DE69010673T2 - Verfahren und gerät zur verpackung flacher säcke, tüten und dergleichen. - Google Patents

Verfahren und gerät zur verpackung flacher säcke, tüten und dergleichen.

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DE69010673T2
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B5/00Packaging individual articles in containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, jars
    • B65B5/06Packaging groups of articles, the groups being treated as single articles
    • B65B5/061Filled bags

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Container Filling Or Packaging Operations (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verpacken flacher Beutel, Säcke und ähnlicher Gegenstände, welche, in einer Richtung senkrecht zu ihrer Ebene gesehen, nacheinander angeordnet werden, indem sie derart in einen Sammelraum gebracht werden, daß sie nacheinander in einer Schlange ankommen, woraufhin, wenn sie sich in einer aufrechten Position befinden, in der Richtung ihrer Ebene in einen Packraum befördert werden, indem sie an ihren Seiten geschoben werden, wobei die Gegenstände in den Sammelraum gebracht werden, indem sie an ihren Seiten von einer Fördereinrichtung in Sätzen vorbestimmer Größe in den Sammelraum geschoben werden, wo sie aufeinanderfolgend in einer aufrechten Position gehalten werden, wobei die Gegenstände entlang eines horizontalen Weges in den Sammelraum auf dem gleichen Niveau wie und angrenzend an die Fördereinrichtung bewegt werden, von wo sie in einer Einzeleinsetzbewegung direkt in den Packraum bewegt werden.
  • Das oben angegebene Verfahren und das Gerät werden beim Verpacken verschiedener Beutel, wie Bonbonbeutel, in Kartons derart verwendet, daß sie, in einer Richtung senkrecht zu ihrer Ebene gesehen, nacheinander angeordnet sind, beispielsweise aufeinander, woraufhin der Karton so gedreht werden kann, daß die Beutel in eine aufrechte Position kommen. Der Verpackungsprozess wird üblicherweise durchgeführt, indem die Beutel in geeigneten, horizontalen Gruppen einer Verpackungsmaschine zugeführt werden, von wo jede Gruppe der Reihe nach nach unten in den Karton fallengelassen wird. Nachdem der Karton gefüllt worden ist, wird er verschlossen. Ein Nachteil bei diesem Verfahren besteht darin, daß die Beutel nicht richtig geordnet kommen und des weiteren der Verpackungsprozess kaum steuerbar ist. Bei Verwendung sogenannter Wiederverkaufspackungen ist es wichtig, die Beutel richtig zu ordnen.
  • Die US-A 4,250,688 zeigt ein Verpackungsverfahren, bei dem die Gegenstände zuerst mit einer ersten Schubvorrichtung in einen Sammelraum geschoben werden, woraufhin der Boden des Raums derart angehoben wird, daß sich der Sammelraum bis zur Höhe des Kartons erhebt, worauhin eine zweite Schubvorrichtung die Gegenstände in den Karton schiebt. Die US-A-4,250,688 hat den Nachteil, daß die erste Schubvorrichtung sich immer entlang eines geraden Weges quer zur Fördereinrichtung bewegt. Das bedeutet, daß die die Gegenstände zuführende Fördereinrichtung immer angehalten werden muß, nachdem die erste Schubvorrichtung die vorherigen Gegenstandssätze in den Sammelraum geschoben hat und sich quer über die Fördereinrichtung zurückzieht, um eine neue Schiebebewegung zu beginnen. Die Bewegungen der Fördereinrichtung und der ersten Schubvorrichtung sind im Bereich der Verpackungstechnologie nicht eingehender betrachtet worden, weil die Fördereinrichtung in jedem Fall immer angehalten werden muß, bevor die Schubvorrichtung die Gegenstände in den Sammelraum schieben kann. Das Halten der Fördereinrichtung in ihrer Ruheposition während der Zurückbewegung der Schiebevorrichtung ist nicht als Nachteil betrachtet worden, weil es keine zusätzlichen Start- oder Stop- Operationen beinhaltet, die eine zusätzliche Automation oder Instrumentation benötigen würde.
  • Der Zweck der Erfindung besteht darin, eine Verbesserung in Bezug auf die oben beschriebenen Nachteile zu bewirken. Zur Verwirklichung dieses Zwecks ist das erfindungsgemäße Verfahren hauptsächlich dadurch gekennzeichnet, daß ein Schiebelement, nachdem es die Gegenstände von der Fördereinrichtung in den Sammelraum bewegt hat, angehoben wird und dann zur anderen Seite der Fördereinrichtung zurückbewegt und in seine Ausgangsposition abgesenkt wird für eine nächste Schiebebewegung. Es hat sich herausgestellt, daß, wenn der Weg des Schiebeelements auf diese Weise verglichen mit einem bekannten geändert wird, die Kapazität angehoben werden kann, sogar auf mehr als das Doppelte.
