DE69313784T2 - Entladeeinheit einer Fördereinrichtung und Verfahren zum Entladen von der Fördereinrichtung - Google Patents

Entladeeinheit einer Fördereinrichtung und Verfahren zum Entladen von der Fördereinrichtung

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Güterentladeeinheit für eine Fördervorrichtung und ein Verfahren zum Entladen von Gütern aus einer Fördervorrichtung.
  • Die japanische Gebrauchsmuster-Veröffentlichung S63-100415 offenbart eine Fördervorrichtung, aufweisend ein Tragelement, das zur Bewegung entlang eines Güterförderweges in der Lage ist, und eine Anzahl flexibler Güteraufnahmeelemente, die auf dem Tragelement an verschiedenen Positionen von diesem in der Förderrichtung des Tragelements vorgesehen sind. Jedes der Güteraufnahmeelemente ist durch das Tragelement an in Förderrichtung aufwärts und abwärts gelegenen Halterungspunkten entlang der Förderrichtung gehalten, so daß es in einer flexiblen U-förmigen Form zur Bildung einer U-förmigen Güteraufnahme nach unten hängen kann.
  • Da bei dieser Fördervorrichtung die Güteraufnahmeelemente flexibel sind, kann, wenn Güter in die Güteraufnahmeelemente geworfen werden, die Kraft der Stöße beim Werfen durch die Biegeverformung der Güteraufnahmeelemente aufgenommen werden, um so Schaden an den Gütern und Geräuscherzeugung zu verringern. Außerdem können aufgrund ihrer Flexibilität die Güteraufnahmeelemente eine Biegeverformung erfahren, so daß sie zur Form der hineingeworfenen Güter passen und die Güter in nahezu geordneter Weise halten. Zum Beispiel kann eine Anzahl von Gütern in stabiler Form in ordentlicher Anordnung in Langsrichtung gehalten werden.
  • Beim Stand der Technik wird jedoch eine Anzahl von Gütern in jedem Güteraufnahmeelement der Fördervorrichtung nur in im wesentlichen fester Form auf der gesamten Ausdehnung der U-förmigen Güteraufnahme gehalten, und es ist nicht möglich, die Form der Güter im Güteraufnahmeelement zu verstellen. Wenn die im Güteraufnahmeelement versammelten Güter entladen werden, ist es deshalb schwierig, die Güter zur Handhabung an der Entladestelle oder -station umzuformen.
  • Die vorliegende Erfindung soll eine Fördervorrichtung mit in einer flexiblen U-förmigen Form nach unten hängenden Güteraufnahmeelementen angeben, die eine bequeme Verstellung der Form der Guter in jedem Güteraufnahmeelement erlaubt.
  • Gemäß einem anderen Aspekt des Standes der Technik gibt es eine Fördervorrichtung, aufweisend ein Tragelement, das zur Bewegung entlang eines Güterförderweges in der Lage ist, und eine Mehrzahl von Fördergefäßen, die vom Tragelement an verschiedenen Positionen in Förderrichtung gehalten sind. Bei dieser Gefäßfördervorrichtung werden Güter, die eingeworfen werden, während die Fördervorrichtung sich entlang dem Güterförderweg bewegt, gesammelt und entladen, wenn die Fördergefäßöffnung an einem Entladeschaltpunkt im Förderweg der Fördereinrichtung seitwärts oder abwärts gerichtet wird.
  • Bei dieser bekannten Gefäßfördervorrichtung werden die gesammelten Güter aus dem Fördergefäß jedoch in der Weise entladen, daß sie herausfallen. Mit anderen Worten können die Güter nicht in säuberlich angeordneter Form entladen werden.
  • Die EP-A-0 243268 offenbart ebenfalls eine Fördervorrichtung mit einer Mehrzahl von flexiblen Güteraufnahmeelementen, die in einer flexiblen U-förmigen Form herabhängen, um Güter wie etwa weichen Teig zu fördern. An einer Entladeposition wird der Abstand zwischen in Förderrichtung aufwärts und abwärts liegenden Tragpunkten jedes Aufnahmeelementes erhöht, um eine Form einer schiefen Ebene zu bilden, die die Entladung der Güter ermöglicht.
  • Eine solche Anordnung erlaubt es jedoch nicht, gesammelte Güter einer Mehrzahl unterschiedlicher Arten in ordentlich angeordneter Form zu entladen.
  • Durch die Erfindung soll ebenfalls ermöglicht werden, gesammelte Güter einer einzigen oder einer Anzahl verschiedener Arten in ordentlich angeordneter Form zu entladen.
  • Wie beansprucht schlägt die Erfindung ein Verfahren zum Entladen von Gütern aus einer Fördervorrichtung vor, welche umfaßt: ein Tragelement, das zur Bewegung entlang eines Güterförderweges in der Lage ist, und eine Anzahl flexibler Güteraufnahmeelemente, die auf dem Tragelement an verschiedenen Positionen von diesem in der Förderrichtung vorgesehen sind, wobei jedes der Güteraufnahmeelemente in der Lage ist, durch das Tragelement an in Förderrichtung aufwärts und abwärts gelegenen Halterungspunkten entlang der Förderrichtung gehalten zu werden, so daß es in einer flexiblen U-förmigen Form zur Bildung einer U-förmigen Güteraufnahme nach unten hängt. Erfindungsgemäß umfaßt das Verfahren die Schritte, daß:
  • die gegenüberliegenden Seiten jedes der Güteraufnahmeelemente wenigstens an einer Güterentladeposition im Güterförderweg geöffnet werden;
  • die U-förmige Form der Güteraufnahme an der Güterentladeposition dadurch verstellt wird, daß der Abstand zwischen den in Förderrichtung aufwärts und abwärts liegenden Halterungspunkten der Güteraufnahme verringert wird und daß nach diesem Verstellschritt ein an der Güterentladeposition vorgesehener Schieber in die U-förmige Güteraufnahme von einer Öffnung des Güteraufnahmeelementes an dessen einer Seite her eingeführt wird; und
  • die Güter mit dem Schieber herausgeschoben werden, um die in der U-förmigen Güteraufnahme enthaltenen Güter von einer Öffnung von dieser her an der anderen Seite zu entladen.
  • Der Verstellschritt kann das Bewegen eines Abschnittes des Tragelementes, der sich zwischen den in Förderrichtung aufwärts und abwärts gelegenen Halterungspunkten befindet, entlang einer oberen Bahn oberhalb der üblichen Position des Tragelementes umfassen.
  • Die Bewegung des Abschnittes des Tragelementes entlang der oberen Bahn kann dadurch erhalten werden, daß der Abschnitt zu einer oberen Position oberhalb der üblichen Position des Tragelementes angehoben wird.
  • Wie beansprucht schlägt die Erfindung auch eine Güterentladeeinheit für eine Fördervorrichtung vor, umfassend: ein Tragelement, das zur Bewegung entlang einer Güterförderbahn in der Lage ist, und eine Anzahl flexibler Güteraufnahmeelemente, die auf dem Tragelement an verschiedenen Positionen von diesem in der Förderrichtung vorgesehen sind, wobei jedes der Güteraufnahmeelemente in der Lage ist, von dem Tragelement an in Förderrichtung aufwärts und abwärts gelegenen Halterungspunkten entlang der Förderrichtung gehalten zu werden derart, daß es in einer flexiblen U-förmigen Form nach unten hängt, um eine U-- förmige Güteraufnahme zu bilden, wobei die gegenüberliegenden Seiten jedes Güteraufnahmeelementes wenigstens an einer Güterentladeposition in der Güterförderbahn geöffnet sind. Erfindungsgemäß umfaßt die Güterentladeeinheit einen an der Güterentladeposition vorgesehenen Schieber, wobei der Schieber in der Lage ist, von der Öffnung des Güteraufnahmeelementes an einer Seite desselben her in die U-förmige Güteraufnahme eingeführt zu werden, um die Güter in der U-förmigen Güteraufnahme von der Öffnung des Güteraufnahmeelementes her zu dessen anderer Seite zu schieben, und daß die Güterentladeeinheit weiter eine U-förmige Formverstellvorrichtung umfaßt, die an der Güterentladeposition vorgesehen ist, um die U-förmige Form jeder U-förmigen Güteraufnahme dadurch zu verstellen, daß der Abstand zwischen den in Förderrichtung aufwärts und ab wärts gelegenen Halterungspunkten der U-förmigen Güteraufnahme jedes Güteraufnahmeelementes enger gemacht wird.
  • Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung umfaßt die U-förmige Formverstellvorrichtung Mittel zum Bewegen eines Abschnittes des Tragelementes, der sich zwischen den in Förderrichtung aufwärts und abwärts gelegenen Halterungspunkten befindet, entlang einer oberen Bahn oberhalb der üblichen Position des Tragelementes.
  • Das Bewegungsmittel kann ein Mittel zum Anheben des Abschnittes des Tragelementes zu einer oberen Position oberhalb der üblichen Position des Tragelementes umfassen.
  • Da die Güteraufnahmeelemente der Fördervorrichtung flexibel sind, kann die Stoßkraft beim Einwerfen von Gütern in die Güteraufnahmeelemente durch Biegeverformung der Güteraufnahmeelemente aufgenommen werden und so Schaden an den Gütern und Geräuscherzeugung verringert werden. Außerdem können die flexiblen Güteraufnahmeelemente eine Biegeverformung erfahren, so daß sie sich an die Form der eingeworfenen Güter anpassen und die Güter in ordentlich angeordneter Form halten. Zum Beispiel kann eine Anzahl von Gütern in ordentlich und stabil angeordneter Form in Längsrichtung gehalten werden.
  • An der Güterentladeposition wird der Schieber in die U-förmige Güteraufnahme von einer seitlichen Öffnung des Güteraufnahmeelementes her eingeführt, um die Güter in der U-förmigen Güteraufnahme durch die Öffnung an der anderen Seite des Güteraufnahmeelementes auszugeben, während die Güter in der oben erwähnten ordentlich angeordneten Form gehalten werden.
  • Vor dem Entladen von Gütern an der Güterentladeposition wird die U-förmige Form der Güteraufnahme, die durch das Güteraufnahmeelement der Fördervorrichtung festgelegt ist, verändert. Dadurch wird die Form der Güter im Güteraufnahmeelement so verstellt, daß sie durch die U-förmige Form der Güteraufnahme festgelegt ist, und infolgedessen werden die gesammelten Güter in einer Form entladen, die zur Handhabung an der Entladeplatte oder -station paßt.
  • Die U-förmige Form der Güteraufnahme wird (verändert) mit einer Verstellung des Abstandes zwischen den aufwärts und abwärts liegenden Halterungspunkten des Güteraufnahmeelementes durch den Halterungspunkt-Abstandsversteller. So kann die Verstellung der U-förmigen Form der Güteraufnahme durch eine einfache Konstruktion erreicht werden.
  • Die vorliegende Erfindung ist besser anhand der nachfolgenden detaillierten Beschreibung und den begleitenden Zeichnungen zu verstehen, die nicht als Beschränkung der Erfindung, sondern lediglich zur Erläuterung und zum Verständnis herangezogen werden sollen.
