DE690134C - Profilwalze mit auf einen Teil des Umfanges sich erstreckendem Kaliber, insbesondere fuer Walzwerke - Google Patents

Profilwalze mit auf einen Teil des Umfanges sich erstreckendem Kaliber, insbesondere fuer Walzwerke

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DE690134C
DE690134C DE1936W0099623 DEW0099623D DE690134C DE 690134 C DE690134 C DE 690134C DE 1936W0099623 DE1936W0099623 DE 1936W0099623 DE W0099623 D DEW0099623 D DE W0099623D DE 690134 C DE690134 C DE 690134C
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DE
Germany
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caliber
circumference
extending over
segments
over part
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Expired
Application number
DE1936W0099623
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English (en)
Inventor
Karl Wolters
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Rohde & Doerrenberg
Original Assignee
Rohde & Doerrenberg
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H1/00Making articles shaped as bodies of revolution
    • B21H1/22Making articles shaped as bodies of revolution characterised by use of rolls having circumferentially varying profile ; Die-rolling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reduction Rolling/Reduction Stand/Operation Of Reduction Machine (AREA)

Description

  • Profilwalze mit auf einen Teil des Umfanges sich erstreckendem Kaliber, insbesondere für Walzwerke Die Erfindung betrifft Profilwahen mit auf einen Teil des Umfanges sich erstreckendem Kaliber zum Auswalzen und Formen von Schmiedestücken. Bei den bekannten Kaliberwalzen dieser Art sind die Kaliber entweder auf einen Teil des Walzdn-umfainges eingearbeitet oder sie befinden sich in besonderen Segraentstücken, die auf dem Walzenumfang durch Schrauben befestigt sind. Infolge der hohen Beanspruchung der Kaliber durch Stöße beim Auftreffen der Segmente auf '. das Werkstück sowie durch den Reibungsdruck während der Walzarbeit werden starke, auf die Befestigungsschrauben wirkende Scherkräfte erzeugt, so daß die Befestigung wenig haltbar ist und die Segmente leicht abreißen. Als weiterer übelstand 'kommt hinzu, daß die abgescherten Bolwnenden ausgebohrt werden müssen, was schwierig ist, weil die Schraubenbolzen aus hartein Stahl bestehen.
  • An sich ist es bekannt, das Festhalten von-Kaliberteilen durch nach ininen verjüngte umlaufende Ringe vorzunehmen. Dies erfolgte jedoch bisher nur bei durchgehenden Kalibern,.bei denen ganz andere Be-anspruchungen auftreten.
  • Mall hat auch bereits vorgeschlagen, ein Kalibersegment durch ringförmige Keile festzuhalten, jedoch hat maii hierbei feste Bunde und nur ein einziges Segmeint verwandt.
  • Nach'der Erfindungwerden die angeführten Nachteile dadurch Vermieden, daß die einzelnen jiebeneinanderliegenden, je mit nach außen verjüngt-en Flanken versehenen Kalibersegmente nebst ihren Haltekeilen durch zwischen ihnen angeordnete, nach innen entsprechend verjüngte geschlossene Ringe (Klemmringe) unter Zusammenpressen durch eine Bundmutter festgehalten werden.
  • Die im Querschnitt nach innen entgegengesetzt verlaufenden Keilflächen je zweier, ein Segment zwischen sich aufnehmender Klemmringe bewirken einen radialen Anzug der Segmentstücke, der den Reibungskräften entgegenwirkt. Diese sowie die beim Auftreffen der Kaliber auf das Werkstück, auftretenden Stoßkräfte werden von ein-cm starr-en Mitnehmerkeil aufgefangen, der von den Klemmringen gehalten wird. Das hat den Vorteil, daß infolge der Trennfugen zwischen ihnen" und den Kalibersegmenten die beim Walz-« vorgang erzeugte. Wärme nur zum Teil;auf sie übertritt, so daß sie keinen hohen Teinperaturschwankungen ausgesetzt sind. Die Schräge der Keilflächen an den Ringen und Segmenten kann dem Grade der Beanspruchung angepaßt werden. Zu diesem Zwecke können die Keilflächen auch stufenförmig ausgebildet sein. Die Auswechselbarkeit der Segmente bietet den Vorteil, daß hierfür Kalibersegmente mit beliebigem Kaliber wahlweise verwendet werden können. Ferner kön- nen -die Zwischen- oder Klemmringe aus hochwertigem Werkstoff bestehen, wodurch die dem Walzdruck entsprechenden Widerstandsquerschnitte vergrößert werden, so daß die Walzen für gleiche Aufgaben im Durchmesser kleiner gehalten. und hierdurch im Wirkungsgrad verbessert werden können. Der durch Anziehen der Bundmuttern. in der Kaliberwalze erzeugte Spannungszustand bewirkt, daß der Walzdruck ausgeglichen und eine ruhige Lage der Walzen gewährleistet wird.
