DE686231C - Reibzuender, z. B. fuer Handgranaten - Google Patents

Reibzuender, z. B. fuer Handgranaten

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DE686231C
DE686231C DE1935SC106990 DESC106990D DE686231C DE 686231 C DE686231 C DE 686231C DE 1935SC106990 DE1935SC106990 DE 1935SC106990 DE SC106990 D DESC106990 D DE SC106990D DE 686231 C DE686231 C DE 686231C
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Germany
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friction
igniter
hand grenades
primer
friction ignition
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DE1935SC106990
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B3/00Blasting cartridges, i.e. case and explosive
    • F42B3/10Initiators therefor
    • F42B3/117Initiators therefor activated by friction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Reibzünder, z. B. für I-fandgranaten. Die Erfindung bezieht sich auf einen Reibzünder, z. B. für Handgranaten, der auch bei Feuerwerkskörpern, Fackeln usw. Verwendung finden kann. Der Reibzünder gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Reibdraht durch den Boden einer Schraubkappe führt, welche als Widerlager für das Zündhütchen dient.
  • Bekannt ist die Unterbringung eines Reibzündhütchens in einer mit einer Brennanordnung fest verbundenen Kapselhülse, an deren Boden das Zündhütchen eingeklemmt liegt und durch dessen Boden der Reibdraht hindurchführt.
  • Bei einer Reibzündanordnung gemäß der Erfindung ist die Möglichkeit gegeben, sie nach Belieben der zu entzündenden Anordnung beizuordnen und von ihr wieder zu entfernen. Ohne daß es eines besonderen Hilfsmittels oder einer Veränderung bzw. teilweisen Auseinandernahme der zu entzündendcti Anordnung bedarf, kann der Reibzünder als letztes beigebracht und im Bedarfsfall auch wieder abgenommen werden. Dadurch ist eine wesentliche Erhöhung der Sicherheit vor ungewollten Entzündungen oder Explosionen bei allen Verwendungsarten des Reibzünders erreicht.
  • In der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. Fig. i zeigt den Reibzünder mit einer Lrberwurfhaube als Verschraubung, Fig. a einen Reibzünder mit Einsetzverschraubung.
  • Das Zündhütchen i ist mit dem Reibdraht 2 :ersehen, der unten als Spirale aus dem Zündhütchen herausragt und nach oben als Abzugsöse geformt frei liegt. Zwischen dem Zündhütchen i und der aus dem Abzugsdraht ,bildeten Abzugsöse befindet sich die zweckmäßig lose angeordnete und als Haube gestaltete Verschraubung 3. Diese liegt auf dem 7ündhütchen auf und ist um den durch sie führenden Reibdraht drehbar. Vorteilhaft ist j die Schraubhaube 3 mit einer Schraubhandhabe 7 versehen.
  • Bei der Ausführung nach Fig. i wird die Cberwurfhaube 3 auf das Außengewinde des Zünderkörpers q. aufgeschraubt. Die Verzögerungsanordnung 6 kann von unten in den Zünderkörper .4 eingeschraubt werden. Wenn die Schraubhaube auf den Körper .I aufgeschraubt und gegebenenfalls auch die Verzögerungsanordnung am anderen Ende des Zünderkörpers d. eingeschraubt ist, kann mit Hilfe der Schraubhandhabe 7 bequem und leicht das ganze Gebilde mittels des freien Außengewindes des Teiles 4 in Granaten, Leuchtaggregate oder sonstige zu entzündende Anordnungen fest eingeschraubt werden.
  • Gemäß der Fig. a wird die Einsetzverschraubung 3 mit Hilfe der Handhabe 7 in das Innengewinde des oberen Teiles 5 des Zünderkörpers ¢ eingeschraubt.
  • Der Reibzünder mit Verschraubung, Zünderkörper 4. so-,vie Verzögerungsanordnung 6 können nach Belieben für sich angewandt oder gemeinsam als ein Gebilde benutzt werden, auch nach Belieben ausgewechselt werden.

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRUCH Reibzünder, z. B. für Handgranaten, dadurch gekennzeichnet, daß der Reibdraht (2) durch den Boden einer Schraubkappe (3) führt, welche als Widerlager für das Zündhütchen (i) dient.
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