DE69734852T2 - Mikrofilmabtaster und dazugehöriges Steuerverfahren - Google Patents

Mikrofilmabtaster und dazugehöriges Steuerverfahren Download PDF

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    • H04N1/38Circuits or arrangements for blanking or otherwise eliminating unwanted parts of pictures
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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Mikrofilmabtaster gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1. Ein solcher Abtaster sucht oder ermittelt einen Zieleinzelbildrahmen aus einem streifenförmigen Mikrofilm, liest ein Bild des Zieleinzelbildrahmens unter Verwendung eines Zeilensensors und Daten über das gelesene Bild an eine Kathodenstrahlröhre oder einen Drucker aus. Die Erfindung betrifft weiterhin ein Steuerverfahren für diesen Mikrofilmabtaster gemäß Oberbegriff des Anspruchs 5.
  • Beschreibung des Standes der Technik
  • Es ist ein Mikrofilmabtaster bekannt, der von einem Streifen eines Mikrofilms, beispielsweise einem Rollfilm, einen Zieleinzelbildrahmen sucht oder ermittelt und ein Bild liest, welches von diesem Zieleinzelbild projiziert wird, wozu ein Zeilensensor verwendet wird. Vorgeschlagen wurde außerdem ein Mikrofilmlesegerät, welches den oben angesprochenen Mikrofilmabtaster im Verein mit einem Ausgabegerät einsetzt, beispielsweise einer Kathodenstrahlröhrenanzeige oder einem Drucker.
  • Die Verwendung des Zeilensensors zum Lesen eines Bilds erleichtert die Verarbeitung des Bilds in Form digitaler Bildsignale für dessen Anzeige auf einer Kathodenstrahlröhre oder einer Flüssigkristallanzeige, oder zur Ausgabe über einen Drucker. Außerdem vereinfacht der Zeilensensor die Speicherung von Daten über das gelesene Bild in einem Speicher, beispielsweise auf einer magnetooptischen Platte, oder erleichtert den Transfer der Bilddaten zu einem anderen Bildprozessor. Deshalb läßt sich das gelesene Bild in großem Umfang einsetzen.
  • In einem Mikrofilm, der als Band, Tape, Bahn oder als langer Streifen, beispielsweise in Form eines Rollfilms ausgebildet ist, sind im allgemeinen Such- oder Abfragemarkierungen, beispielsweise sogenannte Pieps, vorgesehen, oder in einem gegebenen Bereich an einem Seitenrand aufgezeichnet. Daher wird der gegebene Bereich von jeder Filmkante ausgehend definiert als eine Zone für die Suche von Markierungen, wobei ein Bild in dem verbliebenen Bereich zwischen den beiden seitlichen Randzonen photographiert wird. Ein solches photographiertes Bild stellt ein Einzelbild (einen Rahmen) dar, welches ein Original- oder Vorlagenbild enthält.
  • Wenn ein Bild in einem hier als Zielrahmen bezeichneten Einzelbildbereich mit Hilfe eines solchen Mikrofilmabtasters gelesen wird, so kann man daran denken, den gesamten Bereich mit Ausnahme der Suchmarkierungszonen mit hoher Dichte abzutasten, das heißt, man sollte nur die Bildsignale innerhalb der das Bild enthaltenden Zone mit hoher Abtastdichte lesen, um Bilddaten für die Ausgabe zu erhalten. Daher ist es notwendig, in korrekter Weise einen von einem photographierten Einzelbild belegten Bereich zu unterscheiden von einem Bereich, der von Suchmarkierungen belegt ist. Bei einem herkömmlichen Mikrofilmabtaster allerdings verkompliziert sich der Arbeitsvorgang für diese Unterscheidung.
  • Wenn zum Beispiel das auf dem Mikrofilm photographierte Bild ein Negativbild ist, so ist der Hintergrundbereich in jedem Originalbild geschwärzt, wobei eine weiße Rahmenzone jedes Originalbild umgibt. Wird ein Negativbild zum Erzeugen eines Positivbilds umgekehrt, so verkehrt sich die oben angesprochene weiße Rahmenzone in eine geschwärzte Rahmenzone. Im Rahmen der vorliegenden Beschreibung werden solche Bereiche, die sich von der Originalbildzone innerhalb des Einzelbildbereichs unterscheiden, als schwarzer Rahmen oder Schwarzrahmen bezeichnet. Andererseits handelt es sich bei Suchmarkierungen oder -Pieps typischerweise um schwarze Punkte oder Markierungen am Rand des Negativ-Positiv-umgekehrten Films, wobei pro Einzelbild ein Fleck oder eine Markie rung vorhanden ist. Die schwarzen Rahmen und die Suchmarkierungen werden also häufig miteinander verwechselt. Im Ergebnis verringert sich die Nachweisgenauigkeit für den Mikrofilmabtaster, demzufolge man einen Bereich, der ein Zieleinzelbild enthält, möglicherweise nicht ermitteln kann.
  • Die US-A-4 623 935 zeigt einen Mikrofilmabtaster und ein Steuerverfahren für einen Mikrofilmabtaster gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1 und des Anspruchs 5. Der Abtaster nach dieser Druckschrift detektiert aber keine Filmkante. Vielmehr wird ein Bildfehler direkt für den Auslesevorgang ermittelt.
  • OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
  • Ein Ziel der Erfindung ist es, einen Mikrofilmabtaster anzugeben, der in einfacher Weise Suchmarkierungen auf einem Mikrofilmstreifen eliminiert, so daß nur ein Bereich mit einem Zieleinzelbild (ein Bereich mit einem photographierten Bild) präzise abgetastet werden kann.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Steuerverfahrens für einen Mikrofilmabtaster, mit dem Suchmarkierungen auf einem Mikrofilmstreifen in einfacher Weise eliminiert werden können, so daß nur ein Bereich mit einem Zieleinzelbild (ein Bereich mit einem photographierten Bild) präzise abgetastet werden kann.
  • Das erste Ziel der Erfindung wird erreicht durch die Schaffung eines Mikrofilmabtasters mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
  • Das zweite Ziel der Erfindung wird erreicht durch die Schaffung eines Steuerverfahrens für einen Mikrofilmabtaster mit den Merkmalen des Anspruchs 5.
  • Von den Ausgangssignalen des Zeilensensors, die zum Nachweisen der Ränder oder Kanten des Films verwendet wurden, werden ausschließlich Bildsignale, die in dem Bildlesebereich enthalten sind, ausgewählt, demzufolge das Bild innerhalb des Bildlesebereichs, welches durch die ausgewählten Bildsignale repräsentiert wird, als Ausgabebild verwendet werden kann. Alternativ kann der Zeilensensor zwei Arten von Abtastung durchführen: bei der einen Art erfolgt ein erstes oder Vorab-Abtasten zum Nachweis von Breitenrändern des Films; der andere Typ ist ein zweites oder echtes Abtasten.
