DE68917534T2 - Datenpfadschutz. - Google Patents

Datenpfadschutz.

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DE68917534T2
DE68917534T2 DE68917534T DE68917534T DE68917534T2 DE 68917534 T2 DE68917534 T2 DE 68917534T2 DE 68917534 T DE68917534 T DE 68917534T DE 68917534 T DE68917534 T DE 68917534T DE 68917534 T2 DE68917534 T2 DE 68917534T2
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  • Communication Control (AREA)
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft den Schutz von Verkehrsströmen auf duplizierten Übertragungspfaden. Sie ist speziell, jedoch nicht ausschließlich auf digitale Daten anwendbar.
  • Eine allgemein bekannte Technik zum Vorsehen eines Schutzes für übertragene Daten ist die "Doppelweg"-Technik, in der ein identisches Signal fortgesetzt über zwei Wege oder Pfade gesendet wird. Am Empfangsende selektiert ein Umschalter eines der beiden ankommenden Signale. Die Selektion basiert normalerweise auf irgendeiner Art Signalüberwachung wie der Detektion von Gesamt- oder Summenalarmen (sog. Gross Alarms) oder verschlechterter Funktionsleistung wie hoher Fehlerrate. In einem solchen System ist der Umschalter, gleichgültig, welcher Pfad selektiert worden ist, ein gemeinsames Element im Übertragungsschema. Er muß folglich für einen hohen Zuverlässigkeitsgrad ausgelegt sein und ist entsprechend teuer.
  • Eine weitere allgemein bekannte Technik besteht darin, einen Ersatz- oder Reserveweg oder -pfad zur Stützung 1es von N Arbeitspfaden zu verwenden, wobei ein N-Wegeumschalter sowohl am Sende- als auch am Empfangspunkt erforderlich ist. Dies ist wiederum, insbesondere wenn N groß sein muß, beispielsweise 14 betragen soll, kostenaufwendig.
  • Es ist Gegenstand der vorliegenden Erfindung, die Notwendigkeit derartiger Umschalter in wiederholte oder replizierte Übertragungspfade verwendenden Datenübertragungssystemen zu eliminieren.
  • In einem Artikel in Electronics Weekly, Nummer 755 vom 5ten März 1975 ist auf Seite 19 ein System für breitbandige Mikrowellenrelaisübertragung beschrieben, das am Sendeende des Systems eine Anzahl von bis zu 7 Verkehrskanälen umfaßt, die Sendetributarykarten und einen Standby-Schutzkanal mit seiner eigenen Standby-Karte aufweisen. Für den Fall eines Versagens oder Ausfalls eines der Kanäle schalten Relais den Fehlerkanal auf den Standby-Kanal. Sämtliche normalen Kanalkarten sind mittels einer gemeinsamen Leitung mit dem Eingang der Standby-Kanalkarte verbunden und sind im Normalbetrieb, d.h. bei nichtversagendem Betrieb, vom Standby-Kanal isoliert. Am Empfangsende des Systems empfängt eine entsprechende Anzahl von Empfangskarten die übertragenen Signale und diese Karten umfassen einen Standby-Empfänger, der auch jedwede umgeleiteten Signale aus dem Standby-Übertragungskanal empfängt. Die Empfangssignale werden mittels Schaltern auf geeignete Ausgangsleitungen umgelenkt.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Datenübertragungssystem vorgesehen, in dem mehrere Datenströme zwischen einer Sende- und Empfangsvorrichtung zu senden sind, aufweisend am sendeseitigen Ende mehrere Tributaryarbeitskarten, die jeweils mit einem Eingangsanschluß oder -port mit einem individuellen Tributary verbunden sind, der zu einem zugeordneten Multiplexer zu senden ist, und eine Ersatz- oder Standby-Tributarykarte, die so wirkt, daß sie ausgefallene Karten ersetzt, wobei sämtliche Tributaryarbeitskarten durch eine gemeinsame zum Eingangsanschluß der Standby-Tributarykarte führende Leitung miteinander verbunden bzw. zusammengeschaltet sind, jedoch im Normalbetrieb von dieser Leitung isoliert sind, und aufweisend eine Einrichtung zum selektiven Verbinden des Eingangsanschlusses (irgend)einer bzw. jedweder Tributarykarte mit der gemeinsamen Leitung bei Detektion einer Fehlfunktion bzw. eines Ausfalls, wodurch die Standby-Tributarykarte die ausgefallene Tributarykarte ersetzt, und in welchem jede Tributarykarte verzweigt ist und mit der gemeinsamen Leitung über eine steuerbare, von einer anderen Tributarykarte getragene Blockier- oder Sperreinrichtung verbunden ist, wobei die Detektion der Fehlfunktion eines Arbeitstributaries (Tributaryarbeitskarte) die Sperreinrichtung der zugeordneten Arbeitstributarykarte veranlaßt, dazu freigegeben zu werden, den Tributary mit der Standby-Tributarykarte zu verbinden.
