DE690244C - UEber einen Karteikasten verschiebbare Sucherschiene mit Suchvorrichtung - Google Patents

UEber einen Karteikasten verschiebbare Sucherschiene mit Suchvorrichtung

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DE690244C
DE690244C DE1938ST058004 DEST058004D DE690244C DE 690244 C DE690244 C DE 690244C DE 1938ST058004 DE1938ST058004 DE 1938ST058004 DE ST058004 D DEST058004 D DE ST058004D DE 690244 C DE690244 C DE 690244C
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Germany
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card
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cards
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Expired
Application number
DE1938ST058004
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English (en)
Inventor
Josef Stuessgen
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JOSEF STUESSGEN
Original Assignee
JOSEF STUESSGEN
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K21/00Information retrieval from punched cards designed for manual use or handling by machine; Apparatus for handling such cards, e.g. marking or correcting
    • G06K21/02Information retrieval from punched cards designed for manual use or handling by machine; Apparatus for handling such cards, e.g. marking or correcting in which coincidence of markings is sensed mechanically, e.g. by needle

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Sheet Holders (AREA)
  • Information Retrieval, Db Structures And Fs Structures Therefor (AREA)

Description

  • Über einen Karteikasten verschiebbare Sucherschiene mit Suchvorrichtung Die Erfindung betrifft eine über einen Karteikasten verschiebbare Sucherschiene mit Suchvorrichtung für Nummernkarteien aller Art, die durch elektrische Lichtzeichen den Standart der gesuchten Karten anzeigt, ohne daß die Karten in der Nummernfolge abgestellt werden müssen.
  • Bei den bekannten Suchvorrichtungen für Karteien, die meist in Verbindung mit Sucherschienen vorgeschlagen wurden; ist der verfolgte Zweck ein grundsätzlich anderer. Bei diesen kommt es nicht darauf an, den Standort einer ganz bestimmten Karte festzustellen, vielmehr darauf, wie beispielsweise bei Arbeitsämtern, aus einer umfangreichen Personenkartei diejenige Personengruppe herauszufinden, für welche die jeweils verlangten Eigenschaften zutreffen. Die wichtigsten Eigenschaften werden an dem oberen Rande der Karten durch Zungen, die meist aus den Karten selbst herausgeschnitten sind, für den Bearbeiter sichtbar gemacht. Ein anderes Aussuchsystem ist bekannt, nach welchem ein auf elektromagnetischem Wege als Sortiermaschine arbeitender Apparat die Karteikarten nach verschiedenen Gruppen, z. B. nach den einzelnen Abteilungen einer Bank, sortieren kann. Der Apparat ist als Sondergerät ausgebildet, dem die zu ordnenden Karten abschnittweise zugeführt werden. Die Karten, die vorzugsweise als Ganzmetallkarten vorgeschlagen wurden, tragen am unteren Rande je nach der Gruppenzugehörigkeit aus der Karte selbst herausgeschnittene Ansätze. Bei :dem Sortiervorgang wirken diese Ansätze als Verriegelungsanschläge, die die betreffenden Karten an einer Seitwärtsbewegung hindern, wenn durch Tastendruck der für die gewünschte Gruppe vorgesehene Sperriegel betätigt wird. Alle übrigen Karten werden infolge magnetischer Anziehungskraft nach der Seite fortgezogen, so daß dann die gewünschte Gruppe greifbar ist. Die automatische Feststellung einer bestimmten Karte innerhalb der Kartei, wie diese durch die Erfindung möglich ist, wird mit dem Apparat nicht erreicht und ist auch nicht beabsichtigt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Abb. z eine Gesamtansicht eines Karteikastens mit Suchvorrichtung, Abh. : eine Karteikarte mit Signalnummernmarkierung; Abb. 3 eine Darstellung des Stromkreislaufs bei Verwendung von Schließkontakten, Abb. 4 einen Querschnitt nach Abb. z mit eingezeichnetem Stromkreislauf bei Verwendung von Abfühlkontäkten und Abb. 5 ein Signalpaar.
  • Jede Karte trägt an der oberen Kante eine Anordnung von mehreren Signalen, die in der Gesamtheit eine Zahl; nämlich die Kartennummer, ausdrücken. Die Anzahl der Signale richtet sich nach der Höchststellenzahl der zu erfassenden Kartennummern. Eine dreistellige Zahl wird z. B. durch drei Signale ausgedrückt (Abb: z). Für jede Stelleneinheit ist eine Skala von o bis g vorgesehen, innerhalb welcher die Anordnung der einzelnen Signale bestimmt wird.
