DE69013307T2 - Vorrichtung zum Füllen eines Hohlraumes. - Google Patents
Vorrichtung zum Füllen eines Hohlraumes.Info
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Description
- Zum Montieren und Fertigstellen der Kabelmuffen wird beispielsweise oft ein Zweikomponenten-Isoliermaterial verwendet. Derartige Materialien fallen häufig unter Umweltschutzgesetze. Die flüssigen Überbleibsel nach der Montage der Kabelmuffe stellen chemischen Abfall dar und die einzelnen Komponenten sind während des Verarbeitens schädlich, ätzend und/oder entflammbar, so daß diese Substanzen mit äußerster Sorgfalt gehandhabt werden müssen.
- Es ist eine Aufgabe der Erfindung, ein System zum Auffüllen eines Hohlraums zu schaffen, wobei alle Umweltschutzgesetze auf einfache Weise befriedigt werden können, und wobei alle Belästigungen oder Gefahren für die mit dem System arbeitende Person im wesentlichen vollständig beseitigt werden.
- Es ist bekannt, daß die beiden Komponenten separat gepackt werden müssen und an der Montagestelle kurz vor deren Benutzung miteinander vermischt werden müssen. Eine bekannte Packung besteht beispielsweise aus zwei Dosen, welche einstückig geformt sein können oder auch nicht, wobei deren Inhalte miteinander kombiniert und vermischt werden. Schädliche Dämpfe können während dieses offenen Mischens entstehen, und ein Verschütten kann ebenfalls nicht verhindert werden kann. Die verbleibenden, nicht vollständig geleerten Dosen stellen einen relativ großvolumigen Abfall dar. Der Vorteil mit diesen Dosen zu arbeiten liegt darin, daß das Mischen gut beobachtet werden kann und daher gut gesteuert werden kann, was auch für größere Mengen zutrifft, beispielsweise für ein Mehrfaches von 10 kg. Die GB-A-2 134 067 zeigt eine Packung, bei welcher drei Kammern durch zwei aufbrechbare Membraneinrichtungen voneinander separiert sind, wovon eine Kammer als eine Mischkammer dient.
- Die Erfindung schafft eine Vorrichtung zum Auffüllen eines von einem Gehäuse umschlossenen Hohlraums init einem Gemisch aus zwei Komponenten, beispielsweise eine Kabelmuffe, wobei eine Einfüllöffnung zum Plazieren des Gemischs in dem Hohlraum vorgesehen ist, wobei eine flexible Packung vorgesehen ist, welche drei Kammern aufweist, welche gegenseitig durch zwei entfernbare Trenneinrichtungen voneinander separiert sind und wobei zwei der Kammern aneinander angrenzen und die beiden jeweiligen Komponenten enthalten, und die dritte davon als ein Einfüllrohr zum Einsetzen in die Einfüllöffnung dient, wobei die beiden Kammern, welche die Komponenten enthalten, in offener Verbindung zueinander durch Entfernen der Trenneinrichtung angeordnet werden können, wonach mittels Durchknetens der Packung die beiden Komponenten ein Gemisch ausbilden können, und wonach das Einfüllrohr in die Einfüllöffnung eingesetzt werden kann, die zweite Trenneinrichtung entfernt werden kann und das Gemisch mittels des Einfüllrohrs durch Herauspressen aus der Packung in den Hohlraum gefördert werden kann.
- Erfindungsgemäß ist eine entfernbare Trenneinrichtung aus zwei elastisch gegeneinanderpressenden Streifen ausgebildet, welche die Packung zusammendrücken, beispielsweise nach Art einer Haarklammer.
- Eine besonders zuverlässige Kupplung zwischen dem Ende des Einfüllrohrs und der Einfüllöffnung wird durch ein hohles Konuskeilstück erreicht. Das Ende des Einfüllrohrs ist mit der Kante der Einfüllöffnung mittels des hohlen Konuskeilsstücks gekoppelt, welches zunächst in dem Ende angeordnet wird, wonach das Ende in Form einer Klemmverbindung in dem der Position des Konuskeilstücks entsprechenden Bereich in die Einfüllöffnung eingesetzt wird, wodurch das Ende des Einfüllrohrs festgeklemmt wird.
- Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist das System durch ein Gehäuse mit einer Einfüllöffnung gekennzeichnet, um welche sich eine aufrechtstehende Wand erstreckt, welche einen Aufnahmekasten ausbildet, auf welchem ein Schließdeckel plaziert werden kann. Nach dem Herausdrücken des Gemischs in den Hohlraum kann die Packung, in welcher noch ein Rest des Gemischs vorhanden sein kann, in den Aufnahmekasten gelegt werden, welcher dann von einem Deckel verschlossen werden kann. Jeglicher Abfall wird dadurch auf sehr effektive Weise unschädlich gemacht, ohne daß die Gefahr einer Leckage, eines verschüttens oder ähnliches Auftritt.
