HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung betrifft im allgemeinen
elektrooptische Flüssigkristallvorrichtungen und insbesondere
eine solche Vorrichtung zum Steuern des stabilen Zustandes
der molekularen Orientierung gemäß des anliegenden
Zustandes eines elektrischen Feldes an einen ferroelektrischen
Flüssigkristall. Die vorliegende Erfindung kann
beispielsweise in optischen Verschlüssen und wandmontierten
Fernsehgeräten verwendet werden.
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Als elektrooptische Vorrichtungen, die einen
Flüssigkristall verwenden, sind sogenannte elektrooptische
Vorrichtungen vom DSM-Typ, TN-Typ, G-H-Typ und STN-Typ
bekannt, die den Ausrichtungseffekt des elektrischen Feldes
einer nematischen Flüssigkristallphase verwenden, und
solche Vorrichtungen werden in der Praxis verwendet. In solch
einer Vorrichtung nimmt die mittlere Richtung der langen
Achsen der Flüssigkristallmoleküle eine bevorzugte
Orientierung in angelegten elektrischen Feldern infolge der
aerotropischen Eigenschaft der Permittivität des
Flüssigkristalls an. Da die Kopplung zwischen dem angelegten
elektrischen Feld und der aerotropischen Eigenschaft der
Permittivität bemerkenswert schwach ist, ist die elektrooptische
Ansprechzeit extrem lang, beträgt zum Beispiel einige
Millisekunden bis einige zehn Millisekunden. Zusätzlich
besitzt die Variation des Transmissionsfaktors in Bezug auf
die angelegte Spannung nicht genügend Nicht-Linearität.
Folglich gibt es aufgrund der vorerwähnten Nachteile
Beschränkungen für die Anwendungen. Dementsprechend sind
verschiedene Typen von Flüssigkristallen entwickelt worden, im
Hinblick darauf, die vorerwähnten Probleme zu eliminieren.
Ein bekannter Ansatz ist ein ferroelektrischer
Flüssigkristall, der von Meyer und anderen Personen entwickelt und im
Le Journal de Physique, 36 Vol. 1975, L-69 angekündigt
wurde. Als ein Ergebnis der von einigen Forschungsgruppen
gemachten Forschung ist bekannt geworden, daß der
Flüssigkristall drei elektrooptische Effekte besitzt. Von diesen
Effekten betreffen zwei das Ansprechen von einigen
Mikrosekunden bis zu einigen zehn Mikrosekunden, was wiederum
nützlich zum Herstellen von elektrooptischen
Hochgeschwindigkeitsflüssigkristallvorrichtungen ist, wie es
beispielsweise in der japanischen provisorischen
Patentveröffentlichung Nr. 56-107216 und der japanischen provisorischen
Patentveröffentlichung Nr. 60-195521 veranschaulicht ist,
wo die Verdrillungsstruktur des ferroelektrischen
Flüssigkristalls infolge von Kräften der Wandoberflächen
freigesetzt wird, so daß die Beziehung zwischen den
Orientierungszuständen der Flüssigkristallmoleküle, die parallel
zu den Wandoberflächen werden, gemäß der Polarität einer
angelegten Spannung variiert und ein transienter
molekularer Streuzustand, der zu der Zeit der Inversion der
Polarität eines an den ferroelektrischen Flüssigkristall
angelegten elektrischen Feldes auftritt, verwendet wird.
Andererseits betrifft der verbleibende elektrooptische Effekt
einen dritten stabilen Zustand, der in den ersten und
zweiten stabilen Zuständen der Flüssigkristallmoleküle
vorhanden ist, und zu der Zeit eines feldfreien Zustandes, der
gemäß der Richtung eines angelegten elektrischen Feldes
auftritt, wie es kurz in einer Veröffentlichung (mit dem
Titel "< "-SHAPED LAYER STRUCTURE AND ELECTRO-OPTIC
PROPERTIES IN SURFACE STABILIZED FERROELECTRIC LIQUID CRYSTAL
CELLS") in den Proceedings of the first ferroelectric
Liquid Crystal International Symposium offenbart ist. Obwohl
die Vorteile des vorerwähnten dritten elektrooptischen
Effektes für die Verbesserung der flüssigen elektrooptischen
Vorrichtung nützlich sein können, ist bis jetzt keine
Technik erschienen, die den dritten elektrooptischen Effekt
effektiv anwendet.
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Gemäß einem Aspekt der Erfindung wird eine
Flüssigkristallanzeigevorrichtung vom Matrixtyp bereit gestellt, die
aufweist:
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eine Flüssigkristallzelle mit ersten und zweiten
Elektrodensubstraten, die angeordnet sind, um parallel
zueinander zu sein, wobei die ersten und zweiten
Elektrodensubstrate n Streifenzeilenelektroden bzw. m
Streifenspaltenelektroden aufweisen, die einander zugewandt sind, um
sich in rechten Winkeln zueinander zu treffen, wobei ein
ferroelektrischer Flüssigkristall zwischen der ersten und
zweiten Elektrodensubstraten angeordnet ist, um so n mal m
Anzeigebildpunkte zu bilden; und
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eine Abtastansteuereinrichtung, die dafür ausgelegt
ist, ein Abtastsignal zu den n Streifenzeilenelektroden und
ein Datensignal zu den m Streifenspaltenelektroden zum
Abtasten, alle (1/n) der Bildebenenanzeigezeitperiode, der
entsprechenden Zeilenelektroden zu zuführen, um ein erstes
Kombinationssignal zu zuführen, um so zu bewirken, daß der
eine Anzeigebildpunkt in einen EIN-Zustand eintritt, und um
des weiteren ein zweites Kombinationssignal zu zuführen, um
so zu bewirken, daß die restlichen Anzeigebildpunkte in
einen AUS-Zustand eintreten;
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wobei der ferroelektrische Flüssigkristall drei stabile
Zustände gemäß einer anliegenden Spannung zeigt und eine
Lichttransmission mit einer Hysterese hinreichend für eine
dynamische Ansteuerung gemäß einer Zunahme oder Abnahme in
der anliegenden Spannung in einem vorbestimmten
Spannungsbereich besitzt, und wobei die Abtastansteuereinrichtung
das erste Kombinationssignal als ein Signal erzeugt, das
als eine wechselstromartige Variation von einer Spannung
unterhalb einer Referenzspannung in einem vorbestimmten
Spannungsbereich einer Polarität zu einer Spannung oberhalb
der Referenzspannung fortschreitet, und das zweite
Kombinationssignal als ein Signal erzeugt, das die
Referenzspan
nung in dem vorbestimmten Spannungsbereich einer Polarität
nicht übersteigt, und ein Gleichstrom-Kombinationsignal
zwischen den n Streifenzeilenelektroden und den m
Streifenspaltenelektroden nach der Zuführung des ersten oder
zweiten Kombinationssignals daran zuführt, wobei der
ferroelektrische Flüssigkristall eine der folgenden Strukturformen
besitzt:
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Gemäß einem weiterem Aspekt der Erfindung wird eine
Flüssigkristallanzeigevorrichtung vom Matrixtyp
bereitgestellt, die aufweist:
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eine Flüssigkristallzelle mit ersten und zweiten
Elektrodensubstraten, die angeordnet sind, um parallel
zueinander zu sein, wobei die ersten und zweiten
Elektrodensubstrate n Streifenzeilenelektroden bzw. m
Streifenspaltenelektroden aufweisen, die einander zugewandt sind, um sich
in rechten Winkeln zueinander zu treffen, wobei ein
ferroelektrischer Flüssigkristall zwischen den ersten und
zweiten Elektrodensubstraten angeordnet ist, um so n mal m
Anzeigebildpunkte zu bilden; und
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eine Ansteuersteuereinrichtung, die eingerichtet ist,
um ein zeilensequentielles Abtastsystem durchzuführen, das
nacheinander ein Abtastsignal zu den n
Streifenzeilenelektroden zuführt und gleichzeitig ein Licht- oder
Dunkel-Datensignal parallel zu den m Streifenspaltenelektroden
zuführt;
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wobei der ferroelektrische Flüssigkristall von einem
ersten stabilen Zustand zu einem zweiten stabilen Zustand
oder von dem zweiten stabilen Zustand zu dem ersten
stabilen Zustand gemäß einer Zunahme oder Abnahme in einer
anliegenden Spannung in einem vorbestimmten Spannungsbereich
einer Polarität wechselt und eine
Transmittierte-Lichtmenge-Zu-Spannung-Eigenschaft bzw.
Transmittierte-Lichtmenge-Zu-Spannung-Kennlinie mit einer Hysterese zeigt, die
die transmittierte Lichtmenge des ferroelektrischen
Flüssigkristalls gemäß der Zunahme oder Abnahme in der
anliegenden Spannung erhöht oder erniedrigt, und des weiteren
von dem ersten stabilen Zustand zu einem dritten stabilen
Zustand oder den dritten stabilen Zustand zu dem ersten
stabilen Zustand gemäß einer Zunahme oder Abnahme der
anliegenden Spannung in einem Spannungsbereich umgekehrter
Polarität wechselt und eine Transmittierte-Lichtmenge-Zu-
Spannung-Eigenschaft bzw. Transmittierte-Lichtmenge-Zu-
Spannung-Kennlinie mit einer Hysterese zeigt, die die
transmittierte Lichtmenge in Übereinstimmung damit erhöht oder
erniedrigt, und wobei die Ansteuersteuereinrichtung, für
eine erste Periode in dem zeilensequentiellen Abtasten, ein
Kombinationssignal aus dem Abtastsignal und dem
Licht-Datensignal erzeugt, um so eine Wellenform zu besitzen, die
den O-Pegel und einen Pegel mehr als jenen einer
Sättigungsspannung für den Wechsel von dem ersten stabilen
Zustand zu dem zweiten stabilen Zustand enthält, und ein
Kombinationssignal aus dem Abtastsignal und dem
Dunkel-Datensignal erzeugt, um so eine Wellenform zu besitzen, die den
O-Pegel und einen Pegel weniger als jenen einer
Sättigungsspannung für den Wechsel von dem ersten stabilen Zustand zu
dem zweiten stabilen Zustand enthält, und, nach der
Zuführung der beiden Kombinationssignale, ein Signal mit einer
Wellenform zuführt, die einen Pegel niedriger als jenen
einer Schwellwertspannung für den Wechsel von dem ersten
stabilen Zustand zu dem zweiten stabilen Zustand und höher
als jenen einer Schwellwertspannung für den Wechsel von dem
zweiten stabilen Zustand zu dem ersten stabilen Zustand
enthält, und des weiteren für eine zweite Periode ein
Kombinationssignal aus dem Abtastsignal und dem
Licht-Datensignal erzeugt, um so eine Wellenform zu besitzen, die den 0-
Pegel und einen Pegel mehr als jenen einer
Sättigungsspannung für den Wechsel von dem ersten stabilen Zustand zu dem
dritten stabilen Zustand enthält, und ein
Kombinationssignal aus dem Abtastsignal und dem Dunkel-Datensignal
erzeugt, um so eine Wellenform zu besitzen, die den O-Pegel
und einen Pegel weniger als jenen einer Sättigungsspannung
für den Wechsel von dem ersten stabilen Zustand zu dem
dritten stabilen Zustand enthält, und, nach der Zuführung
der Kombinationssignale, ein Signal mit einer Wellenform
zuführt, die einen Pegel niedriger als jenen einer
Schwellwertspannung für den Wechsel von dem ersten stabilen
Zustand zu dem dritten stabilen Zustand und höher als jenen
einer Schwellwertspannung für den Wechsel von dem dritten
stabilen Zustand zu dem ersten stabilen Zustand enthält,
wobei der ferroelektrische Flüssigkristall eine der
folgenden Strukturformeln besitzt:
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Die Aufgabe und die Merkmale der vorliegenden Erfindung
werden leichter aus der folgenden ausführlichen
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen in Verbindung mit
den beigefügten Zeichnungen offensichtlich werden, die
zeigen:
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Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht, die eine
Anordnung einer elektrooptischen Flüssigkristallvorrichtung
gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
zeigt;
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Die Fig. 2A bis 2C sind Veranschaulichungen zum
Beschreiben der Orientierungszustände von
Flüssigkristallmolekülen in der Vorrichtung von Fig. 1;
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Fig. 3 ist ein Spannung-Wellenform-Diagramm, das die
Beziehung zwischen der Spannung und dem Transmissionsfaktor
in dem Flüssigkristall von Fig. 2 zeigt;
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Fig. 4 zeigt eine Variation des Transmissionsfaktors,
wenn die Spannung der Fig. 3 an den Flüssigkristall der
Fig. 2 angelegt wird;
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Fig. 5 ist eine Veranschaulichung, die die Beziehung
zwischen der Spannung und dem Transmissionsfaktor in dem
Flüssigkristall von Fig. 2 zeigt;
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Fig. 6 ist ein charakteristisches Diagramm, das die
Beziehung zwischen der Ansprechzeit und der Temperatur in dem
Flüssigkristall von Fig. 2 zeigt;
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die Fig. 7 und 8 zeigen den Transmissionsfaktor und
den Polarisationsstrom in Bezug auf eine
Dreieckswellenspannung bei verschiedenen Temperaturen;
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Fig. 9 zeigt ein Anordnung der elektrooptischen
Flüssigkristallvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung;
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Fig. 10 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht, die
eine Flüssigkristallzelle der Vorrichtung von Fig. 9 zeigt;
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Fig. 11 ist eine Veranschaulichung zum Beschreiben der
Beziehung zwischen dem Transmissionsfaktor und der
angelegten Spannung in einem ferroelektrischen Flüssigkristall;
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Fig. 12 zeigt eine detaillierte Anordnung eines
Logikschaltkreises eines Zeilansteuerschaltkreises der
Vorrichtung von Fig. 9;
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Fig. 13 zeigt eine detaillierte Anordnung eines
Logikschaltkreises eines Spaltenansteuerschaltkreises der
Vorrichtung von Fig. 9;
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die Fig. 14 und 15 sind Ausgabewellenformdiagramme
zu beschreiben der Arbeitsweisen der Schaltkreise der
Fig. 12 und 13;
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Fig. 16 ist eine Veranschaulichung zum Beschreiben der
Signale, die an die Vorrichtung von Fig. 9 zugeführt werden
sollen;
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Fig. 17 ist eine vergrößerte Veranschaulichung der
Zeilenelektroden und Spaltenelektroden;
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Fig. 18 ist eine Veranschaulichung zum Beschreiben der
an die Flüssigkristallzelle angelegten Signale;
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die Fig. 19a bis 19c sind graphische Diagramme, die
die Beziehung zwischen dem Transmissionsfaktor und der
Wellenzahl zeigen;
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Fig. 20 zeigt eine Anordnung einer weiteren
elektrooptischen Flüssigkristallvorrichtung gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
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Fig. 21 ist eine Veranschaulichung zum Beschreiben der
Beziehung zwischen der anliegenden Spannung und der
Lichttransmission in einem ferroelektrischen Flüssigkristall;
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Fig. 22 zeigt eine detaillierte Anordnung eines
Referenzsignalerzeugungsschaltkreises der Vorrichtung von Fig.
