DE69220135T2 - Gliederarmband, insbesonders für Uhren - Google Patents

Gliederarmband, insbesonders für Uhren

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DE69220135T2
DE69220135T2 DE1992620135 DE69220135T DE69220135T2 DE 69220135 T2 DE69220135 T2 DE 69220135T2 DE 1992620135 DE1992620135 DE 1992620135 DE 69220135 T DE69220135 T DE 69220135T DE 69220135 T2 DE69220135 T2 DE 69220135T2
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Di Modolo SA
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C5/00Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
    • A44C5/02Link constructions
    • A44C5/10Link constructions not extensible
    • A44C5/107Link constructions not extensible with links made of more than two elements including connecting elements

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  • Adornments (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Armband, insbesondere für Uhren. Sie betrifft insbesondere ein Armband mit steifen Elementen, die in der gleichen Ebene und bezüglich einander gelenkig angeordnet sind.
  • Derartige Armbänder sind bekannt. Bei den bekannten Ausführungsformen sind die Gelenkverbindungen zwischen den Elementen so angeordnet, daß sie dem Armband vor allem in seiner Längsrichtung eine große Flexibilität verleihen, z.B. indem diese Elemente oder Kettenglieder auf Querachsen angeordnet werden, die sie alle miteinander verbinden, ihnen dabei aber erlauben, sich bezüglich einander zu verschwenken. Eine derartige Anordnung der Elemente verleiht dieser Art von Armband bei Torsion jedoch eine erhöhte Steifigkeit, was einen großen Nachteil darstellt, da diese Steifigkeit, indem sie verhindert, daß diese Armbänder sich der Form des Handgelenkes perfekt anpassen, ihr Tragen unangenehm macht.
  • Eine andere Ausführungsform ist in dem Patent FR-A-2040032 beschrieben. In diesem Fall besteht das Armband, das als Fantasieschmuckstück betrachtet wird, aus Plättchen mit quadratischer Form, die eine Verzierung tragen können, z.B. einen Stein, und aus kreisförmigen Ringen, wobei jeder Ring vier benachbarte Plättchen miteinander verbindet. Zu diesem Zweck weisen die Plättchen an jedem ihrer Scheitel eine Lasche auf, die auf sich selbst zurückgebogen ist, wobei sie durch einen Ring geführt wird, um ihn zu befestigen und dabei einen Spalt zwischen sich und dem Ring bildet, wobei dieses Spiel dem Armband eine gewisse Geschmeidigkeit in alle Richtungen verleiht. Ein derartiger Aufbau hat jedoch den Nachteil, daß er nicht sehr ästhetisch ist und zu einem schnellen Verschleiß der Laschen führt.
  • Schließlich offenbart das Patent CH-A-566118 ein Armband nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, das aus steifen Elementen hergestellt ist, die alle identisch sind, wobei jedes Element mit dem benachbarten Element durch ein unabhängiges Verbindungsglied in Form eines H verbunden ist. Die Elemente haben für diesen Zweck T-förmige Sitze, in denen die Enden der Verbindungsglieder mit einem gewissen Spiel aufgenommen sind, das nötig ist, um dem Armband die gewünschte Längs- und Drehgeschmeidigkeit zu geben.
  • Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, die Nachteile der bekannten Ausgestaltungen zu beseitigen.
  • Um dieses Ziel zu erreichen, umfaßt das erfindungsgemäße Armband
  • - erste Elemente, welche eine Basis, eine Verkleidung, Einrichtungen zum Befestigen der Verkleidung an der Basis und einen inneren Sitz aufweisen, der außen in einer seitlichen Öffnung mündet, wobei der Sitz zugänglich ist, wenn die Verkleidung von der Basis getrennt ist, und
  • - zweite Elemente, die einen Hauptkörper und ein nicht dehnbares, aber beim Biegen und Drehen nachgiebiges Verbindungsglied aufweisen,
  • - wobei die ersten und zweiten Elemente so einander gegenüber in der gleichen Ebene angeordnet sind, daß sie ein Mosaik bilden, wobei jedes erste Element durch das Verbindungsglied mit einem benachbarten zweiten Element verbunden ist und zeichnet sich im wesentlichen dadurch aus,
  • - daß die ersten Elemente vier mit dem inneren Sitz identische Sitze aufweisen,
  • - daß die zweiten Elemente vier mit dem Verbindungsglied identische Glieder aufweisen, wobei jedes Glied aus einem Arm besteht, der seitlich aus dem Hauptkörper vorsteht, und an seinem Ende einen Kugelbolzen aufweist, und
  • - daß jedes zentrale erste Element von vier zweiten Elementen umgeben ist und umgekehrt, wobei die Arme die seitlichen Öffnungen durchqueren und sich die Kugelbolzen innerhalb der Sitze befinden.
