DE69009010T2 - Elektronischer Bildabtaster. - Google Patents

Elektronischer Bildabtaster.

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein die Eingabe von Steuerinformationen für eine elektronische Abbildungswiedergabe in einer Abbildungsabtastvorrichtung und insbesondere ein Verfahren und einen Apparat zur Bildung einer variablen Steuerung einer elektronischen Abbildungswiedergabe durch Eingabe von Steuerinformationen mittels der Abbildungsanordnung.
  • Die Einstellung von Steuerungswerten für eine elektronische Abbildungwiedergabe und -verarbeitung in einem elektronischen Bildabtaster wird allgemein durch die Eingabe von Informationen in eine Steuereinheit von einer Bedienersteuertafel und -anzeige aus durchgeführt. Allerdings erfordern solche Anordnungen eine Schnittstelle zwischen den Steuerungen, der Anzeige und der Steuereinheit und zwischen der Steuereinheit und zum Beispiel einem Abbildungsverarbeitungsschaltkreis. Dies erfordert eine Anzahl von elektrischen Verbindungen mit einer wesentlichen Komplexität zum Zweck der Eingabe dieser Steuerinformationen. Knöpfe oder Schalter müssen vorgesehen sein, die bei deren Betätigung ein elektrisches Signal an ein Steuersystem abgeben, um einen erwünschten Zustand anzuzeigen. Allgemein werden Informationen, die die Steuerinformationen oder -auswahl betreffen, auch an den Bediener gleichzeitig mit einer Eingabe ausgegeben.
  • Die US-A-4,162,408 zeigt einen Apparat für eine dynamische Variation eines Referenzschwellwertpegels, wenn eine Markierung oder ein Objekt ermittelt wird, das sich über die Optiken des Apparats bewegt. Die US-A-4,384,272 offenbart einen Abbildungsleseapparat mit bewegbaren Markierungsteilen, die in einer vorgegebenen Dichte zur Bestimmung des erforderlichen Lesebereichs auf einer Oberfläche und der erforderlichen Beleuchtung der Fläche schattiert sind. Das Markierungsteil wird durch den Abbildungsssensor ermittelt. Die US-A-4,147,295 schlägt ein System zur automatischen Korrektur eines Schwellwerts jedes Streifens in einem Streifencode- bzw. Barcodeerkennungssystem vor. Das System weist eine bewegbare Karte mit einer Vielzahl von Streifen, die parallel auf der Karte angeordnet sind, eine Linse zum Sammeln des von jedem Streifen reflektierten Lichts und einen Abbildungssensor auf, der ein Abbildungssignal erzeugt, das einen Pegel entsprechend der Llchtdichte des reflektlerten Lichts besitzt. Der Schwellwert wird in Bezug auf jede Streifenbreite, die diskriminiert wird, unter Abtasten der Streifen ermittelt, um die Erkennungsbetriebsweise des Systems zu erhöhen. Die US-A-4,724,330 schlägt vor, daß ein elektronischer Eingangsabtaster ein Target für eine elektronische Erlangung und Speicherung von Registrierinformationen verwenden kann. Die US-A-4,716,438 offenbart eine Anordnung, In der Maschinensteuerinformationen von einem codierten Auftragsblatt, das durch eine Dokumentenhandhabungs einrichtung geführt wird, entnommen werden.
  • Es ist in höchstem Maß erwünscht, eine kostengünstigere, mechanische Steuerinformationsauswahlanordnung zu verwenden, und zwar in Verbindung mit einer bereits existierenden Abbildungsanordnung, um eine Steuerinformationseingabe zu dem Bildabtaster zu schaffen.
  • Gemaß der vorliegenden Erfindung wird ein Eingangsabtaster geschaffen, wie er in den beigefügten Ansprüchen beansprucht wird.