  • Die vorliegende Erfindung wird im folgenden mit Bezug auf ihre Verwendung in einem Multiplexer erläutert, es können jedoch ähnliche Anordnungen in Leitungs- oder Zeilenübertragungsabschlüssen oder -stationen verwendet werden.
  • Die als Standby- oder Ersatzkarte bezeichnete Tributarykarte kann gelegentlich vorkommenden Verkehr übertragen.
  • Um das Verständnis der vorliegenden Erfindung zu erleichtern, wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung nun beispielhalber und unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen erläutert, in denen
  • Figur 1 ein Blockschaltbild eine Dual-Pfadübertragungssystems gemäß der vorliegenden Erfindung ist,
  • Figur 2 ein Blockschaltbild des sendeseitigen Endes eines Datenübertragungssystems mit einer ungeraden Anzahl von Hauptpfaden und entsprechend der vorliegenden Erfindung ist,
  • Figur 3 ein Blockschaltbild eines sendeseitigen Endes eines Datenübertragungssystems ist, das eine gerade Anzahl von Adminpfaden aufweist,
  • Figur 4 ein Blockschaltbild des empfangsseitigen Endes des Systems der Figur 2 ist und
  • Figur 5 ein Blockschaltbild eines Teils des mit dem System der Figur 3 verknüpften empfangsseitigen Endes ist.
  • Figur 1 der beiliegenden Zeichnungen, auf die nun Bezug genommen wird, zeigt, was bekanntermaßen unter einem 1-zu-1 Dualpfadschutz verstanden wird, jedoch hier gemäß der Erfindung verwirklicht ist. Die linke Seite der Figur 1 zeigt das sendeseitige Ende des Dual-Pfadübertragungssystems, bestehend aus einem Paar Tributarykarten 10, 11, wobei die Karte 10 eine Haupt- oder Arbeitskarte ist und die Karte 11 eine Standby- oder Schutzkarte ist. Der Eingangsanschluß oder -port 12 (Eingabebaustein) der Karte 10 ist mit einer Eingangsleitung 13 von einer Verkehrsquelle verbunden und die Karte bzw. der Eingangsanschluß läßt im Normalbetrieb den Verkehr zu einem konventionellen Übertragungs-MUX passieren. Die Eingangsleitung 14 überträgt gelegentlich bzw. zufällig auftretenden Verkehr, der, falls Pfadschutz erforderlich ist, verlorengeht. Dieser gelegentliche Verkehr wird zum Eingangsanschluß bzw. -port 16 der Karte 11 über einen torsteuer- oder auftastbaren Buffer 15 (oder Puffer) mit Verstärkung Eins geleitet, der auf der Karte 10 vorgesehen ist und dessen Ausgang über eine Leitung 17 mit dem Eingangsanschluß 16 der Karte 11 verbunden ist. Der Eingangsanschluß 16 überträgt den von ihm empfangenen Verkehr ebenfalls zum MUX. Der Verkehr auf der Leitung 13 wird am Eingangsanschluß 12 verzweigt und wird von einer Leitung 18 auch zu einer steuerbaren Sperr- oder Blockiereinrichtung in der Form eines Buffers 19 mit Verstärkung Eins auf der Karte 11 übertragen. Die Buffer 15, 19 werden über einen Steuerbus 20 gesteuert. Damit die Anordnung effizient arbeitet, ist es wichtig, daß die Buffer 15, 19 im AUS- Zustand die (Mehrfach)leitung, an die sie angeschlossen sind, nicht signifikant belasten. Im Normalbetrieb ist der Buffer 15 auf EIN geschaltet und überträgt Verkehr von Leitung 14 zum Eingangsanschluß 16, während der Buffer 19 auf AUS geschaltet ist und das Durchlassen des Hauptverkehrs zum Eingangsanschluß 16 blockiert.
