DE690366C - Vorrichtung zum Hissen und Halten von zwischen Geruestsaeulen aufgespannten Rollfahnen - Google Patents

Vorrichtung zum Hissen und Halten von zwischen Geruestsaeulen aufgespannten Rollfahnen

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DE690366C
DE690366C DE1938G0097515 DEG0097515D DE690366C DE 690366 C DE690366 C DE 690366C DE 1938G0097515 DE1938G0097515 DE 1938G0097515 DE G0097515 D DEG0097515 D DE G0097515D DE 690366 C DE690366 C DE 690366C
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DE
Germany
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flag
roller
hoisting
gear
flags
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Expired
Application number
DE1938G0097515
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Otto Franz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gutehoffnungshutte Oberhausen AG
Original Assignee
Gutehoffnungshutte Oberhausen AG
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F17/00Flags; Banners; Mountings therefor
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F17/00Flags; Banners; Mountings therefor
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Hissen und Halten von zwischen Gerüstsäulen aufgespannten Rollfahnen Bekannt sind Vorrichtungen zum nachgiebigen Spannen von ,an Gerüsten gehaltenen fahnenartigen Stoffbahnen, bei denen die untere, mit einer entsprechenden Länge Fahnenstoff bewickelte Walze im Sinne des Aufwickelns der Stoffbahn unter der Einwirkung eines elastischen, in@-einem Zylinder über dessen Kolben auf die Walze einwirkenden Mittels gehalten wird. Wird die Fahne durch den Wind gebläht, so läßt die untere Rolle einen Teil der Stoffbahn nach. Die Spannung in der Stoffbahn soll dabei mit der Stärke des Windes, d. h. entsprechend der gesteigerten Abwicklung der Stoffbahn, zunehmen. Auch die unmittelbare Belastung einer Rollfahne durch ein Gegengewicht, das von Seilen gehalten ist, die neben der Stoffbahn auf die Walze entgegengesetzt aufgewickelt sind, ist bekannt. Diese Einrichtungen können jedoch erst in Wirkung treten, wem die Fahne gehißt ist. Nach der Erfindung wird die Rollfahne unter einer im wesentlichen gleichbleibenden, in ihrer Längsachse wirkenden Spannung gehalten, die bereits während des Hissens der Fahne zur Wirkung kommt. Die Fahne steht damit vom Augenblick des Hissens an unter einer bestimmten einstellbaren, d. h. als zulässig erachteten Spannung. Hierzu ist im Getriebewerk der Aufzugseinrichtung für die Fahne ein Umlauf- oder Planetengetriebe eingebaut, das auf der einen Seite mit der Aufzugseinrichtung der Rollfahne und auf der .anderen Seite mit einem die Fahne in an sich bekannter Weise während des Hissens und Abnehmens mittelbar oder auch unmittelbar belastenden Gegengewicht oder einem anderen Spannmittel, z. B. einem nachgiebigen Mittel, wie einem in einem Zylinder gegen einen beweglichen Kolben wirkenden Preßmittel, in Verbindung steht. Die Fahne wird durch das Gegengewicht oder Spannmittel entsprechend dem Übersetzungsverhältnis des Planetengetriebes unter der zulässigen Spannung bzw. Zugkraft gehalten. Die Wirkung des Belastungsgewichtes oder Belastungsmittels über das Umlauf- oder Planetengetriebe beginnt z. B. auch dann, wenn die Abrollgeschwindigkeit der Fahne von .der unteren Walze nicht gleich der Hubgeschwindigkeit der oberen Walze bzw. des Querhauptes ist oder ein Windstoß ein schnelleres- Abrollen -von der unteren Walze herbeizuführen versucht: Wenn dagegen beim Hissen oder Einziehen der Fahne die Abrollgeschwindigkeit der Stoffbahn von der unteren Walze ,gleich der Hubgeschwindigkeit der oberen Walze ist, so steht das Belastungsgewicht oder das Belastungsmittel, z. B. der Kolben in einem unter dem Druck des Preßmittels stehenden Zylinder, still. Hierbei ist es gleichbedeutend, ob die obere Fahnenwalze bzw. das Querhaupt oder die untere Fahnenwalze über das Umlaufgetriebe mit der Spannvorrichtung in Verbindung stehen. Die Seiltrommeln für das Aufziehen der Fahne sind kegelig ausgeführt, um die Aufwickeldicke der Fahne auf der Rolle auszugleichen. Gegen Anfang beim Hissen oder gegen Ende beim Einziehen der Fahne kann die Steigung des Seiltrommelkegels zunehmen, und zwar in dem Maße, daß sie für das Hissen .der Fahne oder das Einziehen am Anfang bzw. a,tn Ende eine zusätzliche Auf- oder Abrollbeschleunigung des Seiles hervorruft, um die Fahne beim Hissen zu spannen und beim Einziehen zti entspannen.
