DE68918916T2 - Kompressionsgerät für die Anastomose von hohlen Organen. - Google Patents

Kompressionsgerät für die Anastomose von hohlen Organen.

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kompressionsvorrichtung für die Anastomose von Hohlorganen des menschlichen Körpers, wie Teilen des Verdauungstraktes.
  • Die Anwendung bei Organen, wie beispielsweise beim Oesophagus, der herkömmlichen Nähtechniken, nämlich beim herkömmlichen Vernähen von Fäden oder auch beim Klipsen, ist dennoch mit einer hohen Wahrscheinlichkeit Gegenstand sofortiger oder späterer Komplikationen. Daher ist es vorgeschlagen worden, Kompressionsvorrichtungen zu verwenden, um die Anastomose der genannten Organe auszuführen. Diese Vorrichtungen halten die zu anastomisierenden Ränder durch das Zusammendrücken Ihrer Enden aneinander angrenzend. Nachdem eine bestimmte Zeitdauer vergangen ist, wird außerhalb des Kompressionsbereiches eine "natürliche" Anastomose erhalten und die Vorrichtung fällt in Folge der Nekrose der zusammengepreßten Ränder ab und in den Darm hinein, von wo sie zusammen mit dem Stuhl ausgeschieden werden. Die Anwendung der Vorrichtungen ist gegenwärtig limitiert auf die am weitesten distal gelegenen Trakte des Darmes. In der Tat macht es die anatomische Anordnung der Organe des am meisten kranial liegenden Teiles des Verdauungstraktes unmöglich, diese Vorrichtungen anzuwenden aufgrund der großen Schwierigkeit, die sie - nachdem sie vom Ort der Anastomose abgefallen sind - erfahren würden beim Passieren solcher Strukturen wie des Pylorus Sphinkters und des ileozökalen Ventils, die enge Segmente des Verdauungstraktes darstellen.
  • Daher sind Vorrichtung vorgestellt worden, deren Teile, die geeignet sind, zwischen den Endabschnitten der zu verbindenden Hohlorgane Druck auszuüben, aus abbaubarem Material bestehen, wodurch die Vorrichtungen in Bruchstücke reduziert werden, die einfacher mit dem Stuhlgang ausgeschieden werden können.
  • Diese Technik ist beispielsweise aus dem US-Patent 3,947,835 bekannt.
  • Die Abbaurate der genannten Materialien variiert von einem Individuum zum anderen und bei ein und derselben Person nach der unterschiedlichen physiologischen Kondition einschließlich der Veränderung des Methabolismus und daher in der Veränderung der Rate der chemischen Reaktion, welche den Abbau verursacht. Daher gibt es das Problem, daß es nicht präzise vorhergesagt werden kann, welcher Zeitraum nötig sein wird, bis die Bruchstücke der Vorrichtung reduziert sind. Es kann sogar lange Zeit vor oder nach der natürlichen Konsolidierung der Ränder der zu anastomisierenden Organe auftreten. In beiden Fällen werden nachteilige Bedingungen erzeugt werden: im ersten Fall würde die Operation fehlgeschlagen sein, da die Haltevorrichtung in Bruchstücke zerlegt worden wäre, bevor die Konsolidierung eingetreten ist, so daß kein Abheilen der zu anastomisierenden Organe eintreten würde, und im zweiten Fall würde ein Hindernis in den Verdauungstrakt eingeführt werden in einem unvorhersehbaren Sitz und für eine längere Zeitdauer als nötig.
  • Darüber hinaus müssen die aus abbaubarem Material hergestellten Vorrichtungen notwendigerweise dünne Wandungen aufweisen, so daß der Nachteil zutage tritt, daß sie sehr zerbrechlich und schwierig in der Herstellung sind.
  • Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung die oben erwähnten Nachteile zu eliminieren durch die Bereitstellung einer Vorrichtung, welche die folgenden Vorzüge aufweist:
  • - sie wird in Fragmente zerlegt, sobald die Ränder der Organe, welche durch die Vorrichtungsteile zusammengepreßt werden müssen, ihre Konsistenz verlieren, was sicherlich der Fall, wenn sie von der Anastomose abbricht, und daher nach dem Abheilen
  • - sie kann aus jedem Material hergestellt sein, selbst aus einem harten.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung bereitzustellen, die zu einem günstigen Preis hergestellt werden kann.