  • Nachdem der Bildlesebereich über die Vorabtastung mit geringer Dichte eingestellt ist, kann die zweite oder echte Abtastung mit hoher Dichte durchgeführt werden. In den Bildlesebereich, der durch die Vorabtastung eingestellt wurde, enthaltene Bildsignale werden aus den gesamten Bildsignalen ausgewählt, die durch den zweiten Abtastvorgang gewonnen wurden. Durch einen solchen Vorgang kann als Ausgabebild ein durch die ausgewählten Bildsignale repräsentiertes Bild gelesen werden.
  • Der Zeilensensor kann eine Vorabtastung zum Nachweisen eines Schwarzrahmens eines Zieleinzelbilds sowie zum Nachweis von dessen Neigungswinkel durchführen, um anschließend eine echte Abtastung vorzunehmen, bei der das Originalbild mit hoher Dichte gelesen wird. In einem solchen Fall kann der Zeilensensor den gesamten Bereich (den Bildlesebereich) mit Ausnahme der Suchmarkierungszone abtasten, indem auf die Ränder des Films bezug genommen wird, was während der Vorabtastung geschieht, bevor der schwarze Rahmen und dessen Neigungswinkel erfaßt werden.
  • Nunmehr auf die 6 und 7 bezugnehmend, wird ein Überblick über die vorliegende Erfindung beschrieben. In 6 ist ein Teil einer Rolle eines Mikrofilms 200 dargestellt. In dem Film 200 ist jeder der gegebenen Bereiche a, b ausgehend von den beiden Kanten oder Rändern 202, 204 in einer bestimmten Zone gelegen, in welcher für jedes Einzelbild eine Suchmarkierung oder ein Zeichen 206 vorgesehen sein sollte. Ein in jedem Einzelbildbereich oder Rahmen befindliches Bild ist in einem Bereich c zwischen den Bereichen a und b aufgenommen. Der Bereich c ist derart eingerichtet, daß er einen Photographiebereich definiert, der in jedem Einzelbildbereich oder Rahmen ein Bild enthält.
  • Obschon ein Zeilensensor 208 zum Lesen eines von dem Film 200 vergrößerten projizierten Bilds vorgesehen ist, ist der Sensor konzeptionell oder schematisch oberhalb des Films 200 in 6 dargestellt, um das Verständnis der Erfindung zu erleichtern. Der Zeilensensor 208 verläuft in einer Richtung im wesentlichen rechtwinklig zur Längserstreckung des Films 200, so daß er eine scheinbare Relativbewegung in Längsrichtung des Films 200 ausführt (Pfeilrichtung in 6).
  • Der Zeilensensor 208 tastet ein Bild in Hauptabtastrichtung ab oder liest das Bild, beispielsweise von der unteren Seite hin zur oberen Seite in 6. Ausgangssignale des Zeilensensors 208 werden an die Filmkantenerfassungseinrichtung 210 gegeben, in welcher die erste Kante 202 des Films 200 erfaßt wird. Nach dem Erfassen der ersten Kante 202 bestimmt die Lesebereichs-Einstelleinrichtung 212 Koordinaten eines Endpunkts des Bereichs a, wo das Zeichen 206 für jeden Einzelbildrahmen vorgesehen wurde, außerdem die Koordinaten eines Endpunkts des Photographiebereichs c. In anderen Worten: die Lesebereichs-Einstelleinrichtung 212 bestimmt Koordinaten des Start- und Endpunkts des Bildaufnahmebereichs (Bildlesebereichs) c.
  • Die Ausgangssignale des Zeilensensors 208 werden außerdem an eine Bildleseeinrichtung 214 gegeben. In der Bildleseeinrichtung 214 werden Bildsignale in dem durch die Lesebereichs-Einstelleinrichtung 212 festgelegten Lesebereich c aus den Ausgangssignalen des Zeilensensors 208 derart ausgewählt, daß ausschließlich ein durch die ausgewählten Bildsignale repräsentiertes Bild gelesen werden kann. Folglich kann der Zeilensensor 208 den gesamten Bildbereich c mit Ausnahme einer Zone lesen, an der sich die Markierung 206 für jeden Einzelbildrahmen befindet.
  • Das gelesene Bild wird von einer Bildverarbeitungseinrichtung 216 in geeigneter Weise verarbeitet und an eine Ausgabeeinrichtung ausgegeben, zum Beispiel einen Drucker 218. Es sei angemerkt, daß die von dem Bildbereich c erhaltenen Bildsignale, die in die Bildverarbeitungseinrichtung 216 eingegeben werden, sowohl ein Originalbild in einem Zieleinzelbildrahmen als auch einen das Originalbild umgebenden Schwarzrahmen enthalten.
  • Deshalb ist es bevorzugt, den Schwarzrahmen zu erfassen und zu löschen, oder den Neigungswinkel des Zieleinzelbilds zu erfassen und zu korrigieren.
  • Beim Lesen von Bildern ist der Film 200 zwischen Glasblättchen fixiert. Allerdings wird der Film 200 mit einem gewissen Spiel in Breitenrichtung transportiert, so daß sich die ortsfeste Lage des Films 200 etwas ändert. Beispielsweise kann sich der Film nach oben und nach unten bewegen, oder er kann unter einem Winkel gekippt sein.
  • In 7 zeigt die ausgezogene Linie an, daß der Film 200 etwas geneigt oder gekippt ist, während die virtuelle oder Doppelpunkt-Strich-Linie angibt, daß der Film 200 sich in der korrekten Lage befindet. Selbst wenn der Film 200 in der in 7 durch ausgezogene Linien dargestellten Weise gekippt ist, kann der Zeilensensor 208 einen Bildlesebereich c in Hauptabtastrichtung bestimmen, indem er auf die Kante 202 unabhängig vom Neigungswinkel des Films 200 Bezug nimmt.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die oben angegebenen Ziele sowie weitere Ziele und Vorteile sowie die nachfolgende Beschreibung werden im folgenden in Verbindung mit der Zeichnung diskutiert. Es zeigen:
  • 1 ein Diagramm einer Bildlese- und Verarbeitungsvorrichtung, die einen Mikrofilmabtaster gemäß einer Ausführungsform der Erfindung beinhaltet;
  • 2 eine perspektivische Ansicht des inneren Aufbaus eines bei der Ausführungsform nach 1 eingesetzten Abtasters;
  • 3 eine Seitenansicht einer Ausgestaltung von Hauptbestandteilen des Abtasters nach 1 und 2;.
  • 4 eine perspektivische Ansicht einer Zeilensensor-Treibereinheit des Abtasters nach 3;
  • 5 ein schematisches Blockdiagramm eines Steuersystems des Abtasters;
  • 6 ein Diagramm, welches den Betriebsablauf gemäß der Erfindung veranschaulicht; und
  • 7 ein Diagramm zum Erläutern eines Überblicks über die Erfindung.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Im folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert.
  • Nunmehr auf 1 bezugnehmend, ist ein Computergehäuse 10 dargestellt in Verbindung mit einer Anzeigeeinrichtung 12, zum Beispiel dem Bildschirm einer Kathodenstrahlröhre oder einer Flüssigkristallanzeige, einer Tastatur 14, die zur manuellen Eingabe dient, einem Abtaster 18 und einem Drucker 20. Die Anzeigeeinrichtung 12 und die Tastatur 14 befinden sich auf einem Tisch 16, der Abtaster 18 befindet sich unterhalb des Tisches 16, und der Drucker 20 befindet sich seitlich von dem Tisch 16.