  • Geinäß einer vorteilhaften Ausführungsform werden die Gegenstände in einer zu ihrer Ebene senkrechten Richtung zusammengedrückt, bevor sie in den Packraum bewegt werden. In diesem Falle können die Gegenstände einfacher gehandhabt werden, da sie voneinander gelöst sind, bevor sie in den Karton bewegt werden und das eigentlich feste Verpacken bei der letzten Stufe durchgeführt wird, bevor sie in den Karton eingegeben werden.
  • Der Erfindung liegt auch die Aufgabe zugrunde, ein Gerät zu schaffen, mittels welchem der Verpackungsvorgang in einer praktischen und raumsparenden Weise durchgeführt werden kann. Zur Verwirklichung der Erfindung ist das erste Schiebelement des Geräts für eine Bewegung entlang eines Weges vorgesehen, welcher sich nach der Schiebebewegung nach oben bewegt, wobei es sich anschließend auf die andere Seite der Fördereinrichtung bewegt und sich für eine nächste Schiebebewegung in seine Ausgangsposition absenkt.
  • Des weiteren umfaßt das Gerät gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform ein Verdichtungselement, das vorgesehen ist für eine Hin- und Herbewegung in der Laufrichtung der Fördereinrichtung zum gegenseitigen Aneinanderdrücken der Gegenstände in einer zu ihrer Ebene senkrechten Richtung. Mit Hilfe des Verdichtungselements können die Gegenstände enger aneinandergepackt werden, bevor sie in den Karton bewegt werden. Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform können die Schiebeelemente zum Bewegen der Gegenstände von der Fördereinrichtung in den Sammelraum und vom Sammelraum in den Packraum auf einem gemeinsamen Wagen bewegbar befestigt werden, welcher für eine vertikale Hin- und Herbewegung vorgesehen ist. Auf diese Weise können die Überführungsbewegungen der Schiebeelemente und ihre durch einen oberen Teil in ihre Ausgangspositionen stattfindenden Zurückbewegungen in einer konstruktiv einfachen und raumsparenden Weise angeordnet werden.
  • Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben werden, worin
  • Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Verpackungsgerät schmetisch und von oben gesehen darstellt,
  • Figuren 2a-d das erfindungsgemäße Gerät in der Ebene der Linie II-II und bei verschiedenen Stufen des Bewegungsvorganges der Gegenstände zeigen,
  • Fig. 3 das erfindungsgemäße Gerät in einer schematischen Seitenansicht am Ort der Fördereinrichtung in der Ebene der Linie III-III von Fig. 1 gesehen darstellt, und
  • Fig. 4 eine alternative Ausführungsform des Geräts zeigt.
  • Die Figur 1 stellt das Verpackungsgerät von oben gesehen dar. Das Gerät umfaßt eine Fördereinrichtung 1, welcher zu verpackende flache Beutel, Säcke oder ähnliche Gegenstände 10 derart zugeführt werden, daß jeder von ihnen in sein entsprechendes Abteil gelangen wird, welches von Trennwänden 1a begrenzt ist, die sich senkrecht zur Laufrichtung der Fördereinrichtung 1 erstrecken. Die Fördereinrichtung bewegt sich horizontal in Richtung des Pfeils A, während die Gegenstände 10 darin in einer aufrechten Position von den Trennwänden 1a gehalten werden. Angrenzend an die Fördereinrichtung, in Fig. 1 an ihrer rechten Seite, ist eine ebene Basis 2 vorhanden, welche annähernd auf dem gleichen Niveau wie die Fördereinrichtung angeordnet und in Laufrichtung der Fördereinrichtung mittels einer aufrechten Wand 7 und an ihrer Seite, von wo sich die Fördereinrichtung annähert durch ein Verdichtungselement 5 und eine Führungsplatte 6, begrenzt ist, welche später beschrieben werden und ebenfalls in einer aufrechten Position angeordnet sind. Der Raum 2, der in einer Richtung senkrecht zur Laufrichtung A der Fördereinrichtung 1 an beiden Enden offen ausgebildet ist, wird Sammelraum genannt, wobei dessen Zweck später beschrieben werden wird.