20;
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Fig. 23 zeigt eine detaillierte Anordnung eines
Logikschaltkreises eines Zeilenansteuerschaltkreises der
Vorrichtung von Fig. 20;
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Fig. 24 zeigt eine detaillierte Anordnung eines
Logikschaltkreises eines Spaltenansteuerschaltkreises der
Vorrichtung von Fig. 20;
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die Fig. 25 und 26 zeigen Signalwellenformen zum
Beschreiben der Arbeitsweise der Vorrichtung von Fig. 20;
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Fig. 27 zeigt die Zeitsteuerungen der Signale, die an
die Flüssigkristallzelle angelegt werden sollen;
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Fig. 28 ist eine vergrößerte Ansicht, die die
Zeilenelektroden und Spaltenelektroden zeigt;
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Fig. 29 ist ein Signalwellenformdiagramm zum
Beschreiben der Arbeitsweise der Vorrichtung von Fig. 20;
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die Fig. 30 und 31 sind graphische
Veranschaulichungen des Transmissionsfaktors und des
Polarisationsinversionsstroms in einem Flüssigkristall;
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Fig. 32 ist eine Veranschaulichung zum Beschreiben der
spontanen Polarisation, die drei Transmissionszustände in
verschiedenen Flüssigkristallmaterialien zeigt;
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Fig. 33 zeigt die spontane Polarisation auf der
Grundlage der Temperatur;
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Fig. 34 ist eine graphische Veranschaulichung des
Transmissionsfaktors und des Polarisationsstroms in Bezug
auf eine Dreieckswellenspannung in einem Flüssigkristall;
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Fig. 35 zeigt Orientierungszustände von
Flüssigkristallmolkülen;
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Fig. 36 zeigt Meßdaten der Lichttransmission; und
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Fig. 37 zeigt Meßdaten der Lichttransmission eines
Flüssigkristalls;
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die Tabellen 1 bis 6c zeigen
Flüssigkristallmaterialien, die in der Vorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet werden sollen.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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In Fig. 1 ist eine Struktur einer elektrooptischen
Flüssigkristallvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung veranschaulicht. In Fig. 1 ist,
zwischen den zwei Elektrodensubstraten 1, 2, die angeordnet
sind, um parallel zueinander zu sein und die mit einem
räumlichen Abstand von 2 Mikrometern (zum Beispiel) von
einander angeordnet sind, ein ferroelektrisches
Flüssigkristallnmaterial 6 mit einer spontanen Polarisation von
wenigstens 50 nC/cm² versiegelbar angeordnet. Als das
ferroelektrische Flüssigkristallmaterial 6 kann ein
Flüssigkristall (TFHPOBC) mit der folgenden Strukturformel
verwendet werden.
[4-(1-Trifluormethylheptoxycarbonylphenyl)-4'-octylbiphenyl-4-carboxylat]
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Wenn der Phasenübergang dieser Verbindung mittels der
Differentialthermoanalyse (DSK) und Beobachtung der Textur
unter einem Polarisationsmikroskop gemessen wird, ist das
Ergebnis, wie es bei Nr. 7 von Tabelle 6 veranschaulicht
ist, wobei Cry eine Kristallphase repräsentiert, S*(3) eine
chirale Phase smektisch C (3 Zustände) bezeichnet, S*c eine
chirale Phase smektisch C (2 Zustände) bezeichnet, SA eine
Phase smektisch A darstellt und Iso eine isotrope flüssige
Phase ist.
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Das Elektrodensubstrat 1 weist, wie in Fig. 1 gezeigt,
eine Elektrode 1a auf, die aus einer transparenten
leitfähigen dünnen Schicht hergestellt wird, die aus einem
Indiumoxid, einem Zinnoxid oder dergleichen besteht, wobei die
Elektrode 1a entlang der inneren Oberfläche einer
transparenten Basis 1c angeordnet wird, die aus einem
transparenten Glas oder einem transparenten Kunstharz besteht. Ein
weiteres Elektrodensubstrat 2 besitzt dieselbe Struktur wie
das Elektrodensubstrat 1. Auf den inneren Oberflächen der
transparenten Elektroden 1a und 2a, die leitfähige dünne
Schichten sind, werden dünne Orientierungsschichten 1b und
2b, die dünne Polymerschichten sind, angeordnet, für die
ein Orientierungsprozeß gemacht wird, um zu bewirken, daß
die Flüssigkristallmoleküle parallel zu den Substraten
sind. Zum Beispiel können als die dünnen
Orientierungsschichten zum Erreichen einer normalen Orientierung (drei
Zustände) einige (mit "gut" markiert) der in den Tabellen 1
bis 4 gezeigten Polyimidkunstharze oder Polyamidkunstharze
verwendet werden. Im Hinblick auf die dünnen
Orientierungsschichten, die in Tabelle 3 bei den Nummern 10, 12 und in
Fig. 5 bei der Nr. 18 angezeigt sind, sind IR-Diagramme
(einschließlich der Viskosität) in den Fig. 19A bis 19B
veranschaulicht. Zusätzlich ist es ebenfalls angebracht,
für die Orientierung des Flüssigkristalls, die
Elektrodensubstrate mit einem allgemein bekannten Reibeprozeß zu
beaufschlagen, einer schrägen Ablagerung von einem
Siliziumoxid oder dergleichen auf den Oberflächen, einem Prozeß
mittels eines oberflächenaktiven Agens und anderes.
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Die Elektrodensubstrate 1 und 2 werden kombiniert, um
parallel zueinander zu sein, so daß der Flüssigkristall in
einer Richtung angeordnet ist. Danach wird das durch die
oben erwähnte Formel (1) ausgedrückte ferroelektrische.
Flüssigkristallmaterial aufgeheizt, um zu einer isotropen
Phase zu werden, die wiederum zwischen die
Elektrodensubstrate 1 und 2 injiziert wird, bevor die gesamte
Flüssigkristallzelle langsam in Einheiten von 0,1 bis 1,0ºC
pro Minute zu der chiralen Phase smektisch C gekühlt wird.
Die ferroelektrischen Flüssigkristallmoleküle 13a, die als
Ergebnis von solch einem Kühlen in die chirale Phase
smektisch C übergehen, sind wie in Fig. 2A gezeigt orientiert,
wegen einer großen spontanen Polarisation des
Flüssigkristallmoleküls selbst und der Ordnung des
Flüssigkristalls. Hier sind die Polarisationsachsen der
Polarisationsplatten 4 und 5, die an den Außenseiten der
Elektrodensubstrate 1 und 2 bereitgestellt sind, so angeordnet,
daß sie senkrecht dazu sind. Weiterhin bildet ein
Polarisator (P) der Polarisationsplatte einen Winkel von 0º (180º)
mit der Richtung der langen Achse des
Flüssigkristallmoleküls im feldfreien Zustand. Mit den transparenten
Elektroden 1a und 2a ist eine externe Stromquelle 3 verbunden, die
einen Ansteuerschaltkreis aufweist, die den Flüssigkristall
mit einer Spannungswellenform beaufschlagt, die im
folgenden beschrieben werden wird.
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Die Arbeitsweise der Vorrichtung mit der oben erwähnten
Anordnung wird unter Bezugnahme auf die Fig. 2A, 2B und
2C beschrieben werden, wobei die Illustrationen auf der
jeweils linken Seite von der Vorderseite der Vorrichtung
gesehen werden, und die Illustrationen auf der jeweils
rech
ten Seite von der Seite der Vorrichtung sind. Ohne Feld
sind die Flüssigkristallmoleküle 13a entlang der
Normallinie der smektischen Schicht 10a angeordnet, um einen in
Fig. 2A veranschaulichten Orientierungszustand anzunehmen.
In diesem Beispiel ist die spontane Polarisation des
Flüssigkristallmoleküls in der oberen Hälfte dieser Vorrichtung
(Zelle) in der linken Richtung (oder rechten Richtung) und
in der unteren Hälfte dieser Vorrichtung in der rechten
Richtung (oder linken Richtung) gerichtet. D. h., falls eine
Beschreibung in Begriffen eines Kegels gemacht wird, auf
dem sich das ferroelektrische Flüssigkristallmolekül bewegt
(rechte Illustration von Fig. 2A), dann ist das Molekül in
dem Bereich der oberen Hälfte der Zelle über (oder unter)
dem Kegel und in dem Bereich der unteren Hälfte der Zelle
unter (oder über) dem Kegel positioniert, und der
Multiplikationswert der spontanen Polarisationen wird beim
Summieren entlang der Richtungen der Dicke der Zelle zu Null.
Zweitens, als Antwort bzw. Reaktion auf das Anlegen eines
elektrischen Feldes, das ausreicht, um den Flüssigkristall
von der vorderen Oberfläche zu der hinteren Oberfläche des
Blatt Papiers zu bewegen (oder zu rotieren), fällt die
Richtung 10b der spontanen Polarisation des
Flüssigkristallmoleküls mit der Richtung 200 des elektrischen
Feldes zusammen. Folglich werden die Flüssigkristallmoleküle
wie in Fig. 2B gezeigt re-orientiert. Zu diesem Zeitpunkt
macht dass Flüssigkristallmolekül einen Kippwinkel 0 in
Bezug auf die Normallinie der Schicht. Zum Beispiel beträgt
der Kippwinkel des durch die oben erwähnte Formel (1)
ausgedrückten ferroelektrischen Flüssigkristallmaterials 10º
bis 31º in dem Temperaturbereich von 70º bis 110º.
Andererseits, als Antwort auf das Anlegen eines elektrischen
Feldes, das hinreicht, das Flüssigkristallmolekül von der
hinteren Seite zu der vorderen Seite des Blatt Papiers zu
rotieren, fällt die Richtung 10b der spontanen Polarisation
mit der Richtung 200 des elektrischen Feldes zusammen, was
dazu führt, daß das Flüssigkristallmolekül wie in Fig. 2C
gezeigt re-orientiert ist. In diesem Fall macht das
Flüs
sigkristallmolekül einen Kippwinkel von -θ in Bezug auf
die Schichtnormallinie. Dementsprechend kann die optische
Achse des Flüssigkristalls geändert werden, um drei
Zustände gemäß der Polarität der Größe des angelegten
elektrischen Feldes einzunehmen.
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Solch drei Zustände des Flüssigkristalls können für
eine elektrooptische Vorrichtung verwendet werden, wobei
dieser zwischen einem Paar von Polarisationsplatten 4 und 5
angeordnet ist. Zum Beispiel, wie in Fig. 2A gezeigt, wird
der Polarisator (P) der Polarisationsplatte so
bereitgestellt, daß er in Bezug auf die Richtungen der langen Achse
des Flüssigkristallmoleküls einen Winkel von 0º bildet, und
in diesem Zustand, nachdem sie durch den Polarisator (P)
hindurch gegangen ist, durchdringt die lineare Polarisation
den Flüssigkristall, während sie von einem Analysator (A)
abgeschnitten wird, wodurch in einen Dunkel-Zustand
eingetreten wird. Weiterhin, in dem Fall von Fig. 2B, in dem ein
elektrisches Feld von der Vorderseite zu der Rückseite des
Blatt Papiers angelegt ist, führt Licht, das durch den
Polarisator (P) hindurchgeht, im allgemeinen zu einem
elliptisch polarisierten Licht infolge des
Doppelbrechungseffekts des Flüssigkristalls. Die Komponente dieses Lichts
durchdringt den Analysator (A), wodurch in einen
Licht-Zustand eingetreten wird. Zusätzlich, in dem Fall von Fig.
2C, in dem das elektrische Feld von der Rückseite zu der
Vorderseite des Blatt Papiers angelegt ist, wird das Licht,
das durch den Polarisator hindurchgeht, im allgemeinen ein
elliptisch polarisiertes Licht infolge des
Doppelbrechungseffekts des Flüssigkristalls. Auf ähnliche Weise
durchdringt die Komponente dieses Licht den Analysator (A), was
zu einem Licht-Zustand führt.
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Eine Beschreibung wird im folgenden im Hinblick auf
eine Spannung-Zu-Transmission-Kurve in dieser Vorrichtung
gegeben werden. Die Polarisationsachse des Polarisators (P)
wird angeordnet, um einen Winkel von 0º mit der Richtung
der langen Achse des Moleküls zur Zeit der Feldfreiheit zu
bilden, und eine Schwelle wird als eine Spannung bestimmt,
die erzeugt wird, wenn die Helligkeit eine relative
Änderung von 10% erfährt. Fig. 3 zeigt eine
Spannungswellenform, die für eine Messung verwendet wurde, wo die Breite
des beaufschlagten Puls i Millisekunden ist und die
Beaufschlagung des Puls in regelmäßigen Intervallen gemacht
wird. Fig. 4 zeigt eine optische Antwort zu dieser Zeit.
Während der Zustand dunkel bei Feldfreiheit ist, wird der
Zustand licht (hell) während der Beaufschlagung eines
elektrischen Feldes. Fig. 5 ist eine Veranschaulichung, die
gemacht wurde, indem Lichttransmissionsfaktoren auf der Basis
bzw. in Abhängigkeit von der Spannung während des Anlegens
des elektrischen Feldes graphisch aufgetragen wurden. Wenn
die Spannung von 0 (V) erhöht wird, wenn die Spannung den
Schwellwert 1 übersteigt, wechselt der Zustand schnell von
dunkel zu licht und kommt dann zur Ruhe. Weiterhin, wenn
die Spannung erniedrigt wird, wechselt der Zustand von
licht zu dunkel bei einem Schwellwert 2 nachdem man durch
die Schwelle 1 zu der Zeit der zunehmenden Spannung
hindurch gegangen ist. Zusätzlich, gemäß einer weiteren
Abnahme der Spannung, wechselt der Zustand von dunkel zu licht
bei einem Schwellwert 3 und kommt dann zur Ruhe. Danach,
wenn die Spannung erhöht wird, wechselt der Zustand von
licht zu dunkel bei einem Schwellwert 4 nachdem man durch
die Schwelle 3 zu der Zeit der abnehmenden Spannung
hindurchgegangen ist. Folglich ist es klar, daß es
verschiedene Schwellen und Hysterese gibt.
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Eine Messung ist im Hinblick auf die
Temperaturabhängigkeit der Ansprechgeschwindigkeit dieser Vorrichtung
durchgeführt worden, die das durch die oben erwähnte Formel
(1) ausgedrückte ferroelektrische Flüssigkristallmaterial
verwendet. Die Ansprechzeit ist definiert als eine Zeit,
die es braucht, bis der Lichttransmissionsfaktor nach dem
Beaufschlagen bzw. Anlegen einer Spannung bis zu 90%
variiert ist. Die zu messende Spannungswellenform ist eine
qua
dratische Welle und die Spannung beträgt 30 (V). Fig. 6
zeigt die Temperaturabhängigkeit der Geschwindigkeit des
Ansprechens, was eine hohe Ansprechzeit im Bereich von
Mikrosekunden ist.
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Weiterhin, im Bezug auf die Orientierung des
Flüssigkristallmoleküls, wird der bei Feldfreiheit in einem
konventionellen ferroelektrischen Flüssigkristall beobachtete
Verdrillungszustand nicht gesehen und nur ein stabiler
Orientierungszustand wird beobachtet. Sogar falls er einmal
gekühlt wird, um so in einen Kristallzustand einzutreten,
um eine chirale Phase smektisch C zu erhalten, ist es
möglich, die Orientierung der früheren chiralen Phase
smektisch C zu reproduzieren.
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Obwohl in der oben beschriebenen Ausführungsform der
Polarisator (P) der Polarisationsplatte angeordnet ist, um
einen Winkel von 0º (180º) in Bezug auf die Richtung der
langen Achse des Moleküls zu bilden, ist es ebenfalls
geeignet, daß der Winkel 22,5º, 45º, 90º und andere beträgt.
Zum Beispiel, in dem Fall eines Winkels von 22,5º, wird der
Dunkel-Zustand in einer Richtung des elektrischen Feldes
und der Licht-Zpstand in einer anderen Richtung des
elektrischen Feldes eingenommen, und Feldfreiheit bewirkt den
grauskalierten Zustand.
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Bei dieser Anordnung (22,5º) ist die molekulare
Orientierung der drei Zustände mittels des Transmissionsfaktors
für eine Dreieckswellenspannung und einen
Polarisationsstrom bestätigt worden. Die bei der Messung verwendete
Spannungswellenform ist eine Dreieckswellenspannung von
±30 (V) und 10 (Hz). Die Fig. 7 und 8 zeigen den
Transmissionsfaktor und Polarisationsinversionsstrom bei
zwei Temperaturen beim Anlegen dieser Wellenform. In den
Fig. 7 und 8 stellt (a) eine angelegte
Spannungswellenform dar, (b) bezeichnet einen Transmissionsfaktor und (c)
repräsentiert eine Polarisationsstromwellenform. In Bezug
auf (b) wird der Dunkel-Zustand ganz klar im Minus-Bereich
eingenommen, der grauskalierte Licht-Zustand wird ganz klar
im Bereich von Null Volt eingenommen, und der Licht-Zustand
wird deutlich im Plus-Bereich eingenommen. Andererseits, in
Bezug auf (c), erscheinen die entsprechenden Maxima der
Polarisationsstromwellenformen in Übereinstimmung mit den
vorerwähnten Zustandsänderungen.
