DE69033966T2 - Sender - Google Patents

Sender

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DE69033966T2
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
    • G01F1/56Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using electric or magnetic effects
    • G01F1/58Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using electric or magnetic effects by electromagnetic flowmeters
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen. Sender zur Bereitstellung eines Ausgangssignals, das ein Sensorsignal, wie z.B. ein Fluss-Signal von einem Magnetflussmesser, darstellt, und insbesondere einen Schaltkreis zur Umwandlung des erfassten Flusspotentials in eine Ausgabe.
  • In gepulsten elektromagnetischen Gleichstrom-Flussmessern liefert ein Sender einen Niedrigfrequenz- (typischerweise 3 bis 40 Hz) Rechteckstrom an Spulen auf einem Durchflussrohr, um ein magnetisches Recheckfeld in dem leitenden Fluid zu erzeugen, das durch das Durchflussrohr fließt. Das Magnetfeld erzeugt eine Rechteckspannung mit einer Amplitude, die gemäß dem Gesetz nach Faraday an den Elektroden auf dem Durchflussrohr proportional zum Fluss ist. Das Potential ist über ein Kabel an den Sender rückgekoppelt. Die Frequenz der Rechteckerregung wird ausreichend hoch gewählt, um Störungen durch Niedrigfrequenz-Rauschen zu vermeiden, das in dem strömenden Fluid auftritt, andererseits aber auch ausreichend niedrig, so dass kapazitive Last des Kabels und induktive Auswirkungen von den Spulen die Amplitude der Rechteckspannung nicht wesentlich verzerren. Der Fluss-Sender wandelt die Amplitude der Rechteckspannung in ein Ausgangssignal um, das die Flussstärke wiedergibt.
  • In der Vergangenheit wurde eine Vielzahl von Umwandlungs- Schaltkreisen verwendet. Typischerweise wird die Rechteckspannung demoduliert, wodurch eine Gleichstromspannung erzeugt wird, die wiederum an einen spannungsgesteuerten Oszillator (VCO) weitergeleitet wird, welcher eine den Durchfluss wiedergebende VCO-Frequenz liefert. Da eine demodulierte Gleichstromspannung zur Umwandlung in eine Frequenz an den spannungsgesteuerten Oszillator VCO geliefert wird, hängt die Umwandlungsgenauigkeit von der Nullstellenstabilität des VCO ab. Es stellte sich als ein Problem heraus, die Genauigkeit des VCO über einen langen Zeitraum bei Temperaturveränderungen auf einem gewünschten Pegel zu halten (beispielsweise 0,1% der Ablesung über eine Flussbereich von 50 : 1). Es ist daher eine Anordnung erforderlich, die keinen hochgenauen VCO zur Umwandlung benötigt.
  • Es wurden auch unterschiedliche Schaltkreise verwendet, um die VCO-Frequenz in ein elektrisch isoliertes, anpassbar skaliertes analoges Ausgangssignal von 4-20 mA umzuwandeln. Typischerweise ist der VCO-Frequenzausgang an einen Frequenzteiler gekoppelt, der so angepasst ist, dass er eine Skalierung liefert. Das Ausgangssignal des Teilers wird über einen optischen Koppler einem Frequenz-Strom-Umwandlungsschaltkreis zugeführt, der die skalierte Frequenz in einen Ausgangsstrom von 4-20 mA umwandelt. Es ist darüber hinaus wünschenswert, dass zudem eine Skalierungsanpassung mit einem großen Anpassungsbereich erfolgt, während hingegen eine weiche, akkurate Umwandlung der skalierten Frequenz in einen 4-20 mA-Ausgangsstrom geschaffen wird.
  • Die JP-A-58-1138I6 (Shimazu) offenbart einen Schaltkreis zur Erregung eines elektromagnetischen Flussmessers. Es wird ein Signal erzeugt, das proportional zur Flussgeschwindigkeit ist, und es wird ein zweites Signal erzeugt, das proportional zum Erregerstrom ist, welcher wiederum ein Magnetfeld in dem Durchflussrohr erzeugt. Die beiden Signale machen eine Spannungs-Frequenz-Umwandlung durch und die daraus resultierenden Schwingungen werden zu ein Paar von Zählern durchgeschaltet. Die Schwingungen werden während Abtastperioden zu den Zählern durchgeschaltet, und die Frequenzen der beiden Signale werden mit Hilfe eines Mikroprozessors voneinander subtrahiert.