  • Die Zeichnungen:
  • Fig. 1A und 1B sind schematische Ansichten einer Aussuchvorrichtung;
  • Fig. 2 ist eine schematische Ansicht, die einen wesentlichen Teil der Aussuchvorrichtung zeigt;
  • Fig. 3 ist ein Flußdiagramm, das einen Gütersammelprozeß in der Aussuchvorrichtung zeigt;
  • Fig. 4 ist eine schematische darstellung, die einen zustanddes Aussuchens von Gütern von einer Güterabwurfeinheit zeigt;
  • Fig. 5A und 5B sind schematische Darstellungen, die einen wesentlichen Teil einer Güterentnahmeeinheit zeigen;
  • Fig. 6A bis 6C sind schematische Darstellungen, die einen wesentlichen Teil der Güterabwurfeinheit zeigen;
  • Fig. 7 ist eine schematische Draufsicht, die die Güterentnahmeeinheit zeigt;
  • Fig. 8 ist eine schematische Draufsicht, die die Güterabwurfeinheit zeigt;
  • Fig. 9 ist eine schematische Darstellung, die einen Zustand des Zuführens von Gütern von einer Rutsche zu einer Güteraufnahmefördereinrichtung zeigt;
  • Fig. 10 ist eine schematische Ansicht, die einen Halterungspunkt-Abstandsversteller von Güteraufnahmeelementen an einer Güteraufnahmefördervorrichtung zeigt;
  • Fig. 11A und 11B sind schematische Ansichten, die den Betrieb des Halterungspunkt-Abstandsverstellers zeigen;
  • Fig. 12 ist eine schematische Ansicht, die eine Güterladevorrichtung zeigt;
  • Fig. 13A bis 13F sind schematische Ansichten, die den Betrieb der Güterladevorrichtung zeigen;
  • Fig. 14 ist eine schematische Ansicht, die einen Güterkontaktsensor zeigt;
  • Fig. 15 ist eine schematische Ansicht, die eine Abwandlung der Aussuchvorrichtung zeigt;
  • Fig. 16A und 16B sind schematische Ansichten, die eine Abwandlung der Güterabwurfeinheit zeigen;
  • Fig. 17 ist eine schematische Draufsicht, die eine Abwandlung der Güterabwurfeinheit zeigt;
  • Fig. 18 ist eine schematische Darstellung, die eine Abwandlung einer Führungsrutsche zeigt;
  • Fig. 19A und 19B sind schematische Darstellungen, die eine Abwandlung des Halterungspunkt-Abstandsverstellers von Güteraufnahmeelementen an der Güteraufnahmefördervorrichtung zeigen;
  • Fig. 20A bis 20D sind schematische Darstellungen, die eine Abwandlung eines U-Formverstellers zeigen;
  • Fig. 21A und 21B sind schematische Darstellungen, die eine Abwandlung einer Güterladevorrichtung zeigen; und
  • Fig. 22 ist eine schematische Ansicht, die eine andere Abwandlung der Güterladevorrichtung zeigt.
  • Fig. 1 zeigt eine Aussuchvorrichtung 10 gemäß der Erfindung. Die Vorrichtung umfaßt ein Durchlaufgestell 11, einen Güterzufuhrroboter 12, Güterentnahmeeinheiten 13, Güterabwurfeinheiten 14, eine Führungsrutsche 15, eine stationäre Rutsche 16, eine Güteraufnahmefördervorrichtung 17, eine Güterladevorrichtung 18 und eine Behälterförderstrecke 19. Die einzelnen Komponenten der Vorrichtung werden nun im Detail beschrieben.
  • (A) Durchlaufgestell 11 und Güterzufuhrroboter 12 (siehe Figur 1).
  • Das Durchlaufgestell 11 hat eine Anzahl (z.B. 1 bis 20) von parallelen Güterspeicherabschnitten zum Speichern einer Anzahl von (beispielsweise 20) verschiedenen Arten von Gütern. In jedem Güterspeicherabschnitt ist eine Reihe von Pappkästen 21 zeitweilig gespeichert, von denen jeder eine Anzahl von Gütern oder Gegenständen einer bestimmten Art enthält.
  • Der Güterzufuhrroboter 12 kann an der Vorderfront der einzelnen Güterspeicherabschnitte des Durchlaufgestells 11 entlanglaufen. Insbesondere verlädt der Güterzufuhrroboter 12 jeden Pappkasten 21 in einem bestimmten Güterspeicherabschnitt auf einen Tisch 22, montiert dann eine Güterentnahmeeinheit 13, die von seinen Händen 23 gehalten wird, oben auf dem Pappkasten 21 auf dem Tisch 22, dreht dann den zwischen dem Tisch 22 und den Händen 23 eingeklemmten Pappkasten 21 um 180º und koppelt danndie Güterentnahmeeinheit in diesem Zustand oben an eine entsprechende Güterabwurfeinheit 14. Der Güterzufuhrroboter 12 dreht auch einen leeren Pappkasten 21 auf einer Güterabwurfeinheit 14 zusammen mit einer entsprechenden Güterentnahmeeinheit 13 zurück zur Vorderfront des Durchlaufgestells 11 und läßt dann den leeren Pappkasten 21 auf eine Kastenabfördervorrichtung 24 fallen, die unter der Vorderfront des Durchlaufgestells 11 vorgesehen ist.
  • (B) Güterentnahmeeinheit 13 und Güterabwurfeinheit 14 (Figuren 1, 2 und 4 bis 8).
  • Eine Güterentnahmeeinheit 13 und eine Güterabwurfeinheit 14 sind als Satz aneinandergekoppelt. Die Aussuchvorrichtung 10 hat Sätze von Güterentnahme- und -abwurfeinheiten 13 und 14 in einer Anzahl, die der Anzahl von (z.B. 1 bis 20) Güterspeicherabschnitten des Durchlaufgestells 11, d.h. der Anzahl von (z.B. 20) verschiedenen Arten von Gütern entspricht
  • Jede Güterentnahmeeinheit 13 ist geeignet zum oben An- und Abmontieren von der angrenzenden Güterabwurfeinheit 14. Nachdem alle in einem in der Güterentnahmeeinheit 13 montierten Pappkasten 21 enthaltenen Güter durch Öffnen einer Verschlußvorrichtung 26 der Güterentnahmeeinheit 13 in die niedrigere Güterabwurfeinheit 14 umgeladen worden sind, kann eine gewünschte Anzahl von Gütern durch Öffnen einer Verschlußvorrichtung 27 an der Güterabwurfeinheit 14 abgeworfen werden.
  • Die Güterentnahmeeinheit 13 wie in Fig. 7 gezeigt hat eine Anzahl von Güterspeicherabschnitten 31 in einer Matrixanordnung, die durch Trennelemente 30 festgelegt ist, die in einem in einem Einheitsrahmen 28 montierten Trennrahmen 29 so vorgesehen sind, daß sie aus genausoviel Reihen (n Reihen) und Spalten (k Spalten) wie die Güteranordnung im Pappkasten 21 besteht. Der Trennrahmen 29 der Gütereinnahmeeinheit hat ein Montierelement 29A, dessen Position in Abhängigkeit vom Wechsel der gehandhabten Güter verstellbar ist. Zu diesem Zweck hat der Einheitsrahmen 28 Trennrahmenpositionsverstellschlitze 32. Die Güterentnahmeeinheit 13 hat ferner Griffe 33, die von den Händen 23 des Güterzufuhrroboters 12 ergriffen werden.
  • In der Güterentnahmeeinheit 13 wie in Fig. 5 gezeigt können die Böden der im Trennrahmen 29 gebildeten Güterspeicherabschnitte 31 durch die o.g. Verschlußvorrichtung 26 geöffnet und geschlossen werden. Die Verschlußvorrichtung 26 hat ein Öffnungs- und Schließelement 35, das in am Einheitsrahmen 28 vorgesehenen Führungsschienen 33 bewegbar ist. Das Öffnungs- und Schließelement 35 hat eine Eingriffsaussparung 39, die in der Lage ist, mit einem Eingriffsstift 38 an der Seite eines in einem stationären Rahmen 36 gehaltenen Zylinders 37 in Eingriff oder außer Eingriff zu stehen. Wenn der Güterzufuhrroboter 12 die Güterentnahmeeinheit 13 oben an die Güterabwurfeinheit 14 koppelt, ist die Aussparung 39 mit dem Stift 38 in Eingriff. Wenn der Zylinder 37 durch eine Aussuchsteuerung (nicht dargestellt) gesteuert angetrieben wird, wird das Öffnungs- und Schließelement 35 der Verschlußvorrichtung 26 in der Reihenrichtung bewegt, so daß alle Güterspeicherabschnitte 31 gleichzeitig geöffnet werden. Dadurch werden alle in dem an der Güterentnahmeeinheit 13 montierten Pappkasten 21 enthaltenen Güter in die niedrigere Güterabwurfeinheit 14 umgeladen. Der Güterzufuhrroboter 12 entfernt den entleerten Pappkasten 21 zusammen mit der Güterentnahmeeinheit 13 von der Güterabwurfeinheit 14 und beseitigt dann den leeren Pappkasten 21 auf die Abfördervorrichtung 24, wie oben erwähnt. Dann setzt der Roboter 12 einen neuen vollen Pappkasten 21 in die Güterentnahmeeinheit 13 und bringt den Kasten 21 wieder zur Güterabwurfeinheit 14.
  • Die Güterabwurfeinheit 14 wie in Fig. 8 gezeigt hat Güterspeicherabschnitte 44, die durch Trennelemente 43 festgelegt sind, die in einem in einem Einheitsrahmen 41 montierten Trennrahmen 42 vorgesehen sind, in derselben Matrixanordnung wie die der Güterentnahmeeinheit 13. Um die Position eines Montierelementes 42A des Trennrahmens 42 in Abhängigkeit vom Wechseln der zu handhabenden Art von Gütern zu verstellen, hat die Güterabwurfeinheit 14 Trennrahmenpositionsverstellschlitze 45. Die Güterabwurfeinheit 14 hat erhabene und vertiefte Abschnitte 46, um das Montieren und Abmontieren der entsprechenden Güterentnahmeeinheit 13 zu ermöglichen.
  • In der Güterabwurfeinheit 14 wie in Fig. 6 gezeigt können die Böden der im Trennrahmen 42 gebildeten Güterspeicherabschnitte 44 durch die oben erwähnte Verschlußvorrichtung 27 geöffnet und geschlossen werden. Die Verschlußvorrichtung 27 hat ein großes Öffnungs- und Schließelement 49 und eine Anzahl kleinerer Öffnungs- und Schließelemente 50, wobei diese Öffnungs- und Schließelemente auf einer endlosen Kette 48 vorgesehen sind, die von einem Motor 47 angetrieben wird. Das große Öffnungsund Schließelement 49 ist ein breites Plattenelement, das allen Abwurföffnungen der Güterspeicherabschnitte 44 in Reihenrichtung entspricht, und kann vom Motor 47 in Reihenrichtung angetrieben werden. Dadurch kann es die Bodenabwurföffnungen der Güterspeicherabschnitte 44 einer Reihe gleichzeitig öffnen. Die kleinen Öffnungs- und Schließelemente 50 sind jeweils an einem Ende des großen Öffnungs- und Schließelementes 49 für jede Abwurföffnung in Spaltenrichtung der Güterspeicherabschnitte 44 vorgesehen und werden jeweils von einem Zylinder 51 angetrieben, um die Bodenabwurföffnungen des entsprechenden Güterspeicherabschnittes 44 unabhängig zu öffnen und zu schließen. Der Antrieb der Zylinder 51 in der Verschlußvorrichtung 27 wird durch die Aussuchsteuerung so gesteuert, daß die notwendige Anzahl von gefüllten Güterspeicherabschnitten 44 in der vordersten Reihe mit den entsprechenden kleinen Öffnungs- und Schließelementen 50 geöffnet wird, wodurch Güter abgeworfen werden. Wenn alle Güterspeicherabschnitte 44 in einer Reihe leer geworden sind, wird das große Öffnungs- und Schließelement 49 vom Motor 47 zur nächsten Reihe bewegt. Wenn die Güterspeicherabschnitte 44 in allen Reihen leer geworden sind, wird die Schließvorrichtung 27 völlig geschlossen und Nachfüllgüter von der Güterentnahmeeinheit 13 aufgenommen.