  • In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen: Abb. i die Anordnung des Planetengetriebes bei unmittelbarer Betätigung der unteren Fahnenwalze, Abb. 2 einen Grundriß von Abb. i, Abb.3 die Anordnung des Planetengetriebes bei unmittelbarer Betätigung der oberen Fahnenaufhängung bzw. des Querhauptes und Abb.4 einen Grundriß von Abb.3.
  • Es ist a der Windwerksmotor, der über das Getriebe b und das Planetengetriebe c mittelbar (Abb. i und 2) oder unmittelbar (Abb. 3 und 4) die Seiltrommelnd bewegt. ,e sind die gerüstartig angeordneten Fahnenmaste, zwischen denen die an der Rolle oder Walze/ beim Hissen abrollende und an dem Querhaupt oder der Walze g gehaltene Fahne gespannt ist. Das über Umleitrollen h an Seilen! o. dgl. gehaltene Gegengewicht k steht mittels der Rollen L und mittels der Welle m mit dem Planetengetriebe c in Verbindung. Das Gegengewicht h kann in der Ruhelage auf Puffern n, z. B. Ölpuffern oder festen Anschlägen, aufruhen und mit den Pufferstangen o in Verbindung stehen (Abb.3) oder lose auf Pufferplatten p o. dgl. aufliegen (Abb. i). Der gesamte Antrieb kann aus dem Stirnradgetriebe b, zwei kegeligen Seiltrommeln d zum Aufwickeln der Hubseiler, dem Umlaufgetriebe c mit den gegebenenfalls erforderlichen Wellen und Stirnrädervorgelegen und zwei Seiltrommeln L für die Gegengewichtsseile i und der Bremse s bestehen. Das Ritzel u steht mit einem Ritzel v der Walze/ zweckmäßig über eine Kettet in Verbindung.
  • Wirkungsweise: Die untere Fahnenwalze l wird mit der aufgewickelten Fahne zwischen die Maste e eingesetzt und durch Vorschieben z. B. von nicht gezeichneten Keilstücken gesichert. Die obere Walzeg oder das Querhaupt wird in die untere Stellung gebracht, aus der Führung gehoben und z. B. eine Schlaufe am oberen Fahnenende darübergeschoben. Nach Wiedereinsetzen der Walze in die Führung kann die Fahne aufgezogen werden. Beim Aufziehen der Fahne wird die obere Walze durch die Seile aufwärts bewegt und gleichzeitig die untere Walze über einen Kettentrieb t o. dgl. im Sinne des Abwickelns gedreht. Die kegeligen Seiltrommelnd nehmen während der ersten Umdrehungen mehr Seil r auf, als gleichzeitig Fahnentuch von der unteren Walze f abgewickelt werden kann. Dadurch wird das beim Einsetzen der Fahne auf seiner Unterlage ruhende Gegengewicht k über das Umlaufgetriebe c angehoben und die Fahne vorgespannt.