  • In dem Schaltkreis des US Patents Nr. 4,766,770 (Mannhertz et al) wird ein Erregerstrom durch zwei Spulen geleitet und ein Signal, das die Flussstärke im Rohr wiedergibt, wird an zwei Elektroden aufgebaut. Das Signal wird verstärkt und über ein Paar von Schaltern und Halteverstärkern an einen Summier-Knotenpunkt geliefert. Ferner wird ein zweites Signal erzeugt, das den durch einen Vergleichswiderstand fließenden Erregerstrom wiedergibt. Die am Vergleichswiderstand erzeugte Vergleichsspannung ist proportional zum Magnetfluss, der im Durchflussrohr entsteht, und die Vergleichsspannung variiert mit den Abweichungen bei Treiberstrom, Temperaturauswirkungen, usw. Die Vergleichsspannung wird durch ein Paar von Schaltern und Halteverstärkern sowie durch einen Ausgangsverstärker an einen Rückkopplungs-Multiplikator angelegt. Der Ausgang des Rückkopplungs-Multiplikators wird ebenfalls dem Summier-Knotenpunkt zugeführt. Die Differenz zwischen dem Signal vom Rückkopplungs-Multiplikator und vom Schalterpaar wird mit Hilfe eines Spannungs-Frequenz-Verstärkers verstärkt. Die Ausgangsfrequenz wird an einen Impulsfrequenzteiler und an einen Frequenz-Strom-Umwandler angelegt.
  • Entsprechend der vorliegenden Erfindung ist gemäß der Definition von Anspruch 1 ein Sender vorgesehen, der ein ein Sensorsignal darstellendes Ausgangssignal liefert, wobei der Sender eine Erzeugungseinrichtung aufweist, die an das Sensorsignal zur Erzeugung eines ersten Taktsignals mit einer ersten Frequenz, die zu dem Sensorsignal invers ist, gekoppelt ist; eine Empfangseinrichtung zum Empfangen des ersten Taktsignals, und ferner einen ersten Verstärker zum Bereitstellen eines ersten Stroms aufweist, der von einer Spannungsquelle als eine Funktion der Spannung und der ersten Frequenz empfangen wird; und einen Schaltkreis zur Schaffung der Spannungsquelle, um den ersten Strom an den Verstärker zu liefern, und darüber hinaus zur Lieferung eines Ausgangsstroms mit einer inversen Beziehung zu dem ersten Strom, der, in Verbindung mit der inversen Beziehung zwischen dem Fluss und der ersten Frequenz, eine direkte Beziehung zwischen dem Ausgangsstrom und der Flussstärke liefert, wobei die Erzeugereinrichtung eine Einrichtung zur Umwandlung des Fluss-Signals in einen digitalen Wert, der einen Teilungsfaktor darstellt, der proportional zu dem Fluss ist, wiedergibt; ferner eine Einrichtung zur Erzeugung eines zweiten Taktsignals mit einer zweiten Frequenz; und eine Einrichtung zum Empfang des digitalen Werts und des zweiten Taktsignals zum Erzeugen des ersten Taktsignals mit der ersten Frequenz, die von der zweiten Frequenz gesteuert wird und invers proportional zu dem Teilungsfaktor ist.
  • Der magnetische Flussmesser erzeugt eine Wechselspannung, die die Flussstärke darstellt. Eine Regeleinrichtung regelt einen den Flussmesser abwechselnd mit unterschiedlichen ersten und zweiten Stromamplituden erregenden Strom. Die Steuereinrichtung liefert ein Korrektur-Ausgangssignal, das die ersten und zweiten Amplituden darstellt.