  • Andere Eigenschaften und Vorteile des erfindungsgemäßen Armbandes ergeben sich aus der folgenden Beschreibung, die unter Bezug auf die beigefügte Zeichnung erstellt ist, und ein Ausführungsbeispiel eines solchen Armbandes erläuternd aber in keiner Weise beschränkend gibt. In dieser Zeichnung, in der sich gleiche Bezugszeichen auf analoge Elemente beziehen,
  • - zeigt Fig. 1a in einer Teildraufsicht eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Armbandes,
  • - ist Fig. 1b eine Teilansicht, die eine bevorzugte Ausführungsform des Armbandes zeigt, das aus zwei unterschiedlich aussehenden Elementtypen zusammengesetzt ist,
  • - zeigen Fig. 2 und Fig. 3 in einer Draufsicht und im Schnitt eines der Elemente des in Fig. 1b dargestellten Armbandes, wobei dieses Element aus zwei Teilen besteht,
  • - zeigen die Fig. 4 in einer Draufsicht und im Schnitt das andere Element des in Fig. 1b dargestellten Armbandes und
  • - sind die Fig. 5 eine Draufsicht und ein Schnitt, die zwei unterschiedliche miteinander verbundene Elemente des Armbandes zeigen.
  • Bei der Ausführungsform des in Fig. 1a gezeigten erfindungsgemäßen Armbandes, bezeichnet das Bezugszeichen 10 ein steifes Element, z.B. aus Metall. Bei diesem Beispiel ist das Element ein Quadrat, dessen eine Diagonale senkrecht zur Längsrichtung des Armbandes ausgerichtet ist. Um dieses Element herum sind in Kontakt mit seinen Seiten vier zu dem Element 10 identische Elemente 11a, 11c, 11e 11g angeordnet, und in Kontakt mit seinen Scheiteln vier andere zu den vorstehenden identische Elemente 11b, 11d, 11f, 11h angeordnet. Das Element 10 ist also im ganzen von acht Elementen umgeben. Die Elemente, die über eine Seite oder über einen Scheitel mit dem Element 10 in Kontakt kommen, werden zu diesem Element benachbarte Elemente genannt.
  • Natürlich können um ein zum Element 10 benachbartes Element herum, z.B. um das Element 11f, wiederum acht andere benachbarte Elemente angeordnet sein, unter denen sich die bereits erwähnten Elemente 10, 11e und 11g befinden. Wenn man nach und nach so fortfährt, kann durch eine Anordnung der Elemente, die ein Mosaik bildet, eine ebene Fläche mit beliebiger Abmessung, insbesondere mit einer für ein Armband notwendigen, vollständig bedeckt werden.
  • Damit das aus den unabhängigen Elementen bestehendes Mosaik, wie es beschrieben wurde, zur Herstellung eines Armbandes dienen kann, müssen diese Elemente so miteinander verbunden werden, daß sie ein einziges zusammenhängendes Teil bilden. Dies kann erreicht werden, indem man z.B. jedes Element an einem Scheitel mit dem benachbarten Element durch ein Verbindungsglied verbindet. So wird das Element 10 mit den Elementen 11b, 11d, 11f und 11h jeweils durch die Verbindungsglieder 15a, 15b, 15c und 15d verbunden, wie es in Fig. 1a schematisch dargestellt ist. Wenn man mit den anderen Elementen ebenfalls in dieser Art verfährt, können alle Elemente aneinander befestigt werden. Natürlich können die Verbindungsglieder auch zwischen den Elementen eingesetzt werden, die sich an einer Seite berühren.
  • Um das Ziel der Erfindung zu erreichen, muß das Verbindungsglied derart angebracht werden, daß es den Elementen, zwischen denen es angebracht ist, möglich ist sich gegeneinander im Winkel in allen Richtungen zu bewegen, d.h., daß sie sich in den drei Freiheitsgraden verschwenken können. Damit die Bewegung möglich ist, muß daher zwischen den gegenüberliegenden Seiten zweier benachbarter Elemente ein Spalt bleiben, damit dieses Verschwenken nicht behindert wird, dessen nach den Richtungen unterschiedliche Amplitude bis zu 20 Grad um die Seiten und einige Grad innerhalb der Ebene des Armbandes betragen kann. Ein derartiger Aufbau verleiht dann eine große Geschmeidigkeit für Biegeverformungen in alle Richtungen und für Drehverformungen um jede beliebige Achse.
