DE69005773T2 - Unterlagestruktur für die Druckausgleichung. - Google Patents

Unterlagestruktur für die Druckausgleichung.

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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Druckverteilungs-Stützstruktur. Solche Druckverteilungs-Stützstrukturen werden verwendet, um den Druck auf einem gestützten Körper regelmässig zu verteilen, damit eine minimale Verzerrung des Körpergewebes erhalten wird. Auf diese Art versucht man Wunden infolge Durchliegens (Dekubitus) zu verhindern.
  • Eine bekannte Druckverteilungs-Stützstruktur umfasst ein innwendig unter Druck setzbares Element, das auf der Aussenseite mit vorspringenden noppenartigen Teilen versehen ist. Diese bekannte Stützstruktur weist mehrere Nachteile auf. Infolge der komplizierten Form der vorspringenden noppenartigen Teile ist die Wartung dieser Stützstruktur, insbesondere deren Reinigung, sehr schwierig. Die für den Erhalt einer ausreichenden Festigkeit erforderliche Materialdicke macht diese bekannte Stützstruktur schwer und plump. Ausserdem umfasst eine derartige Struktur oftmals auch eine schwere Wasser- oder Gelfüllung. Im weiteren weist diese bekannte Stützstruktur den Nachteil auf, dass ein Leckrisiko besteht. Weil jedoch derartige Stützstrukturen oft bei Personen verwendet werden, die Lähmungssymptome aufweisen, wird ein solches Leck von diesen Personen in den meisten Fällen nicht bemerkt. Weitere Hilfsmittel, mit denen eine solche Stützstruktur zwecks Steuerung und Aufzeichnung des Drucks versehen ist, zum Beispiel Pumpen, machen diese Struktur kompliziert und teuer.
  • Die US-A-4.055.866 zeigt eine Druckverteilungs-Stützstruktur, die lose, in eine Umhüllung eingefüllte Elemente umfasst, welche in bezug zueinander und bezüglich der Umhüllung frei bewegbar sind, wobei jedes einzelne lose Element von einem reibungsarmen Material umgeben ist.
  • Aufgrund der Anordnung nach diesem Stand der Technik weist die Druckverteilungs-Stützstruktur mehrere wichtige Vorteile auf. Die losen Elemente greifen nur mit einer schwachen Reibungskraft miteinander und mit der Umhüllung ein. Somit können diese losen Elemente unter Einfluss einer äusseren, auf die Druckverteilungs-Stützstruktur wirkenden Kraft in bezug zueinander leicht verschoben werden. Demzufolge nehmen diese losen Elemente eine Stellung ein, in der sie einem Kräftegleichgewicht ausgesetzt sind. Die Einstellung dieses Gleichgewichts ist möglich, weil die losen Elemente in der Umhüllung eingeschlossen sind. Aufgrund dieses Kräftegleichgewichts übt die Stützstruktur, oder noch genauer die darin enthaltenen losen Elemente, einen gleichmässigen Druck auf den Körper einer sich auf der Stützstruktur befindlichen Person aus. Wenn diese Person ihre Stellung verändert, verschieben sich die losen Elemente in bezug zueinander ebenfalls, bis sich ein neues Kräftegleichgewicht einstellt. Für die Person fühlt sich das an, wie wenn die Stützstruktur eine dickflüssige Flüssigkeit enthielte. In der Praxis hat sich gezeigt, dass bei einer Verwendung der Stützstruktur nach der Erfindung keine oder fast keine Wunden infolge Durchliegens auftreten. Die gleichmässige Druckverteilung einerseits und die Abwesenheit von Scherkräften andererseits, weil sich die Umhüllung in bezug auf die losen Elemente verschieben kann, führen zu einer minimalen Verzerrung des Körpergewebes einer gestützten Person.