  • Gemäß einem Gesichtspunkt der Erfindung wird in einer elektronischen Abbildungsabtastvorrichtung, die eine Anordnung von photoempfindlichen Elementen oder Photozellen aufweist, die zur Aufnahme von elektronischen Abbildungsinformationen von einem Original angeordnet und gelagert sind, eine Anordnung zur Eingabe von Steuerinformationen in die Vorrichtung geschaffen. Eine Oberfläche mit einer Vielzahl von gleichen Steuerabbildungen darauf, die durch die Photozellen abgreifbar sind, ist fur eine durch den Benutzer gesteuerte Bewegung vorgesehen. Die Abtastung der Steuerabbildungen findet während einer Nichtabbildungsabtastungsperiode bei dem Betrieb der Abtastvorrichtung statt.
  • Die besonderen Steuerabbildungen werden als Steuerinformationen erkannt. Die durch den Benutzer gesteuerte Bewegung gibt die Auswahl der Steuerinformationen durch den Benutzer wieder.
  • Gemäß einem anderen Geslchtspunkt der Erfindung können Abschirmungs- und/oder Schwellwertstufen bzw. -pegel sowie andere Steuer- oder Abbildungsverarbeitungsinformationen durch die Bildung von Auswahlinformationen zu der elektronischen Abbildungsabtastvorrichtung hin über die Abbildungsanordnung eines Bildabtasters eingestellt werden. In einer möglichen Ausführungsform besitzt ein scheibenförmiges Teil, das für eine Drehung in Abhängigkeit einer durch den Benutzer ausgewählten Bewegung gelagert ist, um seinen Umfang angeordnet eine Vielzahl von Streifen, die auf der Scheibe so aufgedruckt sind, daß bei Drehung der Scheibe ein Streifen in eine Abtaststellung gebracht wird, wobei der Streifen bzw. Balken eine besondere Länge zum Abtasten durch die Abbildungsanordnung darstellt. In dieser Ausführungsform bildet die Abbildung jedes Streifens durch eine ausgewählte Anzahl von Photozellen ein besonderes Steuersignal.
  • Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der Erfindung ist das scheibenförmige Teil auch mit für den Benutzer sichtbaren Informationen entsprechend jeder gleichen Steuerauswahl versehen, wenn sich die besondere Steuerabbildung in einer Stellung zum Abtasten befindet.
  • Der Hert der Eingabe der Auswahl durch die Abtastanordnung bietet wesentliche Möglichkeiten für die Eingabe von anderen Informationen neben der Abschirmung und der Schwellwertbildung. Es Ist kein gesonderter Barcodeleser oder keine gesonderte Information erforderlich.
  • Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend beispielhaft unter Bezugnahme auf die belgefügten Zeichnungen beschrieben, in denen:
  • Figur 1 eine Seitenansicht eines Scanner-Druckers zeigt, der die vorliegende Erfindung beinhaltet;
  • Figur 2 eine Draufsicht auf den Scanner-Drucker zeigt, der in Figur 1 dargestellt ist;
  • Figur 3 die Abtastbewegung des Abtastkopfs der Figuren 1 und 2 darstellt;
  • Figur 4 eine isometrische, aufgebrochene Ansicht der oberen Oberfläche des Scanners und die Abdeckplattenabdeckung darstellt.
  • Figuren 5 A und 5 B eine gleitende Skala zeigen, die in dem Abtaster der Erfindung verwendet wird, und
  • Figur 6 ein Blockschaltbild eines Wandlerschaltkreises für die Verwendung im Zusammenhang mit der Erfindung zeigt.
  • In der folgenden Beschreibung bezeichnet "elektronische Schnellabtastrichtung" die Richtung, in der die Abtastanordnung 50 abtastet, "mechanische Schnellabtastrichtung" bezeichnet die Richtung rechtwinklig zu der elektronischen Schnellabtastrichtung, in der sich der Abtastkopf 60 bewegt, und "mechanische Langsamabtastrichtung" bezeichnet die Richtung parallel zu der elektronischen Schnellabtastrichtung, in der sich der Abtastschlitten 40 bewegt. "Abbildungszeile (L - Image Line) bezeichnet die Zelle parallel zu der elektronischen Schnellabtastrichtung, während "Abtastzeile" (SL - Scan Line) die Abtastzellen parallel zu der mechanischen Schnellabtastrichtung bezeichnet.