  • Das Verbindungsglied kann vorteilhafterweise die Form eines Stifts oder einer steifen Stange haben, dessen/deren Enden in den Elementen verankert sind, die er/sie verbindet. Um das Verschwenken der Elemente zu ermöglichen, können die Enden der Stange mit einem Kugelbolzen versehen sein, der in einem Hohlraum des entsprechenden Elements gelagert wird, wobei die Stange dieses Element durch eine seitliche Öffnung durchquert. Das Verschwenken der Stange um die zwei Elemente ist nicht unbedingt notwendig, eine der Verbindungen zwischen der Stange und einem der Elemente kann auch starr sein. Natürlich sind auch andere Ausführungsformen des Verbindungsgliedes möglich. Zum Beispiel könnte die Stange durch Verwendung eines dünnen Metallstreifens oder eines Bindegliedes aus synthetischem Material hergestellt werden, so daß sie, obwohl sie nicht dehnbar ist, gute Geschmeidigkeit hinsichtlich Biegen und Drehen hat, wobei die Enden der Stange dann starr mit den Elementen verbunden sind, die diese Stange zusammenhält.
  • Die vorangegangene Beschreibung betrifft den inneren Teil des Armbandes. Am Rand hat das Armband gewöhnlich abgeschnittene Elemente, die nicht dargestellt sind. Um diese Elemente, denen ein Teil fehlt, in ihrer Position zu halten, ist es ausreichend, wenn sie durch wenigstens ein Verbindungsglied mit dem restlichen Teil des Armbandes verbunden sind, und daß dann der Spalt zwischen diesen Elementen und den benachbarten Elementen ausreichend klein ist, daß ihre jeweiligen, sich einander gegenüberliegenden Seitenflächen als Abstützung dienen und das Element in der Ebene des Armbandes halten. Bei zwei Verbindungsgliedern stellt das Halten eines sich am Rand des Armbandes befindlichen Elements natürlich keinerlei Problem dar.
  • Von oben auf das Armband gesehen, sind die Verbindungsglieder nur durch den Spalt zwischen den benachbarten Elementen hindurch sichtbar. Da dieser Spalt sehr klein ist, sind sie praktisch unsichtbar. Diese Verbindungsglieder können aber auch eine dekorative Funktion haben, wenn die Elemente durch einen großen Abstand voneinander getrennt sind. Der Mittelteil des Verbindungsgliedes ist dann zu sehen und trägt zur Ästhetik des Armbandes bei.
  • Die quadratischen Elemente des Armbandes, die in Fig. 1 dargestellt sind, haben eine regelmäßige Form. Die Linien, die von den Verlängerungen der Seiten dieser Elemente gebildet werden, bilden so Raster aus parallelen Geraden zwischen sich und den Seiten dieser Elemente. Natürlich könnte wenigsten ein Teil der Linien eines Rasters auch schräg oder sogar gekrümmt sein, wodurch mit den Elementen, die dann unregelmäßig geformt sind, Mosaike unterschiedlichsten Aussehens geschaffen werden könnten.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Armbandes, die detailliert beschrieben wird, ist in Fig. 1b dargestellt. Bei dieser Ausführung weist das Armband zwei Arten von Elementen mit unterschiedlichen Formen auf, wodurch die Monotonie einer zu regelmäßigen Struktur durchbrochen werden kann.
  • Die ersten mit 20 bezeichneten Elemente des Armbandes von Fig. 1b sind Quadrate, die an jeder Ecke eine kreisförmige Aussparung 21 haben. Sie sind in der selben Weise angeordnet und ausgerichtet wie die Elemente des Armbandes, das in Fig. 1a dargestellt ist. Aus dieser Anordnung ergibt sich, daß die vier Aussparungen 21 der vier Elemente 20, die um ein und den selben Punkt herum angeordnet sind, eine kreisförmige Öffnung im Armband bilden, die ihren Mittelpunkt auf diesem Punkt hat. Die ersten Elemente könnten vorteilhafterweise anstelle einer quadratischen Form die Form eines an den Ecken ausgesparten Rhombus haben, wobei die Hauptdiagonale in Längsrichtung des Armbandes ausgerichtet ist. Da hinsichtlich des Aufbaus des Armbandes die beiden Varianten vollstandig äquivalent sind, wird für die restliche Beschreibung ein quadratisches Element als Beispiel genommen.
  • Im Inneren jeder kreisförmigen Öffnung, die durch die vier einen Punkt umgebenden Aussparungen 21 gebildet wird, ist ein zweites zylinderförmiges mit 22 bezeichnetes Element angeordnet. Die Symetrieachse des Zylinders ist senkrecht zur Armbandebene ausgerichtet und zwischen den ersten und zweiten Elementen ist ein Spalt ausgebildet. Bei dieser Anordnung, bei der sich quadratische mit zylindrischen Elementen abwechseln, hat das Armband einen besonderen Charakter.
