DE688743C - Mittel zur Verhuetung von Wild- und Insektenfrass - Google Patents

Mittel zur Verhuetung von Wild- und Insektenfrass

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DE688743C
DE688743C DE1938K0150513 DEK0150513D DE688743C DE 688743 C DE688743 C DE 688743C DE 1938K0150513 DE1938K0150513 DE 1938K0150513 DE K0150513 D DEK0150513 D DE K0150513D DE 688743 C DE688743 C DE 688743C
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wild
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caused damage
insect
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Expired
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DE1938K0150513
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English (en)
Inventor
Erwin Kempin
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ERWIN KEMPIN
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ERWIN KEMPIN
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N3/00Preservation of plants or parts thereof, e.g. inhibiting evaporation, improvement of the appearance of leaves or protection against physical influences such as UV radiation using chemical compositions; Grafting wax
    • A01N3/04Grafting-wax

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Environmental Sciences (AREA)
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Description

  • Mittel zur Verhütun-, von W;ld- und Insektenfraß Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Mittel zur Verhütung von Wild- und Insektenfraß mit einem Gehalt an Fischabfällen, das ans einer verdünnten wäßrigen Aufschlärnmung eines Gemisches von getrockneten und vermahlenen Fischabfällen, Tomatenblättern -und Walnußblättern. besteht. Mit dieser Aufschlämmung werden die zu schützenden jungpflanzen, Bäume und Gehölze besprengt.
  • Man kennt bereits ein Mittel zur Verhütung von Wildschaden, das aus ein-er zum Besprengen der j.ungen Pflanzen geeignet-en, aus Fis-chabfällen hergestellten Spritzbrühe besteht, das sich in der Praxis aber als unzureichend erwiesen hat. Dehn bei Verwendung dies-es bekannten'Mittels hat es sich gezeigt, daß das Wild bestenfalls 3 bis 5 Wochen von den jungen Pflanzen ferngehalten wurde. Das erfindungsgemäße Mittel hat dagegeneine weit längerandauernde Wirkung, so daß erst nach Ablauf von 4 bis 6 'Monaten ein erneutes Bespritzen der Pflanzen oder Bäume erforderlich ist. Die demgegenüber s-eh-r kurze Schutzdauer des bereits bekannten Mittels genügt nicht, z.B. wenn es sich um große Anlagen, wie Bepflanzungen von Böschungen der Reichsautobahn, handelt, die ein häufiges Besprengen wegen der damit verbundenen großen Kost-en nicht zulassen. Die größere und länger andauerndeWirksamkeit des erfindungsgemäßen Mittels wird dadurch erreicht, daß den zu verwendenden Fischabfällen der KüchQ," der Fischräuchereien oder -verwertungsstellen Tomaten- und Walnußblätter zugesetzt werden. Durch diese Zusammensetzung werden auch schädliche Insekten von dem Angriff auf die Pflanzen zurückgehalten. Außerdem hat das erfindungsgemäße Mittel den Vorzug, daß es aus dem Gemisch der trockenen, vexmahle:nen Bestandteile durch Aufschlämmen mit Wasser am Ort der Verwendung ohne weiteres hergestellt werden, kann.
  • Die jeweils für sich getrockneten Fischabfälle, Walnußblätter und Tomatenblätter werden gründlich vermahlen und zweckmäßig im Verhältnis 6:1:1 miteinander vermischt. Vorteilhaft wird man ikg Gemisch mit etwa io bis 121 Wasser aufschlämmen. Das Mittel hat monatelang Pflanzen und Gehölze vor jeglichem Wild- und Insektenschaden bewahrt, während in unmittelbarer Nähe andere Pflanzen und Gehölz#e erheblich ab- bzw. angafressen waren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Mittel zur Verhütung von Wild- und Insektenfraß mit einem Gehalt an Fischabfällen, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einer verdünnten wäßrigen Aufschlämmung- eines Gemisches ",n getrockneten und vermahlenen Fischahfällen, Tomatenblägern und Walnußblättern, zweckmäßig im Mischungsverhältnis 6: 1 : z, besteht.
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