  • Die kleinen Öffnungs- und Schließelemente 50 können eine Größe haben, die dem minimalen Abstand zwischen benachbarten Trennelementen 43 des Trennrahmens 42 entspricht. In diesem Fall kann eine Mehrzahl von kleinen Öffnungs- und Schließelementen 50 parallel vorgesehen werden. In diesem Fall wird bei einem größeren Abstand zwischen benachbarten Trennelementen 43 eine diesem Abstand entsprechende Anzahl von kleinen Öffnungs- und Schließelementen 50 gleichzeitig geöffnet.
  • (C) Führungsrutsche 15 und stationäre Rutsche 16 (siehe Fig. 4 und 9).
  • Die stationäre Rutsche 16 wie in Fig. 4 und 9 gezeigt ist unter jeder Güterabwurfeinheit 14 und über deren gesamte Breite (Abwurfbreite) angeordnet. Das hintere Ende der stationären Rutsche 16 liegt direkt unterhalb der Abwurföffnungen der Güterabwurfeinheit 14 und ihr Vorderende steht von einer Position unterhalb der Abwurföffnungen der Güterabwurfeinheit 14 vor und ist der Güteraufnahmefördereinrichtung 17 zugewandt.
  • Die stationäre Rutsche 16 hat eine Mehrzahl von aufrechten Spurwänden 16A, die an gegenüberliegenden Enden in Breitenrichtung und an Zwischenpositionen angeordnet sind. Diese Spurwände 16A wirken als Mittel zum Regulieren des unteren Endes der Führungsrutsche 15 und auch zum Regulieren der Bewegungsform (Orientierung) und Bewegungsrichtung von Gütern. Diese Spurwände 16A entsprechen den Grenzlinien zwischen benachbarten Abwurföffnungen der Güterabwurfeinheit 14 und erstrecken sich kontinuierlich oder unterbrochen über die gesamte Länge der stationären Rutsche 16 von deren hinteren zum vorderen Ende und definieren so benachbarte Spuren 16B.
  • Die Führungsrutsche 15 wie in Fig. 4 und 9 gezeigt erstreckt sich von den Abwurföffnungen der Güterabwurfeinheit 14 zur Oberseite der stationären Rutsche 16, um die abgeworfenen und aus den Abwurföffnungen der Güterabwurfeinheit 14 fallenden Güter sanft auf die stationäre Rutsche 16 zu führen.
  • Die Führungsrutsche 15 hat aufrechte Spurwände 15A, die den Grenzlinien zwischen benachbarten Abwurföffnungen der Güterabwurfeinheit 14 entsprechen und in Längsrichtung der Rutsche verlaufen. Die Spurwände 15A legen benachbarte Spuren 15B fest und regeln die Bewegungsform (Orientierung) und Bewegungsrichtung von Gütern.
  • Eine Mehrzahl von aus einzelnen Abwurföffnungen der Güterabwurfeinheit 14 abgeworfenen Gütern werden durch die Spurwände 15A und 16A der Führungsrutsche 15 und der stationären Rutsche 16 so geregelt, daß sie in säuberlich angeordnetem parallelen Zustand jedem Aufnahmeelement 62 der Güteraufnahmefördervorrichtung 17 zugeführt werden.
  • Wenn die gehandhabten Gegenstände runde Flaschen oder ähnlich geformte Gegenstände sind und zu einer stabilen Bewegung in der Lage sind, können die Spurwände 15A und 16A der Führungsrutsche 15 und der stationären Rutsche 16 fortgelassen werden.
  • Das obere Ende der Führungsrutsche 15 ist an einer Klammer 15C befestigt, die mit dem großen Öffnungs- und Schließelement 49 der Verschlußvorrichtung 27 der Güterabwurfeinheit 14 einteilig verbunden ist. Durch diese Anordnung kann die Führungsrutsche 15 automatisch in bezug auf die Abwurföffnungen der Güterabwurfeinheit 14 positioniert werden, aus denen durch Betätigen der am Ende des großen Öffnungs- und Schließelementes 49 vorgesehenen kleinen Öffnungs- und Schließelemente 50 Güter abgeworfen werden.
  • Der untere Endabschnitt der Führungsrutsche 15 ist in solcher Weise gekrümmt, daß er eventuell parallel zur Oberseite der stationären Rutsche 16 ist. Die Führungsrutsche 15 hat Schlitzelemente 15D, die zwischen angrenzende Spurwände 16A der stationären Rutsche 16 eingeführt sind, und der untere Endabschnitt der Führungsrutsche 15 wird eventuell parallel zur Oberseite der stationären Rutsche 16, so daß er in Reibungskontakt mit der Oberseite der stationären Rutsche ist.
  • Die Oberseite der stationären Rutsche 16 kann in der Weise stationär gehalten werden, daß sie von der Seite der Güterabwurfeinheit 14 zur Seite der Güteraufnahmefördervorrichtung 17 abschüssig ist. Bei dieser Ausgestaltung sie doch in der Weise stationär gehalten, daß sie parallel zur Öffnungs- und Schließrichtung der Verschlußvorrichtung 27 ist. Dadurch ist der Abstand vom Befestigungspunkt der Führungsrutsche 15 an der Verschlußvorrichtung 27 (d.h. der Klammer 15C) zur Oberseite der stationären Rutsche 16 konstant und die Höhe der Führungsrutsche 15 ist ebenfalls konstant. Deshalb kann die Führungsrutsche 15 aus starren Elementen bestehen.
  • Fig. 18 zeigt eine Abwandlung der Führungsrutsche 15. Diese Führungsrutsche 171 hat Spurwände 171A, die den Grenzlinien zwischen benachbarten Abwurföffnungen der Güterabwurfeinheit 114 entsprechen und sich in Längsrichtung der Rutsche erK- strecken. Die Spurwände 171A legen angrenzende Spuren 1718 fest und regeln die Bewegungsform (Orientierung) und Bewegungsrichtung von Gütern. Die Spurwände 171A sind entweder durchgehend oder unterbrochen auf der gesamten Länge der Führungsrutsche 171 vorgesehen. Wenn die Spurwände 171A entlang der Rutsche unterbrochen vorgesehen sind, wobei Lücken zwischen benachbarten Spurwänden entlang der Rutsche vorgesehen sind (Fig. 18), kann die Führungsrutsche 171 ihre gekrümmte Form ändern, wenn sie entlang der Oberseite der geneigten Rutsche 133 entsprechend der Bewegung des großen Öffnungs- und Schließelementes 155 der Verschlußvorrichtung 121 bewegt wird.
  • (D) Güteraufnahmefördervorrichtung (siehe Fig. 4 und 9 bis 12)
  • Die Güteraufnahmefördervorrichtung 17 erstreckt sich über eine Gütersammelbahn (Güterförderbahn), die sich von einer der Front der an jede oben erwähnte Güterabwurfeinheit 14 angeschlossenen Führungsrutsche 15 und stationären Rutsche 16 entsprechenden Position zu einer einer Güterverladevorrichtung 18 entsprechenden Position erstreckt.
  • Die Güteraufnahmefördervorrichtung 18 hat ein endloses Tragelement (wie etwa Ketten) 61, das zur Bewegung entlang der Gütersammelbahn in der Lage ist. Das Tragelement 61 ist an einer Anzahl von Positionen entlang der Förderrichtung mit flexiblen Güteraufnahmeelementen (wie etwa Gurten) 62 vesehen. Jedes Güteraufnahmeelement 62 hat seine in Förderrichtung aufwärts und abwärts liegenden Halterungspunkte 63A und 63B, die über Stiftverbindungen getragen an Streben 64 gekoppelt sind, die in vorgegebenem Abstand am Tragelement 61 vorgesehen sind. Es hängt in einer flexiblen U-förmigen Form nach unten und bildet so eine U-förmige Güteraufnahme 62A. Das flexible Güteraufnahmeelement 62 ist so eingestellt, daß die Güteraufnahmebreite (Öffnungsbreite) WA der U-förmigen Güteraufnahme 62A vor der stationären Rutsche 16 so groß ist wie die Breite der stationären Rutsche 16 (d.h. die Öffnungsbreite jeder Güterabwurfeinheit 14).
  • Als Alternative können die einzelnen Güteraufnahmeelemente 62 durchgehend durch ein einziges Gurtelement gebildet sein, das die gesamte Länge des Tragelementes 61 abdeckt, wobei für jede an Streben 64 verschraubte oder vernietete Güteraufnahme 62A ein aufwärts und ein abwärts liegender Halterungspunkt 63A bzw. 63B vorgesehen sind.
  • Die Güteraufnahmefördervorrichtung 17 ist durch einen Motor 66 angetrieben, der ein Antriebsrad 65 treibt, um das das Tragelement 61 herumgeführt ist. Gesteuert durch die Aussuchsteuerung wird das Tragelement 61 unterbrochen und in zeitlicher Abstimmung mit dem Abwurf von Gütern aus der Güterabwurfeinheit 14 angetrieben. Die Güteraufnahmeelemente 62 werden daher schrittweise und mit einer der Breite der U-förmigen Güteraufnahme 62A entsprechenden Schrittweite bewegt und dadurch nacheinander in eine Position vor jeder stationären Rutsche 16 gebracht. Die Güteraufnahmefördervorrichtung 17 wird auf diese Weise bewegt und sammelt gleichzeitig in jeder Güteraufnahme 62A über jede stationäre Rutsche 16 aus jeder Güterabwurfeinheit 14 abgeworfene Güter.
  • Dabei werden die aus jeder Güterabwurfeinheit 14 abgeworfenen Güter aufgrund ihrer potentiellen Energie entlang der Führungsrutsche 15 und stationären Rutsche 16 in einer Richtung senkrecht zur Förderrichtung der Güterfördervorrichtung 17 eingelassen. In einer Position, in der Güter von den stationären Rutschen 16 ausgeworfen werden, sind die Güteraufnahmeelemente 62 an ihrer der Seite der stationären Rutsche gegenüberliegenden Seite durch ein Stoppelement 17A verschlossen. Bei dieser Ausgestaltung ist das Stoppelement 17A auf einem Grundrahmen 17B der Güterfördervorrichtung 17 vorgesehen. Alternativ kann das Stoppelement 17A am Trägerelement 61 oder den Güteraufnahmeelementen 62 vorgesehen sein.
  • Außerdem besteht wenigstens ein Abschnitt des Stoppelementes 17A, auf den Güter in der Auswurfposition aus den stationären Rutschen auftreffen, zweckmäßigerweise aus Gummi oder ähnlichem stoßdämpfenden Material.
  • Bei dieser Anordnung stoßen die aus jeder Güterabwurfeinheit 14 abgeworfenen und dem Güteraufnahmeelement 62 durch Gleiten entlang der Führungsrutsche 15 und stationären Rutsche 16 zugeführten Güter auf das Stoppelement 17A, und des weiteren wird die Stoßenergie absorbiert durch die Biegeverformung des Güteraufnahmeelementes 62, bevor die Güter in der U-förmigen Güteraufnahme 62A gehalten werden. Durch die Biegeverformung des Güteraufnahmeelementes 62 werden die in der U-förmigen Güteraufnahme 62A gehaltenen Güter mit ihrer Längsrichtung senkrecht zur Förderrichtung des Güteraufnahmeelementes 62 gehalten, und ihr parallel ausgerichteter Sammelzustand bleibt im Güteraufnahmeelement 62 erhalten.
  • Die Aussuchsteuerung bestimmt vorab die Arten und Mengen von in dem einzelnen Güteraufnahmeelement 62 der Güteraufnahmefördervorrichtung 17 zu sammelnden Güter entsprechend der Menge der in den U-förmigen Güteraufnahmen 62A untergebrachten Güter. Die Güteraufnahmefördervorrichtung 17 wird so in aufeinanderfolgende Positionen vor den einzelnen stationären Rutschen 16 gebracht, um Güter über die stationären Rutschen 16 in die Güteraufnahmeelemente 62 zu sammeln. Nachdem der Gütersammelplan erfüllt ist, bewegt sie sich zur Güterentladeposition.
