DE692253C - Verbrennungskammer fuer Schutzgasaufbereitungs- und Erzeugungsanlagen fuer Industrieoefen - Google Patents
Verbrennungskammer fuer Schutzgasaufbereitungs- und Erzeugungsanlagen fuer IndustrieoefenInfo
- Publication number
- DE692253C DE692253C DE1936B0186898 DEB0186898D DE692253C DE 692253 C DE692253 C DE 692253C DE 1936B0186898 DE1936B0186898 DE 1936B0186898 DE B0186898 D DEB0186898 D DE B0186898D DE 692253 C DE692253 C DE 692253C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- combustion chamber
- chamber
- combustion
- protective gas
- tube
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 title claims description 38
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 title claims description 11
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 title description 4
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims description 16
- 238000001816 cooling Methods 0.000 claims description 14
- 238000000137 annealing Methods 0.000 claims description 3
- 230000033228 biological regulation Effects 0.000 claims description 2
- 238000011010 flushing procedure Methods 0.000 claims description 2
- 239000002826 coolant Substances 0.000 claims 1
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 22
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 3
- 239000000654 additive Substances 0.000 description 2
- 239000000446 fuel Substances 0.000 description 2
- 241000340127 Boloria sipora generator Species 0.000 description 1
- 239000004215 Carbon black (E152) Substances 0.000 description 1
- 230000000996 additive effect Effects 0.000 description 1
- 238000005485 electric heating Methods 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 230000020169 heat generation Effects 0.000 description 1
- 229930195733 hydrocarbon Natural products 0.000 description 1
- 150000002430 hydrocarbons Chemical class 0.000 description 1
- 238000002156 mixing Methods 0.000 description 1
- 230000005855 radiation Effects 0.000 description 1
- 230000008929 regeneration Effects 0.000 description 1
- 238000011069 regeneration method Methods 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- 230000008646 thermal stress Effects 0.000 description 1
- 239000002912 waste gas Substances 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21D—MODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
- C21D1/00—General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
- C21D1/74—Methods of treatment in inert gas, controlled atmosphere, vacuum or pulverulent material
- C21D1/76—Adjusting the composition of the atmosphere
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Furnace Details (AREA)
Description
- Verbrennungskammer für Schutzgasaufbereitungs- und Erzeugungsanlagen für.Inäustrieöfen Für Industrieöfen, insbesondere Blankglühöfen, die mit einer Schutzgasfüllung arbeiten, ,verden. bekanntlich besondere Schutzgasaufbereitungs- und Erzeugungsanlagenverwendet, um die Schutzgasverluste des Ofens ständig ausgleichen zu können. In diesen Anlagen wird das Altgas #durch Wiederverbrennung zusammen mit Frischgas und Luft äufbereitet, .und die Zufuhr des aus Luft und Frischgas gebildeten Gemischzusatzes wird entsprechend den Schutzgasverlusten geregelt. Die Aufbereitung und Neuerzeugung des Schutzgases erfolgt in ein und derselben Verbrennungskammer. Für die Zündung bzw. zur Unterstützung der Verbrennung muß bekanntlich die Kammer mit Hilfsheizeinrichtungen, beispielsweise elektrischen Widerständen, versehen werden. Die Heizung wird in erster Linie zur Zündung ", benutzt. Außerdem wird sie benöti-t, wenn der Ursprungsbrennstoff einen geringen Heizwert aufweist, wie z. B. Generatorgas, weil sonst die in der Verbrennungskammer erzeugte Temperatur nicht ausreichen würde, um eine vollständige Verbrennung zu gewährleisten. Auch dann, wenn die Anlage nur mit einem Bruchteil ihrer Höchstleistung arbeiten soll, ist,eine zusätzliche Heizung aus dem gleichen Grunde -erforderlich.