  • Die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung ist eine Verbesserung des Standes der Technik, so wie er in der EP-A-152381 offenbart ist, welche ein erstes Teil mit einer hohlzylindrischen Form, das geeignet ist für die Aufnahme eines zweiten Teils mit ebenfalls einer hohlzylindrischen Form, wodurch zwischen die beiden Teile die Ränder der zu anastomisierenden Hohlorgane eingesetzt werden können, sowie ein drittes Teil mit einer hohlzylindrischen Form umfaßt, das geeignet ist, das zweite Teil gegen das erste Teil zu pressen, um die Ränder der Hohlorgane zu komprimieren und welche dadurch gekennzeichnet ist, daß jedes der drei Teile aus separaten Sektoren besteht, die mit geeigneten Mitteln versehen sind zum festen Zusammenhalten der Sektoren jedes Teils aneinander, solange, bis die Ränder zwischen dem ersten und zweiten Teil vorhanden sind, und zum Ermöglichen der Trennung der Sektoren, wenn die Ränder nekrotisieren, wobei die Mittel an den Stirnkanten jedes Sektors in einer solchen Weise vorgesehen sind, daß sie eine lösbare Verbindung zwischen benachbarten Sektoren bereitstellen. Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden anhand der nachfolgenden detaillierten Beschreibung zweier bevorzugter, jedoch nicht einzigen Ausführungsformen der Erfindung deutlich, wobei die Ausführungsform nur zum darstellenden, nicht hingegen zum einschränkenden Zweck in den beigefügten Zeichnungen dargestellt sind. Hierbei zeigt:
  • Fig. 1 eine Explosionsansicht in teilweisem Querschnitt der Teile der ersten Ausführungsform,
  • Fig. 2 einen Vertikalschnitt der Vorrichtung, angewandt an zu anastomisierenden Hohlorganen,
  • Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines ersten Teils der zweiten Ausführungsform, und
  • Fig. 4 eine Explosionsdarstellung, teilweise im Querschnitt der Teile der zweiten Ausführungsform.
  • Unter Bezugnahme auf die Zeichnungsfiguren umfäßt die erfindungsgemäße Vorrichtung ein erstes Teil A mit einer hohlzylindrischen Form, in welchem ein zweites Teil B mit hohlzylindrischer Form untergebracht ist, sowie ein drittes Teil C mit ebenfalls hohlzylindrischer Form, das, wenn es in das Teil B eingesetzt ist, gegenüber diesem einen Druck ausübt.
  • Unter Bezugnahme auf die Fig. 2 werden die Ränder 1 und 2 der zu anastomisierenden Hohlorgane 3 und 4 des Verdauungstraktes, die zwischen dem ersten und dem zweiten Teil A und B eingeschlossen sind, dazwischen zusammengepreßt. Die Teile A, B und C werden in den Hohlorganen 3 und 4 mittels einer geeigneten Einrichtung eingesetzt, von denen beispielsweise eine im italienischen Patent 1,173,284, das am 16. Februar 1984 angemeldet worden ist, beschrieben ist.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung umlaßt jedes Teil A, B und C Sektoren, die mit lösbaren Verbindungsmitteln ausgestattet sind, die geeignete Mittel sind, um die besagten Sektoren fest aneinander zu halten, bis die genannten Ränder zwischen dem ersten und zweiten Teil vorhanden sind und die sich auftrennen, wenn die besagten Ränder, die zu diesem Zeitpunkt nekrotisiert sind, ihre Konsistenz durch die Wirkung des Magensaftes verlieren, nachdem die Vorrichtung aus dem Anastomosesitz weggebrochen ist. Daher geschieht dies nachdem sich die Anastomose konsolidiert hat, wodurch die Zerlegung der Vorrichtung nicht durch chemische Reaktionen beeinflußt wird, wie es im Gegensatz hierzu bei den Vorrichtungen gemäß dem Stand der Technik passiert.