  • Der Abtaster 18 besitzt eine Patronenladeöffnung 22 im oberen Teil der Frontplatte, welche zum Lesen eines Bilds auf einem Mikrofilm 26 mit geringer Dichte (Vorabtastung) dient, wobei der Mikrofilm 26 innerhalb einer Patrone 24 (vergleiche 2 und 3) aufgenommen ist, die in die Patronenladeöffnung 22 eingeführt wird. Während der Vorabtastung wird die erste Kante des Films 26 erfaßt, wie es oben erläutert wurde, um einen Bildlesebereich c (vergleiche 6 und 7) unter Bezugnahme auf die erfaßte Kante festzulegen. Deshalb liest der Abtaster 18 nur das Bild im Bildlesebereich c. Das mit geringer Dichte gelesene Bild wird einer vorbestimmten Bildverarbeitung durch eine CPU oder dergleichen innerhalb des Abtasters 18 unterzogen. Anschließend wird das verarbeitete Bild auf der Anzeigeeinrichtung 12 dargestellt.
  • Nach dem Prüfen des Bildes geringer Dichte auf der Anzeigeeinrichtung 12 liest, wenn die Bilddaten über den Drucker 20 ausgelesen werden sollen, der Abtaster 18 das Bild innerhalb dieses Einzelbildrahmens mit hoher Dichte (echte Abtastung). Nach der echten Abtastung wird eine Schwarzrahmenzone aus dem gelesenen Bild hoher Dichte gelöscht, während eine Neigung des Originalbilds innerhalb dieses Einzelbildrahmens korrigiert wird, wie es im folgenden detailliert erläutert werden wird. Anschließend wird das gelesene Bild einer vorbestimmten Bildverarbeitung unterzogen und über den Drucker 20 ausgegeben, in einem Speicher, beispielsweise auf einer magnetooptischen Speicherplatte gespeichert, oder zu einem anderen, externen Prozessor übertragen.
  • Die innere Ausgestaltung des Abtasters 18 wird im folgenden erläutert. Der Abtaster 18 besitzt einen länglichen Kasten 28, in welchem sich eine Vorratsspulenantriebseinheit 30 und eine Aufnahmespulenantriebseinheit 32 im oberen Frontbereich bzw. im unteren Frontbereich befinden. Wenn die Patrone 24 in die Patronenladeöffnung 22 eingeführt ist, bewegt die Vorratsspulen-Antriebseinheit 30 die Patrone 24 automatisch und bringt eine Spule 24a mit einer Drehwelle der Vorratsspulen-Antriebseinheit 30 in Eingriff. Die Vorratsspulen-Antriebseinheit 30 zieht dann das Kopfteil des Rollfilms 26 aus der Patrone 24 und transportiert es nach unten, um es einer Aufnahmespule 32a in der Aufnahmespulen-Antriebseinheit 32 zuzuleiten.
  • Betrachtet man den in den 2 und 3 dargestellten Abtaster 18, so läuft der Film 26 durch die Rückseite des leeren Raums zwischen den Spulenantriebseinheiten 30 und 32, das heißt, der Film 26 läuft durch die innere Rückseite bei Betrachtung des Kastens 28 von vorne. 3 zeigt Führungsrollen 34, 34, 36 und 36 zum Leiten des Films 26. Hierdurch wird durch eine Lücke zwischen den Spulenantriebseinheiten 30 und 32 sowie eine Frontplatte 28A des Kastens 28 ein Raum 38 gebildet, in welchem eine unten beschriebene Lichtquelle 52 aufgenommen ist.
  • Die Aufnahmespulen-Antriebseinheit 32 besitzt einen Antriebsriemen 40, der in Berührung mit der Spule 32A verläuft, wie in 3 zu sehen ist. Der Antriebsriemen 40 ist um Führungsrollen 42 und 44, eine Antriebsrolle 46, einen Kodierer 48 und eine Spannrolle 50 geschlungen und wird von der Antriebsrolle 46 so angetrieben, daß er in eine Filmaufnahmerichtung läuft (Pfeilrichtung in 3).
  • Die Lichtquelle 52 ist in dem Raum 38 zwischen den oben beschriebenen beiden Spulenantriebseinheiten 30 und 32 aufgenommen und enthält eine Lampe 54, einen Reflektor 56, eine Kondensorlinse 58 und ein passendes Filter. In 2 sind eine Spannungsversorgungsschaltung 60 und eine Spannungsregelschaltung 62 zum Regeln eines Betätigungsglieds, beispielsweise eines Motors, dargestellt.
  • Im folgenden wird eine Zeilensensortreibereinheit 64 erläutert. Die Zeilensensortreibereinheit 64 ist integriert mit einer Projektionslinse 66 ausgebildet. Insbesondere ist gemäß den 3 und 4 ein zylindrischer Abschnitt 70 zum Halten der Projektionslinse 66 einstückig mit einem Rahmen (Drehrahmen) 68 der Zeilensensortreibereinheit 64 ausgebildet. Die in dem zylindrischen Abschnitt 70 gelagerte Projektionslinse 66 ist eine Linse mit festem Fokus und einer Vergrößerung von etwa 2. Der zylindrische Abschnitt 70 wird drehbar in einem (ortsfesten) Rahmen 72 gehalten, der an dem Kasten 28 fixiert ist, so daß eine Neigung eines zu lesenden Bilds korrigiert werden kann. Dazu dreht sich der zylindrische Abschnitt 70 entlang einer optischen Achse 74 rechtwinklig zur Oberfläche des Films 26.
  • Ein Riemen 78 ist um den zylindrischen Abschnitt 70 und eine Riemenscheibe 76A eines an dem festen Rahmen 72 gehalterten Servomotors 76 geschlungen Der Drehrahmen 68 kann folglich um die optische Achse 74 durch Drehen des Motors 76 gedreht werden.
  • An dem Drehrahmen 68 befindet sich eine bewegliche Platte 80 auf der dem zylindrischen Abschnitt 70 gegenüberliegenden Seite, wie aus 4 hervorgeht. Im einzelnen wird die bewegliche Platte 80 verschieblich von einem Paar Führungsstangen 82, 82 gehalten, so daß die bewegliche Platte 80 entlang einer Ebene hin- und herbewegt werden kann, wel che die optische Achse 74 rechtwinklig schneidet, und zwar um die Öffnung des zylindrischen Abschnitts 70 herum.
  • Innerhalb des Drehrahmens 68 befindet sich ein um Riemenscheiben 84, 84 geschlungener Riemen 86, der parallel zu der Aufwärts-Abwärts-Bewegungsrichtung der beweglichen Platte 80 verläuft, wobei eine Seite der beweglichen Platte 80 an dem Riemen 86 befestigt ist. Auf eine Riemenscheibe 84 wird die Drehung des Servomotors 88 über einen Riemen 90 übertragen. Im Ergebnis kann die bewegliche Platte 80 in einer Ebene rechtwinklig zur optischen Achse 74 durch Drehen des Servomotors 88 in Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung nach oben bzw. nach unten bewegt werden.
