DE687701C - Vorschubvorrichtung fuer Werkstoffbahnen aus Papier o. dgl. an Huelsenwickelmaschinen o. dgl. - Google Patents

Vorschubvorrichtung fuer Werkstoffbahnen aus Papier o. dgl. an Huelsenwickelmaschinen o. dgl.

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DE687701C
DE687701C DE1938J0061477 DEJ0061477D DE687701C DE 687701 C DE687701 C DE 687701C DE 1938J0061477 DE1938J0061477 DE 1938J0061477 DE J0061477 D DEJ0061477 D DE J0061477D DE 687701 C DE687701 C DE 687701C
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feed roller
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H20/00Advancing webs
    • B65H20/02Advancing webs by friction roller
    • B65H20/04Advancing webs by friction roller to effect step-by-step advancement of web
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H20/00Advancing webs
    • B65H20/24Advancing webs by looping or like devices

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Description

  • Vorschubvorrichtung für Werkstoffbahnen aus Papier o. clgl. an Hülsenwickelmaschinen o. &-l. Die Erfindung betrifft eine Vorschubvorrichtung für Werkstoffbahnen aus Papier o. dgl., bei der die Papierbahn zwischen ständig arbeitenden Förderwalzen und einem die Papierbahn absatzweise vorziehenden Förderwerkzeug eine Hänge bildet und ein diese Hänge spannendes Glied bei Erreichen einer bestimmten Größe der Hänge durch Abheben der einen Vorschubwalze von der anderen eine Unterbrechung des Vorschubs der Papierbahn in die Hänge bewirkt.
  • Bei vielen Papierverarbeitungsmaschinen muß das zu verarbeitende Papier der Arbeitsstelle wegen des absatzweisen Wirkens der Werkzeuge mit Unterbrechungen, also ruckweise zugeführt werden. Da es zu Störungen führen würde, wenn man die Papierbahn in gleicher Weise ruckartig von der Vorratsrolle abziehen und demgemäß die schwere Vorratsrolle bei jedem ruckweisen Vorführen der Papierbahn einmal beschleunigen und wiederum abbremsen wollte, ist es üblich, das Papier gleichmäßig und fast ununterbrochen von der Vorratsrolle abzuziehen und trotzdem der Verarbeitungsstelle absatzweise zuzuführen. Zum Ausgleich der unterschiedlichen Bewegungsarten wird eine solche Hänge eingeschaltet, d. h., man bietet der Papierbahn die Möglichkeit, eine durchhängende Schleife zu bilden. Es bietet unüberwindliche Schwierigkeiten, das gleichmäßige Abziehen der Papierbahn von der Vorratsrolle einerseits und den absatzweisen Vorschub der Papierbahn zur Verarbeitungsstelle andererseits so genau aufeinander abzustimmen, daß jegliche Unterschiede in der Länge der während einer bestimmten Zeit vorgeführten Papierbahnlänge vermieden werden.