  • Genauer gesagt umfaßt das Teil A, wie aus der Fig. 1 ersichtlich, Sektoren 5, 6 sowie ähnliche Sektoren, die nicht dargestellt sind, die die hohlzylindrische Form des Teils A komplettieren. Der Sektor 6 ist an seinen Außerikanten mit nach außen ragenden Vorsprüngen 7 versehen, während der benachbarte Sektor 5 an seinen Außenkanten mit nach innen öffnenden Hohlräumen 8 versehen ist, wodurch jeder der Hohlräume 8 mit einem Vorsprung des benachbarten Sektors in Eingriff kommt. In ähnlicher Weise umfaßt das Teil B Sektoren 9 und 10, ebenso wie Sektoren, die nicht dargestellt sind, die die hohlzylindrische Form jedes Teils B komplettieren. Jeder Sektor ist an einer Stirnkante mit Stiften 11 versehen und an der anderen Stirnkante mit Löchern 12, wodurch die Stifte 11 jedes Sektors in Eingriff kommen mit den Löchern 12 des benachbarten Sektors. In ähnlicher Weise umfaßt das Teil C Sektoren 13 und 14 sowie ähnliche Sektoren, die nicht dargestellt sind, welche die hohlzylindrische Form des Teils C komplettieren. Jeder Sektor ist an einer seiner Stirnkanten mit Stiften 15 versehen und an der anderen mit Löchern 16, so daß die Stifte 15 jedes Sektors mit den Löchern 16 des benachbarten Sektors in Eingriff kommen.
  • Die erwähnten Hohlräume und Vorsprünge ebenso wie die Stifte und die entsprechenden Löcher sind die Verbindungsmittel zwischen benachbarten Sektoren. Die Sektoren jedes Teils A, B und C können jede Anzahl größer als zwei annehmen. Um die Anastomoseoperation vorzunehmen, werden die Ränder 1 und 2 der zu anastomisierenden Hohlorgane zwischen die hohlen Teile A und B gesetzt, und durch das hohle Teil C unter Druck gesetzt, welches innerhalb des Teiles B angeordnet ist, wobei das hervorspringende Umfangsteil 17 des Teils C in die Umfangsnut 18 des Teils B gesetzt wird. Bis die Ränder 1 und 2 zwischen den Teilen A und B gesetzt sind, sind die Sektoren der Teile A, B und C fest miteinander verbunden. Dies geht zurück auf den Druck, welchen die besagten Kanten auf Teil A ausüben, entsprechend den Pfeilen X, sowie auf die Teile B und C entsprechend den Pfeilen Y (deren Richtung entgegengesetzt ist) und der auf die Verbindungsmittel zwischen den Sektoren in einer solchen Weise wirkt, daß sie die Teile A, B und C zusammenhalten, als ob sie ein einzelnes, steifes Teil wären.
  • Sobald die Anastomose konsolidiert ist, bricht die Vorrichtung gerade außerhalb des Kompressionsbereiches einschließlich der Ränder 1 und 2 von ihrem Sitz ab, wobei die Ränder 1 und 2 nekrotisieren und ihre Konsistenz verlieren, wodurch die Drücke nachlassen, ebenso wie die Verbindung zwischen den Sektoren, wobei die Sektoren der drei Teile getrennt werden und in Fragmente zerfallen, die sich frei innerhalb des Verdauungstraktes bewegen können und so mit der größten Leichtigkeit ausgeschieden werden können.
  • Die zweite Ausführungsform ist in den Figuren 3 und 4 dargestellt, in denen die Teile, die zu jenen aus den Figuren 1 und 2 ähnlich sind mit denselben Bezugszeichen versehen sind. Diese Ausführungsform ist geeignet, um die Herstellung und den Zusammenbau der Teile zu erleichtern, die die Ränder der Hohlorgane unter Druck setzen müssen.