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Im folgenden wird eine Beschreibung im Hinblick auf
eine Anzeigevorrichtung vom Matrixtyp gemacht werden, die
einen Flüssigkristall mit einer Hysterese verwendet. Die in
Fig. 9 gezeigte Flüssigkristallanzeigevorrichtung vom
Matrixtyp ist mit einer Flüssigkristallzelle 10 vom Matrixtyp
ausgestattet, die, wie in Fig. 10 gezeigt, ein Paar von
Elektrodensubstraten 11 und 12 aufweist, die bereitgestellt
sind, um parallel zueinander mit einem Spalt von 1 bis 10
Mikrometern (zum Beispiel) zu sein, und zwischen diesen
Elektrodensubstraten 11 und 12 versiegelt eingeschlossen
ist ein Trifluoroctoxycarbonylphenyl-4'-octylbiphenyl-4-
carboxylat (was als TFOPOBC bezeichnet werden wird) 13, und
an den Außenseiten der Elektrodensubstrate 11 und 12 sind
Polarisationsplatten 14 und 15 angeordnet, deren
Polarisationsachsen normal zu den Elektrodensubstraten 14 und 15
sind.
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Weiterhin bilden die entsprechenden Kreuzungsbereiche
zwischen den entsprechenden Zeilenelektroden X1 bis Xn und
entsprechenden Spaltenelektroden Y1 bis Yn, zusammen mit
den entsprechenden ferroelektrischen
Flüssigkristallbereichen, die bei diesen entsprechenden Kreuzungsbereichen
vorhanden sind, Bildpunkte (1, 1), ...... (1, m),
(2, 1), ...... (n, m). Die Polarisationsachsen der
Polarisationsplatten 14 und 15 werden in Verbindung mit der
Molekülorientierungsachse des ferroelektrischen
Flüssigkristalls bestimmt. D. h., wenn eine geeignete Spannung von
- Polarität zwischen den Zeilenelektroden und den
Spaltenelektroden angelegt ist, mit einem möglichen
Molekülorien
tierungszustand des ferroelektrischen Flüssigkristalls,
dann nehmen die Anzeigebildpunkte Zustände an, die Licht
hindurchlassen können (d. h., EIN-Anzeigezustand).
Andererseits, wenn eine geeignete Spannung unterhalb einer
Schwelle zwischen den Zeilenelektroden und den Spaltenelektroden
angelegt ist, mit einem möglichen molekularen
Orientierungszustand des ferroelektrischen Flüssigkristalls, dann
nehmen die Anzeigebildpunkte Zustände ein, so daß kein
Licht durchdringt (d. h., AUS-Anzeigezustand). Hier ist an
der Rückseite der Polarisationsplatte 14 eine Lichtquelle,
nicht gezeigt, bereitgestellt, die Licht auf dieselbe
Polarisationsplatte 14 projiziert.
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Zusätzlich ist die Flüssigkristallanzeigevorrichtung,
wie in Fig. 9 gezeigt, mit einem Schaltkreis 20 zum
zeilensequentiellen Abtasten ausgestattet, einem
Rücksetzpulserzeugungsschaltkreis 30, der mit dem Schaltkreis 20 zum
zeilensequentiellen Abtasten verbunden ist, dem
Zeilenansteuerschaltkreis 40 und Spaltenansteuerschaltkreis 50, die
jeweils mit dem Schaltkreis 20 zum zeilensequentiellen
Abtasten und dem Rücksetzpulserzeugungsschaltkreis 30 gekoppelt
sind. Der Schaltkreis 20 zum zeilensequentiellen Abtasten
weist einen Nun-Lese-Speicher (ROM) 21 und einen mit dem
ROM 21 verbundenen Kontroller 22 auf. Der ROM 21 ist dafür
ausgelegt, im voraus Anzeigedaten zu speichern, die
vorbestimmte Anzeigeinhalte repräsentieren, die auf einer
Flüssigkristallzelle 10 angezeigt werden sollen. Diese
Anzeigedaten bestehen aus Zeilenelektrodenanzeigedaten, die zu
irgendeiner der entsprechenden Zeilenelektroden der
Flüssigkristallzelle 10 eingegeben werden sollen, und
Spaltenelektrodenanzeigedaten, die zu irgendeiner der entsprechenden
Spaltenelektroden der Flüssigkristallzelle 10 eingegeben
werden sollen. Der Kontroller 22 erzeugt nacheinander einen
Synchronpuls LP, einen Einzelbildpuls a (siehe Fig. 14) und
einen Schiebetaktpuls SP, und erzeugt nacheinander einen
Datenpuls Px entsprechend den Zeilenelektrodenanzeigedaten
des ROMs 21 und weiter einen Datenpuls Py entsprechend den
Spaltenelektrodenanzeigedaten des ROMs 21.
-
Der Rücksetzpulserzeugungsschaltkreis 30 weist einen
monostabilen Kippschaltung-IC (zum Beispiel, 74HC123) und
so weiter zum Erzeugen, mit einem niedrigen Pegel, eines
Rücksetzpulses b mit einer erwünschten Pulsbreite synchron
mit dem Anstieg des von dem Kontroller 22 erzeugten
Einzelbildpulses a auf. Weiterhin wird dieser Rücksetzpuls b als
ein Wartesignal zu dem Kontroller 22 ausgegeben und in die
Zeitsteuerung für ein sequentielles Normallinienabtasten
eingefügt. Der Kontroller 22 hält alle Funktionen an,
während sich der Rücksetzpuls in dem Tiefpegelzustand
befindet, und beginnt Signale als Reaktion auf den in den
Hochpegelzustand eintretenden Rücksetzpuls b zu erzeugen.
-
Eine Anordnung der Flüssigkristallzelle wird im
folgenden ausführlich beschrieben werden. Das Elektrodensubstrat
11 wird, wie in Fig. 10 gezeigt, so konstruiert, daß
transparente leitfähige dünne Schichten 11b, die aus Indiumoxid
oder Zinnoxid bestehen, vorstehend entlang der inneren
Oberfläche einer transparenten Glasplatte 11a ausgebildet
sind, so daß sie nach oben und unten beabstandet und in den
linken und rechten Richtungen parallel zueinander sind, um
n Zeilenelektroden X1, X2, ......, Xn zu bilden.
Gleichermaßen ist das Elektrodensubstrat 12, wie in Fig. 10
gezeigt, so konstruiert, daß transparente leitfähige
Schichten 12b, die aus Indiumoxid oder Zinnoxid bestehen, entlang
der inneren Oberfläche einer transparenten Glasplatte 12a
angeordnet sind, so daß sie in den linken und rechten
Richtungen voneinander beabstandet sind, um die m
Spaltenelektroden Y1, Y2, ......, Y zu bilden, die vorstehend
ausgebildet sind, um normal zu den n Zeilenelektroden X1, X2,
......, Xn zu sein. Zusätzlich sind auf den inneren
Oberflächen der leitfähigen dünnen Schichten 11b und 12b dünne
Polymerschichten 16 und 17 aus Polyimid, Polyamid oder
dergleichen bereitgestellt. Oberflächen der dünnen
Polymer
schichten 16 und 17 sind mittels Reiben verarbeitet, so daß
die ferroelektrischen Flüssigkristallmoleküle 13a parallel
zu dem oberen Substrat und unteren Substrat angeordnet und
senkrecht zu der Normallinie P sind. Ebenfalls geeignet ist
es, an Stelle der dünnen Polymerschichten 16 und 17 dünne
Schichten wie zum Beispiel schräg abgelagerte dünne
Schichten aus Siliziumoxid oder die eine wie ein Einkristall zu
verwenden.
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Um den ferroelektrischen Flüssigkristall 13 in der
Flüssigkristallzelle 10 zu versiegeln, wird zuerst die
Reiberichtung der hochmolekularen dünnen Schichten 16 und 17
so angeordnet, daß sie durch das Zentrum zwischen den
entsprechenden inneren Oberflächen der beiden leitfähigen
dünnen Schichten 11b und 12b hindurchgeht, und die beiden
Elektrodensubstrate 11 und 12 werden kombiniert, um
parallel zu einer Mittellinie zu sein, die parallel zu den
beiden leitfähigen dünnen Schichten 11b und 12b ist (d. h.,
senkrecht zu der Normallinie P). Danach wird der
ferroelektrische Flüssigkristall geheizt, um eine isotrope flüssige
Phase zu werden, die wiederum zwischen die beiden
Elektrodensubstrate 11 und 12 mittels des Kapillarphänomens
injiziert wird, und die gesamte Flüssigkristallzelle 10 wird
allmählich um 0,1 bis 1,0ºC pro Minute gekühlt, so daß der
ferroelektrische Flüssigkristall 13 gekühlt wird, um die
Phase smektisch C zu werden.
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Als ein Ergebnis solch eines Kühlens ist der
ferroelektrische Flüssigkristall 13, der eine smektische
Schichtkonfiguration ist, entlang der Reiberichtung der dünnen
Polymerschichten 16 und 17 orientiert, und, wie in Fig. 11
gezeigt, die smektische Schicht ist geknickt, so daß sie "< "-
geformt ist. Zu diesem Zeitpunkt ist das ferroelektrische
Flüssigkristallmolekül 13a, wie in Fig. 2A gezeigt, so
orientiert, daß die spontane Polarisation in der oberen Hälfte
der Flüssigkristallzelle 10 in der linken Richtung (rechten
Richtung) und in deren unteren Hälfte in der rechten
Rich
tung (linken Richtung) gerichtet ist. D. h., falls die
Bewegung des Flüssigkristallmoleküls 13a auf einem smektischen
Kegel ausgedrückt wird, dann ist das Flüssigkristallmolekül
13a in der oberen Hälfte der Flüssigkristallzelle 10 nach
oben und in deren unteren Hälfte nach unten positioniert
und wird im Knick-Bereich der "< "-Konfiguration geteilt.
Dieser erste Zustand wird ein stabiler Löschzustand, wenn
eine Beobachtung unter einem gekreuzten Nicol gemacht wird.
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In der so eingerichteten Flüssigkristallzelle 10
konkurriert, wenn ein elektrisches Feld zwischen den
Elektrodensubstraten 11 und 12 von der unteren Seite des Blatt
Papiers zu dessen oberer Seite angelegt wird, in dem
orientierten Flüssigkristallmolekül 13a, das Drehmoment aus dem
Produkt des elektrischen Feldes E und der spontanen
Polarisation Ps wie in Fig. 2A gezeigt mit dem elastischen
Drehmoment. Wenn das elektrische Feld E einen gegebenen
Schwellwert übersteigt, führt der Orientierungszustand des
Flüssigkristallmolküls 13a zu der spontanen Polarisation,
die wie in Fig. 2B gezeigt vollkommen nach oben gerichtet
ist (zweiter Zustand). D. h., falls sie mit dem smektischen
Kegel betrachtet wird, wird sie so variiert, daß sie an der
rechten Seite des Kegel positioniert ist.
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Nun, wenn die gekreuzten Polarisationsachsen der
Polarisationsplatten wie in Fig. 2A gezeigt angeordnet sind,
ergibt sich die Lichttransmissionsintensität I gemäß der
folgenden Gleichung.
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I = Iosin²4θ · sin²(πΔnd/λ) (2)
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Hierbei stellt Io eine Konstante dar, die im wesentlichen
gemäß des Transmissionsfaktors der Polarisationsplatte
bestimmt wird, θ bezeichnet einen Kippwinkel, der von der
Temperatur abhängt und im Fall von TFOPOBC von 11 bis 31º
geht, Δn bezeichnet den Unterschied zwischen den
Brechungsindices des Flüssigkristalls für ordentliches Licht und
au
ßerordentliches Licht, d stellt einen Zellenspalt dar und λ
ist eine Wellenlänge. Wie man der oben erwähnten Gleichung
(2) entnimmt, tritt der Lichttransmissionsfaktor in dem
zweiten Zustand in den Licht-Zustand ein.
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Weiterhin, in dem in den in Fig. 2A gezeigten Zustand,
wenn ein elektrisches Feld von der Vorderseite des Blatt
Papiers in dessen Tiefe hinein angelegt wird und einen
gegebenen Schwellwert übersteigt, führt der
Orientierungszustand des Flüssigkristallmoleküls 13a dazu, daß die
spontane Polarisation wie in Fig. 2C gezeigt vollständig nach
unten gerichtet ist (dritter Zustand). D. h., falls mittels
des smektischen Kegels gezeigt, das Molekül wird so
variiert, daß es an der linken Seite des Kegels positioniert
ist. Gemäß der Gleichung (2) wird der
Lichttransmissionsfaktor in diesem dritten Zustand zum Licht-Zustand.
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Als ein Ergebnis eines Experiments zum Bestätigen der
Beziehung zwischen der anliegenden Spannung und dem
Lichttransmissionsfaktor auf dem ferroelektrischem
Flüssigkristall 13, der wie oben beschrieben orientiert wurde, kann
eine Hysteresekurve X wie in Fig. 11 gezeigt erhalten
werden. D. h., bei der Variation bzw. dem Wechsel von dem
ersten Zustand, der zur Zeit der Feldfreiheit stabil ist, zu
dem zweiten Zustand, der durch das Anlegen einer Spannung
positiver Polarität stabil ist, ist die Spannung, durch die
sein Lichttransmissionsfaktor auf 10% variiert wird, v3,
und die Spannung, durch die er auf 90% variiert wird, ist
v4. Weiterhin, beim Wechsel von dem stabilen zweiten
Zustand infolge des Anlegens der Spannung positiver Polarität
an den ersten Zustand durch Erniedrigen der angelegten
Spannung, beträgt die Spannung, durch die der
Lichttransmissionsfaktor 90% ist, v2, und die Spannung, durch die er
10% ist, beträgt v1. Folglich wird mit diesen Spannungen
v1, v2, v3 und v4 eine Hystereseschleife ausgebildet.
Gleichermaßen, beim Wechsel von dem stabilen ersten Zustand zu
dem dritten Zustand durch Anlegen einer Spannung
umgekehr
ter Polarität, ist es möglich, im wesentlichen dieselben
Ergebnisse zu erhalten.
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Andererseits, als ein Ergebnis eines Experiments zum
Bestätigen der Beziehung zwischen der anliegenden Spannung
und dem Lichttransmissionsfaktor, an einem konventionellen
ferroelektrischen Flüssigkristall vom bistabilen Schalttyp,
kann eine Kurve Y wie in Fig. 11 gezeigt erhalten werden.
Wie man leicht durch Vergleich zwischen den Kurven X und Y
sieht, zeigt der ferroelektrische Flüssigkristall 13 eine
andere Hysterese-Kennlinie als der konventionelle
ferroelektrische Flüssigkristall.
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Eine Beschreibung wird im Hinblick auf die Beispiele
von Logikschaltkreisen gemacht werden, die den
Zeilenansteuerschaltkreis und den Spaltenansteuerschaltkreis,
gezeigt in Fig. 9, bilden. Fig. 12 ist ein detailliertes
Diagramm, das einen Logikschaltkreis für den
Zeilenansteuerschaltkreis zeigt, Fig. 13 ist ein detailliertes Diagramm,
das einen Logikschaltkreis für den
Spaltenansteuerschaltkreis zeigt, und die Fig. 14 und 15 sind
Veranschaulichungen von Ausgabewellenformen zum Beschreiben der
Arbeitsweise des Logikschaltkreises.
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Der Zeilenansteuerschaltkreis 14, wie in Fig. 9
gezeigt, weist ein Schieberegister 40A auf, das mit dem
Kontroller 22 gekoppelt ist, und Logikschaltkreise 40B1, 40B2,
......, 40Bn, die mit dem Kontroller 22, dem
Rücksetzpulserzeugungsschaltkreis 30 und dem Schieberegister 40A
gekoppelt sind. Das Schieberegister 40A empfängt nacheinander,
als Schiebepulse, den Synchronpuls LP von dem Kontroller 22
und verschiebt nacheinander den Datenpuls Px von dem
Kontroller 22 synchron mit den entsprechenden Schiebepulsen,
um einen Datenpuls c zu erzeugen, der, wiederum irgendeinem
der entsprechenden Logikschaltkreise 40B1 bis 40Bn
zugeführt wird.
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Der Logikschaltkreis 40B1 ist, wie in Fig. 12 gezeigt,
mit Invertern 41, 42, 44, UND-Gattern 43a, 43b, 43c, 43d,
Spannungsstabilisatoren 45a, 45b, 45c, 45d, und
Transfergattern (Spannungshubverschiebern) 46a, 46b, 46c, 46d, 46e
ausgestattet. Der Inverter 41 ist mit dem Schieberegister
40A gekoppelt, der Inverter 42 ist mit dem Kontroller 22
verbunden und der Inverter 44 ist mit dem
Rücksetzpulserzeugungsschaltkreis 30 verbunden. Weiterhin sind die UND-
Gatter 43a, 43b, 43c und 43d entweder mit dem
Schieberegister 40A oder dem Inverter 41, entweder dem Kontroller 22
oder dem Inverter 42, und dem
Rücksetzpulserzeugungsschaltkreis 30 gekoppelt. Wie in Fig. 14 gezeigt, erzeugt das
UND-Gatter 43A, mit einem hohen Pegel, eine Gatterpuls d
als Reaktion bzw. Antwort auf einen Datenpuls c von dem
Schieberegister 40A, einen Rücksetzpuls b von dem
Rücksetzpulserzeugungsschaltkreis 30 und einen Einzelbildpuls a von
dem Kontroller 22, die alle in den Hochpegelzuständen sind.