  • In Figur 1 der Zeichnungen ist der Bildabtaster (Scanner) in Verbindung mit einem Drucker dargestellt und beschrieben, wobei die Kombination hier als Abtastdrucker bzw. Scannerdrucker 10 bezeichnet und angegeben wird. Hährend ein kombinierter Abtastdrucker dargestellt ist und beschrieben wird, kann der Abtaster 10 einen alleine stehenden Abtaster aufweisen, der für sich selbst oder in Verbindung mit Ausgabevorrichtungen, und zwar anderen als einem Drucker, wie bei spiel sweise einem facsimile-Sendeempfänger, einem Speicher, Kommunikationskanälen, usw. verwendbar ist.
  • Der Abtastdrucker 10 besitzt eine relativ kompakte, im wesentlichen rechteckige Rahmenstruktur oder ein Gehäuse 11, das eine obere Oberfläche 12 umfaßt, die eine darin eingesetzte, Im wesentlichen rechtwinklige, transparente Glasabtastauflageplatte 13 einer vorgegebenen Größe besitzt, auf der das Dokument, das kopiert werden soll, aufgelegt wird. Die Auflageplatte 13 umfaßt eine geeignete Einfassung mit (nicht dargestellten) Anlagekennzeichnungen, um das Plazieren eines Dokuments in einer geeigneten Stellung zum Kopieren zu erleichtern.
  • Während das Dokument auf der Abtastauflageplatte 13 manuell positloniert werden kann, kann eine geeignete (nicht dargestellte) Dokumentenzuführeinrichtung für diesen Zweck verwendet werden.
  • Eine Druckauflageplatte 20 ist innerhalb eines Gehäuses 11 in einer vorgegebenen, beabstandeten Beziehung unterhalb der Abtastauflageplatte 13 angeordnet, wobei sich die Druckauflageplatte 20 In einer Ebene im wesentlichen parallel zu derjenigen der Abtastauflageplatte 13 erstreckt. Die Druckauflageplatte 20 dient, wie dies ersichtlich wird, als ein Träger für ein Kopiersubstratmaterial, das hier als Kopierblätter 22 dargestellt ist, auf denen die Kopie des Dokuments aufgedruckt wird. Eine entfernbare Kopierblattvorratseinrichtung in Form einer Papierschachtkassette 24 ist gleitend in einer schlitzähnlichen Öffnung eingesetzt, die in einem Gehäuse 11 unterhalb der Auflageplatte 20 angrenzend an die Gehäuseträgerplatte vorgesehen ist, wobei die Kassette 24 darin einen Stapel 26 von Kopierblättern 22 besitzt. Eine Relbungszuführungswalze 28 dient, wenn sie betätigt wird, dazu, das oberste Koplerblatt in dem Stapel 26 durch eine Umkehrablenkplatte 30 auf die Druckauflageplatte 20 zu führen.
  • Ein Abtastdruckschlitten 40 ist für eine abtastende Bewegung sowohl in der mechanischen Schnell- als auch in der Langsamabtastrichtung in dem Gehäuse 11 zwischen der Abtast- und der Druckauflageplatte 13, 20 gelagert. Eine Langsamabtastbasis 41 trägt einen Schnellabtastkopf 60 für eine sich umkehrende Rückwärts- und Vorwärtsbewegung in der mechanischen Langsamabtastrichtung (durch den Doppelpfeil 42 dargestellt), wobei die Langsamabtastbasis 41 selbst durch eine Führungsschraube 46 in der Nähe einer Seite der Langsamabtastbasis 41 und einer Nockenteilstruktur 48 gelagert ist. Die Führungsschraube 46, die antriebsmäßig mit der Langsamabtastbasis 41 über eine mit einem Innengewinde versehenen Mutter 50 verbunden ist, wird über einen umkehrbaren Motor 52 rotiert, um die Langsamabtastbasis 41 und den Abtastdruckschlitten 40, die daran gelagert sind, selektiv nach hinten und nach vorne in der mechanischen Langsamabtastrichtung unter einer gesteuerten Schrittabtastrate zu bewegen.