  • Das erste Teil A' umfaßt insbesondere zwei Unterteile A1 und A2, die miteinander mittels eines Hinterschnittes 19 im Eingriff sind, welcher in den Vorsprung 20 eingesetzt ist, wobei die letzteren in den unteren Umfängsabschnitten der Unterteile A1 bzw. A2 eingearbeitet sind. Das Teil A' ist daher ein kompaktes, leicht zu handhabendes Teil, welches leicht einem Gerät zugeführt werden kann, wie beispielsweise dem Gerät, welches in dem oben erwähnten italienischen Patent 1,173,248 beschrieben ist, welches es erlaubt, die erfindungsgemaße Vorrichtung zu positionieren und anzuwenden.
  • In dem Moment, in dem das Gerät angewendet wird, zergliedert ein kreisförmiges Blatt des Gerätes die Unterteile A1 und A2 entlang der Nut 21 bzw. des Umfänges 22, wodurch aufgrund der Radialschlitze 23, 24, die im oberen Abschnitt der Unterteile A1 und A2 vorgesehen sind, die letzteren automatisch in vier Sektoren S1 und vier Sektoren S2 zergliedert werden.
  • Wenn die Ränder 1 und 2 der Hohlorgane 3 und 4 zwischen die Teile A' und B' gesetzt werden, in ähnlicher Weise wie in Fig. 2 dargestellt, bleiben die Sektoren S1 und S2, wenn ein Druck zwischen den Teilen A' und B', das ähnlich ist wie Teil B gemäß Fig. 1, wirkt, fest miteinander verbunden durch die Zähne 25, die auf dem Umtängsbereich der Sektoren S2 des Unterteils A2 vorgesehen sind, wobei die Zähne in Fenster 26 eingreifen, die auf dem Umfängsbereich des Sektoren S1 des Unterteils A1 vorgesehen sind.
  • In Fig. 3 ist das Teil A', welches die Unterteile A1 und A2 umfäßt, die mittels eines Hinterschnittes 19, wobei der Hinterschnitt auf dem Unterteil M vorgesehen ist, welcher den Vorsprung 20 aufnimmt, der auf dem Unterteil A1 vorgesehen ist, sowie mittels Zähnen, die mit den Fenstern 26 im Eingriff stehen, aneinander befestigt sind, deutlich dargestellt. Die Zähne 25 stehen nicht aus den Fenstern 26 hervor. Das Teil A' hat daher eine völlig glatte äußere Erscheinung ohne Vorsprung. Dies geht zurück auf die Tatsache, daß die Dicke der Zähne dieselbe ist wie jene der Fenster.
  • Das Teil B' umfaßt die Sektoren 9' und 10', die ähnlich sind zu den Sektoren 9 und 10, die weiter oben unter Bezugnahme auf die Fig. 1 beschrieben worden sind. Bei diesen Sektoren 9' und 10' ist eine erhöhte Flexibilität erhalten worden, indem sie durch Schlitze 28 als Rippen 27 ausgeformt sind, die nach unten bis zur Basis 29 verlaufen, deren inneres Teil eine Umfängsnut 30 beinhaltet. Das Teil C', bestehend aus den Sektoren 13' und 14', welches gegen das Teil B' gedrückt wird, ist ähnlich zu dem Teil C der Fig. 1, wobei der Unterschied dazu in der Nut 31 besteht, die auf seinem unteren Teil vorgesehen ist, damit es besser an die Basis des Teils B' angepaßt ist.
  • Veränderungen können an der Erfindung vorgenommen werden, insbesondere am Aufbau der oben beschriebenen Verbindungsmittel, ohne daß der Schutzbereich der Erfindung, so wie in den Ansprüchen definiert, verlassen wird.

