DE69200215T2 - Lüfter mit schwenkbarer Regelklappe. - Google Patents
Lüfter mit schwenkbarer Regelklappe.Info
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Description
- Die Erfindung betrifft einen Lüfter, der ein im wesentlichen rechteckförmiges Gehäuse mit einem Luftdurchlaß und einer Regelklappe umfaßt, die um eine Welle schwenkt, die sich in Längsrichtung des Lüfters erstreckt, wobei die Regelklappe den Luftdurchlaß öffnen und verschließen kann, während weiterhin ein Gitter vorgesehen ist, über welches die Luft die Regelklappe und durch den Luftdurchlaß passsieren kann, um in einen zu belüftenden Raum einzuströmen, und das Gehäuse zwei Endteile umfaßt, wobei eines der Endteile mit Betätigungsmitteln für die Regelklappe versehen ist.
- Solche Lüfter sind aus der Praxis bekannt, z.B. die unter der Bezeichnung Climavent in Verkehr gebrachten Lüfter. Bei den bekannten Lüftern ist zur Betätigung der Regelklappe ein Gegentaktmechanismus in der Nähe eines der Enden des Lüfters vorgesehen, z.B. in Form eines Bowdenzuges, durch den die Regelklappe weiter oder weniger weit in die Offenstellung geschwenkt werden kann. Ein Nachteil dieses bekannten Lüfters ist, daß es mit einem Gegentaktmechanismus sehr schwierig ist, eine genaue Einstellung zu erzielen. Das gilt insbesondere, wenn im Laufe der Zeit dieser Mechanismus schwerer einzustellen ist. Weiterhin ist ein solcher Mechanismus nicht sehr geeignet zur Verwendung bei relativ langen Lüftern, da es mit einem Betätigungsmechanismus, der an einem der Enden angreift, nicht möglich ist, eine Klappe einer Länge von z.B. 60 cm oder mehr so zu schließen, daß sie über ihre ganze Länge richtig abgedichtet ist, wenn die Klappe nicht eine sehr hohe Verdrehsteifigkeit hat und folglich in der Konstruktion schwer und teuer ist.
- Die NL-A-68.13968 offenbart einen ähnlichen Lüfter. Die Regelklappe des vorbekannten Lüfters hat einen röhrenförmigen, sich in Längsrichtung der Klappe erstreckenden Teil. Die Klappe kann in bezug auf die Mittellinie des röhrenförmigen Teils mittels eines Hebels gedreht werden, der sich radial aus dem röhrenförmigen Teil erstreckt und einen seitlichen Drehzapfen aufweist, der sich in den röhrenförmigen Teil erstreckt und damit verbunden ist. Daher greift der Betätigungsmechanismus wieder in eines der Enden der Klappe ein, so daß die Klappe während des Betriebs verdreht werden kann. Weiterhin hat der röhrenförmige Teil eine ziemlich große Außenoberfläche, um Platz für den seitlichen Drehzapfen des Hebels zu schaffen, damit er sich in den röhrenförmigen Teil erstrecken kann. Eine solch große Außenoberfläche resultiert in einer starken Reibung zwischen der Klappe und dem Rest des Lüfters.
- Die Erfindung bezweckt, die vorerwähnten Nachteile zu beseitigen und, allgemein, einen wirksamen und robusten Lüfter zu schaffen, der leicht und genau arbeitet. Dazu wird erfindungsgemäß ein Lüfter der vorgenannten Art dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsmittel zumindest ein sich von einem Endteil entlang der Regelklappe erstreckendes Übertragungselement umfassen, wobei das Übertragungselement mit der Regelklappe an zumindest einem Punkt gekuppelt ist, der im Abstand von den beiden Enden der Regelklappe und im Abstand von der Welle angebracht ist.
- Nachstehend wird die Erfindung mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen einiger Ausführungsbeispiele näher beschrieben.