  • Die an das Korrektur-Ausgangssignal und die Wechselspannung angeschlossene Oszillator-Einrichtung schwingt mit einer Frequenz, welche die Wechselspannung wiedergibt, die aufgrund der Abweichung der ersten und zweiten Amplituden korrigiert worden ist. Eine Mess-Einrichtung misst eine erste Frequenz der Schwingungen, nachdem der Strom zu der ersten Amplitude gesteuert wird, und misst eine zweite Frequenz der Schwingungen, nachdem der Strom zu der zweiten Amplitude gesteuert wird. Die Ausgabe-Einrichtungen berechnen ein Ausgangssignal, das die Flussstärke als eine Funktion einer Subtraktion der ersten und zweiten gemessenen Frequenzen wiedergibt, so dass die Auswirkung einer Abweichung bei der Wechselspannung durch die Subtraktion reduziert wird.
  • Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Kurzbeschreibung der Erfindung anhand der Zeichnungen.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Es zeigen:
  • Fig. 1A und 1B zusammen ein vermischtes schematisches Block- und Schaltkreisdiagramm eines Flussmessers, der die vorliegende Erfindung verkörpert; und
  • Fig. 2 ein Zeitdiagramm der elektrischen Signale von dem in den Fig. 1A und 1B gezeigten Schaltkreis.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • In Fig. 1A erzeugt der Spulentreiber 15 einen Strom I&sub1;&sub2;, der durch den Elektromagneten 12 fließt. Die an den Spulentreiber 15 gekoppelte Vergleichsspannung 15' steuert die Amplituden des Stroms I&sub1;&sub2;. Der Strom I&sub1;&sub2; ist, wie es in Fig. 2 gezeigt ist, im Wesentlichen eine Rechteckwelle mit einer niedrigen, durch den Sequenzer 17 gesteuerten Wiederholungsfrequenz. Der Sequenzer 17 ist von dem Benutzer auf eine ausgewählte niedrige Frequenz voreingestellt. Der Elektromagnet 12 erzeugt ein Magnetfeld B quer zu einem Fluss des Fluids 11 in dem Durchflussrohr 10. Elektroden 13, 14 erfassen das Fluss-Ausgangssignal V&sub1;&sub1;, eine Spannung, die gemäß dem Gesetz nach Faraday in dem Fluid 11 erzeugt wird. Das Fluss-Ausgangssignal V&sub1;&sub1; weist zwar eine Amplitude auf, die proportional zum Rechteckstrom I12 ist, der mit der Geschwindigkeit des Fluids 11 durch das Durchflussrohr 10 mulitpliziert wird, ist aber andererseits unerwünschten Rauschsignalen und Abweichungsspannungen ausgesetzt.
  • Der Verstärkerschalkreis 18 empfängt das Fluss-Ausgangssignal V&sub1;&sub1; und verstärkt es auf temperaturstabile Art und Weise, filtert einige Rauschsignale aus, und wandelt es in ein verstärktes Ausgangssignal V&sub1;&sub8; um, das zum gemeinsamen Gleichstromleiter 15" weitergeleitet wird. Bei dem Filern im Verstärkerschaltkreis kann es sich um verschiedene bekannte analoge Filterverfahren handeln, oder um ein von dem Sequenzer 17 gesteuertes Filtern. Das verstärkte Ausgangssignal V&sub1;&sub8; gibt die Flussstärke wieder, ist jedoch Rauschsignalen und Abweichungen, die vom Verstärkerschaltkreis 18 nicht vollständig beseitigt worden sind, ausgesetzt.
