DE6908039U - Selbsttaetige viehfangvorrichtung, insbesondere fuer weidemelkwagen - Google Patents

Selbsttaetige viehfangvorrichtung, insbesondere fuer weidemelkwagen

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DE6908039U
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Johannes Jaeger
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Description

Johannes Jäger, 2801 Bässen
Selbsttätige Viehfangvorrichtung, insbesondere für We idemelkwagen
Die Neuerung betrifft eine selbsttätige Viehfangvorrichtung, insbesondere für Weidemelkwagen, bestehend aus einem Gitterrahmen mit Halsführungen und einem die Halsführungen am oberen Ende abschließenden Sperrelement, das von einem in die Halsführung hineinragenden, vom Viehhals beim Herunterbeugen des Kopfes zum Fressen schwenkbaren Schwenkhebel betätigbar ist» Diese Viehfangvorrichtung kann auch für Ställe oder dergleichen verwendet werden.
Es sind bereits Freßgitter mi+; oben offenen Freßschlitzen bekannt, bei denen die Freßschlitze und die Halsöffnungen durch eine in Längsrichtung des Gitters verschiebliche Riegelstange gemeinsam von Hand verschlossen werden können.
Das Einschieben der Riegelstange bereitet oft große
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Schwierigkeiten, da oftmals nicht alle Tiere gemeinsam ihren Kopf gleichzeitig in den hinter dem Freßgitter liegenden Trog abgesenkt haben.
Neben den von Hand zu betätigenden, ein Einfangen des Viehs bewirkenden Vorrichtungen sind bereits selbsttätig arbeitende, das heißt vom Vieh selDst gesteuerte Fangvorrichtungen bekannt, bei denen
das Vieh beim Herunterbeugen des Kopfes zum Fressen einen Arm eines zweiarmigen, um einen Schwenkpunkt drehbaren Schwenkhebels herunterdrückt, wobei das andere Ende des Hebels eine gerade Riegelstange quer über die Öffnung für den Hals, die im folgenden als Halsführung bezeichnet ist, schiebt und damit die Tiere fängt.
Aufgrund seiner geringen Führung kann der Riegelhebel bei dieser bekannten Vorrichtung sehr leicht klemmen und ist zumeist nur schwer betätigbar, so daß die Tiere sich erst nach langer Zeit an diese bekannte Vorrichtung gewöhnen.
Der vorliegenden Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, die Mängel der bisher bekannten Viehfangvorrichtung zu beseitigen und eine leicht-gängige
selbsttätige Vorrichtung zu schaffen, an die sich das Vieh in relativ kurzer Zeit gewöhnt.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß das Sperrelement im wesentlichen ein Teil eines Kreisrings ist und durch Führungselemente auf einer Kreisbahn geführt ist $ und daß das Sptrrelement an seinem einen Ende gelenkig mit dem einen Ende des Schwenkhebels in Verbindung steht,
dessen anderes Ende von einem am Gitterrahmen be-
festigten, ein Verschwenken und Schieben des Hobels zulassenden Führungsteil geführt ist.
Im folgenden Teil der Beschreibung wird eine Ausführ ungsform der feuerung anhand von Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht einer neuerungsgemäß ausgebildeten Viehfangvorrichtung;
Fig. 2 eine Schnittansicht nach der Linie 2-2 in Figur 1; und
Fig· 3 eine Schnittansicht durch einen Teil eines Gitterrahmsns, in den ein Ringbolzen eingesetzt ist.
Die selbsttätige Viehfangvorrichtung weist entweder auf einer oder auf beiden Seiten eines nicht gezeigten Futterfcrogs oder einer Futterrinne einen Gitterrahmen 1 auf, in dem eine Anzahl von Haiεführungen für die Hälse der Tiere vorgesehen sind. Der Futtertrog ist so angeordnet, daß cLas 2isr nur dann Futter aufnehmen kann, wenn es seinen Hals in der Halsführung ganz nach unten bewegt.
In der in Figur 1 gestrichelt angedeuteten geöffneten Stellung der Viehfangvorrichtung verläuft ein Schwenkhebel 3 in etwa in der mittleren Höhe des Gitterrahmens 1 im wesentlichen quer zur Haisführung 2.
Das eine Ende des Schwenkhebels 3 ist in einem Führungsring 4 geführt, der am Gitterrahmen 1 befestigt ist und sowohl ein Verschwenken als auch ein Schieben des Schwenkhebels 3 ermöglicht«
An das andere Ende des Schwenkhebels, der aus einem Rohr hergestellt und dem Hals des Tieres bei