  • An der von der Fördereinrichtung 1 gesehen entgegengesetzten Seite des Sammelraums ist der Sammelraum begrenzt durch eine Führungsanordnung 8 für Kartons, die zur Positionierung der Kartons 3, beispielsweise aus Pappbögen hergestellte Kartons, in Reihen angrenzend an den Sammelraum 2 in einer derartigen Weise, daß eine Seite des Kartons offen und zum Sammelraum 2 gerichtet sein wird, dient. Die Kartons werden später als "Packraum" bezeichnet. Die Anordnung 8 kann jeder Typ sein, der in Verpackungsmaschinen 8 verwendet wird, und da sie nicht Teil der Erfindung ist, wird sie nicht ausführlicher beschrieben.
  • Die Fig. 1 zeigt ebenfalls ein erstes Schiebeelement 4a, welches zum Schieben der Gegenstände 10 aus der Fördereinrichtung 1 in die Richtung der Ebenen seitwärts des Sammelraums 2 dient, als auch ein zweites Schiebeelement 4b, welches zum Schieben der Gegenstände 10 vom Sammelraum 2 in den Packraum dient, d.h. in einen Karton 3 durch die offene Seite des Kartons.
  • In Fig. 1 ist mit unterbrochenen Linien ein Verdichtungsraum 2a gezeigt, der in dem Sammelraum 2 mit enthalten ist. Der Verdichtungsraum ist innerhalb des Aktionsbereichs eines Verdichtungselements 5 angeordnet, das eine horizontale Hin- -und Herbewegung parallel zur Laufrichtung A der Fördereinrichtung 1 durchführt. Das Verdichtungselement 5 hat eine aufrechte Verdichtungsoberfläche, welche den Verdichtungsraum 2a in derjenigen Richtung begrenzt, aus der sich die Fördereinrichtung 1 annähert, und hat den Zweck, die Gegenstände 10 im Verdichtungsraum 2a aneinanderzudrücken.
  • Das erste Schiebelement 4a ist für eine horizontale Bewegung über die Fördereinrichtung 1 in Richtung auf den Verdichtungsraum 2a vorgesehen, wobei es die Gegenstände 10 von der Fördereinrichtung 1 in Richtung ihrer Ebenen in den Verdichtungsraum überführt, dessen Boden im wesentlichen auf dem gleichen Niveau wie der Boden der Fördereinrichtung 1 angeordnet ist. An diesem Ort werden die Gegenstände 10 in einer Richtung senkrecht zu ihren Ebenen enger aneinander gepreßt, woraufhin sie mittels des zweiten Schiebeelements 4b direkt in einer Einzeleinsetzbewegung in den Verpackungsraum 3 überführt werden, entweder sofort, oder nachdem sie, verbleibend auf dem gleichen Niveau, mittels des zweiten Schiebeelements von dem Verdichtungsraum weg in Richtung des Packraums verschoben werden, um die Möglichkeit zu haben, mehr Gegenstandssätze so zu gruppieren, daß sie aneinander angrenzend im Sammelraum liegen.
  • In den Figuren 2a-2d sind die Schieboberflächen des ersten Schiebeelements 4a und des zweiten Schiebeelements 4b im wesentlichen auf der gleichen Höhe angeordnet. Der Bewegungsweg des zweiten Schiebeelements 4b verläuft im wesentlichen horizontal und bildet auf eine gewisse Art eine Verlängerung für den Bewegungsweg des ersten Schiebeelements 4a, um die im Verdichtungsraum 2a zusammengedrückten Gegenstände in Richtung des Packraums 3 zu überführen und um die Gegenstände in einer Einzeleinsetzbewegung aus dem Sammelraum 2 in den Packraum 3 zu überführen. Die Arbeitshublänge des zweiten Schiebeelements 4b kann auf diese Art gemäß den Anforderungen variiert werden, und diese Operation wird später im einzelnen beschrieben.
  • Im folgenden wird die Operation des Geräts unter Bezugnahme auf die Figuren 2a-d genau beschrieben. Das erste Schiebeelement 4a wird von einem Wagen 9 hängend gehalten, der oberhalb des Förderbands und des Sammelraums angeordnet ist, um sich in einer aufrechten Position zu befinden, und es ist für eine Bewegung entlang eines horizontalen Wegs in an dem Wagen befestigten Führungen angebracht. Auch das zweite Schiebeelement 4b ist derart an den Wagen angehängt, daß es eine aufrechte, sich nach unten erstreckende Platte auf der Höhe der zu verpackenden Gegenstände bildet. Das zweite Schiebeelement 4b ist auch für eine Bewegung entlang eines horizontalen Wegs an im Wagen vorhandenen Führungen befestigt.