  • Das verstärkte Ausgangssignal V&sub1;&sub8; ist an den Abtast- und Halteschaltkreis 19 gekoppelt, der Haltekondensatoren 22, 23 und Festkörper-Schalter 20A, 20B, 21A, 21B aufweist, die vom Sequenzer 17 gesteuert werden. Der Sequenzer 17 schließt die Schalter 20A, 20B, 21A, 21B durch Anlegen positiver Pegel der Steuerausgangssignale V20A, V20B, V21A bzw. V21B jeweils in Synchronisation mit dem Rechteckstrom I&sub1;&sub2;, wie es in Fig. 2 gezeigt ist. Der Schalter 20A ist während eines Zeitintervalls nahe dem Ende einer positiven Halbperiode des Stroms I&sub1;&sub2; geschlossen, wodurch das verstärkte Ausgangssignal V&sub1;&sub8; während, einer positiven Halbperiode des Stroms I&sub1;&sub2; an den Kondensator 22 gekoppelt wird. Der Schalter 21A ist während eines Zeitintervalls nahe dem Ende einer negativen Halbperiode des Stroms I&sub1;&sub2; geschlossen, wodurch das verstärkte Ausgangssignal V&sub1;&sub8; während einer negativen Halbperiode des Stroms I&sub1;&sub2; an den Kondensator 23 gekoppelt wird. Die Schalter 20A, 21A sind während ihrer jeweiligen Halbperioden lange genug geschlossen, um die Aufladung der Haltekondensatoren 22, 23 zur Speicherung im Wesentlichen der Spannung des verstärkten Ausgangssignals V&sub1;&sub8; zu ermöglichen.
  • Wie es in Fig. 2 gezeigt ist, ist der Schalter 20B geschlossen, um die auf dem Kondensator 22 gespeicherte Spannung an das Abtast- und Halte-Ausgangssignal V&sub1;&sub9; während einer Hälfte einer Periodenzeit des Rechteckstroms I&sub1;&sub2; zu koppeln; während der anderen Hälfte einer jeden Periodenzeit ist der Schalter 12B geschlossen, um eine auf dem Kondensator 23 gespeicherte Spannung an das Abtast- und Halte-Ausgangssignal V&sub1;&sub9; zu koppeln. Der Schalter 28A wird offen gehalten, wenn der Schalter 20B geschlossen ist; und der Schalter 21A wird offen gehalten, wenn der Schalter 21B geschlossen ist, so dass Rausch-Störeffekte nicht vom verstärkten Ausgangssignal V&sub1;&sub8; durch den Abtast- und Halteschaltkreis 19 an das Abtast- und Halte-Ausgangssignal V&sub1;&sub9; gekoppelt werden. Das Abast- und Halte- Ausgangssignal V&sub1;&sub9; wechselt somit zwischen zwei Spannungen, und die Differenz zwischen diesen beiden Spannungen stellt das Fluss-Ausgangssignal V&sub1;&sub1; dar. Der Abtast- und Halteschaltkreis 19 moduliert das Abtast- und Halte-Ausgangssignal V&sub1;&sub9; mit einer Niedrigfrequenz-Rechteckwelle, welche die gleiche Frequenz wie die Rechteckwellen-Modulation des Spulenstroms I&sub1;&sub2; aufweist. Das Abtast- und Halte-Ausgangssignal V&sub1;&sub9; wird somit eher moduliert als demoduliert.
  • Der Spulenantrieb 15 unterzieht den Strom I&sub1;&sub2; einer ganzen Wellengleichrichtung, um einen gleichgerichteten Strom I&sub1;&sub2;' durch den Stromerfassungs-Widerstand. 16 zu erzeugen. Der Strom, der durch den Widerstand 15 fließt, ist somit im Wesentlichen frei von Niedrig-Frequenzmodulation bei der Erregerfrequenz. Der Stromerfassungs-Widerstand 16 entwickelt so ein Ausgangssignal V&sub1;&sub6; mit einer einzigen Polarität, das die Amplitude des Spulenstroms I&sub1;&sub2; wiedergibt. Das Ausgangssignal V&sub1;&sub6; wird an ein Tiefpassfilter angeschlossen, das den Schalter 27, den Widerstand 28 und den Haltekondensator 29 aufweist, der Amplitudenabweichungen innerhalb der Spulenantriebsperiode ausfiltert. Der Sequenzer 