  • Wie in den Figuren 1 und 2 dargestellt ist, weist der Schlitten 40 einen Schnellabtastkopf 60 auf, der an der Basis 41 für eine sich umkehrende Rückwärts- und Vorwärtsbewegung in der mechanischen Schnellabtastrichtung (wie durch den mit einer unterbrochenen Linie dargestellten Pfeil 62 angedeutet ist) über die Einrichtung einer zusammenwirkenden Lagerstange 64 und einer Trägerstange 66 getragen ist, wobei der Schnellabtastkopf 60 eine Seltenverlangerung 68 mit geeigneten Öffnungen 70,71 besitzt, in denen Stangen 64,66 aufgenommen sind. Der Schlltten 40 wird in der mechanischen Schnellabtastrichtung über einen Antriebsmotor 46 bewegt, der an dem Schlitten 40 befestigt ist, wobei der Motor 66 antriebsmäßig mit dem Schlitten über eine Riemen- und Riemenschelbenantriebseinrichtung 48 verbunden ist.
  • Um den Abbildungsinhalt eines Dokuments auf der Auflageplatte 13 in Abbildungssignale abzutasten und aufzunehmen, die zum Drucken geeignet sind, ist eine lineare Abtastanordnung 80, wie beispielsweise ein CCD, an dem Schnellabtastkopf 60 befestigt, der mit einem Glasfilter 81 so abgedeckt ist, daß die elektronische Schnellabtastrichtung der Anordnung 80 rechtwinklig zu der mechanischen Schnellabtastrichtung und parallel zu der mechanischen Langsamabtastrichtung verläuft. Eine Gradientenindexfaserlinsenanordnung 82 fokussiert die einzelnen Photosensoren oder photoempfindlichen Elemente der Anordnung 80 auf die Abtastauflageplatte 3 und das darauf ruhende Dokument. Die Abtastanordnung 80 besitzt eine voreingestellte Anzahl N an Photosensoren, wobei die Anordnung 80 zusammen mit der Linsenanordnung 82 so in ihrer Größe gewählt ist, um eine vorgegebene Anzahl N an Pixeln P abzutasten. Aufgrund der Orientierung der Abtastanordnung 80 überquert jede Abtastung der Anordnung 80 auch einen entsprechend dimensionierten Block von N-Abbildungszeilen. Mindestens eine Lampe, vielleicht auch zwei (die nicht dargestellt sind), die an dem Schnellabtastkopf 60 befestigt sind, beleuchten die Abtastzeilen, die von der Anordnung 80 durch die Linsenanordnung 82 gesehen werden. Wie anhand der Figur 3 zu sehen ist, tastet die Abtastanordnung 80 darüber ab, wobei die Anzahl N der Pixel P, die durch die Anordnung 80 abgetastet werden, größer als die Anzahl N' der verarbeiteten Pixel ist. Hierdurch weist jede Abtastzeile SL eine überscannte Gesamtfläche N-N' auf, wobei die Anzahl der Pixel in jedem übertasteten Bereich gleich zu (N-N')/2 ist.