  • An der beweglichen Platte 80 ist in einer Richtung rechtwinklig zu den Führungsstäben 82, 82 ein längliches Fenster (ein schmaler Schlitz) 92 ausgebildet, der rechtwinklig zu der Aufwärts-Abwärts-Bewegungsrichtung der beweglichen Platte 80 verläuft. Das längliche Fenster 92 besitzt ein Längszentrum, durch welches die optische Achse 74 läuft. In der Rückseite der beweglichen Platte 80, das heißt auf der dem zylindrischen Teil 70 abgewandten Seite, ist eine gedruckte Schaltungsplatine 94 rechtwinklig zu der optischen Achse 74 fixiert.
  • Der längsgestreckte CCD-Zeilensensor 96 ist an der gedruckten Schaltungsplatine 94 so befestigt, daß er dem Fenster 92 gegenüberliegt (3). Ein Vorverstärker zum Verstärken eines Ausgangssignals des Zeilensensors 96 ist ebenfalls an der Schaltungsplatine 94 gehaltert. Die Lage der Lichtaufnahmefläche des CCD-Zeilensensors 96 muß einer Ebene entsprechen, auf der ein projiziertes Bild aus de Projektionslinse 66 fokussiert wird.
  • Die CPU 100, die in dem Abtaster 18 eingebaut ist, dient als Steuerung zum Steuern des gesamten Betriebsablaufs des Abtasters 18 und besitzt verschiedene Funktionen, wie sie in 5 dargestellt sind. Obschon diese Funktionen durch Software ausgebildet sind, zeigt 5 die Funktionen aus Gründen der Zweckmäßigkeit anhand eines Blockdiagramms.
  • In 5 detektiert eine Suchsteuereinrichtung 102 einen Zieleinzelbildrahmen aus dem Film 26 unter Verwendung einer Suchmarkierung (in 6 mit dem Bezugszeichen 206 versehen), die vorab an jedem Einzelbildrahmen des Films 24 angebracht wurde. Insbesondere ist ein Paar Markierungssensoren, bestehend aus einem Licht emittierenden Element 104a und einem Lichtempfangselement 104b, auf beiden Seiten eines Durchlaufwegs des Films 26 angebracht, um Ausgangssignale des Markierungssensors 104b zu zählen. Während die Ausgangssignale des Markierungssensors 104b gezählt werden, wird das Zieleinzelbild aufgesucht durch Steuern des Motors 106 der Aufwickelspulen-Antriebseinheit 32 und eines (nicht gezeigten) Motors der Vorratsspulen-Treibereinheit 30.
  • Eine Abtaststeuereinrichtung 108 gibt ein Betriebssignal aus, um die Zeilensensorneibereinheit 64 zu betätigen, wenn der Zieleinzelbildrahmen in eine vorbestimmte Position innerhalb des Projektionsbereichs gelangt, welcher die optische Achse 74 beinhaltet. Insbesondere wird der Motor 88 betätigt, um den Zeilensensor 96 parallel in einer Bildbrennebene zum Lesen oder Abtasten des projizierten Bilds zu bewegen.
  • Der Zeilensensor 96 bewegt sich mit hoher Geschwindigkeit beim Lesen des Bilds mit geringer Dichte, um das Bild auf dem Anzeigemonitor 12 anzuzeigen (reale Abtastung mit geringer Dichte), wohingegen sich der Zeilensensor mit geringer Geschwindigkeit bewegt, wenn er das Bild mit hoher Dichte liest, um es an den Drucker 20 auszugeben (reales Abtasten mit hoher Dichte). Die Lampe 54 der Lichtquelle 52 wird nur beim Abtastvorgang eingeschaltet. Hierdurch läßt sich Energie einsparen.
  • Wird als Lampe 54 eine Halogenlampe benutzt, braucht es etwa 100 ms, damit die Intensität der Halogenlampe nach dem Einschalten der Lampe 54 stabil wird. Deshalb muß die Lampe 54 etwa 150 ms vor dem Beginn des Abtastvorgangs eingeschaltet werden. Allerdings kann man einen elektrischen Strom mit einer Stärke von 1/3 in die Lampe 54 auch während der abtastfreien Zeit einspeisen, um die Stabilität der Lampe 54 rascher zu erreichen.
  • Wie in 5 gezeigt ist, dient zum Anschluß an die Seite A beim ersten oder Vorab-Abtasten und zum Anschließen mit der Seite B beim zweiten oder realen Abtasten ein Umschalter 110. Eine Kantenerfassungseinrichtung 112 detektiert d erste Kante 202 (siehe 6) des Films 26 während der Hauptabtastung durch den Zeilensensor 96. Eine Lesebereichseinstelleinrichtung 114 stellt einen Lesebereich c (siehe 6 und 7) unter Bezugnahme auf die ermittelte Kante 202 ein. Eine Schwarzrahmendetektoreinrichtung 116 erfaßt einen schwarzen Rahmen aus den Ausgangssignalen für den Lesebereich c, der von dem Zeilensensor 96 zu lesen ist.
  • Dieser schwarze Rahmen ist ein Umfangsbereich eines Originals, das ist ein Bereich, der im äußeren Gebiet des Originalbilds beim Drucken erscheint. Es gibt zahlreiche bekannte Typen von Algorithmen zum Erkennen des schwarzen Rahmens. Wenn beispielsweise die Abtastzeile von dem schwarzen Rahmen in den Originalbildbereich läuft, verändert sich eine vorbestimmte Anzahl oder eine darüber hinausgehende Anzahl fortlaufender schwarzer Pixel in eine Folge kontinuierlicher weißer Pixel auf der Abtastzeile, so daß dadurch eine Grenze zwischen einem schwarzen Rahmen und einem Originalbild erkannt werden kann.
  • Nach dem Erkennen des schwarzen Rahmens detektiert oder ermittelt eine Neigungserfassungseinrichtung 118 einen Neigungswinkel des projizierten und gelesenen Bilds des Originals durch Detektieren des Neigungswinkels des Bildrahmens des rechteckigen projizierten Bilds. Eine Neigungskorrektureinrichtung 120 betätigt einen Motor 76 zum Korrigieren der Neigung des Einzelbilds. Im Ergebnis dreht sich die gesamte Zeilensensomeibereinheit 64, um den Zeilensensor 96 zu einer Seite des projizierten Bilds parallel einzustellen.
  • Wenn der Umschalter 102 auf der Seite B für die Haupt- oder Echtabtastung liegt, empfängt eine Bildverarbeitungseinrichtung 122 Ausgangssignale des Zeilensensors 96 und führt eine vorbestimmte oder erwünschte Bildverarbeitung durch.
