DE686962C - Vorrichtung zum Beladen eines Wagenkastens, insbesondere fuer Muell - Google Patents

Vorrichtung zum Beladen eines Wagenkastens, insbesondere fuer Muell

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DE686962C
DE686962C DE1936E0048024 DEE0048024D DE686962C DE 686962 C DE686962 C DE 686962C DE 1936E0048024 DE1936E0048024 DE 1936E0048024 DE E0048024 D DEE0048024 D DE E0048024D DE 686962 C DE686962 C DE 686962C
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rotation
conveyor
garbage
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DE1936E0048024
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Hardy & Cie Ets
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Hardy & Cie Ets
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F3/00Vehicles particularly adapted for collecting refuse
    • B65F3/14Vehicles particularly adapted for collecting refuse with devices for charging, distributing or compressing refuse in the interior of the tank of a refuse vehicle
    • B65F3/16Vehicles particularly adapted for collecting refuse with devices for charging, distributing or compressing refuse in the interior of the tank of a refuse vehicle with conveyor wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Beladen eines Wagenkastens, insbesondere für Müll Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Beladen eines Wagenkastens, insbesondere für Müll.
  • ,Die bisher zu diesem Zweck verwendeten Vorrichtungen lassen sich in zwei deutlich unterschiedliche Arten Beinbeilen, in solche, bei denen das Schüttgut in den Wagenkasten ohne Zusammenpressung geladen, d. h. einfach von oben auf den bereits im Wagenkasten vorhandenen Haufen eingeschüttet wird und wiederum in solche, bei denen das Schüttgut in die im Wagenkasten bereits vorhandene Füllung unter starkem Druck eingepreßt wird.
  • Bekannt sind insbesondere Vorrichtungen der ersten Art mit einem - Ladetrichter, in welchem ein mit radialen Flügeln versehenes Schleuderrad angeordnet ist. Dieses dreht sich mit großer Geschwindigkeit, und das Schüttgut wird auf -diese Weise durch die Fliehkraftwirkung in den Wagenkasten hineingeschleudert. Andere bekannte Vorrichtungen dieser Art bestehen aus einem an seinem Umfang mit radialen Flügeln versehenen Rad, wobei diese Flügel das Schüttgut ebenfalls in den Wagenkasten hineinschleudern oder einfach zum oberen- Teil des Wagenkastens hiszauffördern, in welchen das Schüttgut alsdann durch die Wirkung der Schwerkraft hineinfällt. Bei derartigen Vorrichtungen tritt beim Fördern des Gutes eine Pressung desselben nicht ein. Der Lastwagen befördert mithin nur eine dem Rauminhalt des Wagenkastens entsprechende Müllmenge, weshalb häufige Fahrten zur Abladestelle erforderlich sind und das- Fahrgestell hinsichtlich seiner Nutzlast nicht voll ausgenutzt wird.
  • Nun- sind ,auch Ladevorrichtungen vorgeschlagen worden, die das Müll im Wagenkasten zusammenpressen, wodurch .es möglich. ist, die vom Lastwagen beförderte Müllmenge wesentlich zu steigern. Auf diese Weise wird eine große Ersparnis erzielt, da die Zahl der Fahrten zur Abladesbelle herabgesetzt ist. Handelt es sich ferner um das Abladen des Mülls an .öffentlichen Abladestellen; die mit Erde zugeschüttet werden, so bietet das Zusammenpressen insofern einen weiteren Vorteil, als das Schüttgut viel gleichförmiger gemacht und die Entstehung von Hohlräumen und den ,Zutritt von Luft begünstigenden Löchern vermieden wird. Die Belüftung des Mülls geht gründlich, jedoch langsam genug vor sich, um die Entwicklung eüies übler. Geruches und die Gefahr -einer plötzlichen Entzündung auszuschließen. Bisher ist das Zusammenpressen des Mülls mittels Vorrichtungen erfolgt, die hin und her gehende Einschubglieder, beispielsweise nach Art von Kolben arbeitend oder eine abwechselnd in dem einen und in dem anderen Sinne um eine Achse verschwenkbare Klappe aufweisen. Es leuchtet ein, -daß in diesem Falle die Belastung des Antriebsmotors der Einschubvorrichtung schwankt; was für die Ausnutzung der Leistung des Motors ungünstig ist; und außerdem muß das Gut stets in den Ladetrichter vor dem Einschubglied, d. h. genau in dem Zeitpunkt eingeschüttet werden, in -welchem sich dieses. im hinteren Totpunkt seines Hubes befindet. Dies _ erfordert eine Überwachung der Bewegung der Einschubglieder im Augenblick der Beladung und verlängs:amt diesen Vorgang erheblich.