- Fig. 1 ist eine schematische, teilweise abgebrochen dargestellte Vorderansicht eines Beispiels eines erfindungsgemäßen Lüfters;
- Fig. 2 ist eine Draufsicht auf den in Fig. 1 dargestellten Lüfter;
- Fig. 3 ist eine Seitenansicht in Richtung des Pfeils III in Fig. 1 des in Fig. 1 dargestellten Lüfters;
- Fig. 4-6 sind schematische Querschnitte entlang der Linien IV-IV, V-V und VI-VI in Fig. 1 und
- Fig. 7 ist eine schematische perspektivische Endansicht eines erfindungsgemäßen Lüfters.
- Fig. 1-3 sind schematische Darstellungen eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Lüfters 1, die eine Vorderansicht, gesehen vom zu belüftenden Raum, bzw. eine Draufsicht bzw. eine Seitenansicht zeigen. Der gezeigte Lüfter kann in einem Fensterrahmen zusammen mit einer Glasscheibe, die aus Doppelglas bestehen kann, eingesetzt werden. Dazu umfaßt der Lüfter einen unteren Abschnitt 2, der unten offen ist und eine Glasscheibe unter Einfügung der konventionellen Dichtungsmaterialien aufnehmen kann. Die Breite des Abschnitts 2 kann in Abhängigkeit von der Dicke der Glasscheibe variieren. Ein oberer Abschnitt 3, der vorzugsweise oben geschlossen ist, erstreckt sich parallel zum unteren Abschnitt 2. Der obere Abschnitt umfaßt einen sich nach außen erstreckenden Anschlagstreifen, der in Fig. 4 deutlicher gezeigt und vorzugsweise so dick wie die in den unteren Abschnitt aufzunehmende Glasscheibe ist. Das gleiche gilt für die Endteile 4 und 5, die am oberen Abschnitt und am unteren Abschnitt an deren Endflächen angrenzen. Der untere Abschnitt liegt ausschließlich innerhalb des Bereichs zwischen den Endteilen oder zumindest deren äußeren Teilen und erstreckt sich in montiertem Zustand nicht in den Falz des Rahmens. Der sich nach außen erstreckende Anschlagstreifen des oberen Abschnitts zusammen mit den (äußeren Teilen der) Endteile bildet eine Anschlagoberfläche sowohlauf der Innenseite, d.h. der Seite des zu belüftenden Raumes, als auch auf der Außenseite, wobei diese Anschlag fläche in der gleichen Ebene liegt wie die inneren bzw. äußeren Oberflächen der Glasscheibe. Daher kann die Scheibe mit dem Lüfter in der gleichen Weise behandelt werden wie eine Scheibe ohne Lüfter. Rücksprünge im Rahmen sind nicht erforderlich, und es ist gleichfalls möglich, fortlaufende Glasleisten oder andere Befestigungsmittel zu verwenden. Diese Merkmale sind an sich aus dem niederländischen Patent 185031 des Anmelders bekannt. Der dargestellte Lüfter umfaßt auf seiner Außenseite eine (in den Fig. 1-3 nicht sichtbare) schwenkbare Klappe, mittels welcher der Luftstrom durch den Lüfter geregelt werden kann. Das Ventil ist in den Fig. 4-6 bei 6 gezeigt. Auf der Innenseite umfaßt der gezeigte Lüfter ein nachfolgend zu beschreibendes Jalousiegitter 7.
- Im gezeigten Beispiel haben die Endteile 4 und 5 jeweils einen Teil 8 bzw. 9, der sich zwischen dem oberen Abschnitt und dem unteren Abschnitt erstreckt, wobei der Teil 9 mit Übertragungsmitteln zum Antreiben der Regelklappe 6 versehen ist. Die Endteile können weiterhin Flansche und/oder Vorsprünge umfassen, die in und/oder um Teile der Abschnitte 4 und 5 eingreifen oder mit passenden Zwischenteilen zusammenwirken. Im gezeigten Beispiel umfassen die Endteile weiterhin jeweils einen nach innen gerichteten Abschnittsrand 25, wie in den Fig. 4-6 gezeigt, der mit zumindest einem Teil des Lüfters in Eingriff kommt und genau darin paßt. Wie am besten aus den Fig. 4 und 6 ersichtlich, umfassen die Übertragungsmittel eine kurze Welle 10, die sich schräg nach unten erstreckt und in einem Gehäuse 11 gelagert ist, in dem auch ein mit einem Zahnrad 12 versehener Stab 13 gelagert ist. Der Stab 13 erstreckt sich in Längsrichtung des Lüfters quer zur Welle 10. Innerhalb des Gehäuses 11 ist die Welle 10 als Schnecke ausgebildet, die mit dem Zahnrad 12 kämmt und dadurch eine rechtwinklige Übertragung bildet. Außerhalb des Endteils 5 umfaßt die Welle 10 ein Kugelgelenk 14, mit dem im Betrieb eine Betätigungsstange 15 verbunden ist. Durch Drehung der herabhängenden Betätigungsstange wird der Stab 13 dazu gebracht, sich zu drehen.