17 liefert ein Steuerausgangssignal V&sub2;&sub7;, das die Betätigung des Schalters 27 wie in Fig. 2 gezeigt steuert. Der Schalter 27 tastet das gleichgerichtete (d.h. demodulierte) Ausgangssignal vom Stromerfassungs-Widerstand 16 ab und speichert die abgetastete Spannung durch den Widerstand 28 auf dem Haltekondensator 29. Die auf dem Kondensator 29 gespeicherte Spannung stellt so die durchschnittliche Amplitude des Stroms I&sub1;&sub2; dar, ist andererseits aber relativ frei von Abweichungen, die innerhalb einer Erregerperiode auftreten, wie z. B. Asymmetrie. Der Verstärker 30 verstärkt die auf dem Haltekondensator 29 gespeicherte Spannung und koppelt ein Ausgangssignal V&sub3;&sub0;, das die Stromamplitude darstellt, über den Schalter 31 und den Widerstand 26 (Fig. 1B) zur Stromversorgung an das Korrektur-Ausgangssignal I&sub2;&sub6;. Das Ausgangssignal V&sub3;&sub0; ist ferner an einen Eins-Verstärker-Inverter gekoppelt, der den Operationsverstärker 32 und die Widerstände 33, 34 aufweist. Das Ausgangssignal des Verstärkers 32, das auch die Stromamplitude darstellt, jedoch eine gegensätzliche Polarität zur Polarität des Ausgangssignals des Verstärkers 30 aufweist, ist über den Schalter 35 und den Widerstand 26 (Fig. 1B) zur Stromversorgung an das Korrektur-Ausgangssignal I&sub2;&sub6; gekoppelt.
  • In Fig. 1B ist das Korrektur-Ausgangssignal I&sub2;&sub6; an einen negativen oder invertierenden Eingang eines Integrators gekoppelt, der einen Verstärker 24 und einen Kondensator 25 aufweist. Das Abtast- und Halte-Ausgangssignal V&sub1;&sub9; ist an einen positiven Eingang des Integrators gekoppelt, der den Verstärker 24 und den Kondensator 25 aufweist. Der Integrator erzeugt ein Integrator-Ausgangssignal V&sub2;&sub4;, das eine integrierte Differenz zwischen dem Abtast- und Halte-Ausgangssignal V&sub1;&sub9; und dem Korrektur-Ausgangssignal I&sub2;&sub6; ist. Der Integrator-Ausgang V&sub2;&sub4; koppelt an den Spannungserfassungs-Eingang des spannungsgesteuerten Oszillators (VCO) 36. Der VCO 36 erzeugt ein Oszillator-Ausgangssignal V&sub3;&sub6;, das eine Frequenz F aufweist, die zunimmt, wenn die Spannung am Spannungserfassungs-Eingang zunimmt, kann andererseits aber aufgrund von Alterung oder Temperaturveränderungen driften.
  • Das Oszillator-Ausgangssignal V&sub3;&sub6; ist in Fig. 2 dargestellt, jedoch ist die Frequenz nicht im gleichen Maßstab wie die anderen Abschnitte des Zeitdiagramms gezeigt. Die Ausgangsfrequenz in voller Größe des VCO ist viel höher als die Spulenantriebsfrequenz, typischerweise 100 bis 10000 Mal höher, andererseits sind jedoch niedrigere Ausgangsfrequenzen in Fig. 2 lediglich zur Verdeutlichung der Abbildung gezeigt. Die Frequenz des Oszillator-Ausgangssignals V&sub3;&sub6; ist durch die am VCO-Eingang erfasste Rechteckspannung V&sub2;&sub4; frequenzmoduliert (FM), wie es in Fig. 2 dargestellt ist. Die Frequenz des Oszillator-Ausgangssignals weicht von oberen und unteren Abweichungsfrequenzen entsprechend den beiden Pegeln des Rechteckwellen-Fluss- Ausgangssignals ab. Die Differenz zwischen den oberen und den unteren Abweichungsfrequenzen stellt die Flussstärke dar.
  • Ein mit einem Mikroprozessorsystem 39 verbundener Taktgeber 40 liefert ein Taktausgangssignal V&sub4;&sub0;, das einen stabilen Frequenzvergleich liefert, und vorzugsweise kristallgesteuert ist.