  • In Figur 2a ist das erste Schiebeelement 4a an der linken Seite der Fördereinrichtung 1 angeordnet, d.h., an ihrer vom Sammelraum 2 aus gesehenen weiter entfernten Seite. Das zweite Schiebeelement 4b ist auf der anderen Seite des Verdichtungsraums 2a weiter entfernt von der Fördereinrichtung angeordnet. Ein Satz aufrecht positionierter Gegenstände 10 ist auf der Fördereinrichtung 1 in den Aktionsbereich des ersten Schiebelements 4a angekommen, und das Schiebeelement schiebt sie an ihren Seiten in Richtung ihrer Ebenen, d.h., in einer Richtung senkrecht zur Laufrichtung A der Fördereinrichtung, in einer horizontalen Schiebebewegung B zum Verdichtungsraum 2a, wo sich das Verdichtungselement 5 in seiner zurückgezogenen Position befindet, was in Fig. 1 mit unterbrochenen Linien gezeigt ist. Das Schiebeelement 4a ist so dimensioniert, daß die Gegenstände 10 mit einer Länge in den Verdichtungsraum 2a ausgestoßen werden, die der Entfernung zwischen der Wand 7 und dem zurückgezogenen Verdichtungselement 5 entspricht; dieses Prinzip ist am besten in Fig. 1 dargestellt. Nach der Ausstoßbewegung B verbleibt das erste Schiebeelement 4a auf der anderen Seite der Fördereinrichtung 1 und die Seite des zweiten Schiebeelements 4b, die zum Verdichtungsraum 2a gerichtet ist, stellt sicher, daß die Gegenstände 10 in der aufrechten Position innerhalb des Raumes 2a verbleiben und während der Ausstoßbewegung B nicht weiterbewegt werden.
  • Nach der Bewegung B ist die in Fig. 2b gezeigte Position erreicht. Die Gegenstände 10, die einer nach dem anderen im Verdichtungsraum 2a angeordnet sind, d.h., ein Satz Gegenstände mit einer vorbestimmten Größe, werden auf der zur Fördereinrichtung 1 weisenden Seite von dem ersten Schiebeelement 4a begrenzt, das sich in seiner Endposition befindet, und an der gegenüberliegenden Seite werden sie von dem zweiten Schiebeelement 4b und einer aufrechten Wand 6a begrenzt, die dem Schiebeelement 4b folgt, indem sie sich in der gleichen Richtung direkt nach dem Verdichtungselement 5 fortsetzt. Die Wand besteht aus einem aufrechten Wandteil, das neben dem Verdichtungselement 5 in der Führungsplatte 6 liegt und parallel zur Bewegungsrichtung des Verdichtungselements 5 gebogen ist. Der Satz Gegenstände ist in einer Richtung senkrecht zu den Ebenen der Gegenstände 10 von der Wand 7, die in Laufrichtung der Fördereinrichtung 1 angeordnet ist, und in der entgegengesetzten Richtung durch die Verdichtungsoberfläche des zurückgezogenen Verdichtungselements 5 begrenzt.
  • Sobald sich der Satz Gegenstände im Verdichtungsraum 2a in der in Fig. 2b dargestellten Position befindet, wird das Verschiebeelement 5 in die in Fig. 1 gezeigte Position bewegt, wodurch ein Zusammendrücken der Gegenstände 10 aneinander bewirkt wird. Die Schublänge des Verschiebeelements 5 ist so, daß seine Druckoberfläche mit der Führungsplatte 6 fluchtet. Danach werden die Schiebeelemente 4a und 4b durch Anheben des Wagens 9 nach oben bewegt, woraufhin sie sich nach links auf dem Wagen 9 bewegen, wobei das erste Schiebeelement 4a wieder auf der linken Seite der linken Kante der Fördereinrichtung 1 ankommt und das Schiebeelement 4b auf der rechten Seite der rechten Kante der Fördereinrichtung 1 zwischen der Fördereinrichtung 1 und dem Satz Gegenstände ankommt, der in dem Verdichtungsraum 2a angeordnet ist, nachdem der Wagen 9 wieder auf seine ursprüngliche Höhe herabgelassen wurde. Diese Bewegungsstufe ist in Fig. 2a und die Endposition in Fig. 2d dargestellt. Ausgehend von dieser Position wird die aus den Schiebeelementen 4a und 4d bestehende Kombination wieder in die in Figur 2a gezeigte Position derart zurückgeführt, daß sich das Schiebeelement 4b horizontal in der Richtung des Pfeiles C zur anderen Seite des Verdichtungsraums 2a bewegt, wobei es gleichzeitig den in dem Verdichtungsraum 2a befindlichen Satz der Gegenstände in Richtung des Verpackungsraums 3 bewegt und dadurch bewirkt, daß der Satz Gegenstände zwischen die Führungsplatte 6 und die Wand 7 gelangt. Die Breite des Schiebeelements 4b, d.h. seine Erstreckung in Längsrichtung der Fördereinrichtung 1 ist so, daß sie die Gegenstände 10 in einer einheitlichen Reihe zum Raum zwischen der Wand 7 und der Führungsplatte 6 schieben wird. Die nächste Stufe besteht wieder darin, einen Satz Gegenstände von der Fördereinrichtung 1 mittels des ersten Schiebeelements 4a in den leeren Verdichtungsraum 2a zu bewegen, wo das Verdichtungselement 5 unmittelbar nach der Überführungsbewegung C des zweiten Schiebeelements 4b in seine zurückgezogene Position zurückgekehrt ist.
