DE69019152T2 - Lagerschmierung in axialkolbenfluideinrichtungen. - Google Patents

Lagerschmierung in axialkolbenfluideinrichtungen.

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    • F01B3/0032Reciprocating-piston machines or engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis having rotary cylinder block
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Axialkolbenfluideinrichtungen und im besonderen Einrichtungen zur Schmierung von Lagern in solchen Fluideinrichtungen.
  • Axialkolbenpumpen und -motoren umfassen für gewöhnlich eine drehbare Zylindertrommel, die mit einer Welle verbunden ist sowie mit einer Mehrzahl von Kolben, deren Enden sich gegen eine schräge Oberfläche bewegen, so daß Fluid in die Zylinder gesaugt wird, wenn die Kolben ausgefahren sind, und wobei Fluid aus den Zylindern gedrückt wird, wenn die Kolben eingezogen werden. Die Zylindertrommeln lagern für gewöhnlich innerhalb dem Innendurchmesser eines großen Trommellagers, das in dem Hohlraum der Pumpe bzw. des Motorgehäuses angebracht ist. Zur Zeit handelt es sich bei diesen Trommellagern normalerweise um einfache Gleitlager mit einem Gleitüberzug auf dem Innendurchmesser des Lagers. Die Welle, an der die Zylindertrommel angebracht ist, wird normalerweise an einem Ende des Gehäuses in einem Kugellager und an dem anderen Ende des Gehäuses in einem Gleitlager bzw. einer Laufbuchse gelagert.
  • Eine Leckage aus der Rotationsanordnung führt dazu, daß sich Fluid in dem Hohlraum des Gehäuses ansammelt. Dieses Fluid wird normalerweise zur Schmierung der beweglichen Teile verwendet, einschließlich der Lager, wie etwa des Trommellagers. Wenn entlang der Breite der Lager bzw. Laufbuchsen kein Druckunterschied auftritt, ist nicht gewährleistet, daß die eingreifenden, sich drehenden Oberflächen tatsächlich geschmiert werden.
  • In dem U.S. Patent US-A-3.893.375 ist eine Kolbenpumpe des Axialverschiebungstyps offenbart, die ein Gehäuse umfaßt, das eine Drehtrommel mit winkelig beabstandeten Bohrungen aufweist, die sich parallel zu der Rotationsachse erstrecken. Die Pumpe umfaßt eine Welle, die drehbar in einem Kugellager gelagert ist.
  • In EP-A-0.241.898 ist eine weitere Axialkolbenfluidverdrängungsvorrichtung offenbart, wobei dieses Patent den vorkennzeichnenden Teil des gegenständlichen Anspruchs 1 bildet.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Hauptaufgabe zugrunde, eine verbesserte Schmierung von Gleitlagern in Axialkolbenpumpen- und -motoren vorzusehen.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die weitere Aufgabe zugrunde, einen Mechanismus zur Schmierung der Wellenlaufbuchse einer Axialkolbenfluideinrichtung dadurch vorzusehen, daß die durch die sich drehende Anordnung erzeugte Zentrifugalkraft dazu verwendet wird, den Zwischenraum zwischen der Zylindertrornmel und der Welle zu entleeren, wobei ein Niederdruckbereich erzeugt wird, in den das Hohlraumausflußfluid zu strömen neigt. Das Hohlraumausflußfluid wird dann so geleitet, daß es durch die Wellenlaufbuchse fließt.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die zusätzliche Aufgabe zugrunde, einen Mechanismus zur Schmierung des Trommellagers einer Axialkolbenfluideinrichtung vorzusehen, selbst wenn entlang der axialen Breite des Lagers kein Druckunterschied auftritt.
  • Die vorliegende Erfindung sieht eine Verdrängungseinrichtung zur Schmierung der Wellenlaufbuchse vor, sowie ein Mittel zur Gewährleistung der Schmierung der Berührungsflächen des Trommellagers und der Zylindertrommel, selbst wenn axial entlang der Breite des Trommellagers kein Druckunterschied auftritt.