  • Der Oszillator-Ausgang V&sub3;&sub6; und der Taktgeber-Ausgang V&sub4;&sub0; sind an den Frequenz-/Tastverhältnis-Wandlerschaltkreis 37 angeschlossen. Der Wandlerschaltkreis 37 liefert Tastverhältnis- Steuerausgangssignale V&sub3;&sub7;&submin;&sub1; und V&sub3;&sub7;&submin;&sub2;, die logische Ergänzungen zueinander sind. Das Tastverhältnis-Steuerausgangssignal V&sub3;&sub7;&submin;&sub1; besitzt ein Tastverhältnis, das direkt mit der Frequenz des Oszillator-Ausgangs V&sub3;&sub6; in Beziehung steht. Das Tastverhältnis-Steuerausgangssignal V&sub3;&sub7;&submin;&sub2; besitzt ein Tastverhältnis, das umgekehrt in Beziehung zu der Frequenz des Oszillator-Ausgangs V&sub3;&sub6; steht. Eine derartige Frequenz-/Tastverhältnis-Wandlerschaltkreisanordnung ist beispielsweise aus dem US-Patent 4,309,909 Grebe, Jr. et al bekannt, auf das hierbei Bezug genommen wird.
  • Das Steuerausgangssignal V&sub3;&sub7;&submin;&sub1; steuert die Betätigung des Schalters 31, so dass die Beendigungeszeit des Tastverhältnisses des Schalters 31 direkt zur Frequenz des Oszillator-Ausgangs V&sub3;&sub6; in Beziehung steht. Das Steuerausgangssignal V&sub3;&sub7;&submin;&sub2; steuert die Betätigung des Schalters 35, so dass die Beendigungszeit des Tastverhältnisses des Schalters 35 in umgekehrter Beziehung zur Frequenz des Oszillator-Ausgangs V&sub3;&sub6; steht.
  • Der Betrieb des Umwandlers 37, der Schalter 31, 35 und der Verstärker 30, 32 vervollständigen eine Rückkopplungsschleife vom Oszillator-Ausgang V&sub3;&sub6; zurück zum Spannungserfassungs- Eingang des VCO 36, der die Frequenz des Oszillator-Ausgangssignals V&sub3;&sub6; im Hinblick auf das integrierte Ausgangssignal V&sub2;&sub4; und so auch im Hinblick auf das Fluss-Ausgangssignal V&sub3;&sub1; linearisiert.
  • Das Abtast- und Halte-Ausgangssignal V&sub1;&sub9; und das Korrektur- Ausgangssignal I&sub2;&sub6; weisen beide Amplituden auf, die direkt proportional zum Strom I&sub1;&sub2; sind. Der Integrator-Verstärker 24 subrahiert wirksam diese beiden Ausgangssignale voneinander, so dass das Oszillator-Ausgangssignal V&sub3;&sub6; im Wesentlichen unabhängig von der Abweichung der Amplitude des Stroms I&sub1;&sub2; ist.
  • Das Ausgangspotential V&sub3;&sub6; des VCO, das Taktausgangssignal V&sub4;&sub0; und ein Synchronisier-Ausgangssignal. V&sub1;&sub7; vom Sequenzer 17 sind alle an den Zähler 38 angeschlossen. Der Zähler 38 zählt oder sammelt die Anzahl der Schwingungen des Oszillator-Ausgangssignals V&sub3;&sub6; während einem vorbestimmten Zeitintervall an, das vom Taktausgangssignal gesteuert wird. Das Synchronisiereinrichtungs-Ausgangssignal V&sub1;&sub7; synchronisiert die Zählung im Zähler 38 mit dem Spulenantrieb und dem Abtast- und Haltevorgang, so dass eine Zählung angesammelt wird, während das Oszillator-Ausgangssignal V&sub3;&sub6; einen beständigen, höheren Frequenzpegel aufweist (entsprechend einem positiven Wert des Stroms I&sub1;&sub2;) und eine zweite Zählung angesammelt wird, während das Oszillator-Ausgangssignal V&sub3;&sub6; einen beständigen, niedrigeren Frequenzpegel aufweist (entsprechend einem negativen Wert des Stroms I&sub1;&sub2;). Der Zähler 38 liefert den ersten und den zweiten Zählwert an das Mikroprozessorsystem 39 als zwei digitale Worte.