  • Die echte Abtastung beinhaltet zwei Abtastarten: die eine besteht im Lesen eines Bilds mit geringer Dichte für die Anzeige auf dem Monitor, die andere besteht im Lesen eines Bilds innerhalb des Zieleinzelbilds mit hoher Dichte für den Ausdruck. Der Zeilensensor 96 führt die echte Abtastung des Bilds für die Anzeige schneller durch als die echte Abtastung des Bilds für den Ausdruck.
  • Wie oben angesprochen, führt die Bildverarbeitungseinrichtung 122 eine vorbestimmte Bildverarbeitung in der Weise durch, daß eine Bildhervorhebung, eine Bildinversion, eine Bilderweiterung oder -verkleinerung, eine räumliche Filterung, ein Trimmen oder eine Maskierung stattfindet. Die von der Bildverarbeitungseinrichtung 122 verarbeiteten Bilddaten werden auf dem Monitor 12 dargestellt.
  • Unter Betrachtung des Bilds auf dem Monitor 12 kann der Benutzer oder Bediener die Bildverarbeitungseinrichtung 122 anweisen, das gerade angezeigte Bild auszudrucken. Entsprechend den Befehlen seitens des Bedieners veranlaßt die Bildverarbeitungseinrichtung 122 die Abtaststeuereinrichtung 108, das Bild mit hoher Dichte auszulesen (im Rahmen der Hauptabtastung oder realen Abtastung). Das mit hoher Dichte gelesene Bild wird einer Bildverarbeitung unterzogen, und die verarbeiteten Bilddaten werden ausgedruckt. Wenn der Zeilensensor 96 zur echten Abtastung eingesetzt wird, dient die Bildverarbeitungseinrichtung 122 als erfindungsgemäße Bildleseeinrichtung.
  • Beim Lesen des Bilds kann die Bewegungsgeschwindigkeit des Zeilensensors 96 in der Nebenabtastrichtung entsprechend dem Vergrößerungsverhältnis geändert werden. Ist das Vergrößerungsverhältnis höher eingestellt als eine Bezugsvergrößerung, wenn beispielsweise sämtliche Pixel des Zeilensensors 96 ausgegeben werden können, ohne daß intermittierendes Löschen oder Interpolieren erfolgt, kann die Bewegungs- oder Transportgeschwindigkeit des Zeilensensors 96 herabgesetzt werden. Wenn andererseits das Vergrößerungsverhältnis auf einen Wert unterhalb der Bezugsvergrößerung eingestellt ist, kann die Vorschubgeschwindigkeit für den Zeilensensor 96 heraufgesetzt werden. Es sollte beachtet werden, daß die Transportgeschwindigkeit des Zeilensensors 96 umgekehrt pro portional zum Verhältnis der eingestellten Vergrößerung (Skalenfaktor) zur Bezugsvergrößerung ist.
  • Die Belichtung läßt sich automatisch derart steuern oder justieren, daß der Ausgangspegel des Zeilensensors 96 während der Vorabtastung oder der realen Abtastung in einen vorbestimmten Bereich fällt. In diesem Fall läßt sich die Speicherzeit, in der jedes Pixel des CCD-Zeilensensors 96 ein Datenstück für einen entsprechenden Abschnitt des gelesenen Bilds speichert, dadurch ändern, daß man die Frequenz des an den Zeilensensor 96 gelegten Taktsignals so ändert, daß die empfangene Lichtmenge gesteuert wird. Es ist auch möglich, die Menge des empfangenen Lichts am Zeilensensor 96 dadurch zu ändern, daß man die Lichtintensität der Lampe 54 der Lichtquelle 52 ändert.
  • Im folgenden werden Arbeitsabläufe dieser Ausführungsform erläutert. Wenn die Patrone 24 in die Patronenladeöffnung 22 eingeführt und in die Vorratsspulen-Treibereinheit 30 geladen wird, wird ein Kopfende des Films 26 nach unten herausgezogen. Das Kopfende des Fils 26 wird von den Führungsrollen 34, 34, 36, 36 der Aufnahmespulen-Treibereinheit 32 zugeführt. Dann wird das Vorderende des Films 26 zwischen die Spule 32A und den Antriebsriemen 40 eingeführt und auf die Spule 32A aufgewickelt.
  • Die CPU 100 führt vor dem eigentlichen Abtastvorgang eine Vorverarbeitung durch, die eine Suche nach einem Zieleinzelbildrahmen, eine Vorabtastung und eine Neigungswinkelkorrektur beinhaltet. An jedem Einzelbild auf dem Film 26 wurde vorab eine Suchmarkierung angebracht, und diese Markierung wird von dem Markierungssensor 104b (5), beispielsweise einem Phototransistor, erkannt, während der Film 26 läuft.
  • Der Einzelbildrahmen eines Suchziels wird erkannt durch Zählen von Markierungen in der Sucheinrichtung 102. Wenn ein Zieleinzelbildrahmen erkannt wurde, wird dieser innerhalb eines Projektionsbereichs (Rahmens) positioniert, der die optische Achse 74 enthält, und der Vorschub des Films 26 wird angehalten. Dann werden das Lesen eines Bilds von diesem Einzelbildrahmen (Vorabtastung) und eine Vorverarbeitung begonnen.
  • Bei diesem ersten Lesen eines Bilds werden die Ränder oder Kanten des Films 26 erfaßt, um den Bildlesebereich c festzulegen, wie dies oben in Verbindung mit 6 und 7 erläutert wurde. Dann tastet der Zeilensensor 26 den Bildlesebereich c ab. Dieses Abtasten geschieht als Vorverarbeitung, um eine Neigung des gelesenen Bilds festzustellen, oder um eine automatische Belichtungssteuerung vorzunehmen, und deshalb wird dieser Vorgang hier als Vorabtastung bezeichnet.
  • Bei dieser Vorabtastung ändert die Abtaststeuereinrichtung 108 die Stellung des Umschalters 110 auf die Seite A, um die Lampe 54 der Lichtquelle 52 einzuschalten. Folglich wird das Bild innerhalb des Zieleinzelbilds durch die Projektionslinse 66 auf etwa das Zweifache ausgedehnt und auf die bewegliche Platte 80 projiziert.
  • Die bewegliche Platte 80 wird von dem Motor 88 so angetrieben, daß der Zeilensensor 96 sich von einer Seite zur anderen Seite des gesamten Projektionsbereichs des projizierten Bilds bewegt. Während dieses Bewegungsvorgangs liest der Zeilensensor 96 das projizierte Bild auf der Bilderzeugungsebene. Während der Zeilensensor 96 diese Abtastung (Vorabtastung) durchführt, werden die Ausgangssignale des Zeilensensors 96 von dem auf der Schaltungsplatine 94 befindlichen Vorverstärker verstärkt und an die in dem Abtaster 18 befindliche CPU 100 gesendet.
  • Die CPU 100 verwendet die von dem Zeilensensor 96 während dessen Vorabtastung gelieferten Bildsignale zum Durchführen einer automatischen Belichtungssteuerung oder zur Justierung einer Lichtsteuereinrichtung. Wenn beispielsweise die Ausgangspegel der Bildsignale einen vorbestimmten Einstellbereich übersteigen, wird die Taktfrequenz des Zeilensensors 96 angehoben, um die Speicherzeit für jedes Pixel in dem Zeilensensor 96 zu verringern und dadurch die Lichtempfangsmenge herabzusetzen. Ansonsten wird die Taktfrequenz des Zeilensensors 96 gesenkt, um die Menge des einfallenden Lichts zu steigern.