  • Die Stützstruktur nach diesem Stand der Technik kann nicht leck werden. Sie behält somit ihre Fähigkeiten auch dann, wenn die Umhüllung von einem scharfen Gegenstand beschädigt wird. Weiterhin hat die Stützstruktur aufgrund der gewählten Anordnung ein leichtes Gewicht, so dass ihre Handhabung einfach ist. Komplizierte Hilfsmittel, zum Beispiel Pumpen oder ähnliches, sind nicht vorhanden. Deshalb ist der Gebrauch dieser Stützstruktur einfach und auch ein Laie kann diese Stützstruktur Problemlos bedienen. Schliesslich ist die Stützstruktur dieses Standes der Technik billiger als die vorher bekannten Stützstrukturen.
  • Wie oben entsprechend der US-A-4.055.866 erwähnt, ist jedes einzelne lose Element von einem reibungsarmen Material umgeben. Aufgrund der Verwendung dieses Materials (ein an den Elementen eng befestigter Ueberzug) wird die gegenseitige Reibung zwischen den losen Elementen und die Reibung zwischen den losen Elementen und der Umhüllung weiter herabgesetzt, wodurch die auf das Körpergewebe einer gestützten Person wirkenden Scherkräfte weiter herabgesetzt werden. Ein derart erhaltenes Kräftegleichgewicht kann sogar noch verbessert werden, so dass sich eine optimale Stützung des Körpers ergibt, während der Druck äusserst gleichmässig verteilt wird.
  • Ziel der Erfindung ist, die Eigenschaften der Stützstruktur weiter zu verbessern und gleichzeitig die vorgängig erwähnten Vorteile aufrechtzuerhalten. Deshalb umfasst das Material ein taschenförmiges Kunststoffmaterial, zum Beispiel ein Nylongewebe oder ähnliches. Es ist möglich, dass dieses Material ein Nylongewebe umfasst, das mit Silicon überzogen ist ("Ballongewebe"). In einem solchen Fall kann jedes der losen Elemente in Taschen oder ähnlichem enthalten sein, die aus einem derartigen Material hergestellt sind, wodurch die gegenseitige Reibung zwischen den losen Elementen weiter herabgesetzt wird.
  • Weiter ist es von Vorteil, wenn die losen Elemente aus deformierbarem Material hergestellt sind. Dies ist per se aus der FR- A-1.488.290 bekannt, wobei aber die darin offenbarten losen Elemente nicht von einem taschenförmigen Kunststoffmaterial umgeben sind. Dieses deformierbare Material kann geschäumtes Material umfassen, zum Beispiel Polyätherschaum oder ähnliches. Infolge der Verwendung eines solchen deformierbaren Materials kann die Steifheit der Stützstruktur variiert werden. Je nach dem, ob die Stützstruktur weicher oder härter sein muss, wird ein Material verwendet, das mehr oder weniger deformierbar ist. Auf diese Art kann der Einsinkgrad einer gestützten Person gesteuert werden.
  • Von einem produktionstechnischen Standpunkt aus gesehen umfasst eine einfache Ausführung lose Elemente, die im wesentlichen würfelförmig sind. Ausserdem ist es möglich, dass die losen Elemente im wesentlichen tetraederförmig ausgebildet sind, wodurch eine optimale gegenseitige Verschiebbarkeit dieser Elemente erreicht wird.
  • Die Umhüllung kann aus einem Kunststoffmaterial hergestellt sein, zum Beispiel aus Nylongewebe oder ähnlichem. Wiederum kann ein siliconüberzogenes Nylongewebe verwendet werden. Eine derartige Umhüllung trägt zur weiteren Herabsetzung der auftretenden Scherkräfte bei.
  • Um die auftretenden Scherkräfte auf optimale Art möglichst klein zu halten, ist es möglich, dass die Umhüllung von einer Aussenhülle umgeben ist. Diese Aussenhülle, die wiederum aus einem reibungsarmen Kunststoffmaterial hergestellt sein kann, zum Beispiel aus einem Nylongewebe oder ähnlichem, ist in bezug auf die Umhüllung sehr leicht verschiebbar. Dadurch kann verhindert werden, dass auf der Haut einer gestützten Person ein sogenannter Hängematteneffekt auftritt.