- Im dargestellten Beispiel besteht der Stab 13 aus Stabmaterial von quadratischem Querschnitt und erstreckt sich in den Lüfter bis etwa in die Hälfte dessen Länge. Der Stab ist z.b. in einem Support 16 gelagert, der zwischen dem oberen Abschnitt 3 und dem unteren Abschnitt 2 mittels einer Lagerbuchse angeordnet ist, die einen quadratischen Innenquerschnitt und einen kreisförmigen Außenquerschnitt hat (Fig. 5).
- Zwischen dem Endteil 5 und dem Zwischensupport 16 können wahlweise zusätzliche mit Lagern versehene Supports in regelmäßigen Abständen angeordnet sein, wie in Fig. 1 bei 17 gezeigt.
- Im dargestellten Beispiel ist der Zwischensupport 16 mittels einer Einrastverbindung auf einem Kreuzstück angebracht, um damit eine genaue Passung zu bilden, wobei das Kreuzstück zwischen Flanschen 18, 19 der einander zugewandten unteren und oberen Abschnitte angeordnet ist. Er kann jedoch auch in einer anderen geeigneten Weise angebracht werden.
- Es ist gleichfalls möglich, den oberen und unteren Abschnitt zumindest teilweise als einen Randabschnitt eines einteiligen Körpers auszubilden, wie z.B. in Fig. 6 gezeigt. Der untere Abschnitt, der ein Kältebrückenteil 29 umfaßt, bildet den unteren Profilrand eines Körpers 21, der z.B. aus Aluminium besteht und einen oberen hohlen Profilrand 22 hat. Im Körper 21 sind Luftdurchlässe gebildet, die durch Flansche 18, 19 sowie teilweise oder gänzlich durch Kreuzstücke, wie bei 23 auf der Höhe des Zwischensupports und wie bei 17 gezeigt, begrenzt sind.
- Im dargestellten Beispiel ist der obere hohle Profilrand 22 durch ein Kunststoffprofil 24 abgedeckt, das gleichzeitig einen Anschlagstreifen für den Falz des Rahmens und die Glasleisten bildet und durch seine sich nach innen erstreckenden Ränder 24a, 24b in komplementär geformte Ränder des Profilrandes 22 einrastet.
- Im dargestellten Beispiel umfaßt der obere Profilrand 22 eine Regenhaube 26 mit einem daran gebildeten Gelenkteil 27 des oberen Abschnitts. Der Gelenkteil umfaßt einen Profilteil von im wesentlichen kreisförmigem Querschnitt, der über einen Winkel von ca. 90º offen ist, um einen auf der Klappe 6 gebildeten Gelenkstift 28 aufzunehmen. Im dargestellten Beispiel ist der im wesentlichen kreisförmige Profilteil im unteren, sich nach außen erstreckenden Quadrant offen. Die so gebildete Nut 29 ermöglicht eine Schwenkbewegung der Klappe 6 zwischen der in Fig. 5 gezeigten Schließstellung und der in Fig. 4 gezeigten Offenstellung.
- Zur Betätigung der Klappe 6 ist angrenzend an den Zwischensupport 16 ein Hebelarm 30 starr auf dem Stab 13 angebracht, wobei das freie Ende des Hebelarms 30 schwenkbar an einem Zwischenarm 31 angebracht ist. Das Ende des Zwischenarms wiederum, das vom Hebelarm entfernt ist, ist schwenkbar mit dem Innern der Klappe 6 gekuppelt.
