DE688475C - Verfahren zum ununterbrochenen Erzeugen von Acetylen aus Calciumcarbid und Wasser - Google Patents

Verfahren zum ununterbrochenen Erzeugen von Acetylen aus Calciumcarbid und Wasser

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DE688475C
DE688475C DE1938I0061076 DEI0061076D DE688475C DE 688475 C DE688475 C DE 688475C DE 1938I0061076 DE1938I0061076 DE 1938I0061076 DE I0061076 D DEI0061076 D DE I0061076D DE 688475 C DE688475 C DE 688475C
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DE
Germany
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water
carbide
acetylene
continuous production
calcium carbide
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Expired
Application number
DE1938I0061076
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Hermann Holler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H21/00Details of acetylene generators; Accessory equipment for, or features of, the wet production of acetylene
    • C10H21/16Removing sludge from generators

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)

Description

  • VerfahYen zum ununterbrochenen Erzeugen von Acetylen aus Calciumcarbid und Wasser Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum ununterbrochenen Erzeugen von Acetylen aus Calciumcarbid und Wasser, bei dem dem Carbid in bekannter Weise nur eine beschränkte Wassermenge zugegeben wird, um zu erreichen, daß das sich bildende Kalkhydrat in praktisch trockenem, pulverförmigem Zustand ausgetragen wird. Bei der Durchführung dieses Verfahrens läßt es sich indessen nicht vermeiden, daß je nach der Züsammensetzung des verwendeten Carbids oder bei ungenauer Einstellung und Überwachung der Wasserzugabe der anfallende Kalk unerwünscht feucht ist, so daß dessen Abbeförderung und vor allem die Weiterverarbeitung, z. B. infolge Klumpenbildung, starkerschwert wird.
  • Gemäß vorliegender Erfindung wird diesem Mangel in sicherer Weise dadurch begegnet, daß dem Hydrat, kurz bevor es den Entwickler verläßt, Carbid zugegeben wird. Auf diese Weise wird erreicht, daß im Hydrat etwa noch vorhandene unerwünschte Feuchtigkeit von dem zusätzlichen Carbid restlos aufgebraucht wird und das Hydrat mit Sicherheit in trockenem, pulverförmigem Zustand im Entwickler anfällt.
  • Zur Vermeidung - unnötiger Carbidverluste werden die nach Beendigung des Vergasungsvorganges im Rückstand etwa noch vorhandenen unvergasten Carbids:tücke, die zur völligen Trocknung des Hydrates nicht benötigt wurden, zweckmäßig von dem Hydrat abgetrennt, z. B. abgesiebt, bevor dieses den Entwickler verläßt. Es ist somit die Gewähr dafür gegeben, daß das anfallende Hydratpulver frei vom. unvergasten Carbidteilchen ist.
  • Um den bei Beendigung des Vergasungsvorganges vorhandenen Carbidüberschuß auf ,ein Mindestmaß zu-beschränken bzw. ihn ganz zu vermeiden, ist anzustreben, die Mengen des zusätzlich zuzugebenden Carbids stets im richtigen Verhältnis zu der im Entwickler befindlichen Wassermenge zu halten. Dies kann dadurch erreicht werden, daß man während des Vergasungsvorganges laufend die Feuchtigkeit des Kalkhydrates feststellt, z. B. mit Hilfe von elektrischen Meßgeräten, und in Abhängigkeit von dem jeweiligen Feuchtigkeitsgehalt die zusätzliche Carbidzugabe sich selbsttätig regeln läßt, etwa in der Weisse, daß bei Erreichung einer gewissen Höchstgrenze an Feuchtigkeit über elektrische Kontakte o. dgl. die Vorrichtung für die zusätzliche Beschickung des Entwicklers mit Carbid in Tätigkeit gesetzt wird. Hierdurch erreicht man einen von der Überwachung durch die Bedienungsperson unabhängigen störungsfreien Verlauf des Vergasungsvorganges mit der Gewähr der Gewinnung -eines einwandfrei trockenen Kalkhydrates. Das Verfahren läßt sich sinngemäß in der verschiedensten Weise verwirklichen, insbesondere ist es lediglich von der jeweiligen Bauform des Entwicklers abhängig, an welcher Stelle die zusätzliche Carbidmenge zugegeben wird, sofern nur die Zugabe kurz vor der Stelle erfolgt, an der das Hydrat ausgetragen wird. Für die Durchführung des Verfahrens ist die Bauart und Wirkungsweise des Trock eenentwicklers ohne Bedeutung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:. Verfahren zum ununterbrochenen Erzeugen von Acetylen aus Calciumc.arbid unter beschränkter Wasserzugabe und Gewinnung von praktisch trockenem Kalkhydrat, dadurch gekennzeichnet, daß dem Hydrat, kurz bevor es den Entwickler verläßt, Carbid zugegeben wird.
DE1938I0061076 1938-04-13 1938-04-13 Verfahren zum ununterbrochenen Erzeugen von Acetylen aus Calciumcarbid und Wasser Expired DE688475C (de)

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