  • Die Elemente des Armbandes von Fig. 1b werden mit Hilfe von Verbindungsgliedern 23 zusammengehalten, die so angeordnet sind, daß jedes der zweiten Elemente 22 durch ein Verbindungsglied mit jedem der ersten Elemente 20, die es umgeben, verbunden ist und umgekehrt. Die Verbindungsglieder laufen im Zentrum der zweiten Elemente zusammen und sind in der vorliegenden Ausführung fest mit diesem Element verbunden.
  • Die Verbindungsglieder können natürlich auch in anderer Weise zwischen den Elementen des Armbandes angeordnet sein, ohne daß das Armband über den Rahmen der vorliegenden Erfindung hinausgeht. Zum Beispiel kann jedes erste Element mit zwei benachbarten, sich gegenüberliegenden ersten Elementen und jedes zweite Element mit zwei ebenfalls benachbarten und sich gegenüberliegenden ersten Elementen verbunden sein.
  • Das in Fig. 1b dargestellte erste Element 20 des Armbandes besteht aus zwei Teilen, einer Basis 25 und einer dekorativen Verkleidung 26, die die Basis abdeckt, wobei diese Teile in den Fig. 3 und 2 in der Draufsicht in a) bzw. im Schnitt in b) dargestellt sind.
  • Die Basis 25 ist eine Platte mit quadratischem Schnitt, die auf ihrer Oberseite, also der Seite, die der Seite gegenüberliegt, die mit dem Handgelenk in Berührung kommt, eine Wand 27 aufweist, die einen Sitz 28 begrenzt. In die Wand 27 sind an den vier Ecken der Basis seitliche Öffnungen 29 eingearbeitet. An den Ecken befinden sich außerdem kreisförmige Aussparungen 21a, die den schon beschriebenen Aussparungen 21 des Elements 20 entsprechen. Schließlich durchquert ein Loch 30 die Basis axial in ihrem Zentrum. Die Verkleidung 26 ist ihrerseits ebenfalls eine Platte mit quadratischem Querschnitt, wobei ihre Oberseite der von oberhalb des Armbandes aus sichtbare Teil des Elements 20 ist, wohingegen ihre Unterseite mit der Oberseite der Basis 25 in Kontakt komt, um diese abzudecken, wenn beide Teile miteinander verbunden sind. Die Unterseite der Verkleidung hat einen vorspringenden Teil 31, mit der gleichen Höhe wie die Wand 27. Dieser vorspringende Teil 31 soll in dem Sitz 28 aufgenommen werden, um, indem er an der Wand 27 anliegt, die Verkleidung 26 auf der Basis 25 zu positionieren und um vier innere Sitze am Element 20, die an späterer Stelle beschrieben werden, für die Verbindungsglieder abzugrenzen. An den vier Ecken der Verkleidung sind kreisförmige Aussparungen 21b, die die der Basis fortsetzen, so ausgearbeitet, daß die Aussparungen 21a und 21b die Aussparung 21 des Elements 20 bilden. Schließlich weist die Verkleidung 26 in ihrer Mitte und von ihrer Unterseite aus eine Gewindesackbohrung 32 auf.
  • Das zweite Element 22 des Armbandes ist in Fig. 4 in der Draufsicht in a) und im Schnitt in b) dargestellt. Dieses Element hat einen zylindrischen Körper 35 und einen Stern 36 mit vier Armen 37, der in die untere Seite des zylindrischen Körpers eingefügt ist, wobei seine Oberseite die von oberhalb des Armbandes aus sichtbare Seite des Elements 22 ist. Jeder Arm stellt ein Verbindungsglied, in Fig. 1b mit 23 gekennzeichnet, zwischen dem Element 22 und einem benachbarten Element 20 dar und weist zu diesem Zweck an seinem freien Ende ein Befestigungselement oder einen Kugelbolzen 38 auf.