  • Mit Hilfe des oben beschriebenen Verfahrens ist es möglich, zwei oder mehr Sätze Gegenstände im Sammelraum 2 zu sammeln, natürlich abhängig davon, wie viele aneinander angrenzende Sätze der Packraum 3 aufnehmen kann. Die Länge des Sammelraums 2 in Bewegungsrichtung der Schiebeelemente soll natürlich entsprechend dazu gewählt sein. Wenn eine gewünschte Anzahl Sätze Gegenstände angrenzend aneinander positioniert worden ist, findet ihr Einschieben in den Packraum 3 unter dem Einfluß des zweiten Schiebeelements 4b statt, welches, wenn es sich in der in Fig. 2d gezeigten Position zwischen der Fördereinrichtung 1 und dem Verdichtungsraum 2a befindet, alle Sätze Gegenstände in den Sammelraum 2 mit einer langen Einschubbewegung in den Packraum 3 schiebt. Die offene Seite des Packraums 3 kann daraufhin verschlossen und der nächste Packraum kann mittels der Anordnung 8 überführt werden, um neben dem Sammelraum 2 zu liegen.
  • Eine weitere Alternative zur Anordnung von zwei oder mehreren Sätzen Gegenstände angrenzend aneinander im Packraum 3 besteht darin, sie in separate Sätze so einzuschieben, daß ein Satz im Verdichtungsraum 2a sofort von der in Fig. 2d gezeigten Position in einer einzelnen langen Bewegung des Schiebeelements 4b in den Packraum 3 eingeführt wird, woraufhin der Arbeitszyklus der Figuren 2a-2d erneut stattfindet und ein neuer Satz Gegenstände 10 wieder im Verdichtungsraum 2a vorhanden und dazu bereit ist, in den gleichen Packraum 3 eingeführt zu werden, um angrenzend an den vorangegangenen Satz zu liegen. Nachdem der Packraum 3 so gefüllt worden ist, kann ein neuer Packraum an Stelle des vorausgegangenen eingewechselt werden.
  • Die Anzahl der im Sammelraum 2 zu sammelnden Gegenstände 10 soll natürlich gemäß der Kapazität des Packraums 3 festgelegt werden, um sie, wenn sie an ihren Seiten eingeführt werden, in einer aufrechten Position nacheinander zu empfangen. Die Packräume 3 können unterschiedliche Größen haben und dies kann kompensiert werden durch Einstellen der Breite des Sammelraums 2 durch Änderung des Orts der Führungsplatte 6 und entsprechender Anderung der Länge der Verdichtungsbewegung des Verdichtungselements 5. Diese Einstellmöglichkeit ist schematisch in Fig. 1 durch den Pfeil D dargestellt.
  • Die Anzahl der von der Fördereinrichtung zu übertragenden Gegenstände 10 kann ebenfalls eingestellt werden durch Ersetzen des ersten Schiebeelements 4a mit Schiebeelementen unterschiedlicher Breiten. In diesem Fall muß natürlich die Lage der zurückgezogenen Position des Verdichtungselements 5 entsprechend geändert werden. Diese Einstellmöglichkeit ist in Fig. 1 durch den Pfeil E dargestellt. Die Anzahl der von der Fördereinrichtung zu übertragenden Gegenstände 10 muß natürlich die richtige Proportion zur Kapazität des Packraums 3 aufweisen, um sie in einen Zustand aufzunehmen, bei dem sie einer nach dem anderen liegend zusammengepreßt sind.