  • In Übereinstimmung mit der Skaleneinteilung der Karten sind an einem auf den Seiten des Karteikastens hin und zurück beweglichen Schieber Metallskalen, ebenfalls von o bis 9, angebracht, in welchen je eiii Kontakt eingebaut ist. Die Kontakte sind seitlich versetzbar und liegen im gleichen Stromkreis und unterbrechen diesen in Ruhestellung.- Die Kontakte können als Schließ- oder Abfühlkontakte ausgebildet sein: Bei Verwendung von Schließkontakten a (Abb. 3) verläuft der Stromkreis nur innerhalb der Schiebevorrichtung. Die auf den Karten angebrachten Signale wirken dann lediglich als Kontaktbetätigung. Durch sie werden die auf eine bestimmte Nummer eingestellten Kontakte beim Darübergleiten gleichzeitig geschlossen, wenn bei Betätigung des Schiebers .die gesuchte Nummer angetroffen wird. Die dichte Aufeinanderfolge der Karten erfordert zur Vermeidung der Wirkung der Kontakte über verschiedene Karten hinaus einen gewissen Abstand der Karten voneinander, der durch geeignete Anbringung der Signale gegeben ist.
  • Zweckmäßiger erscheint die Anwendung von Abfühlkontakten. Diese erfordern eine andere Stromleitung, und zwar müssen zur Herstellung des Stromkreises auch die Kartensignale mit herangezogen werden - (Abb; 4). Je zwei Signale sind durch einen Steg ztx Zahlenpaaren verbunden (Abb. 5). Aus einem Vorrat von Zahlenpaaren in der Paarung von oö-99 lassen sich naturgemäß alle vorkommenden Zahlen kombinieren. Der Stromkreis bewegt sieh beim Zusammentreffen übereinstimmender Abfühlkontakte und Signalmarkierungen von der Batterie b zur Kontakthalteakala c über den Kontakt a nach dem Signalpaar d über den nächsten Kontakt a nach der Skala e usf. über alle Signale und Skalen über die Glühbirne h nach der Batterie b zurück. Beim Aufleuchten der Glühbirne ist die gesuchte Karte gefunden.
  • Die Suchvorrichtung soll eine Erleichterung bei der Arbeit am Karteikasten überall dort verschaffen, wo das Aussuchen und Einsortieren der zu bearbeitenden Karten Schwierigkeiten verursacht. Diese Schwierigkeiten können z. B. darin bestehen, daß bei einer stark beanspruchten Kartei das Einsortieren als zeitraubend und darein störend empfunden wird. Bei Verwendung der Suchvorrichtung kann auf das Einsortieren nach der Nummernfolge verzichtet werden. Die Karten werden an eine beliebige Stelle des Kastens abgestellt. Auch wird es bei Verwendung der Suchvorrichtung möglich, aus einer nach Namen geordneten Kartei, deren Karten auch Nummern tragen, eine gesuchte Karte zu finden, wenn nur die Kartennummer bekannt ist. Daraus ergibt sich nebenher, daß eine in einer Namenkartei falsch abgestellte: Karte auf Grund der bekannten Kartennummer ebenfalls leicht gefunden wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Über einen Karteikasten verschiebbare Sucherschiene mit Suchvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die aus mehreren im gleichen Stromkreis liegenden, auf der Sucherschiene seitlich verschiebbaren Kontakten besteht und die Karteikarten an ihrem oberen Rande mit Zahlengruppen von o bis 9 versehen sind und jede Zahlengruppe einen Signalvorsprung erhält, derart, daß diese Signalvorsprünge eine Zahl; die Kartennummer, angeben, wobei die Signalvorsprünge als Kontaktgeber für die Kontakte der Suchervorrichtung dienen und bei ihrem Zusammentreffen eine Glühlampe auf der Sucherschiene aufleuchten lassen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2466810A1 (fr) * 1979-10-05 1981-04-10 Kott Jacques Systeme de recherche de documents classes de facon aleatoire

Cited By (3)

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FR2466810A1 (fr) * 1979-10-05 1981-04-10 Kott Jacques Systeme de recherche de documents classes de facon aleatoire
EP0027074A1 (de) * 1979-10-05 1981-04-15 Jacques Kott Verfahren zum Auffinden willkürlich eingeordneter Gegenstände
US4376936A (en) 1979-10-05 1983-03-15 Jacques Kott Search system for randomly classified objects

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