  • Eine lineare Druckanordnung (die nicht dargestellt ist), wie beispielsweise ein thermischer Tintenstrahlkopf, ist an dem Schlitten 40 unterhalb der gegenüberliegenden Auflageplatte 20 und in Ausrichtung mit der Abtastanordnung 80 befestigt, wobei die Achse der Druckanordnung 90 auch rechtwinklig zu der mechanischen Schnellabtastrichtung verläuft. Die Druckanordnung besitzt eine Anzahl an Druckelementen, wobei die Anordnung so in Ihrer Größe gewählt ist, um einen Block an Pixeln derart zu drucken, daß die Anzahl der Pixel, die durch die Anordnung in jeder Druckzeile gedruckt wird, gleich der Anzahl der Pixel ist, die von der Abtastanordnung 80 verarbeitet wird. In einer Ausgangsstellung des Schlittens (in durchgezogenen Linien dargestellt) verbleibt der Schnellabtastkopf 60 in einer Wartestellung, die dazu geeignet ist, die Tintenstrahlanordnungsöffnungen und die Tinte darin in einem feuchten Zustand zu halten. Zusätzlich ist die Tintenstrahlanordnung mit einem Becken 92 der flüssigen Tinte verbunden, um eine Tintenversorgung über ein Versorgungsrohr 94 darin aufrecht zu erhalten.
  • Ein geeignetes (nicht dargestelltes) Steuersystem mit einer Benutzersteuertafel ist zur Eingabe von Programmanweisungen zu dem Abtastdrucker 10 vorgesehen.
  • Während des Betriebs des Abtastdruckers 10 wird das Dokument, das kopiert werden soll, in einer ausgerichteten Stellung auf der Abtastauflageplatte 13 angeordnet, wobei der Abtastdruckschlitten 40 normalerweise in der Ausgangsstellung H geparkt ist. Die Kopierblattzuführungswalze 28 wird betätigt, um ein Kopierblatt 22 in eine ausgerich tete Stellung benachbart zu der Druckauflageplatte 20 zu bringen. Der Schlitten 40 wird durch den Motor 52 über die Führungsschraube 46 in einer Langsamabtastrichtung (durch den Pfeil 42 dargestellt) mit einer vorgegebenen Abtastrate angetrieben, um von der Aufnahmestellung P (angedeutet dargestellt) zu starten. falls eine Kopierung auf einem leeren Blatt erforderlich ist, wird ein leeres Blatt aus dem Schacht zu einer ausgerichteten Stellung auf der Auflageplatte 20 vorgeschoben. An der Auflageplatte 20 ergreift eine (nicht dargestellte) Greifanordnung an dem Schlitten 40 das Blatt und trägt die Führungskante des Blatts zurück zu der Ausgangsstellung an einer gekennzeichneten Stellung zum Drucken. Mit dem leeren Blatt in einer Stellung zum Drucken wird der Schlltten 40 umgekehrt in der Langsamabtastrichtung bewegt und der Kopf 16 wird in der mechanischen Schnellabtastrichtung für eine Bilderfassung und zum Druck, während sich die Bewegung umkehrt, wie dies in Figur 3 dargestellt ist, bewegt. Mit dem Abschluß der Abtastbewegung in der Langsamabtastrichtung wird der Schlitten 40 zu der Grundstellung von der Aufnahmestellung P zurückgeführt, wobei ein zweites Papierblatt aufgenommen wird, falls dies erforderlich wird, und gleichzeitig das bedruckte Papierblatt aus der Maschine mit einem (nicht dargestellten) Papierauswurfteil in den Schacht 95 ausgeworfen. Die Abtastanordnung 80 tastet, wie dies beschrieben ist, in einer elektronischen Schnellabtastrichtung ab. Es wird bemerkt werden, daß ein gewisser Anteil eines weiteren Abtastens bzw. Überabtastens sowohl in der mechanischen Langsamabtastrichtung als auch in der Schnellabtastrichtung erfolgt.
  • In dem Abtastdrucker 10 kann die Druckanordnung an dem Schlitten 40 so betätigt werden, um im wesentlichen gleichzeitig den Block der Abblldungszeilen, die durch die Anordnung 80 abgetastet werden, auf dem Kopierblatt 22 zu drucken, das auf der Druckauflageplatte 20 ruht.