  • Wenn in Uebereinstimmung mit einer andern vorteilhaften Ausführung der Stützstruktur nach der Erfindung die Umhüllung, und wahlweise die Aussenhülle, mit einer verschliessbaren Einfüllöffnung versehen ist (sind), ist es möglich, den Füllungsgrad der Stützstruktur zu variieren. Dadurch erhält man eine zusätzliche Möglichkeit, die Steifheit der Stützstruktur zu vergrössern oder zu verkleinern.
  • Die Stützstruktur nach der Erfindung, die eine Umhüllung und wahlweise eine Aussenhülle verwendet, ist im allgemeinen luftdurchlässig. Dies bedeutet, dass wenn eine Person die Stützstruktur belastet, Luft aus der Umhüllung und der Aussenhülle ausgetrieben wird, so dass die Stützstruktur teilweise abgeflacht wird. Dann wird der Körper der gestützten Person langsam in die Stützstruktur eingesenkt, so dass eine optimale Formanpassung der Stützstruktur in bezug auf den Körper erreicht wird. Wie vorgängig erwähnt ist die Stützstruktur nach der Erfindung beträchtlich billiger als die vorher bekannten Druckverteilungs- Stützstrukturen. Dies ebenfalls aufgrund der Tatsache, dass man zur Herstellung der Stützstruktur nach der Erfindung ein billiges Produktionsverfahren verwenden kann, bei dem unkomplizierte Techniken angewendet werden können, zum Beispiel Nähen und Verschweissen. Ausserdem ist es ziemlich einfach, die Form der Stützstruktur ihrem spezifischen Verwendungszweck anzupassen. In Betracht gezogen werden kann eine Verwendung bei Rollstühlen, zum Beispiel um ein gestrecktes Bein zu stützen, bei angepassten Stühlen und Lehnstühlen sowie als Kissen für Schwimmbäder, Fahrzeuge oder ähnliches. Im weiteren kann an Anwendungen auf Operationstischen, Operationsstühlen, Zahnarztstühlen und Tragbaren gedacht werden. Weil ihre Stützwirkung nahezu frei von Scherkräften ist, eignet sich die Stützstruktur nach der Erfindung äusserst gut für eine Anwendung in Zentren zur Behandlung von Verbrennungen.
  • Neben den oben erwähnten klinischen Anwendungen der Stützstruktur nach der Erfindung hat diese auch eine Anzahl nichtklinischer Anwendungen, zum Beispiel bei herkömmlichen Matratzen oder als Alternative zu Wasserbetten, wobei das unvorteilhafte schaukeln dieser Wasserbetten verhindert wird. Weiter kann man Anwendungen in Betracht ziehen, bei denen ein übermässig stabiler Sitz erforderlich ist, zum Beispiel bei Fahrzeugsitzen, Lastkraftwagensitzen oder ähnlichem.
  • Im folgenden wird die Erfindung mit Verweis auf die Zeichnung, die eine Stützstruktur nach der Erfindung darstellt, näher beschrieben. Darin zeigt:
  • Figur 1 einen Querschnitt durch eine Ausführung der Stützstruktur nach der Erfindung, die eine Kissenform aufweist, und
  • Figur 2 einen vergrösserten Querschnitt durch ein Element, wie es in der Stützstruktur entsprechend Figur 1 verwendet wird.
  • Wie aus Figur 1 klar ersichtlich ist, umfasst die Druckverteilungs-Stützstruktur eine Aussenhülle 1, die eine Umhüllung 2 umgibt. Die Aussenhülle 1 und die Umhüllung 2 sind beide mit einer verschliessbaren Einfüllöffnung 3 bzw. 4 versehen. Diese Einfüllöffnungen 3 und 4 können einen Reissverschluss oder ähnliches umfassen.
  • Die Aussenhülle 1 und die Umhüllung 2 greifen entlang ihrer gesamten Oberfläche miteinander ein, sind jedoch nicht miteinander befestigt. Wenn somit die Stützstruktur von einer Person beladen ist, kann sich die Aussenhülle 1 in bezug auf die Umhüllung 2 verschieben. Auf diese Art können Scherkräfte auf der Haut einer gestützten Person wirkungsvoll vermieden werden.