  • Sollte die Karte 10 nun ausfallen bzw. eine Fehlfunktion zeigen, bedeutet dies, daß nur der abgezweigte Verkehr auf Leitung 18 zur Übertragung zum MUX zur Verfügung steht, so daß Karte 11 die Funktionen, die erforderlich sind, um die Übertragung des Hauptverkehrs zum MUX zu ermöglichen, übernehmen muß. Dies bedeutet unvermeidlich, daß der sekundäre oder gelegentliche Verkehr zu sperren bzw. zu blockieren ist. Um die Karte 11 freizugeben bzw. ihr zu ermöglichen, die Hauptarbeitsfunktion von Karte 10 zu übernehmen, wird der Buffer 15 durch ein Signal vom Steuerbus 20 auf AUS geschaltet und der Buffer 19 wird auf EIN geschaltet. Der Hauptverkehr auf Leitung 13 wird nun über die Leitung 18, den Buffer 19 und die Leitung 17 mit dem Eingangsanschluß 16 der Karte 11 verbunden. Das Ausschalten des Buffers 15 blockiert das Durchlassen des gelegentlichen Verkehrs auf Leitung 14.
  • Die rechte Seite der Figur 1 zeigt das entsprechende Empfangsende des Dualpfad-Übertragungssystems. Das Empfangsende umfaßt zwei Tributarykarten 30, 31. Die Karte 30 umfaßt einen Ausgangsanschluß oder -port 32, dem ein Ausgangstreiber 33 zugeordnet ist, wobei der Anschluß 32 mit einer Ausgangsleitung 34 verbunden ist. Im Normalbetrieb handhabt die Karte 30 den Hauptverkehr. Die Karte 31 handhabt gelegentlich auftretenden Verkehr und umfaßt einen Ausgangsanschluß oder -port 35 und einen zugeordneten Ausgangstreiber 36, die mit einer Leitung 37 verbunden sind. Die Leitung 37 ist mit einem torsteuer- oder auftastbaren Verstärker 38 mit Verstärkung Eins verbunden, dessen Ausgang mit einer Ausgangsleitung 39 verbunden ist, die im Normalbetrieb den gelegentlichen Verkehr überträgt. Die Karte 31 trägt ferner auch einen auftastbaren Buffer 40 mit Verstärkung Eins, der über eine Leitung 41 mit dem Ausgangsanschluß 32 der Karte 30 verbunden ist. Die Buffer 38, 40 und der Verstärker 33 werden durch einen Steuerbus 42 gesteuert. Im Normalbetrieb ist der Buffer 38 auf EIN geschaltet und der Buffer 40 ist auf AUS geschaltet, so daß der Hauptverkehr über den Ausgangsanschluß 32 und der gelegentliche Verkehr über den Ausgangsanschluß 35, die Leitung 37, den Buffer 38 und die Leitung 39 ausgegeben werden.
  • Das Empfangsende muß die Möglichkeit einer Fehlfunktion entweder von Karte 10 oder Karte 30 bewältigen. Beim Ausfall der Karte 10 wird, wie bereits erläutert, der Hauptverkehr zum Eingangsanschluß 16 der Karte 11 umgelenkt und wird folglich den gelegentlichen Verkehr am Ausgangsanschluß 35 von Karte 31 ersetzen. So ist dieser Verkehr nun auf den Ausgangsanschluß 32 und Leitung 34 der Karte 30 zu leiten. Um dies zu bewerkstelligen, werden Buffer 38 und Treiber 33 ausgeschaltet und Buffer 40 freigeschaltet, so daß der Verkehr über den Anschluß 35, die Leitung 37, den Buffer 40 und die Leitung 41 zur Ausgangsleitung 34 übertragen wird.
  • Ein Ausfall der Karte 30 triggert eine identische Prozedur. So bewirkt die Detektion einer Fehlfunktion von Karte 30, daß der Hauptverkehr auf Leitung 13 durch entsprechend geeignete Schaltung der Buffer 15, 19 zum Eingangsanschluß 16 der Karte 11 geleitet wird. Dieser nun am Anschluß 35 von Karte 31 erscheinende Verkehr wird in der beschriebenen Weise zur Ausgangsleitung 34 geleitet.
  • Sowohl am sende- als auch am empfangsseitigen Ende der Systeme repräsentieren die mit "T" markierten Punkte Abschlußwiderstände der Rückwandplatine.