  • Das Mikroprozessorsystem 39 subtrahiert den ersten Zählwert von dem zweiten Zählwert, um eine Differenz zwischen den beiden Zählwerten zu berechnen. Da beide Zählwerte durch Gleichstrom-Abweichungen und Nullverschiebungen im erfassten, verstärkten und abgetasteten Fluss-Signal im Wesentlichen auf die selbe Art und Weise beinflusst werden, beseitigt die digitale Subtraktion die Abweichungen. Da der Mikroprozessor 39 die Subtraktion digital durchführt, kommen keine mit der analogen Subtraktion verbundenen Abweichungen neu hinzu. Das Mikroprozessorsystem 39 führt eine wirksame digitale Demodulation des Fluss-Signals aus, d.h. es entfernt die Rechteckwellen-Antriebskomponente von dem Fluss-Signal, chne eine zusätzliche Abweichung zu bewirken. Die Genauigkeit der Messung hängt nicht von der Nullpunkt-Stabilität im spannungsgesteuerten Oszillator 36 oder im Integrator 24 ab.
  • Das Mikroprozessor-System 39 speichert zudem die Korrekturkonstanten im Speicher, um Nicht-Lineraritäten noch weiter zu reduzieren. Der Mikroprozessor erzeugt ein ein digitales Wort enthaltendes Ausgangssignal D&sub3;&sub9;, wobei das digitale Wort einen Teilungsfaktor proportional zu dem erfassten Fluss, wie er aus den beiden vom Zähler 38 gelieferten Zählwerten errechnet wird, bestimmt. Der Teilungsfaktor ist vorzugsweise eine hexadezimale Zahl mit einer ganzen Zahl und einem Bruchteil. Das Ausgangssignal D&sub3;&sub9; koppelt an einen ersten Teiler 41, der ein Ausgangssignal V&sub4;&sub1; liefert, das eine Frequenz hat, die proportional zu oder gleich der Frequenz des durch den Teilungsfaktor D&sub3;&sub9; geteilten Taktausgangssignals V&sub4;&sub0; ist. Die digitale Frequenzteilung durch einen Divisor, der eine ganze Zahl und einen Bruchteil aufweist, ist bekannt, wie es zum Beispiel im US-Patent 4,306,461 von Grebe, Jr. gezeigt wurde, auf welches hier Bezug genommen wird. Die Ausgangsfrequenz des ersten Teilerausgangssignals V&sub4;&sub1; ist umgekehrt proportional zum Fluss des Fluids 11.
  • Das Ausgangssignal V&sub4;&sub1; des ersten Teilers 41 koppelt an einen optischen Koppler 42, der die Schaltkreisanordnung galvanisch trennt, oder isoliert, wobei die Schaltkreisanordnung zu dem Vergleichspotential 15", das mit der Masse des Flussrohrs 10 verbunden ist, von einem anderen Vergleichspotential 60, das mit einem isolierten Ausgangsschaltkreis verbunden ist, weitergeleitet wird. Das isolierte Ausgangssignal V&sub4;&sub2; des Kopplers 42 leitet die skalierte Frequenz von dem ersten Frequenzteiler zu dem zweiten Teiler 43. Der zweite Frequenzteiler 43 ist ein Durch-Zwei-Teilungsschaltkreis, der Ausgangssignale V&sub4;&sub4; und V&sub4;&sub5; liefert, die komplementäre Flip-Flop-Ausgangssignale sind, wobei jedes ein 50%-iges Tastverhältnis besitzt.
  • Die Ausgangssignale V&sub4;&sub4; und V&sub4;&sub5; betätigen die Schalter 44 und 45. Wenn der Schalter 45 geschlossen ist, lädt der Verstärker 47 den Kondensator 46 auf den Pegel der an den Verstärker 47 angeschlossenen Referenz V&sub6;&sub1;. Wenn der Schalter 45 geöffnet und der Schalter 44 geschlossen ist, wird der Kondensator 46 durch einen des mit dem Schalter 44 in Reihe geschalteten strombegrenzenden Widerstand vollständig entladen. Die Frequenz oder Geschwindigkeit des Ladens und Entladens wird durch die Frequenz am Ausgang des zweiten Teilers gesteuert, der umgekehrt proportional zur Flussstärke ist. Der vom Verstärker 47 gelieferte Strom und die Ausgangsspannung V&sub4;&sub7; sind umgekehrt proportional zur Flussstärke.