  • Der Gütersammelplan für die einzelnen Güteraufnahmeelemente 62 der Güteraufnahmefördervorrichtung 17 wird ausgeführt wie z.B. nachfolgend in (1) bis (3) beschrieben.
  • (1) Wenn Bestellungen von Geschäften A, B, ... wie in nachfolgender Tabelle 1 vorliegen, werden die Arten und Mengen von in Güteraufnahmeelementen 1 bis 4 zu sammelnden Gütern so bestimmt, daß die Menge von in den Güteraufnahmeelementen 62 untergebrachten Gütern 40L oder weniger ist. Dabei ist ein Güteraufnahmeelement nicht für Bestellungen von zwei oder mehr Geschäften vorgesehen. Außerdem sind nicht zwei oder mehr Güteraufnahmeelemente derselben Art von Gütern zugeordnet.
  • (2) Dann werden jeder Güterabwurfeinheit 14 Güterabwurfdaten in zeitlicher Abstimmung mit der schrittweisen Bewegung der Güteraufnahmefördervorrichtung 17 zugeführt. Speziell wenn das Güteraufnahmeelement 1 an einer ersten Güterabwurfeinheit 14 (für ein Gut der Art a) ankommt, wird der ersten Güterabwurfeinheit 14 ein Güterabwurfdatenwert für sechs Güter zugeführt. Wenn andere Güteraufnahmeelemente vor anderen Güterabwurfeinheiten 14 liegen, um abgeworfene Güter aufzunehmen, werden ebenfalls entsprechende Abwurfmengendaten zugeführt.
  • (3) Die Güterabwurfeinheiten 14, die die Güterabwurfdaten empfangen haben, werfen die angewiesenen Mengen von Gütern ab.
  • Alternativ ist es möglich, Abwurfmengendaten vorab zuzuführen und die Abwurfzeitpunkte anzuweisen.
  • In der Güteraufnahmefördervorrichtung 17 ist ein U-Formversteller 67, der die Verstellung der U-förmigen Form der durch das Güteraufnahmeelement 62 gebildeten Güteraufnahme 62A ermöglicht, an einer Güterentladeposition (d.h. einer Gütersammelposition) vorgesehen, die in Förderrichtung abwärts von den stationären Rutschen 16 angeordnet ist. Der U-Formversteller 67 umfaßt einen Halterungspunkt-Abstandsversteller zum Verstellen des Abstandes zwischen aufwärts und abwärts liegenden Halterungspunkten 63A und 63B jedes Güteraufnahmeelementes 62A und eine Hebevorrichtung 69 zum Anheben der U-förmigen Güteraufnahme 62A.
  • Der Halterungspunkt-Abstandsversteller 68 hat eine erste und eine zweite Tragelementhebevorrichtung 71 bzw. 72. Die erste Tragelementhebevorrichtung 71 ist über der Güterentladeposition angeordnet und umfaßt eine Rollenreihe 75, die durch einen Zylinder 74 vertikal bewegbar ist. Die Rollenreihe 75 kann einen Abschnitt des Tragelementes 61, der zwischen einer in Förderrichtung aufwärts und einer abwärts liegenden Rolle 73A bzw. 73B liegt, deren Abstand kleiner als die Breite der U-förmigen Güteraufnahme 62 ist, in eine obere Position über der üblichen Förderbahn anheben. Dadurch wird der Abstand zwischen aufwärts und abwärts liegenden Halterungspunkten 63A und 63B des in der Güterentladeposition befindlichen Güteraufnahmeelementes 62 zu einer Entladebreite WB verändert, die kleiner ist als die oben genannte Güteraufnahmeelementbreite. Die zweite Tragelementhebevorrichtung 72 ist in Förderrichtung abwärts von der ersten Tragelementhebevorrichtung 71 angeordnet und umfaßt eine vertikal bewegbare Rollenreihe 78, die durch einen Zylinder 77 vertikal bewegbar ist. Die Rollenreihe 78 kann den Abschnitt des Tragelementes 61 zwischen einer aufwärts und einer abwärts liegenden Rolle 76A bzw. 76B, deren Abstand derselbe Abstand wie der zwischen den oben genannten Rollen 73A und 73B ist, von der angehobenen Position auf die Höhe der normalen Förderbahn zurückführen. Dadurch wird die redundante Länge des Tragelementes 61, das durch die zweite Tragelementhebevorrichtung 72 in angehobener Position gehalten war, in die Länge der Anhebung durch die erste Tragelementhebevorrichtung 71 umgesetzt. So ist es möglich, den Abstand zwischen aufwärts und abwärts liegenden Halterungspunkten 63A und 63B des Güteraufnahmeelementes 62 zu ändern, ohne das Tragelement auf seiner Bahnlänge zu lockern.
  • Der Halterungspunkt-Abstandsversteller 68 wird in einem Güterfördermodus (siehe Fig. 11(A)) durch Einstellen der ersten Tragelementhebevorrichtung 71 in die normale Güterförderbahn und Einstellen der zweiten Tragelementhebevorrichtung 72 in die angehobene Position eingestellt. Das Güteraufnahmeelement 62 wird bewegt, um die U-förmige Güteraufnahme 62A in die Güterentladeposition zu bringen. Dann wird der Modus umgeschaltet in einen Güterentlademodus (siehe Fig. 11(B)), indem die erste Tragelementhebevorrichtung 71 wieder auf die angehobene Position und die zweite Tragelementhebevorrichtung 72 auf die normale Güterförderbahn eingestellt wird, und in diesem Modus ist die U-förmige Form der Güteraufnahme 62A auf eine geringe Breite verstellt, die zur Handhabung an der Entladestelle oder station geeignet ist, indem der Abstand zwischen aufwärts und abwärts liegenden Halterungspunkten 63A und 63B des Güteraufnahmeelementes 62 eingestellt wird.
  • Die Hebevorrichtung 69 hat eine Platte 79a, die unter der Güterentladeposition angeordnet und durch einen Zylinder 79 vertikal bewegbar ist. Sie dient dazu, das auf die Breite WE verstellte Güteraufnahmeelement 62 anzuheben und bringt dadurch die Form der Güter in der Güteraufnahme 62A in eine zur Handhabung an der Entladestelle oder -station geeignete Form (d.h. eine für die Form der Öffnung eines Behälters 83 geeignete Form (siehe Fig. 11(B)).
  • Die Hebevorrichtung 69 stellt die Güterentladehöhe des Güteraufnahmeelementes 62 auf die Güteraufnahmehöhe eines Güteraufnahmetisches 80 ein.
  • (E) Güterverladevorrichtung (siehe Figuren 12 bis 14).
  • Die Güterverladevorrichtung 18 hat erste und zweite Umlademittel 81 und 82. In der Güterentladeposition schiebt das erste Umlademittel 81 die auf der Güteraufnahmefördervorrichtung 17 gesammelten Güter zum seitlich angeordneten Güteraufnahmetisch 80. Das zweite Umlademittel 82 schiebt die auf den Güteraufnahmetisch 80 gebrachten Güter, um sie in den seitwärts angeordneten Behälter 83 umzuladen.
  • Zu diesem Zeitpunkt sind wenigstens an der Güterentladeposition in der Güterförderbahn (d.h. einer Position, an der die U- förmige Form der Güteraufnahme 62A durch den U-Formversteller 67 verstellt ist) die gebenüberliegenden Seiten jedes Güteraufnahmeelementes 62 offen.
  • Die Position der Entladung von Gütern aus der Güteraufnahmefördervorrichtung 17 und die Positionen des Umladens von Gütern auf den Güteraufnahmetisch 80 und den Behälter 83 liegen auf einer Linie.
  • Die Position des Umladens von Gütern zum Behälter 83 ist in der Nähe einer Seite einer Behälterförderstrecke 19 festgelegt. In dieser Position ist eine Behälterformkontrollvorrichtung 84 so angeordnet, daß sie der Position des Güteraufnahmetisches 80 entspricht. Die Behälterformkontrollvorrichtung 84 hat einen Behälterhalter 86, der durch einen Zylinder 85 aus einer Position unterhalb der Walzenfördervorrichtung der Behälterförderstrecke 19 zwischen den Walzenfördervorrichtungen hindurch eingehoben werden kann. Der auf die Güterumladeposition einzustellende Behälter 83 wird so gekippt, daß seine Öffnung 83A in eine Position gebracht wird, in der sie dem Güteraufnahmetisch 80 zugewandt ist.
  • Das erste Umlademittel 81 hat eine durch einen Zylinder 87 angetriebene Umladeplatte. In der Güterentladeposition kann die Umladeplatte 88 in jedes Güteraufnahmeelement 62 durch eine Seitenöffnung desselben hindurch eingeführt werden, um Güter, deren Form in der Güteraufnahme 62A durch den U-Formversteller 67 verstellt worden ist, durch die andere Seitenöffnung des Güteraufnahmeelementes 62 hinauszuschieben.
  • Das zweite Umlademittel 82 hat eine Umladeplatte 90, die an einer am Güteraufnahmetisch 80 vorgesehenen Linearführung 89 aufgehängt ist. Die Umladeplatte 90 ist durch einen Zylinder 91 entlang der Linearführung 89 hin und her beweglich angetrieben. Der Zylinder 91 und die Umladeplatte 90 sind durch eine Stiftkupplung zwischen einem Antriebsstift 91A des Zylinders 91 und einer Eingriffsaussparung 90A am oberen Ende der Umladeplatte 90 aneinandergekoppelt.
  • Das zweite Umlademittel 82 wie in Figur 14 gezeigt hat einen Kontaktsensor 92 zum Erfassen des Kontaktes des Endes eines vom ersten Umlademittel 81 umgeladenen Gutes mit der Umladeplatte 90. Wenn Kontaktelemente 93, die an die Umladeplatte 90 stiftgekoppelt sind, durch die Güter verschoben werden und so Grenzschalter 94 betätigen, sendet der Kontaktsensor 92 ein Erfassungssignal. Das zweite Umlademittel 82 beginnt seine eigene Umladeoperation synchron zum ersten Umlademittel 81 in Reaktion auf das Kontakterfassungssignal des Kontaktsensors 92. So schiebt beim zweiten Umlademittel 82 das vordere Kontaktelement 93 die Güter auf dem Güteraufnahmetisch 80 weiter zur Öffnung 83A des Behälters 83, und die vom ersten Umlademittel 81 von der Güteraufnahmefördervorrichtung 17 auf den Güteraufnahmetisch 80 umgeladenen Güter können in mit dem ersten Umlademittel 81 synchronem Betrieb aus der Güteraufnahmefördervorrichtung 17 hinaus umgeladen werden.
  • Der Güteraufnahmetisch 80 ist auf einem Tisch 95 über ein Kugellager 96 gehaltert, so daß er um 360º gedreht werden kann, und wird von einem Drehstellglied 97 drehangetrieben.
  • Die Güterverladeeinrichtung 18 arbeitet so wie folgt.
  • (a) Die Operation beginnt, wenn im Güteraufnahmeelement 62 der Güteraufnahmefördervorrichtung 17 gesammeltes Gut an der Güterentladeposition ankommt (siehe Fig. 13 (A)). Zu diesem Zeitpunkt verstellt der U-Formversteller 67 die U-Form der Güteraufnahme 62A, um die in der Güteraufnahme 62A gesammelten Güter in eine an die Öffnung 83A des Behälters 83 angepaßte Form zu bringen.
  • (b) Dann wird das erste Umlademittel 81 von einer Seitenöffnung des Güteraufnahmeelementes 62 in die U-förmige Güteraufnahme 62A eingeführt, um die in der Güteraufnahme 62A gesammelten Güter auf die Seite des Güteraufnahmetisches 80 umzuladen (siehe Fig. 13(B)).