Das UND-Gatter 43b erzeugt, mit einem hohen Pegel, einen
Gatterpuls e als Antwort auf einen Inversionsgatterpuls c
von dem Inverter 41, den Rücksetzpuls b und dem
Einzelbildpuls a, die jeweils in den Hochpegelzuständen sind. Das
UND-Gatter 43c erzeugt, mit einem hohen Pegel, einen
Gatterpuls f nur unter den Bedingungen, daß sich der Datenpuls
c, der Rücksetzpuls b und ein Invertergatterpuls a von dem
Inverter 42 jeweils in den Hochpegelzuständen befinden. Das
UND-Gatter 43d erzeugt, mit einem hohen Pegel, einen
Gatterpuls g nur unter den Bedingungen, daß sich der
Inversionsgatterpuls c von dem Inverter 41, der
Inversionsgatterpuls a von dem Inverter 42 und der Rücksetzpuls b
alle in den Hochpegelzuständen befinden. Der Inverter 44
invertiert den Rücksetzpuls b, um einen Inversionspuls h zu
erzeugen.
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Das Transfergatter 46a reagiert auf den Gatterpuls d
von dem UND-Gatter 43a, um den Gatterpuls d auf der
Grundlage einer positiven Konstantspannung (+V3) von dem
Spannungsstabilisator 45a hoch zu dem Pegel von (+V3) zu
ver
schieben, um ihn als ein Abtastsignal S1 durch einen
gemeinsamen Ausgangsanschluß 47 der entsprechenden
Transfergatter 46b, 46c und 46e hindurch zu der Zeilenelektrode X1
der Flüssigkristallzelle 10 auszugeben. Als Antwort auf den
Gatterpuls e von dem UND-Gatter 43b verschiebt das
Transfergatter 46b den Gatterpuls e hoch zu dem Pegel (+V2)
einer positiven Konstantspannung, um ihn als ein Abtastsignal
S2 durch den Ausgangsanschluß 47 hindurch zu der
Zeilenelektrode X1 auszugeben. Als Antwort auf den Gatterpuls f
von dem UND-Gatter 43c verschiebt das Transfergatter 46c
den Gatterpuls f hoch zu dem Pegel (-V3) einer negativen
Konstantspannung, um ihn als ein Abtastsignal 53 durch den
Ausgangsanschluß 47 hindurch der Zeilenelektrode X1 zu
zuführen. Wenn das Transfergatter 46d den Gatterpuls g von
dem UND-Gatter 43d empfängt, verschiebt es den Gatterpuls g
hoch zu dem Pegel (-V2) einer negativen Konstantspannung,
um es als ein Abtastsignal S4 durch den Ausgangsanschluß 47
hindurch der Zeilenelektrode X1 zu zuführen. Weiterhin
reagiert das Transfergatter 46e auf den Gatterpuls h von dem
Inverter 44, um ihn hoch zu dem Null-Pegel zu verschieben,
um ihn als ein Abtastsignal So durch den Ausgangsanschluß
hindurch der Zeilenelektrode X1 zu zuführen.
-
In diesem Fall fungiert das Abtastsignal So als ein
Rücksetzsignal zum Löschen der Anzeige, die Abtastsignale
S1 und S3 fungieren als ein Auswahlsignal zum Auswählen der
Zeilenelektrode X1, und die Abtastsignale S2 und S4 dienen
als ein Nicht-Auswahlsignal zur Nicht-Auswahl derselben
Elektrode.
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Die restlichen Logikschaltkreise 40B2 bis 40Bn besitzen
dieselbe Struktur wie der Logikschaltkreis 40B1, wobei
jeder die entsprechenden Abtastsignale So, S1, S2, S3 und S4
als Antwort auf den Datenpuls c vom dem Schieberegister
40A, den Einzelbildpuls a von dem Kontroller 22 und den
Rücksetzpuls b von dem Rücksetzpulserzeugungsschaltkreis 30
erzeugt. Folglich werden die Abtastsignale So und S1, S3
und S2, S4 von dem Logikschaltkreis 40B2 entsprechend als
das Rücksetzsignal, Auswahlsignal und Nicht-Auswahlsignal
der Zeilenelektrode X2 der Flüssigkristallzelle 10
zugeführt, und die Abtastsignale So und S1, S3 und S2, S4 von
dem Logikschaltkreis 40B3 werden entsprechend als das
Rücksetzsignal, Auswahlsignal und Nicht-Auswahlsignal der
Zeilenelektrode X3 der Flüssigkristallzelle 10 zugeführt, und
gleichermaßen werden die Abtastsignale So und S1, S3 und
S2, S4 von dem Logikschaltkreis 40Bn entsprechend als das
Rücksetzsignal, Auswahlsignal und Nicht-Auswahlsignal der
Zeilenelektrode Xn der Flüssigkristallzelle 10 zu geführt.
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Der Spaltenansteuerschaltkreis 50 besitzt, wie in Fig.
9 gezeigt, ein Schieberegister 50A und einen
Zwischenspeicher 50B, die mit dem Kontroller 22 gekoppelt sind, und
besitzt des weiteren Logikschaltkreise 50C1, 50C2, ... ...,
50Cm, die mit dem Kontroller 22, dem
Rücksetzpulserzeugungsschaltkreis 30 und dem Zwischenspeicher 50B gekoppelt
sind. Das Schieberegister 50A gibt nacheinander einen
seriellen Datenpuls Py von dem Kontroller 22 als Reaktion bzw.
Antwort auf einen Schiebetaktpuls SP von dem Kontroller 22
ein, um ihn so in m parallele Datenpulse umzuwandeln, die
wiederum den Zwischenspeicher 50B zugeführt werden. Der
Zwischenspeicher 50B speichert die m Datenpulse von dem
Schieberegister 50A als Reaktion auf einen Synchronpuls LP
von dem Kontroller 22 zwischen und führt sie als Datenpuls
j, in Fig. 14 gezeigt, jeweils den Logikschaltkreisen 50C1,
50C2, ......, 50Cm zu.
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Der Logikschaltkreis 50C1 ist, wie in Fig. 13 gezeigt,
mit einem Inverter 51, UND-Gattern 52a, 52b, einem NICHT-
UND-Gatter 53, Spannungsstabilisatoren 54a, 54b, und
Transfergattern 55a, 55b, 55c ausgestattet. Der Inverter 51 ist
mit dem Kontroller 22 verbunden, das UND-Gatter 52a ist mit
dem Inverter 51, dem Rücksetzpulserzeugungsschaltkreis 30
und dem Zwischenspeicher 50B gekoppelt, das UND-Gatter 52b
ist mit dem Kontroller 22, dem
Rücksetzpulserzeugungs
schaltkreis 30 und dem Zwischenspeicher 50B verbunden, und
das NICHT-UND-Gatter 53 ist mit dem
Rücksetzpulserzeugungsschaltkreis 30 und dem Zwischenspeicher 50B gekoppelt.
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Das UND-Gatter 52a, wie in Fig. 14 gezeigt, erzeugt,
mit einem hohen Pegel, einen Gatterpuls k als Reaktion bzw.
Antwort auf den Inversionsgatterpuls des Einzelbildpulses a
von dem Inverter 51, den Rücksetzpuls b von dem
Rücksetzpulserzeugungsschaltkreis 30 und dem Datenpuls j von dem
Zwischenspeicher 50B, die sich jeweils in den
Hochpegelzuständen befinden. Weiterhin erzeugt das UND-Gatter 52b, mit
einem hohen Pegel, einen Gatterpuls 1 als Antwort auf den
Einzelbildpuls a von dem Kontroller 22, den Rücksetzpuls b
von dem Rücksetzpulserzeugungsschaltkreis 30 und dem
Datenpuls j von dem Zwischenspeicher 50B, die sich in den
Hochpegelzuständen befinden. Zusätzlich erzeugt das NICHT-UND-
Gatter 53, mit einem hohen Pegel, einen Gatterpuls m unter
den Bedingungen, daß wenigstens der Rücksetzpuls b von dem
Rücksetzpulserzeugungsschaltkreis 30 oder der Datenpuls j
von dem Zwischenspeicher 50B sich in dem Tiefpegelzustand
befindet.
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Das Transfergatter 55a verschiebt als Antwort auf den
Gatterpuls k von dem UND-Gatter 52a den Gatterpuls k hoch
zu dem Pegel (+V1) einer positiven Konstantspannung von dem
Spannungsstabilisator 54a, um ihn so als ein Datensignal D2
durch einen gemeinsamen Ausgangsanschluß 56 der
entsprechenden Transfergatter 55b und 55c hindurch zu der
Spaltenelektrode Y1 der Flüssigkristallzelle 10 auszugeben.
Weiterhin verschiebt das Transfergatter 55b, wenn es den
Gatterpuls 1 von dem UND-Gatter 52b empfängt, den Gatterpuls 1
hoch zu dem Pegel (-V1) einer negativen Konstantspannung
von dem Spannungsstabilisator 54b, um ihn so als ein
Datensignal D1 durch den Ausgangsanschluß 56 hindurch zu der
Spaltenelektrode Y1 auszugeben. Zusätzlich, als Reaktion
auf den Gatterpuls m von dem NICHT-UND-Gatter 53,
verschiebt das Transfergatter 55c den Gatterpuls m hoch zu dem
Null-Pegel, um ihn als ein Datensignal D3 durch den
Ausgangsanschluß 56 hindurch zu der Spaltenelektrode Y1 zu
zuführen.
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In diesem Fall fungieren die Datensignale D1 und D2 als
ein EIN-Datensignal, und das Datensignal D3 fungiert als
ein AUS-Datensignal.
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Die restlichen Logikschaltkreise 50C2 bis 50Cm besitzen
dieselbe Struktur wie der Logikschaltkreis 50C1, wobei
jeder auf ähnliche Weise die entsprechenden Datensignale D1,
D2 und D3 als Antwort auf den Zwischenspeicherdatenpuls j
von dem Zwischenspeicher 50B, den Einzelbildpuls a von dem
Kontroller 22 und den Rücksetzpuls b von dem
Rücksetzpulserzeugungsschaltkreis 30 erzeugt. Folglich werden die
Datensignale D1, D2 und das Datensignal D3 von dem
Logikschaltkreis 50C2 entsprechend als das EIN-Datensignal und
das AUS-Datensignal zu der Spaltenelektrode Y2 der
Flüssigkristallzelle 10 zugeführt, und die Datensignale D1, D2 und
das Datensignal D3 von dem Logikschaltkreis 50C3 werden
entsprechend als das EIN-Datensignal und das
AUS-Datensignal zu der Spaltenelektrode Y3 der Flüssigkristallzelle 10
zugeführt, und gleichermaßen werden die Datensignale D1, D2
und das Datensignal D3 von dem Logikschaltkreis 50Cm
entsprechend als das EIN-Datensignal und das AUS-Datensignal
zu der Spaltenelektrode Ym der Flüssigkristallzelle 10
zugeführt.
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Hier wird im folgenden eine Beschreibung im Hinblick
auf Verfahren zum Bestimmen der Konstantspannung (+V3) des
Spannungsstabilisators 45a, der Konstantspannung (+V2) des
Spannungsstabilisators 45b, der Konstantspannung (-V3) des
Spannungsstabilisators 45c, der Konstantspannung (-V2) des
Spannungsstabilisators 45d, der Konstantspannung des
Spannungsstabilisators 54a und der Konstantspannung des
Spannungsstabilisators 54b gegeben werden. Wenn ein
Anzeigebildpunkt (m, n), der sich im AUS-Anzeigezustand befindet,
durch das Anlegen einer Spannung in den EIN-Anzeigezustand
wechselt, ist es möglich, falls die Zeit, daß der
Lichttransmissionsfaktor des Anzeigebildpunktes (m, n) 90% nach
dem Anlegen der Spannung erreicht, genommen wird, um die
Ansprechzeit des ferroelektrischen Flüssigkristalls 13 zu
sein, und falls, wie in Fig. 15 gezeigt, die vorerwähnte
Ansprechzeit, die der Signalbreite des Datensignals D0 oder
des Abtastsignals So entspricht, genommen wird, um eine
eingestellte Ansprechzeit to zu sein, und gleichermaßen die
vorerwähnte Ansprechzeit, die der Signalbreite des
Datensignals D1 oder des Abtastsignals S1 entspricht, als to
genommen wird, und weiter, in Verbindung mit der in Fig. 11
angezeigten Kurve X, falls die Vorspannungen bzw. Bias-
Spannungen sind: +V2 = 18(V), +V1 = 5(V), +V3 = 22(V), die Bias-
Ansteuerung zu bewirken bzw. durchzuführen. Weiterhin sind
die minusseitigen Vorspannungen bzw. Bias-Spannungen
-V2 = -18(V), -V1 = -5(V) und V3 = -22(V). Hier ist die
eingestellte Ansprechzeit to die vorerwähnte Ansprechzeit beim
Anlegen der Spannung von V2 = 18(V).
-
In dieser so eingerichteten Ausführungsform, wenn der
Schaltkreis 20 zum zeilensequentiellen Abtasten den
Einzelbildpuls a, Synchronpuls LP, Schiebetaktpuls SP, Datenpuls
Px und Datenpuls Py und der
Rücksetzpulserzeugungsschaltkreis 30 den Rücksetzpuls b als Antwort auf den
Einzelbildpuls a, wie in Fig. 9 gezeigt, erzeugt, führt der
Zeilenansteuerschaltkreis 40 das Rücksetzsignal (So), Auswahlsignal
(d. h., Abtastsignal S1, S3) oder Nicht-Auswahlsignal (d. h.,
Abtastsignal S2, S4) irgendeiner der entsprechenden
Zeilenelektroden X1 bis Xn der Flüssigkristallzelle 10 als
Antwort auf den Synchronpuls LP und Datenpuls Px von dem
Schaltkreis 20 zum zeilensequentiellen Abtasten und den
Rücksetzpuls b von dem Rücksetzpulserzeugungsschaltkreis 30
zu, wobei das Verschieben alle T/n von der Zeilenelektrode
X1 zu der Zeilenelektrode Xn bewirkt bzw. durchgeführt
wird. (Hier repräsentiert T eine Anzeigezeit einer
Bildebene). Andererseits führt der Spaltenansteuerschaltkreis
50 wiederholt das EIN-Datensignal (Datensignal D1, D2) oder
das AUS-Datensignal (Datensignal D3) jeweils den
entsprechenden Spaltenelektroden Y1 bis Ym der
Flüssigkristallzelle 10 als Antwort bzw. Reaktion auf den Synchronpuls LP,
Schiebetaktpuls SP, Datenpuls Py und Einzelbildpuls a von
dem Schaltkreis 20 zum zeilensequentiellen Abtasten und den
Rücksetzpuls b von dem Rücksetzpulserzeugungsschaltkreis 30
zu.