  • Es ist zu beachten, daß das beschriebene Dualpfadsystem verwendbar ist, wenn nur Hauptverkehr zu übertragen ist. In einem solchen Fall wird der Hauptverkehr am Sendeende verzweigt und wird beiden Anschlüssen 12 und 16 zugeführt und erscheint an beiden Anschlüssen 32 und 35. Sollte eine Fehlfunktion der Karte 10 oder 30 detektiert werden, so besteht keine Notwendigkeit, den Verkehr am Sendeende umzusteuern und es muß eine geeignete bzw. angemessene Leitung bzw. Steuerung nur am Empfangsende stattfinden.
  • Die obige Beschreibung befaßte sich mit einem Dualpfadsystem. Das grundlegende Prinzip kann jedoch auch auf ein Übertragungs- bzw. Sendesystem mit einer größeren Anzahl von Pfaden erweitert werden.
  • Figur 2 der Zeichnungen zeigt das sendeseitige Ende eines Systems, in dem fünf Hauptarbeitstributarykarten 51 bis 55 und eine Standby- oder Ersatzkarte 56 vorgesehen sind, die im Normalbetrieb gelegentlich auftretenden Verkehr handhabt. Wie im unter Bezug auf Figur 1 beschriebenen Ausführungsbeispiel geht dieser gelegentliche Verkehr verloren, wenn irgendeine der Karten 51 bis 55 eine Fehlfunktion zeigen sollte. Jede der Karten 51 bis 56 ist identisch zu denjenigen des sendeseitigen Endes der Figur 1. So weist jede Karte einen Eingangsanschluß oder -port 57 und einen auftastbaren Buffer 58 mit Verstärkung Eins auf, der von einem Steuerbus 59 gesteuert wird, wobei die Ausgänge der Buffer mit einer gemeinsamen Leitung 60 verbunden sind, die zum Eingangsanschluß der Karte 56 geführt ist.
  • Im Normalbetrieb wird der Hauptverkehr von Tributaries den Eingangsanschlüssen der Karten 51 bis 55 über jeweilige Eingangsleitungen 70 bis 74 zugeführt, während gelegentlicher Verkehr dem Buffer 58 der Karte 55 über eine Leitung 75 zugeführt wird. Dieser Buffer ist freigegeben (bzw. auf EIN geschaltet) und überträgt den Verkehr über die gemeinsame Leitung 60 zum Eingangsanschluß der Standby-Karte 56. Die übrigen Buffer 58 sind unter Steuerung der Steuerleitung 60 auf AUS gesetzt. Jede der Eingangsleitungen 70 bis 74 ist ver- bzw. abgezweigt und ist über eine Leitung 76 mit dem Buffer 58 einer benachbarten Karte verbunden, so daß Karte 51 Quer- bzw. Kreuzverbindungen mit Karte 52 und Karte 53 mit Karte 54 aufweist. Lediglich die Leitung 75 für gelegentlichen Verkehr ist nicht verzweigt, da diese Leitung der Kanal ist, der zu unterdrücken ist, wann immer eine der Arbeitskarten 51 bis 55 ausfällt.
  • Die befolgte Prozedur, wenn eine der Arbeitskarten 51 bis 55 ausfällt, ist ähnlich der bei Ausfall der Arbeitskarte 10 des in Figur 1 gezeigten Ausführungsbeispiels befolgten Prozedur. Falls eine der Karten 51 bis 55 ausfällt, dann wird der Buffer 58 von Karte 55 auf AUS geschaltet, wodurch das Hindurchlassen des gelegentlichen Verkehrs auf die gemeinsame Leitung 60 blockiert wird. Simultan wird der Buffer 58, der mit einer Leitung 76 mit der ausgefallenen Karte verbunden ist, freigegeben bzw. eingeschaltet, so daß der Hauptverkehr der ausgefallenen Karte über die gemeinsame Leitung 60 zum Eingangsanschluß der Standby-Karte 56 umgesteuert wird. In der Figur 2 ist dargestellt, daß die Karte 53 ausgefallen ist, sowie der neue Weg für den Verkehr, den die Karte 53 eigentlich handhaben sollte, der jedoch nun durch Karte 56 gehandhabt wird, in Figur 2 als verstärkte Linie aufgezeigt.