  • Die Erfindung betrifft nun eine Ladevorrichtung, die das Schüttgut im Wagenkasten zusammenpreßt, ohne jedoch die Nachteile derartiger bekannter Vorrichtungen aufzuweisen.- Sie besteht aus `einem Ladetrichter und einer mit radialen Flügeln versehenen Förderscheibe und ünterseheidet sich dem Bekannten gegenüber dadurch, daß die Förderscheibe in den unteren. Teil des Wagenkasteninnern hinein nach oben geneigt angeordnet ist und däß jeder Flügel, der als mit seiner ebenen Fläche in Förderdrehrichtungg vorn; mit seiner Mantelfläche in Förderdrehrichtung hinten liegender Zylindersektor ausgebildet ist, in einem Ausschnitt der Drehscheibe mittels Anlenkung an den in Förder drehrichtung vorn liegenden Ausschnittrand entgegen Förderdrehrichtung schwenkbar und kurz vor seinem Vorbeigang unter einer den Wagenkasteninnenrauen vom Trichterladeraüm trennenden Wand durch Abrollen ,auf einer unter der Scheibe in verschiedenen senkrechten Abständen= von derselben verlaufenden Führungsbahn versenkbar ist.
  • Diese Vorrichtung gewährleistet die Einführung und Zusammenpressung- des Schuttgutes im Wagenkästen durch eine fortlaufende Drehbewegung .der die Flügel tragenden Förderscheibe. Die Belastung des Motors ist mithin im wesentlichen gleichbleibend; und seine Leistung wird in günstiger Weise ausgenutzt. Ferner kann das Einschütten des Gutes in den Ladetrichter fortlaufend erfolgen, ohne :daß auf die Stellung der Förderflügel Rücksicht genommen werden muß: Die Erfindung ist nachstehend näher breschrieben: Auf der Zeichnung stellen dar: Fig. i einen Querschnitt ,durch einen Wagenleasten, der an seinen Längsseiten je eine Ladevorrichtung gemäß der Erfindung aufweist, Fig:2 in größerem Maßstab einen Teil der Fig. i mit eingezeichnetem Schaltgetriebe für die Ladevorrichtungen, -Fig.3 eine Draufsicht auf eine Ladevorrichtung Fig. q: einen Schnitt durch einen V örschubflügel, Im dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt das Fahrzeug zwei Ladevorrichtungen z und 2, die an den Seitenwänden des Wagenkastens 3 angeordnet sind:- Der Wagenkasten 3 ist für die Entladung des Schüttgutes nach hinten äuskippbar eingebaut und möglichst so ausgebildet, daß er hinten breiter ist als vorn, um 'beim Abladen des Gutes nach hinten eine Anstauung zu verhindern.
  • Jede Ladevorrichtung besteht aus einem ortsfesten kreisförmigen Blechboden 5, der sich nach außen in einer geneigten Wand 6 fortsetzt; -diese Wand 6 hat einen lotrecht aufgebogenen Teil 7; so daß der auf diese Weise entstandene Raum den Ladetrichter bildet. Auf der oberen Seite des Bodens 5' -st eine Platte 8 befestigt, die einen Zapfen 9 trägt, um welchen eine kreisförmige Blechscheibe i o ,auf Kugellagern umläuft. In der Mitte der Scheibe io ist einte Art kegelstuinpfförmige Nabe i i vorgesehen, die die Zapfen 9 an seinem oberen Ende umgibt: Auch diese Nabe läuft auf einem Kugellager; das auf einer .Schulter .des Zapfens 9 aufruht. In der Drehscheibe io sind vier Fenster 12 ausgeschnitten, in welchen bei I q: unter der Blechwand Vorschübflügel 13 angelenkt sind (Fig. q.). Diese Flügel bestehen aus einer ebenen Fläche 132, die die eine radiale Abschlußwand eines Zylindersektors 131 bildet und ,an dessen anderem Ende auf dem festen Boden: 5 auflaufende Rollen 15 eingebaut sind.
  • Dieser Boden 5 geht ringförmig in einen tiefer liegenden Teil 51 über, dessen Tiefe in bezug auf den Boden 5 fortschreitend bis zu einer tiefsten Stelle zunimmt. Wenn die Rollen 15 diese tiefste Stelle erreichen, so liegt der Teil 1g- des Flügels mit der Drehscheibe i o in einer Ebene; wie es die Fig. 'q, strichpunktiert zeigt. Alsdann verläuft der Teil 51 des Bodens wieder aufwärts und erreicht schließlich wieder die Ebene des Bodens 5: Der Teil 51 erstreckt- sich über ungefähr ein Drittel des: Umfangs der Förderscheibe io.