-
Fig. 17 ist ein teilweise vergrößertes Diagramm, das
die Zeilenelektroden und die Spaltenelektroden zeigt. In
Fig. 17, falls der Anzeigebildpunkt (1, 1) AUS und der
Anzeigebildpunkt (1, 2) EIN ist, in Bezug auf die anliegenden
Signale für die Flüssigkristallzelle 10, wird der erstere
wie durch (c) von Fig. 18 angezeigt und der letztere wird
wir durch (a) von Fig. 18 veranschaulicht. Zu dieser Zeit
sind die Lichtransmissionsfaktoren wie durch (b) und (d)
von Fig. 18 veranschaulicht. Hier ist es, obwohl die dünnen
Polymerschichten 16 und 17 jeweils auf den beiden
leitfähigen dünnen Schichten 11b und 12b ausgebildet sind,
ebenfalls geeignet, das stattdessen die dünne Polymerschicht 16
oder 17 auf den leitfähigen dünnen Schichten 11b oder 12b
ausgebildet ist. Weiterhin, obwohl das Löschsignal zum
Rücksetzen des Bildpunktes zu dem AUS-Zustand
(Dunkel-Zustand), wie in Fig. 16 gezeigt, gleichzeitig zu der Zeit 0
an X1 bis Xn und Y1 bis Ym angelegt wird, ist es ebenfalls
geeignet, daß das Löschsignal an die Vielzahl der
X-Elektroden und der Y-Elektroden angelegt und eine Vielzahl von
Löschsignalanlegperioden während der
Einbildebenenanzeigezeit T eingerichtet wird. Hier, da das Datensignal D1, das
Datensignal D2 umgekehrter Polarität, die Abtastsignale S1,
S2 und die Abtastsignale S3, S4 umgekehrter Polarität nach
der Zeit (T + to)/2 angelegt werden, so daß die an der
Flüssigkristallzelle 10 anliegenden Spannungen während der
Einbildebenenanzeigezeit T vollständig annulliert werden,
um Null zu werden, ist es möglich, eine Beeinträchtigung
des ferroelektrischen Flüssigkristalls infolge der
Gleichstromkomponente zu verhindern.
-
Nachfolgend wird eine ausführliche Beschreibung weiter
unten im Hinblick auf eine weitere Ausführungsform der
Anzeigevorrichtung vom Matrixtyp gegeben werden. Fig. 20
zeigt die gesamte Anordnung der ferroelektrischen
Flüssigkristallanzeigevorrichtung vom Matrixtyp. Solch eine
Anzeigevorrichtung ist mit einer Flüssigkristallzelle 10 vom
Matrixtyp ausgestattet, die, wie die oben erwähnte
Ausführungsform, ein Paar von Elektrodensubstraten 11 und 12 wie
in Fig. 10 gezeigt aufweist. Das Paar von
Elektrodensubstraten 11, 12 sind angeordnet, um parallel zueinander
durch eine Lücke bzw. einen Spalt von 1 bis 10 Mikrometern,
beispielsweise, hindurch zu sein, und ein
Trifluoroctoxycarbonylphenyl-4'-heptylbiphenyl-4-carboxylat (was im
folgenden als TFHPOBC bezeichnet werden wird) 13 ist
zwischen diesen Elektrodensubstraten 11 und 12 versiegelt
eingeschlossen, und weiterhin sind Polarisationsplatten 14
und 15, deren Polarisationsachsen zueinander normal bzw.
senkrecht sind, jeweils auf den Außenseiten der
Elektrodensubstrate 11 und 12 bereitgestellt. Die anderen Anordnungen
wie zum Beispiel die leitfähigen dünnen Schichten 11b, 12b
und die molekulare Orientierung für ein elektrisches Feld
sind ähnlich wie jene der oben beschriebenen
Ausführungsform.
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Gleichermaßen ist die Beziehung zwischen der
Transmissionslichtintensität und der an der Flüssigkristallzelle 10
anliegenden Spannung in einem Experiment gemessen worden.
Das Ergebnis ist in Fig. 21 gezeigt. Wenn eine positive
anliegende Spannung in dem Zustand von Fig. 2A bei
Feldfreiheit erhöht wird, konkurriert das Drehmoment infolge des
Produkts aus dem elektrischen Feld E und der spontanen
Polarisation PS mit dem elastischen Drehmoment, und folglich
beginnen die Flüssigkristallmoleküle, die so angeordnet
sind, daß sie den Zustand von Fig. 2A mit einem Schwellwert
v1 annehmen, sich entlang eines smektischen Kegels 13d zu
drehen und in den Zustand von Fig. 2B einzutreten, wenn die
Sättigungsspannung v2 überstiegen wird. In Übereinstimmung
damit variiert die Transmissionslichtintensität so, daß
schließlich der Zustand von dem dunklen zu dem lichten
gewechselt bzw. geschaltet wird. Hier ist die
Schwellwertspannung definiert als eine Spannung, durch die die
Transmissionslichtintensität von dem Anfangswert auf 10%
variiert bzw. geändert wird, und die Sättigungsspannung ist
definiert als eine Spannung, durch die auf 90% variiert wird.
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Im Gegensatz dazu, wenn die anliegende Spannung von
mehr als v2 erniedrigt wird, erscheint eine Hysterese ohne
die Variation beim Erhöhen der Spannung zu zeigen. D. h.,
das Molekül beginnt sich von dem Zustand von Fig. 2B bei
dem Schwellwert v3 zu drehen und wird variiert bzw.
wechselt zu dem Zustand von Fig. 2A bei der Sättigungsspannung
v4. Darauffolgend variiert die Transmissionslichtintensität
so, daß der Zustand von dem lichten zu dem dunklen wechselt
bzw. geschaltet wird. Gleichermaßen, wenn eine Spannung der
umgekehrten Polarität angelegt wird, erscheint eine
Hysterese und die in den Fig. 2A und 2B gezeigten Zustände
variieren, und die Schwellwerte für die Variationen bzw.
Wechsel von dem Dunkel-Zustand zu dem Licht-Zustand und von
dem Licht-Zustand zu dem Dunkel-Zustand sind v1' bzw. v3',
und die Sättigungsspannungen sind v2' bzw. v4'. Gemäß der
vorliegenden Erfindung wird diese Eigenschaft effektiv
genutzt.
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Die Polarisationsachsen der Polarisationsplatten 14 und
15 werden in Verbindung mit den langen Molekülachsen des
ferroelektrischen Flüssigkristalls bestimmt, derart, daß,
wenn eine geeignete Spannung von Minus-Polarität zwischen
der Zeilenelektrode und der Spaltenelektrode angelegt ist,
der Anzeigebildpunkt in den lichtübertragenden Zustand
(d. h., Lichtanzeigezustand) mit einem möglichen molekularen
Orientierungszustand des ferroelektrischen Flüssigkristalls
eintritt, und andererseits, wenn eine geeignete Spannung
unterhalb der Schwelle zwischen der Zeilenelektrode und der
Spaltenelektrode angelegt ist, der Anzeigebildpunkt in den
kein Licht übertragenden Zustand (d. h.,
Dunkelanzeigezustand) unter der Bedingung einer möglichen molekularen
Orientierung des ferroelektrischen Flüssigkristalls eintritt.
Hier ist an der Rückseite der Polarisationsplatte 15 eine
Lichtquelle bereitgestellt, um Licht zu der
Polarisationsplatte 15 zu projizieren.
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Zusätzlich ist die Flüssigkristallanzeigevorrichtung,
wie in Fig. 20 gezeigt, mit einem Schaltkreis 20 zum
zeilensequentiellen Abtasten, einem
Referenzsignalerzeugungsschaltkreis 30, der mit dem Schaltkreis 20 zum
zeilensequentiellen Abtasten verbunden ist, einem
Zeilenansteuerschaltkreis 40 und einem Spaltenansteuerschaltkreis 50, die
mit dem Schaltkreis 20 zum zeilensequentiellen Abtasten und
dem Referenzsignalerzeugungsschaltkreis 30 gekoppelt sind,
ausgestattet. Der Schaltkreis 20 zum zeilensequentiellen
Abtasten weist einen ROM 21 und einen Kontroller 22 auf,
der mit dem ROM 21 gekoppelt ist. Der ROM 21 speichert im
Voraus die Anzeigedaten, die vorbestimmte Anzeigeinhalte
zum Anzeigen auf dem Flüssigkristall 10 repräsentieren. Der
Kontroller 22 erzeugt nacheinander einen Referenztaktpuls a,
(a von Fig. 25), erzeugt nacheinander einen Synchronpuls b
(b von Fig. 25), dessen Periode dreimal die Periode des
Referenztaktpulses a beträgt, erzeugt nacheinander einen
Einzelbildpuls c (c von Fig. 25), der bei jedem Einzelbild
invertiert wird, erzeugt nacheinander einen Schiebetaktpuls
SK, erzeugt nacheinander einen Datenpuls Py entsprechend
den Spaltenelektrodenanzeigedaten von dem ROM 21, und
erzeugt nacheinander einen Datenpuls Px entsprechend den
Zeilenelektrodendaten.
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Der Referenzsignalerzeugungsschaltkreis 30, wie in Fig.
22 gezeigt, besitzt einen Inverter 31, der mit dem
Kontroller 22 verbunden ist, und D-Flip-Flops 32, 33, 34, die mit
dem Kontroller 22 und dem Inverter 31 gekoppelt sind. Der
Inverter 31 invertiert nacheinander den Synchronpuls b von
dem Kontroller 22, um den Inversionssynchronpuls zu
erzeugen, und der Ausgangsanschluß des Flip-Flops 34 ist mit dem
Dateneingangsanschluss des Flip-Flops 32 verbunden, der
Ausgangsanschluß des Flip-Flops 32 ist mit dem
Dateneingangsanschluss des Flip-Flops 33 verbunden, und der
Ausgangsanschluß des Flip-Flops 33 ist mit dem
Eingangsanschluß des Flip-Flops 34 gekoppelt. Sie werden
voreingestellt oder gelöscht, wenn der Inversionsgatterpuls von dem
Inverter 31 der Tiefpegelzustand ist, um so Hochpegel,
Tiefpegel und Tiefpegelsignale zu erzeugen. Die Ausgänge
werden in der Reihenfolge der Flip-Flops 32, 33 und 34
synchron mit dem Anstieg des Referenztaktpulses a von dem
Kontroller 22 verschoben, so daß der Flip-Flop 32 ein
Referenzsignal (d von Fig. 25), der Flip-Flop 33 ein
Referenzsignal (e von Fig. 25) und der Flip-Flop 34 ein
Referenzsignal (f von Fig. 25) erzeugt.
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Der Zeilenansteuerschaltkreis 40 ist mit einem
Schieberegister 40A ausgestattet, das mit dem Kontroller 22
verbunden ist, und Logikschaltkreisen 40B1, 40B2, ......,
40Bn, die mit dem Referenzsignalerzeugungsschaltkreis 30
und dem Schieberegister 40A gekoppelt sind. Das
Schieberegister 40A empfängt nacheinander den Synchronpuls b, als
einen sequentiellen Schiebepuls, von dem Kontroller 22 und
führt, synchron mit dem Schiebepuls, jeden der Datenpulse
Px von dem Kontroller 22 als einen Datenpuls g (g von Fig.
25) zu irgendeinem der entsprechenden Logikschaltkreise
40B1 bis 40Bn zu, wobei das Verschieben nacheinander von
dem Logikschaltkreis 40B1 zu dem Logikschaltkreis 40Bn
durchgeführt wird.
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Der Logikschaltkreis 40B1, wie in Fig. 23 gezeigt, ist
mit einem D-Zwischenspeicher 41c, der mit dem
Schieberegister 40A und dem Kontroller 22 verbunden ist, einem
Inverter 41a, der mit dem Schieberegister 40A verbunden ist,
einem Inverter 41b, der mit dem Zwischenspeicher 41c
verbunden ist, und den UND-Gatter 42a, 43a, 44a, 45a, 46a,
47a, 48a, die mit dem Schieberegister 40A, dem Kontroller
22, den Invertern 41a, 41b und so weiter gekoppelt sind,
ausgestattet. Der D-Zwischenspeicher 41c gibt mit dem
G-Anschluß den Datenpuls g von dem Schieberegister 40A ein und
gibt mit dem D-Anschluß den Einzelbildpuls c von dem
Kontroller 22 ein und gibt den Einzelbildpuls c, wie er ist,
von dem Q-Anschluß aus, wenn der G-Anschlußeingang im
Hochpegelzustand ist, und er hält den
D-Anschlußeingangssignalpegel zu der Zeit des Abfallens des
G-Anschlußeingangssignals als Reaktion auf den G-Anschlußeingang, der in den
Tiefpegel eintritt, aufrecht, und gibt es dann von dem Q-
Anschluß aus, um einen Gatterpuls c' zu erzeugen. Der
Inverter 41a invertiert den Datenpuls g von dem
Schieberegister 40A, um einen Inversionsdatenpuls zu erzeugen. Der
Inverter 41b invertiert den Gatterpuls c' von dem
D-Zwischenspeicher 41c, um einen Inversionsgatterpuls zu erzeugen.
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Das UND-Gatter 42a erzeugt, mit einem hohen Pegel,
einen Gatterpuls h (h von Fig. 25) unter den Bedingungen, daß
sich der Datenpuls g von dem Schieberegister 40A, der
Gatterpuls c' von dem D-Zwischenspeicher 41c und das
Referenzsignal f alle in den Hochpegelzuständen befinden. Das UND-
Gatter 43a erzeugt, mit einem hohen Pegel, einen Gatterpuls
f (f von Fig. 25) als Reaktion bzw. Antwort auf den
Datenpuls g von dem Schieberegister 40A, den Gatterpuls c' von
dem D-Zwischenspeicher 41c und das Referenzsignal e, die
sich in den Hochpegelzuständen befinden. Das UND-Gatter 44a
erzeugt, mit einem hohen Pegel, einen Gatterpuls i (j von
Fig. 25) unter den Bedingungen, daß der Datenpuls g von dem
Schieberegister 40A und das Referenzsignal d in den
Hochpegelzuständen sind. Das UND-Gatter 45a erzeugt, mit einem
hohen Pegel, ein Gattersignal k (k von Fig. 25) als Antwort
auf den Datenpuls g von dem Schieberegister 40A, den
Inversionsgatterpuls von dem Inverter 41b und das Referenzsignal
f, die sich jeweils in den Hochpegelzuständen befinden. Das
UND-Gatter 46a erzeugt, mit einem hohen Pegel, einen
Gatterpuls 1 (1 von Fig. 25) unter der Bedingung, daß sich der
Datenpuls g von dem Schieberegister 40A, der
Inversionsgatterpuls von dem Inverter 41b und das Referenzsignal e
jeweils in den Hochpegelzuständen sind. Weiterhin erzeugt
das UND-Gatter 47a, mit einem hohen Pegel, einen Gatterpuis
m (m von Fig. 25) unter der Bedingung, daß sich der
Inversionsgatterpuls von dem Inverter 41a und der Gatterpuls c'
von dem D-Zwischenspeicher 41c jeweils in den
Hochpegelzuständen befinden. Zusätzlich erzeugt das UND-Gatter 48a,
mit einem hohen Pegel, einen Gatterpuls n (n von Fig. 25)
unter der Bedingung, daß sich der Inversionsgatterpuls von
dem Inverter 41a und der Inversionsgatterpuls von dem
Inverter 41b jeweils in den Hochpegelzuständen befinden.
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Das Transfergatter 44b verschiebt, als Reaktion bzw.
Antwort auf den Gatterpuls i von dem UND-Gatter 44a, den
Gatterpuls j hoch zu dem Null-Pegel (d. h., geerdeten
Pegel), um ihn so als Abtastsignale S1 und S1' mit Null-Pegel
(siehe o von Fig. 25 und Fig. 26) durch einen gemeinsamen
Ausgangsanschluß 49 der entsprechenden Transfergatter
hindurch zu der Zeilenelektrode X1 der Flüssigkristallzelle 10
zu zuführen.
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Zusätzlich verschiebt das Transfergatter 43c, als
Antwort auf den Gatterpuls 1 von dem UND-Gatter 43a, den
Gatterpuls 1 hoch zu dem Pegel von (Vo - V1) auf der Basis
einer positiven Konstantspannung (Vo - V1) von dem
Spannungsstabilisator 43b, und weiter verschiebt das
Transfergatter 42c, als Antwort auf den Gatterpuls h von dem UND-
Gatter 42a, den Gatterpuls h hoch zu dem Pegel von
(Vo + V1) auf der Grundlage einer positiven
Konstantspannung (Vo + V1) von dem Spannungsstabilisator 42b. Folglich
werden die Verschiebungsergebnisse der, beiden
Transfergatter 43c und 42c mit einander kombiniert, um ein
Abtastsignal S2 (siehe o von Fig. 25 und Fig. 26) zu erzeugen,
das wiederum durch den gemeinsamen Ausgangsanschluß 49 der
entsprechenden Transfergatter hindurch zu der
Zeilenelektrode X1 der Flüssigkristallzelle 10 zugeführt wird.
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Gleichermaßen, als Antwort auf die Gatterpulse m, l, k,
n von den UND-Gattern 47a, 46a, 45a und 48a, erzeugen die
entsprechenden Transfergatter 47c, 46c, 45c, 48c
Abtastsignale S3, S2' und S3' mit Spannungspegeln (siehe o von Fig.