- Gemäß einem speziellen Ausführungsbeispiel ist das System durch eine Ventilationsöffnung gekennzeichnet, welche in dem Gehäuse in der Nähe der Einfüllöffnung angeordnet ist und darin einen Filter aufweist, welcher zum Absorbieren von schädlichen Dämpfen dient, welche von dem Gemisch freigesetzt werden. Auf diese Weise wird verhindert, daß während des Einfüllens die schädlichen Dämpfe, welche aus dem Gemisch freigesetzt werden können, umweltverschmutzend wirken.
- Um zu gewährleisten, daß ein möglicher Überschuß des Gemischs nicht verschüttet wird, wird ein Ausführungsbeispiel empfohlen, bei welchem die Ventilationsöffnung unterhalb der Oberkante des Aufnahmekastens angeordnet ist. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel fängt der Aufnahmekasten das überschüssige, überfließende Gemisch auf.
- Gemäß einem speziellen Ausführungsbeispiel ist das System durch einen transparenten Wandteil des Gehäuses gekennzeichnet, welcher in der Nähe der Einfüllöffnung angeordnet ist. Falls dies gewünscht ist, kann ein solcher Wandteil ein loses Einsatzstück sein und zur optischen Überprüfung des Hohlraums dienen, beispielsweise um sicherzustellen, ob die in den Kabelmuffen befindlichen Kerne keinen Kontakt mit der Wand herstellen, und um den Gemisch-Auffüllgrad zu bestimmen.
- Ein Durchkneten zum Erzielen eines homogenen Gemischs kann in einfacher Weise mit einem antreibbaren Wringer mit miteinander zusammenwirkenden Druckwalzen erreicht werden, wovon mindestens eine profiliert ist, um die Packung durchzukneten. Die Profilierung kann dazu dienen, das Gemisch durch die Ausnehmungen zu drücken, ohne daß dabei ein übermäßiger Druck in der Packung aufgebaut wird.
- Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Systems weist dieses das Merkmal auf, daß die Packung ringförmig ist und die Trenneinrichtungen sich mehr oder weniger in Querrichtung zu erstrecken, wobei das Einfüllrohr auf einer Seite durch die genannte zweite entfernbare Trenneinrichtung und auf der anderen Seite durch eine dritte Trenneinrichtung von den beiden ersten Kammern separiert ist und das Enfüllrohr durchgeschnitten werden kann, um so das Ende des Einfüllrohrs auszubilden. Eine derartige Packung kann leicht von Hand gehandhabt werden und kann im einzelnen einfach zusammen mit dem antreibbaren Wringer verwendet werden, wobei in diesem Fall das System vorzugsweise durch eine Umlenkwalze gekennzeichnet ist, über welche die Packung nach Verlassen dieser zurück zu dem Wringer gefördert werden kann.
- Dabei kann durch praktische Erfahrung ermittelt werden, wie oft die Packung den Wringer durchlaufen muß, um eine gewünschte Homogenität des Gemischs zu erzielen.
- Die Erfindung wird nun eingehend unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung erörtert, in welcher:
- Figur 1 eine teilweise aufgebrochene perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Kabelmuffe zeigt;
- Figur 2 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Packung zeigt;
- Figur 3 eine schematische Seitenansicht der in Figur 2 dargestellten Packung zeigt;
- Figur 4 die Packung nach Figur 3 in einem nachfolgenden Handhabungsschritt zeigt;
- Figur 5 die Packung in einem weiteren nachfolgenden Handhabungsschritt zeigt;
- Figur 6 die Packung in noch einem weiteren Handhabungsschritt zeigt;
- Figur 7 teilweise im Schnitt und teilweise in der Seitenansicht die Kabelmuffe nach Figur 1 in einem fertiggestellten Zustand zeigt;
- Figur 8 eine schematische Seitenansicht der erfindungsgemäßen Mischvorrichtung zeigt.
- Figur 1 zeigt eine Kabelmuffe 1, welche zum gegenseitigen Verbinden der Kabel 2, 3 und 4 miteinander dient.