  • Fig. 4 zeigt eine weitere Alternative zur Übertragung der Gegenstände 10 von dem Verdichtungsraum 2a direkt in einer Einzeleinsetzbewegung in den Packraum. In diesem Fall wird ein Satz Gegenstände von der Fördereinrichtung 1 in den Verdichtungsraum 2a in der oben beschriebenen Art übertragen, und der Boden des Verdichtungsraums 2a ist im wesentlichen auf dem gleichen Niveau wie der Boden der Fördereinrichtung 1 angeordnet. Der Boden des Verdichtungsraums 2a wird von dem zweiten Schiebeelement 4b gebildet, welches die von dem Verdichtungselement 5 zusammengedrückten Gegenstände anhebt und einführt, wobei die Bewegung entlang eines gekrümmten Weges in einer Einzeleinsetzbewegung in den Packraum 3 stattfindet. Zur Durchführung dieser Operation ist das Schiebeelement 4b am Ende eines Arms 14 fixiert, welcher um einen Halterungspunkt 15 für eine Schwenkbewegung in einer vertikalen Ebene befestigt ist. Der Bereich der Schwenkbewegung beträgt ca. 90º und durch die Wirkung dieser Bewegung können die Gegenstände 10 simultan um 90º in der Richtung ihrer Ebenen so gedreht werden, daß ihre Bodenseiten zur offenen Seite des Packraums gelangen. Nachdem das Schiebeelement 4b die Gegenstände 10 in den Packraum eingeführt hat, kehrt es zurück, um bereit zu sein, einen neuen Satz Gegenstände aufzunehmen, welcher auf ihre Oberseite geschoben werden wird. Die Fig. 4 zeigt des weiteren eine gekrümmte Unterstützungsplatte 16, welche dazu vorgesehen sein kann, die Gegenstande auf der Seite des Bewegungswegs zu unterstützen, die zum Halterungspunkt 15 weist.
  • Es ist klar, daß die von den verschiedenen Elementen durchgeführten Bewegungen zueinander derart synchronisiert werden können, daß der Verpackungsvorgang ohne Unterbrechungen oder zumindest ohne Störungen weitergehen kann. Die Zuführungsrate für die an den Sammelraum 2 angrenzenden Kartons 3 kann gemäß der Zuführungsrate der Gegenstände 10 zeitlich abgestimmt sein, d.h., gemäß der Übertragungsrate der Gegenstände 10 durch die Fördereinrichtung 1, von wo das Schiebeelement 4a sie ergreift. Des weiteren kann der in den Figuren 2a-d gezeigte Arbeitszyklus mit der Fördereinrichtung 1 derart synchronisiert werden, daß das erste Schiebeelement 4a für eine neue Schiebebewegung in seine Ausgangsposition spätestens in einer Phase zurückkehrt, in der ein neuer Satz Gegenstände 10 in seiner Gesamtheit angrenzend an das Schiebeelement befördert wurde.
  • Die Fig. 3 zeigt ein Gerät in einem Längsschnitt am Ort der Fördereinrichtung 1. Die Gegenstände 10 sind von einem vorausgehenden Förderband 11, auf dem sie parallel zu der Ebene des Förderbands liegen, der Fördereinrichtung 1 zugeführt worden. Am Ende des Förderbands fallen sie von einer Gleitplatte 13, die auf die Fördereinrichtung 1 gerichtet ist, so daß sie die Fördereinrichtung 1 mit dem Boden nach oben gerichtet gleitend erreichen und in eine aufrechte Position gelangen, wobei jeder Gegenstand sein eigenes Abteil hat, das begrenzt ist durch aufrechte Trennwände 1a. In der Praxis ist diese Betriebsart dadurch realisiert worden, daß die Bewegung der Fördereinrichtung 1 mit Schrittbewegungen vorbestimmter Länge stattfindet. Ein Sensor 12, wie eine Photozelle, ist am Ende der Fördereinrichtung 11 vorgesehen. Der Sensor gibt aufgrund der Erfassung eines in ein Abteil fallenden Gegenstands 10 einen Befehl an die Fördereinrichtung 1, ein Abteil vorzurücken. Ein neues leeres Abteil wird auf diese Weise zu einem Ort bewegt, an dem der nächste Gegenstand 10 fallen kann. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, daß keine Freiräume in der Fördereinrichtung 1 verbleiben, weil im Fall von Unterbrechungen in der Funktion der Fördereinrichtung 11 die Fördereinrichtung 1 sich nicht bewegen wird.