25 und Fig. 26) gemäß den entsprechenden
Spannungsstabilisatoren 47b (Vo), 46b (-(Vo - V1)), 45b (-(Vo + V1)), 48b
(-Vo) und führen sie durch den gemeinsamen Ausgangsanschluß
49 der entsprechenden Transfergatter hindurch zu der
Zeilenelektrode X1 der Flüssigkristallzelle 10 zu. In diesem
Fall, da in dem ersten Einzelbild die beiden Abtastsignale
S1 und S2 als ein Auswahlsignal zum Auswählen der
Zeilenelektrode X1 fungieren, und das Abtastsignal S3' fungiert
als ein Nicht-Auswahlsignal während T/n bis die
Zeilenelektrode X1 ausgewählt wird und das Abtastsignal S3 fungiert
als ein Nicht-Auswahlsignal während T/n nach der Auswahl
(da die Zeilenelektrode X1 zur Startzeit des Einzelbilds
ausgewählt wird, fungiert nur das Abtastsignal S3 als das
Nicht-Auswahlsignal). Hier repräsentiert T eine
Einzelbildanzeigezeit. Weiterhin, in dem zweiten Einzelbild, da die
beiden Abtastsignale S1' und S2' als ein Auswahlsignal zum
Auswählen der Zeilenelektrode X1 fungieren, und das
Abtastsignal S3 fungiert als ein Nicht-Auswahlsignal T/n bis die
Zeilenelektrode X1 ausgewählt ist und das Abtastsignal S3'
fungiert als ein Nicht-Auswahlsignal T/n nach der Auswahl
(ebenso wie das erste Einzelbild, in dem Fall der
Zeilenelektrode X1, fungiert nur das Abtastsignal S3' als das
Nicht-Auswahlsignal).
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Die restlichen Logikschaltkreise 40B2 bis 40Bn besitzen
dieselbe Struktur wie der Logikschaltkreis 40B1, und ebenso
wie der Logikschaltkreis 40B1 erzeugen sie jeweils
Abtastsignale S1, S2, S3, S1', S2' und S3' als Antwort auf den
Datenpuls g von dem Schieberegister 40A, den Einzelbildpuls
c von dem Kontroller 22 und den Gatterpulsen d, c, f von
dem Referenzsignalerzeugungsschaltkreis. Folglich, in Bezug
auf die entsprechenden Abtastsignale von dem
Logikschaltkreis 40B2, in dem ersten Einzelbild, fungieren die beiden
Abtastsignale S1 und S2 als Auswahlsignal und die
Abtastsignale S3' und S3 werden als Nicht-Auswahlsignale vor und
nach der Auswahl der Zeilenelektrode X2 zu der
Zeilenelektrode X2 der Flüssigkristallzelle 10 zugeführt.
Gleichermaßen, im Hinblick auf die entsprechenden Abtastsignale vom
Logikschaltkreis 40Bn, in dem ersten Einzelbild, fungieren
die beiden Abtastsignale S1 und S2 als Auswahlsignal und
die Abtastsignale S3' und S3 werden als
Nicht-Auswahlsignale vor und nach der Auswahl der Zeilenelektrode Xn zu der
Zeilenelektrode Xn der Flüssigkristallzelle 10 zugeführt,
und in dem zweiten Einzelbild fungieren die Abtastsignale
S1' und S2' als die Auswahlsignale und die Abtastsignale S3
und S3' werden als die Nicht-Auswahlsignale vor und nach
der Auswahl der Zeilenelektrode Xn zu der Zeilenelektrode
Xn der Flüssigkristallzelle 10 zugeführt.
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Der Spaltenansteuerschaltkreis 50 besitzt ein
Schieberegister 50A, das mit dem Kontroller 22 gekoppelt ist,
einen Zwischenspeicher 50B, der mit dem Kontroller 22
gekoppelt ist, und Logikschaltkreise 50c1, 50c2, ......, 50 cm,
die mit dem Referenzsignalerzeugungsschaltkreis 30 und dem
Zwischenspeicher 50B verbunden sind. Das Schieberegister
50A gibt nacheinander einen seriellen Datenpuls Py von dem
Kontroller 22 als Reaktion bzw. Antwort auf einen
Schiebetaktpuls Sk von dem Kontroller 22 ein, um ihn nacheinander
in m parallele Datenpulse umzuwandeln, die wiederum zu dem
Zwischenspeicher 50B zugeführt werden. Der Zwischenspeicher
50B speichert wiederholt die m Datenpulse von dem
Schieberegister 50A als Reaktion bzw. Antwort auf den Synchronpuls
b von dem Kontroller 22 zwischen und führt sie als einen
Datenpuls p (p von Fig. 25) zu den entsprechenden
Logikschaltkreisen 50c1, 50c2, ......, 50 cm zu.
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Der Logikschaltkreis 50c1, wie in Fig. 24 gezeigt, ist
mit einem EXKLUSIV-ODER-Gatter 51, das mit dem
Zwischenspeicher 50B und dem Kontroller 22 verbunden ist, einem
Inverter 52, der mit dem EXKLUSIV-ODER-Gatter 51 verbunden
ist, einem UND-Gatter 53a, das mit dem Inverter 52 und dem
Referenzsignalerzeugungsschaltkreis 30 verbunden ist, einem
UND-Gatter 53b, das mit dem EXKLUSIV-ODER-Gatter 51 und dem
Referenzsignalerzeugungsschaltkreis 30 gekoppelt ist, und
einem ODER-Gatter 53c, das mit den beiden UND-Gattern 43a,
53b gekoppelt ist, ausgestattet. Das EXKLUSIV-ODER-Gatter
51 nimmt das exklusive ODER eines
Zwischenspeicherdatenpulses P von dem Zwischenspeicher 50B und einen Einzelbildpuls
c von dem Kontroller 22, um einen Gatterpuls g (q von Fig.
25) zu erzeugen. Das UND-Gatter 53a erzeugt, mit einem
hohen Pegel, einen Gatterpuls als Antwort auf das
Referenzsignal e von dem Referenzsignalerzeugungsschaltkreis 30
während der Inversionsgatterpuls des Gatterpulses g von dem
Inverter 52 in dem Hochpegelzustand ist und erzeugt, mit
einem niedrigen Pegel, einen Gatterpuls, wenn der
Inversionsgatterpuls des Gatterpulses g im Tiefpegelzustand ist.
Das UND-Gatter 53b erzeugt, mit einem hohen Pegel, einen
Gatterpuls als Antwort auf das Referenzsignal f von dem
Referenzsignalerzaugungsschaltkreis 30 während der Gatterpuls
g von dem EXKLUSIV-ODER-Gatter 51 in dem Hochpegelzustand
ist und erzeugt weiter, mit einem niedrigen Pegel, einen
Gatterpuls wenn der Gatterpuls g in dem Tiefpegelzustand
ist. Das ODER-Gatter 53c erzeugt, mit einem hohen Pegel,
einen Gatterpuls r (r von Fig. 25), wenn wenigsten entweder
das UND-Gatter 53a oder 53b in dem Hochpegelzustand ist.
Ein WEDER-NOCH-Gatter 54 erzeugt, mit einem hohen Pegel,
einen Gatterpuls s (s von Fig. 25) als Antwort auf den
Gatterpuls r von dem ODER-Gatter 53c und das Referenzsignal d
von dem Referenzsignalerzeugungsschaltkreis 30, die jeweils
in den Tiefpegelzuständen sind.
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Das Transfergatter 56 verschiebt die beiden Gatterpulse
zu dem Null-Pegel (d. h., geerdeten Pegel) als Antwort auf
das Referenzsignal d von dem
Referenzsignalerzeugungsschaltkreis 30, um die Datensignale D1 und D1' mit
Null-Pegeln (siehe t von Fig. 25 und Fig. 26) durch einen
gemeinsamen Ausgabeanschluß 58 der entsprechenden Transfergatter
55b und 57b hindurch zu der Spaltenelektrode Y1 der
Flüssigkristallzelle 10 zu zuführen.
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Weiterhin, wenn das Transfergatter 55b den Gatterpuls s
von den WEDER-NOCH-Gatter 54 empfängt und das
Transfergatter 57b den Gatterpuls r von dem ODER-Gatter 53c annimmt,
verschiebt das Transfergatter 55b den Gatterpuls s hoch zu
dem Pegel (V2) einer positiven Konstantspannung von dem
Spannungsstabilisator 55a und das Transfergatter 57b
verschiebt den Gatterpuls r hoch zu dem Pegel (-V2) einer
negativen Konstantspannung von dem Spannungsstabilisator 57a.
Folglich werden die Ergebnisse des Verschiebens der beiden
Transfergatter 55b und 57b miteinander kombiniert, so daß
die Datensignale D2, D3 und D2', D3' (siehe t von Fig. 25
und Fig. 26) durch den gemeinsamen Ausgangsanschluß 58
hindurch zu der Spaltenelektrode Y1 der Flüssigkristallzelle
10 zugeführt werden. In diesem Fall, in dem ersten
Einzelbild, fungieren die beiden Datensignale D1, D2 als
EIN-Datensignal für die Spaltenelektrode Y1 während T/n und die
beiden Datensignale D1, D3 fungieren als AUS-Datensignal
während T/n. Zusätzlich, in dem zweiten Einzelbild,
fungieren die beiden Datensignale D1', D2' als EIN-Datensignal
für die Spaltenelektrode Y1 während T/n und die beiden
Datensignale D1', D3' fungieren als AUS-Datensignal während
T/n.
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Die restlichen Logikschaltkreise 40C2 bis 40Cm besitzen
dieselbe Struktur wie der Logikschaltkreis 40C1, und,
ebenso wie der Logikschaltkreis 40C1, erzeugen Datensignale D1,
D2, D3, D1', D2' und D3' als Antwort auf den entsprechenden
Datenpuls P von dem Zwischenspeicher 50B, den
Einzelbildpuls c von dem Kontroller 22 und den entsprechenden
Gatterpulsen d, e, f von dem Referenzsignalerzeugungsschaltkreis
30. Folglich,
im ersten Einzelbild, werden die beiden
Datensignale D1, D2 und die beiden D1, D3 von dem
Logikschaltkreis 40C2 entsprechend als das EIN-Datensignal und
AUS-Datensignal zu der Spaltenelektrode Y2 der
Flüssigkristallzelle 10 zugeführt, und im zweiten Einzelbild werden
die beiden Datensignale D1', D2' und die beiden D1', D3'
entsprechend als das EIN-Datensignal und AUS-Datensignal zu
ihrer Spaltenelektrode Y2 zugeführt. In dem ersten
Einzelbild werden die beiden Datensignale D1, D2 und die beiden
D1, D3 von dem Logikschaltkreis 40C3 entsprechend als das
EIN-Datensignal und AUS-Datensignal zu der Spaltenelektrode
Y3 der Flüssigkristallzelle 10 zugeführt, und in dem
zweiten Einzelbild werden die beiden Datensignale D1', D2' und,
die beiden D1', D3' entsprechend als das EIN-Datensignal
und AUS-Datensignal zu ihrer Spaltenelektrode Y3 zugeführt.
Gleichermaßen, in dem ersten Einzelbild, werden die beiden
Datensignale D1, D2 und die beiden D1, D3 von dem
Logikschaltkreis 40Cm entsprechend als das EIN-Datensignal und
AUS-Datensignal zu der Spaltenelektrode Ym der
Flüssigkristallzelle 10 zugeführt, und in dem zweiten Einzelbild
werden die beiden Datensignale D1', D2' und die beiden D1',
D3' entsprechend als das EIN-Datensignal und
AUS-Datensignal zu ihrer Spaltenelektrode Ym zugeführt.
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Hier wird im folgenden eine Beschreibung im Hinblick
auf Verfahren zum Bestimmen der Konstantspannung (Vo + V1)
von dem Spannungsstabilisator 42b, der Konstantspannung
(Vo - V1) von dem Spannungsstabilisator 43b, der
Konstantspannung -(Vo + V1) von dem Spannungsstabilisator 45b, der
Konstantspannung -(Vo - V1) von dem Spannungsstabilisator
46b, der Konstantspannung Vo von dem Spannungsstabilisator
47b, der Konstantspannung -Vo von dem Spannungsstabilisator
48b, der Konstantspannung V2 von dem Spannungsstabilisator
55a von Fig. 24 und der Konstantspannung -V2 von dem
Spannungsstabilisator 57a gegeben werden. Hierbei ist eine
geeignete Spannung an dem Anzeigebildpunkt (n, m) angelegt,
so daß der Anzeigebildpunkt (n, m) von dem
Dunkelanzeigezu
stand zu dem Lichtanzeigezustand wechselt, die Zeit, daß
die transmittierte Lichtmenge des Anzeigebildpunktes (n, m)
zu mehr als 90% der gesamten Variation nach dem Anlegen
der Spannung variiert wird, wird als eine
Ansprechzeitperiode des ferroelektrischen Flüssigkristalls 13 genommen,
und weiter wird dieselbe, in dem Fall, daß eine geeignete
Spannung an den Anzeigebildpunkt (n, m) zum Wechsel von dem
Lichtanzeigezustand zu dem Dunkelanzeigezustand angelegt
wird, als eine Ansprechzeitperiode des ferroelektrischen
Flüssigkristalls 13 genommen, und eine Zeitperiode über den
entsprechenden Ansprechzeitperioden wird als to genommen,
welche wiederum als eine eingestellte Signalbreite der
Abtastsignale S1, S1' und der Datensignale D1, D1' bestimmt
wird. Die Signalbreite der Abtastsignale S2, S2' und der
Datensignale D2, D2', D3, D3' wird als 2to genommen. In
diesem Fall, in Verbindung mit der Kurve der anliegende-
Spannung-zu-Transmissionslichtintensität-Kennlinie, werden
die oben erwähnten Spannungspegel so bestimmt, daß sie die
folgenden Gleichungen (3) bis (5) erfüllen.
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Vo + V1 + V2 > v2 , v2' (5)
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Hier bedeutet die Ansprechzeitperiode des
ferroelektrischen Flüssigkristalls 13 die Ansprechzeitperiode zu der
Zeit des Anlegens der Spannung von ±(Vo + V1 + V2).
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In dieser so eingerichteten Ausführungsform erzeugt der
Schaltkreis 20 zum zeilensequentiellen Abtasten
nacheinander einen Referenzpuls a, einen Synchronpuls b, einen
Einzelbildpuls c, einen Schiebetaktpuls Sk, einen Datenpuls Px
und einen Datenpuls Py, und der
Referenzsignalerzeugungsschaltkreis 30 reagiert nacheinander auf den
Referenztaktpuls a und den Synchronpuls b, um nacheinander
Referenzsignale d, e und f zu den in Fig. 25 gezeigten
Zeitsteuerungen zu erzeugen, wodurch der Zeilenansteuerschaltkreis
40 auf den Synchronpuls b, Einzelbildpuls c und Datenpuls
Px von dem Schaltkreis 20 zum zeilensequentiellen Abtasten
und die Referenzsignale d, e und f von dem
Referenzsignalerzeugungsschaltkreis 30 reagiert, um, in dem ersten
Einzelbild, ein Auswahlsignal (Abtastsignale S1, S2) oder ein
Nicht-Auswahlsignal (Abtastsignal S3 oder S3'), und, in dem
zweiten Einzelbild, ein Auswahlsignal (Abtastsignale S1',
S2') oder ein Nicht-Auswahlsignal (Abtastsignal S3' oder
S3) zu irgendeiner der entsprechenden Zeilenelektroden X1
bis Xn der Flüssigkristallzelle 10 zuzuführen, wobei das
Verschieben von der Zeilenelektrode X1 zu der
Zeilenelektrode Xn alle T/n durchgeführt wird. Andererseits reagiert
der Spaltenansteuerschaltkreis 50 auf den Synchronpuls b,
Einzelbildpuls c, Schiebetaktpuls Sk und Datenpuls Py von
dem Schaltkreis 20 zum zeilensequentiellen Abtasten und die
Referenzsignale d, e und f von dem
Referenzsignalerzeugungsschaltkreis 30, um wiederholt, in dem ersten
Einzelbild, ein EIN-Datensignal (Datensignale D1, D2) oder ein
AUS-Datensignal (Datensignale D1 oder D3), und, in dem
zweiten Einzelbild, eine EIN-Datensignal (Datensignale D1',
D2') oder ein AUS-Datensignal (Datensignal D1' oder D3') zu
den entsprechenden Zeilenelektroden Y1 bis Ym der
Flüssigkristallzelle 10 zuzuführen.