- Auf der Muffe 1 ist ein Aufnahmekasten 5 angeordnet, welcher von einem Deckel 6 geschlossen werden kann. Der Boden des Aufnahmekastens 5 ist mit einer transparenten Platte 7 versehen, welche ein Loch 8 aufweist, das als Einfüllöffnung dient. Der Boden 7 wird von zwei Rippen 9, 10 abgestützt, welche in der Muffe 1 ausgebildet sind. Der Boden 7 weist zwei nach oben geneigte Enden 11, 12 auf, wobei diese gemäß diesem Ausführungsbeispiel so angeordnet sind, daß sie den Aufnahmekasten 5 leicht festklemmen. Eine Ventilationsöffnung 13 verbindet das untere Niveau der Oberkante 14 des Aufnahmekastens mittels eines Ventilationskanals mit dem Hohlraum 15, welcher von der Kabelmuffe 1 umschlossen wird. Nicht dargestellt ist ein Kohlefilter, welcher in dem Ventilationskanal angeordnet ist, wobei während des Auffüllens des Hohlraums 15 wie weiter unten noch beschrieben wird, keine schädlichen Dämpfe entweichen können. Figur 1 zeigt weiter ein Ende 16 eines Einfüllrohrs 17, welches weiter unten beschrieben wird und welches dicht und durch Festklemmen mittels eines hohlen Konuskeilstücks 18 mit der Einfüllöffnung 8 gekoppelt werden kann. Dieser Aspekt wird weiter unter Bezugnahme auf Figur 6 erläutert.
- Figur 2 zeigt eine flexible Packung 19 in Form eines ringförmigen Kunststoffolienrohrs, welches eine quer verlaufende Dichtnaht 20 zusätzlich zu zwei Metallklammern 21, 22 aufweist. Die Dichtnaht 20 und die Metallklammer 21 bilden Trenneinrichtungen aus, welche eine erste Kammer 23 begrenzen. Die Klammern 21, 22 begrenzen in analoger Weise eine zweite Kammer 24. Die Kammern 23 und 24 enthalten die beiden Komponenten, welche miteinander zu einem späteren Zeitpunkt vermischt werden, wonach das so gebildete Gemisch in die Kabelmuffe 1 hineinbefördert wird. Die Metallklammer 22 begrenzt mit der Dichtnaht 20 einen leeren Teil der Packung, welcher später als Einfüllrohr dient.
- Anhand der Figuren 3, 4 und 5 werden die Packung 19 und deren Handhabung mehr im Detail erläutert.
- Figur 3 zeigt die Packung 19 in ihrer Originalform. Wie zu sehen ist, hat die Packung 19 die Form einer geschlossenen Schleife oder eines geschlossenen Rings. Infolgedessen kann sie sehr leicht von dem Benutzer getragen und gehandhabt werden.
- Figur 4 zeigt eine nachfolgende Phase, wobei die Klammer 21, welche die Trennung zwischen den Kammern 23, 24 geformt hat, entfernt wurde. Die Kammern 23, 24 treten dadurch in Verbindung miteinander, wobei der Benutzer die Gelegenheit hat, die darin befindlichen beiden Komponenten durch Kneten der Packung 19 miteinander zu vermischen.
- Figur 5 zeigt ebenfalls schematisch die endgültige Form, bei welcher die Kammern 23, 24 eine Einheit ausbilden und das homogene Gemisch enthalten.
- Das Einfüllrohr 17 ist ebenfalls durch Durchschneiden in der Nähe der Dichtnaht 17 in seine endgültige Form gebracht worden. Die freien Enden 16 des Einfüllrohrs sind dadurch wie gemäß Figur 1 zugänglich gemacht.
- Figur 6 zeigt, daß das Konuskeilstück in dem Ende 16 des Einfüllrohrs 17 plaziert wurde. Dies erfolgt vor dem Entfernen der Metallklammer 22, das heißt wenn sich das Einfüllrohr 17 noch in seinem sauberen Zustand befindet. In der in Figur 6 gezeigten Weise wird das Ende 16 des Einfüllrohrs durch Festklemmen in die Einfüllöffnung 8 eingesetzt, wozu das Konuskeilstück 18 derart verwendet wird, daß durch Herauspressen aus der Packung 19 entsprechend den Pfeilen 25 das Gemisch gemäß dem Pfeil 26 durch das Einfüllrohr 17 in den Hohlraum 15 eingebracht werden kann.
- Figur 7 zeigt die montierte Kabelmuffe 1 wenn sie mit dem Gemisch 27 aufgefüllt ist. Wie deutlich wird, ist im montierten Zustand der Kabelmuffe, wie er in Figur 7 gezeigt ist, die gesamte Packung 19, nachdem sie zumindest teilweise geleert wurde, auf den Boden 7 gelegt, ohne die Verbindung mittels des Konuskeilstücks 8 zu unterbrechen, wonach der Aufnahmekasten 5 mittels des Deckels 6 geschlossen wurde. Die letzte Phase in der Montage der Kabelmuffe 1 wurde damit vervollständigt.