  • Auf der Zeichnung ist der Exfindungsgegenstand in einem Ausführungsheispiel dargestellt.
  • Abb. i zeigt einWalzenpaar im senkrechten Längsschnitt, und Abb. 2 und 3 zeigen Querschnitte hierzu in verschiedenen Arbeitsstellungen.
  • . Abb. 4 zeigt eine besondere Ausführungsform.
  • Die Walzen 1, 2, die nicht aus hochwertigem Werkstoff zu bestehen brauchen, haben Bunde 3, 4, an die glatte, zylindrische Teile anschließen, auf die die geschlossenenKlemmringe 13 mit den zwischengefügten Kalibersegmentstückeng aufgeschoben sind. Letztere bestehen z. B. aus hochwertigem Werkstoff, und sie haben einen nach außen sich verjüngenden, keilförmigen Querschnitt, während die Ringe r3 einen nach innen sich verjüngenden, keilfärmigen Querschnitt haben. Die Teile 9, 13 sind durch Eirilegekeile i o, i i gegenü - ber den Walzen 1, 2 gegen Drehung gesichert. Die in die Nuten 15 der Ringe 13 eingreifenden Keile i i sind so kräftig gehalten, daß sie den Arbeitsdruck der Segmente 9 auf-nehmen können. Da die Ringe 13 den Keil .IJ umschließen, so wird dieser in sein-er Lage ..zuverlässig abgestützt. Die Keile i o bilden Anschläge für die Segmente 9, um sie in ihrer Anlage an den Einlegekeilen i i zu sichern. Zum axialen Zusammenpressen der Teile 9, 13 dienen mit Einstecklöchern 16 für eine Handhabe versehene Gewinderinge 7, 8, die auf Schraubengewinde 5, 6 der Walzen 1, 2 geschraubt sind.
  • Beim Anziehen der Bundmuttern7 und 8 entsteht in der Kaliberwalze ein Spannungszustand, der bewirkt, daß der Walzdruck ausgeglichen wird, um eine ruhige Lage der Walzen zu erzielen. je nach dem Grade der Beanspruchung der Kalibersegmente wird die Neigung der Berührungsfläch-e 12, 14 ge-#vählt. Diese Flächen können auch stufenförmig ausgebildet sein, wie Abb. 4 zeigt. Die Ringe 13 können aus hochwertigem Werkstoff bestehen, wodurch die dem Walzdruck entsprechenden Widerstandsquerschnitte vergrößert werden.
  • Im dargestellten Falle sind vier Paare von Kalibersegm,ente-ag nebeneinander angeordnet, deren Kaliber verschiedenartig ausgebildet sind. Gegebenenfalls kann auch nur ein Kaliberpaar an den Walzen angeordnet sein, das dann beiderseits mit Klemmringen versehen wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Profilwalze mit auf einen Teil des UmfangeS sich erstreckendem Kaliber, insbesondere für Walzwerk-e, bestehend aus Kalibersegmenten, die durch Keile gesichert und mit abgeschrägten Flanken versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß dieeinzelnen ne cneinanderliegenden, je mit nach außen verjüngten Flanken versehenen Kalibersegmente (9) nebst ihren Haltekeilen (i o, i i) durch zwischen ihnen angeordnete, nach innen entsprechend verjüngte geschlossene Ringe (13) unter Zusammenpressen durcheine Bundmutter (7) festgehalten werden.
  2. 2. Pro:Elwalze nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägflächen der Kalibersegmente und Zwischenringg stufenförmig ausgebildet sind.
DE1936W0099623 1936-10-08 1936-10-08 Profilwalze mit auf einen Teil des Umfanges sich erstreckendem Kaliber, insbesondere fuer Walzwerke Expired DE690134C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1285429B (de) * 1964-02-18 1968-12-19 Mannesmann Meer Ag Kaltpilgerwalze mit Ringkalibern
DE1286490B (de) * 1964-05-21 1969-01-09 Koehler Friedrich Walzwerkswalze
DE2528157A1 (de) * 1975-01-23 1976-07-29 Cylcarb S A Zusammengesetzte walze
EP0062441A3 (de) * 1981-03-25 1984-03-21 Anderson-Cook, Inc. Rotierend formendes Werkzeug und dazugehörige Spindel

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