DE686084C - OEffner fuer tubenartige Metallbehaelter fuer Fluessigkeiten - Google Patents

OEffner fuer tubenartige Metallbehaelter fuer Fluessigkeiten

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DE686084C
DE686084C DE1935D0071138 DED0071138D DE686084C DE 686084 C DE686084 C DE 686084C DE 1935D0071138 DE1935D0071138 DE 1935D0071138 DE D0071138 D DED0071138 D DE D0071138D DE 686084 C DE686084 C DE 686084C
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DE1935D0071138
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HEINRICH DIEDERICHSEN
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HEINRICH DIEDERICHSEN
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D3/00Rigid or semi-rigid containers having bodies or peripheral walls of curved or partially-curved cross-section made by winding or bending paper without folding along defined lines
    • B65D3/10Rigid or semi-rigid containers having bodies or peripheral walls of curved or partially-curved cross-section made by winding or bending paper without folding along defined lines characterised by form of integral or permanently secured end closure
    • B65D3/20Rigid or semi-rigid containers having bodies or peripheral walls of curved or partially-curved cross-section made by winding or bending paper without folding along defined lines characterised by form of integral or permanently secured end closure with end portion of body adapted to be closed, by flattening or folding operations, e.g. formed with crease lines or flaps

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Öffner für tubenartige Metallbehälter für Flüssigkeiten Die Erfindung betrifft einen Öffner für tubenartige Metallbehälter für Flüssigkeiten, insbesondere für solche, die zwecks Keimfreimachung bei verschlossenem Behälter einer Wärmebehandlung unterzogen werden. Derartige Behälter sind z. B. bekannt für die Aufbewahrung und den Versand von keimfrei gemachter Milch, Sahne oder Rahm und ähnlichen Flüssigkeiten.
  • Solche bekannten Behälter werden in der Weise verschlossen, daß die obren Ränder der Tube zunächst flach zusammengedrückt und dann mehrmals nach einer Seite hin umgelegt werden, so daß ein mehrfacher gerader Falz entsteht. Diese Verschlußart ist unzuverlässig bei gewissen Flüssigkeiten, dienach dem Einfüllen in die Tuben und nach deren Verschließen einer Nachbehandlung unterzogen werden, wie dies beispielsweise beim Pasteurisieren von Milch, Sahne, Rahm usw. der Fall ist. Für derartige Flüssigkeiten und ihre Nachbehandlung eignet sich das bekannte Schließverfahren nicht, weil nach dem Herausnehmen der Tuben aus dem Pasteurisierbad der innerhalb der Tuben herrschende Druck, welcher beträchtlich höher ist als der Außendruck, den Falz aufrollt, so daß durch Eintritt von Außenluft in den Behälter die erzielte Keimfreiheit der Milch, der Sahne oder des Rahmes gefährdet ist. Das Öffnen dieser bekannten Behälter erfolgt durch einfaches Einstechen eines Gieß-und eines Entlüftungsloches oben an zwei gegenüberliegenden Behälterseiten. Diese Öffnungsweise hat aber den Nachteil, daß durch unbeabsichtigtes zu starkes Drücken auf die Seitenwände des Behälters der Inhalt herausspritzt und die Kleider beschmutzt.
  • Die Erfindung bezweckt, die Mängel der bekannten Flüssigkeitsbehälter der beschriebenen Art zu beseitigen. Dies geschieht durch einen Öffner für tubenartige Metallbehälter für Flüssigkeiten, insbesondere für solche, die zwecks Keimfreimachen bei verschlossenem Behälter einer Wärmebehandlung unterzogen werden, mit einer fest über den durch mehrmaliges Umlegen des Tubenendes hergestellten geraden Falz gepreßten, zwei Schenkel aufweisenden Kappe, der sich erfindungsgemäß kennzeichnet durch eine an dem einen Schenkel vorgesehene, vorzugsweise an der glatten Tubenwand anliegende scharfe Kante und eine an dem anderen Schenkel vorgesehene Handhabe.