  • Wie in Verbindung mit einer Abbildungsabtastvorrichtung erwartet werden kann, sind verschiedene Abbildungsverarbeitungsfunktionen zum Ändern des Erscheinungsbilds der Dokumentenabbildung, die an der Abtastanordnung erhalten werden, möglich. Zwei besonders gebräuchliche Funktionen sind das Abschirmen und die Schwellwertbildung. Daten werden anfänglich in einer analogen form abgeleitet und dann in einen digitalen Wert gewandelt. Dann vergleichen die Schwellwertbildungsfunktionen typischerweise die Abbildungsdaten mit einem gleichförmigen Pegel über einer Abbildung, um einen binären Ausgang von digitalen Abbildungsdaten zu bilden. Das Variieren des Schwellwertpegels variiert den Kontrast der Abbildung. Das Abschirmen stellt eine ähnliche funktion dar, die dazu verwendet wird, um Graustufen innerhalb einer Abbildung zu simulieren. Über eine Einheitenfläche von verschiedenen Pixeln in der Abbildung wird eine Serie von Schwellwertstufen zu den Abbildungsdaten zugeführt, so daß noch ein binärer Ausgang erzeugt wird, der allerdings über die Einheitenfläche variiert, und zwar in Abhängigkeit der Dichte der Graustufen in der Originalabbildung. Unterschiedliche Abschirmungen liefern unterschiedliche Muster der Schwellwertpegel, um unterschiedliche Effekte zu erhalten. Es ist im höchsten Maß erwünscht, eine Mehrzahl von Schwellwertstufen und Abschirmungen in der Abtastvorrichtung zu bilden. Die Anwendung von Abschirmungen und Schwellwerten in Bezug auf Abbildungsdaten sowie die Arten der Abschirmungen sind ausreichend bekannt.
  • Gemäß der Erfindung wird, um das Abbildungsverarbeitungssystem, das Abschirm- und Schwellwertfunktionen verwendet, anzuweisen, ein einfacher Gleitschalter, und wie am besten anhand der Figuren 1, 4 und 5 zu sehen ist, ein Anzeigeteil 100 in der oberen Oberfläche 12 der Umhüllung 11 vorgesehen. Das Anzeigeteil 100 ist ein scheibenförmiges Teil, das für eine Drehbewegung an der oberen Oberfläche 12 der Umhüllung 11 befestigt ist. Auf der Scheibenoberfläche ist ein Gleithandhabungsteil 102 von außerhalb der Umhüllung 12 zugänglich, das entlang eines gekrümmten Schlitzes 104 bewegbar ist, um das Gleitanzeigeteil 100 zu drehen. Das Gleitanzeigeteil 100 wird in seiner Stellung relativ zu der oberen Oberfläche 12 der Umhüllung mit einem komplementären Aufnahmeschlitz 106 gehalten, in dem das Gleitanzeigeteil 100 einschnappend befestigt ist. Es besitzt eine großr Anzahl von manuell betätigbaren Anzeigeteilen, die verwendet werden können, einschließlich zum Beispiel einer linearen Anordnung von Zeilensegmenten unterschiedlicher Längen, die gleitbar in einer linearen Richtung sind, um ein Zeilensegment zu einer Abtaststellung zu bringen.
  • An der Außenseite der oberen Oberfläche 12 sind in die Oberfläche eine Mehrzahl von Markierungen 108 (in Figur 5 angedeutet dargestellt) eingegossen, die für die Art der Abschirm- oder Schwellwertstufe, auf die das Gleitanzeigeteil gesetzt wird, kennzeichnend ist. Die Einstellung der gleitenden Handhabe 102 auf eine dieser Markierungen ist für die Art der Schwellwertstufe oder der ausgewählten Abschirmung kennzeichnend.