- Schließlich zeigt Figur 8 eine Mischvorrichtung 28, bei welcher eine Packung gemäß der in Figur 4 gezeigten Phase angeordnet ist. Die Vorrichtung 28 weist eine unprofilierte Druckwalze 29 und eine in Richtung dieser Feder vorgespannte Profil- Druckwalze 30 auf, welche mittels einer Handkurbel 31 antreibbar ist. Diese Wringkonstruktion dient zum Mischen der beiden in den Kammern 23 und 24 befindlichen Komponenten während dieses Wringvorgangs. Aufgrund der geschlossenen Schleife, welche von der Packung 19 ausgebildet wird, kann der Betrieb der Vorrichtung 28 kontinuierlich erfolgen. Dazu wird die Packung über eine Umlenkwalze 32 geführt.
- Es ist deutlich, daß die Erfindung nicht auf Kabelmuffen beschränkt ist.
- Das Herauspressen aus der Packung, wie in Figur 6 veranschaulicht, kann von Hand ohne zusätzliche Werkzeuge erfolgen; um jedoch das bestmögliche Leeren der Packung zu ermöglichen, kann das Herauspressen aus den Kammern 23, 24 durch Aufwickeln in an sich bekannter Weise mittels einer rotierenden Klammer ebenfalls angewendet werden.
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Auffüllen eines von einem Gehäuse
umschlossenen Hohlraums, beispielsweise einer Kabelmuffe, mit
einem Gemisch aus zwei Komponenten, wobei das Gehäuse eine
Einfüllöffnung aufweist, um das Gemisch in dem Hohlraum
plazieren zu können, wobei die Vorrichtung ein hohles
Konuskeilstück (8) und eine flexible Packung (19) aufweist,
welche mit drei Kammern (17, 23, 24) versehen ist, welche von
zwei entfernbaren Trenneinrichtungen (21, 22) voneinander
separiert sind, wobei zwei der Kammern (23, 24) aneinander
angrenzen und die beiden jeweiligen Komponenten aufweisen und
die dritte Kammer als ein Einfüllrohr (17) zum Einsetzen in die
Einfüllöffnung dient,
wobei die beiden Kammern (23, 24), welche die Komponenten
beinhalten, in offener Verbindung miteinander durch Entfernen
der ersten Trenneinrichtung (21) gebracht werden können, wonach
mittels Durchkneten der Packung die Komponenten ein
einheitliches Gemisch ausbilden können,
das Einfüllrohr (17) in die Einfüllöffnung einsetzbar ist,
und
die zweite Trenneinrichtung (22) entfernbar ist, so daß
das Gemisch in den Hohlraum durch das Einfüllrohr (17) hindurch
mittels Herauspressen aus der Packung einfüllbar ist, wobei
die entfernbaren Trenneinrichtungen (21, 22) als zwei
elastisch gegeneinander pressende Streifen ausgebildet sind,
welche beispielsweise nach Art einer Haarklammer die Packung
zusammenpressen, und wobei das hohle Konuskeilstück das Ende
(16) des Einfüllrohrs mit der Kante der Einfüllöffnung
verbindet, wobei das hohle Konuskeilstück in das Ende (16)
einsetzbar ist und dieses Ende (16) in die Einfüllöffnung an
einer der Stellung des Konuskeilstücks (9) entsprechenden
Stelle einsetzbar ist, wodurch so das Ende des Einfüllrohrs
(16) festgeklemmt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Gehäuse mit einer Einfüllöffnung (8), um welche sich eine
aufrechtstehende Wand erstreckt, einen Aufnahmekasten (5)
ausbildet, auf welchem ein Schließdeckel (6) plaziert werden
kann.
3. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Ventilationsöffnung (13) in der Nähe der Einfüllöffnung in
dem Gehäuse (8) angeordnet ist und einen darin angeordneten
Filter aufweist, um schädliche Abgase zu absorbieren, welche
aus dem Gemisch entweichen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ventilationsöffnung (13) unterhalb der Oberkante des
Aufnahmekastens (5) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein
transparenter Wandteil (7) des Gehäuses in der Nähe der
Einfüllöffnung (8) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen
antreibbaren Wringer (28) mit miteinander zusammenwirkenden
Druckwalzen (29, 30), wovon zumindest eine mit einem Profil
versehen ist, wobei der Wringer zum Durchkneten der Packung
dient.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Packung (19) ringförmig ist und die Trenneinrichtungen (21, 22)
sich mehr oder weniger in Querrichtung dazu erstrecken, wobei
das Einfüllrohr (17) von den ersten beiden Kammern auf der
einen Seite durch die zweite entfernbare Trenneinrichtung (22)
und auf der anderen Seite durch eine dritte Trenneinrichtung
(20) separiert ist, und durchgeschnitten werden kann, um so das
Ende des Einfüllrohrs auszubilden.
8. Vorrichtung nach Ansprüchen 8 und 9, gekennzeichnet durch
eine Umlenkwalze (32), über welche die Packung zurück zu dem
Wringer geführt werden kann, nachdem sie diesen verlassen hat.
Applications Claiming Priority (1)
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