- Dazu ist im dargestellten Beispiel der Zwischenarm 31 mit einem hakenförmigen Ende 32 versehen, das sich zwischen den Flanschen 33, 34 eines kanalförmigen, auf der Innenseite der Klappe 6 gebildeten Abschnitts erstreckt und mit einem Flansch 33 im Eingriff ist, der gleichfalls hakenförmig ist. Die Klappe 6 besteht vorzugsweise aus Aluminium und kann vorteilhafterweise als extrudiertes Bauteil hergestellt werden.
- Im gezeigten Beispiel umfaßt der Regenhaubenteil 26 einen herabhängenden Profilrand 80, der oberhalb des Gelenkteils 27 gebildet ist. Ein aufrechter Profilrand 81 ist gleichfalls auf dem unteren Abschnitt 2 unterhalb der Klappe 6 gebildet. Wenn gewünscht, kann der obere Rand einer Abdeckung hinter den Profilkante 80 gehakt werden, wie als Beispiel durch gestrichelte Linien in Fig. 4 bei 82 gezeigt. Eine solche Abdeckung ist vorzugsweise am Ende mit Endwänden abgeschlossen, von denen eine durch gestrichelte Linien in Fig. 4 bei 83 gezeigt ist. Um die Abdeckung zu befestigen, sind Endwände mit Mitteln versehen, wie die Aussparung 84, um mit dem aufrechten Abschnittsrand 81 zusammenzuwirken. Zu diesem Zweck können jedoch separate Stützmittel verwendet werden, die mit einer Befestigung durch die Endwände kombiniert werden können. Es ist z.B. denkbar, zusätzliche Supporte zwischen den Endwänden bei langen Abdeckungen anzuordnen.
- Im dargestellten Beispiel ist das Gitter 7 ein Jalousiegitter, aber es könnte z.B. auch ein Lochgitter sein. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist das Jalousiegitter aus einer Vielzahl von losen Einheiten, vorzugsweise von Standardlänge, aufgebaut, die nebeneinander angeordnet sind. Jede Einheit umfaßt zumindest einen Stützstreifen 35, der auf der Außenseite des Gitters angeordnet ist.
- Jede Einheit des Jalousiegitters umfaßt weiterhin an ihrer Ober- und Unterkante hakenförmige Befestigungselemente 37, 38, die nach oben bzw. unten offen sind und mit entsprechenden Rändern 39, 40 des oberen und des unteren Abschnitts in Eingriff sind. In diesem Beispiel ist der Rand 39 ein schmaler Flansch des Kunststoffabdeckprofils 24. Die hakenförmigen Befestigungselemente können auf den Stützstreifen oder auf den Zwischengittereinheiten oder sogar auf beiden gebildet sein. Bei 36 sind Flansche der Endteile 4 und 5 gezeigt, die quer zu den Jalousien verlaufen. Diese Flansche verriegeln das Jalousiegitter an dessen kurzen Enden.
- In der gezeigten Situation sind die Jalousien leicht schräg nach unten gegen den zu belüftenden Raum gerichtet, so daß beim Betrieb der Luftstrom gleichfalls schräg nach unten gerichtet ist. Jedoch sind, wie gezeigt, die Einheiten des Jalousiegitters vorzugsweise so ausgebildet, daß sie erforderlichenfalls ihre Anbringung in umgekehrter Position erlauben, d.h. mit oben angeordnetem hakenförmigen Befestigungselement 38 und unten angeordnetem hakenförmigen Befestigungselement 37. Die Jalousien/Jalousielamellen sind dann schräg nach oben gerichtet. Auf diese Weise ist eine sogar noch genauere Regelung der gewünschten Belüftung möglich. Es ist möglich, alle Einheiten in derselben Weise anzubringen, aber es ist gleichfalls möglich, eine Anzahl Jalousien so anzubringen, daß sie schräg nach oben zeigen, und eine Anzahl von ihnen so, daß sie schräg nach unten zeigen.