geschlossener Vorrichtung entsprechend gebogen ist, ist ein Ring 3a angesetzt, der zwischen zwei Vorsprüngen oder Andätzen 5 am unteren Ende eines Sperrelements 6 mit Spiel festgelegt ist. Die Ansätze 5 können in das Sperrelement eingesetzte Stifte sein.
Das Sperrelement 6 ist ein annähernd halbkreisförmiges Rohrstück, das über seine Länge an mehreren Stellen durch am Gitterrahmen 1 befestigte !Führungselemente in Form von Ringbolzen 7 auf einer Kreisbahn geführt ist.
Jie Ringbolzen 7 weisen einen Gewindeschaft 8 auf, der durch Bohrungen 9 in den rohrförmigen Streben 10 des Gitterrahmens 1 hindurchgeführt ist und durch beiderseits der Streben aufgeschraubte Muttern 11 festgelegt ist. Diese Anordnung macht es möglich, den Ringbolzen sowohl um die Achse des Gewindeschafta 8 zu verdrehen als auch in Längsrichtung dieser Achse zu verstellen und in der gewünschten Stellung zu sichern. Alle zur führung des Sperrelements 6 dienenden Ringbolzen 7 können so ausgerichtet werden, daß das Sperrelement 6 leichtgängig über die gelenkartige Verbindung bei 5 durch Bewegung des Schwenkhebels 5 verschoben werden kann, wenn das Tier seinen Kopf zum Fressen herunterbsugt und seinen Hals in der Halsführung 2 abwärtsbewegt .
In einem Umi'angsabschnitt des Sperrelements 6 sind Rasten 12 vorgesehen, in die im ganz oder teilweise geschlossenen Zustand der Viehfangvorrichtung eine Sperrklinke 13 eingreifen kann. Die Sperrklinke 13 ist ein zweiarmiges:- Hebel, der bei 14 schwenkbar am Gitterrahmea abgestützt ist und des-
sen Schwenkbereich durch am Gitterrahmen befestigte Anschläge 13α begrenzt ist.
Die Schwerpunktlage der Sperrklinke 13 ist in bezug a'if ihren Schwenk- oder Anlenkpunkt 14-so gewählt, daß die Klinke mit Vorspannung gegen den äußeren Umfang des Sperrelements 6 gedrückt wird, so daß die K3inke in dieser Stellung (in Fig. 1) eine Drehung im Uhrzeigersinn, also in Öffnungsrichtung verhindert, während sie eine Bewegung entgegen dem Uhrzeigersinn, also in Schließrichtung ermöglicht.
Diese Anordnung der Sperrklinke 13 und der Rasten 12 dient dazu, eine unerwünschte Öffnungsbewegung zu verhindern, wenn das Sperrelement 6 ganz oder teilweise geschlossen ist.
Die Vorspannung der Sperrklinke 13 in Richtung auf den Umfang des Sperrelements 6 kann auch durch eine nicht gezeigte Feder bewirkt werden.
Das andere Ende 15 der Sperrklinke 13 arbeitet mit einem Anschlag 16 zusammen, der auf einer mittels bekannter Hebeie.iiirichtungen in Richtung des Pfeils 0 verschieblichen und um seine Längsachse drehbaren Steuerstange 17 sitzt.
Befindet sich das Sperrelement 6 in der in Figur 1 gezeigten geschlossenen Stellung, so greift die Sperrklinke 13 in eine Raste 12 ein. Wird nun die Steuerstange 17 in Figur 1 nach links bewegt, so gibt die Klinke 13 das Sperrelement 6 frei, und nimmt die in Figur 1 gezeigte Stellung ein.
An dem Sperrelernent 6 ist ein Ende eines Zugorgans, das im dargestellten Ausführungsbeibpiel eine Kette 18 ist, befestigt, deren anderes Ende bei 19 an einen mit der Steuerstange 17 fest verbundenen Hebel 20 angelenkt ist.
Wird nun die Steuerstange 17 in ihrer in Figur 1 nach rechts verschobenen Stellung in Richtung des Pfeils A gedreht, so wird das Sperreleinent 6 in Richtung des Pfeils B bewegt, so daß die Viehfangvorrichtung wieder ihre geöffnete Stellung einnimmt.
Zur Begrenzung der öffnungsbewegung weist das Sperrelement 6 einen Vorsprung oder Ansatz 21 auf, der in der vollkommen geöffneten Stellung an einem Ringbolzen 7 zur Anlage kommt.
Zur Herstellung der Viehfangvorrichtung werden im wesentlichen Rohrstücke verschiedener Durchmesser verwendet.
Die beschriebene Ausführungsform kann in mannigfaltiger Weise ohne erfinderisches Hinzutun abgewandelt werden.
So kann beispielsweise anstelle des zwischen den Ansätzen 5 des Sperrelements 6 festgelegten Rings 3a ein Gabelstück mit dem Schwenkhebel verbunden sein, das öffnungen aufweist, durch die ein in das Sperrelement 6 eingesetzter Bolzen hindurchgeführt ist, der ähnlich wie der Ring 3a ein Verschwenken des Schwenkhebels in bezug auf das Sperrelement 6 ermöglicht.