  • Bei aufgezogener Fahne (Abb. i und 2) sind auf der unteren Walze f noch einige Windungen vorhanden, um bei auftretenden Windstößen ein Aufblähen der Fahne zu ermöglichen. Das Gegengewicht k wird dabei über das Umlaufgetriebe c angehoben und kann Ausschläge ausführen, die der zusätzlichen Abrollänge des Fahnentuches entsprechen. Die Übersetzung im Umlaufgetriebe ist so gewählt, daß im dargestellten Falle die Sonnenradwelle stillsteht, wenn die Ahrollgeschwindigkeit der Fahne gleich der Hubgeschwindigkeit der oberen Walze g ist. Die veränderliche Abr ollgeschwindigkeit der Fahne kann infolge des sich ändernden Wickeldurchmessers der kegeligen Seiltrommeln durch diese ausgeglichen werden. Kleine Abweichungen, die sich praktisch ergeben könnten, gleicht das Umlaufgetriebe selbsttätig durch Anheben bzw. Absenken des Gegengewichtes k aus. Um Beschädigungen der Fahne zu verhindern, legt sich das Gegengewicht k bei nachlassendem Wind vor Erreichen der Endstellung auf z. B. Ölpuffern it auf und wird langsam in die Endstellung zurückgeführt.
  • Beim Einholen der Fahne spielt sich der Vorgang umgekehrt ah. Die Fahne wird unter Spannung bei angehobenem Gegengewicht k auf die untere Walze aufgewickelt. Ist das Aufwickeln bis auf ein bestimmtes Stück erfolgt und sind dabei die Seiler von den schwach kegeligen Teilen der Trommelnd abgelaufen, so wird jetzt infolge .der stärker kegelig verlaufenden TrommeltdIe mehr Seil,-abgewickelt, als Fahnentuch aufgewickelt werden kann. Die obere Walze g eilt der unteren vor, das Gegengewicht h sinkt auf seine Unterlage herab, die Fahne wird schlaff und kann leicht mit der unteren Walze entfernt werden.
  • Die Abb. 3 und q. zeigen hingegen .den Fall, bei dem ein Nachgeben der Fahne bei Wind nicht durch zusätzliches Abrollen des Fahnentuches von der unteren Walze/ erreicht werden soll, sondern dadurch, daß die obere Fahnenbefestigung nachgelassen wird. Zu diesem Zweck sind beim Antrieb je ein Umlauf- oder Planetengetriebe c mit je einer kegeligen Seilrolle d zusammengebaut, während das Kettenritzel u zur Betätigung der Walze/ unmittelbar mit dem Getriebe b in Verbindung steht.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Hissen und Halten von zwischen Gerüstsäulen aufgespannten Rollfahnen, dadurch gekennzeichnet, daß ein im Getriebewerk vorgesehenes Umlauf-oder Planetengetriebe auf der einen Seite mit der Aufzugseinrichtung der Rollfahne und auf .der anderen Seite mit einem die Fahne während des Hissens und Abnehmens mittelbar oder unmittelbar belastenden Gegengewicht oder einem anderen Spannmittel in Verbindung steht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Blähen der Fahne oder während des Hissens oder Absenkens die untere Fahnenwalze über das Umlaufgetriebe mit der Spannvorrichtung in Verbindung steht (Abb. i und 2).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, ,daß beim Blähen der Fahne oder während des Hissens oder Absenkens die obere Walze,oder das Querhaupt über das Umlaufgetriebe mit der Spannvorrichtung in Verbindung steht (Abb.3 und q.). q..
  4. Vorrichtung nach ,Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß -die Seiltrommeln der Aufzugseinrichtung der Fahne kegelig sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Steigung des Seilrolllenkegels am Anfang beim H°ussen und am Ende beim Abnehmen zunimmt.
DE1938G0097515 1938-03-20 1938-03-20 Vorrichtung zum Hissen und Halten von zwischen Geruestsaeulen aufgespannten Rollfahnen Expired DE690366C (de)

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