- Eine Einheit eines Jalousiegitters kann einfach entfernt werden, indem ein Druck von Hand, wie durch Pfeile 41 in Fig. 5 angedeutet, ausgeübt und die in Frage stehende Einheit nach außen herausgezogen wird.
- Bei dem dargestellten Beispiel umfaßt die Regelklappe 6 eine Lippe 42, die in der Schließstellung im wesentlichen vertikal ist und gegenüber einer Nut 43 im unteren Abschnitt angeordnet ist. In dieser Nut kann ein (nicht dargestellter) Dichtungsstreifen angebracht werden.
- Fig. 7 zeigt schematisch eine abweichende Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Lüfters. Der in Fig. 7 gezeigte Lüfter umfaßt gleichfalls an seiner Oberseite ein Aluminiumprofil mit einem Kältebrückenteil 70. Weiterhin umfaßt die in Fig. 7 gezeigte Ausführungsform auf ihrer Außenseite eine herabhängende, sich über die Höhe des Lüfters erstreckende Haube 71. Stützglieder 72 können zwischen der Haube 71 und dem unteren Abschnitt 2 angeordnet werden. Weiterhin können, wie in bezug auf die in Fig. 4 gezeigte Abdeckung 82 ausgeführt, Endwände verwendet werden, die gleichzeitig eine Stützfunktion haben können. Weiterhin ist unterhalb der Haube 71 eine gelenkige Regelklappe 73 angeordnet, die in diesem Beispiel den Luftdurchlaß schließen kann, indem sie gegen einen Streifen 74 anschlägt, der sich von dem unteren Abschnitt nach oben erstreckt und leicht nach außen gebogen ist. Der Streifen 74 kann aus einem biegsamen Material bestehen.
- In diesem Beispiel haben die Einheiten des Jalousiegitters 7 obere und untere schmale Längskanten, die lösbar in entsprechenden Kanalprofilen 75, 76 gehalten sind.
- Es wird bemerkt, daß dem Fachmann nach dem Vorhergehenden ohne weiteres verschiedene andere Ausführungsformen einfallen werden. Moskitonetze können z.B., wenn gewünscht, direkt gegen das Jalousiegitter oder Lochgitter auf dessen Innenseite angeordnet werden. Im Prinzip ist es auch möglich, daß die Jalousien beweglich angebracht und mit Betätigungsmitteln in einer ähnlichen Weise versehen werden, wie sie bei Zugjalousien verwendet werden.
- Weiterhin könnte eine Vielzahl von Bedienungselementen 30, 31, die im Abstand voneinander über die Länge der Regelklappe angebracht sind, verwendet werden.
- Gleichfalls könnte anstelle eines Jalousiegitters oder sogar in Kombination damit oder anstelle einer Abdeckung eine Prallplatte angeordnet werden, die in einer ähnlichen Weise angebracht ist.
Claims (15)
1. Lüfter (1), umfassend ein im wesentlichen rechteckförmiges Gehäuse
mit einem Luftdurchlaß und einer Regelklappe (6, 73), die um eine
Welle (28) schwenkt, die sich in Längsrichtung des Lüfters (1)
erstreckt, wobei die Regelklappe (6, 73) den Luftdurchlaß öffnen und
verschließen kann, während weiterhin ein Gitter (17) vorgesehen ist,
über welches die Luft die Regelklappe (6, 73) und durch den
Luftdurchlaß passsieren kann, um in einen zu belüftenden Raum
einzuströmen, und das Gestell zwei Endteile (4, 5) umfaßt, wobei eines
der Endteile (4, 5) mit Betätigungsmitteln (10, 14, 15) für die
Regelklappe (6, 73) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die
Betätigungsmittel zumindest ein sich von einem Endteil entlang der
Regelklappe (6, 73) erstreckendes Übertragungselement (13)
umfassen, wobei das Übertragungselement mit der Regelklappe an
zumindest einem Punkt gekuppelt ist, der im Abstand von den beiden
Enden der Regelklappe und im Abstand von der Welle (28)
angebracht ist.