  • Vorgesehen ist gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung eine Axialkolbenfluideinrichtung in Übereinstimmung mit dem gegenständlichen Anspruch 1.
  • Die Erfindung umfaßt Verbesserungen einer Axialkolbenfluideinrichtung mit einem Gehäuse mit einem zentralen Hohlraum und einem Ventilplattenende, mit einer Welle, die neben ihrem inneren Ende in einer Laufbuchse lagert, die in einer Bohrung in dem Ventilplattenende angebracht ist, und mit einer Zylindertrommel, welche die Welle umgibt und die sich in dem Hohlraum mit der Welle und gegen das Ventilplattenende drehen kann. Die Erfindung verwendet eine Laufbuchse, die zwischen ihren Enden einen Schlitz aufweist, und die Ventilplattenbohrung weist sich axial erstreckende Aussparungen auf, die zu dem Schlitz der Laufbuchse hin und von diesem weg führen. Die Zylindertrommel und das Ventilplattenende weisen eine Reihe von Fluiddurchgängen auf, die von dem Hohlraum zu der Bohrung, von den Aussparungen zu dem Zwischenraum zwischen der Zylindertrommel und der Welle und dann zurück zu dem Hohlraum führen.
  • In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel handelt es sich bei einem der Durchgänge um einen radialen Durchgang von dem Zwischenraum zwischen der Zylindertrommel und der Welle zu dem Hohlraum. Eine Rotation der Zylindertrommel bewirkt, daß Fluid durch die Zentrifugalkraft aus diesem Zwischenraum heraus durch den Durchgang in der Zylindertrommel in den Hohlraum gepumpt wird. Das dadurch erzeugte leichte Druckgefälle, durch ein Druckgefälle aufgrund der Tiefe des Fluids in dem Hohlraum bzw. einem Druckabfall in der Abflußleitung des Hohlraums, wird dazu verwendet, Fluid durch die Durchgänge in dem Ventilplattenende zu leiten, wobei diese Durchgänge zu einem Behälter führen, der das innere Ende der Welle umgibt. Der Behälter ist mit der Bohrung verbunden sowie mit den Aussparungen in der Bohrung. Die Rotation der Zylindertrommel erzeugt ein zentrifugales Pumpen, das dazu neigt, den Zwischenraum zwischen der Welle und der Zylindertrommel zu entleeren, so daß in diesem Zwischenraum ein Niederdruckbereich erzeugt wird. Das Fluid aus dem Hohlraum, das einen höheren Druckzustand aufweist, neigt dann dazu, durch die Wellenlaufbuchse in diesen Niederdruckbereich zu fliessen. Auf diese Art und Weise zirkuliert Fluid unter Druck zu dem Innendurchmesser der Laufbuchse, um die Berührungsflächen der Laufbuchse und der Welle zu schmieren.
  • Die vorstehenden und weitere Aufgaben und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden genauen Beschreibung deutlich. In der Beschreibung wird bezug auf die Zeichnungen genommen, in denen ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht ist. Es zeigen:
  • Figur 1 vertikale Querschnittsansicht durch eine erfindungsgemäße verstellbare Axialkolbenpumpe;
  • Figur 2 eine vergrößerte Schnittansicht in der Ebene der der Linie 2-2 aus Figur 1;
  • Figur 3 eine bruchstückartige, auseinandergezogene Ansicht zusammenwirkender Teilstücke der Wellenlaufbuchse und der Bohrung für die Wellenlaufbuchse; und
  • Figur 4 eine vergrößerte bruchstückartige Ansicht des Laufbuchsenteilstücks der Zylindertrommel.
  • In bezug auf Figur 1 ist die Verwirklichung der Erfindung in einer verstellbaren Axialkolbenpumpe dargestellt. Die Pumpe weist ein Gußgehäuse 9 mit einem hohlen Inneren auf, das einen Hohlraum 10 definiert. Das Gehäuse 9 umfaßt ein Kronenteilstück 11, das einen Regelkolben aufweist, der nachstehend genauer beschrieben wird. Das offene Ende des Gehäuses 9 ist durch eine Ventilplatte 12 verschlossen, die auf das Gehäuse geschraubt ist. Eine Antriebswelle 13 ist in einem Kugellager 14 angebracht, das an dem Wellenende der Pumpe in dem Gehäuse lagert. Das innere Ende der Welle 13 lagert in einem Gleitlager bzw. einer Laufbuchse 15, die in einer Bohrung 16 in der Ventilplatte 12 angebracht ist.