  • (c) Wenn der am zweiten Umlademittel 82 vorgesehene Kontaktsensor 92 den Kontakt mit dem Ende eines Gutes erfaßt, beginnt das zweite Umlademittel 82 die Umladeoperation synchron zum ersten Umlademittel 81, wodurch die von der Güteraufnahmefördervorrichtung 17 auf den Güteraufnahmetisch 80 umzuladenden Güter vom ersten Umlademittel 81 umgeladen werden, während sie in dem Zwischenraum zwischen den Umladeplatten 88 und 90 des ersten bzw. zweiten Umlademitteis 81 bzw. 82 gehalten sind (siehe Fig. 13 (C)). Zu dieser Zeit ist die Zufuhrgeschwindigkeit von Betriebsfluid in die zwei Zylinder 87 und 91 durch ein Drosselventil so eingestellt, daß für die Geschwindigkeit Vi der Umladeplatte 88 des ersten Umlademittels 81 und die Geschwindigkeit V2 der Umladeplatte 90 des zweiten Umlademittels 82 V1 ≤ V2 gilt.
  • (d) Nachdem die Güter auf den Güteraufnahmetisch 80 umgeladen worden sind, wird der Güteraufnahmetisch 80 um 180º gedreht (siehe Fig. 13(D)).
  • (e) Dann wird die Güteraufnahmefördervorrichtung 17 angetrieben, um die Güteraufnahmeelemente 62 schrittweise um die Strecke weiterzubewegen, die der Breite der U-förmigen Güteraufnahme 62A entspricht, und die nächsten gesammelten Güter in die Güterentladeposition zu bringen (siehe Fig. 13 (E)). Zu dieser Zeit verstellt der U-Formversteller 67 die U-Form der Güteraufnahme 62A wie in Schritt (a), wodurch die Form der nächsten gesammelten Güter auf eine an die Öffnung 83A des Behälters 83 angepaßte Form verstellt wird.
  • (f) Anschließend werden wie in den Schritten (b) und (c) die ersten und zweiten Umlademittel 81 und 82 angetrieben, um die in Schritt (d) auf den Güteraufnahmetisch 80 umgeladenen Güter in den Behälter 83 umzuladen und gleichzeitig die nächsten in die Güterentladeposition aufgenommenen Güter in Schritt (e) von der Güteraufnahmefördervorrichtung 17 auf den Güteraufnahmetisch 80 umzuladen (siehe Fig. 13 (F))
  • Anschließend werden die Schritte (d) bis (f) wiederholt.
  • Wenn die gesammelten Güter zylindrisch sind, so daß keine Möglichkeit des Zerdrückens während des Umladevorganges von der Uförmigen Güteraufnahme 62A zum Güteraufnahmetisch 80 besteht, so ist es nicht notwendig, die Güter im Zwischenraum zwischen den zwei Umlademitteln 81 und 82 dadurch zu halten, daß das erste und zweite Umlademittel 81 und 82 synchron betrieben werden.
  • (F) Behälterförderstrecke 19 (siehe Fig. 1, 2 und 12)
  • Die Behälterförderstrecke 19 ist eine Walzenfördervorrichtung, die sich über die Position des Umladens der Güter vom Güteraufnahmetisch 80 in den Güterbehälter 83 hinaus erstreckt.
  • Die Behälterförderstrecke 19 ist mit einer Strichcode-Lesevorrichtung 98 und mit Stoppern 99A und 99B versehen, die jeweils in Förderrichtung aufwärts und abwärts von der Behälterformkontrolivorrichtung 84 angeordnet sind.
  • Die Aussuchsteuerung liest einen an jedem Behälter 83 angebrachten Strichcode und beurteilt, daß in den betreffenden Behälter Güter zu verladen sind. Wenn festgestellt wird, daß in den Behälter 83 Güter verladen werden sollen, wird dieser Behälter durch den abwärts liegenden Stopper 99A gestoppt und gleichzeitig werden auch die nachfolgenden Behälter 83 durch den aufwärts liegenden Stopper 99B gestoppt. Dann wird der betreffende Behälter 83 durch die Behälterformkontrollvorrichtung 84 in einen umbekippten Zustand gebracht, so daß die Öffnung 83A des Behälters 83 dem Güteraufnahmetisch 80 zugewandt ist.
  • Das spezielle Betriebsverfahren der Aussuchvorrichtung 10 ist wie nachfolgend in (1) bis (4) beschrieben (siehe Fig. 3).
  • (1) Betrieb der Güterabwurfeinheiten 14
  • 1. Die Aussuchsteuerung gibt Abwurfmengendaten an entsprechende Güterabwurfeinheiten 14 aus.
  • 2. Jede Güterabwurfeinheit 14 wirft eine vorgegebene Anzahl von Gütern ab. Die abgeworfenen Güter werden über Führungsrutschen 15 und stationäre Rutschen 16 einem vorgegebenen Güteraufnahmeelement 62 auf der Güteraufnahmefördervorrichtung 17 zugeführt.
  • (2) Betrieb der Güteraufnahmefördervorrichtung 17
  • 1 Die Güteraufnahmefördervorrichtung 17 wird mit Unterbrechungen bewegt, um einzelne Güteraufnahmeelemente 62 in aufeinanderfolgende Positionen vor einer Anzahl von Güterabwurfeinheiten 14 zu bringen und schreitet fort zur Güterentladeposition, wobei Güter, die von bestimmten Güterabwurfeinheiten 14 wie in Schritt (1) oben angegeben abgeworfen werden können, in entsprechenden Güteraufnaheelementen 62 untergebracht werden.
  • 2 Wenn jedes Güteraufnahmeelement 62 an der Güterentladeposition ankommt, wird die U-Form der U-förmigen Güteraufnahme 62A durch den Halterungspunkt-Abstandsversteller 68 und die Hebevorrichtung 69 des U-Formverstellers 67 verstellt, wodurch die Form der Güter in der Güteraufnahme 62A auf eine an die Öffnung 83A des zu füllenden Behälters 83 angepaßte Form verstellt wird.
  • (3) Betrieb der Güterladevorrichtung 18
  • 1 An der Güterentladeposition werden Güter, die in jedem Güteraufnahmeelement 62 der Güteraufnahmefördervorrichtung 17 gesammelt worden sind, vom ersten Güterumlademittel 81 geschoben und auf den Güteraufnahmetisch 80 umgeladen, der seitlich angeordnet ist. Die auf den Güteraufnahmetisch 80 umgeladenen Güter werden durch das zweite Umlademittel 82 in einen seitlich angeordneten Behälter 83 umgeladen.
  • 2 Vor dem Umladen von Gütern vom Güteraufnahmetisch 80 in den Behälter 83 durch das zweite Umlademittel 82 wird der Güteraufnahmetisch 80 gedreht, um die Orientierung der Güter auf dem Güteraufnahmetisch 80 um 180º zu verändern. Dadurch werden die Güter mit dem Boden nach unten dem Behälter 83 zugeführt, so daß der Boden der Güter auf der Innenoberfläche des offenen Behälters 83 angeordnet werden kann.
  • (4) Betrieb der Behälterförderstrecke 19
  • 1 Ob in einen Behälter 83 Güter zu laden sind, wird durch Auslesen eines Strichcodes am Behälter 83 beurteilt.
  • 2 Wenn in den Behälter 83 Güter zu laden sind, wird er durch die Behälterformkontrollvorrichtung 84 in eine Position gekippt, in der die Öffnung 83A des Behälters 83 dem Güteraufnahmetisch 80 zugewandt ist.
  • 3 Im oben erwähnten Schritt (3) werden die durch das zweite Umlademittel 82 geschobenen Güter in den Behälter 83 gebracht.
  • 4 Nachdem die Güter in den Behälter 83 verladen sind, wird der Behälter 83 durch die Behälterformkontrollvorrichtung 84 zurück auf die Behälterförderstrecke 19 gebracht.
  • 5 Der Behälter 83 wird dann zum nächsten Schritt weiterbefördert.
  • Nun wird der Betrieb dieser Ausgestaltung beschrieben.
  • (1) Da die Güteraufnahmeelemente 62 der Güteraufnahmefördervorrichtung 17 flexibel sind, kann die Aufschlagkraft, die erzeugt wird, wenn Güter in jedes Güteraufnahmeelement 62 eingeworfen werden, durch die Biegeverformung des Güteraufnahmeelementes 62 absorbiert werden, wodurch Schäden an den Gütern und Geräusche vermindert werden. Außerdem können aufgrund der Flexibilität des Güteraufnahmeelementes 62 die eingeworfenen Güter in ordentlich angeordneter Form gehalten werden (wobei die Güter sich in einem ordentlich angeordneten parallelen Zustand in Längsrichtung befinden), wobei sich die Biegeverformung des Güteraufnahmeelementes 62 der Form der Güter anpaßt. Zum Beispiel kann eine Anzahl von Gütern in einem stabilen Anordnungszustand in Längsrichtung gehalten werden.
  • (2) In der Güterentladeposition wird das erste Umlademittel 81 in die U-förmige Güteraufnahme 62A von einer Seitenöffnung des Güteraufnahmeelementes 62 her eingeführt, um die Güter in der U-förmigen Güteraufnahme 62A durch die andere Öffnung des Güteraufnahmeelementes 62 herauszuschieben und die Güter so auf den Güteraufnahmetisch 80 umzuladen, der an der Öffnung bereitsteht, wobei die in Schritt 1 erhaltene ordentlich angeordnete Form der Güter erhalten bleibt.
  • Die gesammelten Güter, die durch das erste Umlademittel 81 von der Güteraufnahmefördervorrichtung 17 zum seitlichen Güteraufnahmetisch 80 umgeladen worden sind, werden durch das erste Umlademittel 81 seitwärts verschoben, während sie im Zwischenraum zwischen dem ersten und dem zweiten Umlademittel 81 und 82 gehalten sind, die synchron betrieben werden. So können die gesammelten Güter von der Güteraufnahmefördervorrichtung 17 zum Güteraufnahmetisch 80 durch das erste Umlademittel 81 umgeladen werden, ohne daß durch Fallen oder Stoß die Güter beschädigt oder Geräusche verursacht werden könnten. Ferner sind die gesammelten Güter in Längsrichtung zwischen dem ersten und zweiten Umlademittel 81 und 82 eingeklemmt und können so unter Beibehaltung der auf der Güteraufnahmefördervorrichtung 17 innegehabten Form auf den seitlichen Güteraufnahmetisch 80 umgeladen werden.
  • (3) Die unter Beibehaltung ihrer Form auf den Güteraufnahmetisch 80 umgeladenen gesammelten Güter werden durch das zweite Umlademittel 82 geschoben und vom Güteraufnahmetisch 80 in den seitlichen Behälter 83 umgeladen. Dadurch wird verhindert, daß die gesammelten Güter fallen oder sich stoßen, wodurch sie Schaden nehmen oder Geräusche erzeugen könnten, und sie können unter Beibehaltung ihrer Form in den Behälter 83 geladen werden.
  • (4) Der synchrone Betrieb des ersten und des zweiten Umlademittels 81 und 82 im oben genannten Schritt (2) wird begonnen, wenn durch den Kontaktsensor 92 der Kontakt des zweiten Umlademittels 82 mit dem Ende der Güter erfaßt wird. So können das erste und zweite Umlademittel 81 und 82 den synchronen Betrieb durch zuverlässiges Einklemmen der Güter in ihrer Längsrichtung durchführen.