  • Wie ein erstes Element 20 mit einem zweiten Element 22 des Armbandes von Fig. 1b zusammengebaut ist, ist in Fig. 5 in der Draufsicht in a) und im Schnitt in b) dargestellt. Zuerst wird das Element 22 mit seiner Oberseite auf die Basis 25 des Elements 20 gelegt, wobei der Kugelbolzen 38 in den Sitz 28 eingreift und der entsprechende Arm 37 dann durch eine seitliche Öffnung 29 in der Basis hindurchgeht. Unter diesen Bedingungen befindet sich der zylindrische Körper 35 gegenüber der Aussparung 21a, und der Kugelbolzen 38, der größer ist als die Öffnung 29, liegt an der Wand 27 an. Dann wird die Verkleidung 26 so auf die Basis 25 aufgebracht, daß sich der vorspringende Teil 31 in den Sitz 28 einpaßt, wobei er teilweise die Wand 27 berührt, wodurch die Verkleidung auf der Basis positioniert wird, und daß die Aussparung 21b dem zylindrischen Körper 35 gegenüberliegt. Der vorspringende Teil weist außerdem bogenförmige Ausschnitte auf, die im Element 20 zusammen mit der Wand 27 die Ausbildung eines inneren Sitzes 39 ermöglichen, der gegenüber jeder seitlichen Öffnung 29 angeordnet ist und in dem der Kugelbolzen 38 positioniert ist. Um dem Armband die gewünschte Geschmeidigkeit zu verleihen, ist zwischen dem Arm 37 und der Wand der Öffnung 29 ein Spalt 40, zwischen dem Kugelbolzen 38 und der Wand, die den inneren Sitz 39 begrenzen, ein weiterer Spalt 41 und zwischen der Aussparung 21 des Elements 20 und dem zylindrischen Körper 35 des Elements 22 noch ein weiterer Spalt 42 ausgebildet. Diese Spalte gewährleisten, daß das Verbindungsglied im Element 20 ein gewisses Spiel hat, welches es den immer miteinander verbundenen Elementen 20 und 22 ermöglicht, in einem genügend großen Winkel in alle Richtungen umeinander zu verschwenken. Eine Schraube 43, die durch das Loch 30 in die Gewindebohrung 32 eingeführt ist, erlaubt es schließlich, die Verkleidung 26 dauerhaft auf der Basis 25 zu befestigen.
  • Die Teile, die die Elemente 20 und 22 bilden, sind vorzugsweise aus Metall, gegebenenfalls aus Edelmetall gefertigt, insbesondere diejenigen, die von oberhalb des Armbandes aus sichtbar sind. Es könnten aber auch andere Werkstoffe, wie z.B. synthetische Materialien, für die Gesamtheit oder nur für einen Abschnitt dieser Teile erfolgreich eingesetzt werden.
  • Selbstverständlich sind für das eben beschriebene Armband noch andere, für den Fachmann offensichtliche Ausführungen möglich als die oben erwähnten, ohne daß dies über den in den Ansprüchen definierten Rahmen der vorliegenden Erfindung hinausgeht.

Claims (2)

1. Armband, insbesondere für Uhren
- mit ersten Elementen, welche eine Basis, eine Verkleidung, Einrichtungen zum Befestigen der Verkleidung an der Basis und einen inneren Sitz aufweisen, der außen in einer seitlichen Öffnung mündet, wobei der Sitz zugänglich ist, wenn die Verkleidung von der Basis getrennt ist, und
- mit zweiten Elementen, die einen Hauptkörper und ein nicht dehnbares, aber beim Biegen und Drehen nachgiebiges Verbindungsglied aufweisen,
- wobei die ersten und zweiten Elemente so einander gegenüber in der gleichen Ebene angeordnet sind, daß sie ein Mosaik bilden, wobei jedes erste Element durch das Verbindungsglied mit einem benachbarten zweiten Element verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
- daß die ersten Elemente (20) vier mit dem inneren Sitz identische Sitze (39) aufweisen,
- daß die zweiten Elemente (22) vier mit dem Verbindungsglied identische Glieder aufweisen, wobei jedes Glied aus einem Arm (37) besteht, der seitlich aus dem Hauptkörper (35) vorsteht, und an seinem Ende einen Kugelbolzen (38) aufweist, und
- daß jedes zentrale erste Element von vier zweiten Elementen umgeben ist und umgekehrt, wobei die Arme (37) die seitlichen Öffnungen (29) durchqueren und sich die Kugelbolzen (38) innerhalb der Sitze (39) befinden.
2. Armband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
- die ersten Elemente (20) die Form eines Rhombus haben, der an jedem Scheitel eine kreisförmige Aussparung (21) hat, wobei die Diagonalen des Rhombus parallel zur Längs- bzw. zur Querrichtung des Armbandes sind, und
- daß der Hauptkörper der zweiten Elemente (22) eine zylindrische Form hat, deren Symmetrieachse senkrecht zur Armbandebene ausgerichtet ist, wobei der Körper in der durch die Aussparungen (21) der ihn umgebenden ersten Elemente gebildeten, kreisförmigen Öffnung aufgenommen wird.
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