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In solch einer Anordnung wird im folgenden eine
Beschreibung im Hinblick auf, zum Beispiel, die
Anzeigebildpunkte (1, 1) und (1, 2) in Bezug darauf beschrieben werden,
wie die Flüssigkristallzelle 10 mittels des
Zeilenansteuerschaltkreises 40 und des Spaltenansteuerschaltkreises 50
Matrix-gesteuert wird. Hier wird die Beschreibung unter der
Annahme gemacht, daß dieselbe Anzeige für das erste und
zweite Einzelbild durchgeführt wird. Zum Beispiel, wenn in
dem ersten Einzelbild der Zeilenansteuerschaltkreis 40 das
Auswahlsignal (Abtastsignale S1 und S2) zu der
Zeilenelektrode X1 zuführt, und wenn der Spaltenansteuerschaltkreis
50 das EIN-Datensignal (Datensignal D1 und D2) zu der
Zeilenelektrode Y1 zuführt, fungiert der Anzeigebildpunkt
(1, 1) als der Lichtanzeigebildpunkt (siehe Fig. 28). In
diesem Fall wird ein Löschsignal E1 (a von Fig. 29) infolge
einer Kombination des Abtastsignals S1 und des Datensignals
D1 während to zwischen die Zeilenelektrode X1 und die
Spaltenelektrode Y1 zugeführt, und weiterhin wird ein
Schreibsignal W1 (a von Fig. 29) infolge einer Kombination des
Abtastsignals S2 und des Datensignals D2 für 2to zugeführt.
Hier ist das Löschsignal E1 0 V, und das Schreibsignal W1
besitzt den Pegel (Vo - V1 - V2) mit der Signalbreite to
und den Pegel (V0 + V1 + V2) mit der Signalbreite to.
-
Folglich wird der Anzeigebildpunkt (1, 1) einmal zum
Dunkelanzeigezustand (Anordnungszustand von Fig. 2A) auf
der Basis des Pegels (0) und der Signalbreite to des
Löschsignals E1, und wird dann zum Lichtanzeigezustand
(Anordnungszustand von Fig. 2A) auf der Basis der
Signalbreite to und des Pegels (Vo + V1 + V2) des Schreibsignals
W1 oberhalb der Sättigungsspannung v2, was den Wechsel zu
dem Zustand von Fig. 2B verursacht. Nach T/n wird ein
Haltesignal H (a von Fig. 29) mit einem Pegel oberhalb des
Schwellwertes v3 beim Wechsel von dem Zustand von Fig. 2B
zu dem Zustand von Fig. 2A infolge einer Kombination des
Nicht-Auswahlsignals von dem Zeilenansteuerschaltkreis 40
und des EIN-Datensignals (oder AUS-Datensignals) von dem
Spaltenansteuerschaltkreis 50 zu dem Bildanzeigepunkt (1, 1)
zugeführt, was zu dem Eintritt in den Lichtanzeigezustand
führt. Diese seriellen Dinge werden durch die
Transmissionslichtintensitätsvariation von (b) von Fig. 29
angezeigt.
-
Gleichermaßen, in dem zweiten Einzelbild, wenn der
Zeilenansteuerschaltkreis 40 das Auswahlsignal (Abtastsignale
S1' und S2') zu der Zeilenelektrode X1 und der
Spaltenansteuerschaltkreis 50 das EIN-Datensignal (Datensignale D1'
und D2') zu der Spaltenelektrode Y1 zuführt, fungiert der
Anzeigebildpunkt (1, 1) als der Lichtanzeigebildpunkt (siehe
Fig. 28). Gleichermaßen kann in diesem Fall, aus denselben
Gründen wie in bezug auf das erste Einzelbild beschrieben,
der Lichtanzeigezustand durch Verwendung der Variation bzw.
des Wechsels zwischen den Zuständen der Fig. 2A und 2C
realisiert werden. D. h., das Löschsignal E1' (siehe (a) von
Fig. 29) infolge einer Kombination des Abtastsignals S1'
und des Datensignals D1' wird für to und das Schreibsignal
W1' (siehe (a) von Fig. 29) infolge einer Kombination des
Abtastsignals S2' und des Datensignals D2' wird für 2to
zugeführt. Hier ist das Löschsignal E1' 0 V, und das
Schreibsignal W1' besitzt den Pegel von -(Vo - V1 - V2) mit einer
Signalbreite t2 und den Pegel von -(Vo + V1 + V2) mit einer
Signalbreite to.
-
Folglich rennt der Bildanzeigepunkt (1, 1) einmal in den
Dunkelanzeigezustand (Anordnungszustand von Fig. 2A) auf
der Basis des Pegels (0 V) und der Signalbreite to des
Löschsignals E1' und tritt dann in den Lichtanzeigezustand
(Anordnungszustand von Fig. 2C) auf der Basis der
Signalbreite to und des Pegels -(Vo + V1 + V2) des Schreibsignals
W1' über der Sättigungsspannung v2' ein, was die Variation
bzw. den Wechsel zu dem Zustand von Fig. 2C bewirkt. Nach
T/n wird das Haltesignal
H'(siehe 4(a) von Fig. 29) infolge
einer Kombination des Nicht-Auswahlsignals von dem
Zeilenansteuerschaltkreis 40 und des EIN-Datensignals (oder AUS-
Datensignals) von dem Spaltenansteuerschaltkreis 50 mit
einem Pegel über dem Schwellwert v3' zur Variation bzw. zum
Wechsel von dem Zustand von Fig. 2C zu dem Zustand von Fig.
2A dem Bildanzeigepunkt (1, 1) zugeführt, welcher wiederum
in dem Lichtanzeigezustand gehalten wird. Hier wird das
Nicht-Auswahlsignal, das an die entsprechenden Elektroden X
angelegt werden soll, nacheinander bei jedem Anlegen des
Auswahlsignals von S3 zu S3' geändert bzw. gewechselt.
Diese seriellen Zustände werden durch die
Transmissionslichtintensitätsvariation in (b) von Fig. 29 angezeigt.
-
Weiter wird im folgenden eine Beschreibung im Hinblick
auf die Realisierung des Dunkelanzeigezustands beschrieben
werden. In dem ersten Einzelbild, wenn der
Zeilenansteuerschaltkreis 40 das Auswahlsignal (Abtastsignale S1 und S2)
zu der Zeilenelektrode X1 und der
Spaltenansteuerschaltkreis 50 das AUS-Datensignal (Datensignale D1 und D3) zu
der Spaltenelektrode Y2 zuführt, fungiert der
Anzeigebildpunkt (1, 2) als der Dunkelanzeigebildpunkt (siehe den
schraffierten Bereich in Fig. 28).
-
In diesem Fall wird das Löschsignal E2 ((c) von Fig.
29) infolge einer Kombination des Abtastsignals S1 und des
Datensignals D1 für to zwischen die Zeilenelektrode X1 und
die Spaltenelektrode Y2 zugeführt, und das Schreibsignal W2
infolge einer Kombination des Abtastsignals S2 und des
Datensignals D3 wird für 2to dazwischen zugeführt. Hier ist
das Löschsignal E2 0 V und das Schreibsignal W2 besitzt den
Pegel von (Vo - V1 + V2) mit der Signalbreite to und dem
Pegel von Vo + V1 - V2) mit der Signalbreite to.
-
Folglich rennt der Anzeigebildpunkt (1, 2) in den
Dunkelanzeigezustand (Anordnung von Fig. 2A) auf der Basis des
Pegels (0 V) und der Signalbreite to des Löschsignals E2
und wird dann im Zustand von Fig. 2A gehalten, da die Pegel
(Vo - V1 + V2) und (Vo + V1 - V2) des Schreibsignals W2 mit
der Signalbreite to unterhalb der Sättigungsspannung v1 für
die Variation bzw. den Wechsel von dem Zustand von Fig. 2A
zu dem Zustand von Fig. 2B liegen, und als eine Folge kann
der Dunkelanzeigezustand realisiert werden. Nach T/n wird,
ebenso wie in der obigen Beschreibung, das Haltesignal H
angelegt und der Dunkelanzeigezustand wird gehalten, da
diese Spannungspegel niedriger als v2 sind.
-
Gleichermaßen, in dem zweiten Einzelbild, als Reaktion
bzw. Antwort auf den Zeilenansteuerschaltkreis 40, der das
Auswahlsignal (Abtastsignale S1' und S2') zu der
Zeilenelektrode X1 zuführt, und den Spaltenansteuerschaltkreis
50, der das AUS-Datensignal (Datensignale D1' und D3') zu
der Spaltenelektrode Y2 zuführt, fungiert der
Anzeigebildpunkt (1, 2) als der Dunkelanzeigebildpunkt (siehe den
schraffierten Bereich in Fig. 28). In diesem Fall, ebenso
wie dem Fall, der in Bezug auf das erste Einzelbild
beschrieben wurde, kann der Dunkelanzeigezustand realisiert
werden. Das heißt, das Löschsignal E2' ((c) von Fig. 29)
infolge einer Kombination des Abtastsignals S1' und des
Datensignals D1' wird für to zugeführt, und das Schreibsignal
W2 ((C) von Fig. 29) infolge einer Kombination des
Abtastsignals S2' und des Datensignals D3' wird für 2to
zugeführt. Hier ist das Löschsignal E2' 0V, und das
Schreibsignal W2' besitzt die Pegel von -(Vo - V1 + V2) und -
(Vo + V1 - V2) mit der Signalbreite to.
-
Folglich rennt der Anzeigebildpunkt (1, 2) in den
Dunkelanzeigezustand (Anordnungszustand von Fig. 2A) auf der
Basis der Signalbreite to und des Pegels (0 V) des
Löschsignals E2' und wird dann in dem Dunkelanzeigezustand
gehalten, da die Pegel des Schreibsignals W2' jeweils
unterhalb der Sättigungsspannung v2' für die Variation bzw. den
Wechsel von dem Zustand von Fig. 2A zu dem Zustand von Fig.
2C liegen. Nach T/n wird das Haltesignal H' infolge einer
Kombination des Nicht-Auswahlsignals von dem
Zeilenansteuerschaltkreis 40 und des EIN-Datensignals (oder
AUS-Datensignals) von dem Spaltenansteuerschaltkreis 50 zu den
An
zeigepunkt (1, 2) zugeführt, und da sie unterhalb der
Sättigungsspannung v2' für den Wechsel von dem Zustand von Fig.
2A zu dem Zustand von Fig. 2C sind, wird der
Dunkelanzeigezustand aufrechterhalten. Hier wird das
Nicht-Auswahlsignal, das an die entsprechenden Elektroden X angelegt
werden soll, bei jeder Beaufschlagung bzw. jedem Anlegen
des Auswahlsignals nacheinander von S3 zu S3' geändert bzw.
gewechselt. Diese seriellen Zustände werden durch die
Transmissionslichtintensitätsvariation von (d) von Fig. 29
angezeigt.
-
Zusätzlich werden die anderen Anzeigebildpunkte auf
ähnliche Weise angesteuert, und als ein Ergebnis wird die
Flüssigkristallzelle 10 Matrix-gesteuert. Fig. 27 zeigt die
Zeitsteuerung der Signale, die an die Zeilenelektroden und
die Spaltenelektroden angelegt werden sollen.
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Obwohl in dieser Ausführungsform die Polarität der
Spannung bei jedem Einzelbild umgekehrt wird, ist es
ebenfalls geeignet, daß die Umkehrung frei bei jeder Vielzahl
von Einzelbildern unter der Bedingung bewirkt bzw.
durchgeführt wird, daß kein wesentlicher Gleichstrom in der
Flüssigkristallzelle zurückbleibt. Weiterhin ist diese
Erfindung nicht auf die Vorrichtung vom Transmissionstyp
beschränkt, die dafür ausgelegt ist, die Anzeige mittels
Beleuchtung von ihrer Rückseite durchzuführen, sondern kann
auch auf die Vorrichtung vom Reflektionstyp angewendet
werden, die dafür ausgelegt ist, Licht von ihrer Vorderseite
zu reflektieren.
-
Als ein Flüssigkristallmaterial für die vorliegende
Erfindung wird das Material (TFNPOBC) verwendet, das durch
Nummer 11 von Tabelle 6A angezeigt und gemäß der
vorliegenden Strukturformel ausgedrückt wird.
[4-(1-Trifluormethylnonyloxycarbonylphenyl)-4'-octylbiphenyl-4-carboxylat]
-
Die Transmissionsfaktorkennlinie und die
Polarisationsstromkennlinie in dem Fall, daß eine Dreieckswellenspannung
(±30 V, 10 Hz) an dieses Material angelegt wird, sind in
Fig. 30 veranschaulicht, und ebenso wie das vorerwähnte
Flüssigkristallmaterial zeigt es drei Zustände.
-
Zusätzlich, als ein weiteres Flüssigkristallmaterial
für die vorliegende Erfindung, wird das Material (MHPOBC)
verwendet, das durch Nummer 27 von Tabelle 6C angezeigt und
gemäß der folgenden Strukturformel ausgedrückt wird.
[4-(1-Methylheptyloxycarbonylphenyl)-4'-octylbiphenyl-4-
carboxylat]
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Die Transmissionsfaktorkennlinie und die
Polarisationsinversionsstromkennlinie in dem Fall, daß die
Dreieckswellenspannung auf ähnliche Weise an dieses Material
angelegt wird, sind in Fig. 31 veranschaulicht, und ebenso
wie das vorerwähnte Flüssigkristallmaterial zeigt es drei
Zustände.
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In Bezug auf die oben erwähnten drei
Flüssigkristallmaterialien sind die Werte der spontanen Polarisation Ps, in
welchen die drei Zustände der Transmission erscheinen, in
Fig. 32 gezeigt. Die drei Flüssigkristalle zeigen jeweils
die drei Zustände in dem Fall von mehr als 50 (nC/cm²).
Hier wurde die spontane Polarisation mittels des
Dreieckswellenverfahrens gemessen, das allgemein bekannt ist.
-
Als ein weiteres Flüssigkristallmaterial, das anders
als die oben erwähnten drei Materialien ist, wird das
Material (TFHBFB) verwendet, das durch Nummer 26 von Tabelle 6C
angezeigt und gemäß der folgenden Strukturformel ausgedrückt
wird.
[4-(1-Trifluormethylheptyloxycarbonyl)-4'-biphenyl-2-fluor-
4-octylbenzoat]
-
Wenn die spontane Polarisation in der ferroelektrischen
smektischen Phase dieser Verbindung mittels des allgemeinen
Dreieckswellenverfahrens gemessen wird, kann eine Kennlinie
erhalten werden, wie sie in Fig. 33 gezeigt ist. Weiterhin
sind die vorerwähnten drei Zustände über den gesamten
Bereich der ferroelektrischen smektischen Phase hinweg
erschienen. D. h., die Größe der spontanen Polarisation liegt
in dem Bereich von ungefähr 4 (nC/cm²) bis ungefähr 8
(nC/cm²). Fig. 34 veranschaulicht die
Transmissionsfaktorkennlinie (b) und die Polarisationsstromkennlinie (c), wenn
eine Dreiecksspannung (a) bei 55ºC angelegt wird, und man
kann sehen, daß dort die vorerwähnten drei Zustände
angezeigt werden.
-
Zusätzlich, zum Einführen des ferroelektrischen
smektischen Temperaturbereichs in die Raumtemperatur und um ihn
zu vergrößern, kann, wenn von den oben erwähnten vier Arten
von Verbindungen die drei Arten, d. h., TFHPOBC, MHBOBC,
TFHBFB im folgenden Verhältnis gemischt werden:
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TFHPOBC........ 20%
-
MHPOBC...... 46%
-
TFDBFB........ 34%
-
und wenn der Phasenübergang mittels Analyse mittels der
Kalorimetrie mit Differentialabtastung (DSK) und unter
Verwendung eines Polarisationsmikroskops gemessen wird, das
folgende Ergebnis erhalten werden:
-
Wenn diese Mischung in einer Flüssigkristallzelle
versiegelt eingeschlossen und daran eine Dreiecksspannung
angelegt wird, um so die Transmissionsfaktorkennlinie und die
Polarisationsstromkennlinie zu messen, können die oben
erwähnten drei Zustände in dem gesamten Bereich des
ferroelektrischen smektischen Temperaturbereichs beobachtet
werden.