  • Dann führt die CPU 100 eine Korrektur durch, um die Auswirkung ungleichmäßiger oder verschiedener Kennwerte der Pixel des Zeilensensors 96 zu beseitigen (CCD-Pixel- Korrektur). In anderen Worten: ungleichmäßige Ausgangspegel verschiedener Pixel werden vorab gespeichert oder vorab festgehalten, so daß die CPU 100 den Ausgangspegel jedes Pixels beim Lesen des projizierten Bilds korrigiert.
  • Die Kantenerfassungseinrichtung 112 ermittelt eine Kante des Films 26 abhängig von den Bildsignalen, deren Ausgangspegel in der oben beschriebenen Weise korrigiert wurden. Die Lesebereichseinstelleinrichtung 114 stellt den Lesebereich c unter Bezugnahme auf die erfaßte Kante des Films 26 ein. Die Schwarzrahmenerfassungseinrichtung 116 ermittelt oder bestimmt eine schwarze Rahmenzone, die die Originalbildzone umgibt, welche in einem projizierten oder gelesenen Bild innerhalb des Lesebereichs c enthalten ist. Die Neigungserfassungseinrichtung 118 bestimmt dann den Neigungswinkel des projizierten Bilds aus dem schwarzen Rahmen.
  • Der Neigungswinkel läßt sich ermitteln, indem man den rechteckigen schwarzen Rahmen erfaßt, der im Umfangsbereich des Originalbilds erscheint. Nach dem Ermitteln des Neigungswinkels des projizierten Bilds wird der Drehrahmen 68 von dem Servomotor 88 gedreht, so daß der Neigungswinkel zu Null wird. In anderen Worten: eine Seite in Längsrichtung des Zeilensensors 96 wird in Übereinstimmung gebracht mit einer Seite des schwarzen Rahmens.
  • Nach dem Ende der oben diskutierten Vorabtastung wird die echte Abtastung durchgeführt. Die obigen beschriebenen Vorabtastvorgänge dienen vornehmlich zur Einzelbilderkennung oder zur Anpassung zwischen der Neigung des projizierten Bilds und der Neigung des Zeilensensors 96. Deshalb erfolgt das reale oder Hauptabtasten zum Lesen des Originalbilds für den Ausdruck nach der Durchführung der Vorabtastung.
  • Die reale Abtastung enthält zwei Abtastarten: die eine besteht im Lesen eines Bilds mit geringer Dichte für die Anzeige auf dem Monitor (echte Abtastung für die Anzeige), die andere besteht im Lesen eines Bilds mit hoher Dichte für den Ausdruck (echte Abtastung für den Druckvorgang). Es sei angemerkt, daß beide echte Abtastvorgänge sich nicht grundsätzlich voneinander unterscheiden, ausgenommen in der Abtastgeschwindigkeit.
  • Bei diesem realen Abtasten wird der Umschalter 110 auf die Seite B gelegt (5). Der Zeilensensor 96 ermittelt eine Abtastgeschwindigkeit zum Lesen des Bilds mit geringer Dichte, die ausreicht für die Anzeige des gelesenen Bilds auf dem Monitor. Diese Abtastgeschwindigkeit wird auch so eingestellt, daß sie dem eingestellten Vergrößerungsverhältnis entspricht. Dann wird der Zeilensensor 96 mit der Abtastgeschwindigkeit bewegt, um das Originalbild mit der geringen Dichte zu lesen oder abzutasten.
  • Das von dem Zeilensensor 96 gelesene Bild wird an die Bildverarbeitungseinrichtung 122 (5) ausgegeben und einer vorbestimmten Verarbeitung unterzogen. Bei dieser Bildverarbeitung führt die Bildverarbeitungseinrichtung 122 vorbestimmte oder erwünschte Bildverarbeitungen durch, so zum Beispiel eine Ausgangspegelkorrektur zum Korrigieren ungleichmäßiger Ausgangspegel der Pixel innerhalb des Zeilensensors 96, eine Bildvergrößerung oder -verkleinerung, eine Bildinversion, eine Negativ-Positiv-Inversion, eine Bildhervorhebung mit einer Unschärfemaskenmethode (USM), oder eine Verarbeitung zur Digitalisierung, ein Dithering oder eine Vervielfachung. Nach dem Ende des vorbestimmten Bildverarbeitungsvorgangs wird das verarbeitete Bild auf dem Monitor 12 dargestellt.
  • Bei Betrachtung des Bilds auf dem Monitor 12 kann der Benutzer oder Bediener den Ausdruck des Bilds wünschen, so daß er über die manuelle Bedieneinrichtung, beispielsweise eine Tastatur 14 oder eine Maus 14A einen Druckbefehl eingibt, so daß der Drucker 20 mit dem Drucken beginnt.
  • Entsprechend den Druckbefehlen seitens des Bedieners sendet die Bildverarbeitungseinrichtung 122 einen Befehl an die Abtaststeuereinrichtung 108, demzufolge das Bild innerhalb des gerade angezeigten Einzelbildrahmens mit hoher Dichte gelesen wird. Das gelesene Bild wird dann verarbeitet und ausgedruckt.
  • Bei einem herkömmlichen Mikrofilmabtaster oder -projektor sind die Lichtquelle 52 und die Projektionslinse 66 üblicherweise in einer horizontal umgekehrten Richtung bezüglich der Anordnung der Ausführungsform nach 3 angeordnet. Wenn also ein Mikrofilm, wie er bei dem herkömmlichen Gerät verwendet wird, bei dieser Ausführungsform eingesetzt wird, so ist das projizierte Bild ein umgekehrtes Spiegelbild. In diesem Fall kann dieses Bild elektrisch umgewandelt werden in ein korrektes Bild, was durch geeignete Bildverarbeitung geschieht, wobei diese Art der Verarbeitung einfach ist.
  • Wenn außerdem der Film 26, der bei der Ausführungsform verwendet wird, ein Negativfilm ist, ist das von dem Zeilensensor 96 zu lesende projizierte Bild ein Negativbild. Wenn ein solches Negativbild auf dem Monitor 12 dargestellt wird, ohne daß eine Bildverarbeitung stattfindet, so zeigt das Bild eine Umkehr von schwarzen und weißen Tönen (Licht und Schatten). In diesem Fall werden das höchstwertige und das niedrigstwertige Bit in den Schwarz/Weiß-Ton-Daten gegeneinander ausgetauscht, und anschließend werden die folgenden Bits in entsprechender Reihenfolge ausgetauscht. Hierdurch läßt sich die Polarität des gelesenen Bilds umkehren in ein Positivbild.