  • Des weiteren können in Abhängigkeit von ihrer Dicke mehrere nacheinander angeordnete Gegenstände in jedem Abteil der Fördereinrichtung 1 gesammelt werden. In diesem Fall sind die Gleitplatte 13 und ein darunter befindliches Abteil so angeordnet, daß der nächste Gegenstand immer auf den vorangegangenen fallen wird. Die Photozelle oder ein ähnlicher Sensor an der Gleitplatte 13 ist mit einem Zähler verbunden, welcher einen Befehl an die Fördereinrichtung 1 gibt, um ein Abteil vorzurücken, nachdem die Anzahl entsprechend der Kapazität des Abteils erreicht worden ist.
  • Das erste Schiebeelement 4a kann natürlich so an den oben genannten Bewegungstakt der Fördereinrichtung 1 angepaßt sein, daß nach einer vorbestimmten Anzahl von Schritten, die als solche oder einer gewissen multiplizierten Anzahl der Anzahl der der Fördereinrichtung 1 zugeführten Gegenstände 10 entspricht, der in den Figuren 2a-d gezeigte Arbeitszyklus begonnen wird. Die Dauer des Arbeitszyklus und die Zuführungsrate der Fördereinrichtung 11 können in Bezug zueinander derart eingestellt werden, daß dem Schiebeelement 4a genügend Zeit verbleibt, seine Ausgangsposition zu erreichen, bevor ein neuer Satz Gegenstände, den es übertragen wird, angekommen ist. Die Fig. 1 zeigt ebenfalls eine kammähnliche Konstruktion des Schiebeelements 4a. Das Schiebeelement 4a ist ein aufrechtes, plattenähnliches Element, das parallel zur Fördereinrichtung angeordnet ist und sich nach unten erstreckende Vorsprünge oder "Zinken" aufweist, deren Breite dem Abstand der einzelnen Wände 1a voneinander, die die Abteile der Fördereinrichtung 1 begrenzen, entspricht, so daß die Vorsprünge die Gegenstände 10 an ihren Seiten in den Sammelraum durch eine Bewegung zwischen den Wänden 1a schieben können.
  • Die Automation des Geräts kann natürlich unter Verwendung bekannter Lösungen der Automationstechnik durch verschiedene Sensoren und Schalter erfolgen. Als eine Energiequelle für die bewegten Teile kann beispielsweise Elektrizität, Hydraulikflüssigkeit oder Druckluft verwendet werden. In den zwei letztgenannten Fällen können unterschiedliche Schiebebewegungen (die Bewegungen der Schiebeelemente 4a und 4b und des Verdichtungselements 5) und Hubbewegungen (die Bewegung des Wagens 9 nach oben und nach unten) mittels Zylinder-Kolben- Betätigungsmittel erfolgen, und die Hublänge davon kann mittels allgemein bekannter Steuerungsmittel auf einen vorbestimmten Wert eingestellt werden. Die Aktuatoren können gemäß einem vorprogrammierten Packprogramm bewegt werden. Falls das Gerät zum Verpacken von Beuteln, Säcken oder ähnlichen Gegenständen, welche Lebensmittelprodukte enthalten, zu verwenden ist, ist es ratsam, eine pneumatische Kraftübertragung zu haben, um die Bewegungen des Verdichtungselements 5, der Schiebeelemente 4a und 4b und des Wagens 9 zu bewirken, um sicherzustellen, daß das Verpackungsverfahren für Lebensmittelprodukte ausreichend hygienisch ist.

Claims (8)

1. Verfahren zum Verpacken flacher Beutel, Säcke und ähnlicher Gegenstände (10), welche, in einer Richtung senkrecht zu ihrer Ebene gesehen, nacheinander angeordnet werden, indem sie derart in einen Sammelraum (2) gebracht werden, daß sie nacheinander in einer Schlange ankommen, woraufhin sie, wenn sie sich in einer aufrechten Position befinden, in der Richtung ihrer Ebene in einen Packraum (3) befördert werden, indem sie an ihren Seiten geschoben werden, wobei die Gegenstände (10) in den Sammelraum (2) gebracht werden, indem sie an ihren Seiten von einer Fördereinrichtung (1) in Sätzen vorbestimmter Größe in den Sammelraum geschoben werden, wo sie aufeinander folgend in einer aufrechten Position gehalten werden, wobei die Gegenstände (10) entlang eines horizontalen Weges (B) in den Sammelraum (2) auf dem gleichen Niveau wie und angrenzend an die Fördereinrichtung bewegt werden, von wo sie in einer Einzeleinsetzbewegung direkt in den Packraum (3) bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schiebeelement (4a), nachdem dieses die Gegenstände von der Fördereinrichtung in den Sammelraum (2) bewegt hat, angehoben und zurückbewegt wird zur anderen Seite der Fördereinrichtung (1) und in seine Ausgangsposition abgesenkt wird für eine nächste Schiebebewegung.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Sammelraum (2) angrenzend an die Fördereinrichtung (1) ein Verdichtungsraum (2a) vorhanden ist, in dem Gegenstände (10) in einer zu ihrer Ebene senkrechten Richtung zusammengedrückt werden bevor sie in den Packraum (3) bewegt werden.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere aneinander angrenzende Schlangen in dem Sammelraum (2) gesammelt werden, woraufhin sie in einer Einzeleinsetzbewegung in den Packraum bewegt werden mittels einer Einsetzbewegung von der Seite der Schlange, die am entferntesten vom Packraum liegt.