  • Diese unvermeidlichen Unterschiede bewirken, daß die Hänge größer oder kleiner wird. Hieraus ergibt sich die Aufgabe, in Abhängigkeit von der Größe der Hänge auf die zum möglichst gleichmäßigen Abziehen der Papierbahn von der Vorratsrolle dienenden Förderglieder derart einzuwirken, daß die Förderung durch .diese wieder aussetzt, sobald die Hänge zu groß geworden ist. Für diese Aufgabe sind viele Lösungen bekannt. So hat man z. B. in den Antrieb der zum gleichmäßigen Vorziehen der Papierbahn dienenden Vorzugwalzen eine Kupplung eingeschaltet, die von einem die Hänge spannendes Glied betätigt und ausgeschaltet wird, sobald die Hänge eine bestimmte Größe erreicht hat. - Beim Verarbeiten von empfindlichem Papier, dessen Festigkeit gegebenenfalls infolge der durch einen Klebstoffauftrag bewirkten Durchfeuchtung erheblich herabgesetzt ist, wird bei der erwähnten bekannten Vorrichtung die empfindliche Papierbahn durch das ruckartige Einschalten der Kupplung und der damit bewirkten plötzlichen Beschleunigung .die schwere Vorratsrolle unerwünscht stark beansprucht. -'gis.,,
    Es sind ferner Vorrichtungen bekannt, IN
    denen ein die Hänge spannendes Glied auf eine elektrische Steuervorrichtung derart einwirkt, daß bei Erreichen einer bestimmten Größe der Hänge ein Elektromagnet eingeschaltet wird, der die obere Vorzugwalze von der unteren abhebt und damit das gleichförmige Vorziehen der Papierbahn in die Hänge unterbricht. Derartige elektrische Steuerungen sind teuer und empfindlich. Störungen dieser elektrischen Steuerungen können nur vom Elektrofachmann, aber nicht von den Papierverarbeitern beseitigt werden.
  • Es sind ferner Vorrichtungen bekannt, bei denen die Hänge durch eine schwere Spannwalze belastet ist, welche bei Erreichen einer bestimmten Größe der Hänge durch ein Gestänge die obere der beiden Förderwalzen, durch welche die Papierbahn in die Hänge gefördert wird, von der unteren abhebt und in dieser Weise den Papierbahnvorschub in die Hänge unterbricht. Die Spannwalze muß in diesem Falle ein bewegliches Gewicht haben, weil das Anheben der oberen Förderwalze durch die Wirkung des Gewichtes der die Hänge belastenden Spannwalze erfolgt. Durch eine @solche schwere, die Hänge spannende Walze wird jedoch die- Papierbahn sehr stark beansprucht. Die erwähnte Vorrichtung kommt also in jenen Fällen, in denen empfindliche oder infolge der Durchfeuchtutig hinsichtlich ihrer Festigkeit beeinträchtigte Papiere verarbeitet werden, nicht in Betracht.
  • Bei einer Vorschubvorrichtung für Werkstoffbahnen aus Papier o. dgl., bei der die Papierbahn zwischen ständig arbeitenden 1@örderwalzen und einem die Papierbahn absatzweise vorziehenden Förderwerkzeug eine Hänge bildet und ein diese Hänge spannendes Glied bei Erreichen einer bestimmten Größe der Hänge durch Abheben der einen Vorschubwalze von der anderen den Vorschub der Papierbahn in die Hänge unterbricht, -wirkt erfindungsgemäß das die Hänge spannende Glied bei einer bestimmten Größe der Hänge gegen eine Klinke, die durch einen vom Maschinenantrieb bewegten Exzenter ständig auf und ab bewegt wird, und schwenkt diese in unbelastetem Zustande so weit, daß sie bei der folgenden Aufwärtsbewegung in die Ausrückvorrichtung einer Vorschubwalze eingreift und diese von der anderen Vorschubwalze abhebt. Diese erfindungsgemäße Anordnung zeichnet sich durch Einfachheit aus; denn es genügt die Anwendung eines einzigen angetriebenen Schaltorgans, nämlich der Klinke, die unmittelbar durch die Welle einer Vorschubwalze angetrieben werden kann und gegen welche das die Hänge spannende Glied ohne jedes Zwischengestänge wirken .kann. Mit dieser Einfachheit ist eine gute '@P'bersichtlichkeit und eine große Betriebssicherheit verknüpft. Es ist ferner wesentlich, daß die vom Maschinenäntrieb ständig auf und ab bewegte Klinke in belastungsfreiem "Zustande in den Bereich des Eingriffs in die Aushebevorrichtung der abzuhebenden Vorschubwalze geschwenkt wird. Zum Einschwenken der Klinke sind also von dem die Hänge spannenden Glied keine irgendwie beachtlichen Kräfte aufzubringen; daher wird die Papierbahn nicht in unzulässiger Weise beansprucht. - Die Papierbahn wird ferner deshalb schonend behandelt, weil die eine Förderwalze, nachdem sie von der anderen abgehoben worden ist, infolge der durch den Exzenter bestimmten Eigenart der Abwärtsbewegung der Klinke wieder sanft auf die andere Förderwalze aufgesetzt wird, so daß die Einwirkung des Walzenpaares auf die Papierbahn ganz allmählich wieder einsetzt.