  • Auf der unteren Oberfläche des Gleitanzeigeteils 100 ist ein Muster von Kennzeichnungen 120 gebildet, die unterschiedliche Breiten Wx besitzen, wie am besten in Figur 5B dargestellt ist. Jede gleiche Breite W&sub0;-W&sub1;&sub1; entspricht einer voreingestellten Schwellwertstufe oder Abschirmfunktion, die angewendet werden kann. Falls das Gleitanzeigeteil zur Auswahl einer der Funktionen gedreht wird, bringt die Drehung einen Bereich des Kennzeichenmusters 120, das eine gleiche Breite besitzt, in das Sichtfeld der Abtastanordnung 80 während einem Teil des überscannten Wegs (in Bezug auf Figur 3). In einer Ausführungsform ist jedes Kennzeichen 120 weiß auf einem schwarzen Hintergrund, das leicht und genau durch Spritzgießen eines weißen Kunststoffs in einem schwarzen Kunststoff gebildet werden kann.
  • Gemäß Figur 6 werden, wenn die Abtastanordnung eine vorgegebene Stellung passiert, Daten, die von der Abtastanordnung erhalten werden, von analogen zu digitalen Werten durch einen Analog/Digital-Wandler 200 konvertiert, und einer oder zwei der kennzelchnenden Bits werden nach Übergangspunkten durchgesehen, die für die Änderungen in Abhängigkeit von schwarz nach weiß auf eine erste Ermittlung hin kennzeichnend sind. Die Ermittlung eines ersten Übergangs startet einen Zähler 202, der durch das Pixeltaktsignal angesteuert wird, und die Ermittlung eines zweiten Übergangs oder des Endes des Abtastzeilentaktsignals hält den Taktgeber in seinem Lauf an. Der Zählerwert wird in eine Sperre 204 eingegeben, wobei ein solcher eingegebener Wert eine Messung der Breite des Bereichs der Kennzeichnung darstellt, die durch die Abtastanordnung 80 ermittelt wurde. Die Schwellwert- und Abschirmfunktionen sind einem Bereich der Werte um die Breiten der Kennzeichnungen herum beispielsweise wie folgt zugeordnet: Breite # Größe (mm) Pixelbreite Pixelbereich Einstellung Schwellwert Schirm
  • Der Wert der Verriegelung 204 ist für den Decoder 204 für den gezählten Wert zugänglich, der die Breite des Segments in Pixeln in ein freigabesignal für die Schwellwert- und Abschirmfunktionen 208 und 210 wandelt, um in Übereinstimmung mit in Schwellwert- und Abschirmspeichern 212 und 214 gespeicherten Funktionen zu arbeiten. Dies könnte durch eine Suchtabelle oder ähnlichem durchgeführt werden.
  • Der Wert der Eingabeauswahl durch die Abtastanordnung bietet besondere Möglichkeiten für andere Informationen, diese neben der Abschirmungs und der Schwellwertbildung einzugeben. Es ist kein gesonderter Barcodeleser oder keine Information erforderlich. Demzufolge können beispielsweise eine Kopiezählung, eine Dunkelstufe, eine programmierte funktionsauswahl und andere Betriebsinformationen durch die Abtastanordnung unter Verwendung der Anordnung eingegeben werden, um einen Wert an einer vorgegebenen Stellung zu messen und solche Werte einer gespeicherten Funktionsauswahl zuzuordnen. Zusätzlich ist, obwohl die vorliegende Erfindung im Zusammenhang mit einer Abtastvorrichtung mit einer mechanischen Bewegung sowohl in der Langsam- als auch in der Schnellabtastrichtung beschrieben worden ist, prinzipiell kein Grund vorhanden, warum die Erfindung nicht entsprechend gut in einem Zellen-für-Zeilen-Abtaster mit einer Bewegung nur in der Langsamabtastrichtung oder einer anderen Anordnung zum Abtasten arbeiten sollte.