  • Das Ausführungsbeispiel gemäß der Figurendarstellung wies eine ungerade Anzahl von Arbeitskarten auf, so daß es nicht möglich war, sämtliche der Arbeitskarten zu paaren. Aus diesem Grund ist dann auch Karte 55 mit der Standby-Karte 56 verbunden. Dieses Problem tritt nicht auf, wenn eine gerade Anzahl von Arbeitskarten wie im in Figur 3 gezeigten Ausführungsbeispiel vorliegt. Die Karten 51, 52 in dieser Figur entsprechen den gleich numerierten Karten der Figur 2. Jedoch ist die Eingangsleitung 75 für gelegentlichen Verkehr direkt mit dem Buffer 58 der Standby-Karte 56 verbunden. Im Normalbetrieb ist der Buffer 58 der Standby- Karte 56 freigegeben, so daß der gelegentliche Verkehr über die gemeinsame Leitung 60 und eine Leitung 76 zum Eingangsanschluß 57 der Karte 56 geleitet wird. Sollte eine der Karten 51, 52 ausfallen, dann wird der Buffer 58 der noch funktionierenden Karte freigegeben (eingeschaltet) und der Buffer der Karte 56 wird auf AUS geschaltet, um der Karte 56 zu ermöglichen, die Funktionen der ausgefallenen Karte zu übernehmen. Es ist anzumerken, daß die Anzahl von Karten größer als dargestellt sein kann, ohne die Wirkungsweise des Systems zu beeinträchtigen. In einem solchen Fall, wird, falls eine Arbeitskarte eines Paares ausfällt, der Buffer 58 der anderen Karte des Paares freigegeben, das Eingangssignal der ausgefallenen Karte auf die gemeinsame Leitung 60 zu geben.
  • Figur 4 der Zeichnungen zeigt das dem in Figur 2 gezeigten sendeseitigen Ende zugeordnete empfangsseitige Ende.
  • Fünf Arbeitstributarykarten 81 bis 85 sind gemeinsam mit einer Standby-Karte 86 gezeigt. Diese Karten sind identisch zu den am Empfangsende in Figur 1 gezeigten. Im Normalbetrieb erscheint Hauptverkehr an jedem der Ausgänge 91 bis 95, die den jeweiligen Karten 81 bis 85 zugeordnet sind, und gelegentlicher Verkehr erscheint am Ausgang 96. Wie im System der Figur 1 muß das Empfangsende imstande sein, auf das Ausfallen einer Arbeitskarte am Sendeende anzusprechen bzw. zu reagieren sowie auch den Ausfall einer der Karten 81 bis 85 zu bewältigen. Sollte eine Hauptkarte am sendeseitigen Ende ausfallen, wird der Hauptverkehr, der an der passenden Arbeitsempfangskarte erscheinen sollte, stattdessen zur Standby-Karte 86 umgesteuert. So wird, falls die Karte 52 eine Fehlfunktion zeigt (Figur 2), der für die Karte 82 vorgesehene Verkehr dann bei 86 auftreten. Um diesen Verkehr zum Ausgang 92 umzusteuern, wird der Buffer 88 von Karte 81 freigegeben. In Figur 4 ist ersichtlich, daß der Ausgang jedes Buffers 88 mit Ausnahme des Buffers 88 von Karte 95 durch eine Leitung 96 mit dem Ausgang einer zugeordneten Karte verbunden ist. Da in diesem Ausführungsbeispiel wie in Figur 2 die Anzahl der Arbeitskarten ungerade ist, besteht keine Notwendigkeit der Querverbindung zwischen der nicht gepaarten Arbeitskarte 85 und der Standby-Karte 86. Der Pfad oder Weg des umgesteuerten Hauptverkehrssignals, das normalerweise am Ausgangsanschluß 87 von Karte 82 austreten sollte, ist durch zur gemeinsamen Leitung 100 hingehende und von dieser abgehende verstärkte Linien angezeigt.
  • Sollte eine der Arbeitskarten 81 bis 85 anstelle einer Arbeitskarte am sendeseitigen Ende ausfallen, dann arbeitet das Ausführungsbeispiel der Figur 4 auf analoge Weise, um die Standby-Karte 86 freizugeben, die Basis bzw. den Sitz der ausgefallenen Karte zu übernehmen. In Figur 4 sind die Karten 81 und 87 identisch zu den am sendeseitigen Ende der Figur 1 gezeigten und umfassen Ausgangstreiberverstärker 79, Ausgangsanschlüsse oder -ports 81 und Buffer 88. Die Standby-Karte ist die Karte 86. Der Verkehr, der durch die ausgefallene Karte hätte bewältigt werden müssen, wird zur Standby-Karte 86 umgesteuert und der Buffer 88 der der ausgefallenen Karte zugeordneten Arbeitskarte wird freigegeben, um das Austreten des Verkehrs am korrekten Ausgang zu ermöglichen.