  • Ein .gemäß der Erfindung durchgebildeter Öffner ermöglicht nicht nur ein leichtes, bequemes, zuverlässiges und sauberes Öffnen durch Abschneiden des oberen Teils des Behälters samt dem Falz, sondern er ist gleichzeitig ein-betriebssicherer Verschluß für Flüssigkeiten, die nachdem Einfüllen einer Nach behandlung, beispielsweise einer Wärmebehandlung, unterzogen werden, denn die Schenkel des Öffners pressen den Falz des Tubenendes fest und sicher zusammen.
  • Auf der Zeichnung ist ein öffner nach der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i zeigt in Vorderansicht eine mit dem neuen Öffner versehene Tube.
  • Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht einer bereits gefalzten Tube mit einer über den Falz zu setzenden öffnerkappe gemäß der Erfindung.
  • Fig. 3 zeigt in stark vergrößertem Maßstab den oberen Teil der fest verschlossenen Tube mit dem Öffner.
  • Der Verschluß der Tube mit dem erfindungsgemäßen öffner wird so durchgeführt, daß die oberen Ränder der mit dem vorschriftsmäßigen Inhalt gefüllten Tube i zusammengepreßt werden, sodann die beiden aufeinanderliegenden Ränder nach einer Seite mehrmals umgelegt werden, wie dies in Fig. 3 bzw. Fig.2 zu sehen ist. Auf diese Weise entsteht ein gerade verlaufender Falz 2. Diese Art der Falzbildung ist an sich bekannt und ist daher ausführbar mit an sich bekannten Vorrichtungen. Sodann wird über den so gebildeten Falz 2 eine Kappe 3 gesetzt, die aus zwei winklig zueinander stehenden Schenkeln besteht. Dann wird die Kappe durch eine Preßvorrichtung bekannter Art fest um den Falz herumgedrückt, so daß die beiden Schenkel- der Kappe die Wicklungen des Falzes 2 fest und abdichtend zusammenpressen, -tvie dies in vergrößertem Maßstab in Fig.3 dargestellt ist. Erfindungsgemäß ist nun die ::Kappe 3 mit einer Handhabe zum Öffnen der verschlossenen Tube versehen. Die Handhabe kann aus einem gebogenen Blatt bestehen, das von den Fingern bequem ergriffen -,verden kann. Die mit einer Handhabe oder einem Fingerblatt q. versehene Kappe wird so über, den Verschluß gesetzt, wie in Fig. 3 dargestellt, d, h. daß der mit der Handhabe versehene Kappenschenkel an dem Falz anliegt. Der andere Schenkel der Kappe legt sich dabei fest gegen die falzlose, daher glatte Tubenwand. Die Innenseite dieses Schenkels wird mit einer scharfen Schneidkante 5 versehen. Das öffnen der so verschlossenen Tube geschieht dann einfach durch mehrmaliges Hinundherbewegen der Handhabe, wobei durch die Knickbewegungen der obere Tubenrand unterhalb des Falzes abreißt. Die scharfe Schneidkante 5 der Kappe 3 unterstützt diese Wirkung. ,

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Öffner für tubenartige Metallbehälter für Flüssigkeiten mit einer fest über den durch mehrmaliges Umlegen des Tubenendes hergestellten geraden Falz gepreßten, zwei Schenkel :aufweisenden Kappe, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Schenkel, der vorzugsweise an der glatten Tubenwand. anliegt, eine scharfe Kante (5) aufweist, während der andere Schenkel als Handhabe (q.). ausgebildet ist.
DE1935D0071138 1935-09-20 1935-09-20 OEffner fuer tubenartige Metallbehaelter fuer Fluessigkeiten Expired DE686084C (de)

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DE (1) DE686084C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE961606C (de) * 1952-12-30 1957-04-11 Ernst Hustert Kleinbehaelter fuer Kaffeemilch

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE961606C (de) * 1952-12-30 1957-04-11 Ernst Hustert Kleinbehaelter fuer Kaffeemilch

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