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Als weitere Flüssigkristallmaterialien, die in der
Vorrichtung dieser Erfindung zu verwenden sind, gibt es die
Materialien, die in den Tabellen 6A bis 6C angezeigt sind.
Jedoch sind die zu verwendenden Materialien nicht darauf
beschränkt. Die Herstellungsverfahren für die
Flüssigkristalle sind in der provisorischen japanischen
Patentveröffentlichung Nr. 60-149547 und 60-149548, beispielsweise,
offenbart.
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Weiterhin, als eine weitere Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung, ist es vorteilhaft, daß ein
ferroelektrisches Flüssigkristallmaterial und das geschmolzene Material
einer zweifarbigen färbenden Substanz (Farbstoff) zwischen
den zwei Elektrodensubstraten 1 und 2, die angeordnet sind,
um parallel zueinander zu sein, versiegelt eingeschlossen
werden. Weiter wird als die zweifarbige färbende Substanz
S-334 (azoschwarze zweifarbige färbende Substanz,
hergestellt von Mitsuitoatsu Co., Ltd.) verwendet, und der
vorerwähnte ferroelektrische Flüssigkristall wird aufgeheizt
zu einer isotropen flüssigen Phase und 2 Gew.-% der
färbenden Dichroismussubstanz werden hinzugefügt und geschmolzen.
Danach wird es zwischen die Elektrodensubstrate unter
Verwendung des Kapillarsaugphänomens injiziert, und dann wird
die gesamte Flüssigkristallzelle allmählich um 0,1 bis 1,0
ºC/min bis zu der chiralen Phase smektisch C gekühlt. Als
ein Ergebnis von solch einem Kühlen ist das
ferroelektrische Flüssigkristallmolekül 20, das die chirale Phase
smektisch C ist, wie in Fig. 35A gezeigt orientiert, wegen der
Ordnung des Flüssigkristalls und einer großen Polarisation
des Flüssigkristallmoleküls selbst. Hier ist eine
Polarisationsplatte 5 nur an der Außenseite des
Elektrodensubstrates 2 angeordnet. Zusätzlich ist ein Polarisator (P)
dieser Polarisationsplatte so angeordnet, daß er einen
Winkel von 0 (180º) mit der Richtung der langen Achse des
Flüssigkristallmoleküls bei Feldfreiheit bildet. Die
transparenten Elektroden 1a und 2a sind, mit einer externen
Stromquelle 3 gekoppelt, die einen Ansteuerschaltkreis
enthält, und der Flüssigkristall wird mit der oben erwähnten
Spannungswellenform beaufschlagt.
-
Die Arbeitsweise einer Vorrichtung mit der oben
erwähnten Anordnung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die
Fig. 35A, 35B und 35C beschrieben werden. Hier sind die
linken Seiten Veranschaulichungen von Ebenen der
Vorrichtung und die rechten Seiten sind Veranschaulichungen
von Seiten der Vorrichtung. Die Flüssigkristallmoleküle 20
zwischen den Substraten sind, bei Feldfreiheit, entlang der
Normallinie der smektischen Schicht 10 angeordnet und
zeigen den Orientierungszustand, der in Fig. 35A
veranschaulicht ist. Zu diesen Zeitpunkt ist die spontane
Polarisation des Flüssigkristallmoleküls in der oberen Hälfte
dieser Vorrichtung (Zelle) in der linken Richtung (oder der
rechten Richtung) und in der unteren Hälfte dieser
Vorrichtung in der rechten Richtung (oder der linken Richtung)
gerichtet. D. h., gemäß einer Beschreibung auf dem Kegel, auf
dem sich die ferroelektrischen Flüssigkristallmoleküle
bewegen (die rechte Illustration von Fig. 35A), ist das
Molekül in der oberen Hälfte der Zelle über (oder unter) des
Kegels und in der unteren Hälfte der Zelle unter (oder
über) dem Kegel positioniert, so daß das Produkt der
spontanen Polarisationen in den Richtungen der Dicke der Zelle
zu Null wird. Zu diesem Zeitpunkt verteilt sich die
zweifarbige färbende Substanz 21 in den
Flüssigkristallmolekülen 20 und wird in den Richtungen der langen Achsen
der Flüssigkristallmoleküle 20 gerichtet. Als Reaktion bzw.
als Antwort auf das Anlegen eines elektrischen Feldes, das
für die Rotation des Flüssigkristallmoleküls von der
Vorderseite des Blatt Papiers zu seiner Rückseite genügt,
fällt die Richtung 30 der spontanen Polarisation des
Flüssigkristallmoleküls mit der Richtung 40 des elektrischen
Feldes zusammen. Nachfolgend wird das
Flüssigkristallmolekül re-orientiert, wie in Fig. 35B gezeigt. Zu diesem
Zeitpunkt besitzt das Flüssigkristallmolekül einen Kippwinkel θ
in Bezug auf die Normallinie der Schicht. Zum Beispiel
beträgt der Kippwinkel des Materials, das hergestellt wird,
indem man die geschmolzene zweifarbige färbende Substanz
dem durch die oben erwähnte Formel (I) ausgedrückten
ferroelektrischen Flüssigkristallmaterial hinzufügt, 10º bis
31º, unter der Bedingung, daß die Temperatur im Bereich von
70ºC bis 110ºC liegt. Gleichermaßen bewegt sich in diesem
Fall die zweifarbige färbende Substanz 21 gemäß der
Bewegung des Flüssigkristallmoleküls 20. Nachfolgend, als
Reaktion auf das Anlegen eines elektrischen Feldes hinreichend
für die Rotation des Flüssigkristallmoleküls von der
Rückseite des Blatt Papiers zu seiner Vorderseite, wird die
spontane Polarisation in der Richtung des elektrischen
Feldes gerichtet. Nachfolgend wird das Flüssigkristallmolekül
re-orientiert, wie in Fig. 35C gezeigt. Zu diesem Zeitpunkt
macht das Flüssigkristallmolekül einen Kippwinkel von -θ in
Bezug auf die Richtung der Normallinie der Schicht.
Gleichermaßen, in diesem Fall, bewegt sich die zweifarbige
färbende Substanz 21 gemäß der Bewegung des
Flüssigkristallmoleküls 20. Folglich kann die optische Achse des
Flüssigkristalls gemäß der Größe und Polarität des angelegten
elektrischen Feldes variiert werden, um so die drei Zustände
einzunehmen.
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Eine elektrooptische Vorrichtung wird hergestellt,
indem man die Polarisationsplatte 5 in Verbindung mit solch
drei Zuständen des Flüssigkristalls bereitstellt. Zum
Beispiel, wie in Fig. 35A gezeigt, ist der Polarisator (P) der
Polarisationsplatte so angeordnet, daß er einen Winkel von
0º in Bezug auf die Richtungen der langen Achse des
Flüssigkristalls bildet. In diesem Fall wird das durch den
Polarisator (P) hindurchgehende linear polarisierte Licht,
dessen Polarisationsrichtung mit der absorbierenden Achse
der zweifarbigen färbenden Substanz zusammenfällt,
absorbiert, was dazu führt, daß in den Dunkel-Zustand
eingetreten wird. Weiterhin, in dem Fall von Fig. 35B, in dem ein
elektrisches Feld von der Vorderseite des Blatt Papiers zu
seiner Rückseite angelegt wird, und in dem Fall von Fig.
35C, in dem ein elektrisches Feld von der Rückseite des
Blatt Papiers zu seiner Vorderseite angelegt wird, wird das
durch den Polarisator (P) hindurchgegangene linear
polarisierte Licht transmittiert, da seine Polarisationsrichtung
nicht mit der absorbierenden Achse der zweifarbigen
färbenden Substanz zusammenfällt, wodurch der Licht-Zustand
bewirkt wird. Hier ist es ebenfalls geeignet, daß die
Polarisationsplatte 5 an der Außenseite des Elektrodensubstrats 1
angeordnet wird.
-
Zusätzlich ist diese Ausführungsform im wesentlichen
ähnlich zu der ersterwähnten Ausführungsform im Hinblick
auf die optische Antwort bzw. das optische Ansprechen, die
Lichttransmission, Temperaturabhängigkeit der
Ansprechgeschwindigkeit, Orientierungskennlinie bzw.
Orientierungseingenschaften des Flüssigkristallmoleküls u. s. w.
-
Hier, obwohl in dieser Ausführungsform der Polarisator
(P) der Polarisationsplatte so angeordnet ist, daß er einen
Winkel von 0º (180º) mit der Richtung der langen Achse der
Moleküle (Richtung der langen Achse der färbenden
Dichromismusubstanz) bei Feldfreiheit bildet, ist es ebenfalls
geeignet, einen Winkel von 45º oder 90º, beispielsweise, zu
bilden. In dem Fall von 90º, beim Anlegen des elektrischen
Feldes, wird der Dunkel-Zustand in einer Richtung des
elektrischen Feldes und der Licht-Zustand in dessen anderer
Richtung genommen, und bei Feldfreiheit erscheint der
Zwischenzustand, wodurch eine 2-Schritt-Melodie-Anzeige
ermöglicht wird.
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Weiterhin ist die zweifarbige färbende Substanz nicht
auf die zweifarbige färbende Azo-Substanz beschränkt,
sondern es ist ebenfalls möglich, die zweifarbige färbende
Anthrachinon-Substanz mit exzellenter Lichtbeständigkeit zu
verwenden.
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Ein Orientierungsverfahren für den oben erwähnten
ferroelektrischen Flüssigkristall wird im folgenden
beschrieben werden. Damit das oben erwähnte ferroelektrische
smek
tische Flüssigkristallelement eine vorbestimmte
elektrooptische Ansteuerkennlinie zeigt, ist es erforderlich, daß
der ferroelektrische smektische Flüssigkristall, der
zwischen einem Paar von Elektrodensubstraten angeordnet ist,
den molekularen Orientierungszustand besitzt, in welchem
das Flüssigkristallmolekül so angeordnet ist, daß es im
wesentlichen parallel zu den Substraten ist, und in dem die
smektische Schicht so ausgebildet ist, daß sie im
wesentlichen senkrecht zu den Substraten ist. Solch ein
Orientierungszustand, mittels Verwendung des Reibeverfahrens für
dünne Polymerschichten, des Verfahrens der schrägen
Ablagerung von anorganischem Material, wie zum Beispiel SiO
oder dergleichen, kann erhalten werden, wenn er zu der
isotropen flüssigen Phase aufgeheizt und langsam abgekühlt
wird. Jedoch, um die molekulare Orientierung unter
Verwendung solcher Verfahren zu erhalten, ist es erforderlich,
von der isotropen flüssigen Phase mit einer Geschwindigkeit
von 0,1ºC bis 1,0ºC pro Minute gekühlt zu werden, und der
Prozess des langsamen Kühlens, der eine lange Zeit
benötigt, ist für die Industrie nicht vorteilhaft, da er hohe
Kosten verursacht.
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Dementsprechend wird im folgenden ein industriell
nützliches Verfahren zum Erreichen molekularer Orientierung,
das keinen langsamen Abkühlungsprozess erfordert,
beschrieben werde. Das Elektrodensubstrat 1, wie in Fig. 1
gezeigt, besitzt eine Elektrode 1a, die entlang der inneren
Oberfläche einer transparenten Basis 1c aus transparentem
Glas oder Kunstharz ausgebildet ist und die aus einer
leitfähigen dünnen Schicht aus Indiumoxid (ITO) oder Zinnoxid
besteht. Eine ähnliche Anordnung ist für das andere
Elektrodensubstrat 2 gemacht. Polarisationsplatten 4 und 5 sind
an den Außenseiten der Elekrodensubstrate 1 und 2
angeordnet, um sie dazwischen einzuschließen. Auf den inneren
Oberflächen der transparenten Elektroden 1a, 2a, die
leitfähige dünne Schichten sind, sind dünne
Polymer-Orientierungsschichten 1b, 2b angeordnet, für die der
Orientie
rungsprozess durchgeführt wird, so daß das
Flüssigkristallmolekül so angeordnet ist, daß es parallel zu den
Substraten ist. Zusätzlich ist es möglich, allgemein andere
Verfahren zu verwenden, wie zum Beispiel schräge Ablagerungen
von anorganischem Material, d. h. Siliziumoxid oder anderes,
und einen Prozeß mittels einem oberflächenaktiven Agens, um
den smektischen Flüssigkristall zu orientieren.
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Die Elektrodensubstrate 1 und 2 werden miteinander
kombiniert, so daß die Flüssigkristallmoleküle in einer
Richtung angeordnet sind. Danach wird der oben erwähnte
ferroelektrische Flüssigkristall aufgeheizt, um sich zu der
isotropen Flüssigkeit zu ändern, und wird zwischen die
Elektrodensubstrate 1 und 2 injiziert, mittels des
Kapillarphänomens oder Vakuumersetzung, und wird dann zu der
oben erwähnten S*(3)-Phase auf natürliche Weise gekühlt
(schnell abgekühlt) mit einer Geschwindigkeit von 5ºC/min.
Zu diesem Zeitpunkt kann, obwohl in der Makroansicht die
Orientierung der Flüssigkristallmoleküle gemäß der Richtung
ist, daß der Orientierungsprozeß durchgeführt worden ist,
durch Messung des Löschzustandes unter dem Kreuz-Nicol und
der Transmissionslichtintensität beim Anlegen von Spannung
unter Verwendung einer Fotozelle das in Fig. 36 gezeigte
Ergebnis erhalten werden.
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Verglichen mit einer Zelle mit einem exzellenten
Orientierungszustand, der durch das
Abstandshalterkantenverfahren oder andere bewirkt wird, ist der Orientierungszustand
schlecht, der Grad des Löschens ist niedrig, da Licht
hindurchgeht, und der Kontrast beim Schalten bzw. Wechseln vom
ersten stabilen Zustand zu dem zweiten oder dritten
stabilen Zustand bei Anlegen einer externen Spannung ist
niedrig. Um diese Probleme zu beseitigen, haben wir
festgestellt, daß der elektrokline Effekt bei der smektischen
Phase A höher in der Temperatur ist als bei der
ferroelektrischen smektischen Phase. Dieser elektrokline Effekt ist
in Liquid Crystal Vol. 2, 825 (1987), von Ch. Bahr und G.
Heppke offenbart, und die Richtung der smektischen Schicht,
die in der ferroelektrischen smektischen Phase gestört ist,
kann durch Verwendung des Effekts gleichmäßig gemacht
werden. D. h., die Flüssigkristallmoleküle werden mit einem in
der smektischen Phase A angelegten elektrischen
Wechselstromfeld geordnet angeordnet, so daß die Richtung der
smektischen Phase angeordnet bzw. eingerichtet wird.
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Wir heizen die oben erwähnte Flüssigkristallzelle auf
zur smektischen Phase A und legen eine
Dreieckswellenspannung von ±30 V und 0,1 Hz für 10 Minuten an. Als ein
Ergebnis wird die Variation bzw. die Änderung, bei der die
Richtung der gestörten smektischen Schicht allmählich in
einer Richtung angeordnet wird, unter einem Mikroskop
beobachtet. Fig. 37 zeigt den Zustand, daß dies quantitativ
gemessen ist, und die optischen Transmissionsfaktoren vor und
nach dem Anlegen der Spannung sind voneinander um viele
Male verschieden, wodurch der Orientierungszustand des
Flüssigkristalls extrem verbessert wird.
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Weiterhin, obwohl in dem oben erwähnten Beispiel das
elektrische Wechselstromfeld nach dem Aufheizen zu der
smektischen Phase A angelegt wird, ist es ebenfalls
geeignet, das elektrische Wechselstromfeld während des Heizens
anzulegen, was dazu führt, daß man denselben Effekt erhält.
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Es sollte klar sein, daß das vorstehende nur die
bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung betrifft, und daß es
beabsichtigt ist, alle Änderungen und Modifikationen der
Ausführungsformen der Erfindung hier abzudecken, die zum
Zwecke der Offenbarung verwendet wurden, und die keine
Abweichungen von der Idee und dem Anwendungsbereich der
Erfindung darstellen.
Tabelle 1 Chemische Struktur der als Ausrichtungsmaterialien
verwendeten Polyimidharze
Tabelle 2 Chemische Struktur der als Austichtungsmaterialien
verwendeten Polyimidharze
Tabelle 3
Tabelle 4
Tabelle 5 Chemische Struktur der als Ausrichtungsmaterialien
verwendeten Polyimidharze
Tabelle 6A
Tabelle 6B
Tabelle 6C