  • Die Antriebswelle 13 umfaßt Keilwellennuten 17, die mit zusammenpassenden Keilnuten 18 an dem Inneren einer Zylindertrommel 19 eingreifen. Die Zylindertrommel 19 umfaßt eine Mehrzahl von Zylinderbohrungen 20, in denen jeweils einen Kolben 21 lagern, dessen Ende als Kugel 22 gestaltet ist. Um die Kugeln 22 werden Kolbenschuhe 23 gedrückt, die gegen eine ebene Fläche 24 eines beweglichen Taumelblocks 25 arbeiten. Die Reihe der Kolbenschuhe 23 ist in einer Schuhhalteplatte 28 angebracht, die eine sphärische zentrale Öffnung aufweist, die mit einer sphärischen Hebelstütze 29 zusammenpaßt. Die sphärische Hebelstütze 29 wird durch eine Mehrzahl von Federn 30, die in dem Wellenende der Zylindertrommel 19 angebracht sind, axial zu dem Taumelblock 25 gedrückt. Die Federn 30 drücken die sphärische Hebelstütze 29 und die Schuhhalteplatte 28 axial zu dem Taumelblock 25, so daß die Schuhe 23 an der ebenen Fläche 24 des Taumelblocks 25 gehalten werden. Die Federn 30 drücken ferner das Ventilsitzflächenende der Zylindertrommel 19 an die Ventilplatte 12, um die Unterseiten der Zylinderbohrungen 20 funktionsfähig mit den Einlaß- und Auslaßanschlüssen in der Ventilplatte 12 zu verbinden.
  • Die Rückseite des Taumelblocks 25 weist kreisförmige, zylinderförmige Lagerflächen 31 auf, die in Lagerausgüssen 32 sitzen, die wiederum gegen die gekrümmten Lagerflächen eines Sattels 33 gehalten werden. Die entgegengesetzte Seite des Sattels 33 ist in einer Senkung 34 in einer Stirnwand des Gehäuses 9 angebracht, und ein Bolzen 35 sperrt den Sattel 33 gegen eine radiale Bewegung bzw. eine Drehbewegung.
  • Die Zylindertrommel 19 umfaßt ein vorstehendes Laufbuchsenteilstück 37, das in einem Zylindertrommellager 38 lagert, das in dem Gehäuse 9 angebracht ist und das sich zwischen einem Ansatz 39 und einem Sprengring 40 befindet. Das Trommellager 38 ist von bekannter Konstruktion, mit einem Stahlring, dessen Innendurchmesser mit einem friktionsarmen Werkstoff, wie etwa Polytetrafluorid, beschichtet ist.
  • Die Position des Taumelblocks 25 in dem Sattel 33 ist veränderlich, so daß die Neigung der Fläche 24 des Taumelblocks 25 von einer Position, an der sie senkrecht zu der Achse der Welle 13 ist, an eine Position eingestellt werden kann, an der sie zu der Achse der Welle geneigt ist. Auf bekannte Art und Weise bestimmt der Neigungsgrad die Länge der Hübe des Kolbens 21, wenn die Zylindertrommel 19 durch die Welle 13 gedreht wird, so daß das Volumen des gepumpten Fluids verändert werden kann.