Claims (1)

  1. Schutzansprüche za=Ba3ssscas=siasss:a:sa3=Baa
    1. Selbsttätige Viehfangvorrichtung, insbesondere für Weidemelkwagen, bestehend aus einem Gitterrahmen mit Halsführungen und einem die i^alsführungen am oberen Ende abschließenden Sperrelement, das von einem in die Halsführung hineinragenden, vom Viehhals beim Herunterbeugen des Kopfes zum Fressen -schwenkbaren Schwenkhebel betätigbar ist, dadurch gekennzeichnet,daß das Sperrelement (6) im wesentlichen ein Teil eines Kreisrings ist und durch Führungselemente (7) auf einer Kreis-
    weuJLU goiuiiiu jlovj uuu. vt.au·> vj.a.a u^cxicicwcui' oui seinem einen Ende gelenkig mit dem einen Ende des Schwenkhebels (5) in Verbindung steht, dessen anderes Ende von einem am Gitterrahmen (1) befestigten, ein Verschwenken und Schieben des Hebels (3) zulassenden Führungsteil (4) geführt ist.
    2. Viehfangvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das Sperrelement (b) führenden Führungselemente (y) am Gitterrahmen (1) befestigte Hingbolzen sind.
    3. Viehfangvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Ringbolzen (y) einen Gewindeschaft (8) hat, der in eine Bohrung
    in einer der Streben (10) des Gitterrahmens (1) eingesteckt und durch eine Mutter (11) gesichert ist.
    4-. Viehfangyorrxchtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf den in eine Bohrung (9) einer der Streben (10) des Gitterrahmens (1) eingesteckten Gewindeschaft (8) beiderseits der Strebe (10) Muttern (11) aufgeschraubt sind.
    5. Viehfangvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Sperrelement (6) verbundene Ende des Schwenkhebels (3) das Sperrelement ringförmig umgreift und zwischen zwei Vorsprüngen (5) des Sperrelements festgelegt ist.
    6. Viehfangvorrichtung nach einem der Ansprüche bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Sperrelemente (6) verbundene Ende des Schwenkhebels (3) das Sperrelement gabelförmig umgreift und Öffnungen aufweist, durch die ein in das Sperrelement eingesetzter Bolzer hindurchgeführt ist, der ein Verschwenken des r ..wenkhebels in bezug auf das Sperrelement ermöglicht.
    7» Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6. dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement (6) nahe seinem oberen Ende einen bei geöffneter Vorrichtung an einem fiingbolzen (7) zur Anlage kommenden Vorsprung (21) hat.
    8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das F"oerrelement (6) an seinem äußeren Umfang mit Rasten (12) versehen ist, in die im ganz oder teilweise
    ritt if
    geschlossenen Zustand des Sperrelements eine schwenkbare Sperrklinke (13) eingreifen kann.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß den Bewegungsbereich der Sperrklinke begrenzende Anschläge (13a) am Gitterrahmen (1) angeordnet sind.
    10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (13) ein zweiarmiger Hebel ist, dessen Schwerpunkt in bezug auf den Schwenkpunkt (14) so angeordnet ist, daß die Sperrklinke (13) an dem äußeren Umfang des Sperrelements (6) mit Vorspannung anliegt und in dessen geschlossener Stellung selbsttätig in die Rasten einrastet.
    11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Anspräche, dadurch gekennzeichnet, daß eine sich unterhalb der Halsführungen (2) in Längsrichtung der Vorrichtung erstreckende, sowohl um ihre Achse drehbare als auch in Achsx^ichtung verschiebliche Steuerstange (17) vorgesehen ist, die einen über ein Zugorgan (18) mit dem Sperrelement (6) verbundener., zur Zurückstellung des Sperrelements dienenden Hebel (20) und einen am unteren Ende der Sperrklinke (13) angreifenden, ein Lösen der Klinke bewirkenden Anschlag (16) aufweist.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugorgan eine Kette ist.
    13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie im wesentlichen aus Rohrstücken zusammengebaut ist.
    Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel (5) eine bei geschlossener Viehfangvorrichtung dem Hals der Tiere angepaßte gebogene Form hat.
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