- Andererseits ist bei einem Brennstoff von .hohem Heizwert sowie bei Vollastbetrieb e#ie zusätzliche Kühlung für die Brennkammer erforderlich. Diese künstliche Kühlung wird durch Luft oder Wasser bewerkstelligt und erfordert ebenso wie die Heizeinrichtung- eine zusätzliche Einrichtung.
- Es sind bereits verschiedenartige Verbrennungskammein fürSchutzgasanlagen bekannt, aber keine der bisherigen Ausführungen ist geeignet, unter allen Umständen den beschriebenen Anforderungen vollkommen zu entsprechen. Entweder kann nur bei kleinen An-' lag gen ein befriedigendes Ergebnis erzielt werden, oder es sind die Verbrennungskammern viel zu verwickelt und zu teuer, um praktische Anwendung zu finden.
- Der Z-weck dieser Erfindung ist daher, eine neuartige Verbrennungskammer vorzugsweise senkrecht "stehender Art für Schutzgasaufbereitüngs- und Erz#eug7uiigsanlagen für Industrieöfen, insbesondere Blankglühöfen, zu schaffen, die äußerst -einfach ist und ohne weiteres sowohl bei kleinen als auch bei großen Anlagen verwendet werden kann. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der eigentliche Brennraum als Rohr ausgebildet ist, das von einer wärmeisolierten Kammer umgeben ist, in der sowohl Heizelemente für eine zusätzliche Beheizung des Br.e=aume's als auch Vorrichtungen züi einer gegebenenfalls notwendigen Spülung des Zwischenraumes zwischen Kammerinnenwand und Brennraum mittels Kühlluft angeordn& sind. Auf diese Weise ist es möglich, für die zusätzliche Heizung und Kühlung ein und denselben Raum zu benutzen, der von dem eigentlichen Verbrennungsraum vollständig gasdicht' getrennt ist. Ferner ist gemäß der Erfindung. das Brennrohr in der Kammer, die zweiteilig-" ausgeführt ist, hängend angeordnet, so &ä das Rohr frei der Wärmedehnung folgen kann und leicht entfernbar ist.
- An Hand der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert, und zwar zeigt Fig. i eine Verbrennungskamnier im Längsschnitt und Fig. 2 in Ansicht.
- Die Verbrennungskammer besteht aus dem Brennrohr ri, in dem das zu verbrennende Gas zusammen mit der erforderlichen Luft und gegebenenfalls unter Zusatz von Abgas entweder von unten oder von oben eingeführt wird. Das Rohr i i ist von einer wärmeisolierten Kammer i mantelartig umgebenund hängend angeordnet, so daß es sich nach unten in einer Stopfbüchse, 12 frei ausdehnen kann. In der Innenwand der Kammer i sind für die zusätzliche Zündung und Heizung elektrische Heizungswiderstände 16 vorgesehen. Durch die Leitung 13 kann, je nach Bedarf, dem Ringkanal 14 Kühlluft zugeführt werden, die von hier über Löcher oder Schlitze gleichmäßig verteilt in den zwischen der Innenwand der Kammer i und der Außenwand des Verbrennungsrohres i i liegenden Ringraum 15 gelangt. Wenn nötig, können mehrere Ringkanäle 14 vorgesehen sein. Um die Kühlluftzufuhr ebenso zu regeln wie die elektrische Heizung, ist ein Thermoelernent 17 vorgesehen, das in das Brenurohr i i hineinragt.