  • Die Regelungseinrichtung zur Positionsveränderung des Taumelblocks ist in dem Gehäuse 9 in der Krone 11 angebracht. Im besonderen befindet sich ein Regelkolben 45 in einer Laufbuchse 46, die wiederum durch eine Kolbenabdeckung 47 verschlossen ist. Ein Ende des Regelkolbens 45 ist durch einen Bolzen 48 mit einem Verbindungsglied 49 verbunden, das wiederum durch einen Bolzen 50 mit einem Arm 51 verbunden ist, der von einer Seite des Taumelblocks 25 vorsteht. In dem hohlen Inneren des Regelkolbens 45 sitzt eine Vorspannfeder 54, die dabei an einer Stirnwand der Kolbenabdeckung 47 lagert. Die Feder 54 drückt den Regelkolben 45 gemäß der Darstellung in Figur 1 normalerweise nach rechts, so daß der Taumelblock 25 eine Position des maximalen Hubs annimmt, wie dies in Figur 1 dargestellt ist.
  • Der Regelkolben 45 kann gemäß der Darstellung in Figur 1 durch Einführung eines Hydraulikfluids durch einen Einlaß 55 in ein Regeldruckvolumen 56, wo ein größerer Durchmesser des Regelkolbens 45 und ein größerer Durchmesser in der Laufbuchse 46 zusammenwirken, um den Regelkolben 45 gegen den Druck der Feder 54 zu bewegen, nach links bewegt werden, so daß der Taumelblock 25 an eine neutrale Position bewegt wird. Bei der Rückführung des Kolbens 45 an eine Position, an der die Taumeblocksitzfläche 24 geneigt ist, wird die Feder 54 durch den Druck des Hydraulikfluids unterstützt, das durch einen anderen Einlaß 57 in ein Druckvolumen 58 eingeführt wird, das durch einen geringfügig verringerten Durchmesser des Kolbens 45 auf den Kolben 45 einwirkt. Der Zwischenraum zwischen dem Ende des Kolbens 45 und dem Ende der Kolbenabdeckung 47 ist mit einem Abfluß verbunden, so daß sich in diesem Zwischenraum kein Druck aufbaut.
  • Der maximale und der minimale Hub des Regelkolbens 45 werden durch verstellbare Anschlageinrichtungen eingestellt. Für den minimalen Hub wird ein Anschlagbolzen 60 durch einen Gewindezapfen 61 manuell so positioniert, daß dessen Ende mit dem entsprechenden Ende des Kolbens 45 eingreift. Für einen maximalen Hub kann ein ähnlicher Anschlagbolzen 62 durch einen Gewindezapfen 63 so positioniert werden, daß dessen Ende mit der Seite eines Paßstifts 64 eingreift, der sich seitlich von dem Kolben 45 erstreckt.
  • Bis zu diesem Punkt wurden Elemente und Merkmale beschrieben, die bei bekannten verstellbaren Axialkolbenpumpen üblich sind. Bei diesen bekannten Pumpen sieht die Leckage von Hydraulikfluid, das von um die Kolben 20 herum gepumpt wird, in dem Hohlraum 10 einen Fluidvorrat vor, der dazu verwendet wird, die Rotations- und Gleitflächen zu schmieren. Dabei kann es jedoch vorkommen, daß eine Reihe von Oberflächen durch das normalerweise in den Hohlraum fließende Hydraulikfluid nur unzureichend geschmiert werden. In bezug auf die Gleitlager, wie etwa die Wellenlaufbuchse 15 und das Trommellager 38, können sich besondere Probleme ergeben.
  • In bezug auf die Schmierung der Wellenlaufbuchse 15 verwendet die vorliegende Erfindung die auf das Fluid in dem Gehäuse ausgeübte Zentrifugalkraft, die durch die Drehung der Rotationsanordnung durch die Welle verursacht wird, in Verbindung mit einer einzigartigen Form der Wellenlaufbuchse 15 und deren Bohrung 16 in der Ventilplatte, so daß eine zweckmäßige Verteilung des Schmiermittels über die Oberflächen der Laufbuchse gewährleistet wird. In bezug auf die Figuren 2 und 3 umfaßt die Ventilplatte 12 eine Tasche 70, in die das Ende der Welle 13 vorsteht. Diese Tasche ist durch eine Deckplatte 71 verschlossen. Die Tasche 70 dient als Fluidbehälter zur Schmierung der Laufbuchse 15. Das Fluid wird dem Behälter 70 mit einem geringfügigen Druckgefälle von dem Hohlraum 10, der die Zylindertrommel 19 umgibt, zugeführt. Wie dies in Figur 2 dargestellt ist, ist der Hohlraum 10 durch einen axialen Durchgang 73 und einen radialen Durchgang 74, die beide in der Ventilplatte 12 ausgebildet sind, mit dem Behälter 70 verbunden. Der Hohlraum 10 ist wiederum durch einen radialen Durchgang 75 in der Zylindertrommel 19 mit dem Zwischenraum 76 zwischen dem Innendurchmesser 77 der Zylindertrommel 19 und dem Außendurchmesser der Welle verbunden.