  • Wenn außerdem über den Drucker 20 ein binäres (Schwarz-/Weiß-)Bild ausgegeben werden soll, läßt sich die mehrwertige Dichte oder die Mehrton-Bildausgabe des Zeilensensors 96 unter Bezugnahme auf einen vorbestimmten Schwellenwert einer Binärumwandlung unterziehen, so daß anschließend jedes Bit des digitalisierten Bilds entweder einer logischen 1 oder einer logischen 0 entspricht. Damit kann das auf dem Negativbild aufphotographierte oder aufgezeichnete Bild als binäres Positivbild angezeigt oder ausgedruckt werden.
  • Da bei dieser Ausführungsform der Zeilensensor 96 die reale Abtastung nach der Vorabtastung ausführt, muß ein Bild innerhalb eines Zieleinzelbildrahmens mehrmals von dem Zeilensensor 96 abgetastet werden. Zur Verringerung der Verarbeitungszeit kann der Zeilensensor 96 die Vorabtastung in der einen Richtung und die reale Abtastung in Rückwärtsrichtung bezüglich der Vorabtastung durchführen. Mit einer solchen Ausgestaltung benötigt der Zeilensensor 96 keinen Rücklauf in die Ausgangsstellung beim Abtasten einer Zeile, und man kann mit dem Zeilensensor 96 ein Bild kontinuierlich lesen.
  • Wenn nur eine Hilfs- oder vertikale Abtastrichtung (Bewegungsrichtung) des Zeilensensors 96 mit fester Hauptabtastrichtung umgekehrt wird, wird das abgetastete Bild zu einem Spiegelbild verkehrt. In diesem Fall kann man das Bild optisch zu einem korrekten Bild mittels geeigneter Bildverarbeitung umwandeln. Beim Ausdrucken eines Bilds auf einen Papierbogen kann es wünschenswert sein, die Orientierung des Bilds gemäß dem Längen/Breiten-Verhältnis des Einzelbildsrahmens zu ändern, welches aus der detektierten Schwarzrahmenzone vorbestimmt ist. In diesem Fall wird bevorzugt, Bilddaten in einen Speicher einzugeben, wobei das Bild jedesmal dann um 90 Grad gedreht wird, wenn der Zeilensensor 96 das Bild liest.
  • Bei der herkömmlichen Anordnung sind zwei Bildspeicher zum Schreiben von Bilddaten aus einem Speicher in den anderen Speicher während der Drehung der Bilddaten um 90 Grad vorgesehen, wodurch sich das Problem ergibt, daß beträchtliche Speicherkapazität erforderlich ist und hierdurch die Verarbeitungszeit zunimmt. Wenn also ein Ausgangssignal des Zeilensensors 96 direkt in einen Speicher eingeschrieben wird, wobei das Signal um 90 Grad gedreht wird, wie es oben diskutiert wurde, verringert sich die erforderliche Speicherkapazität des Speichers um die Hälfte der Speicherkapazität der herkömmlichen Anordnung, wobei gleichzeitig die Verarbeitungszeit um mehrere 100 μs verringert wird.
  • Obschon die Projektionslinse 66 des Abtasters eine ortsfeste Fokussierlinse bei der obigen Ausführungsform ist, ist die Erfindung nicht auf diese Ausführungsform beschränkt. Beispielsweise kann in dem Abtaster ein automatischer Fokussiermechanismus vorgesehen sein. In diesem Fall erfolgt die automatische Fokussierung als eine der Vorverarbeitungen.
  • Die Anzeigevorrichtung 12 ist ebenfalls nicht auf einen Kathodenstrahlröhren-Monitor beschränkt, es können andere Anzeigeeinrichtungen anstelle eines solchen Monitors verwendet werden, beispielsweise eine Flüssigkristallanzeige oder eine Plasmaanzeige. In ähnlicher Weise ist die Ausgabeeinrichtung nicht auf den Drucker 20 beschränkt. Beispielsweise können von dem Mikrofilmabtaster gelesene und verarbeitete Bilder gemäß der Erfindung zu einem externen Speicher ausgegeben werden, beispielsweise zu einer magnetooptischen Platte, oder können zu einem anderen Bildprozessor übertragen werden.
  • Bei der vorliegenden Ausführungsform wird, wenn die Lampe 54 nur während der Abtastarbeit durch den Zeilensensor 96 eingeschaltet wird, das Ausmaß der Aufheizung der Lampe 54 ebenso verringert wie der Energieverbrauch. Folglich läßt sich ein Kühlsystem für die Lampe 54 vereinfachen. Die Lampe 54 kann eingeschaltet werden durch das Laden der Patrone 24 in den Abtaster 18, wobei die Ausschaltung erfolgt, wenn die Patrone 24 aus dem Abtaster 18 herausgenommen wird.
  • Wie oben im einzelnen beschrieben wurde, detektiert der Zeilensensor erfindungsgemäß eine Kante des Mikrofilms und stellt einen Bildlesebereich in jeder Hauptabtastzeile unter Bezugnahme auf die detektierte Kante ein. Selbst wenn daher eine Suchmarkierung wie zum Beispiel ein Zeichen für jedes Einzelbild des Mikrofilms vorhanden ist, kann dies nicht den Abtastvorgang abträglich beeinflussen, und der Zeilensensor kann das gesamte korrekte Bild unter Ausschließung der Markierung lesen oder abtasten.
  • Der Bildlesebereich kann unter Bezugnahme auf die erste detektierte Kante eingestellt werden, die entlang der Hauptabtastrichtung des Zeilensensors angetroffen wird, das heißt, der Bereich läßt sich auf einen gegebenen Bereich beginnend an einer Stelle einstellen, die von der als erstes ermittelten Kante in der Hauptabtastrichtung einen vorbestimmten Abstand besitzt. Wenn die Bildfläche durch Vorabtastung erfaßt wird, kann ein schwarzer Rahmen des Originalbilds innerhalb jedes Einzelbildrahmens ebenso wie ein Neigungswinkel des Schwarzrahmens aus dem Bildlesebereich ermittelt werden, indem auf die zuerst detektierte Kante Bezug genommen wird, um den Neigungswinkel des projizierten Bilds vor dem realen Abtasten zu korrigieren.

Claims (8)

  1. Mikrofilmabtaster, umfassend: einen Zeilensensor (96, 208) zum Lesen eines auf einem Einzelbild eines streifenförmigen Mikrofilms (26, 200) photographierten oder aufgezeichneten Originalbilds; eine Lesebereichseinstelleinrichtung (114, 212) zum Einstellen eines Bildlesebereichs (c) eines zu lesenden Bilds in jeder Hauptabtastzeile, wobei der Bildlesebereich einer Fläche des Bildes entspricht; und eine Bildleseeinrichtung (122, 214) zum Lesen des Originalbilds durch Empfangen von Bildsignalen innerhalb des eingestellten Bildlesebereichs derart, daß nur das Originalbild innerhalb des Zieleinzelbilds für die Ausgabe gelesen wird; gekennzeichnet durch: eine Filmkantendetektoreinrichtung (112, 210) zum Empfangen eines Ausgangssignals des Zeilensensors, erhalten durch eine Abtastung des Mikrofilms in einer Hauptabtastrichtung rechtwinklig zur Längserstreckungsrichtung des Mikrofilms, und zum Detektieren einer Breitenkante (202) des Mikrofilms in jeder Hauptabtastzeile; wobei die Lesebereichseinstelleinrichtung den Bildlesebereich (c) basierend auf dem detektierten Rand des Mikrofilms dadurch einstellt, daß der Bildlesebereich auf einen vorbestimmten Bereich eingestellt wird, der bei einem Punkt in einer vorbestimmten Entfernung beabstandet von der detektierten Kante in der Hauptabtastrichtung eingestellt wird.