- Die Luftkühlung 13, 14 und die elektrische Heizung z6 werden gegen-einander ausgeglichen, um ini Brennrohr i i eine stets gleichbleibende Temperatur zu erzielen. Als Ausgangsgase bzw. Gernischzusatz werden Gase mit hohem Kohlenwasserstoffgehaltverwendet. Die von dem in der Verbrennungskammer zu verarbeitenden Gas 'erzeugte Wärmernenge kann sehr verschieden sein, und zwar aus folgenden Gründen. Wird bei Inbetriebsetzung der Anlage »das Schutzgas nur durch Verbrennung des Ausgangsgases erzeugt, so ergibt sich eine sehr starke Wärmeerzeugung. In diesem Falle ist es erforderlich, die überschüssige Wärme abzuführen, was erfindungsgemäß durch Kühlluft erfolgt. Steht dagegen im laufenden Betrieb genügend Altgas zur Verfügung so daß mit einem nur geringen Gemischzusatz gearbeitet zu werden braucht, so ist die erzeugt-- Wärmemenge, da es sich fast ausschließlich um verbrannteg Gas handelt, nicht ausreichend, um das Gas auf die erforderliche Verbrennungstemperatur zu. erwärmen. In diesem Falle wird also nach der Erfindung miteiner Würmezufuhr durch elektrische Heizung gearbeitet werden. je nach dem Mischungsverhältnis des durch die Ver--brennungskammer zu verarbeitenden Gasge-#ffiisches ist also entweder eine Kühlung oder Heizung' in einem bestimmten Falle .weder eine Kühlung noch eine Heizung erforderlich.
- Der große Vorteil der Verbrennungskammer -nach der Erfindung ist somit der, daß die Kühlung im Bedarfsfalle an der Stelle wirkt, wo sie erforderlich ist, nämlich unmittelbar an dem Verbrennungsrohr i i. Außerdem bewirkt die Kühlluft eine rasche Temperatursenkung an der Innenwand der Kammer i, so daß, wenn nötig, auch die Wärmeeinstrahlung von der Heizkammerwand auf das Brennrohr verhindert oder mindestens stark verringert werden kann. Durch diese Anordnung ist :eine äußerst rasche Regelung möglich. - Die (las Verbrennungsrolir i i umschließen& Kammer i ist in senkrechter Richtung ge- teilt und unten mit Rollen 18 versehen, so daß ihre Hälften seitlich weggefahren werden können, wie aus Fig. 2 zu entnehmen ist. Belin Entfern-en der Kammerwände wird das Brennrohr i i durch eine entsprechende Platte ig unten abgestützt, und die Heizwiderstände 16 sind dann ohne weiteres zugänglich, ohne daß besondere Hebezeuge für Reparaturzwecke erforderlich werden. Diese zweiteilige. Ausführung der Kammer i i, die auseinandemehmbar bzw. auseinanderfahrbar ist ist besonders für große Verbrennungskammern von großem Vorteil.
- Durch die hängende Anordnung des Brennrohres ii steht dieses. ständig unter dem Zug seiner Eigenschwere, so daß die Gefahr einer Verformung durch Wärrnespannungen stark vermindert wird.
Claims (2)
- PATENTANSPRUCHE: i. Verbrennungskammer, vorzugsweise äenkrecht stehender Art, für Schutzgasaufbereitungs- und Erzeugungsanlagen für Industriebfen, insbesondere Blankglühöfen, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennrauni als Rohr ausgebildet ist, das von einer -wärmeisolierten Kammer umgeben ist, in der sowohl Heizelemente für eine zusätzliche Beheizung des Brennraumes als auch Vorrichtungen zu einer gegebenenfalls notwendigen Spülung des Zwischenraumes zwischen Kammerinnenwand und Brennraum mittels Kühlluft angeordnet sind.