4. Verfahren gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Satz der Gegenstände, der soeben von der Fördereinrichtung (1) in den Sammelraum (2) befördert worden ist, in Richtung des Packraumes (3) mittels eines zweiten Schiebeelements (4b) bewegt wird, welches nach dem Bewegungsvorgang, von der Fördereinrichtung (1) aus gesehen, auf der gegenüberliegenden Seite des Raumes (2a) verbleibt, wohin der Satz der Gegenstände von der Fördereinrichtung (1) aus hinbewegt worden war.
5. Gerät zur Verpackung flacher Beutel, Säcke und ähnlicher Gegenstände (10) mit Mitteln zum Hintereinanderanordnen der Gegenstände in einer zu ihren Ebenen gesehenen senkrechten Richtung, wobei das Gerät sowohl einen Sammelraum (2), Mittel (4b, 5, 6, 7) zum Tragen der sich einer nach dem anderen in einer aufrechten Position in dem Sammelraum befindenden Gegenstände, als auch ein Schiebeelement (4b) umfaßt, welches in dem Sammelraum (2) für eine Verschiebung in Richtung der Ebenen der Gegenstände vorgesehen ist zum Bewegen der Gegenstände in den Packraum (3), wobei das Gerät angrenzend an den Sammelraum (2) eine Fördereinrichtung (1) mit Halterungsmitteln (1a) enthält, um die Gegenstände während der Förderung in einer aufrechten Lage zu halten, wobei das Gerät desweiteren ein Schiebeelement (4a) aufweist, das für eine Bewegung senkrecht zur Förderrichtung der Fördereinrichtung und über die Fördereinrichtung (1) vorgesehen ist zum Bewegen der Gegenstände von der Fördereinrichtung (1) in den Sammelraum (2), wobei das erste Schiebeelement (4a) vorgesehen ist zum Bewegen der Gegenstände entlang eines horizontalen Weges (B) in den Sammelraum (2) auf dem gleichen Niveau wie und angrenzend an die Fördereinrichung, und das zweite Schiebeelement (4b) vorgesehen ist zum Bewegen der Gegenstände direkt von diesem Sammelraum in einer Einzeleinsetzbewegung in den Packraum (3), dadurch gekennzeichnet, daß das erste Schiebeelement (4a) vorgesehen ist für eine Bewegung entlang eines Weges, welcher sich nach der Verschiebebewegung nach oben bewegt, wobei es sich anschließend auf die andere Seite der Fördereinrichtung bewegt und sich in seine Ausgangsposition absenkt für eine nächste Schiebebewegung.
6. Gerät gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelraum (2) ein Verdichtungselement (5) aufweist, wobei das Verdichtungselement vorgesehen ist für eine Hin- und Herbewegung in der Laufrichtung der Fördereinrichtung (1) zum gegenseitigen Aneinanderdrücken der Gegenstände in einer zu ihrer Ebene senkrechten Richtung.
7. Gerät gemäß Anspruch 5 oder 6. dadurch gekennzeichnet, daß das erste Schiebeelement (4a) eine kammartige Konstruktion aufweist, wobei die zwischen den freien Lücken vorhandenen Abstände denjenigen zwischen den Halterungsmitteln (1a) der Fördereinrichung entsprechen.
8. Gerät gemäß einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das erste und zweite Schiebeelement (4a, 4b) bewegbar auf einen gemeinsamen Wagen (9) befestigt sind, welcher für eine vertikale Hin- und Herbewegung vorgesehen ist.
DE69010673T 1989-02-13 1990-02-13 Verfahren und gerät zur verpackung flacher säcke, tüten und dergleichen. Expired - Fee Related DE69010673T2 (de)

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