Claims (11)

1. Kompressionsvorrichtung für die Anastomose von Hohlorganen (3, 4), umfässend: ein erstes Teil (A-A') mit einer hohlzylindrischen Form, das geeignet ist für die Aufnhhme eines zweiten Teils (B-B') mit ebenfalls einer hohlzylindrischen Form, wodurch zwischen die beiden Teile die Ränder der zwei zu anastomisierenden Hohlorgane (3, 4) eingesetzt werden können, sowie ein drittes Teil (C-C') mit einer hohlzylindrischen Form, das geeignet ist, das zweite Teil (B- B') gegen das erste Teil (A-A') zu pressen, um die Ränder (1, 2) der Hohlorgane (3, 4) zu komprimieren,
dadurch gekennzeichnet,
daß jedes der drei Teile (A-A', B-B', C-C') aus separaten Sektoren (5, 6-S&sub1;, S&sub2;; 9, 10-9', 10'; 13, 14-13', 14') besteht, die mit geeigneten Mitteln (7, 8-19, 20; 11, 12; 15, 16) versehen sind zum festen Zusammenhalten der Sektoren jedes Teils aneinander, solange, wie die Ränder (1, 2) zwischen dem ersten (A-A') und zweiten (B-B') Teil vorhanden sind, und zum Ermöglichen der Trennung der Sektoren, wenn die Ränder (1, 2) nekrotisieren, wobei die Mittel (7, 8-19, 20; 11, 12; 15, 16) an den Stirnkanten jedes Sektors vorgesehen sind in einer solchen Weise, daß sie eine lösbare Verbindung zwischen benachbarten Sektoren (5, 6-S&sub1;, S&sub2;; 9, 10-9', 10'; 13,14-13', 14') bereitstellen.
2. Kompressionsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Teil (A) Sektoren (5, 6) umfaßt, von denen jeder an einer seiner Stirnkanten mit einem nach außen ragenden Vorsprung (8) versehen ist, wobei der benachbarte Sektor auf der benachbarten Stirnkante einen nach innen öffnenden Hohlraum (7) aufweist, in welchen der Vorsprung eingesetzt wird, wodurch die lösbare Verbindung bereitgestellt wird.
3. Kompressionsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl das zweite (B), als auch das dritte (C) Teil Sektoren (9, 10; 13, 14) aufweist, von denen jeder an einer seiner Stirnkanten mit einem oder mehreren Löchern (12, 16) und die andere benachbarte Stirnkante mit einem oder mehreren Stiften (11, 15), die in die Löcher eingesetzt werden können, versehen ist, wodurch die lösbare Verbindung bereitgestellt wird.
4. Kompressionsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Teil (A') zwei Unterteile (A&sub1;, A&sub2;) aufweist, die miteinander in Eingriff stehen, wobei die Unterteile auf ihrem oberen Teil mit radialen Schlitzen (23, 24) versehen sind, so daß unter Anwendung eines bekannten Gerätes zur Positionierung der Kompressionsvorrichtung eine kreisförmige Klinge des Gerätes die beiden Unterteile (A&sub1;, A&sub2;) zerlegt und sie so in Sektoren (S&sub1;, S&sub2;) fragmentiert.
5. Kompressionsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterteile (A&sub1;, A&sub2;) im Eingriff miteinander befindlich verbunden sind mittels eines Hinterschnittes (19) und eines Vorsprungs (20), die im unteren Umfangsbereich der Unterteile vorgesehen sind.
6. Kompressionsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsbereiche der Unterteile (A&sub1;, A&sub2;) mit Zähnen bzw Fenstern (26), die miteinander eingreifend verbunden sind, versehen sind.
7. Kompressionsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne (25) vom Unterteil (A&sub2;) hervorspringen, das in das andere, mit den Fenstern (26) versehene Unterteil (A&sub1;) eingesetzt ist.
8. Kompressionsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke der Zähne (25) dieselbe ist wie jene der Fenster (26), wodurch die Außenwandung des ersten Teils (A&sub1;) völlig glatt und ohne Vorsprung ist.
9. Kompressionsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sektoren (9', 10') des zweiten Teils (B') mit durch Schlitze (28) gebildete Rippen (27) versehen sind, die auf dem zylindrischen Teil des zweiten Teils (B') vorgesehen sind und nach unten zu der Basis (29) des zweiten Teils (B') verlaufen, um so die Flexibilität der Sektoren (9', 10') zu erhöhen.
10. Kompressionsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Basis (29) im inneren Teil mit einer Umfangsnut (30) versehen ist.
11. Kompressionsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Sektoren des dritten Teils (C') eine Umfangsnut (31) in ihren unteren äußeren Teilen aufweisen, die an die Basis (29) des zweiten Teils (B') angepaßt sind.
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