  • Die Laufbuchse 15 ist mit einem Paar verlängerter, genau entgegengesetzter Schlitze 80 versehen, die sich entlang der Achse der Laufbuchse erstrecken. Die Oberfläche der Laufbuchsenbohrung 16 in der Ventilplatte 12 ist mit genau entgegengesetzten, sich axial erstreckenden Aussparungen 82 und 83 versehen, die entsprechend von dem Behälter 70 zu der Laufbuchse 80 und von dem Laufbuchsenschlitz 80 zu dem Zwischenraum 76 zwischen der Zylindertrommel 19 und der Welle 13 führen.
  • Wenn die Zylindertrommel 19 durch die Welle 13 gedreht wird, bewirkt die Zentrifugalkraft, daß das Hydraulikfluid in dem Zwischenraum 76 zwischen der Welle und der Zylindertrommel aus dem radialen Durchgang 75 in der Zylindertrommel und in den Hohlraum 10 gepumpt wird, wodurch in dem Zwischenraum 76 ein Niederdruckbereich erzeugt wird. Der Hohlraum 10 weist im Verhältnis zu dem Zwischenraum 76 ein leichtes Druckgefälle von etwa 1 bis 2 psi auf. Das geringe Druckgefälle bewirkt, daß Fluid durch die Durchgänge 73 und 74 in der Ventilplatte 12 zu dem Behälter 70 geleitet wird. Das Fluid in dem Behälter 70 wird aufgrund des geringen Druckgefälles zwischen dem Behälter 70 und dem Zwischenraum 76 in den Zwischenraum 76 zwischen der Zylindertrommel 19 und der Welle 13 gesaugt. Wenn das Fluid aus dem Behälter 70 in den Zwischenraum 76 gesaugt wird, fließt es durch die Aussparungen 82, die Laufbuchsenschlitze 80 und die Aussparungen 83. Dadurch wird der Innendurchmesser der Laufbuchse 15 geschmiert, während sich die Welle 13 in der Laufbuchse dreht. Das Fluid wird nicht nur an ein Ende der Laufbuchse geleitet, sondern auch in einen Bereich neben der Längsachse der Laufbuchse, so daß in dem gesamten Innendurchmesser der Laufbuchse 15 ein Schmiermittelfilm erzeugt wird. Das Fluid zirkuliert gemäß der Darstellung durch die Pfeile aus Figur 2 solange weiter, solange sich die Pumpe im Betrieb befindet.
  • Für eine Rotation der Welle im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn bzw. für einen Zweirichtungsbetrieb, sind zwei Schlitze 80 erforderlich. Der Grund dafür liegt in der Tatsache, daß die Welle 13 während dem Betrieb durch Hubkräfte verschoben wird, so daß zwischen einer Seite der Welle und der Laufbuchse ein Zwischenraum existiert, und wobei sich gegenüber dem Zwischenraum immer ein Schlitz 80 befinden muß.