  • (5) Vor dem Entladen von Gütern in der Güterentladeposition wird die U-Form der Güteraufnahme 62A des Güteraufnahmeelementes 62 an der Güteraufnahmefördervorrichtung 17 verändert. Die Form der Güter in dem Güteraufnahmeelement 62 wird so verstellt, daß sie durch die U-Form der Güteraufnahme 62A definiert ist, und infolgedessen werden die gesammelten Güter in ihrer zur Handhabung an der Entladestelle oder -station geeigneter Form entladen.
  • (6) Die U-Form der Güteraufnahme 62A des Güteraufnahmeelementes 62 an der Güteraufnahmefördervorrichtung 17 wird verändert durch Verändern des Abstandes zwischen aufwärts und abwärts liegenden Halterungspunkten des Elementes 62 relativ zum Tragelement 61. Dies bedeutet, daß die U-förmige Güteraufnahme 62A durch Vergrößern des Halterungspunktabstandes breit und flach und durch Verringern des Halterungspunktabstandes schmal und tief wird. Die Form der Güter im Güteraufnahmeelement 62 wird so verstellt, daß sie durch die U-Form der Güteraufnahme 62A definiert ist.
  • (7) Die Ober- und Unterseite der Form der im Behälter 83 untergebrachten Güter kann leicht dadurch kontrolliert werden, daß der Güteraufnahmetisch zwischen der Güteraufnahmefördervorrichtung 17 und dem Behälter 83 gedreht wird. Die Güter werden so umgeladen, daß ihr Boden auf der Bodenfläche des Behälters 83 angeordnet wird.
  • (8) Die Führungsrutschen 15 haben jede eine solche Krümmung, daß die Falirichtung von abgeworfenen und aus der Güterabwurfeinheit 14 fallenden Gütern allmählich in die Richtung der stationären Rutsche 16 übergeht. So werden die abgeworfenen und aus der Güterabwurfeinheit 14 fallenden Güter sanft von der Führungsrutsche 15 auf die stationäre Rutsche 16 geführt und schlagen nicht auf die stationäre Rutsche 16 auf. Dadurch ist es unwahrscheinlich, daß die Güter beschädigt werden und ihre Orientierung auf der stationären Rutsche 16 verändert wird, wodurch eine befriedigende Kontrollierbarkeit des Gütersammelns in den folgenden Schritten sichergestellt ist. Außerdemist die Fallgeschwindigkeit nicht durch einen Stoß auf die stationäre Rutsche 16 eingeschränkt, und die Güter werden nicht auf der stationären Rutsche 16 angehalten.
  • Da die Führungsrutsche 15 die den Grenzlinien zwischen benachbarten Abwurföffnungen entsprechenden und sich in Längsrichtung der Rutsche erstreckenden Spurwände 15A hat, um angrenzende Spuren 15B festzulegen, können die aus den Abwurföffnungen abgeworfenen Güter in einer vorgegebenen Form (oder Orientierung) gehalten werden, während sie die Führungsrutsche 15 entlanglaufen. So können auch flache oder ähnliche Güter, die leicht ihre Form ändern, in fester Form gehalten werden, während sie der stationären Rutsche 16 zugeführt werden.
  • (9) Das obere Ende der Führungsrutsche 15 ist an dem Öffnungs- und Schließelement 49 befestigt, das die Abwurföffnungen jeder Güterabwurfeinheit 14 öffnen kann. Die Führungsrutsche 15 wird nacheinander in die Positionen der einzelnen Güterabwurfeinheiten 14 gebracht. Dies bedeutet, daß es nicht notwendig ist, eine Führungsrutsche 15 für jede Güterabwurfeinheit 14 vorzusehen, stattdessen kann eine einzige Führungsrutsche 15 entsprechend allen Güterabwurfeinheiten 14 vorgesehen werden. So kann der Aufbau der Vorrichtung vereinfacht werden.
  • (10) Da die Oberseite der stationären Führungsrutsche 16 sich parallel zur Öffnungs- und Schließrichtung des Öffnungs- und Schließelementes 49 erstreckt, ist der Abstand zwischen dem Befestigungspunkt der Führungsrutsche 15 am Öffnungs- und Schließelement 49 und der Oberseite der stationären Rutsche 16 konstant, so daß die Höhe der Führungsrutsche 15 konstant gehalten werden kann. Dies bedeutet, daß die Führungsrutsche 15 aus einem steifen Material gemacht sein kann und somit bequem hergestellt werden kann. Wenn die Führungsrutsche 15 aus steifem Material gemacht ist, können ihre Spuren 15B eine im wesentlichen steife Struktur haben, die eine stabile Bewegung der Güter erlaubt.
  • (11) Da der untere Endabschnitt der Führungsrutsche 15 so angelegt ist, daß er eventuell parallel zur Oberseite der stationären Rutsche 16 ist, können die von der Führungsrutsche 15 entladenen Güter sehr sanft in einem gleitenden Zustand auf die stationäre Rutsche 16 überführt werden.
  • Es werden nun Abwandlungen einzelner Komponenten der Aussuchvorrichtung 10 beschrieben.
  • (1) Abwandlungen von Güterabwurfeinheiten (siehe Fig. 15 bis 18).
  • In Fig. 15 und 16 ist eine Aussuchvorrichtung 110 gezeigt. Wie gezeigt ist eine Anzahl von Sätzen (z.B. 10) jeweils aus einer Reserveeinheit 113 und einer Abwurfeinheit 114 für eine Anzahl von (z.B. 20) verschiedenen Arten von Gütern als Einheit für die oben erwähnte Güteraufnahmefördervorrichtung 17 vorgesehen.
  • Bei der Vorrichtung 110 sind jeweils drei Sätze aus Reserveeinheit 113 und Abwurfeinheit 114 als drei Stufen, d.h. eine untere (vordere), einer mittlere (mittlere) und eine obere (hintere), in einer Richtung senkrecht zur Güteraufnahmefördervorrichtung 17 vorgesehen, so daß sie einem Durchlaufgestell 115 zugewandt sind. Die Reserveeinheiten 113 der oberen und mittleren Stufe können vorwärts, d.h. zum Durchlaufgestell 115 hin über die entsprechende Reserveeinheit 113 der mittleren bzw. unteren Stufe hinwegbewegt werden. Die Reserveeinheit 113 der unteren Stufe kann ebenfalls herausgezogen werden. Beim Umladen von Gütern, die in einer in jedem Abschnitt des Durchlaufgestelles 115 untergebrachten Güterkästen 116 enthalten sind, in die entsprechende Reserveeinheit 113 zieht die Bedienungsperson die leere Reserveeinheit 113 aus der ursprünglichen Position in Richtung des Durchlaufgestelles 115 heraus und nach dem Umladen der Güter in die zum Durchlaufgestell 115 hin positionierte Reserveeinheit schiebt sie die Reserveeinheit 113 mit den darin umgeladenen Gütern in die ursprüngliche Position zurück.
  • Jede Reserveeinheit 113 der Aussuchvorrichtung 110 ist an ihrer Vorderseite mit einer Umladeanfrageanzeige 117 versehen. Wenn die Reserveeinheit 113 leer wird, wird dies der Bedienungsperson durch Blinken der Umladeanfrageanzeige 117 zur Kenntnis gebracht. Gleichzeitig blinkt eine in einem entsprechenden Abschnitt des Durchlaufgestelles 115 angeordnete Umladeanfrageanzeige 118.
  • Wie oben angegeben, ist in der Vorrichtung 113 eine Abwurfeinheit 114 unter jeder Reserveeinheit 113 vorgesehen. Nachdem alle in die Reserveeinheit 113 umgeladenen Güter in die niedrigere Abwurfeinheit 114 durch Öffnen einer Verschlußvorrichtung 119 der Reserveeinheit 113 umgeladen worden sind, kann eine gewünschte Anzahl der Güter aus der Abwurfeinheit 114 durch Öffnen einer Verschlußverrichtung 121 der Abwurfeinheit 114 zur Güteraufnahmefördervorrichtung 17 hin abgeworfen werden.
  • Die Reserve- und Abwurfeinheiten 113 bzw. 114 der Aussuchvorrichtung 110 haben jeweils Anzahlen von Güterspeicherabschnitten 126 und 127, die durch in einen Reservekasten 122 bzw. einen Abwurfkasten 123 eingefügte Trennelemente 124 und 125 definiert sind. Güter, die in jedem in einem Abschnitt des Durchlaufgestelles 115 gelagerten Güterkasten 116 ungeordnet oder in einer vorgegebenen Anordnung untergebracht sind, werden durch Handarbeit der Bedienungsperson in jeden Güterspeicherabschnitt 126 der Reserveeinheit 113 umgeladen, und die in die Reserveeinheit 113 umgeladenen Güter werden durch Öffnen der Verschlußvorrichtung 119 in jeden Güterspeicherabschnitt 127 der Abwurfeinheit 114 umgeladen. Außerdem werden jeweils in einer Einheit des Güterspeicherabschnittes 127 die in die Abwurfeinheit 114 umgeladenen Güter unter Kontrolle der Verschlußvorrichtung 121 abgeworfen. Die Verschlußvorrichtungen 119 und 121 werden durch eine (nicht gezeigte) Abwurfsteuerung gesteuert, die in der Aussuchvorrichtung 110 vorgesehen ist.
  • Bei der Aussuchvorrichtung 110 werden Güter, die aus einer Anzahl von (beispielsweise 20) eine Einheit wie oben angegeben bildenden Abwurfeinheiten 114 abgeworfen werden, über eine Führungsrutsche 171 und eine geneigte Rutsche 133 auf die Güteraufnahmefördervorrichtung 17 geworfen.
  • Es werden nun die Reserveeinheiten 113, Abwurfeinheiten 114, die geneigte Rutsche 133 und die Führungsrutsche 171 genauer beschrieben.
  • Jede Reserveeinheit 113 hat eine Anzahl von Güterspeicherabschnitten 126, die als Matrixanordnung mit n Reihen und k Spalten durch in den Reservekasten 122 eingefügte Trennelemente 124 definiert sind. Der Reservekasten 122, wie auch der in Fig. 17 gezeigte Abwurfkasten 123, hat eine große Anzahl von Trennelementeinfügeschlitzen. Wenn die Größe der Güter geändert wird, kann das Anordnungsmuster der im Reservekasten 122 definierten Güterspeicherabschnitte 126 durch Ändern der Einfügepositionen der Trennelemente 124 in diesem Reservekasten 122 an das des Abwurfkastens 123 angeglichen werden.
  • Bei jeder Reserveeinheit 113 kann der Boden der im Reservekasten 122 gebildeten Güterspeicherabschnitte 126 durch die oben erwähnte Verschlußvorrichtung 119 geöffnet und geschlossen werden. Die Verschlußvorrichtung hat, wie in Fig. 16 gezeigt, ein Paar von großen Zahnrädem 142, die durch einen Motor 141 angetrieben werden, und drei Paare von nicht angetriebenen kleinen Zahnrädem 143, wobei diese Zahnräder an der Innenseite von gegenüberliegenden Seitenelementen des Reservekastens 122 angeordnet sind. Ein Paar endlose Ketten 144 sind mit den Zahnrädem 142 und 143 in Eingriff, und eine große Anzahl von Streben ist nacheinander durch Abschnitte der endlosen Ketten 144 gehalten, so daß sie ein Öffnungs- und Schließelement 145 bilden. Wenn bei dieser Verschlußvorrichtung 119 der Motor 141 durch die Abwurfsteuerung gesteuert angetrieben wird, kann das Öffnungs- und Schließelement 145 in Zeilenrichtung bewegt werden (siehe Fig. 17), um alle Güterspeicherabschnitte 126 im Reservekasten 122 gleichzeitig zu öffnen, wodurch alle Güter im Reservekasten 122 in die untere Abwurfeinheit 114 umgeladen werden können.
