationen vorgenommen werden können, ohne vom Schutzumfang der anliegenden Ansprüche abzuweichen.

Claims (2)

1. Automatischer Entzerrer, aufweisend:
eine Verstärkungsanpassungsschaltung (11) zum Komprimieren, bei einem vorgegebenen Verhältnis, der Amplitude eines von einem Demodulator zugeführten analogen Basisbandsignals, wobei das analoge Basisbandsignal infolge des Fadings des Ausbreitungswegs eine Zwischensymbolinterferenz aufweist,
einen A/D-Wandler (12) zum Umwandeln des analogen Ausgangssignals von der Verstärkungsanpassungsschaltung (11) in ein Digitalsignal mit einem extern zugeführten Taktsignal,
ein adaptives abgeglichenes Filter (302), das an den A/D- Wandler (12) angeschlossen ist, um die asymmetrische Impulsantwort des Übertragungswegs infolge des Mehrweg-Fadings zu symmetrisieren,
einen Entscheidungs-Rückkopplungsentzerrer (301), der ein Entscheidungs-Rückkopplungs-Transversalfilter (101) mit einem Vorentzerrer (201) zum Entfernen der Zwischensymbolinterferenz aus dem von dem adaptiven abgeglichenen Filter (302) zugeführten Digitalsignal, falls &rho; > 1 ist, wobei &rho; das Verhältnis zwischen der Amplitude einer reflektierten Welle und der Amplitude einer Hauptwelle ist, einen Nachentzerrer (202) zum Entfernen der Zwischensymbolinterferenz aus dem Digitalsignal von dem Vorentzerrer (201), falls 0 < &rho; < 1 ist, und einen Addierer (13) zum Addieren von Ausgangssignalen vom Vorentzerrer (201) und vom Nachentzerrer (202), einen Steuersignalgenerator (102) zum Zuführen von Abgriffskoeffizienten zum Entscheidungs-Rückkopplungs-Transversalfilter (101), eine Entscheidungsschaltung (14) zum Bestimmen des idealen Signalpegels, der dem Ausgangssignal vom Addierer (13) am nächsten liegt, und zum Rückführen des idealen Signalpegels zum Nachentzerrer (202), und eine Nachverarbeitungsschaltung (15) zum Wiederherstellen der Amplitude des Ausgangssignals von dem Addierer (13) zu der Amplitude vor dem Komprimieren durch die Verstärkungsanpassungsschaltung (11) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß das adaptive abgeglichene Filter (302) ein Transversalfilter (103) mit Abgriffsintervallen T/n, wobei T der Kehrwert einer Symbolfrequenz des extern zugeführten Taktsignals ist, wobei das Transversalfilter (103) das Digitalsignal vom A/D-Wandler (12) zum Symmetrisieren der asymmetrischen Impulsantwort des Übertragungswegs infolge des Mehrweg-Fadings empfängt, einen Steuersignalgenerator (104) zum Zuführen von Abgriffskoeffizienten zum Transversalfilter (103) und einen Zwischenspeicher (17) zum Zwischenspeichern eines Ausgangssignals vom Transversalfilter (103) bei Intervallen T und zum Ausgeben des zwischengespeicherten Signals an den Entscheidungs-Rückkopplungsentzerrer (301), wobei das zwischengespeicherte Signal auch als eine Eingabe in den dem adaptiven abgeglichenen Filter (302) zugeordneten Steuersignalgenerator (104) dient, so daß eine Korrelation zwischen dem vom Transversalfilter (103) empfangenen Digitalsignal und einem vom Transversalfilter (103) zugeführten Ausgangssignal erfaßt werden kann, aufweist, wobei der Steuersignalgenerator (104) mehrere Zeitmittelungsschaltungen (50 bis 54) aufweist, wobei die Abgriffskoeffizienten durch Mitteln der erfaßten Korrelation über die Zeit erzeugt werden,
wobei ein Frequenzmultiplizierer (16) die Frequenz des extern zugeführten Taktsignals mit n zu einer Abtastfrequenz, die dem A/D-Wandler (12) zuzuführen ist, multipliziert, wobei n eine ganze Zahl größer oder gleich 2 ist.
2. Automatischer Entzerrer nach Anspruch 1, wobei der Steuersignalgenerator (104) des adaptiven abgeglichenen Filters (302) die Korrelation zwischen dem vom A/D-Wandler (12) dem Transversalfilter (103) zugeführten Digitalsignal und einem von dem Zwischenspeicher (17) zugeführten Ausgangssignal erfaßt und durch Mitteln der erfaßten Korrelation über die Zeit Abgriffskoeffizientensignale erzeugt, um die erzeugten Abgriffskoeffizientensignale dem Transversalfilter (103) zuzuführen.
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