  • Eine besonders günstige Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ergibt sich dadurch, daß das zum Spannen der Hänge dienende Glied als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, von dem ein Arm in der Hänge liegt und ein anderer Arm dazu dient, bei dem bei der Zunahme der Hänge erfolgenden Ausschwingen des zuerst erwähnten Armes die Klinke zum Eingriff mit dem Schaltstück der Ausrückvorrichtung der oberen Vorschubwalze zu bringen.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht der selbsttätigen Steuerung mit einer kleinen Hänge, Abb. 2 mit größerer Hänge; Abb. 3 ist eine teilweise Vorderansicht der '\worrichtung.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird die Papierbahn i von einer nicht dargestelltenVorratsrolle abgezogen und zwischen zwei Vorzugwalzen io und i i hindurch und in bekannter Weise unter Bildung einer Hänge 2 zur nicht dargestellten Wickelstelle der Hülsenwickelmaschine geführt (Abb. i und .2).
  • Wenn bei der Wickelstelle beim Wickeln einer Papierhülse weniger Papier aus der Hänge 2 entnommen als zugeführt wird, so besteht die Gefahr, daß die größer werdende Hänge den Boden berührt und daß die Papierbahn schleift. Um dies zu verhindern, wird bei dem Ausführungsbeispiel die obere Walze io selbsttätig von der unteren Walze abgehoben, wenn sich zuviel Papier in der Hänge ansammelt.
  • Zu diesem Zwecke ist der bekannte, die Hänge 2 spannende Bügel 3 über seine Drehachse 5 hinaus mit dem Hebel q. verbunden. Der Bügel 3 sitzt an einem Hebel 6, der bei gelagert ist.
  • Auf der Achse 13 der ortsfesten Vorzugwalze i i ist auf einem Exzenter 17 eine mit einem Exzenterbügel 23 versehene Klinke 9 angeordnet, deren oberes Ende eine Nase 14. trägt. Das obere Ende wird von der Feder 1,5 ständig gegen die Anschlagschraube 16 gezogen. Beim Umlauf der Walze i i führt die auf dem Exzenter 17 sitzende Klinke 9- daher nur eine auf und ab gehende Schubbewegung aus.
  • Die obere Walze io ist an beiden Enden ii, auf und ab verschiebbaren Gleitsteinen 18 gelagert. Mit jedem Gleitstein ist durch eine Zugstange i9 ein Schaltstück 2i mit Nase 2o verbunden. Sobald die obere Vorzugwalze io von der unteren Vorzugwalzeii abgehoben wird, hört der Vorzug der Papierbahn durch die angetriebenen Walzen auf.