  • Das Vorhandensein der Krone 11 in dem Gehäuse 10 zur Anbringung der Regelungseinrichtung für den Taumelblock 25 ist der Grund dafür, daß zwischen der Ventilplattenseite und der Seite des Wellenendes des Trommellagers 38 kein Druckunterschied existiert. Somit wird das Fluid nicht axial zwischen zwischen die Oberfläche des Trommellagers 38 und die Berührungsfläche des Zylinderlaufbuchsenteilstücks 37 gedrückt. An der Innenseite des Laufbuchsenteilstücks 37 der Zylindertrommel 19 ist zur Schmierung dieser Berührungsflächen eine kreisförmige Rille 90 ausgebildet (siehe Figur 4). In der kreisförmigen Rille 90 wird das Fluid gesammelt, das an den Kolben 21 vorbei fließt. Das in der Rille 90 angesammelte Fluid wird durch die Zentrifugalkraft durch eine Mehrzahl radialer Durchgänge 92 geleitet, die durch das Laufbuchsenteilstück 37 und zu dem Außendurchmesser des Laufbuchsenteilstücks 37 sowie zu dem zusammenpassenden Innendurchmesser des Trommellagers 38 führen. Der Innendurchmesser des Trommellagers 38 ist auf bekannte Art und Weise mit axialen Aussparungen versehen. Durch diese Anordnung wird kontinuierlich Fluid an die Berührungsflächen des Trommellagers und der Zylindertrommel sowie an die axialen Aussparungen geleitet.
  • Die Erfindung wurde zwar in bezug auf eine Verstellpumpe beschrieben, jedoch kann sie ebenso in Verbindung mit einem Verstellmotor oder mit einer festen Pumpe bzw. mit einem festen Motor verwendet werden.

Claims (4)

1. Axialkolbenfluideinrichtung mit einem Gehäuse (9) mit einem zentralen Hohlraum (10) und einem Ventilplattenende (12), sowie mit einer Welle (13), die neben ihrem inneren Ende in einer Laufbuchse (15) lagert, die in einer Bohrung (16) in dem Ventilplattenende angebracht ist, und mit einer Zylindertrommel (19), welche die Welle umgibt und mit dieser zur Drehung mit der Welle in dem Hohlraum und gegen das Ventilplattenende verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß:
die Laufbuchse (15) zwischen ihren Enden einen Schlitz (80) aufweist;
die Bohrung (16) sich axial erstreckende Aussparungen (82, 83) aufweist, die zu dem Schlitz der Laufbuchse hin und von diesem weg führen; und
die Zylindertrommel (19) und das Ventilplattenende (12) eine Reihe von Fluiddurchgängen (70, 73, 74, 75) aufweisen, die von dem Hohlraum zu der Bohrung, von den Aussparungen zu dem Zwischenraum zwischen der Zylindertrommel und der Welle und dann zurück zu dem Hohlraum führen.
2. Fluideinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylindertrommel an ihrem dem Ventilplattenende entgegengesetzten Ende eine Laufbuchse (37) aufweist, wobei dies Laufbuchse an ihrem Außendurchmesser in einem in dem Gehäuse angebrachten Trommellager (38) gelagert ist, wobei die Laufbuchse entlang ihrem Innendurchmesser eine ringförmige Nut (90) aufweist, die zum Sammeln von Fluid geeignet ist, sowie eine Mehrzahl beabstandeter radialer Fluiddurchgänge (92), die von der Nut zu dem Außendurchmesser der Laufbuchse führen.
3. Fluideinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fluiddurchgänge in dem Ventilplattenende (12) einen Fluidbehälter (70) umfassen, und wobei durch die Drehung der Zylindertrommel (19) Fluid aus dem Behälter (70) durch die Aussparungen (82, 83) und den Schlitz (80) und in den Zwischenraum zwischen der Zylindertrommel und der Welle gesaugt und Fluid aus dem Zwischenraum in den Hohlraum und zurück in den Behälter gepumpt wird.
4. Fluideinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich in der Laufbuchse (15) zwei genau entgegengesetzte Schlitze (80) befinden, sowie zwei genau entgegengesetzte Anordnungen erster (82) und zweiter (83) Aussparungen, die jeweils einem Schlitz zugeordnet sind.
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US07/359,612 US4932310A (en) 1989-06-01 1989-06-01 Bearing lubrication in axial piston fluid devices
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Publication Number Publication Date
DE69019152D1 DE69019152D1 (de) 1995-06-08
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EP (1) EP0474731B1 (de)
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