- 2. Verbrennungskammer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die das Brennrohr umschließende Kammer in zwei auseinandernehmbare Teile geteiltist. 3. Verbrennungskammer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kammerteile verfahrbar eingerichtet sind. 4. Verbrennungskammer. nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an das Brennrohr nündestens ein Ringkanal angesetzt ist, durch den ein Kühlmittel dem Zwischenraum zugeführt wird. - 5. Verbrennungskammer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die R.egelung der Kühlluftzufuhr durch ein im Brenrirohr angeordnetes Thermoelement -erfolgt. 6. Verbrennungskammer nach Ansp"ruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Brennrohr in der Kammer aufgehä#ngt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1936B0186898 DE692253C (de) | 1936-09-24 | 1936-09-24 | Verbrennungskammer fuer Schutzgasaufbereitungs- und Erzeugungsanlagen fuer Industrieoefen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1936B0186898 DE692253C (de) | 1936-09-24 | 1936-09-24 | Verbrennungskammer fuer Schutzgasaufbereitungs- und Erzeugungsanlagen fuer Industrieoefen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE692253C true DE692253C (de) | 1940-06-15 |
Family
ID=7010359
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1936B0186898 Expired DE692253C (de) | 1936-09-24 | 1936-09-24 | Verbrennungskammer fuer Schutzgasaufbereitungs- und Erzeugungsanlagen fuer Industrieoefen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE692253C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2696378A (en) * | 1951-08-13 | 1954-12-07 | United States Steel Corp | Method of heating steel slugs for forging or extrusion |
-
1936
- 1936-09-24 DE DE1936B0186898 patent/DE692253C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2696378A (en) * | 1951-08-13 | 1954-12-07 | United States Steel Corp | Method of heating steel slugs for forging or extrusion |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE60122829T2 (de) | Müllverbrennungsanlage mit Abgasrückführung | |
| DE2036731A1 (de) | Anlage zum Reinigen von Fluiden Mm Ptoctor & Schwartz. Inc , Philadel phia, Pa (VStA) | |
| DE2657238C3 (de) | Schachtofen mit gekühlten Hohlträgern im Ofeninnenraum | |
| EP2525146B1 (de) | Verfahren zur Verbrennung eines Brennstoff-Sauerstoff-Gemisches | |
| DE692253C (de) | Verbrennungskammer fuer Schutzgasaufbereitungs- und Erzeugungsanlagen fuer Industrieoefen | |
| DE3048044C2 (de) | Flammrohr aus hitzebeständigem Werkstoff für Brenner, insbesondere Ölbrenner | |
| DE500934C (de) | Als senkrechter Schachtkessel ausgebildeter Dampferzeuger | |
| DE2551197A1 (de) | Verfahren und einrichtung zum aufheizen von erneuerten oder reparierten heizwaenden einer koksofenbatterie | |
| DE677273C (de) | Verfahren zum Betrieb eines Unterbrennerregenerativkoksofens | |
| DE338121C (de) | Verfahren zur Herstellung von Stahl in elektrischen OEfen | |
| DE465425C (de) | Dampfkessel, insbesondere fuer Kohlenstaubfeuerung, mit mittelbarer Erzeugung des Betriebsdampfs | |
| DE697112C (de) | Unterbrennerregenerativkoksofen | |
| EP3904764B1 (de) | Kesselsystem zur behandlung von abgasen | |
| DE1583444A1 (de) | Elektrischer Ofen,dessen Ofenraum durch ein Rohr begrenzt ist | |
| DE2726716C2 (de) | Stehender Hochtemperatur-Abhitzekessel | |
| DE2226976A1 (de) | Strahlwand fuer industrieoefen | |
| DE3227155A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur zuendung von brennern in feuerungs- oder vergasungsraeumen | |
| DE960847C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur rekuperativen Erhitzung von unter UEberdruck stehenden Gasen | |
| DE698853C (de) | Elektrische Zuendvorrichtung zur Einleitung der Reaktion zwischen Stickstoff und Carbid bei der Herstellung von Kalkstickstoff | |
| DE450563C (de) | Einrichtung zur Regelung der Temperatur von Feuerraeumen mit Kuehlvorrichtungen, insbesondere von Kohlenstaubfeuerungen | |
| DE911725C (de) | Kammerofen zur Erzeugung von Gas und Koks | |
| DE489916C (de) | ||
| DE374484C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Wasserstoff | |
| DE635849C (de) | Von oben beheizter Hochofenwinderhitzer | |
| DE1077346B (de) | Verfahren zum Betrieb elektrischer OEfen mit Dauerelektroden |