  • Die Förderscheiben io werden von einer Antriebswelle 2o (Fig. 2) aus in Drehung versetzt: Auf dieser Welle ist ein Kettenrad2i äufgekeilt, das über eine Kette 22 ein Kettenrad 23 antreibt. Dieses Kettenrad 23 ist auf einer (auf der Abbildung nicht sichtbaren) Längswelle aufgekeilt, die über ein nicht dargestelltes -Kegelrad ein Kegelrad 3o antreibt. Dieses Kegelrad 3 0 ist auf einer Welle 3 i aufgekeilt, die an ihren beiden Enden j e ein Kegelrad 32 trägt; welches mit .einem an .der Unterseite jeder Förderscheibe io befestigten Zahnkranz 33 kämmt.
  • Die Arbeitsweise d.st folgende: Die Förderseb.eib,e i o dreht sieh im Sinne des Pfeiles/ (Fig. 3). Vom Halbmesser 0-A bis zum Halb -messerO-C laufen die Rollen 15 auf dem Boden 5, und die Flügel 132 der Flügel 13 verlaufen rechtwinklig zur Scheibe iö. Der Abschnitt 51 beginnt etwa im Bereich der Linie 0-C, erreicht seine tiefste Stelle unter einer mit der Förderscheibe i o in Berührung stehenden festen Platte 36 und setzt sich bis zur Linie 0-A fort. Die Linie 0-B deutet .die Lage der Trennwand zwischen der Innen-und der Außenseite des Wagenkastens an. Während ihrer Verstellung auf dem Abschnitta innerhalb des Ladetrichters zerkleinern und durchmengen die Flügel 13 das im Trichter .enthaltene Gut, dessen spätere Zusammenpressung auf diese Weise begünstigt und ein Teil desselben verdrängt wird. Das von den Flügeln verdrängte Gut gelangt in den Wagenkasten gegenüber der Linie 0-B und wird auch noch von den Flügeln während ihrer Verstellung um den Abschnitt b bis zur Linie 0-C weiter ,eingeschoben. Infolge des Widerstandes, den das bereits eingeschobene Gut dem weiteren Nachschub entgegensetzt, kommt es zu einer starken Zusammenpressung, die je nach der Beschaffenheit des Gutes, insbesondere bei Mü11, 25 bis 6o% erreichen kann. Zur Herabsetzung der Zusammenpressung kann während des Ladevorgangs .der Wagenkasten angekippt werden, um die Ladung nach hinten rutschen zu lassen. Von der Linie 0-C ab, gelangen die Rollen auf den Bodenteil 51, der sich über den Kreisabschnitt c erstreckt, unter der Wirkung des Widerstandes, den das Gut auf die vorrückende Flügelfläche 132 ausübt, legen sich die Flügel 13 nach hinten um, bis die erwähnte Fläche 132 in die Ebene der Förderscheibe i o zu liegen kommt, so daß der Flügel unter der Trennwand 36 vorbeiziehen kann. Alsdann wirkt der Bodenteil 51 wie ein Nokken, um die Flügel fortschreitend wieder aufzurichten, welcher Vorgang beendet ist, wenn die Flügel gegenüber der Linie 0-A anlangen. Der Arbeitskreislauf beginnt alsdann wieder von neuef. Die Ausbildung gemäß der Erfindung ermöglicht somit ein Zerkleinern und Durchmengen des Gutes und hierauf das selbsttätige Hineinpressen desselben m einen geschlossenen -Wagenkasten, was infolge der fortlaufenden Bewegung der Ladevorrichtungen mit gleichbleibendem Kraftaufwand geschieht.
  • Selbstverständlich beschränkt sich die Erfindung keineswegs auf das dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel. So kann an Stelle der an den Längsseiten des Wagenkastens eingebauten Ladevorrichtungen auch. nur eine einzige Ladevorrichtung an der hinteren Stirnseite vorgesehen sein, welche aufklappbar ist, um das Entladen des Wagenkastens durch .Auskippen zu gestatten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Beladen -eines Wagenkastens, insbesondere für Müll, mittels. eines Ladetrichters und einer mit mehreren radialen Flügeln versehenen drehscheibenartigen Fördervorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderscheibe (i o) in den unteren Teil des Wagenkasteninnern hinein nach oben geneigt angeordnet ist und jeder Flügel (13), der als mit seiner ebenen Fläche (132) in Förderdrehrichtung vorn, mit seiner Mantelfläche (131) in Förderdrehrichtung hinten liegender Zylindersektor ausgebildet ist, in einem Ausschnitt (12) der Drehscheibe mittels Anlenkung (14) an den in Förderdrehrichtung vorn liegenden Ausschnittrand entgegen Förderdrehrichtung schwenkbar und kurz vor seinem Vorbeigang unter einer den Wagenkasteninnenraum vom Trichterladeraum trennenden Wand (36) durch Abrollen auf einerunter der Scheibe in verschiedenen senkrechten Abständen (5, 51) von derselben verlaufenden Führungsbahn versenkbar ist.
DE1936E0048024 1935-02-25 1936-02-23 Vorrichtung zum Beladen eines Wagenkastens, insbesondere fuer Muell Expired DE686962C (de)

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