  2. Mikrofilmabtaster nach Anspruch 1, bei dem die Breitenkante zunächst auf der Hauptabtastzeile durch die Filmkantendetektoreinrichtung (210) detektiert wird und der Bildlesebereich unter Bezugnahme auf die zunächst detektierte Kante (202) eingestellt wird; und wobei die Bildleseeinrichtung (214) selektiv Bildsignale innerhalb des eingestellten Bildlesebereichs in der Hauptabtastzeile aus den gesamten Bildsignalen empfängt, die von dem Zeilensensor ausgegeben werden, welche zum Detektieren der Mikrofilmkante verwendet wurden, so daß lediglich das in dem Zieleinzelbild photographierte Originalbild für die Ausgabe gelesen wird.
  3. Mikrofilmabtaster nach Anspruch 1, bei dem der Zeilensensor eine erste und eine zweite Abtastung des Mikrofilms ausführt; wobei die Filmkantendetektoreinrichtung (112) ein Ausgangssignal des Zeilensensors (96) empfängt, welches durch ein erstes Abtasten des Mikrofilms in der Hauptabtastrichtung erhalten wurde, um die Breitenkante des Mikrofilms in jeder Hauptabtastzeile zu erfassen; und wobei die Bildleseeinrichtung (122) Bildsignale innerhalb des eingestellten Bildlesebereichs in jeder Hauptabtastzeile aus den gesamten Bilddaten, die von dem Zeilensensor ausgegeben wurden, extrahiert, wobei die gesamten Bildsignale durch eine zweite Abtastung erhalten werden, so daß lediglich das in dem Einzelbild photographierte Originalbild selektiv gelesen wird, um als Ausgabebild innerhalb des Zieleinzelbilds des Mikrofilms verwendet zu werden.
  4. Mikrofilmabtaster nach Anspruch 3, weiterhin umfassend: eine Schwarzrahmen-Detektoreinrichtung (116) zum selektiven Empfangen von Bildsignalen innerhalb des eingestellten Bildlesebereichs in jeder Hauptabtastzeile aus Bildsignalen, die durch die erste Abtastung von dem Zeilensensor (96) erhalten wurden, um ein Bild zu lesen, welches repräsentiert wird durch die selektiv empfangenen Bildsignale in Form eines Bilds innerhalb des Zieleinzelbilds des Mikrofilms, und zum Detektieren einer Zone eines schwarzen Rahmens, der in einem Umfang des in dem Einzelbild aufgezeichneten Originalbilds erscheint, aus dem gelesenen Bild; eine Neigungsdetektoreinrichtung (118) zum Detektieren oder Bestimmen eines Neigungswinkels des Originalbilds in bezug auf den Zeilensensor (96), indem ein Neigungswinkel des rechteckigen Einzelbilds des Originalbilds, welches von dem schwarzen Rahmen umgeben ist, ermittelt wird; und eine Neigungskorrektureinrichtung (120) zum Korrigieren der Neigung des Originalbilds in bezug auf den Zeilensensor; wobei die Bildleseeinrichtung (122) das Originalbild, dessen Neigung korrigiert wurde, mit Hilfe einer zweiten Abtastung durch den Zeilensensor liest, so daß lediglich das Originalbild innerhalb des Zieleinzelbilds als Ausgabebilddaten gelesen wird.
  5. Steuerverfahren für einen Mikrofilmabtaster mit einem Zeilensensor (96, 208) zum Lesen eines auf einem Einzelbild eines streifenförmigen Mikrofilms (26, 200) photographierten oder aufgezeichneten Originalbilds, umfassend folgende Schritte: Abtasten des Mikrofilms in einer Hauptabtastrichtung rechtwinklig zur Längserstreckung des Mikrofilms mit dem Zeilensensor; Einstellen eines Bildlesebereichs (c) eines zu lesenden Bilds in jeder Hauptabtastzeile, wobei der Bildlesebereich einer Fläche des Bilds entspricht; und Lesen des Originalbilds durch Empfangen von Bildsignalen innerhalb des Bildlesebereichs derart, daß nur das Originalbild innerhalb des Zieleinzelbilds für die Ausgabe gelesen wird; dadurch gekennzeichnet, daß eine Breitenkante des Mikrofilms anhand eines Ausgangssignals des Zeilensensors nachgewiesen wird; und der Bildlesebereich (c) basierend auf der nachgewiesenen Kante (202) dadurch eingestellt wird, daß der Bildlesebereich auf einen vorbestimmten Bereich eingestellt wird, welcher an einem Punkt in einem vorbestimmten Abstand von der nachgewiesenen Kante (202) in Hauptabtastrichtung beginnt.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, bei dem die Breitenkante zunächst auf der Hauptabtastzeile des Zeilensensors nachgewiesen wird und der Bildlesebereich unter Bezugnahme auf die zunächst nachgewiesene Kante eingerichtet wird, und das Originalbild gelesen wird durch selektives Empfangen von Bildsignalen innerhalb des eingestellten Bildlesebereichs in der Hauptabtastzeile aus Gesamt bildsignalen, die von dem Zeilensensor ausgegeben werden, und die zum Nachweisen der Mikrofilm-Kante verwendet wurden, so daß lediglich das in dem Zieleinzelbild photographierte Originalbild für die Ausgabe gelesen wird.
  7. Steuerverfahren nach Anspruch 5, bei dem die Breitenkante nachgewiesen wird durch ein erstes Abtasten des Mikrofilms in Hauptabtastrichtung, und das Originalbild gelesen wird, indem Bildsignale innerhalb des eingestellten Bildlesebereichs in der Hauptabtastzeile aus den gesamten Bildsignalen, die von dem Zeilensensor ausgegeben wurden, extrahiert werden, wobei die gesamten Bildsignale durch eine zweite Abtastung gewonnen werden.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, weiterhin umfassend folgende Schritte: Lesen eines Bilds innerhalb des Bildlesebereichs; Detektieren einer Zone eines schwarzen Rahmens, der das Originalbild umgibt, aus dem gelesenen Bild; Bestimmen eines Neigungswinkels des Originalbilds in bezug auf den Zeilensensor durch Erfassen eines Neigungswinkels des rechteckigen Bildrahmens aus dem Originalbild innerhalb des schwarzen Rahmens; Korrigieren der Neigung des Originalbilds in bezug auf den Zeilensensor; und Ausführen einer zweiten Abtastung mit dem Zeilensensor zum Lesen des Originalbilds, dessen Neigung korrigiert wurde.
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