Claims (10)

1. Eingangsabtaster (10) zum Ableiten einer elektronischen Darstellung einer Originalabbildung, der eine Anordnung (80) von photoempfindlichen Elementen, die auf Licht von der Originalabbildung ansprechen, Einrichtungen (52,50,46) zur Bildung einer relativen Abtastbewegung zwischen der Anordnung und der Originalabbildung und Einrichtungen (100) zur Auswahl eines Satzes von unterschiedlichen Steuerzeichen zur Steuerung der Verarbeitung der Ausgangsslgnale der Anordnung, die die abgetastete Abbildung darstellt, und zwar entsprechend ausgewählten Charakteristika enthält, wobei die Auswahleinrichtung folgende Merkmale umfaßt:
ein Charakteristika-Auswahlteil (102) mit einer ersten Oberfläche (12), die darauf eine Mehrzahl von Steuerkennzeichen (120) besitzt, die für den Satz der möglichen Steuercharakteristika repräsentativ sind, wobei das Auswahlteil zu der Anordnung ausgerichtet wird, wenn sich die Anordnung außerhalb der Grenzen der Originalabbildung befindet;
Einrichtungen zur Bewegung der ersten Oberfläche in Bezug auf die Anordnung, um ein ausgewähltes Kennzeichen W in dem Sichtfeld der Anordnung zu plazieren, und
Einrichtungen zur Verarbeitung der Ausgangssignale entsprechend dem ausgewählten Kennzeichen.
2. Abtaster nach Anspruch 1, der eine zweite Oberfläche umfaßt, die mit der ersten Oberfläche bewegbar ist und eine für den Benutzer sichtbare Anzeige des ausgewählten Kennzeichens bildet.
3. Abtaster nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die erste Oberfläche wahlweise zur Auswahl jedes Teils des Satzes der Steuercharakteristika bewegbar ist, bei dem jedes Kennzeichen auf der ersten Oberfläche durch Markierungen definiert ist, zwischen denen ein Signalverarbeitungsschaltkreis unterscheiden kann, In dem der Abtaster einen Zähler (202) zur Zählung der Anzahl der photoempfindlichen Elemente in der Anordnung umfaßt, die das ausgewählte Kennzeichen ermittelt, um einen Zählwert zu bilden; Einrichtungen zur Freigabe des Zählers bei der Ermittlung des ausgewählten Kennzeichens und Einrichtungen zur Ermittlung der Steuercharakteristik aus dem Zählwert, die zu der abgetasteten Abbildungssignalverarbeitung zugeführt wird, aufweist.
4. Abtaster nach Anspruch 3, wobei jedes Steuerkennzeichen die form einer Linie auf einem einen Kontrast bildenden Hintergrund aufweist, wobei die Linie parallel zu der Anordnung, wenn sie sich in dem Sichtfeld befindet, ausgerichtet ist.
5. Abtaster nach Anspruch 4, wobei der Teil des Kennzeichens, der durch die Anordnung abgetastet wird, mindestens einen Übergang von dem Hintergrund zu der Linie aufweist.
6. Abtaster nach Anspruch 5, wobei die Zählerfreigabeeinrichtung einen Übergangsdetektor umfaßt, durch den bei der Ermittlung eines ersten Übergangs von dem Hintergrund zu der Linie die Zählung gestartet wird.
7. Abtaster nach Anspruch 6, wobei der Übergangsdetektor dazu geeignet ist, den Zählwert anzuhalten, wenn ein zweiter Übergang ermittelt wird.
8. Abtaster nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Steuercharakteristik, die zu der elektronischen Darstellung der Originalabbildung zugeführt wird, eine Schwellwertfunktion ist.
9. Abtaster nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Steuercharakteristik, die zu der elektronischen Darstellung der Originalabbildung zugeführt wird, eine Abschirmfunktion ist.
10. Abtaster nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Steuercharakteristik, die zu dem abgetasteten Bild zugeführt wird, auf einer Suchtabelle basiert, zu der gezählten Zahl der Steuercharakteristik, die zugeführt wird, korreliert.
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DE69009010D1 DE69009010D1 (de) 1994-06-23
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