DE69064C - Lederbearbeitungsmaschine - Google Patents

Lederbearbeitungsmaschine

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Publication number
DE69064C
DE69064C DENDAT69064D DE69064DA DE69064C DE 69064 C DE69064 C DE 69064C DE NDAT69064 D DENDAT69064 D DE NDAT69064D DE 69064D A DE69064D A DE 69064DA DE 69064 C DE69064 C DE 69064C
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DE
Germany
Prior art keywords
arms
shaft
leather processing
tool
processing machine
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT69064D
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English (en)
Original Assignee
Firma DÖRR & REINHART in Worms
Publication of DE69064C publication Critical patent/DE69064C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/44Mechanical treatment of leather surfaces
    • C14B1/46Fluffing, buffing, or sanding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Lederbearbeitungsmaschine, deren Einrichtung es ermöglicht, sehr grofse Flächen zu behandeln, so dafs sie zwei neben einander stehende Tische bestreicht. Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Gesammteinrichtung der Maschine durch Fig. 1 in Ansicht wiedergegeben, während die Fig. 2 und 3 die Anordnung des beweglichen Consols, in welchem der Werkzeugträger angeordnet ist, in gröfserem Mafsstab zeigen.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, steht inmitten hinter den Tischen T ein Gestell A, welches den Antrieb der Maschine trägt. Eine horizontale Welle B wird von aufsen her in Umdrehung versetzt und überträgt diese Bewegung mittels Kegelräderpaares C auf die stehende Welle D.
Um diese Welle schwingen nun die Ausleger FF1 der Maschine, deren letzter am freien Vorderende ein besonderes Consol und in demselben die Arbeitswelle trägt. Die am besten die Form von Gitterträgern zeigenden Ausleger selbst nehmen die Transmission nach dem Werkzeugträger hin auf in der Weise, dafs von der Riemscheibe E oben auf Welle D aus ein Riemen-, Schnur- oder Kettentrieb nach der auf der Drehachse G zwischen den Auslegerarmen sitzenden Scheibe H gelegt ist und von der hierdurch in Umdrehung versetzten Zwischenwelle mittels einer zweiten Transmission über den Scheiben H1 J die Arbeitswelle angetrieben wird.
Die als Werkzeugträger dienende Welle L selbst soll nicht nur drehbar und in der Höhe verschiebbar sein, sondern sie mufs auch nach der Seite hin etwas Beweglichkeit besitzen. Zu diesem Zweck ist die den Arbeitskopf tragende Welle nicht unmittelbar in dem Vorderende des letzten Auslegerarmes gelagert, sondern in einem besonderen Consol i£, welch letzteres durch den Bolzen M mit der Spitze des Auslegers F1 verbunden ist, wie dies aus dem Schnitt Fig. 3 hervorgeht.
Das Consol sitzt mittels des Auges N lose auf seinem Lagerbolzen. Das Auge selbst zeigt, wie aus der hinteren Ansicht Fig. 2 ersichtlich, einen Kreisausschnitt, in welchen eine unten im Bolzen M sitzende Nase m hineinfafst, so dafs sie noch angemessenen Spielraum hat. Durch diese seitlichen Spielräume ist der Ausschlag des Consols und mit ihm der Arbeitswelle L bedingt.
Diese Welle selbst besitzt eine lange Nuth / und ist mithin an dem Keil ihrer Antriebriemscheibe beliebig verschieblich. In jeweils passender Höhe wird sie durch Stellringe gehalten.
Im unteren Theil der Ansicht Fig. 2 und 3 ist die Anbringung des Werkzeuges an der Welle dargestellt. Je nachdem die Maschine zum Schleifen, Wichsen, Grundiren, Färben u. s. w. von Leder dienen soll, wird auf das unten mit Gewinde versehene Wellenende ein entsprechender Werkzeughalter W befestigt, welcher den Stein bezw. Reiber, Bürste etc. aufnimmt. Durch die Anbringung der gezeichneten Spiralfedern S an den Führungen

Claims (1)

  1. des Arbeitskopfes wird dabei das Gewicht des Werkzeuges ausgeglichen.
    Es ist leicht ersichtlich, dafs der Arbeiter, sobald er mittels der Handgriffe UU den Arbeitskopf führt, mit den um die Antriebswelle und unter sich drehbaren Auslegern jeden Punkt der Arbeitstische bequem erreichen und das Arbeitsstück überall mit Leichtigkeit behandeln kann.
    Patenτ-Anspruch:
    Bei Lederbearbeitungsmaschinen mit mehreren um die Antriebwelle und unter sich drehbaren Auslegern die pendelnde Aufhängung eines Consols K vor den Auslegern, in welchem die das Werkzeug tragende, unter Federwirkung beliebig einstellbare Arbeitswelle verschieblich gelagert ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT69064D Lederbearbeitungsmaschine Expired - Lifetime DE69064C (de)

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