  • In der Stellung der Vorrichtung in Abb. i ist eine kleine Hänge 2 dargestellt. Die Walzen io und ii ziehen bei ihrer Umdrehung gemeinsam die Papierbahn i von der Rolle ab in die Hänge 2. Wird nun an der Wickelstelle weniger Papier verarbeitet als zugeführt wird, so sammelt sich mehr Papier in der Hänge; sie wird größer. Mit der größer werdenden Hänge senkt sich der Spannbügel 3. Je mehr sich die Hänge 2 vergrößert und der Spannbügel 3 senkt,. um so mehr hebt sich der Hebel ¢, bis dessen oberes Ende 8 sich entgegengesetzt zum Uhrzeiger bewegt, dann an die Klinke 9 anstößt und diese gegen die Wirkung der Feder 15 zur Seite drückt. Die auf und ab bewegte Klinke wird dabei mit ihrer Nase 14. unter die Nase 2o gebracht und nimmt diese mit nach oben, wobei auch die Stange i9 und der Gleitstein 18 nach oben bewegt und die obere Walze io von der unteren abgehoben wird. Dadurch liegt die Papierbahn i ohne Gegendruck auf der unteren Walze i i auf, so daß die weitere Mitnahme der Papierbahn unterbleibt. Erst wenn das Papier aus der Hänge wieder zu einem großen 'feil verarbeitet und die Hänge kleiner geworden ist, hebt sich der Spannbügel 3 und der Hebel. entfernt sich wieder von der Klinke 9 (Abb. i). Da nun die Feder 15 das obere Ende der Klinke 9 wieder von der Nase 2o abzieht, bis sie an der Anschlagschraube 16 anliegt, so wirkt die Aufundabbewegung der Klinke nicht mehr auf die Nase 2o und hebt dadurch auch die obere Walze io nicht mehr von der unteren ab. Die Walzen bleiben miteinander in Eingriff und ziehen die Papierbahn i 'also wieder vor, bis die Hänge wieder zu groß und die obere Walze wieder abgehoben wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorschubvorrichtung für Werkstoffbahnen aus Papier u. dgl., bei der die Papierbahn zwischen ständig arbeitenden Förderwalzen und einem die Papierbahn absatzweise vorziehenden Förderwerkzeug eine Hänge bildet und eine diese Hänge spannendes Glied bei Erreichung einer bestimmten Größe der Hänge durch Abheben der einen Vorschubwalze von der anderen eine Unterbrechung des Vorschubs der Papierbahn in die Hänge bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß das die Hänge spannende Glied (3, q.), wenn die Hänge eine bestimmte Größe erreicht, gegen eine durch einen vom Maschinenantrieb bewegten Exzenter (17) ständig auf und ab bewegte Klinke (9) wirkt und diese in ihrem belasteten Zustande so weit schwenkt, daß sie bei der folgenden Aufwärtsbenvegung in Eingriff mit der Ausrückvorrichtung der Vorschubwalze (io) gelangt und diese von der anderen Vorschubwalze (i i) abhebt.
  2. 2. Vorschubvorrichtungnach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Klinke (9) bewegendeExzenter (17) auf derWelle der einen Vorschubwalze (ii) angeordnet ist.
  3. 3. Vorschubvorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zum Spannen der Hänge dienende Glied als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, von dem ein Arm (3) in der Hänge liegt und der andere Arm (q.) dazu dient, bei dem bei der Zunahme der Hänge erfolgenden Ausschwingen des zuerst erwähnten Armes (3) die Klinke (9) zum Eingriff mit dem Schaltstück (21) der Ausrückvorrichtung (18 bis 21) der oberen Vorschubwalze (i o) zu bringen.
DE1938J0061477 1938-05-28 1938-05-28 Vorschubvorrichtung fuer Werkstoffbahnen aus Papier o. dgl. an Huelsenwickelmaschinen o. dgl. Expired DE687701C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE824776C (de) * 1949-11-01 1951-12-13 Erhardt Walther Automatische Vorabwicklungsvorrichtung fuer endlose Materialbahnen
DE956736C (de) * 1952-08-29 1957-01-24 Richard Menzel Anlage zur fortlaufenden Verarbeitung unmittelbar aus der Fabrikation anlaufender endloser impraegnierter Pappe-, insbesondere bekiester Dachpappebahnen zu versandfertigen Rollen
US4003411A (en) * 1973-05-24 1977-01-18 Elitex, Zavody Textilniho Strojirenstvi Generalni Reditalstvi Device for withdrawing fabrics from looms
US5005779A (en) * 1989-12-04 1991-04-09 Precision Handling Devices System for dispensing a continuous web from a roll on which the web is wound

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