  • Das Ausgangssignal V&sub4;&sub7; des Verstärkers 47 liefert einen Strom, der umgekehrt proportional zum Fluss durch den Widerstand 52 zu einem Summier-Knotenpunkt an einem invertierenden Eingang des Verstärkers 50 ist. Die Vergleichseinrichtung 61 liefert eine Vergleichsspannung V&sub6;&sub2; an einen nicht-invertierenden Eingang des Verstärkers 50.
  • Die Ausgangsspannung V&sub5;&sub0; des Verstärkers 50 ist durch den Widerstand 53 an eine Basis des Transistors 52 angeschlossen. Der Transistor 52 steuert eine 4-20 mA-Zweidrahtschleife, die an den Anschlüssen 54, 55 erregt wird. Der Widerstand 58 entwickelt eine Spannung proportional zum Strom in der 4-20 mA- Schleife, und die Spannung wird durch einen Widerstand 59 zurück an den Summier-Knotenpunkt gekoppelt, um eine geschlossene Schleifensteuerung des Stroms in der Schleife zu schaffen.
  • Eine Gleichstrom-Energieversorgung ist an die Schleife an den Anschlüssen 54, 55 gekoppelt. Ein durch einen Widerstand 56 dargestelltes Ladegerät in der Schleife empfängt den Schleifenstrom zur Überwachung oder zur Steuerung.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung mit Bezug auf bevorzugte Ausführungsformen beschrieben worden ist, ist es für Fachleute in der Technik offensichtlich, dass Veränderungen vorgenommen werden können, ohne von dem in den anliegenden Ansprüchen definierten Schutzumfang abzuweichen.

Claims (1)

1. Sender zum Bereitstellen einer Ausgabe, die ein Fluss-Sensor- Signal darstellt, wobei der Sender aufweist:
Erzeugungseinrichtung, die an das Sensorsignal gekoppelt ist, zum Erzeugen eines ersten Taktsignals mit einer ersten Frequenz, die zu dem Sensorsignal invers ist;
Empfangseinrichtung zum Empfangen des ersten Taktsignals, und das einen ersten Verstärker zum Bereitstellen eines ersten Stroms aufweist, der von einer Spannungsquelle als eine Funktion der Spannung und der ersten Frequenz empfangen wird; und
einen Schaltkreis zum Bereitstellen der Spannungsquelle, um den ersten Strom an den Verstärker zu liefern, und zum weiteren Liefern eines Ausgangsstroms mit einer inversen Beziehung zu dem ersten Strom, der, in Verbindung mit der inversen Beziehung zwischen dem Fluss und der ersten Frequenz, eine direkte Beziehung zwischen dem Ausgangsstrom und dem Fluss liefert, wobei die Erzeugungseinrichtung aufweist.
Einrichtung zum Umwandeln des Fluss-Signals in einen digitalen Wert, der einen Teilungsfaktor darstellt, der proportional zu dem Fluss ist;
Einrichtung zum Erzeugen eines zweiten Taktsignals mit einer zweiten Frequenz; und
Einrichtung zum Empfangen des digitalen Werts und des zweiten Taktsignals zum Erzeugen des ersten Taktsignals mit der ersten Frequenz, die von der zweiten Frequenz gesteuert wird und invers proportional zu dem Teilungsfaktor ist.
DE69033966T 1989-09-20 1990-09-13 Sender Expired - Lifetime DE69033966T2 (de)

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DE69033966D1 DE69033966D1 (de) 2002-07-04
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DE69027859T Expired - Fee Related DE69027859T2 (de) 1989-09-20 1990-09-13 Umsetzschaltung für die übertragung elektromagnetischen flusses

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