  • Jede Abwurfeinheit 114 hat eine Anzahl von Güterspeicherabschnitten 127 in einer Matrixanordnung mit n Reihen und k Spalten, die jenen der in der oberen Reserveeinheit 113 gebildeten Güterspeichersabschnitte 126 entsprechen. Der Abwurfkasten 123 hat, wie in Fig. 17 gezeigt, eine Anzahl von Trennelementeinfügeschlitzen 150. Wenn die Größe der abzuwerfenden Güter geändert wird, kann das Anordnungsmuster der in dem Abwurfkasten 123 definierten Güterspeicherabschnitte 127 durch Ändern der Einfügepositionen von Trennelementen 125 in diesem Abwurfkasten 123 geändert werden.
  • Bei der Abwurfeinheit 114 können die Abwurföffnungen am Boden der im Abwurfkasten 123 gebildeten Güterspeicherabschnitte 127 durch die oben erwähnte Verschlußvorrichtung 121 geöffnet und geschlossen werden. Wie in Fig. 16A gezeigt, hat die Verschlußvorrichtung 121 ein Paar von großen Zahnrädem 152, die durch einen Motor 151 angetrieben werden, und drei Paare von nicht angetriebenen kleinen Zahnrädem 153, die an der Innenseite von gegenüberliegenden Seitenplatten des Abwurfkastens 123 angeordnet sind. Ein Paar endloser Ketten 154 ist in Eingriff mit den Zahnrädem 152 und 153 und ist mit einem großen Öffnungs- und Schließelement 155 und einer Anzahl von kleinen Öffnungs- und Schließelementen 156 versehen.
  • Das große Öffnungs- und Schließelement 155 hat eine große Anzahl von Streben, die nacheinander von Abschnitten der Ketten 154 gehalten werden. Wenn bei der Verschlußvorrichtung 121 der Motor 151 durch die Abwurfsteuerung gesteuert angetrieben wird, kann das große Öffnungs- und Schließelement 155 in Reihenrichtung bewegt werden (siehe Fig. 17), um die Abwurföffnungen am Boden von Güterspeicherabschnitten 127 in einer Reihe einer Einheit gleichzeitig zu öffnen.
  • Die einzelnen kleinen Öffnungs- und Schließelemente 156, wie in Fig. 16(B) gezeigt, werden parallel von Tragelementen 157 getragen, die an Enden der Ketten 154 so vorgesehen sind, daß sie am Ende des großen Öffnungs- und Schließelementes 155 angeordnet sind. Sie können um ihre Wellen 158 gedreht werden, die sich im wesentlichen parallel zur Bodenfläche der Güterspeicherabschnitte 127 erstrecken, um den Boden zu öffnen und zu schließen. Ein Ende einer Kette 154 ist mit einem Tragelement 159 versehen, das eine Schubstangenführung 161 trägt. Die Schubstangenhalterung 161 trägt eine Schubstange 162 und eine Öffnüngs- und Schließzylindervorrichtung 163, die zu jedem kleinen Öffnungs- und Schließelement 156 vorgesehen sind. Mit 164 ist eine Klammer bezeichnet. Die Schubstange 162 stößt an die Unterseite des kleinen Öffnungs- und Schließelementes 156 und wird in bezug auf die oben erwähnte Unterseite durch die Schubstangenführung 161 geführt vorgeschoben und zurückgezogen. Die öffnungs- und Schließzylindervorrichtung 163 treibt die Schubstange 162 an und bewirkt so, daß die Schubstange 162 das kleine Öffnungs- und Schließelement 156 aufwärts schiebt, um den Boden des Güterspeicherabschnittes 127 zu schließen. Wenn der Zylinder 163 die Schubstange 162 zurückzieht, wird das kleine Öffnungs- und Schließelement 156 durch sein Eigengewicht gedreht, so daß sich der Boden des Güterspeicherabschnittes 127 öffnet. So kann jedes kleine Öffnungs- und Schließelement 156 unabhängig die Abwurföffnung am Boden des entsprechenden Güterspeicherabschnittes öffnen und schließen.
  • Das kleine Öffnungs- und Schließelement 156 hat eine Größe, die dem minimalen Abstand zwischen benachbarten, in den Abwurfkasten 123 eingefügten Trennelementen 125 entspricht. Ist der Abstand zwischen benachbarten Trennelementen 125 größer, so wird eine dieser Breite entsprechende Anzahl von kleinen Öffnungsund Schließelementen so gesteuert, daß sie sich gleichzeitig öffnen.
  • Die geneigte Rutsche 133 ist, wie in Fig. 15 gezeigt, unter den Abwurfeinheiten 114 der oberen, mittleren und unteren Stufe angeordnet, die eine mehrstufige Gruppe von Abwurfeinheiten bilden, und ist so geneigt, daß sie im wesentlichen parallel zum Gefälle dieser Abwurfeinheiten 114 ist.
  • Genauer gesagt hat die geneigte Rutsche 133 ein oberes Ende, das direkt unter den Abwurföffnungen der Abwurfeinheit 114 der oberen Stufe angeordnet ist, und einen unteren Endabschnitt, der unterhalb der Abwurföffnungen der Abwurfeinheit 114 der unteren Stufe vorsteht und der Güteraufnahmefördervorrichtung 17 zugewandt ist. So ist die gesamte geneigte Rutsche 133 vom oberen bis zum unteren Ende wie oben angegeben geneigt angeordnet.
  • In Breitenrichtung der geneigten Rutsche 133 (d.h. in einer Richtung senkrecht zur Neigungsrichtung) sind aufrechte Spurwände 133A an der Breite der Abwurfeinheit 114 entsprechenden, gegenüberliegenden Enden und in einer Mittelposition zwischen den gegenüberliegenden Enden vorgesehen. Diese Spurwände 133A dienen als Positionsreguliermittel für das untere Ende der Führungsrutsche, das die Führungsrutschen der unteren und mittleren Stufe trägt und auch dazu dient, die Richtung der Fördergüter zu regeln. Die aufrechten Spurwände 133A erstrecken sich kontinuierlich über die gesamte Länge der geneigten Rutsche 133 vom oberen bis zum unteren Ende. Alternativ können die aufrechten Spurwände 133A an den Grenzlinien zwischen benachbarten Abwurföffnungen der Abwurfeinheit 114 vorgesehen sein und sich kontinuierlich oder unterbrochen über die gesamte Länge der geneigte Rutsche 133 von ihrem hinteren zum vorderen Ende erstrecken und so benachbarte Spuren 133B definieren, auf denen sich die Güter bewegen.
  • Die Führungsrutsche 171, wie in Fig. 15 und 18 gezeigt, erstreckt sich von den Abwurföffnungen der Abwurfeinheit 114 zur Oberseite der geneigten Rutsche 133 und führt abgeworfene und aus den Abwurföffnungen der Abwurfeinheit 114 fallende Güter sanft auf die geneigte Rutsche 133. Die Führungsrutsche 171 hat die Form eines rechteckigen elastischen Elementes.
  • Das obere Ende der Führungsrutsche 171 ist an einer Klammer 164 befestigt, die einteilig mit dem großen Öffnungs- und Schließelement 155 der Verschlußvorrichtung 121 der Abwurfeinheit 114 ausgebildet ist. Die Position der Führungsrutsche 171 ist dadurch automatisch so eingestellt, daß sie jederzeit den Abwurföffnungen der Abwurfeinheit 114 entspricht, aus denen beim Öffnen von am Ende des großen Öffnungs- und Schließelementes 155 vorgesehenen kleinen Öffnungs- und Schließelementen 156 Güter abgeworfen werden.
  • Die Führungsrutsche 171 hat einen unteren Abschnitt, der im wesentlichen parallel zur Oberseite der geneigten Rutsche 133 ist. Die der Oberseite der geneigten Rutsche 133 entsprechende Führungsrutsche 171 hat Schlitzelemente, die zwischen benachbarte aufrechte Spurwände 133A der geneigten Rutsche 133 eingeführt sind. Die Führungsrutsche 171 hat einen unteren Endabschnitt, der so ausgebildet ist, daß er gegebenenfalls parallel zur Abwurfeinheit 114 der oberen Stufe und in Reibkontakt damit ist. Die den Abwurfeinheiten 114 der mittleren und unteren Stufe entsprechenden Führungsrutschen 171 haben untere Endabschnitte, die im wesentlichen parallel zur Oberseite der geneigten Rutsche in gleitendern Kontakt mit oberen Abschnitten der aufrechten Spurwände 133A der geneigten Rutsche 133 sind.
  • In der Aussuchvorrichtung 110 kann die geneigte Rutsche 133 durch eine horizontale stationäre Rutsche 133C ersetzt werden, wie durch die gestrichelte Linie in Fig. 15 gezeigt.
  • (2) Abwandlung des U-Formverstellers (siehe Fig. 19)
  • Der U-Formversteller 180 umfaßt einen Halterungspunkt-Abstandsversteller 181 zum Verstellen des Abstandes zwischen aufwärts und abwärts liegenden Halterungspunkten jedes Güteraufnahmeelementes 62 der Güteraufnahmefördervorrichtung 17 und eine Hebevorrichtung 182 zum Anheben der U-förmigen Güteraufnahme 62A.
  • Beim Halterungspunkt-Abstandsversteller 181 sind eine erste und eine zweite Heberolle 184A bzw. 184B schwenkbar an den gegenüberliegenden Enden einer Schwingstange 183 vorgesehen, die schwenkbar am Rahmen 178 der Güteraufnahmefördervorrichtung 17 angeordnet ist, und die Schwingstange 183 wird durch einen Zylinder 185 zum Schwingen gebracht. Zwei Verbindungsglieder 186A und 186B sind an den Zylinder 185 gekoppelt. Das Verbindungsglied 186A ist an die Schwingstange 183 gekoppelt, das andere Verbindungsglied 186A an den Rahmen 17B. Die erste Heberolle 184A ist über der Güterentladeposition angeordnet. Bei Kontraktion des Zylinders 185 wird ein Abschnitt des Tragelementes 61 zwischen den aufwärts und abwärts liegenden Rollen 73A bzw. 73B, deren Abstand kleiner als die Breite der U-förmigen Güteraufnahme 62A ist, in eine angehobene Position oberhalb der normalen Förderbahn angehoben, wodurch der Abstand zwischen den aufwärts und abwärts liegenden Halterungspunkten 63A und 63B des Güteraufnahmeelementes 62 an der Güterentladeposition auf eine Güterentladebreite WB verändert wird, die kleiner ist als die oben erwähnte Güteraufnahmebreite. Gleichzeitig ist die zweite Heberolle 184B abwärts von der ersten Heberolle 184A so angeordnet, daß sie einen Abschnitt des Tragelementes 61 zwischen den aufwärts und abwärts liegenden Rollen 76A und 76B, die denselben Abstand voneinander haben wie die oben erwähnten Rollen 73A und 73B, von der angehobenen Position in die normale Förderbahn zurückführt. Infolgedessen kann die redundante Länge des von der zweiten Heberolle 184B in abgehobener Position gehaltenen Abschnittes des Tragelementes 61 entsprechend der durch die erste Heberolle 184A geschaffenen Hebelänge verändert werden. So kann der Abstand zwischen den aufwärts und abwärts liegenden Halterungspunkten 63A und 63B des oben erwähnten Güteraufnahmeelementes 62 verändert werden, ohne daß eine Lockerung der Lauflänge des Tragelementes 61 hervorgerufen wird.