  • Innerhalb der Umhüllung 2 sind viele lose Elemente 5 vorhanden. Jedes lose Element 5 ist von einem weichen Material umgeben, das zum Beispiel wie eine Tasche 6 ausgebildet sein kann (siehe Figur 2). Diese Taschen können genäht oder geklebt sein. Weiter können diese Taschen mittels eines Schweissvorgangs oder ähnlichem erhalten werden.
  • Die losen Elemente 5 erzeugen in der Umhüllung 2 eine kompakte aber dennoch leicht deformierbare Masse, die sich sozusagen wie eine dickflüssige Flüssigkeit verhält. Weil die Taschen 6 aus einem weichen Material hergestellt sind, können sie sich in bezug zueinander leicht verschieben.
  • Ein weiches Kunststoffmaterial, zum Beispiel Nylongewebe, wird für die Aussenhülle 1, die Umhüllung 2 und die Taschen 6 bevorzugt. Die losen Elemente 5 ihrerseits können aus geschäumtem Material hergestellt sein, zum Beispiel aus Polyätherschaum oder ähnlichem. Die losen Elemente 5 können würfel- oder tetraederförmig sein, aber auch ball- oder ballonförmig, wobei im letzten Fall die Elemente mit Luft aufgeblasen werden können. Bei der Formwahl für das lose Element 5 sollte man immer die Bedingung in Betracht ziehen, dass diese losen Elemente 5 innerhalb der Umhüllung 5 in bezug zueinander leicht verschiebbar sein müssen. Die Grössen der Elemente 5 können variieren, und als vorteilhafte Grösse bei der Verwendung eines würfelförmigen Elements hat sich ein Kantenlänge von ungefähr 5 cm erwiesen.
  • Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die oben erwähnte Ausführung, die innerhalb des Bereichs der Erfindung vielfältig variiert werden kann. So ist es möglich, dass die Umhüllung und wahlweise die Aussenhülle zumindest teilweise aus elastischem Material hergestellt ist (sind). Dadurch wird eine Dämpfungswirkung erzeugt.

Claims (10)

1. Druckverteilungs-Stützstruktur mit losen Füllungselementen (5), welche in eine Umhüllung (2) eingefüllt sind, wobei die Füllungselemente praktisch frei bewegbar relativ zueinander und relativ zu der Umhüllung sind, wobei jedes der separaten, losen Füllungselemente (5) von einem Material (6) mit einem geringen Reibungskoeffizienten umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Material ein taschenartig geformtes Kunststoffmaterial ist, wie beispielsweise Nylongewebe oder ähnliches.
2. Stützstruktur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die losen Füllungselemente (5) aus doformierbaren Material hergestellt sind.
3. Stützstruktur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das deformierbare Material ein geschäumtes Material ist, wie Polyätherschaum oder ähnliches.
4. Stützstruktur nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die losen Füllungselemente (5) im wesentlichen würfelförmig oder tetraederförmig gestaltet sind.
5. Stützstruktur nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die losen Füllungselemente (5) im wesentlichen kugelförmig oder ballonförmig ausgebildet sind.
6. Stützstruktur nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung (2) aus Kunststoffmaterial hergestellt ist wie beispielsweise aus Nylongewebe oder ähnlichem.
7. Stützstruktur nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung (2) von einer Außenhülle (1) umgeben ist.
8. Stützstruktur nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenhülle aus einem Material mit geringem Reibungskoeffizienten hergestellt ist, wie auß Nylongewebe oder ähnlichem.
9. Stützstruktur nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung (2) und wahlweise die Außenhülle (1) mit einer verschließbaren Einfüllöffnung versehen ist (sind).
10. Stützstruktur nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung (2) und wahlweise die Außenhülle (1) mindestens teilweise aus elastischem Material hergestellt ist (sind).
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