DE690211C - Fadenverlegungsvorrichtung, insbesondere fuer Maschinen zur Herstellung kuenstlicherFaeden - Google Patents
Fadenverlegungsvorrichtung, insbesondere fuer Maschinen zur Herstellung kuenstlicherFaedenInfo
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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Description
- Fadenverlegungsvorrichtung, insbesondere für Maschinen zur Herstellung künstlicher Fäden Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Fajdenverlegungsvorrichtung, insbesondere für Maschinen zur Herstellung künstlicher Fäden, unter Verwendung eines durch ein Exzenter oder durch eine Hubscheibe hin und her bewegten Schiebers.
- Bei den meisten bekannten Maschinen zur Herstellung künstlicher Fäden, bei denen die Fäden auf Spulen aufgewunden werden, erfolgt :die Fadenverlegung idurch lange S chwängarme, die am äußeren Ende mit einer Fadenführungsöse ausgerüstet sind. Diese Schwingarme sind meist auf einer .durchgehenden langen Welle befestigt und werden - durch einen besonders gesteuerten Hebel hin und her geschwenkt.
- Bei der Verwendung von Schwingarmen ist es erfahrungsgemäß unvermeidbar, @daß: an ihren Umkehrstellen ein Verharren zustande kommt und @daß dann an diesen Stellen durch die ununterbrochen mit einer bestimmten- Geschwindigkeit umlaufende Spule bei diesem Verharren stets mehr Faden aufgewunden wind als in der Mitte der Spule. Dieses Verharren wird durch die Länge des Schwingarmes naturgemäß beeinflußt und bei ent= sprechender Längergestaltung des Schwingarmes -noch vergrößert. Es wind also demgemäß dann noch mehr Faden aufgewunden, weil -das Verharren noch= länger andauert.
- Man hat aus diesem Grunde schon Einrichtungen angewendet, bei denen Schwingarme für idie Fadenverlegung vermieden werden. Dafür wurde bei diesen bekannten Einrichtungen durch die Vermittlung eines Zahntriebes eine mit Fadenführungsösen ausgerüsteteund mit Zahnung versehene Schiene in eine hin und her gehende Bewegung versetzt.
- Bei einer anderen bekannten Einrichtung wiederum hat man, um F aadenanhäufungen an den Umkehrstellen zu unterbinden, dem Fadenführer an den Umkehrstellen Beschleunigungen vermittelt.
- Alle diese bekannten Vorkehrungen führten aber nicht zu zufriedenstellenden Ergebnissen. Zweck und Ziel .bei der vorliegenden Erfindung ist, ebenfalls die Verwendung von Schwingarmen zu vermeiden und eine zuverlässige und sichere Fadenverlegung unter Ermöglichung einer Kürzung des Fadenverlegungshubweges bei wachsendem Spulendurchmesser zu gewährleisten.
- Das wird erfindungsgemäß ,dadurch erzielt, daß durch .eine an sich bekannte stetig umlaufende Hubscheibe o. dgl. ein mit einem flachen Tragbock versehener Schieber hin und her bewegt wird, wobei in dem mit einem senkrechten Schlitz versehenen Tragbock ortsveränderbar .mittels Achsbolzens ein flaches Zahnrad mit radialem Schlitz derart eingelagert ist"daß,das Zahnrad einerseits an einer ortsfesten Zahnstange zum, Abrollen gelangt und andererseits diametral gegenüber in die Zahnung einer mit Fadenösenarmen versehenen Schieberstange eingreift.
- Der Achsbolzen des Zahnrades kann dabei durch ein beliebig gestaltetes Steuermittel in dem senkrechten Schlitz des Tragbockes und in dem radialen Schlitz des Zahnrades verschoben werden, um Hubveränderungen herbeizuführen: Diese Hubveränderung kann bei Einleitung des Aufwindens vorgenommen werden, sie kann aber auch während des Rufwindens fortschreitend oder in gewissen Absätzen durchgeführt werden.
- In der Zeichnung ist die Vorrichtung nach der Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar in Abb. i in einer Ansicht und in Abb. a in einem Querschnitt nach der Linie A-A der Abb. i.