  • Die Hebevorrichtung 182 ist unter der Güterentladeposition angeordnet und hat X-ähnlich gekreuzte Verbindungselemente 190A und 190B. Ein Endstift des Verbindungselementes 190A ist an eine am Rahmen 178 befestigte Führungsschiene 189 gekoppelt. Das andere Verbindungselement 190B hat einen an die Unterseite des Hebeelementes 188 gekoppelten Endstift. Die zwei Verbindungselemente 190A und 190B sind X-artig gekreuzt. Das andere Ende des Verbindungselementes 190A ist entlang der Gleitschiene 189 verschiebbar. Das andere Ende des Verbindungselementes 190B ist entlang der Unterseite des Hebeelementes 188 verschiebbar. Ein Zylinder 187 ist zwischen dem Verbindungselement 190A und dem Hebeelement 188 vorgesehen. So kann bei der Hebevorrichtung 182 das Hebeelement 188, das durch den Zylinder 187 vertikal bewegbar ist, die Unterseite des auf die oben erwähnte Entladebreite WB verstellten Güteraufnahmeelementes 62 anheben und dadurch die Form der Güter in der U-förmigen Güteraufnahme 62A auf eine zur Handhabung an der Entladestelle oder -Station geeignete Form (d.h. eine zur Form der Öffnung des Behälters 83 passende Form) einstellen.
  • (3) Abwandlung des U-Formverstellers (siehe Fig. 20)
  • Bei dem U-Formversteller 190 ist der Halterungspunkt-Abstandsversteller zum Verstellen des Abstandes zwischen aufwärts und abwärts liegendem Halterungspunkt 63A und 63B jedes Güteraufnahmeelementes 62 der Güteraufnahmefördervorrichtung 17 eine Abwandlung der Hebevorrichtung 191 durch Verwendung des Verstellers 68 (siehe Fig. 10) oder des Verstellers 181 (siehe Fig. 19). Die Hebevorrichtung 191 umfaßt ein bewegliches Element 193, das unter der Güterentladeposition vorgesehen und entlang einer Führung 192 in Förderrichtung der Güteraufnahmefördervorrichtung 17 bewegbar ist. Aufwärts und abwärts liegende L-förmige Arme 194A bzw. 194B sind an den zwei Enden des bewegbaren Elementes 193 schwenkbar befestigt.
  • Nachdem der Abstand zwischen den aufwärts und abwärts liegenden Halterungspunkten 63A und 63B des Güteraufnahmeelementes 62 durch den Halterungspunkt-Abstandsversteller von der Güteraufnahmebreite WA auf die Güterentladebreite WB verstellt worden ist (Fig. 20 (A) und 20 (B)), wird durch Bewegen des bewegbaren Elementes 193 in der Figur nach links der aufwärts gelegene L- förmige Arm 194A relativ zur Führung 192 angehoben, und die U- förmige Güteraufnahme 62A wird rückwärts bewegt. Dadurch wird die Breite der U-Form der Güteraufnahme 62A auf die linke Hälfte der Güteraufnahmebreite WE verringert. So kann eine geeignete Form der Güter gebildet werden. Wenn das bewegbare Element 193 in der Figur nach rechts bewegt wird, wird der abwärts gelegene L-förmige Arm 194B relativ zur Führung 192 angehoben, und die U-förmige Güteraufnahme 62A wird vorwärts bewegt. So wird die Breite der U-Form der Güteraufnahme 62A auf die rechte Hälfte der Güteraufnahmebreite WB verringert, um eine geeignete Form der Güter zu bilden.
  • In diesem Fall kann das oben erwähnte erste Umlademittel linke und rechte Umlademittel 81 für die linke bzw. rechte Hälfte der Güter bezüglich der Güterentladeposition umfassen.
  • (4) Abwandlung der Güterladevorrichtung (siehe Fig. 21)
  • Der Güteraufnahmetisch 195 wird über ein Wälzlager 196A auf einem Führungstisch 196 getragen, der auf einem Rahmen 95 so vorgesehen ist, daß er zu einer Drehung um 180º (d.h. einer Hinund Herbewegung) in der Lage ist. Er wird durch ein Drehstellglied drehangetrieben. Schwingplatten 195A und 195B sind an die gegenüberliegenden Enden des Güteraufnahmetisches 195 angelenkt und jeweils mit Rädem 195C und 195D versehen, die an Führungsoberflächen 197A und 197B des Führungstisches 196 entlanglaufen können. Die Führungsoberfläche 197A ist horizontal und erstreckt sich bis zur Güterentladeposition, wohingegen die Führungsoberfläche 1978 abwärts geneigt ist und sich zur Güterumladeposition in den Behälter 83 erstreckt.
  • Wenn die Schwingplatten 195A und 195B auf der sich zur Güterentladeposition der Güteraufnahmefördervorrichtung 17 erstreckenden horizontalen Führungsfläche 197A getragen werden, sind sie auf dasselbe horizontale Oberflächenniveau eingestellt wie der Güteraufnahmetisch 195 (d.h. die Güterentladehöhe der Güteraufnahmefördervorrichtung 17, getragen durch die Hebevorrichtung 69 des U-Formverstellers 67).
  • Wenn die Führungsplatten 195A und 195B auf der geneigten Führungsfläche 197B unterstützt werden, die sich zur Güterumladeposition zum Umladen von Gütern in den Behälter 83 erstreckt, sind sie angrenzend an eine geneigte Oberflächenform angeordnet, die kontinuierlich an die geneigte Innenwandoberfläche 83B des Behälters 83 anschließt, die sich vom unteren Ende der Öffnung 83A aus erstreckt. So gleiten die Güter entlang der in geneigtem Zustand befindlichen Schwingplatten 195A und 195B vom Güteraufnahmetisch 195 auf die Innenwandoberfläche 838 des Behälters 83. So können die Güter sanft in den Behälter 83 eingebracht werden.
  • In Fig. 21A ist mit 198 eine Umladeplatte bezeichnet, die das zweite Umlademittel bildet und 199 ist ein stangenloser Zylinder mit einer internen Linearführung. Die Umladeplatte 198 ist fest an das bewegliche Element 199A des Zylinders 199 gekoppelt. Druckschalter 198A und 198B sind an den in Umladerichtung aufwärts und abwärts liegenden Seiten der Umladeplatte 198 vorgesehen, um einen Güterkontaktsensor zu bilden.
  • (5) Abwandlung mit fortgelassenem Güteraufnahmetisch (siehe Figur 22)
  • Fig. 22 zeigt ein Beispiel, bei dem kein Güteraufnahmetisch zwischen der Position des Entladens von Gütern aus der Güteraufnahmefördervorrichtung 17 und der Position des Umladens von Gütern in den Behälter 83 vorgesehen ist. Wenn eingesammelte Güter, die keine Umkehrung von Ober- und Unterseite erfordern, zum Umladen vom Güteraufnahmeelement 62 der Fördervorrichtung 17 in den Behälter 83 gehandhabt werden, muß der Güteraufnahmetisch mit Gütern darauf nicht um 180º gedreht werden. In diesem Fall ist es möglich, den Güteraufnahmetisch fortzulassen.
  • Wie vorstehend beschrieben, ist es mit der Fördervorrichtung mit in einer flexiblen U-Form herabhängenden Güteraufnahmeelementen gemäß der Erfindung möglich, die Form von Gütern in den Güteraufnahmeelementen bequem zu verstellen.
  • Außerdem können gemäß der vorliegenden Erfindung eine einzige Art oder eine Mehrzahl verschiedener Arten von Gütern in ordentlich angeordneter Form entladen werden. Tabelle 1

Claims (6)

1. Verfahren zum Entladen von Gütern aus einer Fördervorrichtung, aufweisend ein Tragelement (61), das zur Bewegung entlang eines Güterförderweges in der Lage ist, und eine Anzahl flexibler Güteraufnahmeelemente (62) die auf dem Tragelement (61) an verschiedenen Positionen von diesem in der Förderrichtung vorgesehen sind, wobei jedes der Güteraufnahmeelemente in der Lage ist, durch das Tragelement (61) an in Förderrichtung aufwärts und abwärts gelegenen Halterungspunkten entlang der Förderrichtung gehalten zu werden, so daß es in einer flexiblen U-förmigen Form zur Bildung einer U-förmigen Güteraufnahme (62A) nach unten hängt, dadurch gekennzeichnet daß es die Schritte umfaßt, daß:
die gegenüberliegenden Seiten jedes der Güteraufnahmeelemente (62) wenigstens an einer Güterentladeposition im Güterförderweg geöffnet werden;
die U-förmige Form der Güteraufnahme (62A) an der Güterentladeposition dadurch verstellt wird, daß der Abstand zwischen den in Förderrichtung aufwärts und abwärts liegenden Halterungspunkten (63A, 63B) der Güteraufnahme (62A) angenähert wird, und nach diesem Verstellschritt ein an der Güterentladeposition vorgesehener Schieber (81) in die U-förmige Güteraufnahme (62A) von einer Öffnung des Güteraufnahmeelements (62) an dessen einer Seite her eingeführt wird; und
die Güter mit dem Schieber (61) herausgeschoben werden, um die in der U-förmigen Güteraufnahme enthaltenen Güter von einer Öffnung von dieser her an der anderen Seite zu entladen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstelischritt umfaßt, daß ein Abschnitt des Tragelements (61), der sich zwischen den in Förderrichtung aufwärts und abwärts gelegenen Halterungspunkten (63A, 63B) befindet, entlang einer oberen Bahn oberhalb der üblichen Position des Tragelements (61) bewegt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Abschnittes des Tragelements (61) entlang der oberen Bahn dadurch erhalten wird, daß der Abschnitt zu einer oberen Position oberhalb der üblichen Position des Tragelements (61) angehoben wird.
4. Güterentladeeinheit für eine Fördervorrichtung, umfassend ein Tragelement (61), das in der Lage zur Bewegung entlang einer Güterförderbahn ist, und eine Anzahl flexibler Güteraufnahmeelemente (62), die auf dem Tragelement (61) an verschiedenen Positionen von diesem in der Förderrichtung vorgesehen sind, wobei jedes der Güteraufnahmeelemente (62) in der Lage ist, von dem Tragelement an in Förderrichtung aufwärts und abwärts gelegenen Halterungspunkten (63A, 63B) entlang der Förderrichtung gehalten zu werden derart, daß es in einer flexiblen U-förmigen Form nach unten hängt, um eine U-förmige Güteraufnahme (62A) zu bilden, wobei die gegenüberliegenden Seiten jedes Güteraufnahmeelementes wenigstens an einer Güterentladeposition in der Güterförderbahn geöffnet sind, dadurch gekennzeichnet , daß die Güterentladeeinheit einen an der Güterentladeposition vorgesehenen Schieber (81) umfaßt, wobei der Schieber (81) in der Lage ist, von der Öffnung des Güteraufnahmeelements an einer Seite desselben her in die U-förmige Güteraufnahme (62A) eingeführt zu werden, um die Güter in der U-förmigen Güteraufnahme (62A) von der Öffnung des Güteraufnahmeelements her an dessen anderer Seite zu schieben, und daß die Güterentladeeinheit weiter eine U-förmige Formverstellvorrichtung (67) umfaßt, die an der Güterentladeposition vorgesehen ist, um die U-förmige Form jeder U-förmigen Güteraufnahme (62A) dadurch zu verstellen, daß der Abstand zwischen den in Förderrichtung aufwärts und abwärts gelegenen Halterungspunkten (63A, 63B) der U-förmigen Güteraufnahme (62A) jedes Güteraufnahmeelementes (62) enger gemacht wird.
5. Güterentladeeinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die U-förmige Formverstellvorrichtung (67) Mittel (74, 75) zum Bewegen eines Abschnittes des Tragelements (61) umfaßt, der sich zwischen den in Förderrichtung aufwärts und abwärts gelegenen Halterungspunkten (63A, 63B) befindet, entlang einer Bahn oberhalb der üblichen Position des Tragelements (61).
6. Güterentladeeinheit nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Bewegungsmittel (74, 75) ein Mittel zum Anheben des Abschnittes des Tragelementes zu einer oberen Position oberhalb der üblichen Position des Tragelementes (61) umfaßt.
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