  • Figur 5 der beiliegenden Zeichnungen zeigt das entsprechende Empfangsende mit einer geraden Anzahl von Arbeitskarten. Wie im Ausführungsbeispiel der Figur 3 bedeutet die gerade Anzahl von Arbeitskarten, daß für jede Arbeitskarte ein entsprechendes Paar vorgesehen ist, wobei die Buffer 88 und Ausgangsanschlüsse 87 durch Leitungen 96 über Kreuz verbunden sind. Sollte eine Arbeitskarte ausfallen, so wird der Buffer 88 ihrer zugeordneten Arbeitskarte freigegeben, so daß der Potentiell verlorengegangene Verkehr, der nun auf der gemeinsamen Leitung 100 erscheint, durch den neu freigegebenen Buffer der rechten (korrekten) Ausgangsleitung zugeführt werden kann.

Claims (4)

1. Datenübertragungssystem, in dem mehrere Datenströme zwischen einer Sende- und Empfangsvorrichtung zu senden sind, und aufweisend am sendeseitigen Ende mehrere Tributaryarbeitskarten (51 bis 52), die jeweils mit einem Eingangsanschluß (57) mit einem individuellen Tributary verbunden sind, der zu einem zugeordneten Multiplexer zu senden ist, und eine Standby-Tributarykarte (56), die so wirkt, daß sie eine ausgefallene Arbeitskarte ersetzt, wobei sämtliche Tributaryarbeitskarten (51 bis 55) durch eine gemeinsame zum Eingangsanschluß (57) der Standby-Tributarykarte (56) führende Leitung (60) zusammengeschaltet sind, jedoch im Normalbetrieb von dieser Leitung isoliert sind, und aufweisend eine Einrichtung (58, 59) zum selektiven Verbinden des Eingangsanschlusses irgendeiner Tributarykarte mit der gemeinsamen Leitung bei Detektion einer Fehlfunktion, wodurch die Standby-Tributarykarte (56) die ausgefallene Tributarykarte ersetzt, dadurch gekennzeichnet, daß jeder mit einem Eingangsanschluß (57) einer Tributaryarbeitskarte verbundene Tributary verzweigt (76) ist und mit der gemeinsamen Leitung (60) über eine steuerbare von einer anderen Tributarykarte getragene Sperreinrichtung (58) verbunden ist, wobei die Detektion der Fehlfunktion eines Arbeitstributaries die Sperreinrichtung (58) der zugeordneten Tributaryarbeitskarte veranlaßt, dazu freigegeben zu werden, den Tributary mit der Standby-Tributarykarte zu verbinden.
2. Datenübertragungssystem nach Anspruch 1 und dadurch gekennzeichnet, daß eine ungerade Anzahl von Tributaryarbeitskarten (51 bis 55) in einem oder mehr Paaren angeordnet sind und in welchem jede gepaarte Tributaryarbeitskarte mit dem Tributary ihrer zugeordneten Tributaryarbeitskarte verbunden ist, und dahingehend betriebswirksam ist, diesen Tributary über ihre steuerbare Sperreinrichtung (58) mit der gemeinsamen Leitung zu verbinden, und in welchem der Tributary der nicht gepaarten Tributaryarbeitskarte (55) mit der steuerbaren Sperreinrichtung (58) der Standby-Karte (56) verbunden ist, wobei der Ausgang der Sperreinrichtung (58) der Standby-Karte (56) über die gemeinsame Leitung (60) mit dem Eingangsanschluß (57) dieser Standby-Arbeitskarte verbunden ist.
3. Datenübertragungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine gerade Anzahl von Tributaryarbeitskarten (51, 52) umfaßt, die in einem Paar oder mehr Paaren angeordnet sind, und in welchem jede gepaarte Tributaryarbeitskarte mit dem Tributary ihrer zugeordneten Tributaryarbeitskarte verbunden ist, und dahingehend betriebswirksam ist, diesen Tributary über ihre steuerbare Sperreinrichtung (58) mit der gemeinsamen Leitung zu verbinden.
4. Datenübertragungssystem nach Anspruch 3 und ferner dadurch gekennzeichnet, daß ein Kanal (75) zum Übertragen gelegentlicher Daten mit der gemeinsamen Leitung (60) über die steuerbare Sperreinrichtung (58) der Standby-Tributarykarte (56) verbunden ist, wobei die steuerbare Sperreinrichtung (58) der Standby-Tributarykarte (56) im Normalbetrieb freigegeben ist.
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