- Auf der durchgehenden Welle i, die ständig umläuft, ist die Hubscheibe a aufgekeilt, gegen deren Umfang ,sich beiderseits die Rollen 3 des Schiebers 4 legen. Der Schieber 4 ist mit einem flachen Tragbock 5 ausgerüstet, dessen Flächen ein flaches Zahnrad 6 einschließen. Das Zahnrad 6 ist mit einem radial verlaufenden Schlitz 7 versehen. In dem Tragbock 5 ist ebenfalls ein Schlitz vorgesehen, der senkrecht verläuft und als Führung für einen Bolzen 8 dient, wenn der .radiale Schlitz im Zahnrad 6 und der Führungsschlitz im Tragbock 5 sich gegenseitig gleichgerichtet überdecken. Bei dieser Stellung der beiden Schlitze ist der Bolzen 8, der als Drehbolzen für das Zahnrad 6 dient, verschiebbar. Die Verschiebung des Bolzens 8 erfolgt durch. den Halter 9, der beliebig angetrieben werden kann, beispielsweise durch eine Spindel, die in beliebiger Weise gedreht wird.
- Die Verschiebung des Bolzens kann zu beliebigen Zeiten erfolgen. Sie kann vor Einleitung des Aufwindens erfolgen, kann aber auch stetig fortschreitend erfolgen in dem Verhältnis, wie der Spulkörper wächst. Die Verschiebung des Bolzens kann aber auch in genau abgegrenzten Absätzen bewerkstelligt werden.
- Das Zahnrad 6 greift auf der einen Seite in.die Zahnung einer ortsfest angeordneten Zahnstange io ein. Auf der diametral gegenüberliegenden Seite @dagegen greift die Zahnung des Rades 6 in die Verzahnung der Schieberstange ii ein, die mit den Fadenführungsösen 1z ausgerüstet ist.
- Je nachdem, welche Stellung der Drehbolzen 8 in dem Schlitz .des Zahnrades 6 einnimmt, ist :die Drehachse für das Zahnrad entweder zentrisch oder exzentrisch. Dann ist der Weg, den der Zahnkranz des Rades 6 in der Zahnung der Stange io abrollt, entweder auf beiden Seiten gleich groß, oder er ist auf der einen Seite größer und auf der diametral gegenüberliegende Seite kleiner.
- Ein großer Vorteil ist, da die Bauart bei der Einrichtung nach der Erfindung eine sehr zusammengedrängte ist, daß die Maschine in ihren Abmessungen um vieles niedriger gehalten werden kann, als dies bei bekannten Maschinen, die einer ähnlichen Zweckverfolgung dienen, der Fall ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Fadenverlegungsvorrichtung, insbesondere für Maschinen zur Herstellung künstlicher Fäden, unter Verwendung eines durch ein Exzenter oder durch eine Hubscheibe hin und her bewegten Schiebers, da,durchgekennzeichnet, daß der Schieber (4) mit einem eine gerade Führung aufweisenden flachen Tragbock (5) versehen ist, in dem ein in einem verstellbaren Halter (g) gehaltener Drehbolzen (8) für ein mit radialem Schlitz (7) versehenes flaches Zahnrad (6) derart eingelagert ist, daß das Zahnrad (6) einerseits an einer ortsfesten Zahnstange (io) zum Abrollen gelangt und andererseits diametral gegenüber in .die Zahnung einer mit Fadenösenarmen versehenen Schieberstange (i i ) eingreift.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937H0152746 DE690211C (de) | 1937-08-26 | 1937-08-26 | Fadenverlegungsvorrichtung, insbesondere fuer Maschinen zur Herstellung kuenstlicherFaeden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937H0152746 DE690211C (de) | 1937-08-26 | 1937-08-26 | Fadenverlegungsvorrichtung, insbesondere fuer Maschinen zur Herstellung kuenstlicherFaeden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE690211C true DE690211C (de) | 1940-04-18 |
Family
ID=7181494
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1937H0152746 Expired DE690211C (de) | 1937-08-26 | 1937-08-26 | Fadenverlegungsvorrichtung, insbesondere fuer Maschinen zur Herstellung kuenstlicherFaeden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE690211C (de) |
-
1937
- 1937-08-26 DE DE1937H0152746 patent/DE690211C/de not_active Expired
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