2. Lüfter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Übertragungselement (13) einen Stab umfaßt, der sich entlang des Gestells
in Längsrichtung der Regelklappe (6, 73) erstreckt, wobei der Stab an
einem Endelement mit Zähnen versehen ist und die Zähne mit einem
auf einer Betätigungswelle angebrachten Schneckenelement (10)
zusammenwirken.
3. Lüfter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stab (13)
zumindest im zentralen Bereich des Lüfters (1) in einem im Gestell
angeordneten Support (16) gelagert ist und daß der Stab einen auf
dem Stab (13) starr angebrachten Hebelarm (30) hat, wobei der
Hebelarm mit der Regelklappe (6, 73) gekuppelt ist.
4. Lüfter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebelarm
(30) mit der Regelklappe über einen Zwischenarm (31) gekuppelt ist,
der mit dem freien Ende des Hebelarms (30) gekuppelt ist.
5. Lüfter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Zwischenarm (31) ein hakenförmiges Endstück hat, das sich zwischen den
Flanschen (33, 34) eines auf der Innenseite der Regelklappe (6, 73)
gebildeten U-Profils erstreckt und mit zumindest einem der Flansche
(33, 34) im Eingriff ist.
6. Lüfter nach einem der Ansprüche 2-5, dadurch gekennzeichnet, daß
der Stab (13) aus Stabmaterial mit rechteckförmigem Querschnitt
hergestellt ist.
7. Lüfter nach einem der Ansprüche 3-6, dadurch gekennzeichnet, daß
der Support (16) zwischen Flanschen (18, 19) eines oberen
Abschnitts (3) und eines unteren Abschnitts (2) des Gestells angebracht
ist, wobei die Flansche (18, 19) einander zugewandt sind.
8. Lüfter nach einem der Ansprüche 3-6, dadurch gekennzeichnet, daß
der Support auf einem Kreuzstück angebracht ist, das zwischen dem
oberen Abschnitt (3) und dem unteren Abschnitt (2) gebildet ist.
9. Lüfter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Regelklappe (6, 73) durch ihre obere Längskante
(28) schwenkbar in einem Profilteil (27) angebracht ist, das im
Querschnitt die Form eines offenen Kreises hat, wobei dieses Teil
(27) unterhalb einer Regenhaube (26) gebildet worden ist.
10. Lüfter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Regenhaube (26) außerhalb des Gelenkbereichs der Regelklappe (6, 73) eine
Verkleidung (71) hat, die im wesentlichen über die gesamte Höhe des
Lüfters (1) herabhängt.
11. Lüfter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der obere
Rand der Verkleidung durch einen Profilrand der Regenhaube (26)
abnehmbar gehalten ist.
12. Lüfter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verkleidung Endwände (83) umfaßt, die mit einer Profilkante (81) des
unteren Abschnitts (2) zusammenwirken, um den Deckel zu
befestigen.
13. Lüfter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gitter (7) ein Jalousiegitter ist, das abnehmbar und
verschwenkbar an dem Gehäuse angebracht ist, wobei die Jalousien
in bezug auf die Horizontale in zumindestens einer der Positionen eine
Schrägstellung einnehmen.
14. Lüfter nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das
Jalousiegitter (7) aus losen Einheiten aufgebaut ist, die jeweils getrennt an
dem Gehäuse des Lüfters durch Einrasten angebracht werden
können.
15. Lüfter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der obere Abschnitt (3) des Gehäuses einen sich nach
außen erstreckenden Anschlagstreifen umfaßt, der zusammen mit
den entsprechenden Teilen der beiden Endelemente (4, 5) einen
Streifen bildet, der innere und äußere Anschlagflächen hat und sich
um den Lüfter erstreckt, wobei die Anschlagflächen relativ zu einem
unteren Abschnitt (2) des Gehäuses derartig angeordnet sind, daß die
inneren und äußeren Anschlagflächen im wesentlichen in derselben
Ebene liegen wie die entsprechenden Innen- und Außenflächen einer
in den unteren Abschnitt aufgenommenen Glasscheibe.
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